Kiepenkerlregatta 2020

Am 08. und 09.08.2020 fand bei uns am Aasee die Kiepenkerlregatta mit fast 40 Seglern und Seglerinnen (30 in Gruppe B und 9 in C) aus ganz Deutschland und trotz Corona statt.

Als zweite Regatta in diesem Jahr in NRW war sie sehr beliebt. In diesem Jahr war einiges anders, z.B. wurde die Steuerleutebesprechung am Donnerstag Abend als Videokonferenz durchgeführt, das Publikum durfte sich nur auf dem Weg um den Aasee aufhalten und das Hafengelände nicht betreten, und es gab nur für die jeweils ersten drei aus Gruppe B und C Pokale im kleinen Kreis.

Bei sehr warmen Temperaturen war der Wind sehr schwach, was das Segeln erschwerte. Am Samstag wurde nach der ersten Wettfahrt in der Hoffnung auf mehr Wind eine Pause bis 17 Uhr eingelegt. Aber auch dieser Lauf wurde schließlich abgebrochen. Mit etwas mehr Wind ging es am Sonntag um 10 Uhr wieder los, und es konnten noch drei Wettfahrten gesegelt werden. Trotz aller Besonderheiten hat es mit den Abstandsregeln gut funktioniert, und es hat sehr viel Spaß gemacht.

Jonathan

Bildergalerie

Ergebnisliste Opti B

Ergebnisliste Opti C

Der Segelclub Hansa-Münster dankt dem Moro112 für die freundliche Unterstützung bei der Kiepenkerlregatta!

Vom Aasee zu Hochseeregatten

Vielen dürfte Anika als begeisternde Trainerin bei Optitrainings, Regattabegleitungen, vom Sommercamp oder als Organisatorin des Jugendtörns bekannt sein. Hier berichtet sie in einem Brief an den Verein von einer ganz anderen Seite ihres Segelns, Hochseeregatten auf dem Atlantik, und das auch noch sehr erfolgreich! Der HVS (Hamburgischer Verein Seefahrt e.V.) ermöglicht Jugendlichen und Jungen Erwachsenen, die Mitglied in einem DSV Verein sind, zusätzlich die Teilnahme an Hochseeregatten. Aber lest selbst…

Moin Ihr!

Im Januar dieses Jahres fand, wie alle drei Jahre, die Regatta Cape2Rio statt. Das traditionsreiche Rennen wird seit 1971 vom Royal Cape Yacht Club ausgerichtet. Auch in diesem Jahr war mit uns wieder ein deutsches Team am Start. Zusammen mit 11 weiteren Seglern durfte ich dieses Abenteuer mit der Haspa Hamburg bestreiten.

Aktuell hat der HVS zwei ca. 50ft. Schiffe, meist irgendwo in der Ost- oder Nordsee. Regelmäßig finden dann größere Regatten und Touren statt, wie Transatlantik oder auch mal die Southern Ocean Challenge auf den Pazifik. Ziel ist es, intern Wissen über mehrere Generationen weiterzugeben, junge Skipper auszubilden sowie Verantwortung und Teamgeist zu schulen. Die Schiffe werden jeden Winter durch die Segler wieder fit gemacht, sodass auch technisches Wissen bei allen vorhanden ist und Kosten für Werftarbeiten gespart werden. So wird das Mitsegeln für jeden auch finanziell ermöglicht und in Notsituationen oder bei technischen Problemen, weiß jeder was zu tun ist.  

Die Vorbereitungen haben bereits 1,5 Jahre vor dem Start begonnen und nachdem im Februar 2019 die Crew feststand, ging die Arbeit richtig los. Ein Qualifier von 500 Meilen wurde im Juni absolviert und ab August stand das Schiff für die anstehenden Arbeiten in der Werft. Im November wurde das Schiff auf einem Frachter nach Kapstadt verladen, wo zwei Teamkollegen und ich es dann Anfang Dezember empfangen haben. Der Dezember war dann geprägt durch das Aufbauen und Stellen des 30m hohen Mastes sowie weiteren Schiffsarbeiten. Kurz vor Silvester kam der Rest der Crew an. Ab dann startete das Training in den Wachen und mit den neuen Segeln, sodass wir gut vorbereitet in das Rennen starten konnten.

Am 11. Januar 2020 sind wir dann endlich hochmotiviert nach Rio gestartet und hatten ein sehr angenehmes Rennen mit hauptsächlich achterlichen Winden, sodass wir meist unter Gennaker Richtung Westen segeln konnten. Mit der Zeit wurde es immer wärmer, der Wind blieb meist konstant zwischen 10 und 20 Knoten und wir machten ordentlich Strecke. Kurz vor Brasilien erwartete uns das erste und einzige Tief mit bis zu 42 Knoten Wind, dass wir nach längerer Beobachtung und einer internen Absprache als südlichstes Schiff mitgenommen haben. Ganz zu unserem Vorteil, sodass wir am Ende weniger lang in der Flaute hingen und gewannen die Line Honors als schnellster Monohull. Am 28 Januar nach knapp 17 Tagen kamen wir sicher und überglücklich in Rio an. Mit dem Erfolg hatten wir nicht gerechnet. Nach der Berechnung sind wir am Ende mit einem guten 4. Platz auf der Siegerehrung begrüßt worden.

David, unser Mediabeauftragter, aber auch sehr guter Segler aus dem Team, hat die Regatta in einem Film mit Interviews von uns zusammengeschnitten. Anbei findet ihr den Link zum Youtube – Video. Auf dem Kanal sind auch noch weitere Filme aus der Vorbereitungszeit und von anderen Regatten.

Viele Liebe Grüße von Anika

Bunte Tücher auf dem Aasee

Bei ausgezeichneten Wetterverhältnissen fand am Sa. 11.07./So. 12.07.2020 ein offenes Trainingswochenende für das Spinnaker-/Gennakersegeln im Hansahafen statt. Die Teilnehmer hatten sich zuvor rege bei Markus Jenki (Leiter Leistungsstützpunkt Segeln, Schwertzugvogel-Obmann) angemeldet, um Grundkenntnisse zu erwerben bzw. die eigenen vorhandenen Kenntnisse zu erweitern. Workshopteilnehmer im Alter von 13 bis 70 Jahren folgten zunächst den theoretischen Ausführungen über die Unterschiede zwischen Spinnaker- und Gennakersegeln, um danach die individuell möglichen fahrbaren Kurse der im Training zum Einsatz kommenden Bootsklassen C55, Pirat, Manta 19 und Laser SB3 zu erörtern. Spinnaker- und Gennakersegel sind bauchig geschnittene Vorsegel zur Vergrößerung der Segelfläche auf sog. Vorwindkursen. Das Aufriggen der Segel, Abläufe beim Setzen und Bergen, Vorwindkurse und Trimm erläuterte Markus Jenki mit Unterstützung der Obleute Dirk Paul Mielke (C55) und Olivier Kirchner (SB3) den Teilnehmern zunächst in Theorie und Praxis an Land.

Viele Kursteilnehmer hatten von Spi und Gennaker bereits gehört, aber die Segel mit einer doch imposanten Größe von bis zu 46 m² Segelfläche bisher nicht aus dem „Sack“ gelassen. Noch festgemacht wurden Trockenübungen zum Hissen und Bergen der Segel auf den Booten ausgeführt, die teils akrobatisch anmuteten. Schon jetzt wurde deutlich, dass Standfestigkeit auf den Booten von hohem Vorteil ist. Große Segel sind an langen Schoten angeschlagen und so war es nicht verwunderlich, dass mancher Palstek im laufenden Gut nicht gleich gelingen wollte und manche Schot sich um die Beine des Vorschoters verhedderte. Die Besonnenheit und der geschulte Blick der Obleute verhalf den Crews schnell die nötige Sicherheit im Umgang mit den Segeln und Schoten zu erwerben, bevor die Boote und die Besatzungen klar für den Beginn der Übungen auf dem Aasee waren.

Gute Startpositionen für das Hissen der Spi waren schnell bei mäßigem Wind auf dem Aasee ausgemacht. Bei Kurswechsel auf stabilen Vorwindkurs konnte das Spinnakersegel gehisst werden. Sobald das Segel den Wind einfing, nahm das Boot erstaunlich an Fahrt auf. Steuermann und Vorschoter waren jetzt damit beschäftigt, das Boot auf Kurs und das Spi geschickt auf Vor- bis Halbwindkurs zu halten. Die ersten Manöver erschienen noch ein wenig holprig, doch nicht viel später waren die Abläufe zwischen Steuermann und Vorschoter eingespielt und auch die Zuschauer hatten vom Aaseeuferweg ihre Freude an den voll aufgeblähten bunten Segeln auf dem See.

Teilnehmer, die am Samstag verhindert waren, konnten am Sonntag die Fähigkeiten für das Spinnaker- und Gennakersegeln erwerben und ausbauen. Diejenigen, die schon am Samstag mit von der Partie waren, vertieften ihre Kenntnisse und Fähigkeiten beim Halsen mit gesetzten Spinnakersegeln. Einer suchte die Abkühlung im Aasee.

Insgesamt eine sportlich sehr gelungene Trainingseinheit, die vielen Teilnehmern gut in Erinnerung bleibt. Eine großartige Leistung der Vereinsarbeit!

Leo Schürmann

Optipussi am Baldeneysee 2020

Endlich durfte wieder eine Regatta gesegelt werden. Am 20./21. Juni wurde am Baldeneysee in Essen nach langem Segelverbot eine Regatta für B– und C-Segler angepfiffen. Der ETUF hatte alles gegeben, um ein ausgeklügeltes Hygienekonzept auf den Tisch zu legen. Die Steuermannsbesprechung wurde am Mittwoch zuvor mit einem Videomeeting für alle von zu Hause aus abgehalten. Hier wurde online der Kurs, Stellplätze für die Boote und der Gesamtablauf erklärt.

Alle Segler wurden mit Lunchpaketen und Apfelsaft versorgt, da es an dem Tag sehr warm war. Um 13:55 war dann endlich das erste Ankündigungssignal. Gesegelt wurde ein Up and Down Kurs durch ein Gate. Für B starteten 35 Optimisten und in C starteten 24 Boote.

Am ersten Tag wurden 3 Läufe gesegelt, wobei der zweite Lauf zuerst abgebrochen wurde, weil der Wind weniger wurde und dann mit einem Winddreher wieder einsetzte. Dann kamen aber neue Böen und Wind und alle kämpften sich tapfer bei der Hitze um die Tonnen. Die SHM`er lagen in den Läufen meistens im ersten Drittel.

Am Sonntag ertönte das Ankündigungssignal für die nächsten zwei Läufe um 10:55 Uhr. Der Wind war mit Windstäke zwei eher mäßig. Auch in diesen beiden Rennen schlugen die SHM’er sich sehr gut. Im letzten Lauf fuhren wir sozusagen als Flotte mit dem 12., 13. und 14. Platz hintereinander ins Ziel. Insgesamt ersegelte Jule Heiny Platz 11, Moritz Lütke-Notarp Platz 14 und ich Platz 22.

Leider mußte die Siegerehrung wegen den Hygienevorschriften ausfallen und alle Kinder haben eine Wasserspritze bekommen. Es hat Spaß gemacht endlich wieder segeln zu dürfen.

Als Abschluß sind wir dann alle zum Abkühlen in den Baldeneysee gesprungen!

Liebe Grüße
Eure Benita Thewes

Segeln ist erlaubt; es gelten aber strenge Regeln für alle!

Die Erleichterungen im Umgang mit dem Corona-Virus erlauben das Segeln unter strengen Regelungen.
Es gelten nach wie vor strikte Abstands- und Verhaltensregeln, die Ihr in unserem „Clubkonzept zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung“ einsehen könnt.

Hier die wichtigsten Regeln in Kürze:

  • Vor dem Betreten und beim Verlassen der SHM-Anlagen in die Zugangsliste eintragen
    Die Listen liegen in der Segelkammer, im Optikeller, vor dem Vorstandszimmer und in der Bootshalle aus.
    Eingetragen werden Name, Datum, Uhrzeit und Telefonnummer für die Rückverfolgung bei Infektionsfällen
  • Grundsätzlich mindestens 1,5m Abstand halten
    Ausnahmen s. Clubkonzept
  • Maximale Personenzahl einhalten
    Umkleiden je 2, Clubkeller 6, Segelkammer 2 Personen
  • Hygienevorgaben einhalten
    Händewaschen vor und nach dem Sport, Hust- und Niesetikette
  • Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
    Ausnahmen nur gemäß §1 (2) CoronaSchVO
  • Möglichst vor dem Segeln Kontaktflächen am Boot desinfizieren.
    Flächendesinfektionsmittel ist im SHM in Sprühflaschen vorhanden.
    Auftragen, einwirken lassen und mit einem persönlich mitgebrachten sauberen Tuch abwischen

Die ausführlichen Regelungen findet Ihr im Clubkonzept zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung.
Bitte lest sie Euch gründlich durch und beherzigt sie unbedingt!
Diese Regeln sind für alle Vereinsmitglieder verpflichtend!

Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wir hoffen, dass Ihr alle durch vorbildliches Einhalten der Regelungen Euren Beitrag leistet.

Mast- und Schotbruch
Der geschäftsführende Vorstand
15.06.2020

Segeln, Segeln, Segeln

Leere Boxen am Steg, weil die Vereinsboote zum Abendsegeln und Training auf dem Aasee sind

Lange Zeit hat auch der Segelclub Hansa-Münster e.V. den Vereinsbetrieb eingestellt, um die Kontakte so weit als möglich einzuschränken. Seit einigen Wochen ist nun mit Auflagen und Regeln zur Hygiene der Trainings- und Segelbetrieb wieder möglich. Segeln hat hier den großen Vorteil, dass es als Sportart an der frischen Luft und im freien Gelände besonders geeignet ist, um sich auch in Corona-Zeiten Bewegung, Spaß und Sport zu gönnen.

Die Bootsnutzung ist daher auch schnell angestiegen – an der Stelle herzlichen Dank an alle, die beim Fertigmachen der Boote und des Hafens als Familien oder Zweierteams enorme Arbeit geleistet haben. Die großen Termine wie Workshops und Boote ins Wasser mit sonst bis zu 80 fleißigen Helfern konnten ja nicht stattfinden. Großartig ist auch, dass die Vereinssegler von sich aus darauf achten, Abstand zu halten und auch mal am Vor- und Nachmittag zum Segeln kommen. Immer häufiger sieht man aber auch leeren Boxen, weil alle Vereinsboote zum Freizeitsegeln oder für Trainings auf dem See sind. Der Aasee dürfte dieses Jahr für viele einen Urlaub ersetzen.

Training der Fördergruppe SVNRW vor Kiel, Juni 2020

Ebenso wie die olympischen Wettbewerbe wurden WM und EM, Landesmeisterschaften und Ranglistenregatten abgesagt, auf den späten Herbst oder in das nächste Jahr verschoben. Für die Leistungssegler/innen des Vereins bedeutet das leider, dass sie ihre hervorragenden Platzierungen und fleißigen Trainings im Winter erstmal nicht für Auftritte in großen Wettbewerben nutzen können. Für viele der jüngeren Segler/innen ist damit auch verbunden, dass sie ein Jahr früher als sonst üblich versuchen, in die nächste Boots- oder Altersklasse umzusteigen, also beispielsweise vom Optimist in den Laser. Eltern, Verein und Landesverband bemühen sich hier hinter den Kulissen mit Trainingsorganisation und Bootsmaterial so gut wie möglich zu unterstützen. Für alle ist diese Situation aber eine Herausforderung.

Kraft- und Stabilisationstraining per Videokonferenz

Während der strikten Kontaktbeschränkungen in den letzten Wochen wurden vom Landesleistungsstützpunkt wochenweise Trainingspläne an die Segler/innen herausgegeben. Um die Motivation zu steigern haben die Trainer per Videokonferenz zusammen mit den Segler/innen trainiert oder auch mal eine Runde Taktiktraining per VirtualRegatta am Computer angeboten. Das Segeln auf dem Wasser kann dieses Training aber nicht ersetzen und daher sind alle froh, dass mit der gebotenen Vorsicht nun wieder erste Vereinstrainings der Piraten, Laser und Optis angeboten werden. Auch die überregionalen Trainings des Landesleistungsstützpunktes finden wieder auf dem Wasser statt und die Segler/innen in den Landesgruppen oder in der Nationalmannschaft können wieder weitere Trainingseinheiten in Warnemünde oder am Bundesstützpunkt in Kiel durchführen.

Jahreshauptversammlung 2020

Der Vorstand verabschiedet Peter Homann und Walid Ayad.
Von links nach rechts: Thomas Köster, Hermann Sandknop, Finn Vosteen, Stefanie Hövener, Klaus Mechler, Walid Ayad, Peter Homann, Thomas Große Ahlert und Thomas Bruns

Am 6. Februar lud der SHM zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Im vollbesetzten Vereinslokal „Moro 112“ lauschten 74 Anwesende den Ausführungen des Vorstandes. Der geschäftsführende Vorstand berichtete über die zahlreichen seglerischen Aktivitäten, die intensive Jugendarbeit, die Aus- und Fortbildung, die baulichen Vorhaben und die positiven Entwicklungen bei der Mitgliederzahl des Jahres 2019. „Der Verein zählt mittlerweile sage und schreibe über 700 Mitgliedschaften, davon mehr als 25 % aktive Kinder und Jugendliche“, so betonte der 1. Vorsitzende Klaus Mechler die positive Entwicklung der Mitgliedschaften, die vom Geschäftsführer Hermann Sandknop präsentiert wurden.

Von ihren Ämtern im geschäftsführenden Vorstand als Finanzwart und Leiter Boote/Hafen verabschiedeten sich Peter Homann und Walid Ayad. Der kräftige und lang andauernde Applaus der Anwesenden war ein deutliches Zeichen der Anerkennung für ihre langjährige und engagierte Vorstandsarbeit. Peter Homann bedankte sich bei Versammlung für die gute Unterstützung und die tollen ereignisreichen Jahre mit der Erwartung: „Ich möchte mir jetzt auch wieder mehr Zeit zum Segeln nehmen“. Dr. Walid Ayad möchte sich stärker in der Auslandsarbeit bei „ Hammer Forum Medical Aid for Children“ engagieren. „Danke für die tolle Zeit – Ihr habt mir viel gegeben“, war sein Fazit nach seiner langjährigen Vorstandstätigkeit. Als Nachfolger wurden Thomas Bruns und Thomas Große Ahlert in den Vorstand gewählt.

Die finanziellen Rahmendaten, vorgestellt und erläutert vom noch amtierenden Finanzchef Peter Homann, zeigen, dass der Verein auf sehr soliden wirtschaftlichen Füßen steht. Dabei spielen bewilligte Zuschüsse aus unterschiedlichen Fördertöpfen, wie Stefanie Hövener (stellvertretende Vorsitzende) berichtete, eine entscheidende Rolle. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 wurde einstimmig von der Versammlung beschlossen.

Dr. Walid Ayad berichtete über die Verstärkung der vereinseigenen Bootsflotte mit weiteren Segelbooten und die Planungen zur Sanierung und baulichen Weiterentwicklung von Steganlagen, Vereinsgebäude und Terrasse zwischen verpachteter Gastronomie und dem Hansa-Hafen. Das regelmäßige und qualitativ gute Jugend-Training unter Lena Thöne und Susann Woehl zeigt erkennbare Erfolge. Dieser kontinuierliche Aufwärtstrend beweist, dass der Landesleistungsstützpunkt NRW am Aasee beim SHM definitiv richtig verankert ist.

Finn Vosteen, Jugendvorsitzender, stellte die Schwerpunkte der Arbeit der SC-Hansa-Jugend vor. Das erste Highlicht bildet gleich im März die „Pre-season-sail-Regatta“ auf dem Aasee.

Der SHM ist für die Zukunft gut aufgestellt und die geplanten Vorhaben für die kommende Saison werden helfen am Aasee den Wassersport in Münster noch weiter nach vorne zu bringen.

(Dieter)

Meine Winsch und ich

Nach dem gestrigen Themenabend sind inzwischen einige Mitglieder des SHM in der Lage, eine Winsch zu demontieren und eventuelle Fehler zu lokalisieren.

Was passiert auf meinem Törn, wenn die Winsch versagt? Diese Frage stellten sich einige Mitglieder und baten Ekkes, das Thema in den Themenabenden zu bearbeiten.

Thomas K. organisierte von den Unternehmen der-wassersportladen.de und stemmler-winschen.de einige Versuchswinschen, und Ekkes bereitete das Thema komplett vor. Mit Unterstützung von Klaus V. und Bernhard entstand ein kurzweiliger und interessanter Abend. Ziel der Unterrichtseinheit war es, den Crewmitgliedern zu zeigen, dass das Zerlegen einer Winsch mit Bordwerkzeug  durchaus möglich ist.

(Thomas K.)

Piraten-Workshop, Teil 2

Boote verschieben, Material verteilen, Arbeitsgruppen einteilen, Kaffeemaschine anwerfen. So langsam zahlen sich die jahrelangen Workshops aus. Konzentriert machten sich am letzten Wochenende die verschiedenen Teams an die Piraten.

Familie I. bauten neue Inspektionsdeckel ein, Familie B. legte die erste Lackschicht auf die GER 4128, Familie K. bereitete die neuen Lenzklappen vor. Christian eröffnete spontan eine Ausbildungswerkstatt und erkläre Luca in Theorie und Praxis das Schäften von Holz für die Ruderpinne.

Die nächsten Termine sind der 15.02.2020 und der 14.03.2020.
Quereinsteiger sind herzlich willkommen.

Thomas und Team

Vorbereitungen für die neue Saison

Während der Leistungsstützpunkt schon wieder sportlich trainierte, wurden im Bootskeller die Optis von Sebastian, Ansgar und Stephan auf einen optimalen Zustand gebracht.

In der Bootshalle hatte sich der erste SZV-Workshop eingefunden, wobei dann auch gleich fünf Boote und ein Pirat in den Genuss der Oberflächenpflege kamen. Erste Schäden wurden behoben und die weiteren Termine geplant. Beachtet bitte immer den E-Hanseaten und Rundmails zu weiteren Arbeitseinsätzen, jede Hand ist gerne gesehen.

(Thomas)