Rüdiger Weinholz-Preis 2019

Der münsteraner Opti Segler Max Stiff war am vergangenen Wochenende in Berlin auf dem Wannsee sehr erfolgreich.

Eine der nach den Meisterschaften höchst bewerteten Regatten fand vergangenen Wochenende in Berlin statt. Der „Rüdiger-Weinholz-preis“. Es gingen 95 Starter aus drei Nationen, nämlich aus Polen Dänemark und Deutschland, an den Start. Die gesamte deutsche Optiseglerspitze war anwesend. Aus Münster war nur Max Stiff vom Segelclub Hansa Münster angereist.

Er segelte eine extrem konstante Serie mit den Plätzen 3, 5, 6, (8), 3, 2 wobei dann der achter Platz sein schlechteste Platz war den er streichen konnte.

Die Gesamtplatzierung war dann vierter was in Anbetracht der Stärke des Feldes (mehrere Weltmeisterschaftsteilnehmer waren am Start) seinen enormen Leistungssprung in diesem Frühjahr weiter festigt. Vor zwei Wochen war er in Krefeld noch 2. von 45 Schiffen geworden.

Aufgrund dieses Leistungssprungs ist Stiff nun in das Far East Team aufgenommen worden und wird gesponsort, was für ihn ein neues Boot bedeutet und sämtliches weitere Material kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommt.

Nun geht Stiff optimistisch in die Osterregatta am Gardasee die mit über 1500 Teilnehmern die größte Regatta der Welt im Segelboot Optimist ist. Anfang Mai sind dann die Welt- und Europameisterschaftsausscheidungsregatten in Warnemünde. Sein Trainer sieht ihn dort mit Qualifikationschancen.

(Manuel Stiff)

Fischereihafenregatta Bremerhaven 2019

Am 6.April startete bei schönstem Wetter die Fischereihafenregatta. Da die Windverhältnisse sehr gut waren, schafften wir am Samstag 4 Läufe. Danach gab es leckere Nudeln mit Bolognese zum Abendessen im Bootshaus.

Am Sonntag gab es leckeres Frühstück. Direkt danach ging es los.
Schon am Anfang war sehr schlechter Wind. B fing zwei Starts an, aber segelte keine Wettfahrt zu Ende, da der Wind immer wieder drehte oder aussetzte. A konnte zum Glück eine Wettfahrt segeln, doch die zweite wurde auch abgebrochen. Die Siegerehrung fand nach einem sehr leckerem Mittagessen mit Reibekuchen statt.

Lucas belegte in B den 26. und Jule den 25. Platz bei 34 Startern. In A belegte Julia den 21. und Finn den 19. Platz von 30 Startern. Im Anschluss gab es eine Tombola mit vielen schönen Gewinnen.

(Jule & Julia)

Pre Season Sail 2019

Ein Bericht von den Optis

Am 30./.31.03.2019 fand am Aasee vor dem SHM die PreSeason Regatta statt. Gleichzeitig war auch die Yardstick Regatta. Samstag schien die Sonne, und erst gab es auch guten Wind. Aber im letzten Lauf schafften nur Julia und ich es bis zur Ziellinie, die anderen mussten mit dem Motorboot abgeschleppt werden.

Am Sonntag war wieder genug Wind, um noch den 4. Lauf zu segeln. Ich war Dritter, Max Beckervordersandfort Zweiter und Julia Woehl hat gewonnen, auch dabei waren noch Jule Heiny und Lucas Woehl. Bei der Siegerehrung gab es für Julia eine Kiste Kola Liba, Max und ich bekamen ein Kilo Gummibären. Es hat glaube ich allen sehr viel Spaß gemacht.

(Moritz)

Rückblick auf die SHM Themenabende Winter 2018/2019

Fünfzehn lehrreiche und kurzweilige, meist unterhaltsame, teils spannend oder auch humorvoll geschmückte Themenabenden rund um’s Segeln und dessen Randgebiete liegen hinter uns.
Die SHM Themenabende finden regelmäßig im Winter am Donnerstag i.d.R. ab 19:30 Uhr im Clubraum statt, werden nur durch eine Weihnachtspause und im Einzelfall wichtige andere Termine unterbrochen.
Schon im Winter 2009/2010 fanden die ersten Veranstaltungen unter diesem Namen im Segelclub Hansa Münster statt. Damals noch mittwochs und es hieß in einem „Hanseaten 1/2010 “ (Auszug): „… Mittwoch ab 18:30 wurde das jeweilige Thema dann in wechselndem Kreis von 8 bis 26 Interessierten behandelt; einige Themen erforderten allerdings mehr als einen solchen Themenabend, Einige waren anspruchsvoller, Andere setzten etwas Vorwissen voraus und Dritte waren eher leichte Kost für Jedermann.

Welche Themen jeweils behandelt werden (können), liegt an den Interessenbekundungen im Rahmen eines vorbereitenden Termins im Club UND an der Bereitschaft von Mitgliedern und Externen, so einen Abend zu gestalten. So konnten im vergangenen Winter einige Themen aus Termingründen, aber auch im Einzelfall mangels geeigneter Referenten nicht stattfinden. Aber es gibt ja noch weitere Winter. Die Teilnehmerzahlen haben sich in den letzen 10 Jahren nach oben entwickelt, kaum ein Abend hatte nunmehr weniger als 25 Besucher. Meist waren es weit mehr.

Eingeleitet hatte in diesem Winter Lars noch im November 2018 in die Thematik der Hansa Nextcloud, nicht zuletzt da in diesem SHM Netzwerkspeicher Folien und Arbeitsmaterialien zu den meisten Themenbeiträgen abgelegt werden und sich dort auch ein Archiv der Beiträge aus vergangenen Jahren befindet.

Der „Dauerbrenner“ Bordmedizin von Manfred war gut besucht und wie immer zeugten die inhaltlichen Fragen seitens der Teilnehmer von anhaltendem Interesse. Neben der obligatorischen Bestückung der Bordapotheke ist das Bestimmen der wichtigsten Diagnosen und der geeigneten Maßnahmen mit Bordmitteln nach wie vor ein Schwerpunkt.

Volker stellte am letzten Themenabend vor Weihnachten den Bereich zur Vorbereitung sowie Durchführung von Nachtfahrten vor und startete im neuen Jahr mit modernen Quellen für Seewetterberichte sowie den dahinter stehenden Modellen und deren Qualitäten.

Die Thematik Wind und Trimm finden wurde von Markus vor einem großen Publikum in der ihm typischen kurzweiligen Art vorgestellt. Grafiken veranschaulichten etwa die Druckverhältnisse bei unterschiedlichen Profiltiefen, Anstellwinkeln und Windgeschwindigkeiten, um nur ein Beispiel zu nennen.

Für die wichtigsten Knoten und deren Anwendungen sowie noch etwas mehr haben die beiden „Hermann-en“ die Teilnehmer in die Bootshalle gebeten, um dort näher an den Anwendungen praktizieren zu können.

Nachdem Bernhard in der Einleitung das notwendigen Prozedere vorgestellt hatte, legte Hubertus den Schwerpunkt der diesjährigen Seefunkauffrischung auf das Yacht-(Funk) Englisch. Daher war aktive Mitarbeit beim Übersetzen und auch Sprechen gefordert – mit Erfolg!

Das Arbeiten mit dem Reeds Nautical Almanac hatte Volker aufgrund des Umfangs des Stoffes und der kleinen praktischen Übungen auf zwei Abende verteilt. Bemerkenswert war auch bei diesem anspruchsvolleren Thema – insbesondere beim ersten Teil – die große Zahl der aktiv mitwirkenden Teilnehmer.

Vollkommen neu im Portfolio der Themen war der Abend mit Zielrichtung „Segel-Neueinsteiger an Bord“ – Sicherheitseinweisung & Einführung mit Neulingen auf Yachten. Klaus E. und ich haben versucht, ein paar der wichtigsten Schwerpunkte auszusuchen, u.a. auch vor dem Hintergrund der häufigen Überforderung von Neulingen an Bord in den ersten Stunden, aber auch der Vorbereitung im Vorfeld des ersten Törns.

Mehr für die Schiffsführer und die, die es werden wollen, war der Abend (Charter-)Yachtübernahme von Klaus M. gedacht. Systematisch beleuchtet wurde dabei insbesondere das Zusammenwirken in der Kette von Charteragentur, Vercharterer, Stützpunktleiter bis Übergabepersonal im Verhältnis zum Charterkunden.

Hafenmanöver und Ankern von mir setze den Schwerpunkt auf die Leinenmanöver unter Maschine, insbesondere die eine (!) wichtige Leine. Videomaterial zeigte gute Manöver, aber man konnte auch sehen, wie viele Fehler seitens Rudergänger, Crew und Land-„Mannschaft“ gemacht werden können.

Die letzten beiden Vorträge wurden freundlicherweise von externen Referenten gehalten.
In seinem Beitrag „Vom Aasee ins Südpolarmeer“ nahm Andreas Rütter (SCM) die gut 40 Teilnehmer mit in die faszinierende Welt von Kap Horn bis zum 65. Breitengrad südlicher Breite hinein in die Welt von Eisbergen, Gletschern sowie Pinguinen – um nur drei von vielen Stichworten zu nennen.

Die große Trockenheit 2018 und deren Auswirkungen auf den Aasee“ wurde von Dr. Niepagenkemper (Landes-Fischereiverband Westfalen-Lippe) umfassend, kurzweilig und lehrreich aufgearbeitet, wobei er auch Lösungsvorschlägen mitgebracht hatte. In der anschließenden Diskussion zeugten einige lebhafte, provozierende, aber auch humorvolle Gedanken von der aktiven Teilnahme der Zuhörer.

Da man sagen kann „nach dem Themenabend ist vor dem Themenabend„, sollte sich jeder im Laufe der Segelsaison 2019 Gedanken manchen, zu welchem Gebiet er im kommenden Winter mehr erfahren möchte, oder gar worüber er aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen gerne berichten würde!

Mit fröhlichem Mast- und Schotbruch
Ekkes

Hanseaten trotzen der Teutonenwelle

Das Überleben auf See in kritischen Situationen ist keine intuitiv angeborene Grundeigenschaft von Hochsee- und Regattaseglern. Die dafür notwendigen Kenntnisse können auch nicht nur theoretisch studiert, sondern müssen durch eigene praktische Übungen am eigenen Leib erfahren werden.

Der SC-Hansa hat auch in diesem Jahr keine Mühen gescheut, den seglerischen Nachwuchs für diese herausfordernden Varianten des Segelsports auf die schwierig zu bewältigenden Anforderungen bei Gefahrensituation intensiv vorzubereiten. Bei einem vorherigen Workshop wurden die Teilnehmer des Überlebenstrainings durch Vorträge, Demonstrationen und Lehrfilme in die anstehenden praktischen Übungen eingeführt, bevor sie dann buchstäblich ins Wasser geworfen wurden, um in den rollenden Wellen des Ibbenbürener Hallenbades „Teutonenwelle“ die erhaltenen Anweisungen praktisch umzusetzen.

Alle erfolgreichen Teilnehmer wurden nach Abschluss der Trainingseinheit mit einer Urkunde des Vereins ausgezeichnet.

(Stephan)

(Hafen) Manövertraining 2019

Alle(s) geschafft …

Zwanzig Hanseaten machten sich auf nach Lemmer kurz nachdem die Sturmtiefs Eberhard, Franz, Heinz und Igor vorüber waren, die zuvor die Wetterberichte dominierten.
Die Segler bezogen noch am Freitag 22.3. vier Yachten in der 36″ Klasse um die beiden Folgetage für ausgiebiges Manövertraining überwiegen im Hafen zu nutzen.
Während die Woche zuvor die Charterfirma anderen Seglern wegen der zu kräftigen Winde absagen mussten, fanden die Hanseaten ideale Bedingungen vor.

Ausführlicher Bericht folgt ….

Aktion blaue Tonnen

Eigentlich sieht es auf den beiden Bildern nicht gerade nach Arbeit aus. Der Eindruck täuscht allerdings gewaltig. In einer konzertierten Aktion wurden die blauen Tonnen ausgetauscht, die aufgrund der Belastung inzwischen ziemlich schlapp waren. Dank der weiterentwickelten Autoventiltechnik werden müde Tonnen inzwischen einfach aufgepumpt. Besonders Niklas und Luca waren mit Feuereifer in der orangenen Hafenkiste unterwegs. Ausgestattet mit Kompressor und Verlängerungskabeln, um die Tonnen anständig zu beatmen. Ersatzdeckel wurden zeitnah im Keller angefertigt. Die SZV Obleute und einige Eigner beschäftigten sich mit den Riggs, schließlich wartet die „pre season“ kommendes Wochenende auf segelfähige Boote. Die Maurer des Vereins rückten dem Loch unterhalb des Optiregals mit reichlich Fertigbeton auf den Pelz. Ein besonderer Gast war natürlich das neue Tornado Motorboot, welches noch einge Motorstunden bezüglich Inspektion benötigte. Kurzerhand wurde es auch als Schlepper eingesetzt.

Denkt bitte an den Termin „Boote ins Wasser“ am 05.+06. April 2019. Wir müssen Hafen und Haus wieder auf Vordermann bringen.

(Thomas)

Hansasegler beim SVNRW-Laser-Training am Mittelmeer

In den Winterferien fand wieder das Laser Training des Landestrainers Paul Keßler in Bandol in Südfrankreich statt, an dem die SC Hansa Segler und Kader- bzw. Fördergruppenmitglieder des SVNRW Christoph Möhring, Ole Kuphal und Lean Hohenlöchter teilnahmen.

Trainingsbeginn war am 27.12.2018, so dass die Anreise bereits am ab dem 1. bzw. 2. Weihnachtsfeiertag erfolgen musste. Bei strahlendem Sonnenschein konnte dann jedoch ausgiebig bei angenehmen Wassertemperaturen von 15 bis 16 Grad gesegelt werden. Während die mitreisenden Eltern das im Vergleich zum Vorjahr warme und ruhige Wetter genießen konnten, vermissten die Segler allerdings etwas den Wind.

In der Karnevalswoche Anfang März fuhren Ole und Lean dann noch zum zweiten Mittelmeertraining des SVNRW, was wieder in Bandol stattfand. Diesmal ergaben sich deutlich bessere Windverhältnisse. Bei bis zu 25 Knoten Wind und entsprechendem Seegang wurden Wellentechnik und der Umgang mit dem Kompass umfangreich trainiert.

(Peter H.)

SZV- und Piratenworkshop

Beim 5. Workshop wurden die Unterwasserschiffe der SZV bearbeitet. Kalk, Schmier und Bewuchs hatten keine Chance. Schwertkästen und Decksleisten bekammen einen neuen Anstrich. Ruderanlagen wurden gesäubert und neu justiert. Ein Pirat hat jetzt tolle Lenzklappen im Heckbereich. Wieder einer von Markus organisierten Workshops, die inzwischen fest im SHM-Kalender verankert sind. Dank kulinarischer Mittagspause und Kuchenservice von Walid waren alle Helfer bestens versorgt. 🙂

Es werden weiterhin Helfer/innen gesucht, darum bitte den E- Hanseaten immer im Blick haben.
Denkt bitte auch an den Termin BOOTE INS WASSER am 5./6. April – hier wird jede Hand im Hafen und Haus gebraucht.

Hier gibt es eine Galerie zum Workshop.

(Thomas)

Grünkohlessen 2019

Unser diesjähriges Grünkohlessen am vergangenen Samstag war wieder ein kleines Highlight im geselligen Miteinander in unserem Verein. (Die Bilder hat Helmut gemacht) Dieses Mal waren wir verstärkt durch die bunte, hungrige Crew unserer Jugendlichen vom Leistungsstützpunkt-Training, die an diesem Wochenende bei uns zu Gast waren. Natürlich waren auch sie herzlich eingeladen und haben uns auch hier beim leckeren Essen unterstützt.

Ein ganz großer Dank gilt Petra Heiny und Stefanie Wiebe für die Vorbereitung dieses wunderschönen Abends. Von beiden wurden wir herzlich empfangen mit einer einladend gestalteten Messe und einem frühlingshaft festlich gedeckten Tisch. Alles war bestens organisiert und vorbereitet. Als Rheinländer habe ich dieses urwestfälische Gericht mit großem Vergnügen genossen. Einige hatten darüber hinaus noch einen Beitrag zu einem super leckeres Nachtisch Buffet mitgebracht.

Viele freundliche Gespräche – ein gelungener Abend!

Herzlichen Dank an alle die mitgewirkt haben!
Uli Distelkamp