Kiepenkerlregatta 2021

Über 40 Optis zum 40jährigen

Zum vierzigsten Mal fand am 2./03.10. unsere Kiepenkerlregatta statt. 1981 war Frank Tusch der erste Sieger, der stolz den Pokal, unseren hölzernen Kiepenkerl, mit nach Hause nehmen und seinen Namen in einer Plakette auf dem Pokal verewigen konnte. Nach Münster kommen konnte er aus diesem Anlass leider nicht, weil er gerade selbst als aktives Mitglied des WYD regattasegelnd unterwegs war.

40 Jahre später heisst der Sieger Michael Jaroschenko vom Hiltruper Segelclub. Michi beschloss seine Opti-Karriere damit mit einem schönen Erfolg, bevor er nun in den Laser umsteigen wird. Der Pokal, den er für einen Jahr mit nach Hause nehmen konnte, wurde in der Zwischenzeit um mehrere Podeste ergänzt und mit einem Glasschutz versehen und konnte so in all den Jahren durch verschiedenste Vereine und an viele Seglerinnen und Segler gehen.

Pokale gingen an diesem Wochenende aber an alle Seglerinnen und Segler, die ihre Vielseitigkeit während der Regatta unter Beweis stellen mussten. Trotz der eher windreichen Vorhersage war es am Samstagnachmittag ruhig, so dass nur zwei Wettfahrten gesegelt werden konnten. Am Sonntagmorgen frischte der Wind dann immer mehr auf. Die Kinder waren wirklich gefordert und mussten auf starke Böen und auf Winddreher reagieren.

Besonders souverän leisteten das Paul Fiete Hickstein vom SCD und Paul Patalas vom HiSC, die Michael Jaroschenko in der Klasse Opti B auf den Plätzen 2 und 3 folgten. Unsere besten Seglerinnen und Segler waren Jule Heiny auf Platz 4, Max Beckervordersandfort auf Platz 5 und Jonathan Fisch auf Platz 6.

Auch in Opti C hatten die auswärtigen Seglerinnen und Segler die Nase vorn: Hier gewann Lars Rohde vom ETUF vor Janne Hillerkus vom SKBUE. Auf Platz 3 lag dann aber schon Carl-Anton Stollner aus unserem Verein, der erst seit kurzer Zeit bei uns Mitglied ist und gemeinsam mit seinem Bruder Niklas direkt in den Regattabetrieb eingestiegen ist.
Insgesamt waren die Hanseatinnen und Hanseaten mit 14 Seglerinnen und Seglern sehr gut im Feld vertreten. Herzlichen Dank an alle Kinder, die für uns an den Start gegangen sind! In guter Tradition geht es bei unseren Regatten aber nicht nur ums Segeln, sondern auch darum, gemeinsam etwas Schönes zu erleben, miteinander auf dem Wasser und an Land Spaß zu haben und sich gegenseitig kennenzulernen.

Begrüßt wurden die Regattateilnehmerinnen und -teilnehmer deshalb schon von einem „echten“ Kiepenkerl, der Äpfel und Müsliriegel an die Kinder verteilte. Zwei Tage lang gab es neben der Regatta auch einen Flohmarkt von Seglerinnen und Seglern für Seglerinnen und Segler. Dieser wurde von beiden Seiten sehr gut angenommen und einige Kinder konnten am Sonntagmorgen im gebraucht neuen Outfit gut gewärmt dem Oktoberregen trotzen.

Am Samstagabend brachten unsere Trainer Christoph und Jesse die Kinder, die Lust hatten, noch etwas zu erleben, zum Mühlenhofmuseum. Dort hatten sie – gesponsort durch den Verein La Viesta – die Möglichkeit, den im Rahmen des Lichterfestes wunderschön ausgeleuchteten Mühlenhof zu erkunden. Auch einige Eltern wanderten um den Aasee herum, um dieses Event miterleben zu können.

Den Abschluss der Regatta bildete am Sonntagnachmittag natürlich die Siegerehrung, bei der alle neben ihrem Pokal eine weiße Sonnenbrille erhielten, die auf den nächsten Sommer und viele weitere Segelstunden hoffen lässt. Sehr dankbar wurden auch die Preise der Tombola angenommen, die u.a. von Magic Marine gesponsort worden waren. Ein herzlicher Dank gilt der Wettfahrtleitung, dem DLRG, allen Helferinnen und Helfern, dem Regattabüro, den Sponsorinnen und Sponsoren und der guten Organisationsleitung. Danke für dieses gelungene Wochenende!

Petra


Ein zweiter Bericht wurde uns von Paul eingereicht:

Am Samstagmittag ging es los mit mäßigem Wind. Um Punkt 13 Uhr starteten die Opti B Segler. Jule Heiny (SHM) gelang es im ersten Lauf einen großen Vorsprung herauszufahren, den sie auch nicht mehr zurückgab. So segelte sie auf den ersten Platz. Den zweiten Lauf gewann Michael Jaroschenko (HiSC). Die Wettfahrt wurde nach der ersten Runde an der Luvtonne verkürzt, da der Wind eingeschlafen war. Der Wind ist auch nicht wieder aufgefrischt, so dass am Samstag nur zwei Wettfahrten gefahren wurden.

Am Sonntagmorgen ging es um 10 Uhr los, der Wind hatte ordentlich aufgefrischt. Den ersten Lauf gewann wieder Michael Jaroschenko (HiSC). Zum zweiten Lauf frischte der Wind weiter auf und wieder gewann Michael Jaroschenko (HiSC), der auch den letzten Lauf gewann und damit zum vierten mal siegte. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende aus Sicht der münsteraner Segler. Den ersten Platz belegte Michael Jaroschenko (HiSC), den zweiten Platz Paul Fiete Hickstein (SCD), den dritten Paul Patalas (HiSC), den vierten Jule Heiny (SHM), den fünften Platz belegte Max Beckervordersandfort (SHM) und den sechsten Platz Jonathan Fisch (SHM).

Paul

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