Training am Gardasee

Josh und Peter wurden zum diesjährigen KV-Training der Piraten an den Gardasee eingeladen.

Auch in diesem Jahr fand das alljährige Osterjugendtrainingslager der Piraten KV in Torbole am Gardasee statt, unter der Anleitung von Christian Swatosch. Es nahmen zwei Crews aus Brunsbüttel, zwei aus Wedel, eine aus Münster (SHM) und drei Crews vom Rursee teil.
Erster Trainingstag war der 4.4., jedoch fand dieser noch ohne die Crews vom Rursee statt und diente primär der Eingewöhnung auf Boot und Revier nach der Winterpause. Tags darauf fing der erste volle Trainingstag an, die Motivation hoch, der Freudefaktor durch die kräftige Brise ebenfalls, die auch direkt die ersten Kenterungen hervorrief – wie kann eine Saison besser starten. Der nächste Tag gestaltete sich ähnlich, vormittags ein böiger Nordwind, der gleichzeitig ein taktischeres Denken forderte und nachmittags ein traumhafter kräftiger Südwind, der das erste Material forderte. Während der Mittagspause wurde bei Fam. Köster auf der Veranda mit der gesamten Trainingsgruppe zu Mittag gegessen, es gab natürlich BWC Bockwürste:)
Josh & PeterAber nichts, was bis zum nächsten Tag nicht wieder repariert werden konnte, jedoch war an diesem Tage das Glück uns weniger hold als an jenen davor. Dies nutzten wir für eine „Märchenstunde“ in der Form, dass uns Christian einiges über Möglichkeiten sich seglerisch weiterzuentwickeln erzählte. Nachmittags kam dann doch noch der ersehnte Wind, welcher dieses Mal jedoch ein höheres Tribut forderte, den Lümmelbeschlag von Jonas. Die restliche Gruppe, welche sich mittlerweile als ziemlich leistungshomogen herausgestellt hatte, erfreute sich den schönen Segelverhältnissen und abends wurde zusammen mit Trainer und Eltern in einem örtlichen Lokal zu Abend gegessen. Es entstanden angeregte Gesprächsrunden zwischen jung Leuten und etwas älteren ;). Und selbstverständlich wurde auch noch die Leibspeise der Italiener gemeinsam genossen, das EIS.
Tags darauf nahmen alle Segler teil, bis auf Jonas der sich auf die Suche nach einem neuen, passen-den Lümmelbeschlag machte. Ungefähr während der Hälfte der ersten Trainingseinheit erlitten auch wir unseren ersten, jedoch keineswegs verheerenden, Schaden, denn der obere Teil unseres Topnanten riss. Also brachen nur wir selbst die Einheit ab, um den schönen Wind des Nachmittags wieder effektiv nutzen zu können. Und dieser zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite. Bis zum Abend war auch der Lümmelbeschlag besorgt und verbaut, womit am nächsten Morgen in aller Frische und mit voller Gruppengröße bei erneut schönsten Windverhältnissen trainiert werden konnte. Jedoch nur bis in den späten Mittag, da die ersten Abreisen bereits für den späten Abend, beziehungsweise den frühen Morgen angesetzt waren.
Während des Trainings konnte nicht nur ich, sondern auch die restlichen Crews einen schönen Start in die Saison erfahren und ich möchte den Organisatoren, den tatkräftig unterstützenden Eltern sowie unserem Trainer Christian herzlich dafür danken! (GER 4398 Josh)

 

Piratentraining am Gardasee 2014

Die Piraten-KV bietet jährlich zusammen mit dem DSV Trainings am Gardasee für verschiedene Bootsklassen an. Darunter auch die Piratenklasse.
Pirat Gardasee SprengerTrainer dieses Jahr war Christian Schorny, Bundestrainer für Pirat, Teeny und auch Laser. Teilgenommen haben vom Hansa Annika Werner, Peter Uchtmann und Josh Köster, sowie zu Beginn des Trainings Jakob von Hausen und Konrad Kuhmann. Das Training fand im Zeitraum des Osterwochenendes statt und zu Beginn nahmen 10 Crews teil.
Der erste Tag hätte zum segeln nicht besser sein können! Schöner Nordwind morgens um sich an See und Leute anzupassen und durch eine strahlende Sonne und knappe zwanzig Grad Lufttemperatur einen kräftigen Südwind nachmittags, der ordentlich für Trainingszwecke genutzt wurde.
Die folgenden Tage allerdings waren alle eher etwas bewölkt und daher vom Wind her auch eher etwas schwach, allerdings nur einmal so schwach, das es zu „Eigenprogramm“ an Land kam. Alle anderen Trainingseinheiten beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Regattatraining in Form von einer Menge Starts mit anschließenden Kursen. Größter Vorteil hierbei: Der direkte Vergleich gegenüber anderen Schiffen, bezüglich Schnelligkeit und Taktik, und ein segelintensiver Beginn der Saison.
Die Gruppe verstand sich untereinander außerdem zunehmend und somit waren auch die segelfreien Zeiten erträglich. Eine großartige und lehrreiche Woche, für die ich möchte mich bei Organisatoren und Eltern für die Umsetzung und Verpflegung bedankenmöchte! (Josh)

IDJM und WM: Was für ein toller Sommer mit meinem Open Bic

6. Platz bei der IDJM (19.-27.7.) in Ribnitz,
spannende Wettfahrten bei der WM in Riva / Gardasee:

Am Samstag sind wir sehr früh in Ribnitz angereist, damit ich mich schon mal mit dem Gewässer vertraut machen konnte. Am nächsten Tag konnten wir, unter der Leitung von Martin Kaufmann vom Nordwind Wassersport aus Suhrendorf, nochmal trainieren und die Gegner einschätzen. Am Montag ging es dann mit schönen 2-4 Bft los.
Im ersten Lauf bin ich siebter geworden. Im zweiten Lauf konnte ich mich durch einen guten Start und guten Wind weit vom Feld absetzen und wurde dann erster. Der dritte Lauf war ebenfalls gut und ich konnte einen achten Platz rausholen. Im vierten Lauf konnte ich durch eine spektakuläre Zielkreuz den dritten Platz erreichen. Am Ende des ersten Tages war ich Over all auf Platz zwei. Dienstags folgten direkt zwei achte Plätze. Danach kam bei schönem starken Wind ein sechster Platz hinzu. Die letzte Wettfahrt am Dienstag stand nochmal unter einem guten Stern. Ich konnte einen guten dritten Platz heraus segeln. Am Zweiten Tag war ich nach acht Wettfahrten sechster von 25. Am Mittwoch konnte ich meinen Platz über zwei Wettfahrten halten. Die neunte Wettfahrt war mein Streicher mit einem zehnten Platz. Danach folgte noch ein neunter Platz. Nach drei schönen und super anstrengenden Tagen wurde ich Over all sechster. Wirklich ein tolles Ergebnis für mich und ein unvergessliches Erlebnis.
Open Bic Zwei Wochen später ging es dann weiter nach Riva am Gardasee zur Weltmeisterschaft (2.-5.8.).
Da war richtig was los, über 180 Open Bic Segler in 2 Altersklassen aus Italien, Spanien, Frankreich, Slowenien, Neuseeland, USA und den Bermudas.
Leider konnte ich mich da nicht vorbereiten, wir kamen erst wenige Stunden vor der ersten Wettfahrt an. So bin ich ohne Gefühl für Wind und Wellen gestartet. Am Samstag hatten wir bei vier Wettfahrten Wind von 5 Bft. Die erste Wettfahrt startete mit einem Black-Flag Start. In dem Lauf wurde ich 73. und im zweiten 75. . Langsam hatte ich mich an den Wind gewöhnt und fuhr auf Platz 72 und 68. Am Abend wurden wir im Club vom Koch verpflegt. Sonntags hatten wir Wind von 5 Bft in Böen 6 Bft. Deswegen sind wir nur drei Wettfahrten gesegelt. In den Läufen bin ich 74., 70er und 74er geworden. Der dritte Tag war der härteste mit mehr als 6bft. In der achten Wettfahrt ist mir kurz nach dem Start der Mast gebrochen, der dann aber schnell ausgetauscht werden konnte. Ich wollte dann alles geben und bin 69. geworden. Im letzten Lauf habe ich nochmal alles gegeben und bin auf Platz 67 gesegelt. Ich bin Insgesamt 76. von 100 bei den U16 geworden.
Ich möchte mich beim SHM und EFKV aus Essen bedanken, der mich betreut hat und mich mit Material unterstützt hat. Ganz besonders bei meinen Eltern die denn ganzen Spaß mit gemacht haben. Ich muss feststellen, dass ich auf das Boot umgestiegen bin das Beste war was ich je getan habe. Das Boot ist spannend, schnell und macht mir viel Spaß. (Jouri und Thomas)

 

Ostern 2011 am Gardasee

In diesem Jahr kamen wir zum ersten Mal nicht zur Optimistenregatta „Lake Garda Meeting“ nach Torbole am Gardasee, sondern schlicht nur zum Training – in Leonards Fall 420er Training. Neun Tage lang verschwanden die Kinder morgens um 9 Uhr mit den Fahrrädern vom Campingplatz und kamen erst gegen 17 Uhr zurück. Bis auf den halben „Lay day“ am Freitagmorgen, den alle zum Shopping nutzten, waren wir Eltern also erstmalig ziemlich frei in der Gestaltung unseres Tagesablaufs, was wir auch gerne ausnutzten, denn das Wetter war diesmal einfach grandios. Während die Kinder morgens diverse Manöver übten und nachmittags Regatten gegen die „Bayern“ fuhren, konnten wir die Tage bei den verschiedensten Aktivitäten genießen. Aber auch die Kinder waren begeistert: vom Wetter, vom in diesem Jahr wirklich tollen und zuverlässigen Wind und dem ganzen Gardasee-Ambiente, zu dem nun abends auch zunehmend der Besuch der „Winds-Bar“ gehörte. (Katharina)

 

Lake Garda Meeting der Optimisten 1.-4.4.2010

Auch in diesem Jahr nahm Leonard Krüger wieder am größten Optimistenevent der Welt teil, dem Lake Garda Meeting in Italien. 739 „Juniores“ im Alter von 12-15 Jahren und 201 „Cadetti“ im Alter von 9-11 Jahren machten die Zahl von 1000 Optimisten, die für 4 Tage den Gardasee bevölkerten, fast voll, darunter 124 deutsche Juniores und 24 deutsche Cadetti. Kinder aus 26 Ländern waren vertreten, auch Teilnehmer aus Thailand, den USA, Russland und Israel, um nur die am weitesten angereisten Länder zu erwähnen.
Leider waren die Wind- und Wetterverhältnisse in diesem Jahr nicht so, wie man sie vom Gardasee erwarten würde. Am ersten Regattatag konnte mangels Wind gar keine Wettfahrt gesegelt werden und auch an den anderen Tagen war es bitter kalt und zum Teil regnerisch. Der Wind brachte es maximal auf 3 Beaufort, was für die leichteren Segler von Vorteil war.
Die Juniores starteten täglich neu in 4 Gruppen á ca. 185 aufgeteilt auf zwei Regattabahnen. Die 2 Gruppen, die sich eine Bahn teilen, starteten getrennt nacheinander. Die Regeln laut Segelanweisung waren teils hart. Z.B. wurde ein abgelehnter Antrag auf Wiedergutmachung mit einem DNE (disqualification not discardable, also nicht streichbare Disqualifizierung) geahndet. Oder: Die Ziellinie wurde 20 Minuten nach Zieldurchgang des Ersten geschlossen, so dass alle später Kommenden ein DNF (did not finish) erhielten.
Gleich bei der ersten Wettfahrt trat die Flaute zwischen dem sonst zuverlässige Wechsel von „Vento“ (Nordwind) und „Ora“ (Südwind) früher ein als erwartet. Leonard landete kurz vor dem Ziel in einem Flautenloch und erhielt wegen Überschreiten der 20 Minuten wie nahezu 80% aus seiner Gruppe ein DNF, weil es den ersten Seglern gerade noch gelungen war, ins Ziel zu kommen. Damit hatte er bereits mit dem ersten Lauf seinen Streicher. Trotzdem konnte er sich in den Vorqualifikationen der ersten Tage, in denen leider insgesamt nur 4 Wettfahrten für alle 4 Gruppen vollendet werden konnten, doch noch für die „Gold“-Gruppe qualifizieren, in der die besten 186 Segler gegeneinander antraten.
Insgesamt errang Leonard den 133. Platz von 739 und wurde 21. Deutscher. Ingmar Vieregge vom Düsseldorfer Yachtclub wurde insgesamt zweiter und bester Deutscher Segler. Der erste Platz ging an den Dänen Rask Frederik, der dritte an die Italienerin Carlotta Omari.