Segeln ist erlaubt; es gelten aber strenge Regeln für alle!

Die Erleichterungen im Umgang mit dem Corona-Virus erlauben das Segeln unter strengen Regelungen.
Es gelten nach wie vor strikte Abstands- und Verhaltensregeln, die Ihr in unserem „Clubkonzept zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung“ einsehen könnt.

Hier die wichtigsten Regeln in Kürze:

  • Vor dem Betreten und beim Verlassen der SHM-Anlagen in die Zugangsliste eintragen
    Die Listen liegen in der Segelkammer, im Optikeller, vor dem Vorstandszimmer und in der Bootshalle aus.
    Eingetragen werden Name, Datum, Uhrzeit und Telefonnummer für die Rückverfolgung bei Infektionsfällen
  • Grundsätzlich mindestens 1,5m Abstand halten
    Ausnahmen s. Clubkonzept
  • Maximale Personenzahl einhalten
    Umkleiden je 2, Clubkeller 6, Segelkammer 2 Personen
  • Hygienevorgaben einhalten
    Händewaschen vor und nach dem Sport, Hust- und Niesetikette
  • Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
    Ausnahmen nur gemäß §1 (2) CoronaSchVO
  • Möglichst vor dem Segeln Kontaktflächen am Boot desinfizieren.
    Flächendesinfektionsmittel ist im SHM in Sprühflaschen vorhanden.
    Auftragen, einwirken lassen und mit einem persönlich mitgebrachten sauberen Tuch abwischen

Die ausführlichen Regelungen findet Ihr im Clubkonzept zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung.
Bitte lest sie Euch gründlich durch und beherzigt sie unbedingt!
Diese Regeln sind für alle Vereinsmitglieder verpflichtend!

Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wir hoffen, dass Ihr alle durch vorbildliches Einhalten der Regelungen Euren Beitrag leistet.

Mast- und Schotbruch
Der geschäftsführende Vorstand
15.06.2020

Segeln, Segeln, Segeln

Leere Boxen am Steg, weil die Vereinsboote zum Abendsegeln und Training auf dem Aasee sind

Lange Zeit hat auch der Segelclub Hansa-Münster e.V. den Vereinsbetrieb eingestellt, um die Kontakte so weit als möglich einzuschränken. Seit einigen Wochen ist nun mit Auflagen und Regeln zur Hygiene der Trainings- und Segelbetrieb wieder möglich. Segeln hat hier den großen Vorteil, dass es als Sportart an der frischen Luft und im freien Gelände besonders geeignet ist, um sich auch in Corona-Zeiten Bewegung, Spaß und Sport zu gönnen.

Die Bootsnutzung ist daher auch schnell angestiegen – an der Stelle herzlichen Dank an alle, die beim Fertigmachen der Boote und des Hafens als Familien oder Zweierteams enorme Arbeit geleistet haben. Die großen Termine wie Workshops und Boote ins Wasser mit sonst bis zu 80 fleißigen Helfern konnten ja nicht stattfinden. Großartig ist auch, dass die Vereinssegler von sich aus darauf achten, Abstand zu halten und auch mal am Vor- und Nachmittag zum Segeln kommen. Immer häufiger sieht man aber auch leeren Boxen, weil alle Vereinsboote zum Freizeitsegeln oder für Trainings auf dem See sind. Der Aasee dürfte dieses Jahr für viele einen Urlaub ersetzen.

Training der Fördergruppe SVNRW vor Kiel, Juni 2020

Ebenso wie die olympischen Wettbewerbe wurden WM und EM, Landesmeisterschaften und Ranglistenregatten abgesagt, auf den späten Herbst oder in das nächste Jahr verschoben. Für die Leistungssegler/innen des Vereins bedeutet das leider, dass sie ihre hervorragenden Platzierungen und fleißigen Trainings im Winter erstmal nicht für Auftritte in großen Wettbewerben nutzen können. Für viele der jüngeren Segler/innen ist damit auch verbunden, dass sie ein Jahr früher als sonst üblich versuchen, in die nächste Boots- oder Altersklasse umzusteigen, also beispielsweise vom Optimist in den Laser. Eltern, Verein und Landesverband bemühen sich hier hinter den Kulissen mit Trainingsorganisation und Bootsmaterial so gut wie möglich zu unterstützen. Für alle ist diese Situation aber eine Herausforderung.

Kraft- und Stabilisationstraining per Videokonferenz

Während der strikten Kontaktbeschränkungen in den letzten Wochen wurden vom Landesleistungsstützpunkt wochenweise Trainingspläne an die Segler/innen herausgegeben. Um die Motivation zu steigern haben die Trainer per Videokonferenz zusammen mit den Segler/innen trainiert oder auch mal eine Runde Taktiktraining per VirtualRegatta am Computer angeboten. Das Segeln auf dem Wasser kann dieses Training aber nicht ersetzen und daher sind alle froh, dass mit der gebotenen Vorsicht nun wieder erste Vereinstrainings der Piraten, Laser und Optis angeboten werden. Auch die überregionalen Trainings des Landesleistungsstützpunktes finden wieder auf dem Wasser statt und die Segler/innen in den Landesgruppen oder in der Nationalmannschaft können wieder weitere Trainingseinheiten in Warnemünde oder am Bundesstützpunkt in Kiel durchführen.

Jahreshauptversammlung 2020

Der Vorstand verabschiedet Peter Homann und Walid Ayad.
Von links nach rechts: Thomas Köster, Hermann Sandknop, Finn Vosteen, Stefanie Hövener, Klaus Mechler, Walid Ayad, Peter Homann, Thomas Große Ahlert und Thomas Bruns

Am 6. Februar lud der SHM zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Im vollbesetzten Vereinslokal „Moro 112“ lauschten 74 Anwesende den Ausführungen des Vorstandes. Der geschäftsführende Vorstand berichtete über die zahlreichen seglerischen Aktivitäten, die intensive Jugendarbeit, die Aus- und Fortbildung, die baulichen Vorhaben und die positiven Entwicklungen bei der Mitgliederzahl des Jahres 2019. „Der Verein zählt mittlerweile sage und schreibe über 700 Mitgliedschaften, davon mehr als 25 % aktive Kinder und Jugendliche“, so betonte der 1. Vorsitzende Klaus Mechler die positive Entwicklung der Mitgliedschaften, die vom Geschäftsführer Hermann Sandknop präsentiert wurden.

Von ihren Ämtern im geschäftsführenden Vorstand als Finanzwart und Leiter Boote/Hafen verabschiedeten sich Peter Homann und Walid Ayad. Der kräftige und lang andauernde Applaus der Anwesenden war ein deutliches Zeichen der Anerkennung für ihre langjährige und engagierte Vorstandsarbeit. Peter Homann bedankte sich bei Versammlung für die gute Unterstützung und die tollen ereignisreichen Jahre mit der Erwartung: „Ich möchte mir jetzt auch wieder mehr Zeit zum Segeln nehmen“. Dr. Walid Ayad möchte sich stärker in der Auslandsarbeit bei „ Hammer Forum Medical Aid for Children“ engagieren. „Danke für die tolle Zeit – Ihr habt mir viel gegeben“, war sein Fazit nach seiner langjährigen Vorstandstätigkeit. Als Nachfolger wurden Thomas Bruns und Thomas Große Ahlert in den Vorstand gewählt.

Die finanziellen Rahmendaten, vorgestellt und erläutert vom noch amtierenden Finanzchef Peter Homann, zeigen, dass der Verein auf sehr soliden wirtschaftlichen Füßen steht. Dabei spielen bewilligte Zuschüsse aus unterschiedlichen Fördertöpfen, wie Stefanie Hövener (stellvertretende Vorsitzende) berichtete, eine entscheidende Rolle. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 wurde einstimmig von der Versammlung beschlossen.

Dr. Walid Ayad berichtete über die Verstärkung der vereinseigenen Bootsflotte mit weiteren Segelbooten und die Planungen zur Sanierung und baulichen Weiterentwicklung von Steganlagen, Vereinsgebäude und Terrasse zwischen verpachteter Gastronomie und dem Hansa-Hafen. Das regelmäßige und qualitativ gute Jugend-Training unter Lena Thöne und Susann Woehl zeigt erkennbare Erfolge. Dieser kontinuierliche Aufwärtstrend beweist, dass der Landesleistungsstützpunkt NRW am Aasee beim SHM definitiv richtig verankert ist.

Finn Vosteen, Jugendvorsitzender, stellte die Schwerpunkte der Arbeit der SC-Hansa-Jugend vor. Das erste Highlicht bildet gleich im März die „Pre-season-sail-Regatta“ auf dem Aasee.

Der SHM ist für die Zukunft gut aufgestellt und die geplanten Vorhaben für die kommende Saison werden helfen am Aasee den Wassersport in Münster noch weiter nach vorne zu bringen.

(Dieter)

Meine Winsch und ich

Nach dem gestrigen Themenabend sind inzwischen einige Mitglieder des SHM in der Lage, eine Winsch zu demontieren und eventuelle Fehler zu lokalisieren.

Was passiert auf meinem Törn, wenn die Winsch versagt? Diese Frage stellten sich einige Mitglieder und baten Ekkes, das Thema in den Themenabenden zu bearbeiten.

Thomas K. organisierte von den Unternehmen der-wassersportladen.de und stemmler-winschen.de einige Versuchswinschen, und Ekkes bereitete das Thema komplett vor. Mit Unterstützung von Klaus V. und Bernhard entstand ein kurzweiliger und interessanter Abend. Ziel der Unterrichtseinheit war es, den Crewmitgliedern zu zeigen, dass das Zerlegen einer Winsch mit Bordwerkzeug  durchaus möglich ist.

(Thomas K.)

Piraten-Workshop, Teil 2

Boote verschieben, Material verteilen, Arbeitsgruppen einteilen, Kaffeemaschine anwerfen. So langsam zahlen sich die jahrelangen Workshops aus. Konzentriert machten sich am letzten Wochenende die verschiedenen Teams an die Piraten.

Familie I. bauten neue Inspektionsdeckel ein, Familie B. legte die erste Lackschicht auf die GER 4128, Familie K. bereitete die neuen Lenzklappen vor. Christian eröffnete spontan eine Ausbildungswerkstatt und erkläre Luca in Theorie und Praxis das Schäften von Holz für die Ruderpinne.

Die nächsten Termine sind der 15.02.2020 und der 14.03.2020.
Quereinsteiger sind herzlich willkommen.

Thomas und Team

Vorbereitungen für die neue Saison

Während der Leistungsstützpunkt schon wieder sportlich trainierte, wurden im Bootskeller die Optis von Sebastian, Ansgar und Stephan auf einen optimalen Zustand gebracht.

In der Bootshalle hatte sich der erste SZV-Workshop eingefunden, wobei dann auch gleich fünf Boote und ein Pirat in den Genuss der Oberflächenpflege kamen. Erste Schäden wurden behoben und die weiteren Termine geplant. Beachtet bitte immer den E-Hanseaten und Rundmails zu weiteren Arbeitseinsätzen, jede Hand ist gerne gesehen.

(Thomas)

Piraten-Workshop

Traditionsgemäß eröffnen die Piraten immer die Workshops im Winter. Dieses Jahr ist für die 4128 eine neue Deckslackierung vorgesehen, außerdem muss der Zwischenboden der 3753 kontrolliert werden. Weitere Schönheitsreparaturen an allen drei Booten folgen. Kräftig poliert wurde bereits am vergangenen Samstag mit Unterstützung der umfassenden Maschinentechnik in der Werkshalle.

Weitere Termine sind am 18.01., 15.02. und 14.03.2020 jeweils um 11:00 Uhr in der Bootshalle.

(Thomas)

Winterzeit – Segelzeit

Wintertraining im Landesleistungsstützpunkt Aasee

Seit einigen Jahren bietet der Landesleistungsstützpunkt Segeln am Aasee für die sportlichen leistungsorientierten Segler/innen der Region vereinsübergreifend ein umfassendes Theorie-, Athletik- und Wassertraining an. Im Sommer werden viele Stunden auf dem Wasser am Aasee, bei Regatten in ganz Deutschland oder bei Trainingstagen auf wichtigen Regattarevieren bspw. vor Medemblick oder Kiel verbracht. Im Winter werden mit zwei bis drei Trainingseinheiten in der Woche athletische Grundlagen für die nächste Saison gelegt sowie das theoretische Wissen um Strömung, Wind, Trimm, Ernährung, Regattaregeln, Zweikampftechniken oder Kompassegeln erweitert. Zusätzlich findet gelegentlich auch bei eisigen Temperaturen Training auf dem Wasser statt, um bei den ersten Regatten Ende März schon mit einem guten Bootsgefühl antreten zu können. Selbst die kleinsten Segler/innen im Optimist B trauen sich dazu aufs Wasser und werden oft – wie auf dem Foto – mit fantastischem Segeln im Winter belohnt.

Aber auch alle anderen Segler/innen im Verein brauchen nicht alleine vor ihrem Keksteller zu sitzen. Themenabende, Vereinstrainings zu Stabilisierung und Gleichgewicht oder Theorie für Einsteiger bieten viele Möglichkeiten, sich auch im Winter intensiv auf das Segeln im nächsten Frühjahr vorzubereiten. Ab Januar wird es dann auch regelmäßig Workshops zu verschiedenen Themen der Bootstechnik und zum Reparieren und Tunen der verschiedenen Bootsklassen (Polyvalken, C55, SZV, Pirat, Laser) im Verein geben. Also bringt die Kekse doch einfach mit!

Workshop Gelcoat Reparieren im Werkraum der Bootshalle

Winterfest 2019

Den Jahresabschluss und den Beginn der dunklen Winterzeit bildet schon traditionell das Winterfest. Wie bereits im letzten Jahr fand dies wieder in unserm Klubrestaurant Moro 112 statt.

In dem festlich geschmückten Raum wurden die Hanseatinnen und Hanseaten mit einem Glas Prosecco in gemütlicher Runde empfangen. Nach der Begrüßung durch Joachim, Leiter unseres Festausschusses, und unseren ersten Vorsitzenden Klaus ging es dann zu den Tischen, um das gemeinsame Abendessen zu genießen. Die Jugend wurde dabei wieder in unseren Clubräumen in der oberen Etage mit Pizza versorgt. Nach dem guten Essen wurden traditionell die Clubsportler geehrt. Dabei wurde mit den Kindern und Jugendlichen in den Bootsklassen Opti und Laser begonnen, gefolgt von den Zugvögeln, sowie der Yardstick Clubmeisterschaft.

Auch der Bademeisterpokal wurde vergeben, obwohl dieses Jahr gar kein Event vom Aasee vorlag! Als Unterhaltung war dann der Auftritt eines Sängers geplant, doch viel der krankheitsbedingt aus. Zum Entsetzen von Joachim meldete sich auch der DJ am Morgen des Winterfestes ab, doch konnte ein Ersatz besorgt werden, der nach dem offiziellen Teil dafür sorgte, dass sich nach und nach auch die Tanzfläche füllte. Auch ohne großes Programm konnten sich die Anwesenden mit vielen Gesprächen und Anekdoten über die vergangene und reichlich Plänen für die kommende Segelsaison vergnügen.

Dirk

Weihnachtsbaum am Hafen

Kurz vor dem ersten Advent hatte Joachim, der Leiter unseres Festausschusses, die tolle Idee am Hafen einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Gesagt, getan, wurde ein drei Meter hoher Baum bestellt und dazu auch Schmuck besorgt. Das Baumaufstellen wurde in gemütlicher Runde mit Lagerfeuer, rotem und weißem Glühwein sowie Kinderpunsch von einigen Fleißigen vollzogen, während die anderen dies in gebührender Entfernung fachlich diskutierten. Den Abschluss bildete der Lichterschmuck, der dafür sorgt, dass der Baum ab Sonnenuntergang beleuchtet ist.

Somit avanciert unser Weihnachtsbaum nicht nur zu einem Hingucker am oberen Aassee, sondern schmückt auch die Webcam, auf der in dieser Jahreszeit ja leider die Boote fehlen. Noch lange bis in den späten Abend hinein standen viele bei Clubschnack, Heißgetränken und sogar Grillgut am Feuer. Diese Idee wird hoffentlich im nächsten Jahr wiederholt und entwickelt sich vielleicht zu einem neuen Brauch im Hansa.

Dirk