SHM-Jugend beim 2. YCL Sailing Boom 2024

Gleich zu Zwölft sind die Seglerinnen und Segler vom Segelclub Hansa Münster zum 2. YCL Sailing Boom vom Yachtclub Lister an den Biggesee angereist. Bei sonnigem Wetter und bestem Wind wurden in den jeweiligen Bootsklassen fünf Läufe absolviert. Insgesamt waren 155 Seglerinnen und Segler in den Klassen Finn Dinghy, ILCA 4, ILCA 6, ILCA 7, Opti A und Opti B am Start.

Die Ergebnisse der Hansa-Jugend:
– Im ILCA 4: Mattis T. auf Platz 15
– Im ILCA 6: Paul P. auf Platz 3, Moritz L.N. Platz 4, Finn P. Platz 9, Julia W. Platz 10 und Lucas W. Platz 25
– Im ILCA 7: Luca R. auf Platz 10, Lasse T. Platz 17
– Im Opti A: Carl-Anton S. auf Platz 14
– Im Opti B: Marleen V. auf Platz 8, Luise P. Platz 20, Niklas S. Platz 24.

Zudem gewannen die ILCA 6 Segler Paul, Moritz und Finn die Teamwertung und holten den Wanderpokal nach Münster, der bereits im Jahr 2021 durch Christoph M., Malte G. und Max S. gewonnen wurde.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden!

Mischka S.

Jugendpreis der Stadt Olpe – Pirat 2019

Hansapiraten Justus Hendricks und Gerrit Balzer kehren mit hervorragender Platzierung von der Bigge heim.

Nach einer gemeinsamen Anreise mit den Piratinnen Viviane Flood und Lilli Kellmann vom SCM und einem verregneten Bootsaufbau konnten Gerrit und sein Vorschoter Justus richtig durchstarten. Sie legten am Samstag mit den Platzierungen 1, 2, 1 mächtig vor und konnten am Sonntag die Platzierung halten. So erreichten sie souverän den ersten Platz beim Jugendpreis der Stadt Olpe. Nach einem sehr guten zweiten Platz beim Osterhasen Cup am Dümmer nehmen die beiden Hansa-Segler nun die IDJM, in der Piratenklasse, in Prenzlau als Saisonhöhepunkt ins Visier.

(Thomas)

YCL-OPTI-CUP 2019 am Biggesee

Hochmotiviert startete die SHM-Truppe von 6 Seglerinnen und Seglern mit großen und kleinen Begleitpersonen am 4. Mai ins Sauerland. Als man kurz vorm Ziel am Morgen noch ein tief verschneites Gebiet durchquerte, sank zunächst die Stimmung beträchtlich. Beim Aufbauen wurde uns wieder warm und die Sonne zeigte sich schließlich auch.

Der YCL ist sehr schön am landschaftlich sehr reizvollen Biggesee gelegen und kann mit griechischer Küche (lecker Calamares!) und Unterbringung in Doppelstockbetten aufwarten. Leider waren die Windverhältnisse nach Auffassung der Wettfahrtleitung so schlecht (zu wenig und viele Dreher), dass erst nach 4 Stunden (davon 3 auf dem Wasser) eine Wettfahrt in B und 2 in A stattfinden konnten. Währenddessen begannen die begleitenden Familien schon mal mit dem Alternativprogramm: Wandern und Paddeln.

Auch am Sonntag waren die Segler erst eine Stunde später auf dem Wasser, aber am Ende kamen noch 2 Wettfahrten in A und 3 in B zustande. Die beste Platzierung vom SHM in B (27 Starter) erreichte Demir Onay (8. Platz), gefolgt von Max Beckervordersandforth (11. Platz), Moritz Lütke Notarp (17. Platz) und Jule Heiny (19. Platz). Von den 11 Startern in A belegten Finn Petzold und Julia Woehl, beide noch ganz frisch in dieser Segelklasse, die Plätze 9 und 10, während die „Lokalmatadoren“ vom YCL die ersten Platzierungen abräumten. Auch am Sonntag zeigte sich die Sonne noch so beständig, dass wir zum Abschluss alle gemütlich zusammen sitzen und grillen konnten.

(Ulrike)

32. YCL-Cup am Biggesee 2018

Der 32. Yachtclub-Lister-Cup fand vom 21. -22. April 2018 am Biggesee statt.  Ich war zum ersten Mal dort. Es gab eine A und B Regatta. In A starteten 11 und in B 26 Kinder. Am Samstagmorgen war erst kein Wind, dann als wir starteten gab es wechselnde Winde, so dass unsere ersten beiden Läufe abgebrochen wurden. Da wir später mehr Wind hatten, konnten wir zwei Läufe segeln. Beim ersten Lauf war ich 23. und beim zweiten 21..
Der Sonntag begann auch mit kein bis wenig Wind. Der Start wurde verschoben. Bei viel Sonnenschein kam auch später mehr Wind. Wir schafften zwei weitere Läufe. Bei diesen Läufen war ich 18. und 9. . Mein erster und schlechtester Lauf war mein Streicher, so dass ich am Ende auf dem 18. Platz gelandet bin.
Nach einer sehr lange dauernden Protestverhandlung fand die Siegerehrung statt. Als Erinnerungspreis haben alle einen  Stoffrucksack bekommen. Bei der Siegerehrung hat es auf einmal wie aus Eimern gegossen. Da ich 18. war musste ich nicht lange im Regen stehen und konnte sofort gehen. Ich habe mich bei dieser Regatta in jedem Lauf verbessert. Alle waren sehr nett, nächstes Jahr möchte ich wieder an der Regatta teilnehmen.

(Demir T. Onay)

Westfalenpreis Laser 2017 am Biggesee

Titelverteidigung knapp verpasst – nur Platz zwei

Bei traumhaftem Sommerwetter machten sich am 8./9. Juli insgesamt sieben Laserseglerinnen und –segler des Hansa in allen drei Laserklassen zum Biggesee auf, um am Westfalenpreis Laser es Yachtclub Lister am Biggesee teilzunehmen. Im Rahmen des Regionaltrainings hat Lena dabei die Regattabetreuung übernommen, so dass die Starterinnen und Starter an Land und auf dem Wasser immer mit guten Tipps versorgt wurden.

Nachdem die Boote aufgebaut waren, wurden diese dann von Lena „kontrolliert“, so dass alle den perfekten Trimm für die Wettfahrten hatten.
Nach einer kurzen Theorieeinheit zur Segelanweisung und zum Revier ging es dann zur Steuermannsbesprechung. Danach war klar, dass es für alle Teilnehmer ein langer Tag werden würde! Denn die Regattaleitung teilte schon mit, dass der Wind erst am späten Nachmittag sein Stelldichein geben würde. Mit Baden im kühlen Nass des Biggesees und Einzeltheorie mit Lena wurde es aber nicht langweilig.
Lenas Paddelboot Um kurz nach vier ertönte dann das Ankündigungssignal und die letzten der insgesamt 39 Boote wurden geslippt. Im ersten Lauf konnten vor allem Nikolas aber auch Jan, Merle und Lean mit einem taktisch gut eingeteilten Rennen und viel Kampfgeist den Grundstein für ihre späteren guten Platzierungen legen. Die anderen Segler des Hansa kamen mit dem böigen und stark drehenden Winden im ersten Lauf nicht so gut zurecht. Sie hofften dann, nachdem Lena ihnen vom Paddelboot aus Tipps gegeben und Mut zugesprochen hatte, auf die nächsten Läufe. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte, es sollte die erste und letzte Wettfahrt des Wochenendes bleiben… Denn die beiden nächsten Läufe wurden von der Wettfahrtleitung zum aufgrund von Winddrehern bzw. kompletter Flaute dann abgebrochen. Das war natürlich für unsere Segler, die jetzt deutlich besser platziert waren, ein wenig enttäuschend.
Flaute am Biggesee Die Enttäuschung legte sich aber dann doch am Abend beim Anlegeschluck mit Fassbrause und Fassbier! Nach einem stärkenden Abendessen und zwei oder drei erfrischenden Kaltgetränken fielen dann alle müde in ihre Betten.
Auch der nächste Tag begann mit absoluter Flaute. Um halb 11 kam dann Bewegung auf’s Wasser und das Teilnehmerfeld, das Startschiff lief aus und alle Segler hinterher. Der erste Lauf wurde gestartet und alle Hansasegler waren an der Luvtonne in aussichtsreichen Positionen . . . Und dann als die Standardlaser auf dem Weg zur Leetonne waren, stellte der Wind an der Bigge wieder seinen Betrieb ein. Rennabbruch! Und es wurde Warten an Land geflaggt. Mit einem Sprung in den See und Slackline-Laufen probierten sich die Segler die Zeit zu vertreiben. Nachdem der Wind in den folgenden zwei Stunden den Weg zum Biggesee nicht wieder gefunden hatte, wurde die Regatta dann beendet.
Laserteam am Bigge Zwar kannten alle Segler bei der Siegerehrung schon ihr Ergebnis in der Einzelwertung, aber die spannende Frage war, ob der Segelclub Hansa seinen Titel in der Teamwertung verteidigen konnte. Leider nein, das Team Hansa 1 musste sich dem Team vom Segelclub Mayen geschlagen geben. Trotz eines dritten Platzes von Nikolas, einem fünften Platz von Merle – beide 4.7 – und einem siebten Platz von Lean im Radial, reichte es nachher nur für Platz zwei. Das schöne Bild, das seit einem Jahr das Treppenhaus im Clubhaus verschönert hatte, musste wieder abgegeben werden. Darüber hinaus erreichte Jan Niemann (4.7) mit dem sechsten Platz ein gutes Ergebnis. Und auch das zweite Team des Hansa landete mit Platz sechs in den Top Ten der Teamwertung.
Ein ganz großer Dank gilt natürlich Lena für die tolle Regattabetreuung; und den begleitenden Eltern für ihre Unterstützung beim Transport und Auf- und Abbau der Boote, für das Bezahlen der Deckel im Clubhaus des gastgebenden Vereins (zumindest für die meisten Hanseaten) und ihr geduldiges Ausharren am Ufer!