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SEGELCLUB HANSA MÜNSTER e.V.
Aktuelles 2013
SHM Bildchen

Aus dem SHM 2013

Wie immer natürlich nicht vollständig, Einiges steht auf Spezialseiten, die meist verlinkt wird.

Absegeln

Absegelwetter3.11. - Wetterprognose nicht so ganz einladend: Böen über 30 Knoten, sonst "nur" 22 Knoten, Regenwahrscheinlichkeit 66%.
Fünf Zugvögel, drei Laser und zwei Polyvalken sowie je eine Europe, BM-Jolle und Conger sind bereit zu starten. Einige mit mehr als der üblichen Crewgröße besetzt. Keiner belächelt die, die die nicht mit ihren Jollen starten wollen.
Start 14 Uhr. Ein Boot weniger über die Startline - ein Mast steckt im Schlick. Pech.
Bis zum Luvfass liegt das Feld noch einigermassen zusammen. Vor dem Wind streckt es sich. Spaziergänger rund um den Aasee verfolgen gespannt, wie die Segler mit den Böen und den Drehern umgehen. Mancher Lasersegler zeigt akrobatische Leistungen, Zugvögel kentern - mit unterschiedlichen Folgen- selbst die Polyvalken nehmen reichlich Wasser. Aktion pur! Wie zum Hohn lacht bisweilen die Sonne und es regnet nicht. Wozu auch - nass werden kann man durch Gischt, Schweiss oder ein Bad. Die Mobos sind fleißig im Einsatz.
Alle gesund und munter im Hafen, die einen früher, die anderen später. Abriggen, umziehen, treffen mit den Nichtseglern zum Absegelkaffee. Gute Stimmung. Das Segeljahr 2013 ist vorbei.

Muschelessen

MuschelesserMuschelkoch
Rekord! Über 50 Anmeldungen zum Muschelessen 2013, am 2.11. - inklusive derer, die lieber das gereichte Gulasch vorziehen. Bisher teilnehmerstärkstes SHM-Essen im Clubraum.
Der "Chefkoch" Manfred und Assistentin kommen offenbar noch nicht an ihre Grenzen. Das Kochgeschirr jedoch schon. Neuanschaffung ist nötig.
Es gibt natürlich noch ein paar fleißige Hände, die zuarbeiten, denn Tische-Zurechtrücken, Eindecken und Schmücken kosten auch Geschick, Zeit und Kraft. Getränke auswählen und besorgen, kühlen gehen auch nicht von alleine. Eine tolle Truppe!
Muschelteller
Lecker und bequem für die große Schar der Genießer - nur segeln kann, muss aber nicht schöner sein. Denn so ein Abend bietet die Möglichkeit toller Gespräche - viel auch über das Segeln - die Saison ist schließlich zuende.
Eindrücke von Regatten werden gleichermassen ausgetauscht wie die vom Fahrtensegeln - Kroatien liegt kaum eine Woche zurück.
In Klaus Rede geht es aber auch um die nahe und mittlere Zukunft von Veranstaltungen und Zielen des Vereins.

NachtischNach dem Hauptgang noch abwechslungsreiche kleine Imbisse. So kann man leben.
In Memoriam Türkei 2011 und 2012 geht noch ein Raki rum und auch der beinahe schon obligatorische Jenever.
Ein rundum großartiger Festschmaus!
Mit großem Dank für den gelungenen kulinarischen Abend - ich danke im Namen aller, die daran teihaben konnten - an die Organisatoren und Helfer.

Stadtmeisterschaft Pirat

PirateJosh Köster und Peter Uchtmann ...
... sind die neuen Stadtmeister im Pirat. Zwischen zwei extremen Windfeldern an den Tagen davor und danach, segelten der SCM und der Hansa am Samstag (2.11.) den Stadtmeister im Piraten aus.
Leider waren die Windverhältnisse an diesem Tag nicht besonders, aber dies sind die Crews ja inzwischen vom Aasee gewohnt. Auch die sehr unterschiedlichen Zieleinläufe zeigten, dass so manche Privatböe das Feld schnell durcheinander brachte. Die angenehme Stimmung und die noch akzeptablen Temperaturen rundeten diese Lokalregatta perfekt ab.
Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass diese Veranstaltung auf jeden Fall nächstes Jahr fortgesetzt werden muss. (Thomas)
Piraten


Zwei Wochen Kroatien

Zwei Wochen (12. - 26.10.), drei Törns.
Wie geht das? Zwei mal eine Woche und ein mal zwei Wochen!
Ein logistisches Meisterstück hat unser Fahrtenseglerobmann Klaus da vollbracht: 12 Segler, die auf vier Yachten in einer ersten Woche mit 12 weiteren "Einwochen-Seglern" von Kastela (nahe Split) nach Komolac (nahe Dubrovnik) segeln und von dort mit zwei weiteren Yachten und 32 neuen Seglern zurück nach Kastela schippern. Das Ganze unter Berücksichtigung zweier mit dem PKW anreisender Gruppen und vollendet mit den Transfers von Münster zum Flughafen Köln und zurück, sowie den Transfers in Kroatien, wobei die beiden einwöchigen Crews noch eine eindrucksvolle Busfahrt entlang der Küste mit dem Reisebus inklusiv hatten.
Daneben gab es natürlich in der Perfektion von Klaus noch diverse weitere organisatorische Schmankerl, aber die noch zu beschreiben, an dieser Stellen den Rahmen sprengen würde.
DalmatienDer Törn durch die Süddalmatinischen Inseln vor den Herbstferien (11 Seglerinnen & 13 Segler) hatte sehr abwechlungsreiche Wind- und Wetterverhältnisse, der in den Herbstferien (16 Seglerinnen, 21 Segler & 7 Kinder) ausnahmslos Sonne bei schwachen bis mittleren Winden.
Es steht je ein Bericht zur ersten und zur zweiten Woche zur Verfügung.
Ein Blick auf die kommentierte Route der "Stipan" in maps.google, Klick auf Datum oder Routenabschnitt öffnet Kommentar.
Ankern

Open Bic Landesmeisterschaft

Opne Bic BiggeseeAm ersten Wochenende in den Herbstferien (19./20.10) war am Biggesee die erste Landesjüngsten Meisterschaft NRW. Mit 35 Startern die größte Open Bic Regatta dieses Jahr.
Am ersten Tag war guter Wind. Wir konnten viele und spannende Rennen segeln, 3 Läufe konnte ich für mich entscheiden. Abends war ich Over all auf Platz 2. Aber zwischen Platz 1und 8 lagen nur ein paar Punkte.
Am zweiten Tag war das Wetter schlechter aber der Wind war genauso gut. Irgendwie war das nicht mein Tag, einen Lauf wurde ich 13., den nächsten konnte ich gewinnen, dann wieder Mittelfeld, den letzten dann nochmal guter 3. Leider fiel ich dadurch etwas zurück.
Am Ende hatte ich einen guten 5 Platz Over all. Da 2 Segler vor mir nicht aus NRW kamen, wurde ich dadurch Dritter der Open Bic Landesjüngstenmeisterschaft NRW. Es war ein super Abschluss für diese Saison. (Jouri)

Fettmarktregatta

FettmarktregattaAls Ole, Christoph und ich vom SHM gegen zehn Uhr (19.10.) in Warendorf angekommen waren, haben wir in Ruhe die Optis aufgebaut.
Danach haben wir uns oben im Vereinsheim angemeldet. Um zwölf Uhr war Steuermannsbesprechung. Um ein Uhr dann fing die erste Wettfahrt an, aber da war leider nicht so viel Wind. Zwischendurch kam mal eine Böe, aber die war schnell weg. Die Strecke war ziemlich lang. Nach dem ersten Lauf haben wir die Zeit mit Warten verbracht, aber um 16 Uhr wurde die Regatta abgebrochen, weil der Wind zu schwach war.
Fettmarkt 2013Am nächsten Tag fand der erste Lauf um halb zwölf statt. Es war etwas windiger als am ersten Tag. Die Strecke, die wir fahren mussten, war am zweiten kürzer als am ersten Tag. Nach dem dritten Lauf gab es Reibeplätzchen. Leider hatte ich nach dem zweiten Lauf am Sonntag schon einen Termin und konnte daher den dritten und vierten Lauf nicht mehr mitsegeln. Am Ende kam ich auf den 27. Platz. Ole wurde 6. und Christoph 4. . (Jesse H.)

Opti Sauerlandcup

SauerlandcupAm 21. September trafen sich morgens um 8:00 Uhr Moritz, Nasim, Christoph, Julius, Jesse und Ole mit Lena am Hansa Hafen, um mit Lenas VW Bus zum Sorpesee zu fahren. Unser Ziel war der Opti-Sauerland-Cup. Bei strahlendem Sonnenschein und Flaute waren wir pünktlich am See. Zunächst bezogen wir unser Quartier im Clubhaus. Wir legten die Optis ins Wasser und segelten ein paar Schläge.
Nach der Steuermannsbesprechung wurde der Start wegen Flaute immer weiter verschoben, bis klar war, dass am Samstag keine EhrungWettfahrt mehr gesegelt wurde. Wir spielten die ganze Zeit Tischtennis und sind abends mit Lena ins Schwimmbad gefahren. Hier hatten wir viel Spaß. Nachts haben alle gut geschlafen (mit kleinen Intermezzos).
Am Sonntag war der Wind gut und wir konnten vier Wettfahrten segeln. Christoph hat mit einem tollen 3. Platz am besten abgeschnitten, es folgten Moritz (Platz 9), Ole (Platz 11), Nasim (Platz 14), Jesse (Platz 17) und Julius (Platz 28).
Für die meisten war es die erste große Regatta außerhalb Münsters. Es war ein tolles Erlebnis, alle freuen sich auf weitere derartige Unternehmungen und danken Lena für das super Engagement. (Ole K.)

SHM Lasercup

Am Wochenende 12./13.10. fand auf dem oberen Aasee die jährliche Ranglistenregatta in der Bootsklasse Laser statt. Es waren stattlich 45 Boote in drei verschiedenen Wettkampfklassen am Start. Extreme Flaute am Samstag lies keinen Start zu. Am Sonntag hingegen frischte er so auf, so dass die Wettfahrtleitung vom ausrichtenden SHM, die vier Wettfahrten auf Höhe des Zookanals anschießen konnte.
LasercupNach den spannenden Rennen ergatterten Vanessa Gregor (Laser 4.7) vom Remscheider Segelyachtclub Bevertalsperre, Leonard Queitsch (Radial) vom Kamp-Lintforter Segelclub sowie Martin Klawon (Standard) vom Yacht-Club Bayer Leverkusen die ersten Plätze. Bester heimischer Segler war Nasim Ayad vom ausrichtenden SHM.
Ergebnislisten.

BMW Sailing Cup - Deutschlandfinale

BMW CupDas Münsteraner Team um Skipper Martin Klüsener vom SHM gewinnt vor Torbole/Gardasee gegen acht Mannschaften aus ganz Deutschland das "Deutschlandfinale des BMW Cups". Somit werden nun die Münsteraner vom SHM und SCM als "Team Deutschland" am internationalen Finale des BMW Sailing Cup teilnehmen, das im Frühjahr 2014 stattfinden wird.
Bei optimalen Bedingungen konnten sich an den drei Regattatagen die Münsteraner Martin Klüsener, Susanne Lehmann (SCM), Christoph Dammann (SCM), Patrick Losch (SHM) und Cord Artmeier (SCM) mit 4 Punkten Vorsprung den Gesamtsieg sichern.
Wir gratulieren dem gesamten Team ganz herzlich.
Und hier ein Bericht von Martin.
BMW Sailing Cup

Dümmerfinale und Segellager

In diesem Jahr haben mein Vorschoter Peter U. und ich nicht nur an der Regatta sondern auch an dem zweitägigen Training am Dümmer teilgenommen, welches vom Deutschen Segler Verband durch Initiierung unseres KV-Jugendwarts Lukas Brüning veranstaltet wurde. Ausrichter der Regatta war die Seglervereinigung Hüde.
Der erste Trainingstag begann mit großer Vorfreude und knackiger Kälte. Im Verlauf des Morgens wurde es aber schnell milder und der Wind frischte, wie von der Wettervorhersage vorausgesagt, auch auf. Nach den ersten Stunden wurde eine kurze Pause gemacht in der wir erfuhren, dass es einer Crew den Spibaum und den Baumniederholer bei einer Kenterung zerlegt hatte. Nach kurzer Besprechung und einer kleinen Mahlzeit ging es dann weiter und in dieser Einheit wurde viel angeglichen um auszuprobieren wie Schiff und Crew im Gegensatz zu anderen "harmonierten". Der nächste Tag brachte leider nur kaum Wind mit sich und somit wurde sich vormittags mit dem Trimm der Boote beschäftigt. Gegen Mittag wurde der Wind dann doch noch zumindest spürbar und wir konnten genau das Gegenteil zum Vortag trainieren, Leichtwindsegeln.
Der erste Regattatag begann sehr ernüchternd, da die wenigen angesagten Knoten Wind sich gefühlt noch halbiert hatten. Somit wurde dann erst einmal einige Stunden an Land entspannt. Nachmittags kam dann noch einmal ein leichtes Lüftchen auf, welches die Regattaleitung nutzte um noch eine Wettfahrt zu fahren. Bei dieser Wettfahrt ersegelten Peter und ich einen zwölften Platz. Die zweite Wettfahrt wurde wegen mangelndem Sonnenlicht noch in der Startphase abgebrochen.
Am nächsten Tag war dann gar kein Wind mehr und somit wurden auch keine weiteren Wettfahrten mehr gefahren und wir blieben auf unserem 12.Platz, wodurch wir gleichzeitig bestes Jugendboot waren. Insgesamt war es ein tolles Event und einiges hilfreiches hat das Training ebenfalls gebracht. Ich danke dem ausrichtendem Verein, meinen Eltern die den Fahrdienst übernommen haben und dem SHM für die Bereitstellung des Bootes. (Josh)

Kentertraining der Optikinder

Kentern
Opti aufrichtenEnde September war es wieder soweit. Das alljährliche Kentertraining der Optikids stand an.
Die Kinder und ihre Eltern trafen sich im Stadtbad Mitte. Zwei Optis wurden startklar gemacht und ins Hallenbad gebracht. Dann startete das Spektakel. Die begeisterten Kinder durften ihr Optis unter Anleitung der Trainer kentern, wieder aufrichten und dann wieder unter höchsten Kraftanstrengungen ins Boot einsteigen. Immer wieder probierten die Kinder diese Übung mit viel Spaß und Ausdauer. Als nächstes durften die Kleinen unter die Boote tauchen. Kennen lernen, das sich dort eine Luftblase bildet und mit den Trainern ein FassungsvollSchwätzchen halten. Spaß hatten dabei nicht nur die Kinder, sondern auch die interessierten Eltern. Welche Gespräche da wohl unter dem Boot geführt wurden?
Als nächstes wurde die Leistungsfähigkeit der Optis eingehend getestet. Wie viele Kinder und Trainer kann ein Opti wohl tragen, bevor es untergeht? So viel sei verraten, 13 Kinder und vier Trainer sind keine Herausforderung für diese Boote. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags fand dann noch ein Opti-Rennen statt. Sieger waren natürlich die Kids. Das Trainerboot kenterte leider auf tragischer Weise. Ob das wohl mit rechten Dingen zu ging, bleibt für immer ein Geheimnis. Alle hatten ihren Spaß. Susann und dem Trainerteam gebührt ein herzlichen Dank für dieses tolle Erlebnis und den hervorragenden Einsatz, soweit waren sich alle Eltern einig. (Jürgen)

Westfälischer Friede - Schwertzugvogel

Am Wochenende 28./29.9. fand die Schwerztugvogel Ranglistenregatta "Westfälischer Friede" ausgerichtet vom SCM bei wechselhaftem, teils recht starken und überwiegend böigen Windverhältnissen satt.
Westfälischer Friede AaseeIm Feld von 15 Schiffen setzte sich Martin K. (SHM) mit Vorschoter Christoph D. souverän mit den Plätzen (2), 1, 1, 1 vor den Mitkämpfern aus 9 verschiedenen Segelclubs mit großem Punktabstand ab. Platz zwei erzielten Steffen und Albert K. aus Koblenz (9 Punkte) gefolgt von Markus S. und Tobias F. (Hörstel/Ibbenbüren) (10 Punkte).

Bockwurstchallenge der Piraten

BWC PiratenErster Platz für Jakob v. Hausen und Konrad Kuhmann vom SHM bei der BWC 2003 am Wochenende 21./22. September.
BWC Start Piraten Genau 21 Piratencrews waren am Wochenende zu uns auf dem Aasee gekommen und segelten (4 Wettfahrten) bei doch noch recht gutem Wind die immer beliebter werdende BWC aus. Der bereits aus den vergangenen Jahren bekannte gute und reichhaltige Rundumservice während der Regatta, ließ auch in diesem Jahr keine Wünsche offen und die Gäste waren rundum zufrieden. Platz 2 belegten Tobias Call und Nick Houben vom ABC. Der 3. Platz ging an Michael R. v. Leuenstern und Lina Lüdemann. Zur Gesamtergebnisliste und zur kleinen Bildergallerie (Josh)

Opti Sparkassencup

Sparkassencup 2013Sonntag, der 15.9., wartete mit Regenwolken auf die jüngsten Segler, die Optimistenklasse, am unteren Aasee. Die Münsteraner Segelvereine (Gastgeber SCM sowie HiSC, WWV und und unsere Segler vom SHM) starteten mit 36 Optimisten in der sogenannten Startgruppe A des "Sparkassen Opticup 2013", einer Ranglistenfreien Stadtregatta.
Das Wetter hatte ein Einsehen und brachte noch unverhofft viel Sonne. Zwischen den drei Wettfahrten gabe es eine gemeinsame Essenpause, um neue Kräfte für die letzte Wettrfahrt zu sammeln.
SHM OptiteamDie 15 Segler des SHM, von denen ein Grossteil zum aller ersten mal an einer Regatta teilnahmen, schlugen sich gut.
So konnte sich Christoph Möhring vom SHM, der zum ersten mal auf dem Aasee startete, mit 5 Punkten souverän den ersten Platz vor Benedikt Hojenski (SCM / 10 Pkte) und Alina König (WWV / 15 Pkte) sichern. Moritz Dieler konnte sich Platz 7 und Nasim Ayad Platz 11 ersegeln.

Fahrradtour des SHM

Am 14.9. nachmittags trafen wir uns mit der Radfahrer-Mannschaft des Clubs im Clubhaus. Jeder von uns war gut vorbereitet, da die letzten Tagen ziemlich wechselhaftes Wetter war. Bei unserer ersten Anziehpause haben wir erfahren, dass wir, als "NEUE Mitglieder" das Glück haben, einen Bericht über die Fahrradtour schreiben zu dürfen (oder müssen?!).
Mit unseren Sohn, Christoph, der Opti-Regatta-Segler ist, waren wir am Montag, den 9.9. zum ersten Mal beim Opti-Training dabei, da wir erst am 1.9 von Ungarn überhaupt nach Münster gezogen sind! So sind wir schnell reingerutscht, und konnten schnell viele ganz nette Leute kennenlernen. Dazu hat auch diese Fahrradtour gedient, damit wir die ersten Kontakte beim SHM knüpfen konnten. Ich habe keine Ahnung welche Richtung wir gefahren sind, allerdings haben wir in der ersten Hälfte der Tour ganz oft kleine Pausen gemacht, wir haben immer gedacht, gleich können wir was essen – aber die Pausen waren eher kurz und am Straßenrand. Bei dem ersten Restaurant, wo wir einen Kuchen essen wollten, an der Pleistermühle gab es leider nur sehr nasse Bänke auf der Terrasse, so sind wir weitergefahren. Die Fahrt entlang der Werse im Wald hat uns Stadtleuten sehr gut gefallen – viel schöner als in der Stadt.
Radtour Dann nach etwa 20 km sind wir im Cafe Nobis Krug angekommen, wo wir in einem gemütlichen Weinprobe-Zimmer unser wohlverdienten Kaffee und Kuchen verzehrt haben. Während wir aßen, kam der richtig große Regenschauer, so waren wir sehr froh, nicht irgendwo auf der Straße draußen zu sein. Wir sind insgesamt ca. 33,5 km gefahren, die reine Fahrzeit betrug ca. 3,5 Stunden, plus 1 Stunde Aufenthalt in der Gaststätte ehemals "Nubis Krug". Uns hat die Radtour sehr gut gefallen, da wir diese Ecken von Münster noch gar nicht kannten. Als Krönung an diesem Wochenende hat unser Sohnemann, Christoph die Regatta "Sparkassen-Opti-Cup" am Sonntag gewonnen! Wir sind richtig stolz auf seinen Erfolg und danken dem Segelclub, dass er so schnell einen Chance bekommen hat! (Emese & Jörg)

Seeseglertreffen Frieslandsegeln

Crew der Fine und AndiZum wiederholten Mal fand am letzen Augustwochenende ein Seeseglertreffen des SHM statt, das Andi und viele andere Helfer gemeinsam geplant hatten. Am Freitag trafen sich alle im Städtchen Lemmer, bepackt mit Grillfleisch, jeder Menge Bier und noch mehr guter Laune. Das Wetter war noch etwas unentschlossen, aber die Freude auf die gemeinsame Zeit war genauso groß wie der Optimismus was das Wetter betraf.
Also wurde die "Fine" geentert und alles verstaut, was man für zwei Tage an Bord benötigt, um sofort zu einem kleinen Erkundungstörn zu starten. Ohne größere Anlaufschwierigkeiten segelten wir bei besten Bedingungen mit unserer "Fine" durch die so typische friesische Landschaft. Am Abend gab es die erste Zusammenkunft aller Segler (9 Schiffe, 4 gecharterte und 5 Eigner) mit dem gemeinsamen Grillen in sehr ausgelassener Stimmung.
Seeseglertreffen PlattbodenDer Samstag begann viel versprechend mit zwar noch leicht bedecktem Himmel aber gutem Wind, und so begannen wir unseren Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Die Skipper trafen sich wie immer um die Details zu besprechen und dann ging es endlich los. Wir durchfuhren Lemmer bei bestem Wetter und konnten das schöne Städtchen vom Boot aus in allen Einzelheiten bewundern. Die Sonne und der Wind ließen uns auch auf dem Weg nach Urk nicht im Stich. Die teilweise doch sehr hohen Wellen sorgten zwar für einiges Unwohlsein, jedoch konnte dass unsere Freude am Segeln nicht beeinträchtigen.
Urk SeeseglerflotteDie Stunden auf dem Meer vergingen viel zu schnell, was wohl auch daran lag, dass Andi uns mit einigen Aufgaben eingedeckt hatte. Ein kniffliges Kreuzworträtsel sollte gelöst werden und beim Fotospiel waren die Kreativität und der Einfallsreichtum aller gefordert.
Der Hafen in Urk empfing uns mit strahlendem Sonnenschein, und es war genug Zeit, die Insel zu Fuß zu erkunden, Kaffee zu trinken und einfach die gemeinsame Zeit zu genießen.
SeeseglertreffenAm Abend trafen sich alle noch einmal in der gemütlichen Gaststätte "de Kaap". Bei ausgelassener Stimmung und gutem Essen wurde zu späterer Stunde der Sieger des Foto- und Rätselwettbewerbs ermittelt. Die Crew unserer "Fine" durfte den Sieg feiern und irgendwann an diesem tollen Abend waren auch die letzten Matrosen in ihren Kojen verschwunden.
Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es für uns zurück nach Lemmer. Noch einmal genossen wir den Wind um die Nase und den Blick zum Horizont und kamen dann gegen 17:00 Uhr wieder im Heimathafen unserer "Fine" an. Es war ein sehr gelungenes Wochenende, das uns allen neue Kraft gibt für den Alltag, der nun wieder vor uns liegt. Aber, wie heißt es so schön, nach dem Segeln ist vor dem Segeln. (Jeannette)

Jugendsegler unterwegs!

"Jugendsegler unterwegs!" - So hieß die vom SVNRW unterstütze Aktion, bei der Lena Thöne (als Trainerin), Inas und ich (Anas) eine Woche auf dem Grevelinger Meer verbringen konnten und ca. 15 weitere Personen teilgenommen haben.
Die Woche war geprägt von einerseits langen Nächten trotz den vielen Stunden auf dem Wasser. Andererseits hatten wir im Rahmen der Bildungseinheiten auch die Gelegenheit die Gegend kennenzulernen und so wurde man in den Museen und Stadtrundgängen mit der Sturmflutwehr vertraut gemacht.
Auf dem Wasser konnte man sich die ganze Woche nicht beklagen. Stetige 4 - 5 Bft waren so gut wie jeden Tag vorhanden und beim Dauergleiten war es ein absolut traumhaftes Gefühl mal Salzwasser im Gesicht zu haben anstatt dunkelgrünes Aaseewasser. Rückblickend kann die Aktion jedem empfehlen und die Bandbreite des Alters war auch sehr angenehm für Jugendliche jeden Alters. (Anas)

IDM der Piraten

In diesem Jubiläumsjahr der Piratenklasse wurde die deutsche Meisterschaft nach 1995, 2000 und 2005 bereits zum 4. Mal von der Seglervereinigung Hüde (SVH) am Dümmer See ausgerichtet (3.-9.8.). Insgesamt 38 Mannschaften aus ganz Deutschland hatten gemeldet, ein Österreichisches Team machte die Regatta zudem zu einer wahrhaft internationalen Veranstaltung. Vom Segelclub Hansa waren außer uns noch Jan-Bern Hövener mit Vorschoterin Anne-Katrin Eisenbeiss am Start.
Um das Revier schon im Vorhinein etwas kennenzulernen und dem Boot durch Polieren und kleinere Ausbesserungsarbeiten den letzten Feinschliff zu geben, waren wir bereits 3 Tage vor der offiziellen Eröffnungangereist. Leider hatte es der Wettergott nicht ganz so gut mit uns gemeint und segnete uns zwar mit jede Menge Sonne (und vor allem Hitze!) aber wenig Wind, so dass sich das Segeln auf ein Minimum beschränkte.
Pirat 4364 Diese Wetterlage blieb dann leider auch für Montag, den ersten offiziellen Wettkampftag bestehen, den wir dann demzufolge auch an Land verbringen mussten. Glücklicherweise kam dann am Dienstag, dem 2. Wettkampftag, verhältnismäßig konstanter Wind auf, so dass direkt 4 der insgesamt 8 ausgeschriebenen Wettfahrten absolviert werden konnten. Am Mittwoch hatte der Wind noch einmal aufgefrischt und bei 4-5 Windstärken konnten noch einmal 3 faire Wettfahrten durchgeführt werden. Leider begann der Tag für uns mit einer unglücklichen Situation auf dem Wasser, die nach der abendlichen Protestverhandlung eine Disqualifikation für den ersten Lauf des Tages zur Folge hatte. Auch für Jan-Bernd lief es nicht ganz rund, er wurde für die 2. Wettfahrt des Tages disqualifiziert. Für uns endete der Tag mit einem 2. Platz im letzten Rennen dennoch etwas versöhnlich. Da 7 der geplanten 8 Wettfahrten bereits am Mittwochabend abgeschlossen waren, blieb für Donnerstag lediglich eine weitere Wettfahrt zu segeln. Diese hatte es mit kniffligen Drehern dann richtig in sich und würfelte die Spitzengruppe noch einmal gehörig durcheinander. Uns half ein gutes Ergebnis auf dem Wasser leider nicht mehr weiter, da eine knappe Situation an der Raumtonne eine erneute (ungerechtfertigte) Disqualifikation zur Folge hatte.
So reichte es am Ende für uns nur zu Platz 24 in der Gesamtwertung. Jan-Bernd beendete die Meisterschaft auf Position 34. Nach dem anfänglichen Ärger konnten wir den Meisterabend am Donnerstag dann dennoch genießen und die Überraschungsmeister Ben Uerlichs und Michael Bünten vom Rursee gebührend feiern! Insgesamt war es, wie für die SVH üblich, eine überaus gelungene und super durchorganisierte Veranstaltung. Die Wettfahren waren immer fair und für das leibliche Wohl sowie gute Unterhaltung an Land war mit Volleyball-Turnier und Freilichtkino-Besuch formidabel gesorgt. Auch wenn die Wasserqualität wie üblich zu Wünschen übrig ließ, zeigte sich auch der Dümmer mal wieder von seiner besten Seite! (Jakob & Konrad GER 4364)

IDJM & WM: Was für ein toller Sommer mit meinem Open Bic

6. Platz bei der IDJM (19.-27.7.) in Ribnitz,
spannende Wettfahrten bei der WM in Riva / Gardasee:

Am Samstag sind wir sehr früh in Ribnitz angereist, damit ich mich schon mal mit dem Gewässer vertraut machen konnte. Am nächsten Tag konnten wir, unter der Leitung von Martin Kaufmann vom Nordwind Wassersport aus Suhrendorf, nochmal trainieren und die Gegner einschätzen. Am Montag ging es dann mit schönen 2-4 Bft los.
Im ersten Lauf bin ich siebter geworden. Im zweiten Lauf konnte ich mich durch einen guten Start und guten Wind weit vom Feld absetzen und wurde dann erster. Der dritte Lauf war ebenfalls gut und ich konnte einen achten Platz rausholen. Im vierten Lauf konnte ich durch eine spektakuläre Zielkreuz den dritten Platz erreichen. Am Ende des ersten Tages war ich Over all auf Platz zwei. Dienstags folgten direkt zwei achte Plätze. Danach kam bei schönem starken Wind ein sechster Platz hinzu. Die letzte Wettfahrt am Dienstag stand nochmal unter einem guten Stern. Ich konnte einen guten dritten Platz heraus segeln. Am Zweiten Tag war ich nach acht Wettfahrten sechster von 25. Am Mittwoch konnte ich meinen Platz über zwei Wettfahrten halten. Die neunte Wettfahrt war mein Streicher mit einem zehnten Platz. Danach folgte noch ein neunter Platz. Nach drei schönen und super anstrengenden Tagen wurde ich Over all sechster. Wirklich ein tolles Ergebnis für mich und ein unvergessliches Erlebnis.
Open Bic Zwei Wochen später ging es dann weiter nach Riva am Gardasee zur Weltmeisterschaft (2.-5.8.).
Da war richtig was los, über 180 Open Bic Segler in 2 Altersklassen aus Italien, Spanien, Frankreich, Slowenien, Neuseeland, USA und den Bermudas.
Leider konnte ich mich da nicht vorbereiten, wir kamen erst wenige Stunden vor der ersten Wettfahrt an. So bin ich ohne Gefühl für Wind und Wellen gestartet. Am Samstag hatten wir bei vier Wettfahrten Wind von 5 Bft. Die erste Wettfahrt startete mit einem Black-Flag Start. In dem Lauf wurde ich 73. und im zweiten 75. . Langsam hatte ich mich an den Wind gewöhnt und fuhr auf Platz 72 und 68. Am Abend wurden wir im Club vom Koch verpflegt. Sonntags hatten wir Wind von 5 Bft in Böen 6 Bft. Deswegen sind wir nur drei Wettfahrten gesegelt. In den Läufen bin ich 74., 70er und 74er geworden. Der dritte Tag war der härteste mit mehr als 6bft. In der achten Wettfahrt ist mir kurz nach dem Start der Mast gebrochen, der dann aber schnell ausgetauscht werden konnte. Ich wollte dann alles geben und bin 69. geworden. Im letzten Lauf habe ich nochmal alles gegeben und bin auf Platz 67 gesegelt. Ich bin Insgesamt 76. von 100 bei den U16 geworden.
Ich möchte mich beim SHM und EFKV aus Essen bedanken, der mich betreut hat und mich mit Material unterstützt hat. Ganz besonders bei meinen Eltern die denn ganzen Spaß mit gemacht haben. Ich muss feststellen, dass ich auf das Boot umgestiegen bin das Beste war was ich je getan habe. Das Boot ist spannend, schnell und macht mir viel Spaß. (Jouri und Thomas)

Sommercamp

Sommercamp Auch in diesem Jahr trafen sich in der ersten Sommerferienwoche (22. - 26. Juli) 17 Opti-Kids, um sich bei sommerlich heißen Temperaturen mit ihren Optis Segelduelle zu liefern und bei vielen Wasserspielen abzukühlen. Wir hatten sehr gutes Segelwetter, sodass alle drei Trainigsgruppen jeden Tag gut trainieren konnten. Am letzten Tag fand wie immer eine Abschlußregatta mit vielen schönen Preisen statt. Alle Kinder, die in diesem Jahr nicht dabeisein konnten, können sich schon einmal den Termin für nächstes Jahr merken: 7.7.-11.7.2014 (Susann)

Laser Balaton 21 WM

Vom 14.-21. Juli nahm ich an den U21 Weltmeisterschaften im Laser Standard auf den Plattensee in Ungarn teil. Los ging es jedoch alles viel früher…
Im Januar bewarb ich mich auf einen, den Deutschen zugeteilten Plätzen. Ende Februar erhielt ich dann die Zulassung für die Meisterschaft. Das ganze Jahr über bereiteten wir uns im Rahmen des Landeskaders NRW mit diversen Trainingslagern in Warnemünde, Andijk, Kiel und Südfrankreich auf diesen Wettkampf vor.
Am Freitag, den 12 Juli machten meine Mutter und ich uns auf den Weg nach Ungarn. Am Samstagnachmittag angekommen begrüßten wir den Rest meiner Trainingsgruppe, die schon eine Woche vorher zum Vortraining angereist waren. Für die nächsten 2 Tage stand dann erst mal Vermessung auf dem Programm, was bei insgesamt ca. 200 Teilnehmern aus 38 Nationen im Laser Standard und Radial auch ziemlich lange dauerte. Alles an meinem Boot entsprach den Klassenvorschriften und daher war die Vermessung kein Problem.
Am Montag gab es ein Practise Race, wo man sich sowohl mit dem Revier als auch mit den Mitstreitern vertraut machen konnte. Montagabends war es dann soweit … Die Regatta wurde im Zentrum von Balatonfüred feierlich eröffnet.
Laser WM ChristianDienstag fuhren wir bei leichten Winden 3 Läufe. Ich musste feststellen, dass die Bedingungen auf dem Balaton nicht gerade leicht sind und die Mitsegler aus Japan und ca. 40 Ländern extrem gut sind. Leider machte uns das ungarische Wetter am von Mittwoch bis Freitag ein Strich durch die Rechnung. So war bei drei Tagen Startbereitschaft auf dem Wasser und an Land von ca. 38 °C und gar keinem Wind bis Regengüsse und Gewitter alles dabei.
Samstagmorgen segelten wir nach vorzeitiger Startverschiebung erneut bei durchwachsendem Wind 3 Läufe. Insgesamt waren an diesem Tag meine Ergebnisse besser, aber ganz zufrieden war ich trotzdem nicht.
Der Sonntag startete – wie könnte es anders sein - erneut mit Startverschiebung. Anders als die Vortage, wo das Feld auf Grund der vielen Teilnehmer in verschiedene Startgruppen eingeteilt wurde, fanden die Finalläufe in Gold- und Silberfleets statt. Da auch der Sonntag, wie die anderen Wettkampftage von schwachem Wind geprägt war, schafften wir leider nur einen Lauf.
Laser WM 2013Sonntagabends gab es dann noch die feierliche Siegerehrung. Der Gesamtsieg ging an den Australier Mitchell Kennedy gefolgt von einem Norweger und einem Italiener. Ich persönlich bin mit meinem Ergebnis in der U21 WM Wertung mit dem 134 von 138 Teilnehmern und dem 47 Platz bei der U19 EM eher unzufrieden, jedoch fand ich es cool, mal bei einer Regatta mit einem so hohem internationalen Niveau teilnehmen zu dürfen. Schließlich hat man nicht oft die Chance sich mit Seglern von diversen Kontinenten und Nationen zu messen und schon gar nicht gegen ehemalige Olympiateilnehmer zu segeln.
Nächstes Jahr möchte ich nochmal an der Weltmeisterschaft Teilnehmen. (Christian j.)

Ostsee Flottille zurück

SHM Ostseeflotille 2013
Von Samstag, den 27.7. bis 3.8., fand der diesjährige Ostsee Flottillentörn des SHM bei Göttersegelbedingungen statt.
Ausgehend von verschiedenen Starthäfen trafen sich sechs Yachten mit insgesamt 26 Hansa-Seglern an Bord wie verabredet am 28.7. gegen 12:00 auf 55° 03,4' N 009° 36,1' E, um eine Woche gemeinsam durch den kleinen Belt bis nördlich Fünen zu segeln.
Bericht und eine Handvoll Bilder.

IDJM 2013 - Ribnitz Damgarten

Wie auch schon 2003 fand die diesjährige deutsche Jugendmeisterschaft der Piraten zusammen mit acht anderen Bootsklassen und zwei Windsurfklassen in Ribnitz Damgarten am Saaler Bodden statt.
Ribnitz Damgarten
Der nach dem Hauptsponsor benannte Karls-Cup begann für die unterschiedlichen Klassen an verschiedenen Tagen auf verschiedenen, nach den Nebensponsoren benannten, Regattabahnen statt. Die Piraten waren zusammen mit den 420er und den 29er für die am weitesten außenliegende Bahn "Musto" eingeteilt. Der SHM wurde in der Klasse Pirat durch Josh Köster als Steuermann und Peter Uchtmann als Vorschoter vertreten. Jouri Clephas, auch SHM Mitglied, startete in der Open BIC Klasse für den EFKV.
Die Vermessung der Piraten erfolgte vom 20.7.-21.7. Der erste Start war für Montag angesetzt, jedoch war ein Großteil der Piratensegler schon frühzeitig angereist und konnte nicht bis Montag warten. Somit haben einige anwesende Trainer und KV-Vertreter kurzerhand eine Art "Practicerace" organisiert, und nach zwei Wettfahrten zum Gewöhnen an Revier und Konkurrenz ging es dann wieder in den Hafen.
Die erste offizielle Wettfahrt war für den Folgetag um 10 Uhr angesetzt. Da man jedoch ungefähr eine dreiviertel Stunde benötigte um die Bahn zu erreichen und sich neben den Piraten auch noch eine Unzahl an Optis, 420er und 29er die gleichen Slipwege teilten, mussten wir schon um 8 Uhr segelfertig an den Booten stehen. Die zuerst startende Klasse an diesem Tag waren die 29er, gefolgt von den ersten beiden Startgruppen der 420er.
Danach waren dann endlich die Piraten an der Reihe. Aufgrund eines schlechten Starts und schwachen Windes belegten wir nur einen nüchternen 22.Platz, und wegen weiterhin abnehmendem Wind wurde die nächste Wettfahrt auf den nachfolgenden Tag verlegt. Am Dienstag war dann auch um einiges mehr Druck in der Luft und die Wettfahrtleitung führte vier Wettfahrten hintereinander durch, bei denen wir die Plätze 15, 10, 17 und 15 belegten, womit wir zuerst einmal zufrieden waren, da wir uns als Ziel gesetzt hatten in die erste Hälfte zu gelangen. Am nächsten Tag war der Wind fast komplett eingeschlafen und alles saß bei über 25°C an den Booten und wartete darauf, dass die Startverschiebung heruntergezogen wurde. Ungefähr zwei Stunden später erklang dann auch das Horn und wir fuhren bei 3-4 Windstärken aus Zeitgründen nur zwei Wettfahrten, in denen wir die Plätze 17 und 16 belegten. Donnerstag war dann ähnlich viel Wind wie mittwoch-morgens. Wir wurden dann zwar nach einer weiteren Startverschiebung rausgeschickt und eine Wettfahrt gestartet, die aber bald abgebrochen werden mußte. Nach erneuter Startverschiebung, jetzt aber mit Warten auf dem Wasser, wurde schließlich der Wettfahrttag ganz abgebrochen. Der letzte Wettfahrttag begann ähnlich wie die zwei davor mit einer Startverschiebung, die dann nach einiger Zeit des Wartens wieder geborgen wurde. An der Bahn angekommen segelten wir dann noch einmal einen für unsere Verhältnisse überragenden 5. und 7. PLatz. Diese Platzierungen ergaben dann in der Gesamtwertung einen aus unserer Sicht zufriedenstellenden 14. Platz von 35 Booten.
Jouri belegte insgesamt den 6. PLatz. Alles in Allem war es ein unvergessliches Ereignis, bei dem alle viel Spaß hatten. Ich möchte dem Schiedsgericht, der Jury und vor allem den Veranstaltern dafür danken, dass sie das alles ermöglicht haben. Natürlich danke ich ebenfalls dem SHM für die Bereitstellung des Bootes. (Josh)

Segel AG der Teresienschule

Aus Segelanfänger werden Profis! Die Teilnehmer der Segel-AG der Theresienschule werden immer sicherer und schneller. Zusammen mit ihrer Segellehrerin Lena vom Segelclub Hansa Münster erobern sie jede Woche einmal den Aasee, um in Optimisten das Segelhandwerk von der Picke auf zu lernen. Beim letzten Training wurde schon der erste Regattastart geübt. Alle Kinder mussten sich hinter der Startlinie aufhalten und durften in der letzten Minute diese Linie auch nicht mehr überqueren. Klar, dass es da zu Gedränge kam und der sportliche Ehrgeiz der Zweit- und Drittklässler geweckt war. Bei tollem Wetter haben die Kinder ihre Segeltechnik weiter verfeinert und siind nach acht Wochen in der Lage, ihre Boote selber auf- und abzubauen, die ersten Manöver zu fahren und vor allen Dingen die Windrichtung richtig einzuschätzen. An den letzten beiden Terminen wird das Segeln und die verschiedenen Manöver im Vordergrund stehen. Nach den Sommerferien soll es dann mti einem zweiten Kurs weitergehen... Von den Segelkünsten der Kinder erzählt auch das folgende Flash-Video vom letzten Donnerstag.

Hansa Jugendtreff

Für 15 Jugendliche des Vereins ging es am Freitag, den 21. Juni hoch hinaus. Es stand mal wieder ein Jugendtreff auf dem Plan. Treffpunkt um 16 Uhr war der Parkplatz am Hansa und von dort aus ging es in die Kletterhalle High Hill. Dort kamen sowohl die Älteren als auch die Jüngeren auf ihre Kosten. Für ca. 2 Stunden wurden unablässig (unter gegenseitiger Sicherung) die verschiedenen "Gipfel" erklommen. Erfreulicherweise nahmen auch viele neue Hansamitglieder am Jugendtreff teil. Gegen 19 Uhr kehrten alle Teilnehmer zufrieden und erschöpft zum Hansa zurück.
Jugendtreff Kletterhalle Vielen Dank an unsere Eventmanager Nasim Ayad und Julian Griesinger für die tolle Organisation. Wir würden uns freuen, auch in Zukunft immer mehr Jugendliche bei unseren Aktionen begrüßen zu dürfen. Am besten haltet ihr euch schon mal Mittwoch den 18. 9. frei, dort werden wir bei einer Abendführung gemeinsam den Zoo unsicher machen ;) (Christian)

Segler des SHM erfolgreich beim "BM Classic Open"-Pokal

Manuel S. und Steffen B. vom SHM gewannen die vierte Auflage der Regatta "BM Classic Open", die der Segelclub Münster am Wochenende 15./16.6. auf dem Aasee veranstaltete. Der 2. Platz ging an Dieter M. und Ignatios S. vom Yachtclub Mittelrhein aus Bonn, der 3. an Christian B. (SHM) und Tobias B. (SCM).
BM Open Insgesamt waren 8 Boote am Start, darunter drei Boote aus Bonn, Krefeld und vom Möhneseee. Fünf Boot kamen aus Münster. Bei Sonnenschein und Aasee-untypischen, konstanten Winden der Windstärken 4-5 aus Süd-West fanden am Samstag zwei und am Sonntag drei Wettfahrten statt. Der sehr frische Wind erlaubte herrliche Wettfahrten.
BM Open SiegerFür die Sieger gab es einen ewigen Wanderpokal, der in Münster verbleibt und in den die Namen der jeweiligen Sieger eingraviert werden.
Die BM-Jolle, ein niederländisches gaffelgetakeltes offenes Holzboot aus den 1930er Jahren, wird auch hierzulande von Liebhabern gesegelt. Außer auf der Rheinwoche zu Pfingsten gab es jedoch bisher hierzulande kaum Gelegenheit, innerhalb der Klasse Wettfahrten zu segeln. Die Regatta soll eine weitere überregionale Möglichkeit diesseits der deutsch-niederländischen Grenze dazu geben.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die sicherlich im nächsten Jahr wieder gut besucht werden wird. (Steffen)

Kiepenkerlregatta

KKRDas Wochenende 15./16.6. stand für viele SHM Mitglieder unter dem Motto "Kiepenkerlregatta". Für viele Erwachsene und die reifere Jugend hieß es schon Tage vorher Aufbauen, Einkaufen und viele weitere Vorbereitungen treffen und natürlich die Posten für Aufgaben auf dem Wasser und an Land zu besetzten.
AufrichtenFür unsere jungen Segler, insbesondere die jüngsten unter ihnen, galt es, die sportliche Herausforderung zu meistern, denn die Windprognosen bewahrheiteten sich mit im Mittel frischem Wind aus SW, dazu immer wieder kräftige Böen, aber glücklicherweise nur einer Handvoll Schauerböen.
Über 50 Meldungen sind eingegangen, davon gingen immerhin 44 Segler in "Opti B" und "Opti C" über die Startlinie. Für viele C-Segler war es die erste Regatta überhaupt, daher wurde die erste C-Wettfahrt auch erst nach dem Start der dritten Wettfahrt der B-Segler angeschossen, weil erst dann die starken Fronten durchgezogen waren.
ZooführunZum späten Nachmittag klarte der Himmel doch noch vollständig auf und das Abendessen von Grill und Buffet konnte bei Schönwetter genossen werden. Das schon fast obligatorische Highlight war die gut besuchte individuelle Abendführung im Allwetterzoo, zu der die Teilnehmer vom Hansa Hafen aus mit der Solaaris (gesponsort von Peter Overschmidt) gefahren wurden.
Lenzen
Der Sonntag startete zunächst sehr freundlich, rechtzeitig zum letzten Start der B-Gruppe stellte sich erneut eine frische Brise ein und die C-Segler wurden wieder hart gefordert.
So hatten auch die Sicherungsboote reichlich zu tun, wobei viele der jüngsten Segler durch die Anwesenheit von Sicherheit trotz Kenterung das Boot aufrichteten, lenzten und mutig weitersegelten.
Regelverletzugen wurden überwiegend auf der Bahn bereinigt, nur eine musste verhandelt werden.

SHM C-SeglerKKRIm Endergebnis siegte souverän Romy Mackenbrock in Opti B und Finn Schmitt in Opt C (beide SCM). Die SHM B-Segler Moritz Dieler, Nasim Azad und Ole Kuphal belegten die Plätze 6 bis 8 und Noa Banken mit nur zwei Starts Platz 23.
Die SHM C-Segler - für die meisten die erste Regattateilnahme überhaupt - verteilten sich gemäß ihren Fähigkeiten bei diesen Verhältnissen mit Lean Hohenlöchter auf Platz 4 und Justus Hendriks gefolgt von Lasse Triebel auf den Plätzen 7 und 8 entsprechend auch weiter hinten im Feld (vgl. Gesamtliste).
Die Tombola zum Abschluss brachte auch manches Kindergesicht, das zuvor nicht so ganz mit seiner seglerischen Leistung zufrieden war, wieder zu freudigem Ausdruck.

Hackebeil Regatta - Rursee

Am 7. Juni ging es nach Aachen zum "Hackebeil 2013" am Rursee. Wir waren mit zwei Piraten (Josh K. /Peter U. 4398 und Max B. / Vincent K. 4128) unterwegs. Untergebracht wurden wir beim Aachener Bootsclub (ABC). 32 Piratenmannschaften waren am Start.
hackebeil RurseeAm ersten Regattatag hatten wir super Wetter. Sonnenschein und Wind. Als dann aber der zweite Regattatag kam, gab es kaum Wind. Am Vormittag hat es nur geregnet. So kamen wir schließlich am Nachmittag mit durchnässten Segeln wieder in Münster an.
Trotz nicht allzu guter Platzierungen können jedoch alle sagen, dass das Wochenende viel Spaß gemacht hat und bedanken uns beim ABC für die super Gastfreundschaft! Die ersten drei Plätze gingen an die Crews: Uerlichs/Bünten, Schneider/Schneider und Hoffmann/Sichert. (Max B.)

"Redningskøyte" segeln

Seit 2008 stand jährlich der sogenannte "Astrotörn" bei einer Gruppe Hanseaten auf dem Programm, um mit der "AGLAIA", einem Nachbau einer vom berühmten Colin Archer konstruierten "Redningskøyte", einer Rettungsketch, zu segeln und dabei die in der Astronavigationsgruppe erlernten Fähigkeiten praxisnah an einem verlängerten Wochenende zu erproben.
In diesem Jahr (29.5. - 9.6.) war der Schwerpunkt darauf gelenkte, das Traditionsschiff selbst mit seiner für moderne Yachties sehr ungewohnten Rigg im Detail und intensiv kennenzulernen. (Wird fortgesetzt)

Rurseetage 2013

Auch in diesem Jahr fanden am Rursee in der Eifel die Rurseetage statt (1./2.6.). Und selbstverständlich war auch ein Boot des SHM bei der Landesjugendmeisterschaft NRW vertreten, nämlich mit Crew bestehend aus Josh K. und Peter U.. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag um das Boot schon mal aufriggen zu können.
Genächtigt wurde im Jugendraum des Vereins und eine befreundete Familie aus dem ausrichtenden Aachener Boots Club (ABC) hatte uns zum Frühstücken in ihren Wohnwagen eingeladen. Nach der morgendlichen Stärkung wurde dann das Boot segelfertig gemacht und präventiv schon mal geslippt um einen Stau am Slipweg vorzubeugen. Als die Steuermannsbesprechung dann um 12:40 beendet war zogen wir uns an und drehten schon mal eine Runde um die Windverhältnisse analysieren zu können.
RurseetageUm 14 Uhr erfolgte der erste Start und bei wechselnden Winden und drei Up-and-down-Runden kam ein 5. Platz zustande. Die beiden darauffolgenden Wettfahrten verliefen ähnlich, jedoch waren die Windverhältnisse zunehmend wechselhaft und somit konnten wir im 2. und 3. Lauf nur den 6. und 7. Platz belegen. Die abendliche Verpflegung ließ keine Wünsche offen und man tauschte sich unter einander aus, schaute das DFB Pokalfinale usw.
Am nächsten Morgen war der Wind erheblich aufgefrischt und wir ersegelten einen zufriedenstellenden gesamten 5. Platz von 13, was uns zeigt, dass Regattatraining mit Lena Wirkungen erzielt. Die ersten drei Plätze wurden souverän von Crews des ABC belegt.
Alles in allem war es ein schönes Wochenende mit gutem Segelwetter und auch an diesem Wochenende werden wir zum Startschuss anwesend sein, wenn am Rursee um das Hackebeil gesegelt wird nur das diesmal zusätzlich Vincent K. und Max B. dabei sein werden. (Josh)

BM-Jollen-Segler des SHM belegen zweiten Platz in ihrer Klasse bei der diesjährigen Rheinwoche

Rheinwoche 1 Steffen und Maximilian Bersch vom SHM wurden bei der diesjährigen Rheinwoche (17.-20. Mai) 2. Sieger ihrer Bootsklasse "BM-Jolle" mit vier zweiten Plätzen. Sie mussten sich nur Ignatios Souvatzis und Dieter Mayer vom Yachtclub Mittelrhein aus Bonn geschlagen geben. Der dritte Platz ging an Herbert und Theresa Schüssel vom Krefelder Segelklub.

Die Rheinwoche, Europas längste Fluss-Segelregatta, wird seit 1922 zu Pfingsten auf wechselnden Teilstrecken des Rheins ausgerichtet. Die diesjährige Strecke führte auf einer Gesamtlänge von 140 Kilometern von Leverkusen-Hitdorf über Düsseldorf, Krefeld-Uerdingen, Wesel, Rees-Mahnensee nach Emmerich, wobei die Strecke Düsseldorf-Krefeld mangels Wind am Pfingstsamstagnachmittag geschleppt werden musste.
Rheinwoche BM JolleDie Rheinwoche ist eine landschaftlich sehr abwechslungsreiche, aber auch recht anspruchsvolle Regatta. Zum einen weisen die Großstadt- bzw. Industriestrecken - besonders Krefeld/Duisburg - durch die ständig wechselnde Bebauung einen nach Richtung und Stärke stark wechselnden böigen Wind auf. Zum anderen muss natürlich der Frachtschifffahrt ausgewichen werden; den richtigen Zeitpunkt dazu abzupassen, um dann das vorbeigefahrenen Schiff ohne weitere Manöver passieren zu können, ist genauso entscheidend für die Wettfahrt wie die traditionelle Regattataktik in Bezug auf die Konkurrenten."(Steffen)

Zwei harte Tage

Wind, warm und Sonne. Drei Zutaten, die eigentlich zum ersten Mal in diesem Jahr zusammen gemischt wurden, um während der Black Swan Regatta (SCM: 2. Black Swan Opti-Cup 2013) für Optis ideale Tage zum Segeln zu haben. Für Optis!
Team SHM Für die Eltern von fünf SHM Seglern und einer Seglerin bedeutete dies zwei harte Tage (4./5.5.), an denen sie nur zuschauen, aber nicht segeln durften. Selbst aufmunternde Worte vom Ufer wurden gleich mit Hinweisen auf Fairness und unerlaubtes Coaching unterbunden. Kartenspiele für die langen Wartezeiten waren nicht dabei. Weder hinsichtlich der optimalen Startposition noch beim angemessenen Riggtrimm herrschte annähernd Einigkeit. Man merkte, dass nicht nur ein Teil der Segler noch keine Regattaerfahrung hatte, sondern auch die Eltern. Zum Glück gaben die Trainer Lena T. und Jannick D. der Gruppe noch professionelle Tipps mit.
Opti B Am Samstag konnten bei frischem Wind drei der vier angekündigten Wettfahren gefahren werden. Bei den Seglern in der Gruppe Opti B lagen die Leistungen im oberen Drittel des Feldes nahe beieinander, so dass kleine Fehler gleich eine Reihe von Platzierungen kosten konnten. Bis auf den späteren Sieger der Gruppe B Marc Hofschneider (SCST) fuhr kaum ein Segler konstant. Am Sonntag konnte bei weniger und wechselndem Wind noch eine vierte Wettfahrt gestartet werden, so dass nach einem Streicher Nasim A. mit einem Platz acht von 27 und Ole K. mit einem Platz 10 in der Rangliste stehen (Detailergebnisse raceoffice).
Opti C Bei den Opti C Seglern wurden ein erfrischendes Bad im Aasee oder das Auskurieren einer kurzen Nervenkrise nach heftigem Getümmel an der Startlinie als nicht relevant für das Ergebnis gestrichen. Hier sortierte die Leetonne und die anschließende Kreuz zur Ziellinie das Feld. Die Tonne wurde scharf angefahren, schnittig gerundet und das Boot in den Wind gestellt. Das Gespräch mit dem inneren Taktiker über die weiteren Maßnahmen dauert dann selten eine, manchmal mehrere, oft verblüffend viele Minuten.
Die Plätze 6-9 von 12 Seglern und Seglerinnen waren für Lean H., Nikolai J., Clara B. und Lasse T. des SHM ein schöner Einstieg in die Regattasaison. (Markus)


Erste Open Bic Regatten

Nachdem ich nun zu groß für den Opti bin habe ich nun angefangen den Open Bic zusegeln. In den Osterferien hatte ich die Möglichkeit ein charter Boot am Comersee zu testen. Wir hatten immer guten Wind, schönes Wetter und das Boot ist wirklich klasse. Uns wurde sehr viel beigebracht für die anstehende Regatta am Wochenende. Am Samstag war starker Wind und wir konnten 4 Wettfahrten machen. Am Sonntag war leider weniger Wind und wir konnten nur 2 Wettfahrten machen. In der Regatta wurde ich 10ter von 17. Zwei Wochen später ging es direkt weiter nach Pulheim. Die Windverhältnisse waren dort noch schwieriger als bei uns am Aasee. Am ersten Wettfahrttag haben wir 6 Wettfahrten geschaft bei Windverhältnissen wo wir am Aasee gar nicht erst raus gefahren wären. Meine Ergebnisse waren sehr unterschiedlich aufgrund des Windes. Mal habe ich um die Spitze mitgekämpft, mal im hinteren Mittelfeld. Am zweiten Tag war gar kein Wind. Alle Wettfahrten wurden abgesagt und es blieb bei den 6 Fahrten. Stattdessen haben wir uns mit Paddeltouren auf Surfbrettern die Zeit vertrieben. Overall bin ich 13 von 25 Teilnehmern geworden. In zwei Wochen geht es auch schon in Haltern weiter. Ich hoffe, dass ich mich mit Hilfe unserem Trainerteam vom SHM dort steigern kann, weil ich mich dieses Jahr für die Deutschenmeisterschaften qualifiziern möchte. (Jouri)

Piratensegellager am Steinhuder Meer

Auch in diesem Jahr fand wieder einmal das Piratensegellager statt, das sonst am Dümmer war. Direkt zu Beginn der Osterferien fuhren zweieinhalb Piratencrews des SHM zum Segellager (3925, 3753 und Josh Köster) nach Niedersachsen, um dort in einer Gruppe von 22 Seglern und vier Betreuern ihre Kenntnisse zu vertiefen, erweitern und aufzufrischen. Bei der Ankunft blies bereits ein bissiger kalter Nordostwind, der das aufbauen der Boote ein wenig beeinträchtigte. Am Nachmittag folgte dann die Zimmerverteilung die aber ohne weiteres von statten lief. Schon neigte sich der erste Abend dem Ende zu und nach dem Abendessen gab es ein erstes Zusammenkommen bei dem sich vorgestellt und die Wochenplanung aufgestellt wurde.
Piraten im Schnee Beim Frühsport am nächsten Morgen die "Horrormeldung": Der See ist zugefroren! Das bedeutete Theorieunterricht zum Thema Trimm; soweit so gut. Der See blieb aber den ganzen Vor- und Nachmittag dauerhaft gefroren was zu weiteren Theoriestunden führte. Gegen Abend begannen die ersten dann mit dem Bau von Modellbooten der zuerst aber auch nicht der erfolgreichste seien sollte. Auch die nächsten Tage blieb der See zugefroren; also wurden Übungen zum richtigen Einstellen des Segelprofils gemacht, Spimanöver an Land und nicht auf dem Wasser trainiert, weitere Theoriestunden abgesessen, Die Modellboote weitergebaut, Regeln auswendig gelernt usw. . Und obwohl wir keinen einzigen Tag gesegelt sind war dauerhaft zumindest eine motivierte Grundstimmung da. Es wurde viel Musik gehört, Karten gespielt und anderes. Mit der Zeit waren dann schon viele Wettfahrtregeln gelernt, neue Freundschaften geschlossen, die Rümpfe inklusive den Kielen für die Modellboote fertig und somit beschäftigten wir uns zum Ende hin noch einmal mit etwas "alltäglicheren" Sachen wie der Vorbeugung von langzeitigen Schäden am Körper durch das Segeln, der richtigen Ernährung und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auch wenn wir leider kein einziges Mal richtigen segeln gehen konnten war es eine schöne und lehrreiche Zeit, in der wir viel Spaß hatten und ich möchte mich bei allen dafür bedanken, die das ermöglicht haben: Jan Bernd als Organisator, sowie den anderen Betreuern, die Eltern die den Fahrdienst übernommen haben, den Herbergseltern der DJH Mardorf, dem Team, das uns die Mitnahme des roten MoBo´s ermöglichte und allen Teilnehmer/ -innen. (Josh Köster)

Aktion Sauberes Münster beim Segelclub Hansa

Saubers MÜnster SHMWie in jedem Jahr hat der Segelclub Hansa Münster auch an diesem Wochenende wieder an der großen Aktion Sauberes Münster teilgenommen. Sieben fleißige Opti-Kids und vier helfende Erwachsene waren über 2,5 Stunden lang damit beschäftigt, das Ufer im Bereich des Clubhauses am oberen Aasee von allen Arten des Unrats zu befreien. Bei strahlendem Sonnenschein wurde Müllsack um Müllsack mit den Hinterlassenschaften der Aasee-Besucher gefüllt. Am Ende der Aktion freuten sich alle Teilnehmer über den nun perfekt sauberen Ufer-Bereich des heimischen Segelreviers. (Nico)

Alles wieder gut bei Snoopy

Snoopy, unser robuster Opti, hatte im Sommercamp 2012 einen Schaden am Ruderbeschlag einstecken müssen. Dank der tatkräftigen Helfer am letzten Samstag bei den kombinierten SVZ-Opti Workshops konnte Snoopy wieder fit gemacht werden. So mancher Spaziergänger am Aasee wunderte sich am Samstag über die zahlreichen Aktionen am SHM Hafen. Bei bestem Wetter wurden die ersten SZV in die Boxen verlegt, Traversen wurden mit großem Eifer von den Regatta-Opti-Kids repariert und die Piraten/420er-segler brachten Snoopy und diverse Affenschauckeln wieder auf Trab. Zahlreiche Optieltern waren erschienen und gemeinsam mit Susann wurden GFK und Gelcoat ausgebessert. Optiriggs sind inzwischen überarbeitet worden und die SZV-Truppe um Jürgen nimmt die letzten Boote ins Visier.
Workshops
Weiterhin sind am nächsten Samstag alle helfenden Hände bei den Workshops willkommen. (Thomas)

Verletzte Person an Bord und Yacht vor Dänemark vermisst

Keine Sorge, natürlich nur eine Übungssituation beim letzen Themenabend.
Diesmal hatte Bernhard wieder zum Praxisabend am Funkgerät und DSC-Controller eingeladen. In gewohnter gründlicher Weise er den Abend wieder vorbereitet und die große Anzahl der Besucher hat gezeigt, dass das Interesse an diesem Thema ungemindert sehr groß ist. Besonders lehrreich ist jedes Mal der praktische Teil an den Funkgeräten. Wann hat man schon mal die Gelegenheit einen echten Notruf abzusetzen und bekommt fast zeitgleich von Bremen Rescue auch eine Antwort. Der Themenabend macht es möglich. Die Funkgeräte werden immer komplexer, der DSC-Controller ist auf Charteryachten inzwischen in kompaktbauweise im Funkgerät integriert und erfordert etwas Übung um ein ship to ship call zu versenden. Beim Übungsabend besteht die Möglichkeit alle Situationen unter Anleitung am Originalgerät auszuprobieren. Hoffen wir, dass auf unseren Törns in der Ostsee und im Mittelmeer die Distress-Taste nicht gebraucht wird und nur der Sozialkanal gefordert ist. (Thomas)

Da läuft so einiges im Club

Trotz Winterpause nehmen die Aktivitäten im Club ständig zu.
Immer samstags werden Zugvögel und Optis repariert. Jeder Quadratmeter im Clubhaus wird genutzt. Im Keller sind die Zugvögel eingelagert, die Optis werden in der Segelkammer wieder fit gemacht und die obere Etage ist zur Segelwerkstatt umfunktioniert worden. Helfende Hände werden immer gebraucht. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Workshops im SHMDie Themenabende laufen schon seit Wochen immer donnerstags. Ständig wechselnde Vortragsinhalte sorgen dafür, dass der Kreis der Interessenten konstant hoch bleibt. Beiträge rund um das Segelthema wechseln mit praktischen Übungen. Die Referenten, alles Hanseaten, behandeln jeweils ein Spezialthema, welches sorgfältig recherchiert und vorbereitet wird. Interessierte Segler und Seglerinnen sind immer willkommen.
Seit einigen Wochen ist auch die Lerngruppe "Lena" wieder aktiv. Hier werden Regattaregeln und Tipps für den täglichen Segelalltag gebüffelt. Auch hier kann jeder noch einsteigen.
Susann hat bereits zur ersten Trainerbesprechung für die Saison 2013 gebeten, demnächst werden die Optieltern eingeladen.
Die Piraten werden im März ihre Schiffe auffrischen und dann geht es endlich bald wieder aufs Wasser.
Besten Dank an alle HelferInnen, die ihren Beitrag zu diesen o.g Aktivitäten geleistet haben. Freuen wir uns auf die Saison 2013. (Thomas )

Mitgliederversammlung

Am Samstag, 26.1., fand die alljährliche Mitgliederversammlung des SHM in der Messe des Clubhauses statt.
Die rund 70 anwesenden Mitglieder lauschten interessiert den Berichten des Vorstandes, dabei wurden vor allem die sportlichen Erfolge der Hansa-Jugend sowie die Entwicklung der Mitgliederzahlen hervorgehoben. So konnte sich die Versammlung über 30 neue Mitglieder im Bereich der Erwachsenen und 17 neue Mitglieder bei der Jugend freuen. Insgesamt zählt der Club nun 529 Mitglieder, wovon 23 Prozent unter 18 Jahren alt sind.
Bei der Rückschau auf die Finanzlage 2012 und die Etatplanungen 2013 wurde deutlich, dass der Club eine Menge Geld in die Segelzukunft investiert: im Hafen werden die Prellbretter zum Schutz der Boote erneuert, die Erneuerung des Boots-Kranes soll angegangen werden und auch im Bereich der Boote selbst sind Reparaturen und Neuanschaffungen geplant oder bereits getätigt.
Ein weiteres Großprojekt wird sich zum Bedauern der Versammlung allerdings weiter verzögern: die Planungen für die dringend benötigte Bootshalle stocken derzeit aufgrund von baurechtlichen Schwierigkeiten.
Aufgrund der hervorragenden in 2012 geleisteten Arbeit wurde der Vorstand sodann einstimmig entlastet. Bei der anstehenden Neuwahl der/des Vorsitzenden, der/des stellvertretenden Vorsitzenden Sport und der Geschäftsführung wurde auf die bewährten Kräfte gesetzt: Klaus Mechler, Thomas Köster und Katharina Krüger wurden einstimmig wiedergewählt. Zudem bedankten sich etliche Mitglieder ganz persönlich beim alten und auch neuen Vorstand für die erstklassige Arbeit für den Club.
In seiner Rede unterstrich der Vorsitzende Klaus Mechler noch einmal, dass dem Vorstand besonderes die zentralen Bereiche Segeln und Jugend sehr wichtig seien und daher wie bislang auch besonders gefördert werden sollen. Abschließend dankte er noch einmal allen Amtsinhabern und Mitgliedern, die sich in 2012 für den Verein engagiert haben. Danach klang die Versammlung im gemütlichen Rahmen und in Vorfreude auf eine spannende Segelsaison 2013 in vielen Gesprächen unter den Mitgliedern langsam aus. (Nico)

Jugendmitgliederversammlung

Auch in diesem Jahr wurde wieder einmal eine Jugendhauptversammlung abgehalten.
Als erstes ging es um die Frage ob der Vorstand entlastet werden könne, was durch einen kurzen Vortrag von Klaus Eustermann dann auch geschah.
Nun galt es die Ämter neu bzw. wieder zu wählen. In der ersten Wahl ging es um den 1. Vorsitzenden; die beiden Kandidaten waren Christian Baumgart und Jannik Dieter. Christian gewann die Wahl und Jannik Dieter wurde dann 2. Vorsitzender. Die Wiederwahl Arne Mariens als Kassenwart wurde einstimmig entschieden. Unsere neuen Eventmanager sind Nasim Ayad und Julius Greisinger und zum Schriftführer wurde Josh Köster gewählt. Wir danken dem bisherigen Vorstand für sein Engagement und wünschen dem Neuen gutes Gelingen.
Natürlich gab es auch wie jedes Jahr das obligatorische Pizzaessen mit Pizza aus dem La Vela. (Josh)

Eiszapfenregatta

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Jugend des SHM die jährliche Eiszapfenregatta (19.1.).
WinterolympiadeLeider machte uns die Natur einen Strich durch die Rechnung: Der See war zugefroren, weshalb Segeln unmöglich war. Kurzfristig stellten wir eine "Winterolympiade" als Alternativprogramm auf die Beine.
HissenRund dreißig Teilnehmer aus NRW, Hamburg und Schleswig-Holstein traten in vier Teams gegeneinander an. Wie es sich für die Olympischen Spiele gehört, stand am Anfang der Wettkämpfe die feierliche Entzündung des olympischen Feuers. Daraufhin kämpften die "Eisbären", "Pinguine", "Schneehasen" und "Schneemänner" in 7 verschiedenen Disziplinen um die Medaillen. Die Königsdiszplin war in diesem Jahr das spektakuläre "Opti-Pulling" im Finale. Dabei mussten die "Athleten" ihre Optimisten über die zugeschneite Uferpromenade entlang eines Parcours um die Wette ziehen.
Abends gab es dann noch die Siegerehrung und ein gemeinsames Abendessen, wo nochmal über die Ereignisse des Tages gefachsimpelt werden konnte. Im Anschluss fand für die jüngeren Teilnehmer eine Party im Clubraum statt.
Alles in allem hatten alle viel Spaß und auch wenn man keine Medaille abstauben konnte, war dies kein Problem. Bei der Winterolympiade stand frei nach dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" der Spaß im Vordergrund.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! ;) (Christian B. jun.)