SHM goes Helgoland!

Vom 28.6.-03.07.2019 haben wir ( Benedikt Thewes und Demir Onay) am Störtebeker Opti Cup auf Helgoland teilgenommen. Unser Abenteuer begann schon Freitags in Cuxhaven. Hier wurden die Bootstrailer mit unseren Optis auf große Schiffe verladen. Nach einer Nacht im Hotel sind wir dann Samstags auch nach Helgoland übergesetzt.

Kaum dort angekommen, hieß es Quartier beziehen, Trailer abladen und im Meldebüro für die Regatta melden ! Sonntags waren die ersten 3 Läufe angesagt. Alle Boote mussten sich einem Bootscheck der Jury unterziehen. Wer hier das Go bekommen hatte , durfte mit seinem Regattaausweis auschecken und die Sliprampe zum Strand runter. Es war perfektes Segelwetter : Sonne, nicht zu hohe Welle und super Wind. Etwas schwieriger war es mit bzw. gegen die Strömung zu segeln, da die Strömung während der Läufe aufgrund des Tiedenwechsels noch gedreht hat. Wir konnten aber die Seehunde unter unseren Booten her schwimmen sehen. Manchmal steckten sie die Köpfe neben den Booten aus dem Wasser ,schnaubten und tauchten wieder unter. Auch sonst ist die Insel ein Naturerlebnis. Auf dem Felsen brüten die Basstölpel und man konnte ihre Küken sehen.

Am zweiten Tag hatte der Wind stark zugenommen. Daher würde für die B-Segler nur ein Lauf angesetzt. Für die A-Segler wurde auf dem Wasser entschieden , dass 3 Läufe gesegelt werden. Das war bei 24 Knoten und in Böen 24+ ganz schön anstrengend. Leider nahm der Wind am dritten Tag noch weiter zu, dass keine weiteren Läufe mehr gesegelt werden konnten. Somit hatten wir den Dienstag und Mittwoch zur Verfügung, um ins Inselmuseum zu gehen, zur Düne rüber zu fahren wo ,sich die Robben am Strand gesonnt haben und über die Geschichte Helgolands zu lesen. Dienstag Abends um 19:00 Uhr ging es zur Siegerehrung an der Konzertmuschel. Ergebnisse in Opti A waren 1. Arthur Kahs(Kieler YC) 2. Willy Bo Sörensen(Mühlenberger SC) 3. Emma Mahnke (Röbeler SVM)

Ergebnisse in Opti B waren 1.Line Anneliek Pähler ( NRV Hamburg) 2. Noe Schaft (NRV Hamburg) 3. Maya Ottmann (Mühlenberger SC)
Für alle Kinder gab es eine Störtebeker Opti Cup Medaille und eine Tombola Tüte von Helly Hansen mit kleinen und größeren Präsenten der Sponsoren.

Während die Abschlussparty lief schipperten unsere Bootstrailer schon wieder mit Frachtbooten nach Cuxhaven zurück. Wir folgten dann Mittwoch bei wieder strahlendem Sonnenschein und relativ ruhiger See. Unser Fazit ist , dass es eine super tolle Regatta war ! Klasse organisiert, super nette Insulaner und Organisatoren ,klasse Segelrevier mit Robben als Zuschauern.

Auf jeden Fall ein Regattatermin den wir im nächsten Jahr zusammen mit unseren Schwestern wiederholen werden !!  Ihr könnt auch unser ausführlicheres Regatta Tagebuch auf der Hansa Seite bei Facebook lesen mit vielen tollen Fotos !!

Liebe Grüße Benedikt

Young Europeans Sailing 2019

Laser Radial/Standard

Am Pfingstwochenende fuhren Christoph Möhring, Ole Kuphal und Lean Hohenlöchter im Rahmen der SVNRW Kader- und Fördergruppen Laser Standard und Laser Radial nach Kiel, um dort an der Young Europeans Sailing YES teilzunehmen. Mit über 600 Seglerinnen und Seglern aus 14 Ländern in 6 Bootsklassen ist die YES eine der größten europäischen Jugendregattaveranstaltungen und bietet daher gute Möglichkeiten, mit Seglern und Seglerinnen aus vielen Ländern gemeinsam zu segeln und sich auf die anstehenden Europameisterschaften vorzubereiten.

Gerade angekommen trafen Christoph, Ole und Lean auf Vereinstrainerin Lena Thöne, die ebenfalls mit einer großen Gruppe des Landesleistungsstützpunktes Münster, vornehmlich Laser 4.7 Seglern, zur YES angereist war (s. gesonderten Bericht unten). Zusammen nahmen damit allein vom Sc Hansa Münster 8 Seglerinnen und Segler in den drei Laserklassen an der YES teil.

Am folgenden ersten Regattatag zeigte die Ostsee was sie kann. Während anfänglich noch 20-25 Knoten Wind angesagt waren, frischte dieser im Laufe des Tages merklich auf, bis am Leuchtturm Kiel letztendlich Windverhältnisse von fast 30 Knoten, in Boen bis 35 Knoten gemessen wurden. Während die stabilen Laserjollen hier noch einigermaßen durchkamen, ergab sich in der 420er Klasse doch einiges an Bruch. Die Nacra 15 Katamarane starteten am ersten Tag erst gar nicht. Für diejenigen, die die Regatten von Land aus beobachteten, ergab sich ein recht irritierendes Bild. Da viele Teilnehmer die Regatten abbrachen und zum Hafen zurück segelten oder geschleppt wurden, wusste man zeitweise nicht, ob die Regatten noch laufen oder nicht. Letztendlich wurden dann aber alle Regatten nach dem ersten Lauf abgebrochen.

An den beiden folgenden Tagen herrschte schwächerer aber immer noch guter Wind. Christoph, Ole und Lean profitierten letztendlich von ihren Trainingserfahrungen auch bei Starkwindverhältnissen. In der Gruppe Laser Radial erreichten Lean Hohenlöchter den 25. und Ole Kuphal den 37. Platz bei insgesamt 96 Startern. Im Laser Standard erzielte Christoph Möhring den 14. Platz.

Ole und Lean werden nun im Juli an der Laser Radial Youth European Championship in Alimos/Athen, Christoph im August an der Laser Standard U 21 European Championship in Dzwinow in Polen teilnehmen.

(Peter)


Laser 4.7

Nachdem wir über Pfingsten in Kiel noch trainiert hatten, ging es dann eine Woche später über Christi Himmelfahrt wieder hoch an die Ostsee zur Young Europeans Sailing.
Am erstem Tag entschied die Wettfahrtleitung trotz starken Windes rauszufahren um die geplanten 3 Wettfahrten für diesen Tag umzusetzen. Da allerdings Böen von bis zu über 30 Knoten aufzogen entschied die Wettfahrtleitung es für diesen Tag gut sein zu lassen und sich mit nur einer Wettfahrt zufrieden zu geben.
An den nächsten beiden Wettfahrttagen wurden die vorgenommene Anzahl an Läufen umgesetzt, bei vier Windstärken, einmal mit auflandigen und einmal mit ablandigen Wind. Jesse Heiny schaffte es dann letztendlich ins Goldfield und der Rest konnte wertvolle Erfahrungen im Segeln mit Welle sammeln.

(Linus H.)

Hackebeil vom Rursee 2019

Am 22.06/23.06 war es wieder soweit. Mit insgesamt 8 Piraten, davon drei vom Hansa, fuhren wir aus Münster zum Hackebeil am Rursee. Bei traumhaftem Wetter und am ersten Tag mäßigen Wind und am zweiten schöne 4 Bft, konnten wir interessante und spannende Wettfahrten segeln. Arne und Michi machten den 8 Platz, Josh und Anna-Lena den 12. Platz und ich mit Melina den 13. Platz. Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende in einem anspruchsvollem Regattafeld.

(Gerrit)

Opti-Stadtmeisterschaft 2019

Die Stadtmeisterschaft Münster/Warendorf, bei der Segler der Vereine SHM, HiSC, SCM und WWV gegeneinander antraten, fand am Samstag, dem 25.05.2019 bei sonnigem Wetter und konstantem Wind auf dem Emssee in Warendorf statt. Drei Läufe konnten zügig und ohne Proteste gesegelt werden. Von den insgesamt 12 Teilnehmern konnten wir Segler vom SHM, Moritz Lützke-Notarp, Lukas Osterhaus und Max Beckervordersandfort, gute Plätze im oberen Mittelfeld belegen und waren alle zufrieden. Dank der guten Organisation des ausrichtenden Warendorfer Wassersportvereins, der neben der Regatta für Grillwürstchen, Getränke und Pokale für alle gesorgt hatte, hatten wir einen tollen Tag!

(Max Beckervordersandfort)

Mindener Becher 2019

Vom 11. – 12. Mai 2019 war am Steinhuder Meer in Mardorf die Regatta „Mindener Becher“. Julia (A), Jule, Moritz, Lucas und ich gingen in B für den Hansa an den Start. Betreut hat uns Paul Beumker. Für mich war es die 2. Regatta auf dem Steinhuder Meer. Anfang März dieses Jahrs gab es die KickOff-Regatta beim Yachtclub Minden auf der anderen Seite des Steinhuder Meers. Diese Regatta eröffnete die Segelsaison mit 67 Teilnehmern in A und 70 in B. Dort segelte ich nach fünf Läufen einen hart erkämpften 14. Platz. Durch diese Regatta konnte ich den See schon ein wenig kennen lernen, der ja viel größer ist als der Aasee.

Am Samstag war um 12:00 Uhr Steuermannsbesprechung und um 13:20 Uhr sollte der erste Start sein. Die A-Segler sind vor uns gestartet. Als wir die erste Tonne erreichten wurde der Lauf abgebrochen, weil kein Wind mehr da war. Nach dem Abbruch hat Paul uns im Schleppverband in den Hafen gezogen. An Land wurde dann die Fahne für die Startverschiebung (blau-weiß) gezeigt. Wir hatten dann viel Zeit gehabt, um miteinander zu spielen und Kuchen zu essen.

Am Sonntag war um 10:00 Uhr Start, hierfür haben wir uns um 9:00 Uhr am Hafen getroffen. Die Boote wurden von Paul noch einmal kontrolliert. 6 Wettläufe waren ausgeschrieben und wir hatten noch keinen gesegelt. Die A-Segler hatten wenigstens schon einen Lauf. Ohne Verschiebung segelten wir noch drei Läufe. Beim ersten Lauf bin ich als erster frei gestartet. Mein zweiter Start war auch sehr gut, aber meine Startkreuz war mir dieses Mal nicht gelungen und ich wurde nur elfter. Beim letzten Lauf war ich wieder vorne frei gestartet. Auf der Zielkreuz waren viele kurze Wellen und viel Wind. Es war schwierig zu segeln, aber trotzdem hat meine Kraft gereicht und ich wurde erster und insgesamt vierter, worüber ich mich sehr freue.

Jeder Teilnehmer bekam ein Glas und als vierter erhielt ich noch ein zusätzliches Glass mit einer Gravur. Moritz landete auf Platz 18, Lucas auf 20, Jule auf 32 und Julia auf 28. Mir haben die Regatta und die Zeit an Land mit allen sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Paul für die tolle Betreuung.

Demir T. Onay

Eine ganze Menge schöner Fotos gibt es auf der Facebookseite von sailing-pictures.de

J70-Training in Monnickendam

Hart am Wind

Drei aufschlussreiche Trainingstage verbrachten 20 Regattaseglerinnen und -segler des SHM vom 20. bis 22. Juni am Marker Meer. Die Bedingungen waren hervorragend. Die Trainingsleitung lag bei unserer Stützpunkttrainerin Lena Thöne. Ihre wertvollen Tipps und interessanten Übungseinheiten für das Gennakersegeln bereicherten das bereits zum fünften Mal durchgeführte J70 Training ganz besonders.

Ernteerfolg

Hinderlich war allerdings der Bewuchs im Wasser. Die Kiele und Ruderblätter der J70 Boote und der vereinseigenen SB3 wurden bis zur Manövrierunfähigkeit vom Kraut umschlungen und mussten am ersten Tag öfter gereinigt werden, denn Rückwärtsfahrten brachten keinen ausreichenden Erfolg.

Unser schmuckes Begleitboot

Am zweiten und dritten Tag waren die Krautfelder bekannt und die Fahrt nach draußen verlief in der gemähten Fahrrinne ohne weitere größere Probleme.

Begleitboot im Einsatz

Alle Teilnehmenden haben eine Weiterführung des J70-Trainings in 2020 befürwortet.

(Dieter)

24. Segelfreizeit in Heeg

14.06. – 17.06.2019

Am verlängerten Wochenende nach Pfingsten fand auch in diesem Jahr die Segelfreizeit am Heegermeer vom 14.06. bis 19.06.2019 statt. Diesmal hatten sich mehr als 45 aktive Sportler für die Teilnahme angemeldet. Neben bekannten alten Hasen waren diesmal auch eine Reihe Erstteilnehmer mit von der Partie. Wieder einmal gelang es Hedwig Hörbelt-Grantzow, die herausfordernde Organisation des Wochenendes hervorragend zu meistern. Alle Teilnehmer wurden in Komfort-Ferienwohnungen der Ferienanlage Pharshoeke untergebracht. Aus ehemaligen Holzhütten sind inzwischen komfortable Ferienhäuser mit Küchenzeilen bestehend aus Spülmaschinen und kombinierten Herd/Mikrowellenkombinationen geworden. Die Boote, allesamt Polyvalken mit kleinem Heckmotor, wurden von den Skippern bereits an die Anlegestellen vor den Häusern festgemacht.

Die Anreise und der Einzug in die Unterkünfte erfolgte wie geplant, sodass bereits am Freitag zeitig der erste kleine Törn zur nahe gelegenen Insel erfolgen konnte. Nachdem alle ihre Betten bezogen und sich in den Häusern eingerichtet hatten konnte auch schon das gemeinsame Abendessen im Garten eingenommen werden. Zum frühen Abend sind dann alle in die Boote und zur dem Heimathafen vorgelagerten kleinen Insel im Heegermeer gesegelt. Unter Motor wurden zunächst die Liegestellen der Boote verlassen und die Segel auf dem Wasser gesetzt. Eine durchaus schauklige Angelegenheit bei den Windstärken von 3 – 4 Bft. Die Insel war bereits von anderen Seglern gut besucht, so dass wir unsere Boote in Päckchen am Steg vertäuen mussten. Alsbald brannte das Lagerfeuer mit dem mitgebrachten Holz und alle hatten viel Vergnügen an den gemeinsam gesungen Shantys, die Hubertus Deuerling auf der Gitarre gekonnt begleitete. Eine Gruppe niederländischer Studenten bereiteten sich auf die Übernachtung in ihren Polyvalken vor. Wir hingegen bevorzugten es, die Insel bei Vollmond zu umsegeln um in der Nacht wohlbehalten den heimatlichen Anlieger zu erreichen.

Der Samstag überraschte zunächst mit Regenwetter. Die Skipperbesprechung nach dem Frühstück endete mit dem Ergebnis, die Schlechtwetterfront abzuwarten, um dann aber gegen 13:00 Uhr zu starten. Zeit genug für einen Sparziergang in die schöne Altstadt von Heeg. Der Regen hatte noch nicht ganz aufgehört, da bestiegen die Ersten bereits die Boote. Die große Frage, was soll ich anziehen wurde mit Segelhose und Segeljacke beantwortet. Der Wind war noch kräftig. Die erfahrenen Skipper entschieden die Großsegel zu reffen. Alle Vollmatrosen legten gegen 13:30 in Richtung Elahuizen ab. Der Regen verzog sich schnell, die Sonne kam zum Vorschein und ließ eine kräftige Briese die kleinen Boote vorantreiben. Die an den Spitzen der Gaffeln in den Vereinsfarben Gelb und Rot angebrachten Wimpel verteilten sich bald auf dem großen Meer und waren manchmal kaum noch zu erkennen. Der Wind ließ Wellen kräftig gegen den Bug der Schiffe peitschen. Für den, der vorne am Mast des Bootes platzgenommen hatte, machte sich die dicke Segelkleidung jetzt bezahlt. Wenn mehr als 40 Gäste ein kleines Hafencafe aufsuchen, muss das gesamte Personal Höchstleistungen erbringen. Appelgebak mit Slagroom war der Renner auf der Karte und die heimliche Leibspeise unseres Vereinsvorsitzenden Klaus Mechler. Der von manchen mit Heißhunger erwartete Burger entpuppte sich hingegen als Flopp, da ohne Frittjes serviert und scheinbar das teuerste Gericht auf der Karte. Die Rückfahrt gestaltete sich ebenso aufregend, wie die Hinfahrt, so dass nach einem geselligen Abend viele bereits frühzeitig die Kojen zum Schlafen aufsuchten. Bei guten Gesprächen ist man übereingekommen, dass graue Campinggasflaschen gegenüber roten die bessere Wahl seien.

Der Sonntag begrüßte uns mit Sonnenstrahlen. Nach kräftigem Frühstück war für heute als erstes Ziel die Kleinstadt Balk am Slotermeer angepeilt. Über kleine vom Heegermeer abzweigende Kanäle segelten wir zunächst nach Woudsend. Der Wind blies stetig, dennoch legte sich ein besonderes Gefühl der Ruhe über dass Boot, wenn es durch die Kanäle glitt. Gelegentlich kamen Freizeitkapitäne auf ihren schicken Motorbooten entgegen und grüßten freundlich. Die Zufahrt zum Slotermeer wird in Woudsend durch eine Zugbrücke versperrt. Wir haben kurzerhand den Baum gelegt und konnten mit Motorkraft ungehindert die Brücke passieren. Am Ende des Kanals öffnet sich vor uns das Slotermeer und blies kräftigen Wind in die Segel. Das Ziel selbst war mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Die Skipper segelten einige lange Schläge in die grobe Richtung, bis endlich unser Ziel immer deutlicher hervortrat. Einige besichtigten nach einer Stärkung im Hafencafe den Ort Balk, andere segelten direkt zurück, weil sie bereits frühzeitige die Rückreise nach Münster antreten mussten. Vier Bootsbesatzungen nutzten die Zeit für einen weiteren Abstecher und segelten mit Raumschots- und Vorwindkursen nach Sloten. Sloten ist die kleinste Stadt der Niederlande. Nach einem Rundgang durch den idyllische Ort und einer großen Portion Frietjes met Mayo ging es auch für uns an die Rückfahrt nach Heeg. Der späte Nachmittag brachte bei sonnigem Wetter noch einmal Wind in die Segel der Polyvalken und wir ließen so manche blitzende Motoryacht in unserem Kielwasser zurück.

Der Sonntagabend ist stets für ein gemeinsames Essen in einer mit unseren Booten erreichbaren Gaststätte vorgesehen. Diesmal hatte Hedwig für uns das Kerk-Restaurant `t Ponkje reserviert. Die Gaststätte befindet sich in einer kleinen profanisierten Kirche in Woudsend. Die Betreiber hatten für uns in einem Raum oberhalb des Kirchenschiffes eingedeckt, der nur durch eine steile Stiege erreichbar war. Bei leckeren Fisch- und Fleischgerichten konnten die in den Tagen zuvor aufgebrauchten Energiespeicher wieder gefüllt und die Erlebnisse noch einmal verarbeitet werden. Die Rückfahrt zu den Unterkünften im Lichtschein des Mondes läutete gleichsam auch das Ende dieser Segelfreizeit ein. Die Boote wurden noch am Abend an den Verpächter für neue Abenteuer zurückgegeben. Nach dem morgendlichen Frühstück und dem Großreinemachen verließen alle die Anlage in Richtung Heimat oder setzten ihren Urlaub an der See an anderer Stelle fort. Diejenigen, die noch mehr von den Niederlanden sehen wollten verbrachten auf der Rückfahrt eine Weile in der alten Hansestadt Hattem, eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Gelderland, und ließen so die gelungene Segelfreizeit gemeinsam ausklingen.

Tot siens Heeg bis zum nächsten Jahr am ersten Wochenende nach Pfingsten.

(Leo und Petra)

Pfingstrosenregatta 2019

Die traditionelle Pfingstrosenregatta fand am 10. Juni bei sommerlichem Wetter und zurückhaltenden Winden statt. In einem gemütlichen Rennen gewann Thomas Stüber im Laser. Bei der Siegerehrung gab es für alle Teilnehmer die namensgebenden Pfingstrosen.

Die vollständige Ergebnisliste gibt es hier. Dazu gibt es eine kleine Bildergalerie.

(Lars)

Glasopti am Möhnesee 2019

mit Moritz, Jule und Paul

Kaum angekommen am Möhnesee, kamen die ersten YCMler auf uns zu: „Braucht ihr Hilfe mit dem Trailer?“, dann an die Kinder gewandt: „Hallo, ich bin nachher auf dem Startboot. Wer bist du denn? Und wie heißt dein Boot?“ Nachdem die Kinder Auskunft gegeben hatten, noch die freundliche Ansage: „Wenn ihr eine Frage habt, stellt sie auf jeden Fall!“
Auch die Steuerleutebesprechung passte dazu: Kurz und knapp bekamen die Seglerinnen alle Informationen. Sie konnten klären, was ein Leetor ist – „ach, bei uns heisst das Gate!“ – und dann ging es raus auf den Möhnesee bei ordentlichem Wind von 4-5 Bft.

Die ersten beiden Wettfahrten sahen von der Aussichtsplattform aus nach Spaß aus, sie müssen aber auch ganz schön kräftezehrend gewesen sein. Zur dritten Wettfahrt hin beruhigte sich der Wind. Am Abend waren sich alle Seglerinnen und Segler einig, dass der erste Wettfahrttag sowohl vom Wind als auch von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der YCMler her super war.

Dass in diesem Jahr nur 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg zur Möhne gefunden hatten, war zwar einerseits schade, führte aber andererseits auch dazu, dass alle Kinder sich nach einer kurzen Pause am Abend untereinander kennenlernen konnten. Sie philosophierten über vergangene Regatten, an denen sie unbekannterweise gemeinsam teilgenommen hatten, und auch zwischen den Eltern entstanden am Abend und während der Regatta viele Gespräche.

Am nächsten Morgen ließ der Wind nur kurz auf sich warten und zwei weitere Wettfahrten wurden bei 3 Bft. gesegelt. Die Kampfeslust der Seglerinnen und Segler stieg, was zu einigen Fehlstarts führte. Ansonsten sorgten die letzten beiden Wettfahrten noch einmal dazu, dass die Platzierungen des Vorabends noch einmal deutlich vermischt wurden und während Paul sich über eine Verbesserung freuen konnte, rutschten Moritz und Jule in der Gesamtwertung leicht ab. So wurde Paul am Ende 11, Moritz 10. und Jule 8.. Alle konnten sich aber über einen schönen kleinen Glasopti freuen, einen wirklich besonderen Pokal, den ein Clubmitglied des YCM selbst entworfen hat.

Bei all den Regatten, die wir schon besucht haben, gehört der Glasopti zu den besonders netten Regatten: ein schönes Revier, sehr nette Clubmitglieder, eine tolle Betreuung, gute Verpflegung und ein hübscher Pokal.

Vielen Dank an den YCM!
(Petra)

„Ü30“ Laser- und Finnregatta am Ratzeburger See

und Landesmeisterschaft der Schleswig-Holsteiner Piraten

Foto: Thomas Rehwald (Segelsportverein Hohen Viecheln e.V.)

Der Segler-Club Hansa von 1898 aus Lübeck hatte am ersten Juniwochenende zu seiner Frühjahrsregatta am Ratzeburger See eingeladen. 22 Piraten, 17 Finns und 14 Laser sind dem Ruf gefolgt und haben am Samstag bei sommerlichem Wetter und (für uns Aaseesegler) PERFEKTEM Wind (5, in Böen 6 Bft.) aus Südwest drei Wettfahrten und am Sonntag bei deutlich weniger und vor allem weniger konstantem Wind zwei Wettfahrten ausgesegelt.

Dabei errangen im Pirat Björn und Marc Helms und im Finn Erik Schmidt den Gesamtsieg. Den Landesmeistertitel Schleswig-Holstein sicherten sich als Gesamtfünfte Jonas Voss und Jakob van Ohlen. In dem doch recht starken Laserfeld (einige Top30-Segler in der Rangliste bzw. Top10-Segler bei den Laser Masters) setzte sich Jan Schulz von TSV Schilksee durch. Ich habe hier dann am Ende den 12. Platz erreicht. Auch wenn es platzierungsmäßig sicherlich noch Luft nach oben gibt, hat sich das Training bei Christoph und Ole auf jeden Fall ausgezahlt, da die Abstände zu den Vorderleuten im Ziel oft nur noch eine oder zwei Bootslängen betragen haben.

Für die super Organisation, Verpflegung und Gastfreundschaft möchte ich mich auf diesem Weg auch noch einmal ganz herzlich beim Hansa aus Lübeck bedanken. Und das Foto habe ich netterweise von Thomas Rehwald (Segelsportverein Hohen Viecheln e.V.) erhalten.

(Thomas S.)

Laser Kooperationstraining der Laser Landeskader / FG-Mitglieder in Kiel

Am Himmelfahrtswochenende reisten gleich zwei Lasertrainingsgruppen des SC Hansa Münster nach Kiel-Schilksee, um dort bei besten Bedingungen zu trainieren.

Christoph Möhring, Ole Kuphal und Lean Hohenlöchter nahmen am jährlich stattfindenden Laser-Kooperationstraining der Landesgruppen teil und wurden dabei vom Landestrainer NRW Paul Kessler trainiert.

Beim Kooperationstraining handelt es sich um ein gemeinschaftliches Training der Landeskader / FG-Mitglieder der einzelnen Bundesländer sowie des Bundeskaders. Während an den jeweiligen Vormittagen die einzelnen Landesgruppen zunächst für sich trainierten, fanden an den Nachmittagen insgesamt 8 gemeinschaftliche Trainingswettfahrten statt. Im Laser Standard erzielte Christoph den 4.Platz. Im großen Feld der Laser Radial Segler mit 64 Teilnehmern erreichten Ole den 27. und Lean den 32. Platz.

Parallel fand an dem Wochenende ein Training des Landesleistungsstützpunktes Münster mit Trainerin Lena Thöne statt, an dem Jan Niemann  und Jesse und Linus Heiny vom Sc Hansa Münster sowie weitere Segler befreundeter Vereine teilnahmen, s. gesonderter Bericht.

(Peter)