Helgoland, 01. bis 05. August 2026
Dieses Jahr sind wir zum Störtebeker Opti Cup nach Helgoland gefahren. Schon vor der Reise war es aufregend. Erst gab es Schwierigkeiten mit den Tickets, dann hat sich aber alles geklärt.
Am Tag vor der Abreise kamen wir in Cuxhaven an und gaben die beiden Trailer ab, die mit den Optis und dem Tornado beladen waren. Am nächsten Morgen ging es mit der MS Helgoland nach Helgoland und unser Gepäck wurde in einen Container geladen. Die Überfahrt war total schön.


Auf Helgoland darf man ausnahmsweise zum Störtebeker Opti Cup auf dem Unterland zelten. Wir waren allerdings in einer Ferienwohnung auf dem Oberland. Das war gemütlich und sehr bequem. Morgens, nach dem Frühsport, gab es direkt auf der Landungsbrücke Frühstück im Sonnenschein und abends warmes Essen.

Das Wetter war typisch Nordsee. Es war für die Insel sehr warm, zwischen 18 und 22 Grad. Meist schien die Sonne, mal gab es Wolken und immer wieder ordentlich Wind. Das Wasser war ungefähr 18 Grad kalt. Die Strömung war an allen Tagen sehr stark und hat das Segeln ganz schön schwierig gemacht. Die Regattabetreuung durch Paul Sigge vom ETUF und Johanna war richtig gut, so waren wir gut vorbereitet.


Jeden Morgen mussten wir unsere Optis durch die Brandung am Strand slippen. Dabei kamen immer wieder Wellen von vorne und teilweise lief das Boot schon voll, bevor man überhaupt losgesegelt war.
Am ersten Regattatag war leider viel zu wenig Wind, aber dafür eine richtig starke Strömung. Deshalb gab es erst Startverschiebung und später wurde der Regattatag für alle abgebrochen. Das war zwar schade, aber nachmittags durften wir mit dem Tornado bis zur Langen Anna fahren. Das war total cool, weil das Tornado so schnell ist und wir die Felsen vom Wasser aus sehen konnten.
Am zweiten Tag wurden vier Läufe geplant. Aber schon beim ersten Start wurden ich und ein paar andere seekrank. Nach einer Pause ging es für mich aber wieder raus.

Am dritten Tag lief es dann endlich besser. Wir konnten drei Läufe segeln und ich habe die Plätze 7., 8. und 13. erzielt. Das hat mich richtig gefreut. Abends haben wir dann alle Optis wieder auf den Trailer geladen und das Tornado gekrant.

Am Ende der Regatta war Claas auf Platz 9, Josua auf Platz 24 und ich auf Platz 31.

Am nächsten Tag haben wir nach dem Packen noch etwas Sightseeing gemacht. Wir sind über das Oberland bis zur Langen Anna gelaufen. Danach waren wir noch im Schwimmbad, haben Pizza gegessen und zum Abschluss ein Eis gegessen. Dann ging es mit der MS Helgoland zurück nach Cuxhaven. Dort haben wir den Trailer wieder ans Auto angekuppelt und sind nach Hause gefahren. Auf der Fahrt haben wir noch das Motorboot getankt.
Die Woche auf Helgoland war anstrengend, aber richtig spannend. Es war toll, auf den Wellen mit Strömung zu segeln. Ich habe viel erlebt, viel gelernt und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder beim Störtebeker Opti Cup dabei sein kann.
Barbara GER2094




































