Absegeln 2021

Die Regel „der dritte Platz schreibt“ ist wohl den meisten Regattaseglern bekannt. Bei den SHM Yardstickregatten bedeutet dies allerdings nicht einen kleinen Bericht zu verfassen, als vielmehr bei der nächsten Yardstickregatta die Wettfahrleitung zu übernehmen und auch die Zieleinlaufszeiten auswertfähig zugeordnet zu allen Booten aufzuschreiben. Für diese nicht allzu beliebte Tätigkeit gibt es jedoch für die Jahreswertung der Clubmeisterschaft ein Vergütung mit den Punkten für einen weiteren 3. Platz.
Nur was wenn die Drittplazierte Crew der letzten Regatta – warum auch immer – am aktuellen Termin verhindert ist? Um es kurz zu sagen: ich wurde im übertragenen Sinne „schanghait“ um die Lücke zu füllen und bekam aber als Bonus noch Petra als Assistentin an die Seite gestellt. Wir haben es gerne gemacht, denn Petra konnte aufgrund von Verletzungen nicht mit segeln und ich konnte nach langer Abstinenz am Prahm das ganze Prozedere mal wieder durchspielen.

Die online Meldeliste war mit 20 Booten und hinzukommend noch einigen vor Ort Nachmeldungen gut gefüllt und der Wind – Anfangs etwas mehr als für manche Segler gut – war auch da. So gab es auch noch vor dem 1. Start ein paar Rückzieher, insbesondere bei noch nicht so routinierten Laserseglern. Zu deren Bedauern reduzierte sich das Böengeschehen auf verträgliche Werte. Und für alle viel besser: die anfänglich bedrohlich dunklen Wolkengebirge rund um den See mieden uns: es kam nicht ein Tropfen Wasser von oben; später klarte es sogar freundlich auf.
Die zwei ausgeschriebenen Wettfahrten á zwei Runden konnten zügig gesegelt werden; soweit vom Prahm ersichtlich lief alles fair, sportlich und ohne Proteste.

Die Ergebnislisten sind natürlich auch verfügbar.
Anschließend gab es traditionell Kaffee und Kuchen in der Club-Gaststätte für alle Hansa Mitglieder, bei der eine kleine Ansprache des Vorsitzenden natürlich nicht fehlte. Eine gelungene seglerische Abschlussveranstaltung auf dem Aasee, die problemlos nach den im Club etablierten 3-G Regeln nur zufriedene Gesichter zeigte. Danke an Alle! (Ekkes)

Schweriner Herbstpokal 2021

Letztes Wochenende fand wie gewohnt in den Herbstferien der Schweriner Herbstpokal statt. Es waren wie in den vorjahren die Klassen opti A, Opti B, Opti C, Europe, Laser Standard, Laser radial und Laser 4.7 am Start. Bei den radial wo auch ich gestartet bin waren 44 Boote am Start. Ich bin als einziger Starter des Segelclubs Hansa Münster gestartet.

Am Samstag, den ersten Wettfahrt Tag war starker Wind der auch sehr böig war und dadurch das Feld sehr gemischt war. Teilweise Sind auch viele  gute Segler schlechte Platzierungen eingefahren. Am Samstag gab es vier Wettfahrten und ich bin eine Serie von 6 5 2 2 gefahren und war damit als vorläufiges Ergebnis zweiter Pubktgleich mit dem ersten. Am Sonntag waren die Bedingungen sehr schön mit wenig Drehern,  mittlerem und konstantem Wind und auch ohne Wolken viel Sonne und blauem Himmel. Außerdem waren diese Bedingungen für mich ideal weil ich bei diesen Bedingungen sehr schnell bin im Vergleich zu den anderen. Somit fing die erste Wettfahrt am Sonntag auch prima an so dass ich im Prinzip von Anfang an erster war so wie es auch an jeder Tonne der Fall war. Auf Der kurzen Zielkreuz jedoch hat mich dann noch ein Trainingskamerad mit etwas Glück überholen können so dass ich zweiter wurde. Im letzten Rennen somit das sechste Rennen der Regatta lief es nicht von Anfang an nach Plan jedoch konnte ich mich dadurch dass ich bei den Bedingungen wie gesagt sehr schnell war nach vorne arbeiten und war dann relativ schnell erster und so war es dann auch mit relativ viel Abstand am Ziel.

Insgesamt beendete ich die Regatta somit mit zwölf Punkten und den sechsten Platz als Streicher auf dem ersten Platz. Der zweite Platz hatte 30 Punkte so dass ich einen sehr großen Abstand hatte. Dadurch bin ich natürlich insgesamt sehr zufrieden und glücklich über so eine konstante Serie. Außerdem habe ich einen Preis für den besten U17 bekommen. Dazu gab es noch einen Media Markt Gutschein. So dass man insgesamt durch schönes Wetter, schönes Segeln und tolle Preise sagen kann das dies auf jeden Fall auf ein gelungenes Wochenende war. 

Max Stiff

IDJM Piraten 2021

Wie im letzten Jahr fiel die IDJM der Piraten im Sommer wegen Corona aus. Um so froher sind wir dass sie (zwar außerhalb der Ferien) doch noch stattfinden konnte. Wir fuhren also am Mittwoch, den 29.09.2021 morgen zum SVH am Dümmer und bauten schonmal Boote auf und trimmten diese schonmal auf den reichlich vorhergesagten Wind. Dieser sollte auch sehr konstant die nächsten Tage vorhanden sein.

An den beiden ersten Wettfahrt Tagen konnten wir, das sind: Aike Braje und Gerrit Balzer uns als jeweils Tages zweite mit zwei ersten Plätzen gut im Feld behaupten. Am dritten Wettfahrt Tag war etwas weniger Wind und es lief nicht alles wie geplant, sodass wir am Ende das Treppchen knapp verfehlten und auf einem sehr guten 4. Platz landeten. Da wir als einzige aus NRW im von MV und HH dominierten vorderen Feld mitmischten und so mit einigem Abstand das beste Team aus NRW wurden ist diese Leistung nicht klein zu reden und wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis.

Außerdem kämpften sich Henrik Balzer und Luca Wlecke tapfer, trotz häufiger Kenterungen und ohne Starkwinderfahrungen, durch die schwierigen Bedingungen und ersegelten insgesamt einen 24. Platz. Am letzten Tag konnte aufgrund des vielen Windes leider keine Wettfahrt mehr gestartet werden. Ich denke wir können sehr zufrieden sein denn es war eine wertvolle Erfahrung bei der wir sehr viel dazu gelernt haben.

Wir freuen uns schon sehr auf eine hoffentlich wieder normale Saison 2022. Außerdem stehen für diese Saison noch der Aaseepokal beim SCM und die Letzten Helden beim BSC für uns auf dem Plan. Nächstes Jahr geht es für uns zur großen IDJM mit allen Jugendbootsklassen nach Kiel und zur Junioren Europameisterschaft in die Schweiz.

Gerrit

Sweden meets Greece, oder: Höhepunkt eines Flottillentörns 2021

Vorab: alle Teilnehmer hatten eine oder zwei tolle Wochen in Griechenland und einige sind noch eine weitere Woche zwischen den Sporaden-Inseln unterwegs. Wind gab es reichlich, besonders in der zweiten Woche aber auch Regen und niedrige Temperaturen. Die Stimmung auf den drei Booten war dennoch hervorragend und für den Autor war es die beste Segelwoche: ich sage nur: 9,1 kn mit einem Dickschiff. Gestern sind wir wohlbehalten in Münster und Umgebung angekommen; den Seglern der dritten Woche wünschen wir Mast- und Schotbruch sowie eine sichere Heimreise.

Der Höhepunkt: Denkwürdige Ereignisse versüßten der Besatzung der „Nimertis“, einer 44-Fuß-Yacht, im Oktober anlässlich des Mittelmeer-Flottillentörns die ohnehin ungewöhnlich abwechselungsreise Reise. Aber ganz von vorn:

Bereits Wochen vor der Reise munkelten das halbe Worldwide-Web und die „Tagesthemen“, die besonders der Ü-50-Generation gut bekannte schwedische Popgruppe ABBA suche ihre damaligen Mitglieder für die Neuaufnahme eines Albums.

Völlig unerwartet traf unsere Crew die weiblichen ABBA-Popdiven Anni-Frid und Agnetha auf der verzweifelten Suche nach ihren männlichen Pendants. Ihre rat- und rastlosen Gesichter sprachen Bände, als sie durch die Straßen von Skíathos irrten. Ist DAS Björn oder DER da Benny oder doch nur wieder irgendein Passant?

Agnetha und Anni-Frid auf der Suche nach Benny und Björn

Nach längerer Recherche schienen die ABBA-Sängerinnen aber erfolgreich gewesen zu sein. Denn nicht lange vor der Einfahrt in den Hafen von Skópelos auf der gleichnamigen Insel wurde an Steuerbord DIE Kirche gesichtet, welche in dem ABBA-Film und -Musical „Mamma Mia“ eine gewisse Rolle spielte (https://reisemagazin.itravel.de/aus-aller-welt/reiseziele-attraktionen/die-mamma-mia-drehorte-in-griechenland-auf-den-spuren-des-kultfilms/). Passend zu der Passage der sog. Mamma-Mia-Kirche (39° 10,489′ N, 23° 39,089′ E) tauchte an Bord der „Nimertis“ ein bis dato unveröffentlichtes Video des neu vertonten Songs „Dancing Queen“ auf. Interessanterweise war auch die besagte Kirche auf den Aufnahmen im Hintergrund zu sehen.

Das neue vor Skópelos gedrehte Video des ABBA-Songs „Dancing Queen“

Nach Momenten der Verwunderung über diesen Zufall verfielen alle Crew-Mitglieder (das jüngste hat gerade einmal zarte 51 Lebensjahre absolviert) in einen kollektiven ABBA-Rausch. Nur wenig später wurde das unautorisiert aufgenommene Bildermaterial auch anderswo im Netz gesichtet.

Wenige Stunden nach der rasanten Verbreitung des Videostreams sichtete unsere Crew die nun völlig entspannten ABBA-Frauen Anni-Frid und Agnetha nach ihrem denkwürdigen Gig erneut, dieses Mal in der Hafenstadt Skópelos. Bereitwillig ließen sie sich ablichten, vermutlich um der Neuaufnahme zu einer schnellen Verbreitung zu verhelfen. Sie hatten offensichtlich gefunden, wonach sie suchten.

Agnetha und Anni-Frid auf Skópelos nach endlich erfolgreicher Suche

Hans-Christoph (hc)

Kiepenkerlregatta 2021

Über 40 Optis zum 40jährigen

Zum vierzigsten Mal fand am 2./03.10. unsere Kiepenkerlregatta statt. 1981 war Frank Tusch der erste Sieger, der stolz den Pokal, unseren hölzernen Kiepenkerl, mit nach Hause nehmen und seinen Namen in einer Plakette auf dem Pokal verewigen konnte. Nach Münster kommen konnte er aus diesem Anlass leider nicht, weil er gerade selbst als aktives Mitglied des WYD regattasegelnd unterwegs war.

40 Jahre später heisst der Sieger Michael Jaroschenko vom Hiltruper Segelclub. Michi beschloss seine Opti-Karriere damit mit einem schönen Erfolg, bevor er nun in den Laser umsteigen wird. Der Pokal, den er für einen Jahr mit nach Hause nehmen konnte, wurde in der Zwischenzeit um mehrere Podeste ergänzt und mit einem Glasschutz versehen und konnte so in all den Jahren durch verschiedenste Vereine und an viele Seglerinnen und Segler gehen.

Pokale gingen an diesem Wochenende aber an alle Seglerinnen und Segler, die ihre Vielseitigkeit während der Regatta unter Beweis stellen mussten. Trotz der eher windreichen Vorhersage war es am Samstagnachmittag ruhig, so dass nur zwei Wettfahrten gesegelt werden konnten. Am Sonntagmorgen frischte der Wind dann immer mehr auf. Die Kinder waren wirklich gefordert und mussten auf starke Böen und auf Winddreher reagieren.

Besonders souverän leisteten das Paul Fiete Hickstein vom SCD und Paul Patalas vom HiSC, die Michael Jaroschenko in der Klasse Opti B auf den Plätzen 2 und 3 folgten. Unsere besten Seglerinnen und Segler waren Jule Heiny auf Platz 4, Max Beckervordersandfort auf Platz 5 und Jonathan Fisch auf Platz 6.

Auch in Opti C hatten die auswärtigen Seglerinnen und Segler die Nase vorn: Hier gewann Lars Rohde vom ETUF vor Janne Hillerkus vom SKBUE. Auf Platz 3 lag dann aber schon Carl-Anton Stollner aus unserem Verein, der erst seit kurzer Zeit bei uns Mitglied ist und gemeinsam mit seinem Bruder Niklas direkt in den Regattabetrieb eingestiegen ist.
Insgesamt waren die Hanseatinnen und Hanseaten mit 14 Seglerinnen und Seglern sehr gut im Feld vertreten. Herzlichen Dank an alle Kinder, die für uns an den Start gegangen sind! In guter Tradition geht es bei unseren Regatten aber nicht nur ums Segeln, sondern auch darum, gemeinsam etwas Schönes zu erleben, miteinander auf dem Wasser und an Land Spaß zu haben und sich gegenseitig kennenzulernen.

Begrüßt wurden die Regattateilnehmerinnen und -teilnehmer deshalb schon von einem „echten“ Kiepenkerl, der Äpfel und Müsliriegel an die Kinder verteilte. Zwei Tage lang gab es neben der Regatta auch einen Flohmarkt von Seglerinnen und Seglern für Seglerinnen und Segler. Dieser wurde von beiden Seiten sehr gut angenommen und einige Kinder konnten am Sonntagmorgen im gebraucht neuen Outfit gut gewärmt dem Oktoberregen trotzen.

Am Samstagabend brachten unsere Trainer Christoph und Jesse die Kinder, die Lust hatten, noch etwas zu erleben, zum Mühlenhofmuseum. Dort hatten sie – gesponsort durch den Verein La Viesta – die Möglichkeit, den im Rahmen des Lichterfestes wunderschön ausgeleuchteten Mühlenhof zu erkunden. Auch einige Eltern wanderten um den Aasee herum, um dieses Event miterleben zu können.

Den Abschluss der Regatta bildete am Sonntagnachmittag natürlich die Siegerehrung, bei der alle neben ihrem Pokal eine weiße Sonnenbrille erhielten, die auf den nächsten Sommer und viele weitere Segelstunden hoffen lässt. Sehr dankbar wurden auch die Preise der Tombola angenommen, die u.a. von Magic Marine gesponsort worden waren. Ein herzlicher Dank gilt der Wettfahrtleitung, dem DLRG, allen Helferinnen und Helfern, dem Regattabüro, den Sponsorinnen und Sponsoren und der guten Organisationsleitung. Danke für dieses gelungene Wochenende!

Petra


Ein zweiter Bericht wurde uns von Paul eingereicht:

Am Samstagmittag ging es los mit mäßigem Wind. Um Punkt 13 Uhr starteten die Opti B Segler. Jule Heiny (SHM) gelang es im ersten Lauf einen großen Vorsprung herauszufahren, den sie auch nicht mehr zurückgab. So segelte sie auf den ersten Platz. Den zweiten Lauf gewann Michael Jaroschenko (HiSC). Die Wettfahrt wurde nach der ersten Runde an der Luvtonne verkürzt, da der Wind eingeschlafen war. Der Wind ist auch nicht wieder aufgefrischt, so dass am Samstag nur zwei Wettfahrten gefahren wurden.

Am Sonntagmorgen ging es um 10 Uhr los, der Wind hatte ordentlich aufgefrischt. Den ersten Lauf gewann wieder Michael Jaroschenko (HiSC). Zum zweiten Lauf frischte der Wind weiter auf und wieder gewann Michael Jaroschenko (HiSC), der auch den letzten Lauf gewann und damit zum vierten mal siegte. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende aus Sicht der münsteraner Segler. Den ersten Platz belegte Michael Jaroschenko (HiSC), den zweiten Platz Paul Fiete Hickstein (SCD), den dritten Paul Patalas (HiSC), den vierten Jule Heiny (SHM), den fünften Platz belegte Max Beckervordersandfort (SHM) und den sechsten Platz Jonathan Fisch (SHM).

Paul

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Helga Cup 2021 in Hamburg

Über 200 Frauen aus neun Ländern nahmen vom 1. bis zum 3. Oktober am diesjährigen Helga-Cup, der größten Frauensegelregatta weltweit, teil. Fünf davon waren wir, die Hansa Sailsisters:

v.l.n.r. Petra Unterbrink, Stefanie Wiebe, Petra Fellechner, Susann Woehl, Bärbel Kemper

Anfang des Jahres entstand die Idee, als Hansa-Crew bei diesem Event dabei zu sein, und recht schnell hatten wir uns als Team zusammengefunden. In vielen intensiven Trainings auf SB3 und J70, auf dem Aasee, am Möhnesee und auf der Außenalster, erwarben wir uns Kenntnisse im Gennakersegeln und wuchsen als Team zusammen.

Die Atmosphäre in Hamburg war fantastisch. Schnell fanden wir Anschluss, und bei den Abendveranstaltungen genossen wir den Austausch mit unseren Trainingscrews vom Möhnesee und aus Hamburg.

Bei reichlich Wind starteten wir am Freitag unsere ersten vier von insgesamt zehn Rennen. Bei den ca. 10 Minuten langen Läufen waren Konzentration und eine gute Taktik gefragt. Unter den 55 Teams waren verschiedenste Leistungsklassen bis hin zur Segel-Bundesliga vertreten. Die zehn besten Crews haben sich am Sonntag ein packendes Finale geliefert. Die Rennen wurden bei Youtube live gestreamt.

Zwei Termine stehen jetzt schon fest im Kalender: Zum Einen das Ostertraining 2022 auf dem Möhnesee mit den Teams von Yachtclub Möhnesee und den Hamburgerinnen vom LSV, und zum Zweiten natürlich der Helga Cup 2022 vom 9. bis zum 12. Juni. Wir würden uns freuen, wenn außer den Hansa Sailsisters noch weitere Frauencrews aus dem SHM dabei wären. Wir haben das Event in vollen Zügen genossen und freuen uns auf das nächste Mal.

Vielen Dank an alle Unterstützer, vor allem an unseren SB3-Obmann Olivier!

Susann

P.S.: Einen Artikel zum Helga Cup gibt es auf der Yacht-Homepage: https://www.yacht.de/regatta/alle_news/der-vierte-helga-cup-in-hamburg

Bockwurst Challenge 2021

Bei Sonnenschein trafen sich wieder 20 Piraten auf dem Aasee zur Bockwurst Challenge. Der Wind schwächelte zwischenzeitlich, dennoch konnten fünf Wettfahrten gesegelt werden.

Bei traditioneller guter Verpflegung war die Stimmung entsprechend. Allen Helferinnen und Helfern ist wieder für den guten Ablauf herzlich zu danken.

Ralf

Hier gibt es die Ergebnisse, und hier eine Bildergalerie.

pinta Opti Trophy 2021

Am 11.-12.09.2021 fand in Medemblik am Ijsselmeer die Landesjüngstenmeisterschaft „pinta Opti“ für Opti A+B statt.

Vom Hansa waren Jonathan, Jule, Finn, Demir, Esma und Benita und ich dabei, zusammen mit Paul und Michael vom HiSC und Lisa aus Dormagen. Am Donnerstag Abend reisten wir schon an und trainierten Freitag nochmal den ganzen Tag mit Paul Beumker als Trainer. Versorgt wurden wir von unseren mitgereisten Eltern, die für uns Brötchen holten und kochten. Gegessen wurden inmitten unserer Campingburg, wo die meisten von uns auch übernachteten.

In A waren etwa 75 Segler dabei und in B 39. Am Samstag konnten vier Wettfahrten bei mittlerem Wind gesegelt werden. Am Abend gab es Spaghetti Bolognese für die Segler und Trainer. Am Sonntag konnten nach langer Startverschiebung und drei Fehlversuchen noch zwei Läufe bei weniger Wind gesegelt werden. Zum Schluss hatte Jule in B den 2. Platz ersegelt Jonathan den 8.; Benita wurde 9., Moritz war 10., Paul 11. und Michael 14. geworden. Finn und Demir landeten in A im Mittelfeld.

Ein besonderer Dank geht an Familie Schweizer für das Vorbereiten des leckeren Mittagessens und an Procar Automobile, die uns einen tollen BMW zum Ziehen des Motorboots geliehen haben.

Insgesamt war es für alle eine schöne und gut organisierte Regatta.

Moritz

Hier ein Zeitraffervideo vom Einslippen (MP4, 25MB):

Jugendtörn 2021

Freitag: Heeg bis Galamadammen

Das Wochenende begann am Freitag Morgen am Hansa. Kurz nach 7 Uhr waren tatsächlich alle da und wir brachen eine gute Stunde später Richtung Friesland auf. Mit vier Fahrgemeinschaften kamen Kinder und Teamer bis zum späte Vormittag problemlos in dem kleinen Ort Heeg in der Gemeinde Súdwest-Fryslân an. Die gecharterten Boote – vier Fox 22 – lagen dort bereits.

„Jugendtörn 2021“ weiterlesen

Sparkassen Opti Cup Aasee 2021

Am Sonntag, dem 19.09.2021 nahmen 23 Vereinssegler und 26 Kinder aus dem Kurs der Segelschule Overschmidt am Sparkassen Opti Cup teil. Die Wettfahrten wurden auf dem Aasee am Segelclub Münster ausgetragen. Es gab insgesamt 3 Wettfahrten, gesegelt wurde auf einem up and down Kurs. Zwischen der 2. und der 3. Wettfahrt gab es eine Mittagspause, in der Würstchen angeboten wurden. Das Wetter war bewölkt und windig. Alle 7 Teilnehmer vom SC Hansa landeten unter den Top 11, herausragend waren Johannes auf Platz 1 und Mattis auf Platz 2.  

Robert

Goldener / Silberner Opti 2021 in Kiel-Schilksee

Kaum zurück von der Landesjüngstenmeisterschaft starteten sechs Seglerinnen und Segler des SHM und des HiSC im Laufe der Woche schon wieder ihre Reise nach Kiel. Jule, Moritz und Paul trainierten bereits ab Donnerstag mit Paul Beumker am Olympiazentrum in Kiel-Schilksee, Benita, Esma und Demir mit ihren Trainingsgruppen ab Freitag.

„Wir sind ganz weit rausgefahren. Die Wellen waren total hoch und es hat voll Spaß gemacht!“ wurde am Freitagmittag berichtet. Am Nachmittag ging es dann weiter mit einem gemeinsamen Training verschiedener Trainingsgruppen aus NRW, u.a. um Starts zu üben. Zurück im Hafen ging es direkt zur Anmeldung und Registrierung, für die man etwas Geduld mitbringen musste. Belohnt wurde das Warten aber mit einem Regattabeutel, der neben liebevoll zusammengepackten Kiel- Bonbons und Segelanweisung auch Gutscheine für ein Regatta-T-Shirt und eine Kugel Eis enthielt, die insgesamt dankbar angenommen wurden.

Am Samstagmorgen ging es dann los mit den Wettfahrten zum Goldenen bzw. Silbernen Opti 2021, einer der größten deutschen Optiregatten mit ca. 200 Startern in Opti A und B. Gegen 10 Uhr fuhren die A-Seglerinnen und Segler raus auf die Ostsee, ca. eine Stunde später die B-Leute. Im Hafen wurde es ruhig, nur am Horizont konnte man an zwei Stellen perlenschnurartig die Segel der Optis erkennen. Hin und wieder drangen Informationen von Trainerinnen und Trainern in den Hafen, Zwischenergebnisse gab es aber kaum.

Umso turbulenter wurde es dann, als alle fast gleichzeitig zurückkamen und alle – Teilnehmende und Trainerinnen und Trainer – nicht ganz zufrieden gewesen waren mit dem, was sie in Opti B erlebt hatten. 11 Starts, davon fünf für die vierte Wettfahrt, die dann am Ende am Samstag nicht mehr zustande kam, hatten alle ziemlich mürbe gemacht. Am Sonntag lief es dann aber besser – es war zwischendurch sonnig, insgesamt windig und anders als am Samstag hatte die Wettfahrtleitung auch die Black Flag dabei, so dass die Seglerinnen und Segler vorsichtiger starteten und drei weitere Wettfahrten bei vier Windstärken zügig gefahren werden konnten. Der Wind nahm im Laufe des Tages noch eher zu und die Wellen wurden höher, so dass einige Seglerinnen und Segler auch nach Ende der letzten Wettfahrt gerne noch länger draußen geblieben wären.

Auf die vorderen Plätzen segelten in Opti B die Jungs und Mädels aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Bester B-Segler aus NRW war Louis Tensmann vom YCRE auf Platz 17, aus gemeinsamen Stützpunkttrainings auch in Münster gut bekannt, bester Münsteraner Segler Paul Patalas vom HiSC auf Platz 22. Beim Goldenen Opti gingen die ersten vier Plätze zu gleichen Teilen an Segler aus den USA und aus Dänemark. Bester deutscher Segler war Levian Büscher vom DYC auf Platz 5. Wer alle Ergebnisse nachlesen möchte, kann das hier tun.

Am Ende waren sich die Münsteraner Kinder, der Trainer und die Eltern einig, dass sich das Wochenende aufgrund des tollen Segelwetters und des Wiedersehens von vielen netten Bekannten auf jeden Fall gelohnt hatte, auch wenn einzelne Wettfahrten mal anders verlaufen waren als gewünscht. Aber wer kennt das nicht?

Petra