Optipussi am Baldeneysee 2021

Hansa und HiSC glänzen bei der Optipussi

Das vergangene Wochenende (19./20.06.) am Baldeneysee war sehr anspruchsvoll mit den verschiedensten Bedingungen, denen sich Benita, Jule, Michi, Paul und Tim in Opti B und Jan Malte, Johannes und Mattis in Opti C stellten.

Am Samstag gab es wenig Wind, der zum Teil unvorhersehbar drehte und durch immer wieder auftretende Böenfelder sehr schwierige Bedingungen für die Seglerinnen und Segler bot. Trotz dieser widrigen Umstände waren unsere Kids sehr gut unterwegs, allen voran Michi und Mattis, die bereits an diesem Tag mit einem 04. und einem 03. Platz in Opti B bzw. Opti C sehr gute Ergebnisse zeigten.

Am Sonntag gab es dann sehr schönen Wind, der im Vergleich zum Samstag stetig und stark war. In diesen Bedingungen fühlten sich einige unserer Kinder besonders wohl, was unter anderem durch permanent starke Top 10 und Top 5 Finishes gezeigt wurde. Besonders erfreulich war der Zieleinlauf im zweiten Lauf am Sonntagmorgen, in dem die ersten drei Plätze ausschließlich an die Seglerinnen und Segler des LLStP Münster gingen.

Im Endergebnis konnten wir mit den Plätzen 2 in Opti B und C sowie 5 und 8 von 32 Startern in Opti B einen starken Start in die Saison feiern, in der sicherlich auch noch bessere Ergebnisse auf uns warten. Ein herzlicher Dank geht an den ETUF, der die Regatta hervorragend organisiert hat! Wer alle Ergebnisse sehen möchte, findet sie unter https://www.manage2sail.com/de-de/event/Optipussi2021#!/results?classId=OptiB.

Petra und Paul

Haubentaucher 2021

Schaumkronen auf dem Dümmer bei 5 Bft und für die Kinder in Opti B ein Nadelöhr, durch das sie bei auflandigem Wind auf den Dümmer hinausfahren. Das war die erste Hürde, die es zu überstehen galt bei dieser ersten Regatta in diesem Jahr. Gemeldet werden konnte für Opti A und B, Europe und Teeny und mit Benita, Demir, Esma, Finn und Jule im Opti und Benedikt und Lena in der Europe war der SHM gut vertreten. Erweitert wurde das Team durch Paul vom HiSC als weiteren Segler des Landesleistungsstützpunktes.

Nach Vorzeigen des negativen Coronatestergebnisses und Einloggen in die Luca-App nahm das normale Regattageschehen am Freitagabend seinen Lauf. Und richtig schön war es, nach der langen regattafreien Zeit endlich wieder gemütlich mit mehreren Leuten in Campingstühlen zusammenzusitzen und über vergangene Regatten und den kommenden Tag zu reden und Klatsch und Tratsch auszutauschen.

Der erste Regattatag stellte bei starkem Wind für einige B-Seglerinnen und Segler eine echte Herausforderung dar und 25 der 60 gemeldeten Segler:innen fuhren schon vor oder während der ersten Wettfahrt wieder rein. Direkt im Anschluss an die Wettfahrt entschied die Wettfahrtleitung, aufgrund der gemessenen 23-24 knt keine weiteren Wettfahrten in B zu starten, was einige unserer Segler:innen etwas enttäuschend fanden. Zu gerne wären sie noch weiter gesegelt.

Lena hingegen war nach der ersten Wettfahrt der Überzeugung, dass sie keine weiteren Wettfahrten fahren könnte, nachdem die erste schon so anstrengend gewesen war. Sie wirkte aber dann nach der dritten Wettfahrt ganz zufrieden mit dem gesamten Tag. Auch in Teeny und Opti A wurden drei Wettfahrten gesegelt.

Der nächste Morgen startete sonnig und mit nur noch leichtem Wind. Motiviert starteten alle aufs Wasser und hofften auf weitere Wettfahrten. An Land sprach sich langsam herum, dass die B- Wettfahrt vom Samstag nicht gewertet wurde, weil das Signal zur Startverschiebung schon gegeben worden war, bevor die letzten B-Segler:innen im Ziel gewesen waren.

Vom Wasser her hörte man immer mal wieder, dass getutet wurde, meistens gab es kurz danach aber schon wieder einen Abbruch der Wettfahrt, da der Wind immer wieder drehte.

Auskundschaftende SUP-Paddler:innen konnten immerhin berichten, dass die Startverschiebung von einigen Hanseat:innen dafür genutzt wurde, Lenas Europe Probe zu fahren.

Letztlich wurden am Sonntagmorgen nur in der Europe noch zwei Wettfahrten gefahren, in allen anderen Klassen jeweils eine. Trotzdem gab es für alle eine Sieger:innenehrung. Obwohl es keine Ranglistenregatta für die B-Segler:innen geworden ist, konnten sich einige Kinder über einen hübschen Glaspokal freuen.

Insgesamt hatten Segler:innen und Begleiter:innen ein schönes Wochenende. Super, dass es endlich wieder losgeht! Wer sich für die Ergebnisse interessiert, kann diese bei Manage2Sail einsehen.

(Petra)

Hackebeil vom Rursee 2021

12.-13. Juni 2021

Für unsere erste Auswärtsregatta diesen Jahres ging es mit zwei voll besetzten Doppelstocks in die Eifel zum Rursee. Dort wurden am Samstag bei schönstem Wetter und durchmischten Windbedingungen drei Wettläufe mit großem Kampfgeist ausgetragen. Die, für den Rursee üblichen, wechselhaften Bedingungen forderten den Segelnden ihr bestes Können ab. Gleichzeitig bekamen jüngere Crews die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln. Anschließend nach den drei Wettfahrten fuhren wir zurück in die gastgebenden Vereine, denn Corona-bedingt wurden die auswärtigen Mannschaften auf verschiedene Vereine aufgeteilt. Dort ließen sie den Tag in einer, für die Piraten üblichen, geselligen Runde am Seeufer mit Grill ausklingen.

Am folgenden Tag bestätigte sich leider die schlechte Windprogonose und es konnte keine vierte Wettfahrt gesegelt werden. Nach ein paar Windfeldern, die sich leider nicht durchsetzten, wurde die Regatta schließlich beendet.
Die Regatta wurde zwischen 34 Crews aus ganz Deutschland ausgetragen. Neben den bekannten, starken Segelnden nahmen auch viele Teams aus Reihen der Jugend teil. Gewinner waren Svenja Thoroe und Karsten (Butze) Bredt (SYC), gefolgt von Ben Uerlichs und Michael Bünten (SSCR) sowie Frieder Billerbeck und Julius Raithel (SVWS). Auch die Teams vom Segelclub Hansa konnten vorzeigbare Ergebnisse ersegeln. Josh Köster und Melina Schuhl verfehlten die angestrebten Top 10 leider um einen Platz. Gerrit Balzer und Linus Heiny (erste Piraten Regatta – weiter so!), erreichten den 17. Platz. Henrik Balzer und Luca Wlecke ersegelten den 23. Platz, dicht gefolgt von Carl Graba und Frida Brenne auf dem 25. Platz.

Wir danken den Ausrichtern vom SSCR am Rursee, die uns unter Einhaltung der Corona Regeln eine sehr schöne Regatta ermöglicht haben, sowie den uns gastgebenden Vereinen SCW-R und YCR.

Bericht: Carl Graba, Frida Brenne (GER 4898/3925), Melina Schuhl (GER 4398)

Opti-Regattatraining an Pfingsten

Am Sonntag und am Montag, dem 23./24.05.2021 haben die Optimisten des Leistungsstützpunktes eine Übungsregatta mit je 4 Läufen pro Tag durchgeführt. An diesen zwei Tagen gab es immer wieder starken Wind und schönes Wetter. Der Aufbau der Boote begann um 10:00 Uhr. Danach ging es mit der Vorbesprechung weiter, kurze Zeit später gingen wir auf´s Wasser. Dort übten wir den Ablauf einer Regatta. Kurz vor der Mittagspause segelten wir unsere ersten beiden Wertungsläufe. Eine Stunde später perfektionierten wir unsere Segelkünste weiterhin, um stets besser zu werden. Zum Schluss der zweiten Hälfte des Tages segelten wir unsere Wertungsläufe 3 und 4, anschließend kamen wir in den Hafen zurück.

Der nächste Tag begann um 9:00 Uhr. Wir bauten wie immer unsere Boote auf, hörten bei der Vorbesprechung zu und gingen anschließend auf´s Wasser. Wir übten die Vorstartphasen, die Nachstartphasen, Zieleinläufe, Wenden, Halsen und Tonnenrundungen. Wir segelten wieder zum Schluss des ersten Teils 2 Wertungsläufe. Im zweiten Teil des Tages segelten wir bei der Yardstickregatta mit. Dies waren unsere letzten zwei Wertungsläufe. Die Yardstickregatta hatte zwei Läufe. Ein Lauf hatte zwei Runden. Am Ende gab es dann eine mündliche Siegerehrung. Die Platzierungen waren wie folgt: 1.Finn, 2. Sebastian, 3. Michael, 4. Moritz, 5. Charlotte, 6. Paul, 7. Jule, 8. Jonathan S., 9. Jonathan F., 10. Lisa. Es war insgesamt ein gelungenes Trainingswochenende. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Trainer und Organisatoren.

M. Jaroschenko

Sportliche Pfingst-Highlights 2021

Es bewegt sich wieder was auf unserem Aasee! Nachdem in den Leistungstrainings schon vor ein paar Wochen unsere jungen Segler wieder aufs Wasser gegangen waren, Ausbildung und Kurse Schritt für Schritt angelaufen sind, brachte das vergangene Pfingstwochenende einen weiteren Schub: am Sonntag und Montag fanden vereinsübergreifende Trainings der Optis und Laser statt, am Pfingstmontag dann auch noch zwei Trainingsläufe aller Hansa-Bootsklassen, die coronabedingt die traditionelle Pfingstrosenregatta ersetzen mussten. Denn offzielle Wettkämpfe, also auch Regatten, waren bis dato noch nicht erlaubt. Diese sind erst wieder seit dem 28.5. wieder freigegeben.

An allen Trainings nahmen viele Seglerinnen und Segler teil, die Freude, wieder „in Echt“ Wind und Wellen zu spüren, war allen Wasserratten spürbar anzumerken. Die Coronaschutzbestimmungen wurden vorbildlich eingehalten; für die umsichtige Planung und professionelle Durchführung der Trainings gab es ehrliches und verdientes Lob von Sportlern und den mitgereisten – und Abstand haltenden – Eltern.

Die „Pfingstrosen-Ersatzläufe“, für die sich 18(!) Crews – auch vier Piraten-Crews waren dabei – angemeldet hatten, stellten dann für alle Teilnehmenden eine besondere Herausforderung dar, da der Wind in Böen die angekündigten 6 Beaufort ein ums andere Mal erreichte. Schnelligkeit, Kraft, Konzentration, Reaktionsvermögen und Kondition waren gefragt. Kein Wunder, dass bei diesen Bedingungen das ein oder andere nicht so glatt laufen konnte: Kenterungen, Kontakt mit der Uferbepflanzung, heftige Berührungen einiger Boote (ja, eine Werft wird sich um eine Reparatur kümmern müssen), ein Rippenbruch. Aber trotz alledem war bei Jung und Alt eher Freude und Zufriedenheit zu spüren: „Es war schön wieder auf dem Boot zu sein, wieder sportlich herausgefordert zu werden, viele Gesichter wieder live zu sehen.“

Angesichts weiter sinkender Infektionszahlen wächst die Zuversicht, dass das quirlige Vereinsleben schnell wieder in den Hansahafen und auf den Aasee zurückkehrt. Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, Ausbilder, Trainer und nicht zuletzt an alle segelnden Vereinsmitglieder, die Stück für Stück wieder mehr Normalität in die Hansa-Aktivitäten zurück gebracht haben.

Karl-Heinz Kötterheinrich

Stützpunkttraining der Laser am 23./ 24.05. auf dem Aasee

Nach einem langen Lockdown geprägt von Online-Training und Einzelunterricht auf dem Wasser ging es am vergangenen Pfingst-Wochenende, am 23. und 24. Mai, für die Laser-Segler endlich wieder zum Training gemeinsam auf den Aasee.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns, nachdem wir unsere Boote aufgebaut hatten, zur Vorbesprechung und starteten danach zu dreizehnt mit Trainerin Lena Thöne in unsere erste Trainingseinheit. Nach einer gemeinsamen Mittagspause mit Pizza auf der Sliprampe trafen wir uns zur zweiten Einheit des Tages mit deutlich zunehmendem Wind wieder auf dem Wasser. Um 17 Uhr ging für uns der erste von zwei schönen, wenn auch anstrengenden Tagen zu Ende.

Montagmorgen versammelten wir uns zu Tag zwei des Stützpunkttrainings wieder auf dem Wasser. Nach einem Windreichen Morgen und einer wohlverdienten Mittagspause fuhren wir am Nachmittag noch einige Läufe für die interne Rangliste, bevor es für uns nach der Abschlussbesprechung wieder nach Hause ging.

Wir alle haben uns sehr gefreut, uns wiederzusehen und gemeinsam bei tollem Wind und Wetter zu trainieren. Wir freuen uns auf eine nun endlich gestartete Segelsaison 2021.

(Crispin)

Laser Tack 4.7 am Steinhuder Meer 2021

Am 8. und 9. Mai fand endlich mal wieder eine Laser-Regatta statt. Als einzige vom SHM fuhr ich zum Steinhuder Meer, wo die Laser Tack beim Hannoverschen Yachtclub stattfand. Wir sind fünf Wettfahrten bei wunderschönem Wetter gesegelt. Es waren Segler aus Hamburg, Kiel und Rostock dabei, insgesamt 36 Starter. Aufgrund der Corona-Maßnahmen gab es leider keine Abendveranstaltung. Die Regatta war aber super organisiert.

Die Ergebnisse gibt’s bei manage2sail.

Julia

Vorsichtig mehr segeln

Unter Einhaltung der Hygieneregeln ist der Segel-Saisonstart erfolgt. Erfolgreich konnte im SC Hansa das Training im Ablauf und in den Gruppengrößen angepasst werden. Die überwiegende Anzahl an Regatten musste zwar abgesagt oder verschoben werden, aber bei den ganz wenigen stattfindenden war auch der Hansa erfolgreich beteiligt.

Trainingsgruppen und Kader segeln in Kiel-Schilksee, und auch in Münster wird fortlaufend an weiteren Angeboten gearbeitet. Der Segelclub Hansa-Münster beteiligt sich an den Sportangeboten der Modellregion (die Presse berichtete). Im Rahmen dieses Projektes werden Veranstaltungen am kommenden Pfingstwochenende vorbereitet.

Ralf

Opti-Ferientraining

Schnee, Hagel, Regen und Kälte, machmal auch ein wenig Sonne – frühlingshaft war es in der zweiten Ferienwoche definitiv nicht. Dennoch nutzten Optiseglerinnen und -segler aus Aufbau- und Leistungsgruppe die freien Feriennachmittage und den zum Teil starken Wind dafür, sich auf die hoffentlich bald startende Regattasaison vorzubereiten. Dass sie zeitweise die einzigen Seglerinnen und Segler auf dem Aasee waren, zeigt, wie hart sie im Nehmen sind!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Trainerinnen und den Trainer, die diese Trainings neben Abivorbereitung bzw. Berufstätigkeit möglich gemacht haben!

Petra

Bericht der Jugendabteilung

Trotz Corona konnte die Jugend auch 2020 einige Aktivitäten gemeinsam durchführen, sowohl digital, als auch face-to-face. So wurde im April eine Jugend e-Sailing Regatta veranstaltet und auch die e-Sailing Bundesliga wurde von einem SHM-Team aus der Jugend, mehr oder weniger erfolgreich, aufgemischt. Nach den Lockerungen im Sommer konnte die Jugend auch wieder trainieren und sogar Auswärtsregatten waren für manche Bootsgruppen möglich. In den Sommerferien nahmen eine große Anzahl an Jugendmitgliedern eine Woche an der SVNRW Veranstaltung am Grevelinger Meer teil. Doch auch im zweiten Lockdown am Ende des Jahres blieb die Jugend durch einen gemeinsamen Online-Spieleabend in Kontakt.

Die Saison 2021 begann für uns mit der Jugendversammlung Anfang Februar. Da Finn und Paul beide Münster verlassen, wurde ein neuer Jugendvorstand gewählt; Melina Schuhl als Jugendvorsitzende Judith Maucher als Stellvertreterin. Dabei planten wir auch die Einrichtung des Jugendraums und die Erstellung eines Instagram Accounts für den Hansa. 

Schließlich führten wir die Pre Season Sail dieses Jahr wieder online durch und konnten 4 Läufe mit viel Spannung und Spaß segeln. Gewonnen hat letztlich Christoph Möhring, zweiter Platz wurde Ole Kuphal und dritter Jesse Heiny. 

Noch geplant für die Zukunft sind eine Sportchallenge, die finale Einführung des Instagramkanals und eine Spaßregatta in Optis von der Jugend für Erwachsene. Auch hoffen wir, den Jugendtörn wieder durchführen zu können, vielleicht in den Sommerferien. Insgesamt hoffen wir alle auf eine schöne Saison, in der vieles wieder stattfinden kann.

Melina

Video-Mitgliederversammlung 2021

Wechsel auf der Kommandobrücke

Screenshot des neu gewählten Vorstands: von links
Oben: Karl-Heinz Kötterheinrich (neuer 1. Vorsitzender), Hermann Sandknop, Ralf Kuphal
Mitte: Stefanie Hövener, Thomas Große Ahlert, Finn Vosteen
Unten: Thomas Bruns
Screenshot des neu gewählten Vorstands
Oben: Karl-Heinz Kötterheinrich (neuer 1. Vorsitzender), Hermann Sandknop, Ralf Kuphal
Mitte: Stefanie Hövener, Thomas Große Ahlert, Finn Vosteen
Unten: Thomas Bruns

Am 5. Februar lud der SHM zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Die Corona-Pandemie ließ kein Zusammentreffen in Präsenz zu. Die deshalb anberaumte Videokonferenz hatte 100 Teilnehmende und damit sogar mehr Zuhörer als die Versammlungen in den Jahren zuvor.

Der geschäftsführende Vorstand berichtete über das erheblich eingeschränkte Vereinsleben im Corona-Jahr, die seglerischen Aktivitäten, die Jugendarbeit, die Aus- und Fortbildung sowie die baulichen Maßnahmen. In eigener Verantwortung konnten trotz der schwierigen sportlichen Bedingungen immerhin drei Regatten für Optis, Laser und Piraten unter verschärften Hygienebedingungen am Aasee durchgeführt werden.

„Der Verein zählt 694 Mitglieder und hat trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie keine Segelfans verloren“, so kommentierte Geschäftsführer Hermann Sandknop die positive Entwicklung der Mitgliedschaften. Sorge bereitet allerdings aufgrund der zeitweisen Covid 19-bedingten Einstellung des Trainingsbetriebes der Rückgang von Anmeldungen an jungen Optimisten. In 2021 soll deshalb der Fokus auf den Breitensport und besonders auf den Optimisten-Nachwuchs gesetzt werden.

Von ihren Ämtern im geschäftsführenden Vorstand als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender verabschiedeten sich Klaus Mechler und Thomas Köster. Bei den nachfolgenden Wahlen wurde Karl-Heinz Kötterheinrich als Nachfolger des 1. Vorsitzenden und Ralph Kuphal als stellvertretender Vorsitzender „Sport“ gewählt.

Besonderes Lob erhielt der scheidende Präsident Klaus Mechler im Namen aller Mitglieder durch den Alterspräsidenten Klaus Eustermann. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit initiierte der Verein den Bau der Bootshalle in Hiltrup, ein umfangreiches Trainings- und Ausbildungskonzept, die Ernennung zum Landesleistungsstützpunkt und die Erweiterung des Clubhauses. Maßgeblich war der scheidende 1. Vorsitzende auch an der Vergabe der Vereinsgaststätte an einen neuen Pächter verantwortlich. Seit der Eröffnung des Moro 112 ist das Hansa-Hafengelände zu einem grandiosen Freizeitort für alle Münsteraner geworden. Klaus Mechler verabschiedete sich vom Steuerstand mit den Worten: „Danke. Wir sind ein besonderer Verein.“

Thomas Köster bedankte sich nach 10 Jahren Vorstandsarbeit bei der Versammlung für die gute Unterstützung und die tollen ereignisreichen Jahre mit der Aussage: „Ich bleibe im Verein an anderer Stelle aktiv, möchte meinen Nachfolger unterstützen und die Piraten im Verein nach vorne bringen“.

Ein kräftiger und lang andauernder Applaus für die langjährige und engagierte Vorstandsarbeit soll bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden.

Finanzchef Thomas Bruns stellte die finanziellen Rahmendaten vor und erläuterte die Vorhaben in 2021. Der Finanzplan zeigt, dass der Verein auf sehr soliden wirtschaftlichen Füßen steht. Dabei spielen bewilligte Zuschüsse aus unterschiedlichen Fördertöpfen, wie Stefanie Hövener (stellvertretende Vorsitzende „Finanzen“) berichtete eine wichtige Rolle. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2021 wurde mit großer Mehrheit von der Versammlung beschlossen.

Trotz Corona-Einschränkungen verzeichnet das regelmäßige und qualitativ gute Nachwuchs-Training erkennbare Erfolge. Das Engagement aller Verantwortlichen untermauert, dass der Landesleistungsstützpunkt NRW am Aasee beim SHM definitiv richtig verankert ist.

Ohne Zweifel ist der SHM für die Zukunft gut aufgestellt und die geplanten Vorhaben für die kommende Saison werden helfen am Aasee den Wassersport in Münster noch weiter nach vorne zu bringen.

Alles im Blick: Impression aus der Schaltzentrale eines Moderators

(Dieter)