Arbeit und Leben auf dem Bundeswehr-Rahsegler GORCH FOCK
Wer die GORCH FOCK betritt, gelangt in eine Welt, die sich jeder Alltagserfahrung entzieht. Der Dreimaster der Bundesmarine ist Ausbildungsstätte, Traditionssymbol und schwimmendes Zuhause zugleich. Hier lernen junge Marinesoldatinnen und -soldaten, was echte Seemannschaft bedeutet – nicht theoretisch, sondern im direkten Zusammenspiel mit Wind, Wellen und Kameraden.
An Bord beginnt jeder Tag mit klaren Routinen und dem Bewusstsein, Teil eines großen Ganzen zu sein. Segel setzen heißt hier: körperliche Arbeit, Präzision und Vertrauen. Wer in die Rahen steigt, spürt die Kraft des Ozeans unmittelbar. Jeder Handgriff muss sitzen, denn auf einem Rahsegler ist Teamarbeit kein Schlagwort, sondern Voraussetzung für Sicherheit und Erfolg. Die GORCH FOCK fordert – und sie formt.
Doch zwischen Wacheinteilungen, Manövern und Ausbildung entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das man nur auf See findet. In der Messe, beim Klarieren des Decks oder im kurzen Moment der Stille am Bug wächst ein Zusammenhalt, der weit über die Zeit an Bord hinausreicht. Traditionen, Rituale und jahrzehntelang weitergegebenes Wissen geben Orientierung in einem Alltag, der von Naturkräften bestimmt wird.
„Rahsegler Segeln“ bedeutet, die See nicht nur zu erleben, sondern zu verstehen. Es ist ein Leben auf engem Raum, geprägt von Verantwortung, Disziplin und dem Stolz, Teil einer langen maritimen Linie zu sein.
Unser Vereinsmitglied Hans-Christoph Tielbaar nimmt uns am 19. Februar mit auf diese besondere Reise. In seinem Vortrag öffnet er ein Fenster in den Alltag auf der Bark – authentisch, lebendig und voller Einblicke in eine Welt, die nur wenige aus erster Hand kennen.
Datum: 19. Februar Uhrzeit: 19:30 h Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112 Referent: Hans-Christoph Tielbaar
Anfang des Monats wurde es konkret. Drei Vereinsmitglieder trafen sich für einen halben Tag, um detaillierte Überlegungen zum Inhalt der zukünftigen SHM-Website anzustellen und sie in einem sog. Wireframe zu darzustellen.
Bis hierhin gab es schon eine lange Vorgeschichte: Vor einem Jahr wurde ich als Webmaster auf die Menüführung und Optik unserer Website angesprochen von einem Mitglied, das außer dem SHM weitere Segelclubs intim kennt. Anhand von Beispielen wurde schnell klar, vieles ist gut auf unserer Website, aber auch einiges verbesserungsfähig. Unabhängig davon fiel schon früher auf, dass unser Webauftritt für Kinder, Jugendliche und deren Eltern wenig attraktiv ist. Aber die Jugend ist die Zukunft des Vereins!
Im Sommer 2025 gab es anderes zu tun, aber nach den Herbstferien war klar: nachdenken, grübeln und skizzieren allein bringt es nicht. Es mussten weitere Personen und Meinungen her. Inzwischen sind unser ex-Webmaster Lars und das Neumitglied Middie mit im Team „Website-Refit“.
Neben den inhaltlichen Fragen stellte sich die nach dem Erscheinungsbild. Gleichzeitig machen, nacheinander erledigen oder die Optik (momentan) gar nicht anpacken? Wie der Zufall es wollte, sprach Tamara kürzlich unseren Vorsitzenden Karl-Heinz an und bot ihm ihre einschlägige Fachexpertise an. Und parallel dazu wurden Wünsche zur Sponsorenwerbung online und im Printbereich geäußert, ergänzt durch notwendige Werbung für demnächst anstehende Veranstaltungen mit Außenwirkung. Das alles zusammen gab bisherigen Überlegungen einen starken Impuls.
Inzwischen wurde ein Team „Öffentlichkeitsarbeit“ aus der Taufe gehoben, um alle diesbezüglichen Aktionen zu koordinieren. Und es wird ein „Designteam“ geben, das für die Optik der Website sowie für Plakate, Flyer, Banner, Beachflags usw. ein neues, einheitliches Erscheinungsbild erarbeitet (Corporate Design) und welches zukünftig zentral die Auftragskoordination übernimmt. Und natürlich das Team „Website-Refit“.
Nun wurde sozusagen die Grundstücksvermessung vorgenommen und die Eckpunkte sind gesetzt. Die eigentliche Arbeit fängt aber erst an. Wann das Haus, bestehend aus Website, Corporate Design usw., fertiggestellt sein wird, ist aber jetzt noch nicht absehbar.
… und Boote, Boote, Boote. Die letzten zwei Wochen waren wir zu drei bis vier Eltern jeweils mittwochs- und donnerstagsabends in der Halle – 18 Trainingsoptis wurden „kosmetisch“ überholt. Am Sonntag darauf dann …
Erst der Abend – dann die Kids am Sonntag!
Eine mittlerweile erfahrene Crew kümmerte sich um Gelcoat (Topcoat 9010 und 9001 – für die Insider) und ein paar „strukturelle“ Schäden – und wir hatten sogar Zeit für „Kosmetik“: Wo nötig, gab es neue Nummern, der Clubname wurde neu geklebt und auch „kleinere“ Schäden beachtet. Im Ergebnis topp!
Und dann noch SNOOPY, die Nummer 8.
SNOOPY- etwas „angegriffen“ … aber wieder fertig
Einige kennen das vielleicht. Aber mit Baujahr 1978 machen sich langsam, aber sicher (und das seit Jahren) Auflösungserscheinungen bemerkbar. Dem sind wir bei SNOOPY mit einer Glasmatte auf dem Heck und einer Epoxidbeschichtung des Bodens begegnet. Auf die nächsten Jahre!
Alle anderen Reparaturen führen wir übrigens überwiegend mit Polyester aus. Wer mehr wissen will: Es finden noch viele Workshops für alle Bootsklassen statt!
Schleifen, spachteln, schleifen, spachteln …
Jede Woche wurden mehr Rümpfe fertig – und am Wochenende kam es dann jeweils zum „Showdown“: Die Kinder kommen. Boote putzen, Auftakeln, Sachen suchen, Pützen finden und auch Fehler finden. Insgesamt durften wir uns über jeweils ca. 20 Teilnehmer freuen und einen guten Hunger: Wir haben ca. 120 HotDogs vernichtet. Danke an Reinhard!
120 heiße Hunde … verschwunden …
Last but not least: Eine Gruppe um Jan Meerheim kümmerte sich um die Slipwagen. Noch nicht ganz fertig, sind die Achsen wo notwendig überarbeitet, alle Aufkleber runter und neue Nummern draufgekommen. Es folgen noch neue Griffbänder und die gelbrote Markierung.
18 Boote sind nun fertig, Eltern und Kinder haben viel gearbeitet. Wir haben es sogar geschafft, einen Opti aus dem Altbestand für eine „Idee“ in Zusammenarbeit mit einem anderen Segelclub wieder zu komplettieren. Und ehrlich: Ich hoffe im nächsten Jahr auf noch mehr Helfer*innen – groß wie klein. Wir haben es gemeinsam geschafft, mit relativ wenig Materialaufwand und viel Arbeit die Boote wieder leuchten zu lassen.
Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Gruppen bei den Optis können wieder loslegen. Es folgen die Boote der Leistungsgruppe….
Malte S. (Obmann Optimistenklasse)
PS: Save the Date: Samstag 14. März – dann geht es an den See! Hier geht es zur Anmeldung, Start ist um 10:00 Uhr.
„Ausgebucht“, so das Fazit des aktuellen Ausbildungsangebotes zum Thema Funkscheine. 16 Lernwillige trafen sich Anfang November 2025 zur ersten Theorieeinheit mit dem Ziel, den Binnenfunkschein UBI, den Seefunkschein SRC oder beide Lizenzen auf einmal zu erwerben. Abgesehen von der Pause um die Jahreswende ging es nun jeden Montag ab 20 Uhr Schlag auf Schlag in medias res. So auch am letzten Gruppenabend, wenngleich wetterbedingt etwas deziniert.
Funkkurs-„Urgestein“ Hubertus und „die Neue“ Maresca gaben sich die Ehre und versuchten, uns Funkneulingen nicht etwa alles Wissenswerte zum Thema Funken beizubringen, sondern „nur“ alles Notwendige, um die Prüfung(en) Ende Januar 2026 zu bestehen. Oft wiederholter kleiner Hinweis: „Das echte Leben sieht anders aus.“
Die Messlatte hängt hoch. Es sind bisher fast keine SHM-Mitglieder bei den bisherigen Prüfungen durchgefallen – also strengt Euch an, hieß es wiederholt.
Diese Funkgerätekombination dürfte heute kaum noch zu finden sein. Aber in der Praxisprüfung.
Wie komplex der Stoff ist, wurde uns erst nach und nach klar. Außer der deutschen Sprache kommt z.B. auch die englische und gelegentlich die französiche zur Anwendung. Bizarr wurde es dann, recht spät im Programm, bei der Binnenfunk-Sprechfunktafel. Grundsätzlich gilt im Binnenfunk nämlich die Regelung, die Sprache desjenigen Staates zu benutzen, in dem sich die Landfunkstelle befindet. Und nun die Praxis am Beispiel Deutschland:
Sécurité – Sécurité – Sécurité (französisch) All stations – All Stations – All stations (englisch) This is (englisch) Tankmotorschiff (deutsch) READY 4 TAKEOFF – READY 4 TAKEOFF – READY 4 TAKEOFF Rufzeichen (deutsch) DH1611 (Delta Hotel eins sechs eins eins; international buchstabiert, Zahlen deutsch) Auf der Mosel zu Berg nahe der Schleuse … (Gott sei Dank alles weitere auf deutsch). Aber mit der Mosel war doch was? Ja, die Flusskilometrierung beginnt bei ihr anders als üblich an der Mündung und nicht an der Quelle…
Nun, nur noch wenige Tage üben. Adrenalin-Spiegel hochhalten, das fördert die Aufnahmefähigkeit. Und Daumen drücken. Für sich selbst und die anderen. Ganz herzlichen Dank an Hubertus und Maresca für ihren unermüdlichen Einsatz! – Out. –
Motoren? Wir sind doch Segler! Sicher, auf dem Aasee reichen zwei motorisierte Schlauchboote für die Trainings- und ggf. für die Bergeeinsätze. Deren Motoren werden von wenigen Experten des Vereins gewartet. Dennoch: Zahlreiche Trainingseinheiten des SHM, vom Manövertraining im Frühjahr bis zum Balearentörn im November, wären ohne diesen Vortrieb unvorstellbar. Gerade bei Flauten oder im Notfall sorgen die Motoren dafür, dass Boote sicher zurückkehren oder schnelle Hilfe geleistet werden kann.
Dank unseres Vereinskameraden Klaus Veelker fand am Donnerstag in der Bootshalle der erste praxisnahe Workshop zu diesem Aufgabengebiet statt. Die Teilnahme war überdurchschnittlich. Zahlreiche Vereinsmitglieder drängten sich um eine kleine Werkbank. Zu Beginn zeigte Klaus an einem Zylinderkopf eines Dieselmotors typische Fehlerquellen und erklärte anschließend Schritt für Schritt das Zündsystem und die Wirkungsweise eines Dieselmotors.
Danach wandte er sich dem Thema „Außenborder“ zu. Ein intensiver Gedanken- und Erfahrungsaustausch begleitete seine vorgetragenen Erläuterungen und Demonstrationen. Praxisnah wurden verschiedene Außenborder geöffnet, Teile entnommen und ihre Funktion im komplexen Zusammenwirken erläutert, bis ein „Problemmotor“ erneut einwandfrei instand gesetzt war.
Unermüdlich, gut informiert und stets sachlich erläuterte Klaus alle Probleme und Fragen bis zum Schluss. Viele Teilnehmende äußerten nach dem Workshop, nun mehr Sicherheit im Umgang mit den Außenbordern zu haben und kleinere Reparaturen künftig selbst übernehmen zu können. Rückblickend kann der Workshop als sehr erfolgreich bewertet werden. Es steht zu erwarten, dass er auf dieser erfolgreichen Grundlage weiterentwickelt wird.
Ich wünsche Euch alles Gute zum neuen Jahr und vor allem eine erfolgreiche „Saison 26“
Die Natur ist heute überall bedroht, und bisherige Maßnahmen und Ankündigungen zu ihrem Schutz reichen nicht aus, um das Schöne und Lebensnotwendige zu bewahren. Der Berater, Dozent und Autor Tom Veltmann erläutert die ursächlichen Entwicklungen – die konventionelle Art des Wirtschaftens in unserer Normalität: Wie funktioniert die Klimaerwärmung, welche wichtige Rolle spielen die Böden und wie wirkt sich unsere Plastikflut auf die Natur und unsere Gesundheit aus?
Tom Veltmann entwickelt eine klare Lösungslogik: Für einen wirkungsvollen Natur- und Klimaschutz müssen wir die Art unseres Wirtschaftens verbessern. Denn für jedes Produkt setzen wir immer Naturmaterialien ein. Mit einem naturschonenden Wirtschaften geben wir der Natur wieder mehr Raum zurück – durch besseres Produzieren, Konsumieren und Sparen/Investieren. Er erklärt, warum ein naturschonendes Wirtschaften der größte Hebel für einen wirksamen Naturschutz wäre und wie es geht.
In seinem Buch „Das Schöne bewahren – Handeln für eine lebenswerte Zukunft“ bietet Tom Veltmann grundlegend neue Einsichten und stellt systemisch wirksame Maßnahmen vor für mehr Selbstwirksamkeit für jeden Einzelnen. Er schildert, wie Unternehmen durch naturschonende Produktverbesserungen weltweit immer stärkere Wettbewerbsvorteile erreichen können und wie eine Erweiterung der EU-Nachhaltigkeitsstrategie aussehen sollte. Darüber hinaus diskutiert er, wie wir der Natur verfassungsrechtlich Grundrechte einräumen könnten, um Interessenausgleiche in der sogenannten Nachhaltigkeit auch mit der Natur erreichen zu können.
So kann eine solidarisierende und wirkungsvolle Transformation gelingen, von der die Natur und wir alle profitieren – ohne Blockaden durch „Kosten“, „Verzicht“ oder „Bangen für technische Lösungen“.
Datum: 5. Februar 2026 Uhrzeit: 19:30 h Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112 Referent: Tom Veltmann
Mitte Januar war es soweit. Nach der vierwöchigen Weihnachtspause ging es mit der Serie der Themenabende (TA) weiter. Unser TA-Organisator Steffen hatte sich dafür etwas Besonderes überlegt.
Eingeladen war das derzeitige Spitzentalent aus der Gruppe der Nachwuchssegler, Max Stiff. Er hat ausführlich über seine Segelausbildung, -trainings und -erfolge berichtet und damit nicht nur vergleichsweise viele Clubmitglieder, sondern auch überdurchschnittlich zahlreich jugendliche und heranwachsende Seglerinnen und Segler zu dem Vortrag angezogen.
Auch unser Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Kötterheinrich war zugegen und ließ es sich nicht nehmen, Max für seine Präsentation zu danken und ihm zu seinen Segelerfolgen zu beglückwünschen.
Eine Saison hatte sich der Pirat GER 4128 aus dem Trainingsgeschehen zurückgezogen. Verschiedene Probleme mit dem Mastfuß und diverse Schwierigkeiten mit dem Leinenmaterial bedeuteten für das Boot einen längeren Kuraufenthalt in Hiltrup.
Am Samstag dann die abschließenden Arbeiten am Rigg. Die Saison kann kommen. Besten Dank wieder an die Supporter im Hintergrund, wie Bernhard R. , Ralf und Frauke, sowie Ingo M. und Reinhard P.
Generell ist in der Bootshalle wieder eine Menge los. Achtet bitte auf die Arbeitsaufrufe der Bootsleute.
Viele von uns haben die Kollisionsverhütungsregeln einst für die Prüfung auswendig gelernt – und danach nie wieder richtig angewendet. In diesem interaktiven Vortrag frischen wir nicht nur unser Wissen auf, sondern lernen, wie die KVR im Bordalltag sinnvoll und praxisnah eingesetzt werden kann.
Statt trockener Paragraphen erwarten Sie spannende Fallbeispiele, konkrete Fragestellungen und Aufgaben, die zum Mitdenken und Mitmachen einladen. Ziel ist es, mehr Sicherheit und ein besseres Verständnis für die Regeln zu gewinnen – ganz ohne juristische Langeweile.
Ob Segler, Motorbootfahrer oder Prüfungskandidat – dieser Vortrag richtet sich an alle, die ihr KVR-Wissen auffrischen und anwenden möchten.
Datum: 29. Januar Uhrzeit: 19:30 h Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112 Referent: Andreas Hecking (extern)
Als wir angekommen sind, sind wir direkt zur Halle 15 gegangen, um erst einmal herauszufinden, wo das Ganze überhaupt stattfindet. Danach haben wir Julia getroffen und alle Anmeldezettel unterschrieben. Dann ging es endlich los!
Zuerst waren wir in Halle 15, dort ging es um Yachten und Segelboote, genauso wie in Halle 16. Anschließend sind wir in Halle 17 gegangen. Dort drehte sich alles ums Surfen und um die Wasser-Actions, Jets und Polizeiboote. Ich durfte sogar auf einem Jetsitz sitzen, der einen eigentlich aus dem Flugzeug rauskatapultiert, wenn etwas passiert. Das war richtig spannend!
Danach besuchten wir die Hallen 11 und 12, in denen es ums Tauchen ging. Besonders spannend war, dass wir durch Mikroskope schauen durften und zum Beispiel Seesterne beobachten konnten. Am coolsten war das VR-Erlebnis, wo man sich umdreht und alles wie echt aussieht!
Für Halle 13 hatten wir leider nicht mehr so viel Zeit, weil wir unbedingt noch paddeln wollten. Deshalb haben wir sie übersprungen und sind direkt zur Paddelstation in Halle 14 gegangen. Dort konnten wir selbst paddeln, was richtig Spaß gemacht hat.
Nach dem Paddeln mussten wir uns sehr beeilen, damit wir rechtzeitig zur Wettfahrt kamen. Als wir angekommen sind, haben wir noch zusammen ein cooles Video gemacht. Danach haben wir uns umgezogen und sind zur Steuerleutebesprechung gegangen. Dort wurden unter anderem die Spielregeln erklärt. Dann konnte es endlich losgehen!
Ich war übrigens in Team 2 vom SHM. Wir durften als Erste starten. Team 2 wurde immer Zweiter. Team 1 wurde einmal Dritter und zweimal Zweiter. Leider haben wir es nicht in die Finalrunde geschafft. Trotzdem haben wir gute Plätze erreicht: Team 2 belegte den 4. Platz und Team 1 vom SHM den 5. Platz. Auch wenn wir nicht gewonnen haben, waren wir richtig gut, weil wir noch nicht lange segeln. Und unser Team hatte auf jeden Fall am meisten Spaß und die lautesten Fans!
Bei der Siegerehrung haben wir einen Sportbeutel bekommen. Am Ende haben wir noch ein gemeinsames Foto gemacht. Insgesamt kann ich es euch auf jeden Fall empfehlen, denn es hat richtig viel Spaß gemacht!
AmirAli
Ein Tag auf der BOOT Düsseldorf
Mein Tag auf der boot war sehr spannend. Wir waren schon früh da und haben uns alles angeschaut. Dann haben wir uns alle aus dem Team um 14 Uhr getroffen. Wir haben gemeinsam Fotos gemacht und uns umgezogen, damit man auch sehen konnte, dass wir ein Team sind. Dann wurde es spannend und wir haben uns in einem Kreis zusammengesetzt und Julia hat alles nochmal mit uns besprochen. Dann ging es auch schon zum Becken und die Regatta ging los.
Wir sind alle nacheinander angetreten. Ich war der letzte, der dran war. Unsere Eltern und unser Verein haben uns ganz laut angefeuert und auch wir haben unser Team die ganze Zeit laut angefeuert. Barbara und Linus waren Regattahelfer und haben Start, Ziel und die Zeiten durchgeben dürfen. Wir haben alle unser Bestes gegeben und hatten richtig Spaß dabei. Und auf den vierten und fünften Platz sind wir ganz schön stolz. Der Tag war super und nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder auf die boot.
Lennard
Auf der boot
Am 17. Januar war ich zum ersten Mal auf der boot in Düsseldorf. Es gab 17 Hallen. In Halle 15 und 16 ging alles ums Segeln. Es gab alle Größen von Segelschiffen: vom Opti bis zur Jacht. Ich fand es super, dass es so viel zum Schauen gab.
Man konnte Kurse buchen, um Sportarten auszuprobieren und Profis zeigten ihr Können. Wir haben beim Skimboarden zugeschaut, bei dem die Sportler auf einem Holzbrett eine Rampe hochgleiten. Außerdem war ich fasziniert vom Pumpfoiling und besonders vom Wingfoiling, bei dem Wind ordentlich durch die Halle gepustet wurde. Hier zeigten Wettkämpfer dieses coolen Trendsports aus der ganzen Welt ihr Talent. In Halle 15 konnte man auch selber auf dem Opti segeln und den Sport ausprobieren.
Das Highlight für mich war die Ehrung der Ranglistenbesten von Nordrhein-Westfalen. Dort wurden wir Opti Segler, die in der Rangliste A und B 2025 in den Top 10 waren, ausgezeichnet. Ich wurde Siebtplatzierte und zusätzlich bestes Mädchen in der B Rangliste NRWs. Auf das was ich geschafft habe, bin ich stolz und freue mich schon auf die neue Saison in 2026.
Danke an den Hansa, alle super Trainer und natürlich besonders dem Headcoach Paul.
Super, wieder so eine coole Aktion bei uns im Hansa! Seit Herbst letzten Jahres läuft eine Schulung für den SSS (Amtsdeutsch: Sportseeschifferschein). Durchgeführt wird diese von Petra U., die selbst seit etwa einem Jahr Inhaberin des SSS ist. Nach Bekanntgabe dieser Schulung fanden sich inzwischen zwölf Hansa-Seglerinnen und -Segler, die sich den „Strapazen“ dieser Paukerei den anschließenden Prüfungen stellen wollen. Ja, richtig gelesen, „Prüfungen“, insgesamt müssen fünf davon in den Fachbereichen Navigation, Wetterkunde, Seemannschaft und Schiffahrtsrecht (innerhalb von zwei Jahren), sowie eine praktische Prüfung (innerhalb von drei Jahren) bestanden werden.
Am 1. November 2025 trafen wir uns erstmals im Hansa-Clubhaus, um zunächst die notwendigen Lektüren zu besprechen sowie den groben Ausbildungsplan zu erfahren. Natürlich war Petra, so kennen wir sie, top vorbereitet. Sie stand Rede und Antwort zu allen Fragen und Lernmaterialien und berichtete von ihren Erfahrungen, gab uns gute Tipps zur Lernstrategie und eine sinnvolle Aufteilung der Prüfungspakete. Anschließend wurden in Gruppenarbeit (jeweils drei oder vier Personen) Aufgabenpakete bearbeitet und dem gesamten Team präsentiert. Ein guter erster Einstieg in die verschiedenen Themen.
Ohne Lernerei zuhause geht es natürlich nicht, das wurde schnell klar. Die nächsten Schulungseinheiten waren darum geprägt von Fragen aus Musterprüfungsbögen. Zusätzlich werden von einigen „Schülern“ zu Themen wie Gezeitenberechnung, Radar etc. Referate vorbereitet und gehalten.
Wir sind eine bunt gemischte Gruppe und alle hochmotiviert, um den SSS zu erhalten.
Alles in allem eine sehr wertvolle, lohnenswerte Aktion, die auch zu mehr fachkompetenten Segler*innen im Hansa führt.
In unserem Praxisworkshop lernst Du, wie Du typische Probleme am Außenbordmotor selbst erkennst und behebst. Ob Zündkerze, Impeller oder Kraftstoffsystem – wir zeigen Dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt. Mit Tipps aus der Praxis, Werkzeug zum Anfassen und echtem Schrauberwissen wirst Du fit für die nächste Reparatur am Steg.
Für alle, die lieber selbst Hand anlegen, statt auf den Mechaniker zu warten!
Achtung: Veranstaltungsort ist die Hiltruper Bootshalle, Hansestraße 82.
Datum: 22. Januar Uhrzeit: 19:30 h Ort: SHM-Bootshalle Referent: Klaus Veelker
Die kurze Strecke von 9 sm von Vänersborg nach Trollhättan schafften wir in ca. vier Stunden. Die Betonnung im Kanal war schon speziell, denn sie ragte an langen „Armen“ in den Kanal, und wir mussten höllisch aufpassen, diese Betonnung nicht zu rammen. Trollhättan war sehr schön. Wir genossen die Natur und auch die uralten und mittelalterlichen Schleusentreppen, die zum Teil noch gut erhalten waren. An der nächsten Station lagen wir unterhalb eines Schlosses an einem Steg ohne jegliche Versorgung in Kungsälv. Die Distanz von Kungsälv nach Göteborg (Lila Bommen) legten wir Dank der Brücken in ca. fünf Stunden zurück. In aller Ruhe schauten wir uns Göteborg an und warteten auf unsere restliche Crew, unseren Sohn Tim und seine Freundin Laura.
Anfahrt auf Göteborg
Bei sonnigem Wetter und wenig Wind starteten wir mit neuer Crew nach Lerskil. Weiter ging es mit fünf Windstärken von Lerskil nach Varborg (30 sm). Die weitere Fahrt von Varborg über Falkenberg nach Halmstad bei sonnigem Wetter mit ca. drei Beaufort verlief ereignislos. In Halmstad verließen uns unsere beiden Mitsegler. Der Bahnhof war gefühlte 100 Meter entfernt.
Wegen seiner Optik „Lipstick“ genanntes Hochhaus im Göteborger Hafenviertel, daneben die Viermastbark VIKING
Die Überfahrt von Halmstad nach Torekar war heftig bei fünf Windstärken und sehr hohen Wellengang. Torekar hat uns nicht so gut gefallen. Wenig geschützt bei westlichen Winden. Weiter ging es mit vier bis fünf Beaufort nach Helsingborg im Öresund. Je nach Windrichtung herrscht im Öresund eine starke Strömung vor. Helsingborg ist ein schöner Ort mit einem geschützten Hafen. Hier lagen wir sehr gut und sicher. Wir gönnten uns eine Fahrt mit der Fähre nach Helsingör (Dänemark) und besichtigten das am Öresund gelegene Schloss Kronborg. Eine sehr große Schlossanlage mit vielen Gesindehäusern.
Expeditionsschiff FREYDIS
Von Helsingborg segelten wir gegen die Strömung bei vier bis fünf Windstärken nach Malmö in den Stadthafen. Ein sehr geschützter Hafen und eine große Stadt. Hier lernten wir die neuen Eigner der FREYDIS (von Heide und Erich Wilts) kennen. Wir haben uns sehr gefreut, dieses bekannte Expeditionsschiff von innen kennengelernt zu haben.
Nachdem wir unseren Versuch nach Rodvig (Dänemark) zu kommen, an der Öresundbrücke wegen zu hohem Wellengang und Wind abbrachen und nach Malmö zurückkehrten, klappte die Überfahrt nach Rodvig einen Tag später hervorragend. Nach einem sehr schönen Segeltag mit ca. freo Beaufort erreichten wir Klintholm auf der Insel Mön, wo sich unser Kreis der Ostseerunde schloss.
Klintholm – der Kreis hat sich geschlossen
Happy End in Laboe
Über die weitere Reise von Klintholm über Gedser auf der Insel Falster nach Burgstaaken auf Fehmarn gibt es wenig zu berichten. Von uns angepeilt war, das wir unser Boot auf Fehmarn in Burgstaaken überwintern lassen. Doch leider war das auf Grund des Bootsgewichts von 16 t nicht möglich, (die Boote mussten im Winter alle an Land). Als Lösung kam nach einigen Telefonaten Laboe in Frage, wo wir nach 41 sm eintrafen und einen sehr guten Wasserliegeplatz zum Überwintern erhielten. Nachdem wir unsere STINA winterfest gemacht hatten, fuhren wir mit der Bahn nach Hause.
Fazit: Nach 2.036 sm sind wir wieder im sicheren Hafen in Deutschland angekommen. Trotz der Durchfahrt durch den „Scheidungskanal“ (Götakanal) sind Heike und ich noch glücklich zusammen. Es war eine super Zeit von rund sieben Monaten, die wir nicht missen möchten. Wir haben Land und Leute kennengelernt. So wie wir es vorhatten.
Unser Vereinsmitglied Max Stiff ist einer der vielversprechendsten Nachwuchssegler Deutschlands. Geboren 2006 in Münster, begann er seine Karriere auf dem Aasee – ein unscheinbarer Start, der sich schnell zu einer Erfolgsgeschichte entwickelte. Schon früh zeigte sich sein Talent, das ihn über regionale Regatten hinaus bis ins nationale Rampenlicht führte.
2022 gewann er die deutsche U17-Meisterschaft im Laser Radial, ein Jahr später folgte der Titel in der U19-Klasse. Damit war der Weg frei für internationale Wettbewerbe: Bei der Junioren-WM in Brasilien sammelte er wertvolle Erfahrung und bewies, dass er auch im globalen Feld mithalten kann. 2024 erreichte er bei der Europameisterschaft in Puerto Pollença den 5. Platz in der U19-Wertung und segelte in der „Gold Fleet“ unter die besten 20 von über 130 Teilnehmern – ein Meilenstein seiner jungen Laufbahn.
Heute trainiert Stiff im Sportinternat Kiel, wo er seine Technik und Ausdauer weiter perfektioniert. Fast täglich steht Fitness oder Rennradfahren auf dem Programm, um den hohen Anforderungen seiner Bootsklasse ILCA 7 gerecht zu werden. Sein Ziel ist klar: Die Aufnahme in den Junioren-Kader des German Sailing Teams und langfristig die Teilnahme an Olympischen Spielen.
Mit Ehrgeiz, Humor und einer klaren Vision segelt Max Stiff nicht nur über die Wellen, sondern auch in Richtung einer glänzenden Zukunft. Sein Weg vom Aasee bis zu den großen Regatten Europas zeigt: Hier wächst ein Champion heran.
Beim Themenabend am Donnerstag, den 15. Januar berichtet Max ab 19:30 Uhr im SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112, über sein Leben vor, während und nach den zahlreichen Regatten und Trainings.