Themenabend #8: KVR – verständlich und anwendbar!

Viele von uns haben die Kollisionsverhütungsregeln einst für die Prüfung auswendig gelernt – und danach nie wieder richtig angewendet. In diesem interaktiven Vortrag frischen wir nicht nur unser Wissen auf, sondern lernen, wie die KVR im Bordalltag sinnvoll und praxisnah eingesetzt werden kann.

Statt trockener Paragraphen erwarten Sie spannende Fallbeispiele, konkrete Fragestellungen und Aufgaben, die zum Mitdenken und Mitmachen einladen. Ziel ist es, mehr Sicherheit und ein besseres Verständnis für die Regeln zu gewinnen – ganz ohne juristische Langeweile.

Ob Segler, Motorbootfahrer oder Prüfungskandidat – dieser Vortrag richtet sich an alle, die ihr KVR-Wissen auffrischen und anwenden möchten.

Datum: 29. Januar
Uhrzeit: 19:30 h
Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112
Referent: Andreas Hecking (extern)

Andreas H., Steffen B.

boot 2026 mit Messe-Cup

Düsseldorf, 17. Januar 2026

Mein Tag beim Messe Cup 2026

Als wir angekommen sind, sind wir direkt zur Halle 15 gegangen, um erst einmal herauszufinden, wo das Ganze überhaupt stattfindet. Danach haben wir Julia getroffen und alle Anmeldezettel unterschrieben. Dann ging es endlich los!

Zuerst waren wir in Halle 15, dort ging es um Yachten und Segelboote, genauso wie in Halle 16. Anschließend sind wir in Halle 17 gegangen. Dort drehte sich alles ums Surfen und um die Wasser-Actions, Jets und Polizeiboote. Ich durfte sogar auf einem Jetsitz sitzen, der einen eigentlich aus dem Flugzeug rauskatapultiert, wenn etwas passiert. Das war richtig spannend!

Danach besuchten wir die Hallen 11 und 12, in denen es ums Tauchen ging. Besonders spannend war, dass wir durch Mikroskope schauen durften und zum Beispiel Seesterne beobachten konnten. Am coolsten war das VR-Erlebnis, wo man sich umdreht und alles wie echt aussieht!

Für Halle 13 hatten wir leider nicht mehr so viel Zeit, weil wir unbedingt noch paddeln wollten. Deshalb haben wir sie übersprungen und sind direkt zur Paddelstation in Halle 14 gegangen. Dort konnten wir selbst paddeln, was richtig Spaß gemacht hat.

Nach dem Paddeln mussten wir uns sehr beeilen, damit wir rechtzeitig zur Wettfahrt kamen. Als wir angekommen sind, haben wir noch zusammen ein cooles Video gemacht. Danach haben wir uns umgezogen und sind zur Steuerleutebesprechung gegangen. Dort wurden unter anderem die Spielregeln erklärt. Dann konnte es endlich losgehen!

Ich war übrigens in Team 2 vom SHM. Wir durften als Erste starten. Team 2 wurde immer Zweiter. Team 1 wurde einmal Dritter und zweimal Zweiter. Leider haben wir es nicht in die Finalrunde geschafft. Trotzdem haben wir gute Plätze erreicht: Team 2 belegte den 4. Platz und Team 1 vom SHM den 5. Platz. Auch wenn wir nicht gewonnen haben, waren wir richtig gut, weil wir noch nicht lange segeln. Und unser Team hatte auf jeden Fall am meisten Spaß und die lautesten Fans!

Bei der Siegerehrung haben wir einen Sportbeutel bekommen. Am Ende haben wir noch ein gemeinsames Foto gemacht. Insgesamt kann ich es euch auf jeden Fall empfehlen, denn es hat richtig viel Spaß gemacht!

AmirAli

Ein Tag auf der BOOT Düsseldorf

Mein Tag auf der boot war sehr spannend. Wir waren schon früh da und haben uns alles angeschaut. Dann haben wir uns alle aus dem Team um 14 Uhr getroffen. Wir haben gemeinsam Fotos gemacht und uns umgezogen, damit man auch sehen konnte, dass wir ein Team sind. Dann wurde es spannend und wir haben uns in einem Kreis zusammengesetzt und Julia hat alles nochmal mit uns besprochen. Dann ging es auch schon zum Becken und die Regatta ging los.

Wir sind alle nacheinander angetreten. Ich war der letzte, der dran war. Unsere Eltern und unser Verein haben uns ganz laut angefeuert und auch wir haben unser Team die ganze Zeit laut angefeuert. Barbara und Linus waren Regattahelfer und haben Start, Ziel und die Zeiten durchgeben dürfen. Wir haben alle unser Bestes gegeben und hatten richtig Spaß dabei. Und auf den vierten und fünften Platz sind wir ganz schön stolz. Der Tag war super und nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder auf die boot.

Lennard

Auf der boot

Am 17. Januar war ich zum ersten Mal auf der boot in Düsseldorf. Es gab 17 Hallen. In Halle 15 und 16 ging alles ums Segeln. Es gab alle Größen von Segelschiffen: vom Opti bis zur Jacht. Ich fand es super, dass es so viel zum Schauen gab.

Man konnte Kurse buchen, um Sportarten auszuprobieren und Profis zeigten ihr Können. Wir haben beim Skimboarden zugeschaut, bei dem die Sportler auf einem Holzbrett eine Rampe hochgleiten. Außerdem war ich fasziniert vom Pumpfoiling und besonders vom Wingfoiling, bei dem Wind ordentlich durch die Halle gepustet wurde. Hier zeigten Wettkämpfer dieses coolen Trendsports aus der ganzen Welt ihr Talent. In Halle 15 konnte man auch selber auf dem Opti segeln und den Sport ausprobieren.

Das Highlight für mich war die Ehrung der Ranglistenbesten von Nordrhein-Westfalen. Dort wurden wir Opti Segler, die in der Rangliste A und B 2025 in den Top 10 waren, ausgezeichnet. Ich wurde Siebtplatzierte und zusätzlich bestes Mädchen in der B Rangliste NRWs. Auf das was ich geschafft habe, bin ich stolz und freue mich schon auf die neue Saison in 2026.

Danke an den Hansa, alle super Trainer und natürlich besonders dem Headcoach Paul.

Eure Luise
GER 1826

SSS-Schulung

Münster, im Winterhalbjahr 2025/26

Super, wieder so eine coole Aktion bei uns im Hansa!
Seit Herbst letzten Jahres läuft eine Schulung für den SSS (Amtsdeutsch: Sportseeschifferschein). Durchgeführt wird diese von Petra U., die selbst seit etwa einem Jahr Inhaberin des SSS ist.
Nach Bekanntgabe dieser Schulung fanden sich inzwischen zwölf Hansa-Seglerinnen und -Segler, die sich den „Strapazen“ dieser Paukerei den anschließenden Prüfungen stellen wollen. Ja, richtig gelesen, „Prüfungen“, insgesamt müssen fünf davon in den Fachbereichen Navigation, Wetterkunde, Seemannschaft und Schiffahrtsrecht (innerhalb von zwei Jahren), sowie eine praktische Prüfung (innerhalb von drei Jahren) bestanden werden.

Am 1. November 2025 trafen wir uns erstmals im Hansa-Clubhaus, um zunächst die notwendigen Lektüren zu besprechen sowie den groben Ausbildungsplan zu erfahren. Natürlich war Petra, so kennen wir sie, top vorbereitet. Sie stand Rede und Antwort zu allen Fragen und Lernmaterialien und berichtete von ihren Erfahrungen, gab uns gute Tipps zur Lernstrategie und eine sinnvolle Aufteilung der Prüfungspakete. Anschließend wurden in Gruppenarbeit (jeweils drei oder vier Personen) Aufgabenpakete bearbeitet und dem gesamten Team präsentiert. Ein guter erster Einstieg in die verschiedenen Themen.

Ohne Lernerei zuhause geht es natürlich nicht, das wurde schnell klar. Die nächsten Schulungseinheiten waren darum geprägt von Fragen aus Musterprüfungsbögen. Zusätzlich werden von einigen „Schülern“ zu Themen wie Gezeitenberechnung, Radar etc. Referate vorbereitet und gehalten.

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe und alle hochmotiviert, um den SSS zu erhalten.

Alles in allem eine sehr wertvolle, lohnenswerte Aktion, die auch zu mehr fachkompetenten Segler*innen im Hansa führt.

Richard H.

Themenabend #7: Außenborder defekt – was nun?

In unserem Praxisworkshop lernst Du, wie Du typische Probleme am Außenbordmotor selbst erkennst und behebst. Ob Zündkerze, Impeller oder Kraftstoffsystem – wir zeigen Dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt. Mit Tipps aus der Praxis, Werkzeug zum Anfassen und echtem Schrauberwissen wirst Du fit für die nächste Reparatur am Steg.

Für alle, die lieber selbst Hand anlegen, statt auf den Mechaniker zu warten!

Achtung: Veranstaltungsort ist die Hiltruper Bootshalle, Hansestraße 82.

Datum: 22. Januar
Uhrzeit: 19:30 h
Ort: SHM-Bootshalle
Referent: Klaus Veelker

Klaus V., Steffen B.

Ostseerundung von Heike und Klaus Veelker V

[Hier geht es zur Einführung und zu Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV.]

Teil 5: Vänisborg bis Laboe

Die kurze Strecke von 9 sm von Vänersborg nach Trollhättan schafften wir in ca. vier Stunden. Die Betonnung im Kanal war schon speziell, denn sie ragte an langen „Armen“ in den Kanal, und wir mussten höllisch aufpassen, diese Betonnung nicht zu rammen. Trollhättan war sehr schön. Wir genossen die Natur und auch die uralten und mittelalterlichen Schleusentreppen, die zum Teil noch gut erhalten waren. An der nächsten Station lagen wir unterhalb eines Schlosses an einem Steg ohne jegliche Versorgung in Kungsälv. Die Distanz von Kungsälv nach Göteborg (Lila Bommen) legten wir Dank der Brücken in ca. fünf Stunden zurück. In aller Ruhe schauten wir uns Göteborg an und warteten auf unsere restliche Crew, unseren Sohn Tim und seine Freundin Laura.

Anfahrt auf Göteborg

Bei sonnigem Wetter und wenig Wind starteten wir mit neuer Crew nach Lerskil. Weiter ging es mit fünf Windstärken von Lerskil nach Varborg (30 sm). Die weitere Fahrt von Varborg über Falkenberg nach Halmstad bei sonnigem Wetter mit ca. drei Beaufort verlief ereignislos. In Halmstad verließen uns unsere beiden Mitsegler. Der Bahnhof war gefühlte 100 Meter entfernt.

Wegen seiner Optik „Lipstick“ genanntes Hochhaus im Göteborger Hafenviertel,
daneben die Viermastbark VIKING

Die Überfahrt von Halmstad nach Torekar war heftig bei fünf Windstärken und sehr hohen Wellengang. Torekar hat uns nicht so gut gefallen. Wenig geschützt bei westlichen Winden. Weiter ging es mit vier bis fünf Beaufort nach Helsingborg im Öresund. Je nach Windrichtung herrscht im Öresund eine starke Strömung vor. Helsingborg ist ein schöner Ort mit einem geschützten Hafen. Hier lagen wir sehr gut und sicher. Wir gönnten uns eine Fahrt mit der Fähre nach Helsingör (Dänemark) und besichtigten das am Öresund gelegene Schloss Kronborg. Eine sehr große Schlossanlage mit vielen Gesindehäusern.

Expeditionsschiff FREYDIS

Von Helsingborg segelten wir gegen die Strömung bei vier bis fünf Windstärken nach Malmö in den Stadthafen. Ein sehr geschützter Hafen und eine große Stadt. Hier lernten wir die neuen Eigner der FREYDIS (von Heide und Erich Wilts) kennen. Wir haben uns sehr gefreut, dieses bekannte Expeditionsschiff von innen kennengelernt zu haben.

Nachdem wir unseren Versuch nach Rodvig (Dänemark) zu kommen, an der Öresundbrücke wegen zu hohem Wellengang und Wind abbrachen und nach Malmö zurückkehrten, klappte die Überfahrt nach Rodvig einen Tag später hervorragend. Nach einem sehr schönen Segeltag mit ca. freo Beaufort erreichten wir Klintholm auf der Insel Mön, wo sich unser Kreis der Ostseerunde schloss.

Klintholm – der Kreis hat sich geschlossen
Happy End in Laboe

Über die weitere Reise von Klintholm über Gedser auf der Insel Falster nach Burgstaaken auf Fehmarn gibt es wenig zu berichten. Von uns angepeilt war, das wir unser Boot auf Fehmarn in Burgstaaken überwintern lassen. Doch leider war das auf Grund des Bootsgewichts von 16 t nicht möglich, (die Boote mussten im Winter alle an Land). Als Lösung kam nach einigen Telefonaten Laboe in Frage, wo wir nach 41 sm eintrafen und einen sehr guten Wasserliegeplatz zum Überwintern erhielten. Nachdem wir unsere STINA winterfest gemacht hatten, fuhren wir mit der Bahn nach Hause.

Fazit: Nach 2.036 sm sind wir wieder im sicheren Hafen in Deutschland angekommen. Trotz der Durchfahrt durch den „Scheidungskanal“ (Götakanal) sind Heike und ich noch glücklich zusammen. Es war eine super Zeit von rund sieben Monaten, die wir nicht missen möchten. Wir haben Land und Leute kennengelernt. So wie wir es vorhatten.

Herzlichst Heike und Klaus

Themenabend #6: Max Stiff – Vom Aasee auf Kurs Richtung Spitze

Unser Vereinsmitglied Max Stiff ist einer der vielversprechendsten Nachwuchssegler Deutschlands. Geboren 2006 in Münster, begann er seine Karriere auf dem Aasee – ein unscheinbarer Start, der sich schnell zu einer Erfolgsgeschichte entwickelte. Schon früh zeigte sich sein Talent, das ihn über regionale Regatten hinaus bis ins nationale Rampenlicht führte.

2022 gewann er die deutsche U17-Meisterschaft im Laser Radial, ein Jahr später folgte der Titel in der U19-Klasse. Damit war der Weg frei für internationale Wettbewerbe: Bei der Junioren-WM in Brasilien sammelte er wertvolle Erfahrung und bewies, dass er auch im globalen Feld mithalten kann. 2024 erreichte er bei der Europameisterschaft in Puerto Pollença den 5. Platz in der U19-Wertung und segelte in der „Gold Fleet“ unter die besten 20 von über 130 Teilnehmern – ein Meilenstein seiner jungen Laufbahn.

Heute trainiert Stiff im Sportinternat Kiel, wo er seine Technik und Ausdauer weiter perfektioniert. Fast täglich steht Fitness oder Rennradfahren auf dem Programm, um den hohen Anforderungen seiner Bootsklasse ILCA 7 gerecht zu werden. Sein Ziel ist klar: Die Aufnahme in den Junioren-Kader des German Sailing Teams und langfristig die Teilnahme an Olympischen Spielen.

Mit Ehrgeiz, Humor und einer klaren Vision segelt Max Stiff nicht nur über die Wellen, sondern auch in Richtung einer glänzenden Zukunft. Sein Weg vom Aasee bis zu den großen Regatten Europas zeigt: Hier wächst ein Champion heran.

Beim Themenabend am Donnerstag, den 15. Januar berichtet Max ab 19:30 Uhr im SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112, über sein Leben vor, während und nach den zahlreichen Regatten und Trainings.

Steffen B.