Kielboottraining 2020

konzentriertes Steuern und Schoten

Corona war dagegen, dass im Juni das Kielboottraining in großer Gruppe auf sechs J80 vor Glücksburg stattfinden konnte. Nachdem Segeln in kleinen Gruppen als nicht riskant eingestuft wurde, nahm eine kleine Gruppe das Vereinsboot „Jovel“ an den Haken, um mit zwei zusätzlichen J80 Trainingsrunden in Holland zu drehen. Die bewährte Kombination aus einem großen Campingplatz , dem riesigen Vereinszelt für die gemeinsame Tafel und viel frischer Luft machte es möglich.

ständiges Arbeiten mit dem Traveller, um das Boot in gleicher Lage zu halten

Angesichts der Windvorhersage von durchgehend 15 bis 25 Knoten rechneten die Organisatoren allerdings eher mit ausgedehntem Frühstück und nahtlosem Übergang in den Abend. Aber es kam zum Glück anders. Am ersten Tag bereitete noch das Segelsetzen unter den Windbedingungen Schwierigkeiten. Da die Boote nur mit Hilfsmotoren ausgestattet sind, musste mit mehrfachem Anlaufen das Groß schrittweise hochgezogen werden.

Steuern nach Fäden

Die Trainingsinhalte wurden angepasst: statt Gennakern stand erstmal segeln nach Fäden, Steuern in der Welle, Eintrimmen, Traveller, schnelle und sichere Crewmanöver und Kommunikation auf dem Programm. Die Leidenschaft fürs Segeln erwachte. Als die Vorhersage für den zweiten Tag noch mehr Wind verhieß, klingelten die Wecker in den Zelten um 6.00 Uhr, um die ruhigeren Morgenstunden nutzen zu können. Am letzten Tag konnten die dann schon eingespielten Crews doch noch den Gennaker setzen. Einfach mal explodierende 60mm Blöcke wiesen nochmal auf die herausfordernden Bedingungen hin. Die Crews zeigten aber auch in solchen Situationen schnelle und sichere Manöver.

Wunderbare Abende und Sonnenuntergänge beim abendlichen Grillen

Der ursprüngliche Plan, mehrere kleine Trainingswochenenden durchzuführen, wurde dann leider wieder durch Corona vereitelt. Eine besonderen Dank an Hermann S., der das Vereinsboot letztlich alleine wieder zurückholte.

Beer Can Racing

Tja, wir können leider nicht behaupten, es erfunden zu haben: beer can racing. Vermutlich waren es Neuseeländer oder auch Amerikaner, die zuerst auf die Idee gekommen sind, statt langer schwerer offshore Regatten kurze Rennen in Küstennähe oder sogar im Hafenbecken um die Tonnen zu veranstalten (daher auch „round the cans“). Kurze Rennen in geschützten Gewässern, an denen kleine und große Boote, Rennyachten und Familiencruiser gleichermaßen teilnehmen können. Das unterschiedliche Geschwindigkeitspotential der Boote wird über einen Verechnungsfaktor ausgeglichen. Um die Arbeitswoche erträglich zu machen, finden diese oft in der Mitte der Woche statt als Mittwochsregatta (wednesday night races). Am Aasee ist die Wochenmitte allerdings am Sonntag. Eine andere berühmte Mittwochsregatta hingegen ist am Donnerstag, vor Newport Beach. Berühmt auch deshalb, weil die örtliche Harbor Patrol regelmäßig dem halben Regattafeld Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung im Hafenbereich gab, bis man einen Kompromiss fand: die Segler nutzten die Hafeneinfahrt der Harbor Patrol nicht mehr als Zielmarke und die Polizisten lernten segeln.

Europe, Laser, SZV, Conger, Fam und 470er am Sonntag bei der Mittwochsregatta; alle rechtzeitig an die Startlinie

Ein großes Segelmagazin hat einmal 10 wichtige „Gebote“ für die Mittwochsregatta aufgestellt. (Latitude 38: 10 Commandmends of Beercan Racing, http://www.latitude38.com/misc/10Command-opt.pdf). Am Sonntag segelten 12 Boote im Geist dieser Mittwochsregatten: ernsthaft und ambitioniert auf dem Wasser, intensiv jeden übersehenen Winddreher oder taktischen Fehler im Nachhinein diskutierend, zugleich aber mit Spaß und Guter Laune und immer offen für neue Segler und Kontakte im Verein. Also wer möchte, einfach anmelden unter -> Regatten -> Yardstick und mitmachen.

Das zweite „Gebot“ der Mittwochsregatten erlebbar gemacht: „Du sollst die Regattaregeln ehren, wenn Du sie denn kennst.“

Training in Bad Zwischenahn statt LJüM in Medemblik

Wir wollten eigentlich zur Landesjüngstenmeisterschaft ans Ijsselmeer, aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: Nordholland war zum Risikogebiet erklärt worden. Damit fiel die LJüM ersatzlos aus. Wir entschieden, stattdessen für ein Opti-Trainingslager des Landesleistungsstützpunkts ans Zwischenahner zu Meer fahren. Mit dabei waren Jody, Louis, Rosalie und Sebastian vom YCRE in Essen, Michi und Paul vom HiSC und Moritz, Max, Finn, Jonathan, Tim und ich vom Hansa. Das Ganze wurde geleitet von unseren tollen Trainern Judith und Paul.

Nachdem am Freitagabend das Motorboot beim Zwischenahner Segelclub geslippt und die Optis an der Jugendherberge abgeladen waren, gab es Abendessen, das jeder selbst mitgebracht hatte. Später trafen sich dann alle Kinder und die Trainer für die Kennenlernspiele. Am Samstag Morgen starteten wir um 8 Uhr mit Frühsport. Nach dem Frühstück fuhren wir dann nach einer kurzen Vorbesprechung das erste Mal bei gutem Wind raus aufs Zwischenahner Meer, das wir fast ganz für uns alleine hatten.

Der Wind war echt schön. Nach der ersten Einheit fuhren wir wieder rein und genoßen ein leckeres Mittagessen. Es blieb nicht viel Zeit für eine Pause, aber immerhin genug Zeit, um einen guten Mitsegler mit der der Tonne 2 erst zu verloben und dann zu verheiraten. Nach dieser kurzen emotionalen Pause ging es nochmal raus auf´s Wasser. Nach einer Weile ließ der Wind leider nach. Am Ende mussten wir dann reingeschleppt werden. Es gab ein sehr leckeres Buffet mit Pasta. Nach der Nachbesprechung am Abend, haben die Segler noch ein bisschen etwas zusammen gemacht und die Eltern am Lagerfeuer entspannt. Dann ging es auch schon nach einem anstrengenden Tag ins Bett.

Nächster Tag – gleiches Spiel: Erst Frühsport, Frühstück, Aufbauen, Umziehen, Vorbesprechung und Rausfahren. Diesmal ging es richtig ab. In Böen wurden es bis zu 7 Bft., das hat richtig rein geballert. Auf Raumschot war man gefühlt bis zu 30 km/h schnell. Wir haben den Wind richtig ausgenutzt und unsere Trainer*innen damit ein bisschen auf die Palme gebracht, da wir immer ultra weit rausgefahren sind, während sie jemand anderen grade aus dem Wasser gefischt haben. Wenn dieser wieder stand, war schon der Nächste wieder gekentert. Kaputt und fertig kamen wir wieder rein.

Nach der Mittagspause ging es wieder raus. Der Wind war zwar noch krass, aber nicht mehr so stark wie am Morgen. Es riss zwar die Affenschaukel eines Seglers, aber das war nicht all zu schlimm. Müde und glücklich kamen wir rein. Nach dem wir aufgeladen haben ging es schnell nach Hause. Es war ein sehr gelungenes Wochenende, das wir sicher alle in guter Erinnerung behalten werden.

Vielen lieben Dank an die beste Trainerin Judith und den besten Trainer Paul, an alle Eltern, dem Landesleistungsstützpunkt und vor allem am Knubel, die uns ein Auto zur Verfügung gestellt haben, damit wir alle Boote mitbekommen konnten.

(Jule)

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IDM Laser am Zwenkauer See, 01.-04.10.2020

Sonnig warmes Herbstwetter begleitete die diesjährige Deutsche Meisterschaft. Der See ist aus einer ehemaligen Braunkohletagebaustätte entstanden. Für den jungen Regattaclub Zwenkau war es das erste Großereignis mit über 130 TeilnehmerInnen, davon 7 vom SHM (Christoph Möhring, Lean Hohenlöchter, Jesse und Linus Heiny, Jan Niemann, Max Stiff und Merle Wiebe). Im Hafen gab es großzügige Parkplätze für Wohnmobile, ausreichend Stellplatz für Trailer und eine große Fläche zum Abladen der Boote. Neben der Slipanlage für die Motorboote und die Laser Women, waren zwei Stränden für die Radial Open und Standard vorgesehen, so dass es keine längeren Staus gab.

Am ersten Tag war wenig Wind und es wurde nur eine Wettfahrt gesegelt. Max Stiff, gerade erst aus dem Opti umgestiegen, erreichte bei der ersten Wettfahrt im Laser Radial einen beeindruckenden 3. Platz.

An den beiden Folgetagen wurde der Wind zunehmend mehr, so dass die täglich geplanten 3 Wettfahrten durchgeführt werden konnten. In der zweiten Wettfahrt am Freitag segelte Christoph Möhring im Laser Standard vor allen anderen ins Ziel.

Am letzten Tag waren noch 4 Wettfahrten geplant bei starkem Wind, aber nach 2 Wettfahrten wurde die Regatta beendet. Zu dem Zeitpunkt waren schon etliche SeglerInnen wegen Schwäche oder Mastbrüchen in den Hafen zurückgekehrt, aber die HansaseglerInnen haben tapfer durchgehalten!

Christoph Möhring wurde in der Gesamtwertung 3. (Bronzemedaille) und Lean Hohenlöchter ersegelte einen tollen 13. Platz im Laser Standard.
Max Stiff wurde insgesamt 15. im Laser Radial und erhielt eine Medaille als jüngster Teilnehmer.

Petra Niemann-Peters und Rüdiger Margalle haben die Segler vor, auf und nach dem Wasser betreut und mit wertvollen Tipps unterstützt. Der Heinz-Nixdorf-Verein hat diese Betreuung für den Landesleistungsstützpunkt unterstützt.

Unser besonderer Dank gilt dem Regattaclub Zwenkau, der die Regatta trotz der Hygieneauflagen und Vorschriften, so engagiert veranstaltet hat.

(Stefanie)

Essener Opti Cup 2020

Am 12./13.09.2020 fand der Essener Opti Cup 2020 statt.

Die Steuermannsbesprechung wurde zwei Tage vorher als Videokonferenz abgehalten. Da wurde der Segelkurs, die Stellplätze und alles andere Wichtige erklärt.

Vor dem Regattastart erhielt jede Seglerin/jeder Segler ein Lunchpaket, das die meisten mit ins Boot nahmen, damit bei den kurzen Pausen zwischen den Läufen was zum Stärken dabei war.
Gestartet sind bei den B-Seglern 27 Boote, bei den C-Seglern waren 15 Boote am Start. Der Baldeneysee ist ja nicht der kleinste, so hat es etwas gedauert, bis man an der Startlinie war.

Am ersten Tag wurden 3 Läufe gesegelt. Alle Läufe wurden ohne große Pause durchgesegelt. Wir hatten ein wunderschönes Wetter und durchgängig starken Wind.
Unsere Truppe hat sich ganz gut geschlagen, wir waren meist immer in der ersten Hälfte dabei.

Am zweiten Regattatag gab es einen sehr unbeständigen Wind: mal stark, mal schwach, öfter mal Winddreher. Am Anfang gab es wenig Wind doch der hat sich im Laufe der Zeit verstärkt. Man musste sehr konzentriert segeln. Wir segelten 2 Läufe.

Am Ende war die Auswertung so: Max – 5. Platz, Moritz – 6. Platz, Jule – 8. Platz, ich – 9. Platz, Paul – 16. Platz, Jonathan- 21. Platz.
Die Siegerehrung fand unter Corona-Bedingungen statt, jeder Teilnehmer erhielt als Erinnerungsgeschenk ein bedrucktes Handtuch. Der Wanderpokal ging an den Yacht-Club Bayer Leverkusen.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an unseren Trainer Paul und die Eltern!

Michael

Jüngstenscheinprüfung am 03.10.2020

Nun war es also am Samstag, 03. Oktober um 10:30 tatsächlich soweit: Die Jüngstenscheinprüfung! Nach ungezählten Samstagen beim Opti-Training, für den einen oder die andere inklusive Opti-Sommercamp… Natürlich waren eigentlich keine ernsthaften Zweifel im Raum oder besser am Steg – weder bei Susann, Julia oder Thomas auf Trainerseite noch bei den neun Prüflingen. Aber man weiß ja nie. Bei uns Zuhause hatte ich es lange gehört: „Alles kein Problem, kann alles!“, aber dann doch auch ein „Kannst du den Wecker morgen auf 7:00 stellen, damit ich alles schaffe und nicht zu spät bin“ (…8:00 reichte dann zum Glück aber auch) – so ganz ohne jede Aufregung war es dann offensichtlich doch nicht. Aber mit den übersichtlichen 1-2 bft waren bei allen die Bedenken vor Ort schnell wie weggeblasen. Wenden, Halsen, Aufschießer ans Motorboot, Knoten und dann das ‚Kreuzverhör‘ durch die 50 Fragen mit Susann als Chef-Prüferin. Zum Schluss gab es das begehrte wie natürlich lässig weggesteckte Zertifikat und den verdienten Applaus – war doch klar, was sollte denn da passieren?! Schön, als Vater zu sehen, wie gerne alle Kinder immer zum Training kommen, wie sicher sie sich auf dem Wasser fühlen, wie gut sie sich untereinander vestehen und wie sie nach und nach kleine Segler geworden sind! Ein dickes Dankeschön an alle, die bei uns im SHM immer wieder ihre Zeit einsetzen und sich für unsere kleinen Helden engagieren – alle Julias, Finns, Thomasse, Pauls… und natürlich Susanns. 😉

Matthias Pfennig

24. Bergischer Regenschirm und Kompass Regatta LJM/LJoM

Am 19. und 20.09. nahmen 11 Hansasegler an der Landesjugendmeisterschaft der Laser-Klassen Radial und 4.7 und der Landesjuniorenmeisterschaft der Laser-Klasse Standard an der Bevertalsperre teil.

Bei leichtem Wind konnten am Samstag eine Wettfahrt und am Sonntag zwei Wettfahrten gesegelt werden.

Bei den Laser-Standards konnten sich Christoph Möhring und Lean Hohenlöchter über die Plätze 2 und 10 in der Landesjuniorenwertung freuen.

Ole Kuphal ist Landesjugendmeister im Laser-Radial und Neueinsteiger Max Stiff belegte Platz 4. Dahinter folgten Jan Niemann auf dem 7., Merle Wiebe auf dem 9., Linus Heiny auf dem 12., Lasse Triebel auf dem 15. und Jesse Heiny auf dem 21. Platz.

Bei den Laser 4.7 konnten sich Neueinsteiger Julia Woehl und Benedkit Thewes über die Plätze 3 und 4 freuen.

IDM Flying Junior 2020 auf dem Dümmer

Bei der Seglervereinigung Hüde (SVH) fand im Zuge der Glasenuhr Regatta die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) der Flying Junior (FJ) statt. In einem ungewohnt kleinen, aber starken Feld, ging es mit 16 Booten nach Corona am Samstag zu den ersten Wettfahrten aufs Wasser. Ebenfalls mit am Start waren die OK-Jollen und die Europe Klasse.

Aufgewertet wurde die IDM der FJ Klasse durch die Teilnahme vom 4 Booten aus dem benachbarten Niederlanden. Darunter der amtierende Europameister von 2018 und Weltmeister von 2019 Guido Sol mit Crew und Hylke Sasse, Vize Europameister 2018. Gesegelt wurde ein klassischer Dreieckskurs mit Leberwurst.

Bernd Hater vom SHM mit seiner Crew Paula Scharf vom Segelclub Lippstadt (SCLI) konnten den ersten Segeltag mit dem vierten Platz, punktgleich mit dem dritt platzierten Deutschen Team vom SCLI, Michael und Katarina Korsmeier, beenden. Mit Wind der Stärke von 3-4 Beaufort, Sonnenschein und den guten Wellen auf dem Dümmer war der Samstag ein toller Segeltag.

In der ersten Wettfahrt mit gutem Start und einer Guten Kreuz passierte das Team vom SHM die erste Tonne als zweites Boot. Auf dem anschließenden Raumschotskurs wurde der Spinnacker zu spät gesetzt und das Leichtwindteam viel auf den vierten Platz zurück. Der Rückstand konnte bis zum Zieldurchlauf nicht aufgeholt werden.

Die zweite Wettfahrt verlief erfolgreicher. Mit geringem Abstand zu den beiden Teams aus den Niederlanden passierte das Team vom SHM als dritter die Ziellinie. Zwischen dem Team vom SHM und dem direkten Verfolgerteam Korsmeier vom Segelclub Lippstadt platzierte sich das dritte Team aus den benachbarten Niederlanden mit dem vierten Platz und drängte das Verfolgerteam Korsmeier (SCLI) auf den 5 Platz.

Da die Windvorhersage für den Sonntag wenig Wind versprach wurde von der bekannt gut funktionierenden Wettfahrtleitung am Dümmer eine dritte Wettfahrt gestartet. In der dritten Wettfahrt hatte das SHM Team eine schlechte Startposition erreicht. Als sechstes Boot ging es um die Luvtonne. Im weiteren Verlauf der Wettfahrt konnte der Abstand zu den führenden Booten verringert werden. Das Team vom SHM passierte als viertes Boot die Ziellinie.

Am Sonntag konnten wie bereits vorausgesagt keine Wettfahrten gesegelt werden. Die Glasenuhrregatta wurde um 12.00 Uhr beendet. Punktgleich mit dem Drittpalzierten ging es mit einem zufriedenen 4.Platz nach der Corona Pause erfolgreich nach Münster zurück.

Der Seglervereinigung Hüde gilt der Dank für die gute Organisation, da auch zeitgleich die OK Jollen und Europe Klasse mit ca. 40 Booten auf der Regattabahn die Wettfahrten ausgetragen hatten.

(Bernd H.)

2020 Laser Euro Master Germany / IDMa 2020

Foto: Sven Lamprecht

Vom 18. bis zum 20. September haben sich die Lasermaster, darunter Weltmeister und Olympiateilnehmer, in Greifswald zur Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDMa) getroffen. Insgesamt haben 44 Laser Standard und 19 Laser Radial aus Deutschland, Portugal, der Türkei, Kanada, Schweden und Brasilien daran teilgenommen. Bei herrlichstem Spätsommerwetter konnten leider mangels Wind nur 4 Wettfahrten durchgeführt werden. Die Lokalmatadore konnten sich an so viele Flautentage am Stück überhaupt gar nicht erinnern.

Nachdem am Freitag überhaupt keine Wettfahrt gestartet wurde, ging es am Samstag bei ebenfalls spiegelglattem Bodden aufs Wasser. Aber das vom dänischen Wetterdienst versprochene Lüftchen setzte zum Glück dann auch pünktlich ein, so dass die erste Wettfahrt der IDMa gestartet werden konnte. Leider ist mir kurz vor dem ersten Start eine Öse gebrochen und ich musste zum Strand zurückkehren. Dank der netten Hilfe des Gastgeberclubs war ein Provisorium schnell gefunden und angeschraubt, so dass ich zumindest noch zwei Wettfahrten mitsegeln konnte und mit dem Mittelfeld ins Ziel gekommen bin.

Am Sonntag wurde dann noch eine Wettfahrt durchgeführt, leider hatte ich zwar zunächst noch den richtigen Riecher für den Wind und mir die richtige Seite für die letzte Kreuz ausgesucht. Aber dann bin ich leider auf der Anlegelinie „verhungert“ und habe sehr viele Plätze auf den letzten Metern zur Luvtonne verloren. Und bei wenig Wind bin ich dann mit meinem alten Boot auf dem Vorwindkurs gegen erfahrene Regattasegler mit viel jüngeren Booten hoffnungslos unterlegen Deutscher Meister im Laser Standard ist Philipp Gläser und bei den Radial Thorsten Wyk geworden.

Ein herzliches Dankeschön für die tolle Veranstaltung gebührt den drei durchführenden Clubs, dem Greifswalder Yachtclub, dem Yachtclub Wieck und dem Akademischen Seglerverein Greifswald, für die super Organisation an Land und auf dem Wasser.

(Thomas S.)

Bockwurstchallenge 2020

Der Wind wehte beständig aus Osten, die Temperaturen lagen deutlich über 20°, kein Regen und alle Teilnehmerinnen waren rundum zufrieden. An der Startlinie versammelten sich am Samstag pünktlich 23 Boote, die am ersten Regattatag auch sofort 4 Wettfahrten absolvierten. Am Sonntag folgte dann die letzte Wettfahrt mit spannenden 4 Runden, die deutlich von den Clubs aus Münster angeführt wurde. Trotz aller Hürden, die aufgrund der Hygienemaßnahmen beachtet werden mussten, war es eine gelungene Regattaveranstaltung.

Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam, den zahlreichen Helferinnen und dem Restaurant Moro.

Ergebnisliste der Bockwurst Challenge 2020

Sparkassen-Opti-Cup 2020

Am 13. September fand bei Overschmidt vorne auf dem Aasee der Sparkassen-Opti-Cup statt. Morgens um 8:00 haben wir uns schon bei Hansa getroffen. Wir haben unsere Boote aufgebaut und sind mit Vorwindkurs zu Overschmidt gesegelt. Bei der Anmeldung haben wir schon ein T-Shirt bekommen. Wir waren mit 19 Optis in Gruppe A, und in Gruppe B waren die jüngeren Kinder von Overschmidt. Es gab drei Wettfahrten. Bei der ersten eine Runde, bei der zweiten zwei und bei der dritten dann drei Runden. Vor dem zweiten Start hat sich ein großes Segelboot von Overschmidt genau an die Startlinie begeben. Erst nach einer Lautsprecherdurchsage von der Wettkampfleitung hat sich das Boot wieder von der Startlinie wegbegeben. Nach der zweiten Wettfahrt gab es eine Mittagspause, in der wir viel Spaß gehabt und Quatsch gemacht haben. Danach ging es es wieder aufs Wasser für die letzte Wettfahrt. Als wir wieder im Hafen waren, hat die Regattaleitung alles ausgezählt. Am Ende kam die Siegerehrung. Anschließend sind wir wieder zu Hansa zurückgesegelt und haben die Boote abgebaut. Ich fand, der Tag hat viel Spaß gemacht, und Hansa hatte sehr gute Platzierungen.

Insgesamt erreichte Esma Platz 1, Robert Platz 3, Johannes Platz 5, Mattis Platz 6, Viktoria Platz 7, Justus Platz 8, Jan Platz 11, Keno Platz 12 und Laurenz Platz 17.

Johannes