Training in Bad Zwischenahn statt LJüM in Medemblik

Wir wollten eigentlich zur Landesjüngstenmeisterschaft ans Ijsselmeer, aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: Nordholland war zum Risikogebiet erklärt worden. Damit fiel die LJüM ersatzlos aus. Wir entschieden, stattdessen für ein Opti-Trainingslager des Landesleistungsstützpunkts ans Zwischenahner zu Meer fahren. Mit dabei waren Jody, Louis, Rosalie und Sebastian vom YCRE in Essen, Michi und Paul vom HiSC und Moritz, Max, Finn, Jonathan, Tim und ich vom Hansa. Das Ganze wurde geleitet von unseren tollen Trainern Judith und Paul.

Nachdem am Freitagabend das Motorboot beim Zwischenahner Segelclub geslippt und die Optis an der Jugendherberge abgeladen waren, gab es Abendessen, das jeder selbst mitgebracht hatte. Später trafen sich dann alle Kinder und die Trainer für die Kennenlernspiele. Am Samstag Morgen starteten wir um 8 Uhr mit Frühsport. Nach dem Frühstück fuhren wir dann nach einer kurzen Vorbesprechung das erste Mal bei gutem Wind raus aufs Zwischenahner Meer, das wir fast ganz für uns alleine hatten.

Der Wind war echt schön. Nach der ersten Einheit fuhren wir wieder rein und genoßen ein leckeres Mittagessen. Es blieb nicht viel Zeit für eine Pause, aber immerhin genug Zeit, um einen guten Mitsegler mit der der Tonne 2 erst zu verloben und dann zu verheiraten. Nach dieser kurzen emotionalen Pause ging es nochmal raus auf´s Wasser. Nach einer Weile ließ der Wind leider nach. Am Ende mussten wir dann reingeschleppt werden. Es gab ein sehr leckeres Buffet mit Pasta. Nach der Nachbesprechung am Abend, haben die Segler noch ein bisschen etwas zusammen gemacht und die Eltern am Lagerfeuer entspannt. Dann ging es auch schon nach einem anstrengenden Tag ins Bett.

Nächster Tag – gleiches Spiel: Erst Frühsport, Frühstück, Aufbauen, Umziehen, Vorbesprechung und Rausfahren. Diesmal ging es richtig ab. In Böen wurden es bis zu 7 Bft., das hat richtig rein geballert. Auf Raumschot war man gefühlt bis zu 30 km/h schnell. Wir haben den Wind richtig ausgenutzt und unsere Trainer*innen damit ein bisschen auf die Palme gebracht, da wir immer ultra weit rausgefahren sind, während sie jemand anderen grade aus dem Wasser gefischt haben. Wenn dieser wieder stand, war schon der Nächste wieder gekentert. Kaputt und fertig kamen wir wieder rein.

Nach der Mittagspause ging es wieder raus. Der Wind war zwar noch krass, aber nicht mehr so stark wie am Morgen. Es riss zwar die Affenschaukel eines Seglers, aber das war nicht all zu schlimm. Müde und glücklich kamen wir rein. Nach dem wir aufgeladen haben ging es schnell nach Hause. Es war ein sehr gelungenes Wochenende, das wir sicher alle in guter Erinnerung behalten werden.

Vielen lieben Dank an die beste Trainerin Judith und den besten Trainer Paul, an alle Eltern, dem Landesleistungsstützpunkt und vor allem am Knubel, die uns ein Auto zur Verfügung gestellt haben, damit wir alle Boote mitbekommen konnten.

(Jule)

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