Laser-WM 2021

Hansa-Trio sammelte WM-Erfahrung, so die Überschrift des Artikels in den westfälischen Nachrichten.
Der Segelclub Hansa kann stolz sein, dass drei Segler aus seinen Reihen sich im Wettkampf mit den besten Seglern der Welt in ihren Altersklassen messen konnten. Corona bedingt waren im letzten Jahr viele Wettkämpfe, so auch die letztjährige Weltmeisterschaft, und Trainingsmaßnahmen ausgefallen. Auch dieses Jahr wurde recht kurzfristig die U21 Laser-Weltmeisterschaft aus England nach Polen verlegt. Schwerer wiegt aber, dass in der Vorbereitung der Trainer der Gruppe überraschend infolge von Umstrukturierungen des Verbandes sein Amt verloren hat. So entstand nicht unerhebliche Unruhe und Verunsicherung und es musste improvisiert werden. Umso erfreulicher ist, dass unsere Sportler dennoch an den Meisterschaften teilnehmen konnten.

Der 15-jährige Max Stiff startete im Laser Radial bei der Jugendweltmeisterschaft auf dem Gardasee. Als einer der jüngsten Teilnehmer konnte er einen beachtlichen 180. Platz von insgesamt 270 Startern belegen.

Bei der U21 Laser-Standard WM in Gdynia belegte der 20-jährige Christoph Möhring den 58. Platz. Ole Kuphal konnte bei den U18- Teilnehmern den achten Platz erkämpfen und den 115. Gesamtplatz. Herzlichen Glückwunsch an alle drei Segler.

Ralf

Laser Cup 2021

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel trafen sich am 4. und 5. September LaserseglerInnen aus nah und fern in allen drei Bootsklassen.

Bei Meldebeschränkungen orientiert an den Meldezahlen der letzten Jahre gab es überraschend in der Laser Standard-Bootsklasse Meldestau. Nächstes Jahr wird hoffentlich wieder eine offene Meldung möglich sein. Hygieneregeln und Online-Steuerleute-Besprechung hatten sich schon im letzten Jahr bewährt. Der Wind hielt  sich auch an die gewünschten Regeln und wehte ausreichend stark und aus der ausreichend richtigen Richtung, so dass pünktlich gestartet werden konnte. Es konnten in allen drei Bootsklassen am Samstag vier Wettfahrten gesegelt werden und Sonntag war auch noch die letzte ausgeschriebene fünfte Wettfahrt möglich. So ging nach der Siegerehrung ein sonniges schönes Segelwochenende mit der Möglichkeit zur pünktlichen Abfahrt für die zum Teil lange Heimreise zu Ende.

Wir danken ganz herzlich den Organisatoren, der Wettfahrtleitung und den Helferinnen und Helfern. Die Ergebnisliste und Fotos sind online.

Ralf

Spontanes J70-Training 2021

Das Segel- und Wellness-Wochenende wurde von Olivier und Markus sehr kurzfristig organisiert, nachdem an einem Wochenende die J70 der Heinz-Nixdorf-Stiftung plötzlich verfügbar geworden sind. In weniger als zwei Wochen wurden Campingplatz, Boote und Trainer organisiert und knapp über 20 SHM-Segler zum Möhnesee gebracht. So was von Spontanität, die ich als Engländerin in Deutschland noch nie erlebt hatte!

Das Wochenende ist dann am Rumkerhof Camping Platz in Bad Sassendorf am 5. August losgegangen, als die „early birds“ ihre Wohnwagen und Zelte früh am Abend aufgestellt haben. Die hatten noch die schöne Möglichkeit, eine zusätzliche Nacht mit den Pferden, Hühnern und unbekannten Tieren (die mit Hörnern und ganz viel Haaren…) auf dem Campingplatz zu verbringen. Ein schön entspanntes Wochenende könnte man vielleicht denken…

Nur dann kam noch ab Freitag das Segeln dazu! Eine kurze Einleitung zum Trainer, Boot und Selbstbeteiligung… und dann durften wir die J70 kennenlernen. Los zum Steg!

Die Crews wurden von Markus gut organisiert, um ein breites Erfahrungsspektrum abzudecken, wo jedes Team nur einen ‚Rooky‘ (engl.: Grünschnabel, Anfänger) mit keiner Kielboot-Erfahrung hatte. Und als Rooky selbst kann ich berichten, dass ich schon dankbar war, auch Erfahrene mit an Bord zu haben. Denn an den J70 gab es ganz viele Leinen und relativ viel zu optimieren… mit Achterstag, Unterliek, Cunningham, Baumniederholer, Traveller… Und vier Menschen, die ihr Gewicht koordiniert und optimiert positionieren mussten. Aber dafür haben alle, die an dem Wochendende mitgemacht haben, von dem Trainer ein ganz einfaches Motto gelernt – es soll einfach gut aussehen. Damit man auch danach gute Fotos hat. Da optimale Aerodynamik meistens auch gut aussieht.

Nachdem man es geschafft hatte, abzulegen, was an dem Heinz Nixdorf Steg nicht eine so einfache Geschichte war, konnte man richtig segeln. Und auch spannend so mit gutem Wind. Die Crews saßen öfter mit ihren Füßen außen… und hofften auf trockene Füße und dass der Steuermann nicht zu schnell im Wind dreht. Und wenn die Füße nicht direkt von dem See nass geworden sind, sind sie vielleicht dann einfach von den vielen kurzen Schauern trotzdem nass geworden.

Und dazu kam auch der Gennaker – das war auch spannend – ob beim schnell-vor-dem-Wind-fahren oder bei einer Sonnenschuss-Übung“ …. (damit hatten viele schon ihre Erfahrung gemacht). Es war eine schöne Möglichkeit, was Neues auszuprobieren. Wenn man richtig damit segelt, fühlt es sich gut an… Und wie der Trainer oft betonte, sieht natürlich auch gut aus. Jedoch: wie man genau und am besten den birgt, scheint unter den Crews immer noch ein bisschen umstritten zu sein.

Abends gab es immer gutes gemeinsames Essen und Trinken, sogar ein Team/Crew, die eine Zelt-WG gegründet haben (Bärbel, die zwei Petras und Susann) und, trotz Bernhards zusätzlichem Grill, ganz viel Konkurrenz für den Grillplatz. Mit Bier war man auch, dank Ingo, Markus und dem Waschmaschinen-Kühlschrank, gut versorgt.

Nur leider gab es am Sonntag so viel Wind, dass wir gar nicht segeln konnten. Da eine Crew immer noch nicht die Chance hatte, Pfadfinder bei den Pfadfinderstarts zu sein, heißt das dann einfach, dass wir bald wieder nochmal dahin müssen. Dann bis nächstes Mal!

Helen

[Helen ist Engländerin, hat in England Segeln gelernt und nimmt regelmäßig an dem offenen Freitagstraining teil. Wie einige andere Hanseaten auch, nahm sie erstmalig an dem J70-Training vom 5. bis 7. August auf dem Möhnesee teil.]

Hafenfest 2021

Ein abwechslungsreiches Fest voller kleiner und großer Höhepunkte – so lässt sich der vergangene Samstagnachmittag zusammenfassen, an dem im Hansa-Hafen das diesjährige Hafenfest stattfand. Abwechslungsreich nicht zuletzt deshalb, weil das Wetter zwischen Sonnenschein und kräftigen Schauern hochfrequent hin- und herwechselte und dazu einen Wind bot, bei dem nicht nur Seglern die Augen tränten. Aber auch das Programm war eine gründlich choreographierte Aneinanderreihung von Highlights und ließ keine Langeweile aufkommen.

Los ging es mit dem Marine-Shanty-Chor Münster, der bekannte und beliebte Seemannslieder, aber auch Klassiker aus anderen Genres zum Besten gab und nicht nur die Gäste in Stimmung brachte – auch oben auf dem Weg blieben Passanten stehen und schunkelten begeistert mit.

Wer Lust auf mehr hat, der kam beim Shanty-Festival am 12. September im Mühlenhof auf seine Kosten. Dort wurde für einen guten Zweck musiziert – der Erlös der Veranstaltung soll Flutopfern in NRW zugutekommen.

Nach der Begrüßung durch den Hansa-Vorsitzenden Karl-Heinz Kötterheinrich folgten Grußworte von Philipp Hagemann, dem Vorsitzenden des Sportausschusses, Michael Schmitz vom Stadtsportbund sowie von Eveline Kleine vom Seglerverband NRW.
Sie hoben in ihren Worten die gute Zusammenarbeit mit dem SHM hervor und versprachen Unterstützung auch für kommende Projekte. Michael Schmitz kündigte darüber hinaus eine Spende für die Hansa-Jugend an. Anwesend waren auch Barbara Jany vom Sportamt und Werner Witte vom Hiltruper Segelclub. Stadtdirektor und Sportdezernent Thomas Paal, der ehrenamtliche Bürgermeister Klaus Rosenau und die Leiterin des Sportamtes Kerstin Dewaldt hatten bedauert, wegen konkurrierender Termine nicht teilnehmen zu können, wünschten dem Hafenfest aber schriftlich einen guten Verlauf.

Karin Reismann, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Leistungssports und in ihrer Funktion als ehrenamtliche Bürgermeisterin langjährige Wegbegleiterin des SC Hansa, leitete dann zum zentralen Themenschwerpunkt der Veranstaltung über – der Ehrung des ehemaligen Vorsitzenden Klaus Mechler für seine Verdienste um den Verein. Frau Reismann, die sich dem Anlass entsprechend extra mit einem maritimen Accessoire ausgestattet hatte, erinnerte an viele Gespräche, in denen so manches Hansa-Projekt in die richtigen Bahnen gelenkt wurde, darunter nicht zuletzt der Bau der Bootshalle in Hiltrup.

Als Dank für sein Engagement und seine Leistungen in zwölf Jahren als Vorsitzender erhielt Klaus von Karl-Heinz die goldene Ehrennadel des Vereins. Klaus habe sich – so der amtierende Vorsitzende – intensiv um die Einbindung vieler Vereinsmitglieder in das aktive Vereinsleben bemüht, die ganze Breite der Vereinsangebote unterstützt und nicht zuletzt wegweisende Projekte angestossen und umgesetzt. Im Anschluss wurde er von zwei jungen Seglerinnen interviewt und gab Auskunft, welches ferne Ziel er gern noch einmal ansteuern möchte und worin die Faszination des Segelns besteht.

Nach einem weiteren musikalischen Intermezzo wurden ein Laser und zwei Optimisten getauft. Die Namen der Optis – Sturmvogel und Waterfall – waren in einem Wettbewerb unter den Optikids ermittelt worden; die Sieger erhielten SC-Hansa-Sweatshirts. Es folgte eine Vorführung von Opti- und Laserseglern, die – bei anständigem Wind und kommentiert von Trainingsleiterin Susann Woehl – zeigten, welche technischen und taktischen Kniffe im Vereinstraining vermittelt werden.

Unterdessen wurde der Grill angeworfen, und wer konnte, sicherte sich zum Essen einen der begehrten weil wetterfesten Plätze unter Zelt, Schirmen oder Pavillon. Gut gesättigt ging es dann an den nächsten Event-Block: Nach einem kurzen satirischen Beitrag über eine fiktive Vorstandssitzung überreichten zwei Hanseatinnen Geschenke an Klaus Mechler, darunter eine Zusammenstellung von Fotos und Dokumenten in Buchform, stilecht dekoriert mit Seglerknoten. Klaus ergriff im Anschluss das Wort und dankte in einer bewegenden Rede seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die ihn im Laufe seiner Amtszeit unterstützt und so mit zum Erfolg des Vereins beigetragen haben.

Bei Einbruch der Dämmerung startete dann als letztes Highlight der traditionelle Lichterkorso mit einem halben Dutzend beleuchteter Boote, die sich trotz des kühlen Abendwinds ausdauernd über den See ziehen ließen. Auch wenn die Montgolfiade auf der gegenüberliegenden Seite des Aasees diesmal nicht zeitgleich stattfand, bildeten die Lichter einen stimmungsvollen Rahmen für das gemütliche Beisammensein im Hafen, mit dem das Hafenfest am späten Abend ausklang.

Vielen gebührt Dank für diesen ereignisreichen und gelungenen Tag: Der Vorbereitungsgruppe mit Evelin Gerlach, Steffi Hövener, Reinhard Pruhs, Dirk Steinebach und Karl-Heinz Kötterheinrich; den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die an allen Ecken mit angepackt haben; dem Moro 112, das ein leckeres Buffet beisteuerte; den externen Ehrengästen, die trotz engen Zeitplans ihre Verbundenheit mit dem Hansa zum Ausdruck brachten; und nicht zuletzt auch dem Tiefdruckgebiet „Nick“, das zwar mit einigen Regengüssen dazwischengrätschte, im Großen und Ganzen aber ein Einsehen hatte, sodass das Hafenfest 2021 zu einer gelungen Veranstaltung wurde, an die man sich noch lange erinnern wird.

Lars

Hier gibt es eine Bildergalerie zum Hafenfest

Bergischer Regenschirm 2021

Am 21. und 22.08.2021 fand an der Bevertalsperre die Regatta „Bergischer Regenschirm“ des Remscheider Segelyachtclubs Bevertalsperre e.V. für die Laserklassen 4.7, Radial und Standard statt.

Wir reisten am Samstagmorgen gegen 11 Uhr an und bauten unsere Boote auf. Vom Hansa waren beim 4.7 Finn Petzold, Jule Heiny, Julia Woehl und Moritz Lütke Notarp dabei; außerdem Paul Patalas vom HiSC.

Um 13:30 Uhr ging es dann los zum Start mit leider sehr wenig Wind. Der erste Lauf startete dennoch gegen 14:15 Uhr. An dem Tag bin ich die Platzierungen 5, 4 und 4 gesegelt. Auch die anderen hatten gute Platzierungen. Als wir um halb sieben angelegt haben, waren alle hungrig (obwohl wir auf dem Wasser mit Kuchen und Apfelschorle versorgt wurden), aber glücklich. Zum Abendessen wurde noch beim Verein gegrillt.

Am nächsten Tag fuhren wir um halb zehn zum Start und segelten noch zwei Läufe bei etwas besseren Wind.

Insgesamt war es für alle eine schöne und erfolgreiche Regatta und alle hatten viel Spaß.

Moritz

Auch die „Westfälischen Nachrichten“ berichteten am 1. September kurz über die aus SHM-Sicht erfolgreiche Regatta. [Anmerkung des Redakteurs.]

Ruhrau Cup 2021 beim YCRE in Essen

Hochmotiviert machten sich Mattis Triebel und Jan-Malte Wieland am letzten Wochenende (21. – 22.08.21) auf den Weg zum Baldeney-See in Essen. Der Yachtclub Ruhrland Essen (YCRE) rief zum Ruhrau Cup.

Bei unerwartet schönem Wetter waren die Optis schnell abgeladen und aufgebaut. Der Nachteil des guten Sommerwetters war dann aber der fehlende Wind. Gut zwei Stunden und zahlreiche Versuche die Regatta zu starten später, kamen dann die Beiden ohne eine durchgeführte Wettfahrt wieder in den Hafen.

Entschädigt wurden sie aber durch sehr guten Wind am folgenden Sonntag. Mit den dann ersegelten Plätzen 6, 2 und 1 für Mattis und 14, 10 und 11 für Jan-Malte hatte sich das Warten mit Platz 3 für Mattis und Platz 13 für Jan-Malte gelohnt. Ein schönes Wochenende.

Thomas

Sommercamp 2.0 am Dümmer 2021

Da es in den Niederlanden zu einem Anstieg des Inzidenzwertes gekommen war, entschied man sich die ursprünglich geplante Segelfreizeit in Grevelingen abzusagen. Jedoch bemühte sich Lena, eine Alternative zu organisieren, sodass der Vorschlag kam, an den Dümmer zu fahren und dort zu zelten und zu segeln.

So fuhren wir am Sonntag los nach Hüde am Dümmer. Auf einer Wiese welche an das Clubhaus angrenzte schlugen wir mit all unserer Kraft die Zeltnägel in den Boden um die Zelte aufzubauen ,was angesichts des steinigen Bodens gar nicht so einfach war. Am späten Nachmittag nach dem die meisten Zelte mehr oder weniger aufgebaut waren trafen wir uns auf einer Wiese um dort ein Kennlernspiel zu spielen. Danach gingen manche Schwimmen im See und andere hielten sich bei den Zelten auf, wo wir eine lange Reihe aus Tischen aufgebaut hatten. Am Abend nahmen wir von allen die Pizzabestellung auf und aßen dann an der langen Tischreihe gemeinsam Pizza. Nach dem improvisierten Abendessen legten wir uns für die erste Nacht in unsere Schlafsäcke.

Am zweiten Tag wurde dann auch wirklich gesegelt, doch zunächst war wie es auch in Grevelingen üblich ist der Frühsport angesagt. Wir liefen jedoch keine allzu lange Runde, sondern verblieben bald auf einer Wiese auf die wir im Laufe der Woche noch häufiger gingen und spielten dort unter anderen „Komm mit-Lauf weg“ Zwei von uns joggten derweilen zu einem Bäcker um für das Frühstück Brötchen zu holen. Nach dem Frühstück waren dann drei von uns dafür verantwortlich das Geschirr zu spülen. Im Anschluss machten wir uns Segelfertig und bauten die Boote auf .Bei gutem Wind und nur leicht bewölken Himmel auf den Dümmer hinaus. Zunächst fuhren wir einen Wertungslauf bei dem auch gut ausgeritten werden musste und dann war es schon Zeit reinzufahren für das Mittagessen. Nach dem wir uns auf Corona getestet hatten fuhren wir noch einmal auf den See wo wir noch einen Wertungslauf und ein paar Übungen machten. Beim Reinfahren in den Hafen sowie beim Slippen der Boote mussten wir uns ordentlich beeilen, da wir schon etwas zu spät reingefahren sind. Nach dem Abendessen und dem Duschen spielten wir Catch-the-flag. Bei dem kräftigen Wind der am nächsten Tag herrschte fuhren wir nicht mit allen Booten raus. Stattdessen wechselten wir uns ab und manche fuhren auf den Motorbooten mit während andere den Wind auf den Booten genießen konnten und richtig schön segeln konnten. Da es heute kein Mittagessen gab machten wir ein kleines Picknick auf einer Wiese und besprachen dort den richtigen Trimm eines Optis bzw. Lasers.

Am Mittwoch gingen wir nicht laufen, sondern machten stattdessen sehr anstrengende Kraftübungen auf unseren Yogamatten. Das Frühstück danach war dafür um so leckerer da wir hierbei wieder frische Kraft für den Tag tanken konnten die wir wie sich auf dem Wasser augenblicklich zeigte auch gebrauchen konnten ,denn es war erneut kräftiger Wind der unsere Boote über den See fahren ließ. Es war umso besser, dass gegen Mittag eine Stärkung in Form von leckeren Reibekuchen im Clubhaus zu uns nehmen konnten. Auch heute machten wir wieder einen Corona Test und am Nachmittag fuhren die meisten noch einmal bei viel Wind auf den See. Am Abend nach dem Essen sollten wir alle zu einem per Videokonferenz gehaltenen Vortrag über die neuen Wettfahrtregeln in das Vereinsgebäude gehen. Mangels Interesse an der Thematik ,sowie mangels Spannung des Vortrages entschieden sich manche von uns früher zu gehen. Stattdessen spielten wir Fußball auf einer Wiese dort und pritschten uns einen Volleyball zu.

Der nächste Tag begann schon etwas stürmischer und beim Frühstück stieß Paul Patalas zu unserer Gruppe hinzu. Am Vormittag wurde wieder gesegelt bei wieder gutem Wind. Nach dem Mittagessen musste ich noch etwas an meinem Boot umbauen und beschloss dann aber nicht mit raus zufahren. Stattdessen ging ein Teil von zu einer Minigolfanlage wo wir einen schönen Nachmittag verbrachten. Zum Abendessen grillten wir vor dem Clubhaus .An unserem letzten Segel Tag fuhren wir noch zwei Wertungsläufe hintereinander wobei jeweils die ersten Segler*Innen reinfuhren. Nach dem zweiten Lauf fuhren wir dann alle in den Hafen und spritzten dort unsere Boote ab. Nach dem Abendessen verluden wir schon erste Teile in die Trailer ehe wir dann in großer Eile wegen des herannahenden Gewitters all unsere Boote verluden, sowie die Motorboote aus dem Wasser ausslippten ehe es zu gewittern begann und wir zu den Zelten eilten und in diesen Schutz suchten. Am letzten Tag räumten wir dann all unsere Sachen aus den Zelten und bauten unser Zeltlager ab. Nach einer Feed-Back-Runde fuhren wir zurück nach Münster wo wir noch am frühen Nachmittag unsere Boote abluden.

Es war eine sehr schöne Woche mit vielen schönen Segeleinheiten.

Lucas

Ostseetörn 2021

1. kommt es anders & 2. als man denkt: vgl. Epilog

Eine Mitseglerin meinte noch gut drei Wochen vor Törnbeginn in felsenfestem Überzeugungston: auf der Ostsee regnet es immer!
Scheinbar war sie noch nicht so oft im Sommer im Norden auf Törn.
Tatsächlich hat nahezu ganz Deutschland mit teils katastrophalen Folgen unter gewaltigen Niederschlagsmengen gelitten – nur nicht der hohe Norden Deutschlands bis hin zum dänischen Kattegat.
Die fünf Hansasegler benötigten nur an einem einzigen Tag weniger wegen Regen ihre Segeljacken als wegen vorübergehend unerwartet kühler Brise nach 12 Tagen Sonnenschein bis zum Abwinken mit sehr hohen Temperaturen.
Aber der Reihe nach.
Prolog: Ein großer Nachteil wenn man nicht mehr am Erwerbsleben teilnimmt ist, dass man keinen Urlaub mehr bekommt. Der verbleibende Vorteil: man kann mehr und länger reisen ;-).
So haben drei Hanseaten dieser Kategorie es mit Mühe geschafft relativ kurzfristig eine betagte, aber frisch refitttete 46“ Yacht ab Heiligenhafen für 4 Wochen zu chartern. Geplant war zu fünft ´gen Norden zu starten und nach zwei Wochen irgendwo in einem Hafen im Kattegat zwei Segler auszutauschen. Schwierig war es überhaupt ein Boot zu bekommen, da durch den Stornostau 2020 und die erste recht späte Freigabe für das Yachtchartern in 2021 kaum noch Schiffe in der Hochsaison ab 10. Juli zur Verfügung standen, geschweige denn für vier Wochen am Stück.

Unser kleines Ersatzschiff


Glück gehabt ? Zu früh gefreut: am 7. Juli kommt eine E-Mail, dass an der gecharterten Yacht die oberste Saling gebrochen sei und sie somit nicht seetüchtig ist. Engagiert hat der Anbieter Vertragsgemäß nach einer Alternative gesucht und konnte uns über einen anderen Anbieter für zwei Wochen eine Salona 38 vermitteln. Besser die, als ganz absagen, wo doch die Seesäcke schon gepackt und viele Einkäufe getätigt waren. Die ursprüngliche Yacht sollte dann nach 14 Tagen in Heiligenhafen übernommen werden. Weit weg vom ursprünglichen Plan, aber besser als nix.

„Ostseetörn 2021“ weiterlesen

Finn-Laser-Opticup 2021

Benita Thewes siegt am Bostalsee

Am vorletzten Wochenende vom 3.7-4.7.2021 habe ich mit meinem Opti am Finn-Laser-Opticup am Bostalsee im Saarland teil genommen. Am Samstag konnte die Regatta nach mehreren Startverschiebungen an Land dann doch gegen 17 Uhr noch starten. Es wurde ein Dreieck/Schleife gesegelt. Leider musste der zweite Lauf an dem Abend abgebrochen werden, da der Wind wieder stark abflaute. Sonntag war jedoch guter Wind. Leider hat es die ganze Zeit in Strömen geregnet. Bei gutem Wind konnten dann zwei Wettfahrten ausgesegelt werden.

Auf dem Wasser war ganz schön viel los, weil gleichzeitig ja auch die Laser und die Finn-Dinghies die Regatta mit gesegelt haben. Mit meinem Optimisten Elida habe ich am Samstag den 1. Platz gesegelt und Sonntag den 4. und den 2. Platz. In der Gesamtwertung habe ich dann damit den Sieg für den Segelclub Hansa Münster geholt. Es gab einen tollen Glaspokal und eine Medaille und ich habe mich ganz schön doll gefreut.

Eure Benita

Warnemünder Woche 2021

Auf der 83. Warnemünder Woche vom 3. bis 11. Juli war auch der Segelclub Hansa Münster mit 5 Booten stark vertreten. Die Bootsklasse der Piraten hat in diesem Rahmen die Internationale Deutsche Meisterschaft ausgetragen und die Laser-Segler den Europacup. Die Hansa-Piraten hatten Pech. Melina Schuhl und Geriet Balzer mußten nach der 5. Wettfahrt wegen eines unverschuldeten Bootsschadens aufgeben. Josh Köster und Peter Uchtmann mußten den Wetternaturgewalten Tribut zahlen und einen Wettfahrttag streichen.

Die Laser-Segler konnten an 4 Tagen die geplanten 8 Rennen absolvieren. Im Laser Radial konnte Max Stiff in der U17-Wertung den 2. Platz belegen und so Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft in knapp zwei Wochen in Italien sammeln. Im Laser Standard hat Ole Kuphal in der U19- Gruppe ebenfalls den 2. Platz ersegelt. Er bereitet sich mit dem erfahrenen Christoph Möhring, der hier in der U21-Wertung den 6. Platz belegte, auf die Weltmeisterschaft in Polen im August vor.

Ralf

Stevertaler Varuscup 2021

Am letzten Juni Wochenende fand auf dem Halterner Stausee der Stevertaler Varuscup für Optimisten statt. Vom Landesleistungsstützpunkt Münster waren einige Segler angereist. Bester Münsteraner Segler war Michael Jaroschenko vom Hiltruper Segelclub, der den dritten Platz erreichte. Auf Platz 8 folgte sein Clubkamerad Paul Patalas und als beste Hansaseglerin erreichte Benita Thewes Platz 9. Insgesamt starteten 23 Segler bei der Regatta, die bei sehr warmen und mäßigen Windverhältnissen stattfand.

Detlev