Juniorenliga Starnberg: ACT 3

Starnberg, 13. und 14. Spetember 2025

Am Wochenende des 13. und 14. September stand für uns als Juniorenligateam der dritte J/70-Spieltag der Saison an. Für ACT 3 ging es in den Süden Deutschlands an den Starnberger See. Unser Team bei diesem Event bestand aus Julia, Tim, Johannes und Lena.

Schon am Freitag reisten wir mit der Bahn an und standen gegen 14 Uhr etwas müde von der Fahrt und mit ordentlich Gepäck vor dem Vereinsheim des Bayrischen Yachtclubs. Praktischerweise konnten wir uns schon melden, bauten schnell unsere Zelte auf, aßen Nudeln als Stärkung und machten uns dann auch fix los aufs Wasser. Den Freitag vor den Spieltagen können die Teams immer nutzen, um auf dem jeweiligen Revier in der entsprechenden Teamkonstellation zu trainieren. Diese Option lassen wir uns natürlich nie entgehen und gingen so auch an diesem Freitag motiviert aufs Wasser. Vor allem übten wir Manöver wie Wenden und Halsen, Gennaker-Sets und Kringel auf der Kreuz.

Im Laufe der Trainings merkten wir, wie alles immer flüssiger funktionierte, was sehr motivierend war. Allein auf dem Wasser waren wir nicht, neben uns trainierten noch drei andere Teams. So konnten wir auch die Übung des sogenannten „Angleichens“ machen, bei denen man neben anderen Teams auf Amwind-Kurs her fährt und den Bootsspeed vergleicht. Nach drei Stunden Training gingen wir abends als kleine Team-Building-Maßnahme gemeinsam ins Schwimmbad, wo wir die Seele baumeln lassen und uns entspannen konnten, um prima ausgeruht für den Samstag sein zu können. Im Laufe des Abends trudelten auch die meisten anderen Teams ein und so sah man die ein oder anderen bekannten Gesichter wieder, was wie immer sehr schön war. Den Abend verbrachten wir mit Pizza und netten Gesprächen und hüpften dann auch schnell in die (kalten Zelt-) Federn.

Der Samstag startete mit einer Steuermannsbesprechung gegen 9 Uhr. Wir segelten im ersten Rennen des Tages und durften deshalb nach einer kurzen Startverschiebung (die zu wenig Wind geschuldet war) mit der J/70 aus dem Hafen auslaufen. Wie sich später herausstellte, sollte es auch nicht viel mehr als das erste Rennen geben. Lediglich ein zweites wurde nach unserem noch geschafft, bevor der Wind für den Tag endgültig einschlief. Unser eines Rennen lief aber mehr als erfolgreich. Bei recht leichtem Wind, konnten wir uns einen zweiten Platz bei neun segelnden Booten sichern. Das war ein guter Auftakt in das Regattawochenende! Den restlichen Tag spielten wir Stadt-Land-Fluss mit ein paar anderen Teams, ließen uns von sehr leckerem Eis und Obst (was der Club organisiert hatte) verwöhnen, lernten einige neue Menschen aus anderen Vereinen kennen und sprangen eine Runde in den See. Abends wurde vom Verein aus gemeinsam mit allen gegrillt. Dann fand ein Sommerfest der Vereinsjugend des BYC unter dem Motto „Fluch der Karibik“ statt, zu dem auch alle J/70 Teams eingeladen waren.

Am Sonntag starteten gegen 08:30 Uhr die ersten Rennen. Der Wind hatte im Vergleich zu den Vortagen bedeutend aufgefrischt, was uns als Leichtwind-liebende Crew nur bedingt freute. Die ersten beiden Rennen des Tages beendeten wir so leider auf dem 8. und 9. Platz. Gegen Mittag nahm der Wind wieder ab und schon lief es besser für uns. In Rennen Numero vier konnten wir uns den 1. Platz sichern (nach dem Rennen fielen wir uns euphorisch wie eh und je in die Arme), darauf folgte ein 2. Platz. Beendet haben wir das Wochenende leider mit einem Frühstart, womit wir uns nochmal 10 (negative) Punkte für die Tabelle sicherten. Insgesamt landeten wir so auf dem 16. von 27 Plätzen.

Nichtsdestotrotz waren wir zufrieden mit unserer Leistung an diesem Wochenende. Es ist schön zu erleben, wie wir als Team zusammenwachsen, Abläufe auf dem Wasser optimieren können und von Regatta zu Regatta merken, wie wir immer eingespielter funktionieren. Auf zahlreiche weitere erfolgreiche und lehrreiche Regatten!

Lena V.