Kiepenkerlregatta 2019

Am 5. und 6.10.19 fand bei uns am Aasee die Kiepenkerlregatta statt. Es waren 23 Segler in B und 11  in C aus ganz Deutschland dabei.

Nach der Steuermannsbesprechung ging es schnell raus aufs Wasser. Da die Boote vom Düsseldorfer Yachtclub auf der Autobahn liegen geblieben waren, mussten wir ein bisschen warten. Trotzdem wurden drei Wettfahrten durchgeführt. Die Bs mussten 2 Runden fahren, die Cs nur eine. Am Abend wurde dann gegrillt und es gab eine großartige Zaubershow.

Am nächsten Tag gab es erst ein Frühstück, dann erklärte die Jury uns den neuen Kurs. Um 11 Uhr wurde die erste Wettfahrt gestartet. Bei der zweiten Wettfahrt fuhren die ersten 8 Boote in B nicht um die Tonne 4. Darum legte die Regattaleitung Protest ein, der damit endete dass die 8 Boote für den Lauf disqualifiziert wurden. Ich leider auch.

Am Ende wurde Demir Onay Erster, Elisabeth Niedermeyer Zweite und Dominik Grunert Dritter in B. In C wurden Christian Müssig 1., Tim Hartmann 2. und Henri Schmitt 3.

Die Regatta hat mir viel Spass gemacht und ich mache nächstes Jahr gerne wieder mit.

(Moritz )

Alle Ergebnisse bei Raceoffice.

Intern. Deutsche Meisterschaften – Finn, Laser, Laser Radial 2019

Vom 30.9. bis zum 4.10. fanden die Internationalen Deutschen Meisterschaften in den olympischen Einhandsegelklassen Finn Dinghy, Laser Standard und Laser Radial in Glückburg auf der Flensburger Förde statt. Dabei starteten fast 200 Seglerinnen und Segler darunter 4 vom Hansa – und kämpften um die Titel.

Nach der Vermessung am Sonntag nutzten die meisten Segler den schönen Wind (bei zugegeben echt lausigem Wetter) für erste Erkundungs- und Trainingsfahrten in der Förde. Abends lud der gastgebende Verein zum Welcome-Drink und Spanferkel. Am Montagmittag sollten eigentlich die ersten Wettfahrten starten, aber bei stürmischem Wind in Böen bis Windstärke 10 wollte die Wettfahrtleitung dann doch kein Risiko eingehen und schickte die Seglerinnen und Segler um 15 Uhr nach Hause. Am Dienstag ging es endlich los. Bei lauem Wind, Nieselregen und 8 Grad Lufttemperatur schob sich das Regattafeld dreimal durch die Förde. Der Mittwoch versprach dann traumhaftes Segelwetter – Sonne und Windstärke 5 (konstant ohne Böen). Also wurden Mütze und Handschuhe gegen Sonnenbrille und –creme getauscht und alle freuten sich auf die Wettfahrten. Die erste Wettfahrt war für alle fantastisch. Vor der zweiten Wettfahrt nahm der Wind aber dann noch einmal zu, es wurde böiger und die Wellen wurden unangenehmer, aber keiner ließ sich dadurch die Laune verderben. Für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer war aber dann doch nach zahlreichen Kenterungen bzw. einer Strandung Schluss und sie gaben auf. Die Station Glücksburg – Meierwik hat in dieser Zeit einen Mittelwind von 24kn ermittelt und Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 37kn gemessen…

Für Ole verlief dieser Tag sehr unglücklich, da er bei der zweiten Wettfahrt als einziger Segler die Bahnänderung bemerkt und befolgt hatte. Alle anderen Segler segelten den ursprünglichen Kurs. Der daraufhin eingelegte Protest wurde aber wegen Formfehlern für ungültig befunden und auch darüber hinaus gehende Anträge auf Wiedergutmachung o.ä. wurden von der Jury abgelehnt. Am Donnerstag erfolgte der Start schon um 10 Uhr, da die Wetterprognose erahnen ließ, dass ab Mittag vermutlich keine ordnungsgemäßen Wettfahrten mehr durchgeführt hätten werden können. Nach der zweiten Wettfahrt und einer 1 stündigen Suche nach Wind durch die Regattaleitung wurden die Segler ins Warme geschickt. Beim abendlichen Champions Dinner mit Livemusik konnte man die Woche noch einmal Revue passieren lassen. Am Freitag wurden dann die Flottenfinale und die finalen Medal-Races durchgeführt. Leider fanden diese ohne Münsteraner Beteiligung statt. Hier sicherte sich der Europameisterschaftsdritte Philipp Buhl den Titel im Laser Standard und Svenja Weger im Laser Radial. Mewes Wieduwild gewann im Laser Radial (Männer). In der Klasse der Finn Dinghys setzte sich Max Kohlhoff durch. Die Meisterschaften liefen für die Münsteraner Segler sehr unterschiedlich, während sich Ole Kuphal und Lean Hohenlöchter im Mittelfeld der Laser Radial (Männer) platzierten, verpasste Christoph Möhring nur ganz knapp die Medal-Races, konnte dann aber mit einem Sieg im Flottenfinale feiern. Thomas Stüber wurde bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft 29. Mehr Bilder und die Ergebnisse findet Ihr auf der Facebookseite des gastgebenden Flensburger Segel- Clubs.

(Thomas)

Sparkassen Opti-Cup 2019

Bei schönstem Sonnenwetter trafen wir sieben vom SHM uns morgens früh an unserem Hafen, um unsere Optis aufzubauen und gemeinsam zum Segelclub Münster (SCM) hinüber zu segeln. Dort gab es erst einmal ein leckeres Frühstück. Nach einer kurzen Einweisung in die Regattastrecke durch den Ausrichter erfolgte um ca. 11 Uhr der erste Start in zwei Gruppen (11 erfahrene Vereinssegler und 12 Anfänger der Segelschule Overschmidt). Bei schwachem Wind aus West bis Südwest hatten wir im zweiten Durchgang einen Vorwind-Start zu meistern, der bei mehreren Seglern zu einem Fehlstart führte und deshalb wiederholt werden musste. Außerdem klauten uns immer wieder Jollen den Wind, so dass unsere Optis im Windschatten standen. Wegen des insgesamt schwachen Windes wurde die Regatta-Strecke im zweiten und dritten Durchgang auf eine Runde verkürzt.

Das Segeln zwischen Tretbooten, Jollen und der Solaaris hat Spaß gemacht. Die Stimmung war gut, wir sind fair miteinander umgegangen, und der SHM war bei dieser Regatta sehr erfolgreich – und das obwohl es für die meisten von uns die erste Regatta war: Auf den sechs Pokal-Plätzen landeten fünf Segler von uns.

(Jonathan Fisch)

Laser-Landesmeisterschaft 2019 am Sorpesee

Ole Kuphal wird Vizelandesmeister im Laser Radial

Insgesamt sechs Lasersegler vom Hansa nahmen am 14. Und 15. September an der Landesmeisterschaft am Sorpesee teil. Im Rahmen der Iserlohner Glasenuhrregatta wurden bei wenig Wind am Samstag und gutem Wind am Sonntag sechs Wettfahrten bei den Standards und vier bei den Radialseglern durchgeführt. Dabei konnte Ole Kuphal im Laser Radial die Vizemeisterschaft erringen. Landesmeister wurde Silas Reck von der Segler-Vereinigung Wuppertal. Jan Niemann und Jesse Heiny wurden in der Landesmeisterwertung 5. und 6.. Linus Heiny wurde hier 10. Dominiert wurde diese Bootsklasse allerdings von den außerhalb der Konkurrenz startenden Topseglern vom Norddeutschen Regattaverein aus Hamburg, die die ersten drei Plätze unter sich ausmachten.

Im Laser Standard (Erwachsenenklasse Männer) wurde Dennis Leukel vom Kaarster Segelclub trotz einer Disqualifikation im dritten Lauf Landesmeister. Lean Hohenlöchter, ebenfalls vom Leistungsstützpunkt, belegte bei seiner ersten Regatta nach dem Umstieg in diese Klasse einen hervorragenden fünften Platz. Thomas Stüber wurde 8.

Ein großer Dank gilt auch dem Organisationsteam des Segelclubs Iserlohn-Sorpesee. Die Wartezeit auf den Wind bzw. auf den ersten Start am Samstag wurde mit einem Regelkundeseminar bei der Schiedsrichterikone Wolfgang Daun überbrückt. Und für das leibliche Wohl in Form von Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen, Kaltgetränken, Abendessen und Frühstück war bestens gesorgt.

(Thomas)

Stanjek Sailing Cup BJüM 2019

Am vergangenen Wochenende fand in Berlin auf dem grossen Müggelsee eine der höchstbewertesten Regatten im Optimisten nach den der D; statt, der Stanjek Cup mit 144 Startern. Gleichzeitig war es die Berliner Meisterschaft im Optimisten. Bis auf zwei Ausnahmen war die gesamte deutsche Seglerspitze im Opti A, so unter anderen der Dt. Meister Mic Mohr, anwesend.

Aus Münster war Max Stiff für den Segelclub Hansa Münster als einziger Münsteraner am Start und belegte einen herausragenden 2. Platz punktgleich mit dem Sieger Reamonn Theiner vom Schweriner Segelclub.

Stiff segelte am Samstag bereits an 4. Stelle liegend, als dann der Lauf aus Windmangel abgebrochen wurde. Am Sonntag dann vier Läufe wodurch der schlechteste Lauf für jeden Segler gestrichen werden kann. Stiff ersegelte bei sehr taktischen und etwas drehenden mitteleren Winden die Serie 11., 2., 2.,  1. und gewann damit den letzten spannenden, weil sehr viele Positionswechsel stattfanden, Lauf.

Der 11. wurde gestrichen. Der Sieger hatte ein besseres Streichergebnis, einen 6., wordurch Stiff dann auf den zweiten Platz, trotz Punktgleichheit, kam.

Mit diesem Ergebis ist Stiff bereits für die Welt- und Europameisterschaftsqualifikationsregatten im April nächsten Jahres qualifiziert.

(Manuel Stiff)

Ergebnisliste bei manage2sail

Bockwurstchallenge 2019

Kaiserwetter bei der BWC

Fast ideale Wetterbedingungen konnten die Piraten bei der BWC verbuchen. 22 Boote hatten sich angemeldet und erschienen auch zuverlässig und pünktlich am Samstag an der Startlinie. Trotz der bekannten Winddreher konnten am ersten Wettfahrttag bereits vier Wettfahrten gesegelt werden und das alles bei sommerlichen Temperaturen. Ein großzügiges Buffet am Abend sorgte für weitere gute Laune bei den Piraten.

Eine gelungene Regatta, die bei allen beteiligten Crews in guter Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank geht natürlich auch an das Helferteam und allen Sponsoren.

(Thomas und Team)

Pinta-Opti-Trophy 2019: Wir waren (fast) die Besten!

Am 12.9.2019 (Donnerstag) sind wir zum IJsselmeer gefahren. Dort haben wir dann sehr gutes Vortraining mit viel Wind mit Paul Beumker genossen. Am Freitagabend kam noch Hauke Rüther, um mit Paul die Regattabegleitung zu machen.
Am Samstag fing dann die Regatta an (Pinta Opti Trophy). Am ersten Tag (Samstag) war leider nicht ganz so guter Wind. Trotzdem schafften wir es, zwei Läufe zu segeln.

Zum Abschluss des Tages gab es eine super spannende Eltern/Trainer Regatta. Unsere Eltern und Trainer ersegelten die Plätze 2, 4, 5 und 11. Auf dem Weg zum Regattafeld kenterte Hauke, richtete das Boot blitzschnell wieder auf und ließ sich trotz nasser Klamotten nicht davon abhalten, ins vordere Drittel zu segeln.

Als wir Sonntag früh um 10 Uhr wieder starteten, war richtig guter Wind. Deswegen schafften wir drei Läufe. Danach war Siegerehrung, bei der es für jeden eine Medaille und für die B-Segler dazu noch einen Werkzeugkasten gab. Am Start waren Julia, Jule, Max, Moritz, Finn und Benedikt. Noch dabei beim Training war Paul aus dem Hiltruper Segelclub und May aus Wuppertal. Ganz besonders erfolgreich waren Max Stiff in A mit dem fünften Platz und als drittbester A-Segler NRWs und Demir in B mit dem zweiten Platz.

Es war eine eine sehr schöne Regatta und nächstes Mal kommen wir gerne wieder. Weitere Ergebnisse gibt es unter
http://www.raceoffice.org/pintaOptiTrophy2019.

Von Jule und Julia

Distanztörn 2019 des SHM

Teilnehmer waren, die Segelyacht „La Le Lu“ mit der Crew
   Sabine als Commodorin und Schiffsführerein,
      Jürgen als Co Skipper
         Hubertus
            Norbert
               Beate
                  Timo
sowie die Segelyacht „The First“, besetzt mit
   Ingo als Schiffsführer
      Kalle als Co-Skipper
         Dirk-Uwe
            Ekkehard
               Thomas
                  Alfons

Bei beiden Yachten handelte es sich 41 Fuß Bavarias aus den Baujahren 2018 und 2019.

Einen besonderen Dank möchte ich schon an dieser Stelle unserer Commodorin Sabine Ksienzyk aussprechen. Sie hat mit viel Einsatz eine akribische Vorplanung erstellt und alle vorab aufkommenden Fragen geklärt und beantwortet. Darüber hinaus hat sie eine genaue Törnplanung ausgearbeitet, die uns in einer „kleinen Acht“ von unserem Ausgangshafen Großenbrode bei Fehmarn durch den Großen Belt und durchs Kattegat nach Göteborg führen sollte. Von Göteborg aus war geplant über Skagen/Dänemark, Varberg/Schweden durch den Öre-Sund und über Warnemünde letztendlich wieder Großenbrode anzusteuern.

Aber wie das Leben so spielt, macht der Segler Pläne und das Wetter lacht dazu. Die Wettervorhersage für den Start prophezeite uns einen Wind von NW in Stärken von 3 – 4 Bft. Uns war schnell klar, dass wir mit kreuzen die angepeilte Etappe zeitlich nicht schaffen würden und sich das für den 2. Segeltag wohl kaum ändern würde. Schnell war der Entschluss gefasst, die Tour einfach umzudrehen und die geplanten Ziele in umgekehrter Reihenfolge anzusteuern. Also auf nach Warnemünde.

Der Starttag war wenig gemütlich und es war gut, dass wir keine Landratten in unserer Crew hatten.
Bei Wind von 4 – 5 Bft, in Böen durchaus frischer und raumer Welle mit 1 – 2 Meter war die Yacht nicht leicht auf Kurs zu halten und wühlte unsere Verdauungsorgane ordentlich durch.
Regnerisches und kaltes Wetter nagte zusätzlich an der Stimmung. Unser Anlegebier und das darauf folgende Dinner hellten die Laune schnell wieder auf.

Dirk-Uwe zauberte ein Dinner vom feinsten: Rinderhüftsteak, Rosmarinkartoffeln und Salat schmeckten köstlich. Als wäre das nicht genug, gab’s zum Nachtisch Vanillecreme mit Preisselbeeren. Diese kulinarischen Köstlichkeiten sollten sich im Laufe des Törns fortsetzen und Dirk-Uwe sich als der Inbegriff eines seelenstreichelnden Smutjes entpuppen. Immer gab es ein hervorragendes Abendessen. So manches Mal machte er sich direkt nach dem Anleger auf die Jagt nach frischen Zutaten, um uns noch mehr zu verwöhnen. Ich verbeuge mich auch im Namen der anderen Crewmitglieder für Dirk-Uwes Einsatz, sich täglich um unser leibliches Wohl zu kümmern.


Nicht, nur die Dinner vielen außergewöhnlich aus, es gab auch immer Leckerchen zwischendurch!

Nach dem wetterbedingten, ungemütlichen Start ging es die nächsten Tage deutlich angenehmer weiter Richtung Norden. Dabei entpuppte sich unsere „The First“ als äußerst sportlich. Bei Windstärken von 4 – 5 Bft waren durchaus Geschwindigkeiten regelmäßig von 7 bis 8 kn, oftmals auch etwas über 9 kn möglich. Das Grinsen stand uns ins Gesicht geschrieben.

Sicher lag das aber nicht nur an unserer Yacht sondern auch an den Fähigkeiten unserer ausgebufften Crew 😉 ?


Auch unser Skipper zeigte jederzeit vollen Einsatz!


Und wie es sich für einen ordentlichen Skipper gehört: alles im Blick!

Erwähnenswert sind ganz sicher die Fähigkeiten unseres Daniel Düsentriebs. Vereinsintern wird er auch liebevoll „Ekkes“ genannt. Unter anderem beherrschte er zu jeder Zeit alles im Bereich Navigation und Funk. Dabei war es gar nicht so einfach immer den Überblick zu behalten.

Unsere seglerischen Fähigkeiten wurden in der ersten Phase des Törns wenig gefordert. Segel setzen, reffen, ausreffen, hier und da nachjustieren und letztendlich wieder einholen…. das war’s im Prinzip schon. Wir rutschen auf einem Bug vom Start zum Ziel. Erst am vierten Segeltag kam die Sensation: wir mussten doch tatsächlich die erste Wende fahren!

Es war fast Halbzeit, als ein Highlight unseres Segelabenteuers anstand: der Nachttörn! Da unser Ziel in „nur“ 80 sm Entfernung lag, begannen wir mit einem ruhigen Tag im Hafen und legten erst am Nachmittag ab. Anfangs ermöglichte der Wind noch ein entspanntes Segeln, der gegen Abend jedoch deutlich nachließ und den Einsatz der Maschine notwendig machte. Ein traumhafter Sonnenuntergang entschädigte uns dafür.

Nach guter Einweisung für die Fahrt bei Dunkelheit und Einteilung der Nachtwachen durch unseren Schiffsführer ging es in eine kurze Nacht. Der späte Sonnenuntergang und eine frühe Dämmerung ließen uns spüren, dass wir doch einige Breitengrade nördlicher als im Münsterland unterwegs waren.

Und wir waren mal wieder schnell! So mussten wir immer weiter Fahrt herausnehmen, um nicht zu früh am geplanten Ziel Grenaa einzutreffen.

Im Morgengrauen kam segeltüchtigen Wind auf, und bald haben wir die Segelfäche verkleiner müssen, um nicht zu früh im Zielhafen anzukommen. Zu unserem Bedauern brachte uns eine Wolkendecke um das Vergnügen, den Sonnenaufgang genießen zu können. Vorübergehender Nebel rundete das Wettergeschehen ab.

Der Nacht folgte ein Hafentag bei sehr freundlichem Wetter. Es schien ein Feiertag in Dänemark zu sein, den überall anzutreffende junge Menschen mit lauter Musik und dem Erkennungszeichen „Flasche in der Hand“ feierten.

Ein Teil unserer Crew beschloss auf einen Kaffee zum Sightseeing in die Stadt aufzubrechen. Das Vorhaben entpuppte sich als gar nicht so einfach wie erwartet. Nach länger als gedacht dauerndem Fußmarsch empfing uns ein überschaubarer Ort in dem die Geschäfte weitestgehend geschlossen hatten und die Bürgersteige hochgeklappt schienen. Ein geöffnetes Cafe ließ sich ebenfalls nicht finden.

Letztendlich endeckten wir eine Imbissbude, die uns einen grenzwertig schmeckenden Kaffee offerierte. Die Freiluftbestuhlung aus Betonmöbeln im Fettfleckendesign wird uns ewig in Erinnerung bleiben.

Nach insgesamt 7 km Fußmarsch kehrten wir zurück zur Yacht und genossen bei nachbarlicher, lauter Techno-Mukke wieder mal ein fürstliches Abendmahl.

Halbzeit.
Die Etappen der Rücktour hatten wir kürzer gesteckt, um in der verbliebenen Zeit nicht in Stress zu geraten. Obwohl wir dadurch meist früh in unseren Zielhäfen ankamen, waren diese oft gut besucht und die Anlegeplätze dementsprechend rar.

So manches Mal lagen wir dicht gedrängt oder im Päckchen.
Einmal wurde uns sogar ein „Liegeplatz“ direkt in der Einfahrt zugewiesen. Am nächsten Morgen hielten wir ein paar Mal die Luft an, als Frühaufsteher die von uns verursachte Engstelle passierten.

Die nun kürzeren Etappen bescherten uns genug Zeit, um auch mal Hafenmanöver und Boje über Bord Manöver zu trainieren.

Der Rückweg durch den großen Belt bot uns noch einige Besonderheiten. Ein militärisches Sperrgebiet war zu umschiffen und die Brücke über den Großen Belt zu queren. Es herrschte reger, teils lustiger Funkverkehr und auch wir mussten uns anmelden, um eine Passage unter der Brücke hindurch zugewiesen zu bekommen.

Der Anblick dieses imposanten Bauwerks war schon beeindruckend.

Am Vorabend unseres Törnendes legten wir in Heiligenhafen an. Ein gemeinsames Essen mit unserer Sparringscrew von der „La Le Lu“ stand auf dem Plan.

Im vorab gebuchten Restaurant herrschte gemütliche Enge, die angesichts der guten Stimmung kein Problem darstellte.

Gut gesättigt durften wir im Anschluss noch einen lauen Sommerabend genießen, den beide Crews auf der „The First“ gemeinsam mit so einigem Seglerlatein kurzweilig gestalteten. Es war unser vorgezogener Abschluss bevor wir am letzten Tag den kurzen Schlag in unseren Heimathafen Großenbrode absolvierten. Wir waren alle dankbar uns keine Blessuren eingehandelt zu haben und die Yachten ohne Kratzer wieder abgeben zu können.

Schließlich hatten wir 509 Seemeilen auf der Logge und waren eine große Runde durch die westliche Ostsee gefahren.

Zum guten Schluss bleibt festzustellen: Nach einem holprigen Start war es ein rundum gelungener Törn, der großen Appetit auf eine Wiederholung macht:

auf ein Wiedersehen in 2020!!!

(Kalle)

Kehrausregatta am Rursee 2019

Am 07./08.09.2019 fand die Kehrausregatta am Rursee statt. Der Segelclub Hansa-Münster war mit zwei Booten vertreten; insgesamt waren es drei aus Münster. Wir reisten schon Freitag Abend an, um einen ersten schönen Abend mit den Mitseglern zu verbringen. Gegen 13 Uhr gingen die Piraten bei leichtem Wind an den Start und fuhren zwei spannende Wettläufe. Anschließend wurde im Clubhaus des Segelclubs Jülich gemeinsam der Abend verbracht.
Am Sonntag fandbei sehr wechselhaften Windbedingungen der letzte Lauf statt. Ich und Bene (SCM) wurden neunte, Aike und Carl (SCM) wurden achte und Manuel und Max machten einen sehr guten 4. Platz.
Insgesamt ein sehr schönes Wochenende.

(Gerrit)

Optimeeting 2019

Vom 31.8.2019-01.09.2019 fand das Optimeeting 2019 in Bad Zwischenahn am Zwischenahner Meer statt.

Wir sind schon Freitag Abend nach Zwischenahn gefahren. Als wir mit dem Wohnmobil ankamen, war auch Familie Onay schon dort. Am Samstag morgen konnte ab 9 Uhr gemeldet werden. Nach der Steuermannbesprechung hieß es raus aufs Wasser. Das Regattafeld lag weiter draußen auf dem See, sodaß wir erstmal Gas geben mussten, um pünktlich zum Start um 12 Uhr an der Startlinie zu sein. Es war super Wind. Mein Bruder Benedikt startete in A und Demir und ich starteten in B. Bei gutem Wind wurden drei Läufe gesegelt. Leider ist mir nach der Hälfte des zweiten Laufs die Rudersicherung gebrochen, dass ich rein geschleppt werden musste, weil mein Ruder sich selbstständig gemacht hat.

Am Sonntag konnte ich dann wieder mit repariertem Ruder an den Start gehen. Samstagabend gab es für alle Segler ein leckeres Buffet. Zur Siegerehrung bekam jedes Kind ein schönes Handtuch mit aufgedruckter Segelnummer. Es war eine super Regatta und im nächsten Jahr sind wir alle wieder mit dabei. Da freue ich mich drauf, weil dann auch meine Freundin Esma mitsegelt!

Liebe Grüße eure Benita

Gemeinsame nds. Landesjugend / jüngstenmeisterschaft 2019

Vom 24. bis 25. August 2019 habe ich an der Gemeinsamen niedersächsischen Jugend – und Jüngstenmeisterschaft beim SVH am Dümmersee teilgenommen. In Opti B waren 25 Segler und in A 21 am Start. Insgesamt mit den Seglern bei den Lasern Europes, 29er, 24er und Teenys waren wir 149 Teilnehmer. Um 11:00 Uhr begann der erste Lauf. Ich war auf der Wettbahn 1 gestartet, es gab nämlich zwei.

Wir hatten bis zu 10 Knoten mit Böen 18 Knoten. Als erstes starteten die Laser Radial, dann die 4.7, danach Opti A und als letztes Opti B. Ich bin neben dem Startschiff gestartet. Mein Start war gut. Wir mussten den Kurs Dreieck Schenkel segeln. An der ersten Tonne war ich als zweiter und habe meine Position bis zum Ende gehalten.

Im zweiten Lauf wurde ich Dritter, aber die Jury meinte, dass ich Vierter war. Obwohl ich das denen gesagt habe, wurde es nicht geändert. Beim dritten Lauf hatte ich wieder einen guten Start, an der ersten Tonne war ich erster vor der dritten Tonne gab es ein Crash, weil einige Segler Innen an der Tonne in eine Lücke reingefahren sind, während andere und ich geradeaus segelten. Sie haben uns den Raum genommen. Ich wurde leider überholt und wurde nur fünfter. Einen Protest habe ich nicht eingelegt, hätte ich eigentlich machen müssen. Nach dem dritten Lauf sind alle in den Hafen gefahren. Ausgeschrieben waren vier Läufe.

Am Sonntag war ich um 10:00 Uhr startklar, aber an Land wurde die Flagge für die Startverschiebung gezeigt. Wir haben uns mit Musik und Kartenspielen die Zeit vertrieben und auf den Start gewartet. Um 12:30 Uhr wurde beschlossen, dass kein Lauf mehr gesegelt wird. Um 13:30 Uhr war die Siegerehrung. Ich wurde Dritter und bekam einen schönen Pokal. Da ich nicht aus Niedersachsen bin, habe ich die Bronzemedaille nicht bekommen. Das war schade. Diese Bronzemedaille bekam die Viertplatzierte.

Erster wurde Heisterkamp Frederik vom WSV-AWB und in A Bennet Dinter. Alle Teilnehmer haben ein T-Shirt erhalten. Die Regatta hat mir Spaß gemacht, sie war sehr gut organisiert und alle waren freundlich.

Demir Toran Onay