Wind, warm und Sonne. Drei Zutaten, die eigentlich zum ersten Mal in diesem Jahr zusammen gemischt wurden, um während der Black Swan Regatta (SCM: 2. Black Swan Opti-Cup 2013) für Optis ideale Tage zum Segeln zu haben. Für Optis!
Für die Eltern von fünf SHM Seglern und einer Seglerin bedeutete dies zwei harte Tage (4./5.5.), an denen sie nur zuschauen, aber nicht segeln durften. Selbst aufmunternde Worte vom Ufer wurden gleich mit Hinweisen auf Fairness und unerlaubtes Coaching unterbunden. Kartenspiele für die langen Wartezeiten waren nicht dabei. Weder hinsichtlich der optimalen Startposition noch beim angemessenen Riggtrimm herrschte annähernd Einigkeit. Man merkte, dass nicht nur ein Teil der Segler noch keine Regattaerfahrung hatte, sondern auch die Eltern. Zum Glück gaben die Trainer Lena T. und Jannick D. der Gruppe noch professionelle Tipps mit.
Am Samstag konnten bei frischem Wind drei der vier angekündigten Wettfahren gefahren werden. Bei den Seglern in der Gruppe Opti B lagen die Leistungen im oberen Drittel des Feldes nahe beieinander, so dass kleine Fehler gleich eine Reihe von Platzierungen kosten konnten. Bis auf den späteren Sieger der Gruppe B Marc Hofschneider (SCST) fuhr kaum ein Segler konstant. Am Sonntag konnte bei weniger und wechselndem Wind noch eine vierte Wettfahrt gestartet werden, so dass nach einem Streicher Nasim A. mit einem Platz acht von 27 und Ole K. mit einem Platz 10 in der Rangliste stehen (Detailergebnisse raceoffice).
Bei den Opti C Seglern wurden ein erfrischendes Bad im Aasee oder das Auskurieren einer kurzen Nervenkrise nach heftigem Getümmel an der Startlinie als nicht relevant für das Ergebnis gestrichen. Hier sortierte die Leetonne und die anschließende Kreuz zur Ziellinie das Feld. Die Tonne wurde scharf angefahren, schnittig gerundet und das Boot in den Wind gestellt. Das Gespräch mit dem inneren Taktiker über die weiteren Maßnahmen dauert dann selten eine, manchmal mehrere, oft verblüffend viele Minuten.
Die Plätze 6-9 von 12 Seglern und Seglerinnen waren für Lean H., Nikolai J., Clara B. und Lasse T. des SHM ein schöner Einstieg in die Regattasaison. (Markus) ![]()
Nachdem ich nun zu groß für den Opti bin habe ich nun angefangen den Open Bic zusegeln. In den Osterferien hatte ich die Möglichkeit ein charter Boot am Comersee zu testen. Wir hatten immer guten Wind, schönes Wetter und das Boot ist wirklich klasse. Uns wurde sehr viel beigebracht für die anstehende Regatta am Wochenende. Am Samstag war starker Wind und wir konnten 4 Wettfahrten machen. Am Sonntag war leider weniger Wind und wir konnten nur 2 Wettfahrten machen. In der Regatta wurde ich 10ter von 17. Zwei Wochen später ging es direkt weiter nach Pulheim. Die Windverhältnisse waren dort noch schwieriger als bei uns am Aasee. Am ersten Wettfahrttag haben wir 6 Wettfahrten geschaft bei Windverhältnissen wo wir am Aasee gar nicht erst raus gefahren wären. Meine Ergebnisse waren sehr unterschiedlich aufgrund des Windes. Mal habe ich um die Spitze mitgekämpft, mal im hinteren Mittelfeld. Am zweiten Tag war gar kein Wind. Alle Wettfahrten wurden abgesagt und es blieb bei den 6 Fahrten. Stattdessen haben wir uns mit Paddeltouren auf Surfbrettern die Zeit vertrieben. Overall bin ich 13 von 25 Teilnehmern geworden. In zwei Wochen geht es auch schon in Haltern weiter. Ich hoffe, dass ich mich mit Hilfe unserem Trainerteam vom SHM dort steigern kann, weil ich mich dieses Jahr für die Deutschenmeisterschaften qualifiziern möchte. (Jouri) ![]()
Piratensegellager am Steinhuder Meer
Auch in diesem Jahr fand wieder einmal das Piratensegellager statt, das sonst am Dümmer war. Direkt zu Beginn der Osterferien fuhren zweieinhalb Piratencrews des SHM zum Segellager (3925, 3753 und Josh Köster) nach Niedersachsen, um dort in einer Gruppe von 22 Seglern und vier Betreuern ihre Kenntnisse zu vertiefen, erweitern und aufzufrischen. Bei der Ankunft blies bereits ein bissiger kalter Nordostwind, der das aufbauen der Boote ein wenig beeinträchtigte. Am Nachmittag folgte dann die Zimmerverteilung die aber ohne weiteres von statten lief. Schon neigte sich der erste Abend dem Ende zu und nach dem Abendessen gab es ein erstes Zusammenkommen bei dem sich vorgestellt und die Wochenplanung aufgestellt wurde.
Beim Frühsport am nächsten Morgen die "Horrormeldung": Der See ist zugefroren! Das bedeutete Theorieunterricht zum Thema Trimm; soweit so gut. Der See blieb aber den ganzen Vor- und Nachmittag dauerhaft gefroren was zu weiteren Theoriestunden führte. Gegen Abend begannen die ersten dann mit dem Bau von Modellbooten der zuerst aber auch nicht der erfolgreichste seien sollte. Auch die nächsten Tage blieb der See zugefroren; also wurden Übungen zum richtigen Einstellen des Segelprofils gemacht, Spimanöver an Land und nicht auf dem Wasser trainiert, weitere Theoriestunden abgesessen, Die Modellboote weitergebaut, Regeln auswendig gelernt usw. . Und obwohl wir keinen einzigen Tag gesegelt sind war dauerhaft zumindest eine motivierte Grundstimmung da. Es wurde viel Musik gehört, Karten gespielt und anderes. Mit der Zeit waren dann schon viele Wettfahrtregeln gelernt, neue Freundschaften geschlossen, die Rümpfe inklusive den Kielen für die Modellboote fertig und somit beschäftigten wir uns zum Ende hin noch einmal mit etwas "alltäglicheren" Sachen wie der Vorbeugung von langzeitigen Schäden am Körper durch das Segeln, der richtigen Ernährung und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auch wenn wir leider kein einziges Mal richtigen segeln gehen konnten war es eine schöne und lehrreiche Zeit, in der wir viel Spaß hatten und ich möchte mich bei allen dafür bedanken, die das ermöglicht haben: Jan Bernd als Organisator, sowie den anderen Betreuern, die Eltern die den Fahrdienst übernommen haben, den Herbergseltern der DJH Mardorf, dem Team, das uns die Mitnahme des roten MoBo´s ermöglichte und allen Teilnehmer/ -innen. (Josh Köster) ![]()
Aktion Sauberes Münster beim Segelclub Hansa
Wie in jedem Jahr hat der Segelclub Hansa Münster auch an diesem Wochenende wieder an der großen Aktion Sauberes Münster teilgenommen. Sieben fleißige Opti-Kids und vier helfende Erwachsene waren über 2,5 Stunden lang damit beschäftigt, das Ufer im Bereich des Clubhauses am oberen Aasee von allen Arten des Unrats zu befreien. Bei strahlendem Sonnenschein wurde Müllsack um Müllsack mit den Hinterlassenschaften der Aasee-Besucher gefüllt. Am Ende der Aktion freuten sich alle Teilnehmer über den nun perfekt sauberen Ufer-Bereich des heimischen Segelreviers. (Nico) ![]()
Snoopy, unser robuster Opti, hatte im Sommercamp 2012 einen Schaden am Ruderbeschlag einstecken müssen. Dank der tatkräftigen Helfer am letzten Samstag bei den kombinierten SVZ-Opti Workshops konnte Snoopy wieder fit gemacht werden. So mancher Spaziergänger am Aasee wunderte sich am Samstag über die zahlreichen Aktionen am SHM Hafen. Bei bestem Wetter wurden die ersten SZV in die Boxen verlegt, Traversen wurden mit großem Eifer von den Regatta-Opti-Kids repariert und die Piraten/420er-segler brachten Snoopy und diverse Affenschauckeln wieder auf Trab. Zahlreiche Optieltern waren erschienen und gemeinsam mit Susann wurden GFK und Gelcoat ausgebessert. Optiriggs sind inzwischen überarbeitet worden und die SZV-Truppe um Jürgen nimmt die letzten Boote ins Visier.

Weiterhin sind am nächsten Samstag alle helfenden Hände bei den Workshops willkommen. (Thomas) ![]()
Verletzte Person an Bord und Yacht vor Dänemark vermisst
Keine Sorge, natürlich nur eine Übungssituation beim letzen Themenabend.
Diesmal hatte Bernhard wieder zum Praxisabend am Funkgerät und DSC-Controller eingeladen. In gewohnter gründlicher Weise er den Abend wieder vorbereitet und die große Anzahl der Besucher hat gezeigt, dass das Interesse an diesem Thema ungemindert sehr groß ist. Besonders lehrreich ist jedes Mal der praktische Teil an den Funkgeräten. Wann hat man schon mal die Gelegenheit einen echten Notruf abzusetzen und bekommt fast zeitgleich von Bremen Rescue auch eine Antwort. Der Themenabend macht es möglich. Die Funkgeräte werden immer komplexer, der DSC-Controller ist auf Charteryachten inzwischen in kompaktbauweise im Funkgerät integriert und erfordert etwas Übung um ein ship to ship call zu versenden. Beim Übungsabend besteht die Möglichkeit alle Situationen unter Anleitung am Originalgerät auszuprobieren. Hoffen wir, dass auf unseren Törns in der Ostsee und im Mittelmeer die Distress-Taste nicht gebraucht wird und nur der Sozialkanal gefordert ist. (Thomas) ![]()
Trotz Winterpause nehmen die Aktivitäten im Club ständig zu.
Immer samstags werden Zugvögel und Optis repariert. Jeder Quadratmeter im Clubhaus wird genutzt. Im Keller sind die Zugvögel eingelagert, die Optis werden in der Segelkammer wieder fit gemacht und die obere Etage ist zur Segelwerkstatt umfunktioniert worden. Helfende Hände werden immer gebraucht. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Die Themenabende laufen schon seit Wochen immer donnerstags. Ständig wechselnde Vortragsinhalte sorgen dafür, dass der Kreis der Interessenten konstant hoch bleibt. Beiträge rund um das Segelthema wechseln mit praktischen Übungen. Die Referenten, alles Hanseaten, behandeln jeweils ein Spezialthema, welches sorgfältig recherchiert und vorbereitet wird. Interessierte Segler und Seglerinnen sind immer willkommen.
Seit einigen Wochen ist auch die Lerngruppe "Lena" wieder aktiv. Hier werden Regattaregeln und Tipps für den täglichen Segelalltag gebüffelt. Auch hier kann jeder noch einsteigen.
Susann hat bereits zur ersten Trainerbesprechung für die Saison 2013 gebeten, demnächst werden die Optieltern eingeladen.
Die Piraten werden im März ihre Schiffe auffrischen und dann geht es endlich bald wieder aufs Wasser.
Besten Dank an alle HelferInnen, die ihren Beitrag zu diesen o.g Aktivitäten geleistet haben. Freuen wir uns auf die Saison 2013. (Thomas ) ![]()
Am Samstag, 26.1., fand die alljährliche Mitgliederversammlung des SHM in der Messe des Clubhauses statt.
Die rund 70 anwesenden Mitglieder lauschten interessiert den Berichten des Vorstandes, dabei wurden vor allem die sportlichen Erfolge der Hansa-Jugend sowie die Entwicklung der Mitgliederzahlen hervorgehoben. So konnte sich die Versammlung über 30 neue Mitglieder im Bereich der Erwachsenen und 17 neue Mitglieder bei der Jugend freuen. Insgesamt zählt der Club nun 529 Mitglieder, wovon 23 Prozent unter 18 Jahren alt sind.
Bei der Rückschau auf die Finanzlage 2012 und die Etatplanungen 2013 wurde deutlich, dass der Club eine Menge Geld in die Segelzukunft investiert: im Hafen werden die Prellbretter zum Schutz der Boote erneuert, die Erneuerung des Boots-Kranes soll angegangen werden und auch im Bereich der Boote selbst sind Reparaturen und Neuanschaffungen geplant oder bereits getätigt.
Ein weiteres Großprojekt wird sich zum Bedauern der Versammlung allerdings weiter verzögern: die Planungen für die dringend benötigte Bootshalle stocken derzeit aufgrund von baurechtlichen Schwierigkeiten.
Aufgrund der hervorragenden in 2012 geleisteten Arbeit wurde der Vorstand sodann einstimmig entlastet. Bei der anstehenden Neuwahl der/des Vorsitzenden, der/des stellvertretenden Vorsitzenden Sport und der Geschäftsführung wurde auf die bewährten Kräfte gesetzt: Klaus Mechler, Thomas Köster und Katharina Krüger wurden einstimmig wiedergewählt. Zudem bedankten sich etliche Mitglieder ganz persönlich beim alten und auch neuen Vorstand für die erstklassige Arbeit für den Club.
In seiner Rede unterstrich der Vorsitzende Klaus Mechler noch einmal, dass dem Vorstand besonderes die zentralen Bereiche Segeln und Jugend sehr wichtig seien und daher wie bislang auch besonders gefördert werden sollen. Abschließend dankte er noch einmal allen Amtsinhabern und Mitgliedern, die sich in 2012 für den Verein engagiert haben. Danach klang die Versammlung im gemütlichen Rahmen und in Vorfreude auf eine spannende Segelsaison 2013 in vielen Gesprächen unter den Mitgliedern langsam aus. (Nico) ![]()
Auch in diesem Jahr wurde wieder einmal eine Jugendhauptversammlung abgehalten.
Als erstes ging es um die Frage ob der Vorstand entlastet werden könne, was durch einen kurzen Vortrag von Klaus Eustermann dann auch geschah.
Nun galt es die Ämter neu bzw. wieder zu wählen. In der ersten Wahl ging es um den 1. Vorsitzenden; die beiden Kandidaten waren Christian Baumgart und Jannik Dieter. Christian gewann die Wahl und Jannik Dieter wurde dann 2. Vorsitzender. Die Wiederwahl Arne Mariens als Kassenwart wurde einstimmig entschieden. Unsere neuen Eventmanager sind Nasim Ayad und Julius Greisinger und zum Schriftführer wurde Josh Köster gewählt. Wir danken dem bisherigen Vorstand für sein Engagement und wünschen dem Neuen gutes Gelingen.
Natürlich gab es auch wie jedes Jahr das obligatorische Pizzaessen mit Pizza aus dem La Vela. (Josh) ![]()
Auch in diesem Jahr veranstaltete die Jugend des SHM die jährliche Eiszapfenregatta (19.1.).
Leider machte uns die Natur einen Strich durch die Rechnung: Der See war zugefroren, weshalb Segeln unmöglich war. Kurzfristig stellten wir eine "Winterolympiade" als Alternativprogramm auf die Beine.
Rund dreißig Teilnehmer aus NRW, Hamburg und Schleswig-Holstein traten in vier Teams gegeneinander an. Wie es sich für die Olympischen Spiele gehört, stand am Anfang der Wettkämpfe die feierliche Entzündung des olympischen Feuers. Daraufhin kämpften die "Eisbären", "Pinguine", "Schneehasen" und "Schneemänner" in 7 verschiedenen Disziplinen um die Medaillen. Die Königsdiszplin war in diesem Jahr das spektakuläre "Opti-Pulling" im Finale. Dabei mussten die "Athleten" ihre Optimisten über die zugeschneite Uferpromenade entlang eines Parcours um die Wette ziehen.
Abends gab es dann noch die Siegerehrung und ein gemeinsames Abendessen, wo nochmal über die Ereignisse des Tages gefachsimpelt werden konnte. Im Anschluss fand für die jüngeren Teilnehmer eine Party im Clubraum statt.
Alles in allem hatten alle viel Spaß und auch wenn man keine Medaille abstauben konnte, war dies kein Problem. Bei der Winterolympiade stand frei nach dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" der Spaß im Vordergrund.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! ;) (Christian B. jun.)![]()