Winterfest 2019

Den Jahresabschluss und den Beginn der dunklen Winterzeit bildet schon traditionell das Winterfest. Wie bereits im letzten Jahr fand dies wieder in unserm Klubrestaurant Moro 112 statt.

In dem festlich geschmückten Raum wurden die Hanseatinnen und Hanseaten mit einem Glas Prosecco in gemütlicher Runde empfangen. Nach der Begrüßung durch Joachim, Leiter unseres Festausschusses, und unseren ersten Vorsitzenden Klaus ging es dann zu den Tischen, um das gemeinsame Abendessen zu genießen. Die Jugend wurde dabei wieder in unseren Clubräumen in der oberen Etage mit Pizza versorgt. Nach dem guten Essen wurden traditionell die Clubsportler geehrt. Dabei wurde mit den Kindern und Jugendlichen in den Bootsklassen Opti und Laser begonnen, gefolgt von den Zugvögeln, sowie der Yardstick Clubmeisterschaft.

Auch der Bademeisterpokal wurde vergeben, obwohl dieses Jahr gar kein Event vom Aasee vorlag! Als Unterhaltung war dann der Auftritt eines Sängers geplant, doch viel der krankheitsbedingt aus. Zum Entsetzen von Joachim meldete sich auch der DJ am Morgen des Winterfestes ab, doch konnte ein Ersatz besorgt werden, der nach dem offiziellen Teil dafür sorgte, dass sich nach und nach auch die Tanzfläche füllte. Auch ohne großes Programm konnten sich die Anwesenden mit vielen Gesprächen und Anekdoten über die vergangene und reichlich Plänen für die kommende Segelsaison vergnügen.

Dirk

Weihnachtsbaum am Hafen

Kurz vor dem ersten Advent hatte Joachim, der Leiter unseres Festausschusses, die tolle Idee am Hafen einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Gesagt, getan, wurde ein drei Meter hoher Baum bestellt und dazu auch Schmuck besorgt. Das Baumaufstellen wurde in gemütlicher Runde mit Lagerfeuer, rotem und weißem Glühwein sowie Kinderpunsch von einigen Fleißigen vollzogen, während die anderen dies in gebührender Entfernung fachlich diskutierten. Den Abschluss bildete der Lichterschmuck, der dafür sorgt, dass der Baum ab Sonnenuntergang beleuchtet ist.

Somit avanciert unser Weihnachtsbaum nicht nur zu einem Hingucker am oberen Aassee, sondern schmückt auch die Webcam, auf der in dieser Jahreszeit ja leider die Boote fehlen. Noch lange bis in den späten Abend hinein standen viele bei Clubschnack, Heißgetränken und sogar Grillgut am Feuer. Diese Idee wird hoffentlich im nächsten Jahr wiederholt und entwickelt sich vielleicht zu einem neuen Brauch im Hansa.

Dirk

SHM Fahrtensegeln 2020 – Vorstellung und Anmeldung für alle Trainingstörns

Selten war der Clubraum so frühzeitig so voll wie am Abend des 19.11.2019. Warum?
Unser Fahrtenseglerobmann hatte zur großen Vorstellung der für 2010 vorgesehenen Trainingstörns des Clubs eingeladen. „Roundabout“ 80 Mitglieder sind gekommen, um von den einzelnen Veranstaltungen Termine und Inhalte zu erfahren, und sich anschließend in die umlaufenden Listen zur Teilnahme fest anzumelden oder zumindest vormerken zu lassen.

Im Einzelnen wird das Fahrtenseglerjahr des SHM mit der Seenotrettungsübung im Wellenbad, dem Dickschiff Manövertraning in Lemmer sowie dem Trainingscamp mit Segeln auf Kieljollen beginnen.
Später folgen Seglerfreizeit Heeg, der zweiwöchige Distanztörn Kattegat und die traditionelle Hansa-Flottille Ostsee und sowie auch der Historientörn auf der AGLAIA.
Im Herbst schließlich das IJsselmeersegeln am 1. September Wochenende sowie die Flottille Mittelmeer in den nördlichen Sporaden eine Woche vor den und eine Woche in den Herbstferien mit Crewwechselmöglichkeit.
Der SHM Karibiktörn „Guadeloupe“ im Mai 2020 ist schon seit geraumer Zeit fest belegt und stand nicht mehr für weitere Anmeldungen zur Disposition.
Nachzügler sollten sich sputen und über den Fahrtensegler Obmann oder direkt mit den jeweiligen Organisatoren Kontakt auf zu nehmen.
Den Organisatoren steht jetzt die Arbeit bevor, nicht nur die notwendigen Schiffe auszuwählen, ggf. Crews nach den Regeln der Seemannschaft zusammen zu stellen und vieles weiteres zu arrangieren.

Meister der Landesmeister 2019

Auf dem Baldeneysee wurde am 9. und 10. November die Meisterschaft der Landesmeister ausgetragen. Einladender Verein war wieder der ETUF. Die Landesmeister segelten auf baugleichen vom ETUF zur Verfügung gestellten J22. Ole bildete als Laserradialsegler mit dem RS Aero-Landesmeister Leon Margale ein Team. Es wurden Kurzwettfahrten gesegelt und die Mannschaften auf dem Wasser gewechselt. So mussten sich die Einhandsegler schnell auf dem ungewohnten Boot zurechtfinden. Sich gegen die etablierten Teams, die zum Teil auch drei Personen an Bord waren, durchzusetzen, war natürlich nicht einfach. Spaß hat es gemacht.

Am Samstag konnten 27 Wettfahrten bis in die Dämmerung stattfinden. Am Sonntag löste sich der morgendlichen Nebel zwar langsam auf, aber Wind kam nicht auf, und somit konnte keine weitere Wettfahrt mehr gesegelt werden. Gewinnen konnte das Team aus Kielzugvogel- und Volkeboot-Seglern.

(Ralf)

470er Landesmeisterschaft NRW 2019

Die vom Duisburger Segel-Club e.V. traditionell veranstaltete Martinsregatta lief dieses Jahr zugleich auch als Landesmeisterschaft NRW der 470er-Klasse. Nachdem wir – Tanja und Dirk – mit unserem betagten DDR-470er „Flause“ bereits im März diesen Jahres die „Schneeschmelze“-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen als erste Regatta überhaupt in dieser Bootsklasse mitgemacht hatten, haben wir all unseren Mut zusammen genommen und uns auch für letzte Regatta des Jahres angemeldet. Die Voraussetzungen waren aber alles andere als optimal, denn zuletzt waren wir alle drei beim J70-Training in Monnickendam zusammen auf dem Wasser gewesen. Die Regatta fand vom 1. bis 3. November 2019 auf der „Sechs-Seen-Platte“ in Duisburg statt. Es waren insgesamt 9 Wettfahrten mit einem Streicher vorgesehen und es waren 18 Teams gemeldet, die sogar aus den Niederlanden und Belgien angereist waren.

Der erste Tag mit guten 3-4 Bft verlief eigentlich ganz gut für uns. Nach den zu erwarteten Schwierigkeiten in der ersten Wettfahrt, in der wir Vorletzte wurden, haben wir dann zweimal den 15. Platz ersegelt, mit dem wir unter Anbetracht unseres konkurrenzlosen alten Bootes und unserer noch ausbaubaren Manöverperformance sehr zufrieden waren. Am Beginn des zweiten Tages konnten wir uns in der 4. Wettfahrt bei 3-4 Bft noch steigern und waren mit dem 14. Platz im hinteren Mittelfeld. Danach änderte sich die Windrichtung um fast 90°, so dass die Wettfahrleitung einen neuen Kurs auslegen musste, was zu einer längeren Unterbrechung führte. Das hat uns offensichtlich nicht gut getan, denn bei der nächsten Wettfahrt haben wir den Start vermurkst, doch konnten wir uns noch bis zum 15. Platz vorkämpfen. Leider wurde die Wettfahrt dann vorzeitig beendet, da der Wind extrem abflaute. Aber das Wetter war an diesem Tag eh sehr wechselhaft. Von Platzregen bis Sonne und Böen bis 6 Bft gab es alles. Diese hinterhältigen Böen haben uns dann in der nächsten Wettfahrt gezwungen die Badequalitäten des Sees, die abgesehen von der Temperatur sehr gut waren, zu testen. Wir sind auf Vorwindkurs mit Spi gekentert. Leider ist das Boot durchgekentert und im Schlamm stecken geblieben, so dass wir auf fremde Hilfe angewiesen waren und ein DNF bekamen. Das war sehr ärgerlich, denn wir lagen wieder gut an der Mittelgruppe dran. So setzen wir unsere Hoffnungen auf die nächste Wettfahrt. Die verlief anfangs auch sehr gut; bis zur Luvtonne waren wir sogar noch recht weit vorne dabei. Dann kam aber wieder die Stelle auf dem Vorwindkurs, die uns dann noch einmal zu Verhängnis werden sollte. Wieder kenterte das Boot durch und diesmal rutschte auch das Schwert weg, so dass wir wieder die Jungs vom DLRG von ihrer Langeweile befreien mussten. Mit dem zweiten DNF haben wie dann den Tag beendet, der zwar gut angefangen hatten, aber dann doch katastrophal endete. Am nächsten Tag waren noch drei Wettfahrten angesetzt, doch mussten wir leider schon abreisen. So haben wir auch dafür keine Wertung bekommen und schließlich den letzten Platz erklommen.

Trotzdem waren wir aber sehr zufrieden mit den Segelleistungen in unserer zweiten 470er- Regatta, die uns viel Spaß gemacht hat und bei der wir sehr viel gelernt haben. Auch die supertolle Organisation des Duisburger Segel-Club mit dem obligatorischen Stutenkerl als Gebäck und das Beisammensein mit den anderen Teams waren auf jeden Fall die Reise wert.
So gilt unser Aufruf an die „junge Mitte“: Fahrt Regatten!

Landesmeister wurden dann Annette und Tobias Förster vom Segel-Club Ibbenbüren Tecklenburgerland e.V. / Wassersportverein Baldeney 1919 e.V.
Bei Raceoffice gibt es die Ergebnisse

Dirk & Tanja

Eisbärenregatta 2019

Die letzte Regatta im Jahr ist immer die Eisbärenregatta in Bremerhaven. Auch in diesem Jahr lagen die Temperaturen am Freitag beim Vortraining bei nur eisigen 4 Grad!

Die ganze Nacht und am Samstag Morgen hat es geregnet, dass der ganze Platz und die Bootswiese eine riesige Matschfläche war. Pünktlich um 10 Uhr klarte dann aber der Himmel auf und es hörte auf zu regnen zum Glück. Um 12 Uhr war erstes Startsignal. Die A-Segler waren in die blaue und die gelbe Fleet eingeteilt und starteten nacheinander. Danach folgten die B-Segler. Vom Hansa starteten 6 Optis in A und 2 Optis in B. Von den geplanten 4 Läufen am Samstag konnten leider nur 2 Läufe gesegelt werden. Der 3. Lauf wurde dann mangels Wind abgebrochen. An Land konnten sich dann alle Eisbären mit heißem Kinderpunsch wieder aufwärmen und wurden Abends im Clubhaus mit reichlich Nudeln mit Bolognese satt. 

Der Sonntagmorgen begann wieder regnerisch um 10 Uhr mit dem ersten Lauf. Die gelbe und blaue Fleet wurden neu gemischt. Insgesamt wurden Sonntag auch nochmal 2 Läufe gesegelt. Somit gab es einen Streicher. Gewonnen hat die Regatta in A Josh Berktold und in B Fritz Reifert. Die Hansa -Segler belegten in A die Plätze: Max Stiff (9), Demir Onay (42), Benedikt Thewes (46), Finn Petzold (50), Julia Woehl (66), Lucas Woehl (67) von 68 Startern.

In B belegten die Hanseaten die Plätze: Jule Heiny (27), Moritz Lütke Notarp (30) von 47 Startern. 

Für jeden Segler gab es auch in diesem Jahr wieder eine Kult Eisbären Sammeltasse! Die Tassen haben jedes Jahr ein anderes Eisbärenmotiv. In diesem Jahr sitzt der Eisbär auf der großen gelben Rundungstonne und schaut der Regatta zu! 

Mir gefällt die Regatta als Abschluss der Regattasaison sehr gut, auch wenn es meistens schon eisbärenkalt ist an dem Wochenende!

Liebe Grüße 
Euer Benedikt 

Absegeln 2019

Eigentlich hatte der Windfinder ja wenigstens ein paar Knoten versprochen, aber der meiste Wind ist irgendwo in der Stadt verloren gegangen. Somit gab es wenigstens genügend Zeit für ein Gruppenbild der aktiven Teilnehmer. Leider fehlt Kerstin auf diesem Bild, die dann doch demonstrativ mit dem SZV auf dem See erschien und die letzten Segelminuten des Jahres genutzt hat.

Herzlichen Dank auch an das Wettfahrtteam um Fabian und Matthias, die sich um die Termine und die Auswertung kümmern. Alle weiteren Angaben und Platzierungen gibt es beim Winterfest Ende November.

(Thomas)

Flottille Mittelmeer 2019 – Sardinien – 1. Woche

Hansa Herbsttörn – eine Institution!
Kielwasser der „Bartok“

Eigentlich alles wie (fast) immer? Zwei Wochen Mittelmeer, eine vor, eine in den Herbstferien. Fünf Yachten um die 50 Teilnehmer. Wechselnde Reviere. Top Organisation, gute Laune, abwechslungsreiche Segelverhältnisse.
Dieses mal ging es von DUS nach OLB per Flugzeug, also Olbia südlich der Costa Smeralda und des Maddalenen Archipels auf Sardinien. Dort eine Flotte von vier Dufour 460GL und einer Sun Odyssey 449 übernommen.
Traditionell berichten „Ersttäter“ von ihren Eindrücken des Törns. Hier zur ersten Woche von Ellen und Michael auf der „Bartok“. Sie ist eine der Dufours, die gut 90sm im Kielwasser gelassen hat, weil ja auch viel Zeit für’s Land übrig blieb …. „Flottille Mittelmeer 2019 – Sardinien – 1. Woche“ weiterlesen

Lasercup 2019

Am vergangenen Wochenende war es wieder Zeit für den Laser-Cup. Auch in diesem Jahr konnte der Hansa bei Goldenem Oktoberwetter insgesamt 42 Seglerinnen und Segler aus ganz Deutschland begrüßen. Selbst der Wind zeigte sich in diesem Jahr von seiner besten Seite und wehte am Samstag stark, und in Böen durchaus stürmisch, und am Sonntag mäßig, so dass alle fünf geplanten Wettfahrten durchgeführt werden konnten. Den zahlreichen Zuschauern an den Aaseeufern, auf der Torminbrücke und im Hafen wurden spektakuläre Kenterungen, packende Positionskämpfe und hitzige Zweikämpfe mit einigen Kollisionen und Remplern geboten. So ziemlich jeder Segler durfte dabei auch sein Mütchen im Aasee kühlen. Für einige Hansasegler war dieses Heimspiel auch die Premiere in der neuen Bootsklasse.

Lean Hohenlöchter konnte bei seiner zweiten Regatta nach dem Umstieg in den Laser Standard sein „Heimspiel“ gewinnen. Robin Frank wurde hier sechster. In der Damen- und Nachwuchsklasse Laser Radial verteidigte Sven Gregor vom Remscheider Segelyachtclub seinen Titel und siegte vor der Münsteranerin Tabea Mittmann vom Segelclub Münster. Ole Kuphal wurde vierter und Jesse Heiny sechster. Auch in der Jugendklasse 4.7 ging ein Podestplatz nach Münster, denn hier wurde Saskia Okken vom Hansa Dritte. Marie Christin Hacker vom Hannoverschen Yacht-Club konnte in dieser Bootsklasse ihren Titel verteidigen. Julia Woehl durfte sich in ihrer ersten Regatta im Laser über einen hervorragenden 4. Platz freuen
Bei der abschließenden Siegerehrung durfte sich jeder Segler neben einer Urkunde über einen Sachpreis freuen. Die ersten Drei der einzelnen Klassen wurden außerdem mit einem Pokal geehrt.

Und dieses Regattawochenende wäre natürlich ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein ganz besonderer Dank gebührt dabei den drei Cheforganisatoren Talke, Stefanie (Wiebe) und Olivier, die immer freundlich und gut gelaunt für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

(Thomas S.)

Intensivtraining Gardasee 2019

Morgens Vento mit ablandigem Wind, nachmittags Ora mit manchmal auch richtiger Welle – eine solche Windsicherheit ist für das Segeltraining ein Traum, und das, obwohl der Windfinder für Torbole am Gardasee nur 1 bis 2 Beaufort anzeigt. Gleichzeitig bieten die Berge rund um den Gardasee eine wunderschöne Kulisse, die sich jeden Tag anders zeigt. An einigen Tagen ist es sehr diesig, so dass man vom Ufer aus denkt, dass die Segler nach Avalon – oder alternativ nach Mordor unterwegs sind. An klaren Tagen lassen das türkisblaue Wasser, der blaue Himmel und die raue Bergkulisse auch im Oktober noch einmal den Sommer aufleben.

Diese wunderschöne Umgebung war das Ziel für ein Segeltraining für Opti-, Laser- und Piratensegler von SHM, YCBL und SCSI. Insgesamt 7 Optis, 13 Laser und 3 Piratensegler nahmen an den zwei täglichen Trainingseinheiten teil, die von Lena, Susann und Niklas vom YCBL angeboten wurden. Eine besondere Attraktivität hatte auch der TopCat, den Finn und seine Familie mitgebracht hatten. Sie konnten sich vor Angeboten, wer da mitsegeln wollte, kaum retten. Die täglichen Trainingseinheiten wurden eingerahmt von Früh- und Spätsport mit Robin, der die Aufgabe hatte, die müden Segler schon morgens um halb acht zu motivieren und am Abend wieder abzukühlen.

Begleitet wurden die Segler von ihren Familien, die in den schönen Mobilheims von Camping Maroadi und in eigenen Wohnmobilen oder Zelten untergebracht waren und sich glücklicherweise aufgrund der vielen Aktivitäten, die man in der Umgebung des Gardasees nutzen kann, auch nicht langweilen mussten. Kai hatte für fast jeden Tag ein Angebot, an dem man einfach teilnehmen konnte. Mountainbiken, wandern und zwei Klettersteige waren die Aktivitäten, die man mit ihm unternehmen konnte. Dabei überwand so manche seine oder ihre Kletterangst und genoß die tollen Ausblicke in die Umgebung und auf unsere Segler auf dem Gardasee. Zusätzlich war es ein besonderer Genuss, mit Kai unterwegs zu sein, weil er immer wusste, wo es das beste Eis, die leckerste Pizza und den cremigsten Käsekuchen als Belohnung für die körperlichen Anstrengungen gab. Ein herzliches Dankeschön für all die schönen Stunden, die wir gemeinsam hatten!

Gleichzeitig war auch genügend Zeit und Möglichkeit, eigene Ideen für Erkundungen umzusetzen, da jede Familie nur an einem Segeltag selbst für die Mittagspause der Segler auf dem Campingplatz anwesend sein musste. Täglich kochten zwei oder drei Familien gemeinsam für alle Segler, die ihre Mittagspause zwischen den Mobilheimen verbrachten und das von den Eltern liebevoll zubereitete Mittagessen genießen durften. Die eigenen Kinder gut versorgt wissend, konnten alle Familien, die gerade nicht „dran“ waren, den eigenen Unternehmungen nachgehen.

Einige YCBLer nutzten selbst die Zeit zum Segeln auf einer gemieteten Yacht, einige Geschwisterkinder und Eltern versuchten sich im Windsurfen in der geschützten Bucht vor Camping Maroadi. Die umliegenden Städte wie Rocca, Arco und Limone waren ebenfalls Ziele einiger Mitreisender.

Von vornherein hatte Lena angekündigt, dass es auch für die Segler einen segelfreien Tag geben würde, damit alle die Möglichkeit haben würden, die Umgebung etwas kennenzulernen. Die freiwerdenden Boote wurden begeistert von einigen Eltern und Geschwistern genutzt, um ebenfalls die tolle Segelumgebung zu genießen. Einige Segler nahmen die Chance wahr, ebenfalls mal einen Klettersteig zu gehen und waren sich anschließend einig, dass Torbole und Umgebung so viel zu bieten haben, dass man sicher noch einmal wiederkommen sollte.

Dass es am letzten Tag in Strömen regnete und so auch kein Wind auf dem Gardasee war, war dann eine Hilfe, sich von der schönen Zeit zu verabschieden, alle Boote einzupacken und sich auf den langen Weg nach Hause zu machen.

Vielen Dank an alle, die diese tolle Reise möglich gemacht haben, ganz besonders an Lena, die neben dem Segeltraining fast die gesamte Organisation mit viel Zeit und Liebe zum Detail alleine übernommen hat!

(Petra)

Die Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

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Kiepenkerlregatta 2019

Am 5. und 6.10.19 fand bei uns am Aasee die Kiepenkerlregatta statt. Es waren 23 Segler in B und 11  in C aus ganz Deutschland dabei.

Nach der Steuermannsbesprechung ging es schnell raus aufs Wasser. Da die Boote vom Düsseldorfer Yachtclub auf der Autobahn liegen geblieben waren, mussten wir ein bisschen warten. Trotzdem wurden drei Wettfahrten durchgeführt. Die Bs mussten 2 Runden fahren, die Cs nur eine. Am Abend wurde dann gegrillt und es gab eine großartige Zaubershow.

Am nächsten Tag gab es erst ein Frühstück, dann erklärte die Jury uns den neuen Kurs. Um 11 Uhr wurde die erste Wettfahrt gestartet. Bei der zweiten Wettfahrt fuhren die ersten 8 Boote in B nicht um die Tonne 4. Darum legte die Regattaleitung Protest ein, der damit endete dass die 8 Boote für den Lauf disqualifiziert wurden. Ich leider auch.

Am Ende wurde Demir Onay Erster, Elisabeth Niedermeyer Zweite und Dominik Grunert Dritter in B. In C wurden Christian Müssig 1., Tim Hartmann 2. und Henri Schmitt 3.

Die Regatta hat mir viel Spass gemacht und ich mache nächstes Jahr gerne wieder mit.

(Moritz )

Alle Ergebnisse bei Raceoffice.