Themenabend #13: Sensoren, Navigation, Autopiloten

Lot, Logge, Plotter. Kennt jeder.

Was aber ist zu tun, wenn man nicht ein perfekt eingerichtetes System auf einer Yacht vorfindet, sondern schrittweise aufbaut, kalibriert und an die eigenen Bedürfnisse anpasst? Ein wichtiger, oft ausgelassener Schritt ist die Kalibration der Sensoren. Sonst zeigen die Instrumente am Ende schöne bunte Zahlen, die aber schlicht nicht stimmen, oder der Autopilot überrascht mit gewagtem Steuerverhalten. An diesem Themenabend wird über Erfahrungen bei der Installation und Nutzung auf einem Kleinstkreuzer berichtet; über Funktionierendes, Irritierendes und weiterhin Undurchsichtiges.

Außerdem wird über Entwicklungen der letzten zwei Jahre im Bereich von OpenSource- und DIY-Projekten berichtet, die sowohl bei der Sensorik, bei der Hardware, bei Plotterlösungen und Navigationskarten beginnen, kommerzielle Anbieter zu überholen.

Datum: 12. März
Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112
Referent: Markus Jenki

Markus J.

Boote ins Wasser 2026

Liebe Hanseatinnen und Hanseaten,

die Saison kommt mit großen Schritten auf uns zu. Am Freitag, den 13. März ab 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie am Samstag, den 14. März ab 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, wollen wir den Hafen, die Anlagen sowie das Clubhaus und die Segelkammer für die neue Saison startklar machen. Rolf Köster und ich laden Euch herzlich zu den beiden Terminen ein, damit ab der zwölften Kalenderwoche sowohl die Clubboote als auch die Eignerboote zu Wasser gelassen werden können.

Für Eure tatkräftige Unterstützung bedanken sich Rolf und ich im Voraus. Natürlich wird es an beiden Tagen auch etwas für das leibliche Wohl geben.

Olivier K.
Leiter Boote und Hafen

Training für die 2. Segelbundesliga

Giesbeek/NL, 21. und 22. Februar 2026

Das Ligateam des SC Hansa Münster berichtet vom gerade absolvierten Training.

📌Hallo liebe Hanseaten, Liga-Fans und alle dazwischen und drum herum!⛵

Auch das Team der 2. Liga steuert bereits auf die Saison 2026 zu! Wir halten die Spannung hoch und Ihr lernt unser neues Team nach und nach über die verschiedenen Trainings kennen ✅. Zum Saisonauftakt trainieren aktuell einzelne Crews unter der wunderbaren Gastfreundschaft unserer holländischen Freunde beim WSV Giesbeek.

Das Glück war uns allerdings noch nicht ganz gewogen: Am ersten Tag wenig Wind, dichter Nebel und heute ein Komplettausfall wegen zu starkem Wind – aber Sicherheit geht vor!🛟 Und natürlich passiert auch schon viel Vorbereitung neben dem Wasser, damit wir auch in dieser Saison möglichst häufig als Erstes an der Startlinie sind!🚀 Und Ihr seid dabei, wir nehmen Euch mit an Bord und freuen uns auf eine spannende zweite Saison zusammen! 🙌

Mittlerweile sind die Wintertrainings auf dem Wasser für die Ligateams abgeschlossen. Dank der Gastfreundschaft des WSV Giesbeek konnte mehrfach zusammen mit einigen weiteren Teams aus NRW trainiert werden. Es war wirklich alles an denkbaren Bedingungen dabei bis hin zu dichtem Nebel und kräftigem Wind, der für ausführliches Sonnenschusstraining 🙂 genutzt wurde.

Ganz herzlichen Dank an Peter Wanders vom WSV und Andreas Hengstermann vom Bocholter Yachtclub für die Organisation und die guten Trainerimpulse.

Fast nahtlos starten die Kielbootteams der Junioren, der Damen und der 2. Liga nun in die Frühlingstrainings am Möhnesee bei der Heinz-Nixdorf-Stiftung.

Hannes G., Markus J.

Themenabend #12: Bojen – Mooring Balls …

und was ich schon immer wissen wollte alias „verbale Seemannschaft“

Die Saison steht vor der Tür. Der Segler an deutschen Küsten begegnet ihnen ganz selten (Marina Gager), in dänischen Gewässern schon eher, in englischen Flussmündungen oft. Und in Schweden gibt es sie sehr oft: Festmacherbojen in Häfen oder zum freien Festmachen in Buchten.

Es wird in 2026 Törns nach Schweden und den Alands geben. Im Mittelmeerraum sieht man sie in Häfen fast nie, in Buchten zunehmend oft. In karibischen Gewässern ebenso.

Wie sind sie aufgebaut, darf man da einfach anlegen, sind die kostenlos, wie legt man da bequem an?

Foto: mit Chat GPT erstellt durch Hans-Christoph T.

Und darüber hinaus: Egal ob bei Themenabenden oder auch sonst im seglerischen Umfeld kommen immer wieder Begriffe auf, die den einen so geläufig sind, dass der Sprecher meint, es bedürfe keiner weiteren Erläuterung, andere aus dem Kreis der Zuhörer – und zwar nicht nur Newbies – trauen sich nicht nachzufragen, was dieser Begriff denn nun bedeutet. Oft ist es kein Trauen, sondern die Nachfrage würde beim Vortrag oder dem Gespräch einfach nicht reinpassen.

Damit können wir an diesem Abend etwas aufräumen.

Datum: 5. März
Uhrzeit: 19:30 h
Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112
Referent: Ekkes Schulze-Krüger

Steffen B.

Mitgliederversammlung: SHM auf Kurs

Münster, Clubhaus am Aasee, 21. Februar 2026

Ein achtbarer siebter Platz in der 2. Segelbundesliga, ein umfangreiches Trainings-, Sport- und Regattaprogramm auf dem Aasee und anderen Revieren, gut qualifizierte Trainerinnen und Trainer, ein motiviertes Ausbildungsteam, stark besuchte Kurse und Theorieabende in den Wintermonaten, viel Zulauf bei den Pflege- und Reparaturarbeiten an den Vereinsbooten in der Bootshalle Hiltrup, deutliche Verbesserungen bei der Mitgliederverwaltung und der Organisation von Veranstaltungen durch das neue Digitalprogramm: der geschäftsführende Vorstand des mitgliederstärksten Segelvereins in Münster konnte auf der diesjährigen Mitgliederversammlung eine mehr als befriedigende Bilanz für 2025 ziehen.

Positiv schlägt auch zu Buche, dass mit notwendigen Investitionen in Hafen, Gebäude und Bootspark die Rahmenbedingungen für die Hansa-Segelgemeinde nachhaltig verbessert werden konnten.

„Die Grundlagen für eine erfolgreiche Segelsaison 2026 sind gelegt. Für die erhofften Erfolge und viel Segelspaß müssen aber alle im Verein tatkräftig mit anpacken“,

so der Vorsitzende Karl-Heinz Kötterheinrich, der in seinem Ausblick auf die kommenden Jahre auch die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf den Aasee, die Notwendigkeit der Gewinnung vor allem junger und weiblicher Mitglieder sowie auf die enger werdenden finanziellen Spielräume hinwies.

Die Jugendvorsitzende Judith Maucher stellte den am Vortag in der Jugendmitgliederversammlung gewählten Jugendvorstand vor. Sie berichtete über die Jugendarbeit im vergangenen Jahr, die teils in Kooperation mit dem benachbarten Segelclub Münster stattfand.

Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt Christian Baumgart, Georg Bartsch und Erika Rohden (50 Jahre), Holger Vietor (40 Jahre) sowie Gudrun Horn, Ulrich Jung, Jörn Möltgen, Beate Ruge und Bruno Zumnorde-Mertens (25 Jahre).

Der neue geschäftsführende Vorstand des Segelclubs Hansa Münster
(v.l.n.r.): Jürgen Uchtmann, Miriam Bosch, Markus Jenki, Susann Woehl, Karl-Heinz Kötterheinrich, Olivier Kirchner, Judith Maucher

Mit einem kräftigen und lang anhaltenden Applaus verabschiedete die Versammlung die bisherigen Vorstandsmitglieder Thomas Bruns als bisherigen langjährigen Finanzvorstand und Julia Lingens als Leiterin Verwaltung.

Neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurden Jürgen Uchtmann (Finanzvorstand), Miriam Bosch (Leiterin Verwaltung) und Markus Jenki (Leiter Sport), der das Amt von dem bei einem Seeunfall ums Leben gekommenen Thomas Neumann übernahm. Auch die weiteren freien Ämter und Funktionen konnten wieder besetzt werden.

Bei dem sich anschließenden gemütlichen Treffen im Clubraum des Vereinshauses am Aasee genossen die Mitglieder bei bester Laune ein leckeres italienisches Buffet, das der Pächter des MORO 112 beigesteuert hatte. Die Hanseatinnen und Hanseaten nutzten ausgiebig die Gelegenheit für einen lockeren Plausch und zur Planung des ein oder anderen Segelevents in 2026.

Text: Karl-Heinz Kötterheinrich (Vorsitz)
Fotos: Lars Ostermeyer, Jan Meerheim

Themenabend #11: Fünf Monate Ostsee – Eine Rundreise

Ende Juli 2025 trafen sich Middie und Burkhard Hermes sowie Heike und Klaus Veelker an einer Schleusentreppe des Göta-Kanals und hatten einen lustigen Grillabend. Middie und Burkhard starteten ihre fünfmonatige Rundreise im Uhrzeigersinn in Warns (NL) über die Nordsee, Dänemark, Westküste Schwedens, durch den Göta-Kanal und die Ostküste Schwedens bis Münster. Heike und Klaus fuhren mit ihren Schiff gegen den Uhrzeigersinn in sieben Monaten ab Münster über die Kanäle durch den Nord-Ostsee-Kanal, Polen, Bornholm, Ålands und durch den Göta-Kanal und liegen jetzt in Laboe. Sie berichten von ihren wundervollen Reisen mit schönen und auch schwierigen Momenten.

Datum: 26. Februar 2026
Uhrzeit: 19:30 h
Ort: SHM-Clubraum
Referenten: Heike Veelker, Middie & Burkhard Hermes

Middie H., Steffen B.

Volles Haus beim Hansa-Winterfest

Münster, 31. Januar 2026

Das war ein Volltreffer! Am letzten Samstag im Januar konnte der Vorsitzende Karl-Heinz Kötterheinrich im Namen des geschäftsführenden Vorstandes über 130 Hansa-Mitglieder im stimmungsvollen Ambiente des Clubrestaurants „Moro 112“ zum Winterfest unseres Segelclubs willkommen heißen. Das mediterrane Buffet ließ keine kulinarischen Wünsche offen und das zuvorkommende Serviceteam um Leo Falcone kam den Wünschen der gut gelaunten Gäste professionell und freundlich nach. Die Gelegenheit zum lockeren Plausch über die vergangene und die Vorfreude auf die neue Segelsaison wurde von allen Gästen ausgiebig genutzt. So konnten auch viele Neulinge problemlos Kontakt zu den langjährigen Mitgliedern finden. Ein kurzes Video über ein Training der J/70-Crew, ergänzt durch Infos von Luca Heming vom J/70- Team zeigte die aufregende Seite des sportlich ambitionierten Segelns in der 2. Bundesliga. Auch in 2026 wird der SC Hansa wieder an den Startlinien der Ostsee, in Hamburg, in Berlin und dem Starnberger See stehen und die Farben des Clubs bundesweit vertreten.

Danach genossen die jüngsten Seglerinnen und Segler ihren Auftritt: Nach dem Zeigen eines kurzen Videoclips über ihre Opti-Indoor-Regatta auf der Messe „boot“ in Düsseldorf stellten sie sich den Hansa-Mitgliedern vor und wurden mit kräftigem, aufmunterndem Beifall bedacht. Wenn das kein Start in ein aufregendes Segler-Leben ist!

Auch der dritte kurze von Lena Vogt erstellte und am Samstagabend von ihr und Julia Woehl kommentierte Videoclip über eine Segelfreizeit im holländischen Friesland auf Fox 22-Booten im Sommer 2025 vermittelte dem Publikum die gute Laune, die Begeisterung und das Gemeinschaftsgefühl, das die Kinder und Jugendlichen von diesem von der Jugend organisierten Segelerlebnis mitnahmen. Eine Neuauflage des Hollandtörns in diesem Jahr ist schon in trockenen Tüchern.

Den weiteren Teil des Abends nutzten die Kinder und Jugendlichen im Clubraum, um unter Anleitung von Julia Woehl sich kreativ zu betätigen; einige „malerische“ Ergebnisse sind dort noch zu bestaunen. Markus Jenki, unser – noch kommissarischer – Leiter Sport, präsentierte in lockerer Weise die Vereinsmeister der letztjährigen Yardstickregatten. Die Reihenfolge bei der Yardstickwertung: Rolf Köster, Carsten Wiegel, Karl-Heinz Kötterheinrich; bei der Wertung für die Zugvögel: Bernhard Wuth, Karl-Heinz Kötterheinrich, Richard Höpper. Nicht zu vergessen: Es gibt einen neuen Preisträger des beliebten Bademeisterpokals. Timo Köster konnte sich qua Beifallsvoting gegenüber seinem Mitbewerber Simon Veerkamp klar durchsetzen.

In der verbleibenden Zeit bis weit nach Mitternacht hielt es dann die Hansa-Feiergemeinde nicht mehr auf ihren Stühlen. Dirk-Uwe Hahn als DJ sorgte mit seiner Musikauswahl aus Rock, Pop, Schlager und Südamerika-Rhythmen für viel Bewegung und gute Laune auf dem Dancefloor. Apropos DJ: Mit einem Ständchen schickten die Hanseaten Dirk-Uwe um Punkt 24:00 Uhr in seinen 66. Geburtstag.

Ein herzlicher Dank an alle, auch und besonders an die, die im Hintergrund planend, organisierend und anpackend zu diesem gelungenen, stimmungsvollen und fröhlichen Vereinsfest beigetragen haben! Wir können uns schon jetzt auf eine Neuauflage in 2027 freuen.

Karl-Heinz K. (Vorsitzender, Text)
Ekkes S.-K. (Fotos)

Themenabend #10: Rahsegler Segeln

Arbeit und Leben auf dem Bundeswehr-Rahsegler GORCH FOCK

Wer die GORCH FOCK betritt, gelangt in eine Welt, die sich jeder Alltagserfahrung entzieht. Der Dreimaster der Bundesmarine ist Ausbildungsstätte, Traditionssymbol und schwimmendes Zuhause zugleich. Hier lernen junge Marinesoldatinnen und -soldaten, was echte Seemannschaft bedeutet – nicht theoretisch, sondern im direkten Zusammenspiel mit Wind, Wellen und Kameraden.

An Bord beginnt jeder Tag mit klaren Routinen und dem Bewusstsein, Teil eines großen Ganzen zu sein. Segel setzen heißt hier: körperliche Arbeit, Präzision und Vertrauen. Wer in die Rahen steigt, spürt die Kraft des Ozeans unmittelbar. Jeder Handgriff muss sitzen, denn auf einem Rahsegler ist Teamarbeit kein Schlagwort, sondern Voraussetzung für Sicherheit und Erfolg. Die GORCH FOCK fordert – und sie formt.

Doch zwischen Wacheinteilungen, Manövern und Ausbildung entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das man nur auf See findet. In der Messe, beim Klarieren des Decks oder im kurzen Moment der Stille am Bug wächst ein Zusammenhalt, der weit über die Zeit an Bord hinausreicht. Traditionen, Rituale und jahrzehntelang weitergegebenes Wissen geben Orientierung in einem Alltag, der von Naturkräften bestimmt wird.

„Rahsegler Segeln“ bedeutet, die See nicht nur zu erleben, sondern zu verstehen. Es ist ein Leben auf engem Raum, geprägt von Verantwortung, Disziplin und dem Stolz, Teil einer langen maritimen Linie zu sein.

Unser Vereinsmitglied Hans-Christoph Tielbaar nimmt uns am 19. Februar mit auf diese besondere Reise. In seinem Vortrag öffnet er ein Fenster in den Alltag auf der Bark – authentisch, lebendig und voller Einblicke in eine Welt, die nur wenige aus erster Hand kennen.

Datum: 19. Februar
Uhrzeit: 19:30 h
Ort: SHM-Clubraum, Mecklenbecker Straße 112
Referent: Hans-Christoph Tielbaar

Steffen B.

Refit: Auch die SHM-Website hat es nötig

Münster, 6. Februar 2026

Anfang des Monats wurde es konkret. Drei Vereinsmitglieder trafen sich für einen halben Tag, um detaillierte Überlegungen zum Inhalt der zukünftigen SHM-Website anzustellen und sie in einem sog. Wireframe zu darzustellen.

Bis hierhin gab es schon eine lange Vorgeschichte: Vor einem Jahr wurde ich als Webmaster auf die Menüführung und Optik unserer Website angesprochen von einem Mitglied, das außer dem SHM weitere Segelclubs intim kennt. Anhand von Beispielen wurde schnell klar, vieles ist gut auf unserer Website, aber auch einiges verbesserungsfähig. Unabhängig davon fiel schon früher auf, dass unser Webauftritt für Kinder, Jugendliche und deren Eltern wenig attraktiv ist. Aber die Jugend ist die Zukunft des Vereins!

Im Sommer 2025 gab es anderes zu tun, aber nach den Herbstferien war klar: nachdenken, grübeln und skizzieren allein bringt es nicht. Es mussten weitere Personen und Meinungen her. Inzwischen sind unser ex-Webmaster Lars und das Neumitglied Middie mit im Team „Website-Refit“.

Neben den inhaltlichen Fragen stellte sich die nach dem Erscheinungsbild. Gleichzeitig machen, nacheinander erledigen oder die Optik (momentan) gar nicht anpacken? Wie der Zufall es wollte, sprach Tamara kürzlich unseren Vorsitzenden Karl-Heinz an und bot ihm ihre einschlägige Fachexpertise an. Und parallel dazu wurden Wünsche zur Sponsorenwerbung online und im Printbereich geäußert, ergänzt durch notwendige Werbung für demnächst anstehende Veranstaltungen mit Außenwirkung. Das alles zusammen gab bisherigen Überlegungen einen starken Impuls.

Inzwischen wurde ein Team „Öffentlichkeitsarbeit“ aus der Taufe gehoben, um alle diesbezüglichen Aktionen zu koordinieren. Und es wird ein „Designteam“ geben, das für die Optik der Website sowie für Plakate, Flyer, Banner, Beachflags usw. ein neues, einheitliches Erscheinungsbild erarbeitet (Corporate Design) und welches zukünftig zentral die Auftragskoordination übernimmt. Und natürlich das Team „Website-Refit“.

Nun wurde sozusagen die Grundstücksvermessung vorgenommen und die Eckpunkte sind gesetzt. Die eigentliche Arbeit fängt aber erst an. Wann das Haus, bestehend aus Website, Corporate Design usw., fertiggestellt sein wird, ist aber jetzt noch nicht absehbar.

Hans-Christoph T.

Kinder, Kinder, Kinder …

Hiltrup, Bootshalle, zweite Januarhälfte 2026

… und Boote, Boote, Boote. Die letzten zwei Wochen waren wir zu drei bis vier Eltern jeweils mittwochs-
und donnerstagsabends in der Halle – 18 Trainingsoptis wurden „kosmetisch“ überholt. Am Sonntag darauf dann …

Eine mittlerweile erfahrene Crew kümmerte sich um Gelcoat (Topcoat 9010 und 9001 – für die Insider) und ein paar „strukturelle“ Schäden – und wir hatten sogar Zeit für „Kosmetik“: Wo nötig, gab es neue Nummern, der Clubname wurde neu geklebt und auch „kleinere“ Schäden beachtet. Im Ergebnis topp!

Und dann noch SNOOPY, die Nummer 8.

Einige kennen das vielleicht. Aber mit Baujahr 1978 machen sich langsam, aber sicher (und das seit Jahren) Auflösungserscheinungen bemerkbar. Dem sind wir bei SNOOPY mit einer Glasmatte auf dem Heck und einer Epoxidbeschichtung des Bodens begegnet. Auf die nächsten Jahre!

Alle anderen Reparaturen führen wir übrigens überwiegend mit Polyester aus. Wer mehr wissen will: Es finden noch viele Workshops für alle Bootsklassen statt!

Jede Woche wurden mehr Rümpfe fertig – und am Wochenende kam es dann jeweils zum „Showdown“: Die Kinder kommen. Boote putzen, Auftakeln, Sachen suchen, Pützen finden und auch Fehler finden. Insgesamt durften wir uns über jeweils ca. 20 Teilnehmer freuen und einen guten Hunger: Wir haben ca. 120 HotDogs vernichtet. Danke an Reinhard!

120 heiße Hunde … verschwunden …

Last but not least: Eine Gruppe um Jan Meerheim kümmerte sich um die Slipwagen. Noch nicht ganz fertig, sind die Achsen wo notwendig überarbeitet, alle Aufkleber runter und neue Nummern draufgekommen. Es folgen noch neue Griffbänder und die gelbrote Markierung.

18 Boote sind nun fertig, Eltern und Kinder haben viel gearbeitet. Wir haben es sogar geschafft, einen Opti aus dem Altbestand für eine „Idee“ in Zusammenarbeit mit einem anderen Segelclub wieder zu komplettieren. Und ehrlich: Ich hoffe im nächsten Jahr auf noch mehr Helfer*innen – groß wie klein. Wir haben es gemeinsam geschafft, mit relativ wenig Materialaufwand und viel Arbeit die Boote wieder leuchten zu lassen.

Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Gruppen bei den Optis können wieder loslegen. Es folgen die Boote der Leistungsgruppe….

Malte S. (Obmann Optimistenklasse)

PS: Save the Date: Samstag 14. März – dann geht es an den See! Hier geht es zur Anmeldung, Start ist um 10:00 Uhr.

„Bei mir funkt’s“: UBI und SRC

Münster, SHM-Clubraum, 26. Januar 2026

„Ausgebucht“, so das Fazit des aktuellen Ausbildungsangebotes zum Thema Funkscheine. 16 Lernwillige trafen sich Anfang November 2025 zur ersten Theorieeinheit mit dem Ziel, den Binnenfunkschein UBI, den Seefunkschein SRC oder beide Lizenzen auf einmal zu erwerben. Abgesehen von der Pause um die Jahreswende ging es nun jeden Montag ab 20 Uhr Schlag auf Schlag in medias res. So auch am letzten Gruppenabend, wenngleich wetterbedingt etwas deziniert.

Funkkurs-„Urgestein“ Hubertus und „die Neue“ Maresca gaben sich die Ehre und versuchten, uns Funkneulingen nicht etwa alles Wissenswerte zum Thema Funken beizubringen, sondern „nur“ alles Notwendige, um die Prüfung(en) Ende Januar 2026 zu bestehen. Oft wiederholter kleiner Hinweis: „Das echte Leben sieht anders aus.“

Die Messlatte hängt hoch. Es sind bisher fast keine SHM-Mitglieder bei den bisherigen Prüfungen durchgefallen – also strengt Euch an, hieß es wiederholt.

Diese Funkgerätekombination dürfte heute kaum noch zu finden sein. Aber in der Praxisprüfung.

Wie komplex der Stoff ist, wurde uns erst nach und nach klar. Außer der deutschen Sprache kommt z.B. auch die englische und gelegentlich die französiche zur Anwendung. Bizarr wurde es dann, recht spät im Programm, bei der Binnenfunk-Sprechfunktafel. Grundsätzlich gilt im Binnenfunk nämlich die Regelung, die Sprache desjenigen Staates zu benutzen, in dem sich die Landfunkstelle befindet. Und nun die Praxis am Beispiel Deutschland:

Sécurité – Sécurité – Sécurité (französisch)
All stations – All Stations – All stations (englisch)
This is (englisch)
Tankmotorschiff (deutsch) READY 4 TAKEOFF – READY 4 TAKEOFF – READY 4 TAKEOFF
Rufzeichen (deutsch) DH1611 (Delta Hotel eins sechs eins eins; international buchstabiert, Zahlen deutsch)
Auf der Mosel zu Berg nahe der Schleuse … (Gott sei Dank alles weitere auf deutsch). Aber mit der Mosel war doch was? Ja, die Flusskilometrierung beginnt bei ihr anders als üblich an der Mündung und nicht an der Quelle…

Nun, nur noch wenige Tage üben. Adrenalin-Spiegel hochhalten, das fördert die Aufnahmefähigkeit. Und Daumen drücken. Für sich selbst und die anderen. Ganz herzlichen Dank an Hubertus und Maresca für ihren unermüdlichen Einsatz! – Out. –

Am Prüfungstag
Auch am Prüfungstag

Hans-Christoph T.