Geschwister Thewes auf der IDM 2023 in Kiel

Mit der Teilnahme an der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) in Kiel enden für Benita und Benedikt Thewes die großen Europe Regatten für das Jahr 2023.

Für Benedikt, der vor drei Jahren in die Bootsklasse Europe umgestiegen ist, standen im Frühjahr bereits die internationale Regatta am Circolo Vela am Gardasee, die YES in Kiel, die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft in Ribnitz, die Weltmeisterschaft (WM) in Vallensbaek/Dänemark und die Jugendeuropameisterschaft (JEM) in Ustka/Polen auf dem Programm.

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„Max Stiff setzt Segel gegen Norden“, 2023

So titelten die „Westfälischen Nachrichten“ am 8. August 2023 in ihrem Bericht über den frisch gebackenen deutschen Juniorenmeister im ILCA 6 (ex Laser Radial). Auch seine Zukunftspläne werden in dem Artikel dargelegt. Max ist seit weit über zehn Jahren SHM-Mitglied und im nationalen und international Segelsport überaus erfolgreich.

Online ist alles hier nachzulesen: https://www.wn.de/sport/lokalsport/muenster/max-stiff-hansa-muenster-segeln-deutscher-meister-kiel-2803454.

Hans-Christoph T.

Optitraining Kiel-Schilksee & Goldener/Silberner Opti 2023 (2 Berichte)

Zur Regatta gibt es zwei Berichte, die hier nacheinander veröffentlicht werden.

Himmelfahrtstraining Kiel-Schilksee & Goldener/Silberner Opti 2023

Über das lange Christi Himmelfahrts-Wochenende hat der Segelclub Hansa Münster (SHM) als Landesstützpunkt „Segeln am Aasee“ des SV NRW ein viertägiges Intensivtraining als Vorbereitung für den Goldenen / Silbernen Opti am Olympiazentrum in Kiel-Schilksee veranstaltet. Unser Trainer Paul Beumker hat das Training durchgeführt, Teilnehmende aus Münster waren Sophie Krais vom SCM sowie Tim Hartmann und Carl-Anton Stollner vom SHM.

Wir hatten viel Wind und Welle, was sich auch darin bemerkbar machte, dass wir Blasen an den Händen hatten und wir aufpassen mussten, nicht seekrank zu werden, wenn man sich am Mobo für eine kurze Pause festgemacht hat. Parallel hatten auch die Laser ihr Vortraining für die YES! und so haben wir immer gemeinsam im Haus der Athleten Mittag gegessen.

An einem Trainingstag ist eine Angelschnur in die Schraube unseres Mobos gekommen, und so musste Paul sich mit Händen und rufen bemerkbar machen, bis ein Sportboot angefahren kam und ihn freundlicherweise zurück nach Schilksee in den Hafen geschleppt hat. Dort haben Paul und mein Papa kurzerhand Hand angelegt, die Schraube demontiert und von der mittlerweile zu einem Reifen zusammengeschmolzenen Angelschnur befreit (natürlich nach Nutzung des Telefonjokers bei unserem Mobo-Obmann und vereinseigenen Motor-Spezialisten Michael).

Wir Optis haben davon fast nichts mitbekommen – bei dem Wind waren wir schnell außer Rufweite, sodass Chris Möhring als Trainer der Laser kurzzeitig auch die Betreuung von uns Optis übernommen hat.

An einem der Trainingstage hatten wir uns vorgenommen, bis zum Leuchtturm Kiel aufzukreuzen und dann Downwind zurückzufahren. Distanz von Schilksee aus: 5,5 Seemeilen (ca. 10 Kilometer). Wir haben es aber nicht ganz geschafft, aus Zeitgründen haben wir uns bis auf knapp eine Seemeile genähert und sind dann zurückgefahren.

Auch nach dem Training war noch einiges los. An einem der Abende sind wir mit dem Mobo bis zum Leuchtturm Kiel rausgefahren. Nachdem wir es mit den Optis nicht ganz geschafft hatten, mussten wir den Leuchtturm mitten im Wasser doch einmal aus der Nähe sehen…

Übernachtet haben einige von uns übrigens im Camper auf oder neben einer Wiese, andere in einem Apartment. Nach dem Training hat Tim manchmal seine Drohne fliegen lassen. Abends haben wir gegrillt oder auch mal eine Pizza in der nahegelegenen Pizzeria gegessen. Mmmmh, die war lecker! Auch sehr zu empfehlen: Leo‘s Juice & Burger.

Zwei Wochen später waren wir wieder hier. Auch hier sind wir wieder mit einem Vortraining (1 Tag) gestartet, um danach am Silbernen Opti teilzunehmen. Diesmal dabei: Karolina Hülsmann und Julius Unger vom SCM, Tim Hartmann und Carl-Anton Stollner vom SHM sowie noch drei Mitsegler vom Yachtclub Lister (YCL). Während es beim Vortraining noch ordentlich aus Ost blies, ließ der Wind dann passend zur Regatta deutlich nach und drehte auf West. Für die meisten von uns war es die erste wirklich große Regatta außerhalb eines Binnensees.

An der Startlinie befanden sich 93 Optis. Julius schaffte es auf einen respektablen 48. Platz, wir anderen landeten auf den Plätzen 79, 84 und 87. Hier zeigte sich, dass nicht nur Bootsbeherrschung gefragt ist, sondern auch Taktik und Strategie (Jetzt verstehen wir auch, was Paul uns im Winter in den Theorieeinheiten versucht hat, beizubringen.)

Am Sonntag haben wir dann unsere Boote schnell ausgeslippt und auf die Trailer verpackt. Diesmal konnten wir ohne Trailer nach Hause fahren, denn die blieben hier in an der Ostsee und warten schon auf uns und das nächste Event: das Eckernförder Eichhörnchen. Es waren zwei tolle Events: Wir haben erlebt, wie sich konstanter, aber kräftiger Wind und eine Ostsee-Welle anfühlen und das tolle Gefühl erleben können, wenn ein Opti eine Welle hinuntersurft und ins Gleiten kommt. Alle zusammen hatten wir viel Spaß miteinander und mit unserem Trainer Paul.

Carl-Anton Stollner

Regattabericht für Kiel

Am 3. und 4. Juni fanden am Olympiahafen in Kiel der Goldene und Silberne Opti statt. Da es für die meisten die bis jetzt größte Regatta war, waren alle sehr aufgeregt. Wir kannten das Revier allerdings schon durch die Vortrainings (2.6. und das verlängerte Wochenende zwei Wochen zuvor).

Insgesamt nahmen an der Regatta vier Kinder aus Münster teil: vom SC Hansa Karl-Anton Stollner und Tim Hartmann sowie vom SCM Karolina Hülsmann und Julius Unger. Die Windbedinungen am ersten Tag waren gut, wenn auch nicht so stark wie in den Vortrainings. Wir segelten insgesamt vier Läufe, die nicht perfekt liefen, aber wir mussten uns ja auch an das große Feld gewöhnen und die letzten beiden liefen dann auch ganz gut.

Zum 2. Tag kann ich leider nichts sagen weil ich nicht mehr dabei war.

Euer Tim Hartmann

Über 200 Teilnehmer*innen bei der YES 2023

Am Pfingstwochenende war es mal wieder soweit, und zwar fand in Kiel die Young Europeans Sailing (YES) Regatta statt. Es sind sechzehn Mitglieder vom Landesstützpunkt SHM angetreten, welcher somit gut vertreten war.

Am Samstag haben die Teilnehmer*innen aus sieben Ländern, aufgeteilt in drei Bootsklassen ILCA 4, ILCA 6 und ILCA 7, drei Wettfahrten bei schwachem Wind und Wellengang absolviert. Durch die immer mal wieder auftretenden Startverschiebungen haben sich die Segler*innen auch gut amüsieren können. Dazu haben die schöne Gemeinschaft des Segelclubs Hansa Münster und das gute Wetter vor Ort entschieden beigetragen.

Am zweiten Tag mussten die Segler*innen mentale Stärke beweisen. Da es kaum Wind gab, durfte man sich im Boot nicht bewegen, um die Geschwindigkeit nicht zu verlieren.  Aus diesem Grund wurden am selben Tag auch nur zwei Wettfahrten gesegelt.

Auch am letzten Tag der Regatta sind wir nur noch zwei Läufe gesegelt, da es am frühen Morgen kein/ wenig Wind gab, so dass der Start um zwei Stunden verschoben wurde.

Nach der Regatta wurde den Segeln vom SHM die Möglichkeit gegeben, noch einen Tag länger an der Ostsee zu trainieren, um die Techniken zu perfektionieren und um aus Fehlern zu lernen, damit man für´s nächste Mal noch besser vorbereitet ist.

Insgesamt waren wir 206 Laser-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen, die alle Spaß und Freude am Ende der Regatta hatten, was, wie ich finde, das Wichtigste ist!

Michael (Text)
Lars (Fotos)

Gemeinsame IDJM in Kiel 2022

Im Rahmen des 50. jährigen Jubiläum der Olympischen Spiele von 1972 fand vom 12. bis zum 16. August 2022 die Gemeinsame internationale Deutsche Jugend Meisterschaft (GIDJM) in Kiel statt. Ich bin mit meinem ILCA 6 ehemalig Laser radial bereits eine Woche vorher in Kiel angereist um eine ausreichende Vorbereitung für die Meisterschaft gewährleisten zu können. Zunächst habe ich einen Tag mit meiner Traininingsgruppe aus NRW und Niedersachsen trainiert. An dem Wochenende vor der Meisterschaft vom 6. bis zum 7. August fand die Regatta „Strander KÜZ“ statt, welche wir als Vorbereitungswettkampf mitgenommen haben. Am diesem Wochenende herrschten traumhafte Segelbedingungen, viel Wind und viel Sonne. Das Ergebnis dieser Regatta machte mir auf jeden Fall schonmal Mut auf die Meisterschaft, da es im Großen und Ganzen gut verlief. Nach dem Wochenende folgten am Montag, Dienstag und Mittwoch noch drei intensive Trainingstage für uns welche auch super Bedingungen lieferten und den Lust auf die Meisterschaft definitiv weckten.

Am Mittwoch morgen hatte ich zudem bereits mein Boot erfolgreich vermessen und mich angemeldet. Am Donnerstag, also den letzten Tag vor der Meisterschaft, habe ich mich noch einmal ein bisschen ausgeruht, Kräfte gesammelt und einen Tag Pause gemacht. Dann kam noch die Eröffnungsfeier die sehr beeindruckend war. Das besondere an der diesjährigen deutschen Meisterschaft war, das alle Jugendbootsklassen zusammen gelegt worden sind, wodurch über 800 Segler am Start waren. Für viele sorgte das für einen besonderen Moment während der großen Eröffnungsfeier.

Also dann nochmal früh schlafen gehen um am morgigen Tag fit für die Meisterschaft zu sein. Der erste Wettfahrttag verlief sehr normal und es gab keine großen Probleme, sodass wir bei wiedermal guten Bedingungen aufs Wasser sind und alle heiß auf die Meisterschaft waren. Das erste Rennen verlief direkt richtig gut und ich wurde gleichfalls vierter. Dies gab mir Sicherheit für die kommenden Rennen. Am ersten Wettfahrttag segelte ich noch einen 11. und einen 8. welche mich auf Gesamtrang zwölf brachten. Am zweiten Tag folgten 5., 7. und 4. welche mich auf dem gleichen Platz ließen. Ab dem dritten Tag sind wir im sogenannten Gold- und Silberfleet gesegelt, so segeln also dann die letzten drei Tage die erste Hälfte gegeneinander und die zweite Hälfte gegeneinander. Dies bedeutet natürlich schwierigere Rennen aber auch das die Platzierungen wertvoller sind, da man gegen jeden Konkurrenten direkt segelt.

Der dritte Wettfahrttag verlief für mich extrem gut und ich segelte einen 2., 10. und 5. sodass ich mich vom zwölften Rang auf den insgesamt vierten Rang vorarbeitete. Am vierten Tag verschlechterte ich mich nochmal auf dem achten Rang in dem ich einen 17., 16. und 8. gesegelt bin. Nun der letzte Wettfahrttag und es war bereits angesagt das sehr wenig Wind kommen würde. Dies kam auch so und führte dazu das wir gar nicht erst aufs Wasser gegangen sind und um etwa 13 Uhr der Segeltag mangels Wind abgebrochen wurde. Somit stand also fest das ich in der U17 Wertung erster und im Gesamtergebnis achter von 82 war.

Das ich deutscher Meister geworden bin machte mich natürlich glücklich auch wenn das Gesamtergebnis nicht optimal war. Dann wurde ich noch von meiner Trainingsgruppe ins Wasser geschmissen und ich habe Applaus von allen bekommen. Um 16 Uhr war Siegerehrung und es war definitiv ein schöner Moment dort vor so vielen Menschen mit der Goldmedaille zu stehen. Somit ging eine sehr schöne Zeit in Kiel zu Ende die viele Momente mitbringt an die ich mich gerne erinnern werde. Vom Segelclub Hansa Münster starteten Jule Heiny im Opti. Julia Woehl, Finn Petzold, Moritz Lütke Notarp und Paul Patalas gingen im ILCA 4 an den Start. Zudem segelte Benedikt Thewes in der Europe mit und im Piraten starteten Henrik Balzer, Niklas Köster und Luca Wlecke noch mit.

Ich denke insgesamt war es für alle die dort waren, auf verschiedene Weise eine besondere
Erfahrung.

Max Stiff

Ergebnisse bei manage2sail

Young Europeans Sailing 2022

Vom 04. bis zum 06.06.2022 fand in Kiel die Young Europeans Sailing (YES) Regatta statt. Der Hansa war mit insgesamt 13 Seglern und 7 weiteren aus anderen Vereinen – die bei uns am Stützpunkttraining teilnehmen – mit einer großen Gruppe vertreten.

Viele Teilnehmer reisten bereits am Mittwochabend zum zweitägigen Vortraining in Kiel-Schilksee an. Am ersten Tag des Vortrainings war viel Wind, was auch hohe Wellen mitbrachte. Deshalb fuhren unsere Trainer Christoph Möring und Paul Beumker weit mit uns auf die Ostsee hinaus, um gut Wellentechnik und Starts üben zu können.

Am zweiten Tag ließ der Wind nach, so dass wir „nur“ eine Einheit Theorie mit der geänderten Regel 18 und Bootsarbeit machen konnten. Am ersten Renntag war kaum Wind, so dass sämtliche gestarteten Läufe abgebrochen wurden. Der zweite Tag war deutlich besser, so dass bei den ILCA 4 eine Finalserie zustande kam. Diese wurde am dritten Wettfahrttag ausgerichtet und lief für alle Hansa-Segler und Stützpunktmitglieder recht gut. Insgesamt eine große, aber trotzdem gut organisierte Regatta.

Moritz

Ergebnisse bei manage2sail

Laser-Trainingslager Kiel 2020

Der wiederkehrende Anstieg der Corona-Zahlen ließ die Teilnehmer, Trainer und Eltern kurz vor unserem Trainingslager Kiel zittern. Bereits einige Wochen im Vorfeld wurde der Schweriner Herbstpokal, eine Regatta zu der wir mit allen Optis und Lasern im Anschluss zu dem Trainingslager hinfahren wollten, und auch die Ersatz Regatta am Biggesee abgesagt. Dennoch fuhren wir am Sonntagmorgen den 18. Oktober los in Richtung Kiel-Schilksee.

Zusammen waren wir Zwölf Lasersegler aus drei verschiedenen Vereinen und natürlich Lena Thöne als unsere Trainerin. Ein großer Teil der Teilnehmer brachte neue Erkenntnisse und Schwachstellen von der vorangegangen IDM im Laser mit, die es hieß zu verbessern. Das Herbstliche Wetter bot uns sehr schönen Wind zu Trainieren. Am Sonntag begannen der Wind mit knapp drei Windstärken und wurde bis zu Donnerstag immer stärker.

Untergebracht waren wir im Haus der Athleten direkt im Hafen mit Blick auf die Ostsee.

Unsere Trainingstage begonnen morgens um Acht mit einer halben Stunde Frühsport bestehend aus laufen, dehnen und kleinen Spielen. Im Anschluss bekamen wir Frühsport in unserer Unterkunft und machten uns fertig für unsere erste Segeleinheit. Nach der circa drei Stündigen Segeleinheit wurden wir wieder mit Essen versorgt und hatten eine kurze Mittagspause, die manche von uns genutzt haben kaputtgegangen Dinge an der Booten zu reparieren, oder um das Boot einfach wieder auf vordermann zubringen. Im Anschluss folgt die zweite Traingseinheit. Den Abend nutzen wir um eine ausführliche Nachbesprechung samt Videoanalysen durchzuführen und früh ins Bett zugehen. Die fünf Trianingstage verlangten den Seglerinnen und Seglern alle ihre Kräfte ab, weswegen wir trotz vielen Stunden schlaf jeden Abend aufs neue wieder tot ins Bett fielen.

Eins der Highlights der Trainingstage waren Schweinswale vor dem Hafen von Kiel-Schilksee, die nahe an unseren Booten her geschwommen sind.

Wir alle konnten aus dem Training glaube ich sehr viel mitnehmen und waren froh, dass wir unserem Körper wieder eine kleine Auszeit gönnen konnten.

(Jesse)