Voller See und volle Segel: Großer Andrang beim AaseeTag

Münster, 28. Juni 2026

Ein Hauch von Abenteuer lag am Sonntag über dem Aasee. Der Segelclub Hansa Münster hatte zum traditionellen AaseeTag geladen. Mehr als 70 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren nutzten die Gelegenheit, um ohne Vorkenntnisse in die Welt des Segelns hineinzuschnuppern. Als Boote dienten die klassischen „Optimist“-Jollen für den Nachwuchs. Pünktlich um 9:30 Uhr begann das geschäftige Treiben am Steg des Hansa-Hafens. Vor dem Start stand die Sicherheit im Vordergrund: Nach der Anmeldung wurden alle Teilnehmer mit Rettungswesten ausgestattet. Ein gemeinsames Aufwärmprogramm an Land lockerte die Muskeln für den Einsatz auf dem Wasser. Übungsleiterin Judith Maucher stimmte die Gruppe schließlich auf die anstehende Aufgabe ein: Eine Schatzsuche auf dem Aasee.

In Zweierteams aufgeteilt, steuerten die Kinder die auf dem See verteilten „Schatzinseln“ an, die mit süßem Proviant bestückt waren. Bei mäßigem Wind kreuzte die junge Armada auf unterschiedlichen Kursen über das Wasser. Begleitet wurden die Jollen von Eltern in Begleitbooten, die den Nachwuchs beim ersten Umgang mit Schoten und Pinne unterstützten. Dass Segeln auch Tücken hat, lernten die Mini-Piraten schnell. Die Abdrift auf dem See war nicht zu unterschätzen, sodass einige Boote ungewollt Kurs auf die Torminbrücke nahmen. Dank der Führung durch die Motorboote des Clubs fanden jedoch alle Crews sicher den Weg zurück in den Hafen.

Nach der Mittagspause mit Hotdogs folgte ein spielerisches Spektakel: Beim „Schiffeversenken“ kletterten so viele Kinder auf einen Optimisten, bis dieser kenterte bzw. unterging. Erst beim zwölften Kind gab das Boot nach, was in einem erfrischenden Bad im Aasee endete. Ein letzter Segeltörn rundete das Programm ab. Die Organisatoren dankten allen Helferinnen und Helfern, insbesondere Malte Sulkiewicz für seinen Einsatz. Die Vorfreude auf den AaseeTag 2027 – voraussichtlich drei Wochen vor den Sommerferien – ist bereits groß.

Mehr dazu lesen SHM-Mitglieder demnachst im gedruckten „Hanseat“.

Leo S.

KiWo-Vortraining

Kiel, 4. bis 7. Juni 2026

Anfang Juni fand das Vortraining zur Kieler Woche für die Bootsklassen ILCA 4 und ILCA 6 statt. Ich war der einzige Teilnehmer des SHMs. Ergänzt wurde die Trainingsgruppe durch drei Segler vom YCBL.

Während der vier Trainingstage herrschten nahezu durchgehend optimale Bedingungen. Bei beständigem Wind und wechselnder Welle konnten wir intensiv auf dem Wasser trainieren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Unterbringung sowie die Verpflegung erfolgten im Haus der Athleten, sodass wir jeden Tag gut gestärkt und motiviert aufs Wasser gehen konnten.

Alle Segler haben in den vier Tagen viel gelernt, hatten jede Menge Spaß und freuen sich schon auf die nächsten Trainingsmaßnahmen.

Tim H.

ILCA-Übungswochenende der Landesstützpunkt-Trainingsgruppe

Kiel-Schilksee, 14. bis 17. Mai 2026

Im Mai fand für die SHM-Trainingsgruppe ein intensives und langes Trainingswochenende im Olympiazentrum Schilksee in Kiel statt, mit Lena Voigt als Haupttrainerin und Christoph Möhring als Assistent. Ziel war es, uns optimal auf die Regatta YES – Young Europeans Sailing vorzubereiten, die dort am darauf folgenden Wochenende stattfand.

An allen vier Tagen konnten wir zahlreiche Wasserstunden absolvieren. Ergänzt wurde das Training durch Videoanalysen, die uns halfen, unsere Technik weiter zu verbessern. Besonders hilfreich war die Teilnahme an einer länderübergreifenden Trainingsmaßnahme, bei der wir gemeinsam mit Seglerinnen und Seglern aus anderen Bundesländern trainieren konnten.

Das Trainingswochenende war eine ideale Vorbereitung auf die bevorstehende Regatta und bot allen Teilnehmenden wichtige Erfahrungen auf dem Wasser.

Johannes P.

Helga Cup – Drei Hansa-Teams auf der Außenalster

Hamburg, 11. bis 14. Juni 2026

Mitte Juni versammelte sich die internationale Frauensegelszene zum Helga Cup 2026 auf der Hamburger Außenalster. Die weltweit größte Frauenregatta brachte 71 Teams aus acht Nationen auf die Boote und sorgte erneut für ein einzigartiges Segelerlebnis mitten in der Hansestadt. Mit gleich drei Crews war der Segelclub Hansa Münster vertreten und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert das Frauen-Segeln in unserem Verein gelebt wird.

Die Bedingungen hätten abwechslungsreicher kaum sein können. Bereits am Freitag kämpften die Seglerinnen mit frischem Westwind und immer wieder durchziehenden Regenschauern. Die Windgeschwindigkeiten lagen überwiegend zwischen 8 und 13 Knoten. Am Samstag setzte sich das wechselhafte Wetter mit frischem Wind fort. Der Sonntag stellte die Crews schließlich vor die größten Herausforderungen: Windgeschwindigkeiten von etwa 11 bis 16 Knoten und Böen bis knapp 27 Knoten verlangten den Teams alles ab. In Hamburg maßen Wetterstationen am Nachmittag sogar Spitzenwerte von nahezu 32 Knoten. Für die Crews bedeutete das volle Konzentration, schnelle Manöver und taktisch anspruchsvolle Rennen. Das Niveau im 64 Crew starken J/70-Feld war in diesem Jahr außerordentlich hoch.

Im packenden und hochkarätig besetzten Finalrace bei extrem fordernden Bedingungen setzten sich am Ende die Favoritinnen durch: Silke Basedow und ihr Team vom Hamburger Segel-Club sicherten sich den Gesamtsieg vor den VSaW Ladies aus Berlin und der Crew des Kieler Yacht-Clubs.

Mehr dazu lesen SHM-Mitglieder demnächst im gedruckten „Hanseat“.

Miriam B.

Wind, Wind und viel Wind

Rursee, Juni 2026

Sicherlich hätten sich die Piraten am Rursee kurzzeitig das derzeitige Hochdruckgebiet gewünscht, aber der Spaß war trotzdem dabei.

Auch dieses Jahr hatte Luca W. vom SHM, in Zusammenarbeit mit den Rursee-Clubs, das Fronleichsnamstraining organisiert. Der SHM nutzt dieses Revier schon seit einigen Jahren, weil die Trainingsbedingungen optimal sind.

Unterstützt von den erfahrenen SHM-Trainern Carsten W. und Manuel S. wurden die 18 Boote in entsprechende Leistungsgruppen eingeteilt. Frühsport, Theorie, Bootskunde und Campingleben rundeten das Lagerleben entsprechend ab. Besonderer Dank gilt ebenfalls Moritz S., Helena, Reinhard P. und Josh.

Thomas K.

Spitzensegeln auf Europa-Niveau: Christoph Möhring glänzt beim Flensburger Foiling Cup

Münster / Flensburg, Mai 2026

Riesen-Erfolg für den Segelclub Hansa Münster! Christoph Möhring hat sich mit der europäischen Elite gemessen. Er holte beim Flensburger Foiling Cup 2026 den hervorragenden vierten Platz.  Gesegelt wurde in den schnellen Bootsklassen WASZP und Moth. Chris trat in der WASZP-Klasse an und verpasste das Treppchen nur ganz knapp. Das Event gilt offiziell als EuroCup für Deutschland und ist eine der wichtigsten Regatten des Jahres. Da die  Plätze 1 bis 3 nicht von deutschen Seglerinnen/Seglern belegt wurden, ist Christoph somit Deutscher Meister 2026 in der Bootsklasse WASZP. Bei dieser Bootsklasse handelt es sich um eine hochmoderne Einheitsjolle, die sich durch spezielle Tragflügel – sogenannte Foils – komplett aus dem Wasser abhebt. Durch das „Fliegen“ über den Wellen verliert das Boot den Wasserwiderstand und erreicht extreme Geschwindigkeiten bis zu 30 Knoten.

Das Rennen war extrem stark besetzt. Auf dem Podest standen am Ende Profis aus Norwegen und Schweden. Der Gesamtsieg ging an den Norweger Martinius Melleby Hopstock – dem im März frisch gekrönten Weltmeister. Für die Segler war die Regatta der erste große Test im neuen Jahr. Hier zeigte sich, wer im Winter am besten trainiert hat.

Die Flensburger Förde verlangte den Sportlern alles ab. Das Wetter war schwer einzuschätzen. Starke Böen und plötzliche Windlöcher wechselten sich ab. Wer hier vorn mitfahren wollte, brauchte eine perfekte Taktik. Christoph Möhring schlug sich grandios gegen die skandinavische und europäische Elite. Er sicherte sich einen Platz ganz nah an der Spitze. Der Segelclub Hansa Münster ist stolz auf diese tolle Leistung auf internationalem Top-Niveau.

Leo S.
Fotos: © Ingvild Buchholz 

Polyvalken-Training – Segelfreizeit Koudum

Koudum/Niederlande, Juni 2026

Beim Segelwochenende in Koudum war ich zum ersten Mal dabei, und ich muss sagen, es war toll. Wir waren 48 Personen, hatten 6 schöne Häuser und 12 Polyfalken. Es war perfekt organisiert, das Wetter auf unserer Seite, die Stimmung gut und viele nette Leute. Am Ankunftstag gab es, traditionell, zwei leckere Suppen für jeweils 2 Häuser.

Am Samstag ging es dann zeitig Richtung Gaastmeer, ein kleines äußerst süßes Örtchen. Mit der Gastronomie hatte es nicht so gut geklappt, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Danach ging es entspannt wieder zurück zum Hafen, wo wir den Abend an einer langen Tafel haben ausklingen lassen. Grilltechnisch wurden wir von André und Christian verwöhnt.

Sonntag sind wir dann, nach einem ausgiebigen Frühstück, durch Galadammen gesegelt und von dort durch die Koudumer Kanäle bis in die Swarte Wälde motort. Zwischendurch wurde der Mast für einige Brücken gelegt. Von dort segelten wir zum Café Elahuizen wo wir mit leckerem frisch gebackenem Apfelkuchen belohnt wurden. Nachdem die Boote wieder sicher im Hafen lagen und einige bereits ihre Tasche packen mussten, haben wir den letzten Abend in einer Pizzeria in Stavoren verbracht, auch ein sehr schönes Städtchen.

Steffi H.

Max-Oertz-Regatta: Lust auf Klassiker?

Neustadt/Ostsee, Mai 2026

Neustadt an der Ostsee – jedes Jahr im Mai ein Mekka für alle, die klassische Linien schätzen. Kurz gesagt: Organisiert vom Freundeskreis Klassischer Yachten treffen sich eine Menge „Verrückte“, die alte Boote und Schiffe schätzen in einem schönen Hafenstädtchen an der Lübecker Bucht um gegen-, aber vor allem miteinander zu segeln, sich auszutauschen und sich und andere zu begeistern. Das Ganze nennt sich die Max-Oertz-Regatta (Wer das war? Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Oertz).

An Booten dürfen nur „Klassiker“ mitsegeln, an Menschen jede/r, die/der interessiert ist. Auf FKY.org gibt es eine Mitsegel-Liste, auch für andere Veranstaltungen. Wir, Marcus und ich, fuhren mit meinem Folke-Junior die fünf Stunden an die Ostsee. Die dänischen Segler begrüßt, gekrant, eingecheckt und dann … den Abend und die Boote genießen.

Gesegelt wurden zwei Wettfahrten – über das Ergebnis rede ich lieber nicht. Man merkt doch ziemlich deutlich, dass ein zweiter Folke-Junior am See helfen würde. Es war nicht möglich, die Höhe der anderen Junioren zu laufen. Holepunkt ändern? Segel? Fallspannung…? Wer weiß es schon ohne Vergleich. Es war aber großartig, endlich mal wieder bei 4-5 Bft. etwas länger „geradeaus“ fahren zu können. Zur Einschätzung: Die Regatta am Samstag dauerte etwas über zwei Stunden.

Es entschädigt die perfekte Atmosphäre – die 12er Heti und Anita nahmen ebenfalls teil, Mahagoni und „Länge läuft“ wohin man auch schaute. Und Seglerinnen und Segler, die vor allem wegen ihresgleichen jedes Jahr wieder nach Neustadt kommen.

Hier der Webeblock: Wer Lust auf so etwas – auch ohne eigenes Boot – hat, dem sei die Website des Freundeskreis Klassischer Yachten empfohlen (fky.org).

So, und nun geht es an den Trimm…

Malte S.
Jetzt wieder voll für die Optis da 😉

Mittsommer in Kopenhagen: Trainingstörn 2027

Münster, im Juni 2026

Unser Segelclub bietet Mitgliedern im kommenden Jahr einen ganz besonderen Trainings-Segeltörn an.

Nach vielen schönen Törns der vergangenen Jahre führt uns unsere Flottille 2027 zur Mittsommerzeit in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Ziel unseres Trainingstörns ist eine zentral gelegene Marina im Herzen der Kapitale. Von dort aus sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die historische Altstadt, Nyhavn und viele Restaurants bequem zu Fuß erreichbar. Ein besonderes Highlight: Durch einen geplanten Crewwechsel in Kopenhagen können sowohl Teilnehmende des Hintörns als auch Teilnehmende des Rücktörns die Mittsommerzeit in der dänischen Hauptstadt erleben.

Foto: Erzeugt mit ChatGPT durch Hans-Christoph T.

Die Hinfahrt findet vom 11. bis zum 24. Juni 2027 statt. Gemeinsam segeln wir von Flensburg durch die dänische Inselwelt nach Kopenhagen. Die Route wird wetterabhängig geplant und führt durch einige der schönsten Segelreviere der Ostsee.

Zurück geht es vom 24. Juni bis zum 2. Juli 2027. Nach dem Crewwechsel verlassen wir Kopenhagen und segeln auf abwechslungsreicher Route zurück nach Flensburg. Geplant sind interessante Hafenstopps, schöne Ankerbuchten und genügend Zeit für gemeinschaftliche Aktivitäten an Land und auf See.

Dieser Flottillen-Trainingstörn verbindet anspruchsvolles Fahrtensegeln mit dem besonderen Erlebnis der Mittsommerzeit in einer der schönsten Städte Skandinaviens. Durch den Crewwechsel haben auch Segelnde mit begrenzter Zeit die Möglichkeit, Teil dieses außergewöhnlichen Törns zu werden. Wir freuen uns auf eine große Flottille, viele bekannte Gesichter und unvergessliche Tage auf der Ostsee.

Für interessierte Clubmitglieder ist im Juni 2026 eine Informationsveranstaltung zu dem Trainingstörn vorgesehen. Über Termin und Ort der Veranstaltung informiert der nächste eHanseat.

Stefan M., Detlef W.

Leinen los! – AaseeTag am 28. Juni – Jetzt im MÜNSTER! Magazin

Münster, Juni 2026

Wer die aktuelle Ausgabe des MÜNSTER! Magazin in den Händen hält, findet dieses Mal auch einen Beitrag über den Segelclub Hansa (SHM). Danke an die Redakteurin Mona, die aus Interviews und Fotos vom Training unserer Leistungsgruppe der Opti-Klasse ein perfektes Bild von den Möglichkeiten für Kinder auf dem Aasee und in den Vereinen gezeichnet hat.

Wir als SHM bieten am Sonntag, den 28. Juni 2026 wieder allen interessierten Kindern die Möglichkeit, das Segeln auszuprobieren. Bitte meldet Euch dazu unter diesem Link an!

Für weitere Information empfehlen sich der Artikel im MÜNSTER! Magazin und unsere Homepage.

Malte S.

Spannende Wettfahrten auf dem Aasee: Gelungener Hansa Cup beim SHM

Münster, Oberer Aasee, 16. bis 17. Mai 2026

Ein Wochenende voller Segelsport, Taktik und starker Vereinsgemeinschaft liegt hinter dem Segelclub Hansa Münster (SHM). Am mittleren Maiwochenende richtete der Verein auf dem Aasee die diesjährige Hansa Cup-Regatta aus. Noch bis zum Vorabend wurden Crews motiviert, an der Hansa Cup-Regatta teilzunehmen, sodass schließlich die gesamte Flotte der Schwertzugvögel des Vereins für den Start gemeldet war. Neben den traditionellen Schwertzugvögeln gingen in diesem Jahr auch wieder die Boote der FAM-Klasse in einer eigenen Ranglistenregatta ins Rennen. Insgesamt waren 16 Crews mit ihren Booten gemeldet. Die Mannschaft mit der weitesten Anreise kam aus Hof in Oberfranken.

Das zweitägige Regatta-Event startete am Samstagmittag bei wechselhaften, aber sportlich herausfordernden Windbedingungen. Nach der offiziellen Begrüßung und der Steuerleutebesprechung im Hansa-Hafen hieß es für die Crews „Leinen los“. Die Zuschauer am Seeufer und auf den Stegen bekamen packende Positionskämpfe und taktische Manöver zu sehen, als die Boote den abgesteckten Kurs auf dem Wasser kreuzten. Insgesamt drei Rennen konnten am Samstag durch die Wettkampfleitung gestartet werden.

Nach den ersten kräftezehrenden Wettfahrten des Tages verlagerte sich das Geschehen am Abend an Land. Das Organisationsteam des SHM hatte ein stimmungsvolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Bei einem gemütlichen Abendessen mit original italienischen Spaghetti Bolognese und einer wärmenden Feuerschale direkt am See ließen die Seglerinnen und Segler den ersten Wettkampftag ausklingen.

Am Sonntagmorgen wurde die Regatta mit den finalen Läufen fortgesetzt. Der Wind frischte noch einmal auf und verlangte den Besatzungen volle Konzentration ab, um die entscheidenden Punkte für die Gesamtwertung in den zwei gestarteten Wettfahrten einzufahren.

Nachdem die letzten Zieldurchläufe registriert und die Boote sicher an den Stegen vertäut waren, sorgte der Duft von frisch gegrillten Bratwürsten am Clubhaus noch einmal für das leibliche Wohl der Teilnehmer und mitgereisten Begleitpersonen.

Den feierlichen Abschluss bildete die Siegerehrung am Sonntagnachmittag. Unter großem Applaus wurden die erfolgreichsten Crews der Bootsklassen Schwertzugvogel und FAM für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet. Auf dem FAM-Treppchen landete die Gnägget mit Mike Senger und Reinhard Pruhs auf einem ausgezeichneten dritten Platz und konnten so den SHM in der Rangliste würdig vertreten. Bei den Schwertzugvögeln war leider kein externer Teilnehmer gemeldet. Die Ehre des Treppchens wurde daher ausschließlich Vereinsgrößen zu Teil. Der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Kötterheinrich ließ es sich nicht nehmen, den auswärtigen Teilnehmern für ihre Teilnahme und ihren sportlichen Leistungen zu gratulieren. Ausgesprochenes Lob erhielt Fabian Eustermann, der für die Wettfahrtleitung zwei Tage auf dem Ponton verbrachte. Karl-Heinz dankte besonders den Organisatoren Arash Esmaili und Markus Jenki für die insgesamt gelungene Veranstaltung und zog ein durchweg positives Fazit: Der Hansa Cup 2026 bot nicht nur hochklassigen Segelsport auf dem Aasee, sondern bewies einmal mehr den hervorragenden Teamgeist des Vereins an Land und auf dem Wasser.

Leo S. (Text)