SHM Mittelmeer Flottille 2020 ..

.. ausgefallen, stattdessen: SHM Segler in den nördlichen Sporaden

Bekanntlich sind Corona bedingt die meisten Vereinsveranstaltungen abgesagt worden. Viele Fahrtensegler-Planungen waren allerdings mit Beginn der Pandemie schon so viel wie abgeschlossen. Daher haben knapp die Hälfte der Segler den diesjährigen Mittelmeertörn Törn in abgewandelter Form doch noch angetreten.

In vielerlei Hinsicht standen die Törnvorbereitungen zunächst unter keinem guten Stern: Unsicherheiten ob die Flüge stattfinden und die Fähren fahren, Transfer Hindernisse, Vorgaben seitens der Anbieter sowie amtliche Auflagen an das Bordleben. Dann kamen noch mittelfristige vier Absagen z.B. wegen Arbeitgeberwechsel und dann noch kurzfristig Erkrankungen und damit kurzfristiger Ausfall von drei weiteren Mitreisenden (nein, kein Covid-19). Die ersten vier freien Plätze konnten neu besetzt werden.

Nach allem Bangen dann der Aufbruch der drei Crews zur ersten Woche am 3.10.: Alles klappte perfekt: angefangen mit dem bequemen Transfer im gecharterten „SCHOOL BUS“ nach Düsseldorf, problemlose Akzeptanz unserer vorbereiteten „PLF“ (Passenger Location Form) bis hin zum großen Reisebus für uns 19 von Flughafen Thessaloniki zum Hafen nach Volos. Das übliche Prozedere mit Einkauf und Yachtübernahme und der Törn konnte beginnen:

Ankerbuchten mit kristallklarem warmem Wasser lockten zum Baden, speisen im milden Klima im Freien in Restaurants oder in der Plicht der Yachten. Vielfältige Variationen an Manövern mit dem Anker und natürlich auch segeln – wie meist: die erste Woche ging zu schnell vorbei – zumindest für die, die nur eine Woche teilnehmen wollten.
Deren Rückreise aber ebenso problemlos wie die Anreise der Neulinge für die zweite Woche. Jetzt führen nur noch wie geplant zwei Yachten.

Track zur ersten Woche


Ähnliche Begeisterung für die örtlichen Gegebenheiten wie in der Vorwoche. Dazu eine Abwechslung: ein Sturmtag mit Wind aus Süd war vor Buganker ab zu wettern.
Auch auch diese Woche ging schnell rum. Gerne wären viele geblieben.

Track zu Woche zwei

Fazit: zwar in jeder Woche nur ca. 140 sm im Kielwasser gelassen, leider einiges davon notwendigerweise unter Maschine zurückgelegt. Schöne Manöver, hervorragende Stimmung und weitgehende Entspannung in einer Gegend, die quasi Corona frei war. Zudem waren die Yachten in weit überdurchschnittlich gutem Zustand. Keine überfüllten Buchten und freundliche Griechen. Einziger Wermutstropfen: die Gastronomie war eingeschränkt für die Crew, die weniger auf die Bordküche gesetzt hatte.

Wer ausgiebigere individuelle Berichte zu alle Dem lesen möchte, muss sich bis zum in Vorbereitung befindlichen Hanseaten gedulden. (Ekkes)

Es gibt aber schon mal eine Fotogalerie dazu