Eiszapfenregatta 2013

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Jugend des SHM die jährliche Eiszapfenregatta (19.1.).
Winterolympiade

Leider machte uns die Natur einen Strich durch die Rechnung: Der See war zugefroren, weshalb Segeln unmöglich war. Kurzfristig stellten wir eine „Winterolympiade“ als Alternativprogramm auf die Beine.
HissenRund dreißig Teilnehmer aus NRW, Hamburg und Schleswig-Holstein traten in vier Teams gegeneinander an. Wie es sich für die Olympischen Spiele gehört, stand am Anfang der Wettkämpfe die feierliche Entzündung des olympischen Feuers. Daraufhin kämpften die „Eisbären“, „Pinguine“, „Schneehasen“ und „Schneemänner“ in 7 verschiedenen Disziplinen um die Medaillen. Die Königsdiszplin war in diesem Jahr das spektakuläre „Opti-Pulling“ im Finale. Dabei mussten die „Athleten“ ihre Optimisten über die zugeschneite Uferpromenade entlang eines Parcours um die Wette ziehen.
Abends gab es dann noch die Siegerehrung und ein gemeinsames Abendessen, wo nochmal über die Ereignisse des Tages gefachsimpelt werden konnte. Im Anschluss fand für die jüngeren Teilnehmer eine Party im Clubraum statt.
Alles in allem hatten alle viel Spaß und auch wenn man keine Medaille abstauben konnte, war dies kein Problem. Bei der Winterolympiade stand frei nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ der Spaß im Vordergrund.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! 😉 (Christian B. jun.)

Eiszapfenregatta 2012

Eiszapfenregatta
Die Wetterkapriolen haben dafür gesorgt, dass die Eiszapfenregatta (3.3.) in diesem Jahr nicht so ganz ihrem Namen gerecht wurde. Das minderte allerdings nicht im geringsten den Spaß, den die 19 Aktiven von 9 bis weit über 60 Jahren bei den zwei Wettfahrten unter Segeln und den anschließenden diversen Duellen in der mindestens doppelt besetzten Optimistenjolle unter Paddeln hatten. Und wer hier nicht gut punkten konnte hatte eventuell noch Glück, als leichtester, schwerster oder jüngster Segler einen Pokal zu gewinnen. Auch das Pech, ein unfreiwilliges Bad im eiskalten Aasee zu nehmen, wurde noch mit einem Pokal „geehrt“. Unter all den Pokalgewinnern darf natürlich nicht vergessen werden, dass Jules Tronquet (SCM, Bildmitte) bei der eigentlichen Segel-Regatta souverän den ersten Platz erzielte.
Sieger

 

Eiszapfenregatta 2011

Eiskalter Saisonauftakt

Bei eisigem Wind hat die Jugend des Segelclubs Hansa Münster am Samstagmittag die Segelsaison eröffnet. Eingeladen zur jahreszeitlichen Eiszapfenregatta – die in diesem Jahr mangels Eisdecke auf dem Aasee wie geplant stattfinden konnte – waren Seglerinnen und Segler aller Altersstufen. Diese ließen sich auch nicht lumpen und erschienen zahlreich: 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 7 Jahren bis über 60 Jahren, teils weit angereist, traten zur Regatta mit 2 ausgeschriebenen Wettfahrten an. Eröffnet wurde diese nach leichten Problemen mit der Signalpistole von Bürgermeisterin Reissmann um kurz nach 13 Uhr.
Der Wind war nicht stark, aber dafür kalt: während die Segler mit ihren Booten beschäftigt waren, wurde an Land der Getränke-Stand für Glühwein, Kakao und Kinderpunsch belagert. Aber auch auf dem Wasser wurde es spannend; so kippte nach technischen Schwierigkeiten ein Teilnehmer in seinem Boot um und testete die Wassertemperatur des Aasees. Bitterkalt, aber aufgrund eines Neoprenanzugs kein Problem, so lautete das Fazit. Eine Auszeichnung gab es dafür auch, sogar vor der Kamera des eigens angereisten WDR: den Bademeisterpokal in Form einer gelben Quietscheente.
Ansonsten wurde das Rennen klar vom SHM-Nachwuchssegler Josh Köster dominiert, der am Ende mit zwei ersten Plätzen verdient gewann. Zweiter wurde Jules Tronquet vom SCM und dritte wiederum eine SHM-Seglerin, Farina Fehlauer. Des Weiteren wurden noch der jüngste und der älteste Segler, der leichteste und der schwerste Teilnehmer sowie der Segler des schönsten Bootes ausgezeichnet.
Wir danken der Jugendabteilung sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern für einen gelungenen Segeltag und freuen uns auf die Neuauflage in 2012! (Nico)

 

Eiszapfenregatta 2009

„Olympisches Feuer am Aasee“
Eiszapfenregatta wurde zur Winterolympiade

Als schon früh im Jahr 2008 von der Jugendabteilung des SC Hansa der Termin zur „Eiszapfenregatta“ auf den 10. Januar 2009 festgelegt wurde, konnte keiner ahnen, dass zu dieser Zeit eine weit über 10cm dicke Eisschicht jede Form des Wassersports verhindern würde.
Da vor der Bildung der Eisdecke bereits über 30 Meldungen eingegangen waren, hat die Jugendabteilung in einem Kraftakt kurzfristig die sportlichen Aktivitäten zur „Winterolympiade 2009“ geändert. Warum sollten sich Segler nicht auch auf Eis und Schnee messen können?
Im von vielen Helfern der Jugendabteilung mit enormem Einsatz kurzfristig im Hafengelände errichteten „Olympischen Dorf“ herrschte reges Treiben und der Duft von Glühwein, Kinderpunsch und heißem Kakao sowie frisch gebackenen Waffeln zog den als aktiv gemeldeten Sportlern im Alter von 6 bis 65 Jahren ebenso in die kühlen Nasen, wie der Vielzahl der extra zum Anfeuern gekommenen Gäste.
Die Aktiven mussten als Erstes allerdings die Anmeldeprozedur über sich ergehen lassen. Dazu gehörte auch das Auswiegen der Probanden, da das Startgeld abhängig vom Gewicht berechnet wurde.
Gegen 14:00 wurden dann die gemeldeten Athleten von den Moderatoren Anna-Lena Skawran und Jan-Bernd Hövener in 3 Mannschaften – Schneehasen, Pinguine und Eisbären – eingeteilt, um sich in 7 zum Teil recht unterschiedlichen Disziplinen zu messen.
Vor der Bekanntgabe einer olympischen Disziplin empfahlen die Moderatoren den Mannschaften geeignete Spieler dafür auszusuchen, etwa Flinke, Starke, Fleißige, Leichte, Kluge oder oder …
Erste Disziplin: Kinder-Curling: Ein starker Spieler musste einen mit einem Kind der Mannschaft besetzten Schlitten möglichst nahe über die Eisbahn an ein Ziel schubsen, wobei nur ein Feger die Bahn vor dem Schlitten polieren durfte.
Bei den beiden folgenden Aufgaben beurteilte jeweils eine 3 köpfige Jury die Leistung der Aktiven mit Punktetafeln: Jede Mannschaft sollte sich eine Filmszene auswählen und unter Verwendung von kurzfristig zu beschaffenden Requisiten inszenieren.
In der nächsten Aufgabe musste jeweils ein Schlittschuhlaufpärchen eine einminütige Kür vorstellen.
Den Abschluss des ersten Teils der Wettkämpfe bildete der Riesenslalom. Hier musste in möglichst kurzer Zeit ein mit einem Kind des Teams besetzter Schlitten durch einen Slalomparcourt gezogen werden.
Nach einer ausgiebigen Pause ging es mit einer Biathlon Variante weiter, bei der jeweils 3 Athleten auf speziellen Skiern die vorgegebene Strecke möglichst schnell durchlaufen und zwischendurch zweimal mit Tennisbällen möglichst viele Treffer auf Dosenpyramiden erzielen mussten.
Vorletzte Disziplin war das möglichst schnelle, fehlerfreie Weitereichen von Eiswürfeln innerhalb der kompletten Mannschaft von im Mund gehaltenen Löffeln. Beim Fallenlassen musste von Vorne angefangen werden.
Den abschließenden Wettkampf stellte das Bauchweitrutschen über die Eis- und Schneefläche des Kampfplatzes dar, wobei die Nasenspitze als Frontmarke gewertet wurde.
Während sich die Wettkampfleitung mit der Auswertung und Vorbereitung der Siegerehrung auseinandersetze, war im Clubraum mittlerweile für alle Gemeldeten ein leckeres Abendessen vorbereitet, auf das sich auch alle hungrig stürzten.
Wegen Punktgleichheit zweier Mannschaften sollte nach dem Essen noch ein Stechen im Kronkorkenwerfen entscheiden, aber trotz harten und langen Einsatzes beider Kämpfer blieb es bei Punktgleichheit, so dass die Jury dies unter Applaus als Wunsch des Himmels interpretierte und es somit 2 Mannschaften auf Platz 1, und eine, die Pinguine, auf Platz 3 gab.
Nun ging es in die weniger kämpferische Abend- und Nachtveranstaltung des harten Kerns der Jugendabteilung über, die bis in die frühen Morgenstunden den Ausgang der „Aaseeolympliade 2009 des SC Hansa“ feierte.
Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, schaue doch einmal in das Jugendrundschreiben 1/2009.