SZV-Regatta „Westfälischer Friede“ 2022

Am 24. und 25. September haben sich 15 Mannschaften zusammengefunden, um die traditionelle Schwertzugvogelregatta, den „Westfälischen Frieden“ beim SCM auszusegeln.

Bei teils sonnigem Wetter mit einzelnen Schauern konnten die ersten beiden Wettfahrten mit jeweils drei Runden bei noch vergleichsweise günstigen Aasee-Winden bei schwachen 2-3 Windstärken aus SW gesegelt werden. Weitere Wettfahrten waren aufgrund des einschlafenden Windes am Samstag nicht mehr möglich. Der Abend klang am späten Nachmittag in geselliger Runde mit leckerer Lasagne aus.

Der Sonntag zeigte sich überraschend sonnig bei schwachem, aber zunehmendem Wind, der jedoch leider auf ungünstigen NW-Wind gedreht hatte, so dass es zunächst eine Startverschiebung gab. Nach etwa einer Stunde konnten dann jedoch noch zwei weitere Wettfahrten mit jeweils zwei Runden ausgesegelt werden, womit aufgrund der ungünstigen Verhältnisse nicht jeder sein Vergnügen hatte.

Auf Platz 1 segelten sich Benjamin Auerbach und Uwe Horstmann vom WRK, den 2. Platz belegten Martin Klüsener und Oliver Venherm vom SHM und den dritten Platz Matthias Letzel und Fabian Eustermann, ebenfalls vom SHM. Zur Siegerehrung erhielt jeder Teilnehmer eine zünftige Trinkflasche sowie eine Urkunde. Wir danken dem SCM für die gelungene Veranstaltung und freuen uns auf eine Fortsetzung beim Hansa Cup in wenigen Wochen beim SHM! Hier soll die Regattaserie für Schwertzugvögel ihre Fortsetzung finden, aus der dann auch ein Stadtmeister ermittelt werden soll.

(Matthias)

Sparkassen Opti-Cup 2022 beim SCM

War das nass! Als ich Sonntagmorgen aufgewacht bin, prasselte der Regen schon auf mein Fenster.

An unserem Segelclub angekommen, wuselten die ersten Kinder im Hafen herum und bauten ihre Boote auf. Ich war sehr aufgeregt. Meine erste richtige Regatta! Auch ich baute mein Boot auf. Schon ging es los. Wir segelten rüber auf den innenstadtnahen Teil des Aasees zum Segelclub Münster. Insgesamt waren wir vom SHM fünfzehn Segler*innen. Drüben angekommen waren alle pitschnass, so doll regnete es die ganze Zeit. Ein bisschen mussten wir uns noch gedulden, bis es los ging. Die Zeit nutzten wir fürs Melden und eine kleine Stärkung. Kurz nach 11 Uhr war dann der erste Start und der Aasee voll. 31 Optimisten der Vereine tummelten sich an der Startlinie. Die 19 Optis von Overschmidt mussten noch warten, sie starteten nach uns.

Es war schwer, nach vorn an die Startlinie zu kommen. Aber im richtigen Moment gab es eine Lücke und die konnte ich nutzen. Der Start lief super und auch die Kreuz war viel besser als ich es mir je erträumt hätte. An der Luvtonne kam ich als Fünfte an. Und dann kam der Vorwind. Plötzlich frischte der Wind auf und ich hatte mit meinem Gewicht von nur 25 Kilo Probleme, mein Boot zu halten. Ich drohte nach vorne zu kentern und machte mir ein wenig Sorgen wegen der Halse, die ich machen musste. Und dann kam auch noch das Feld der Overschmidt-Optis direkt auf mich zu. Meine einzige Chance war es, weiter unter Land zu fahren und dort zu halsen. Leider kostete mich das sechs Boote. Auf der Zielkreuz standen wir plötzlich: Da war dann gar kein Wind mehr. Im Ziel kam ich dann als 11. an.

An Land war es zwischen den Läufen eisig kalt, obwohl ich meinen dicken Neo, mein Spraytop und eine Regenhose anhatte. Von oben gab es durchgehend eine Dusche, es regnete immer noch in Strömen.

Der zweite Lauf stand an. Diesmal dachte ich: Den Start bekomme ich bestimmt super hin. Aber jetzt ging er richtig in die Hose. Ich verhakelte mich mit einem Opti vom Möhnesee, kam nicht richtig weg und war auf einmal weit abgeschlagen Vorletzte. Das weckte aber nur meinen Kampfgeist. Die Kreuz klappte gut, und ich konnte mich wieder an das Feld heransegeln und viele Boote aufholen. Am Ende landete ich im Ziel auf Platz 19.

Bibbernd fuhr ich an Land und freute mich schon auf das Mittagessen. Es gab Grillwürstchen und Brötchen. Als Nachtisch gönnte ich mir oben im Clubhaus Kuchen und Kakao. Der machte mich wieder schön warm und bereit für den dritten Lauf.

Draußen wurde es immer ungemütlicher. Es regnete jetzt noch mehr als vorher, alle Eltern trieften nur so vor Nässe und plötzlich war der Wind völlig eingeschlafen. Trotzdem ging es aufs Wasser. Dort erwartete uns aber erstmal eine Startverschiebung. Die dauerte gefühlt ewig. So nass war ich außer im Schwimmbad noch nie. Lia (Linkemeyer) und ich legten erstmal wieder an und warteten mit unserer Trainerin Judith zusammen auf dem Steg. Da war es praktisch, dass der Mast der Wettfahrtleitung auch direkt am Steg steht. So konnten wir nicht verpassen, wann es wieder los geht.

Irgendwann kam wieder ein ganz bisschen Wind und der dritte Lauf wurde gestartet. Auf der Kreuz drehte der Wind hin und her, und wir alle wussten gar nicht, für welche Seite wir uns entscheiden sollten. Typisch Aasee! Im Ziel landete ich auf dem 18. Platz. Danach haben Niklas (Stollner) und ich uns die Zeit mit Kuchen und Quatschen vertrieben. Natürlich im warmen Clubhaus,

Mein Highlight war die Siegerehrung. So viele Pokale und Medaillen hab ich noch nie gesehen. Ich habe mir vorher alle angeguckt und freute mich schon auf meine Medaille. Insgesamt bin ich 16. geworden.

Den ersten Platz hat Julius Unger vom SCM ersegelt, der beste Hansa-Segler war Mattis Triebel auf Platz 3, gefolgt von Johannes Pfennig auf Platz 4.

Ich fand meine erste richtige Regatta richtig schön, ganz schön nass, ich hatte ganz viel Spaß und hab viel gelernt. Und eines steht fest: Das war ganz sicher nicht meine letzte Regatta. Einen neuen Traum hab ich jetzt auch. Ich möchte auch mal einen so schönen Pokal holen.

Text: Eure Marleen Vogel
Fotos: mit freundlicher Unterstützung von Peter Overschmidt

WM 2022 in Vilamoura

Nach dem Abitur und dem Segelsaison-Höhepunkt, der U21-Junioren-Weltmeisterschaft in Vilamoura/Portugal, verabschiedet sich Ole zunächst zum Studium nach Zürich.

Im letzten Jahr hatte Ole nach Erfüllung der Kriterien eine Einladung zur Sichtung für den Nationalkader nach Kiel bekommen. Allerdings wurde er nicht erneut in die Jugendnationalmannschaft berufen. denn er wollte sein Abitur in Münster machen und nicht regelmäßig am Bundesstützpunkt in Kiel trainieren. Nach den Abiturprüfungen konnte er die Trainingsintensität wieder erhöhen.

Nach dem Europacup in Warnemünde und im polnischen Dziwnow sowie dem 3. Platz bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft im Laser-Standard/ILCA7 ging es zum Saisonende nach Portugal. Ein Vor-Training auf dem WM-Revier mit der Trainingsgruppe von Alexander Golz, dem Landestrainer von Mecklenburg-Vorpommern, litt unter zu wenig Wind.

Auch bei der WM war an zwei Tagen Flaute, so dass schließlich nur sieben Wettfahrten gesegelt werden konnten. Dabei blieb Ole mit seiner Trainingsgruppe ohne Platz in der Gold-Fleet. Aus deutscher Sicht war natürlich der Gewinn der Goldmedaille von Ole Schweckendiek aus Kiel herausragend. Auch der 2. Platz in der U19-Gruppe von Pia Conradi ist phantastisch. Die langjährige Trainingspartnerin von Ole schon aus Opti-Zeiten war von Düsseldorf nach Kiel umgezogen, um dort am Bundesstützpunkt zu trainieren und die Sportschule zu besuchen. 

Ein großes Dankeschön geht an Alexander Golz für Training, Betreuung und Bootstransport.

Ole muss sich jetzt am Zürichsee zunächst mehr auf den Studienstart konzentrieren, hofft dann aber auch auf einen schönen Ausgleich auf dem Wasser.

Ralf Kuphal

Kanada 2022

„Nehmt genügend warme Sachen mit“ – so lautete die Anweisung des Skippers für den Kanadatörn. Die schwere Segelkleidung blieb 14 Tage in der Kabine, weil die kanadische SUNSHINE COAST sich von ihrer besten Seite zeigte. Die Crew der gecharterten „ZEPHYRUS“ legte rund 290 sm im Küstengebiet nördlich von Vancouver zurück.

Treibende Baumstämme, Wasserflugzeuge und sogar schlafende Wale bedeuteten für den Skipper und seine Crew einige neue Herausforderungen. Belohnt wurden wir mit tollen Landschaften, einsamen, stillen Buchten, freien Wasserflächen zum Segeln und entspannten, warmen Abenden im Cockpit. Wir berichten mehr in der gedruckten Version des Hanseaten.

Thomas K.

Auf zum Ijsselmeer! Es ruft die Pinta Opti Trophy 2022

Schon am Montag vor der Regatta machte sich unter uns Seglern Vorfreude breit. Nach dem Training wurde für die Landesjüngstenmeisterschaft NRW für Opti A und B gepackt. Allerdings gestaltete es sich schwieriger als gedacht. Die acht Optis auf die Trailer zu verladen, ging noch leicht, aber alles Zubehör in die Kisten zu bekommen, war zwar etwas schwierig, aber möglich. Lediglich drei Slipwagenräder mussten die gut 290 km lange Reise im Kofferraum antreten.

Damit wir mit Paul schon am Freitag ein Vortraining vor Ort machen konnten, haben wir – Finn, Niklas, Carl-Anton, Johannes, Max, Lia und ich – uns schon am Donnerstag auf den Weg nach Medemblik am IJsselmeer gemacht. Vor Ort angekommen, wurden noch am Donnerstag die Boote abgeladen und das Mobo zu Wasser gelassen.

Dann hieß es: Morgen 10 Uhr segelfertig an der Sliprampe zur Vorbesprechung. Bei sehr gutem Wind und Schauern auf dem Wasser haben wir dann gemeinsam mit Paul das Revier erobert. Der ungewohnt starke Wind, die Welle und ab und zu starke Schauer machten das Training anstrengend, aber auch richtig cool. Während der Mittagspause haben wir uns u.a. mit einer heißen Chocomel mit Sahne wieder aufgewärmt und sind dann zu einer weiteren Trainingseinheit aufs Wasser gegangen.

Am nächsten Tag ging’s dann zur Regatta aufs Wasser. Bei zunehmendem Wind und stärker werdender Welle haben wir gleich am ersten Tag vier der angesagten sechs Wettfahrten geschafft. Auch wenn das für fast alle die bisher größte Regatta gewesen ist (94 gestartete Optis in A und B) und für manche sogar die erste Optiregatta überhaupt, ist keiner von uns Letzter geworden. Am Ende des Tages lagen Max auf Platz 4, Johannes auf 12, ich auf 19, Carl-Anton auf 23, Finn 25 und Lia auf Platz 30. Benita, die am Samstag zu uns kam und in A gestartet ist, landete auf Platz 47. Sie war damit die beste Umsteigerin in A in diesem Jahr.

Leider fand bei traumhafter Sonne, aber null Wind am Sonntag kein Lauf mehr statt. Stattdessen haben wir an der Regattabahn auf dem Wasser am Mobo gelegen und sind sogar schwimmen gegangen. Um 12 Uhr hatte die Wettfahrtleitung nach drei Stunden auf dem Wasser ohne Lauf ein Einsehen und beendete die Regatta vorzeitig.

Es waren drei ganz tolle Tage mit vielen netten Seglern, einem tollen Revier und super Wind. Vielen Dank an Paul für die Betreuung auf dem Wasser und auch an die Eltern, welche uns nach Medemblik gefahren und uns vor Ort unterstützt haben.

Mattis

Jolle versus Dickschiff? Lanzenbruch für das Jollensegeln

Dass Fahrtensegeln auf Dickschiffen glücklich macht, ist in mindestens einem Beitrag vorgetragen worden und wird von ganz vielen Fahrtenseglern bestätigt. Aber warum soll Jollensegeln, z.B. auf dem Aasee, nicht auch glücklich machen??

Welches sind die Vorteile des Jollensegelns, wie es mit den zahlreichen, verschiedenartigen Vereinsjollen des SHM möglich ist? Aus meiner Sicht zählt zu allererst die innenstadtnahe Lage des Aasees dazu. Und sooo klein ist der nun auch nicht. Egal, ob zu Fuß, per Leeze, Bus oder Pkw, das Stadtgewässer ist nie weit entfernt. Ob ich einen Laser, einen Zugvogel, die Polyvalken „Luna“ bzw. „Stella“ oder noch einen anderen Bootstyp ausleihe, ich kann allein segeln, wenn mir danach zumute ist, oder mit einem anderen Vereinsmitglied; die größeren Boote tragen bequem bis zu vier Personen. Wenn ich sportlich segeln möchte, geeigneten Wind voraussetzt, der nicht immer mitspielt, oder eher gemütliches „Alt-Herren-Segeln“ bevorzuge, gibt es für jede Interessenlage das passende Bootsangebot am SHM-Steg und genug Mitglieder, die gern mit von der Partie sind. Oder lieber ein Bierchen trinkend vom Ufer aus zuschauen.

Die Boote sind fix segelfertig, Wertsachen in Sicherheit gebracht und los geht es – binnen einer Viertel Stunde. Auch hier gilt: es gibt Tage und Tageszeiten, an denen auf dem hinteren Aaseeteil mehr los ist und solche, an denen wir allein unterwegs sind und gelegentlich von der „Solaaris“ aus unseren Tagträumen gerissen werden. Wenn ich dann Richtung Torminbrücke segelnd auf den dahinter liegenden innenstadtnäheren Teil des Sees schaue, bin ich immer wieder froh, so viel Ruhe und Ungestörtheit genießen zu dürfen: denn dort sind oft viele rotweiße Boote der Segelschule auf dem Wasser. Wenn ich natürlich Vorfahrtsregeln üben möchte, scheitert dies doch gern an fehlenden anderen Booten… Naja, man kann nicht alles haben.

Völlig frappierend finde ich immer wieder die (Fast-)Stille auf dem Wasser. Der Autoverkehr ist kaum wahrnehmbar, bestenfalls ein leichtes Hintergrundrauschen in der Nähe der Torminbrücke, noch seltener ein Rettungsfahrzeug mit Martinshorn oder ein Helikopter unterwegs vom/zum UKM. Selbst bei geringer Fahrtgeschwindigkeit kann ich ohne Anstrengung die leise, ganz unscheinbare Bugwelle meines Bootes hören. Apropos still: gelegentlich werde ich doch tatsächlich durch die Zootiere akustisch „gestört“: Töröööh! Und die zahlreichen Schwalben, Störche und anderen Vögel sind wahre Flugakrobaten, die es mir leicht machen, ihnen immer wieder gern zuzusehen.

Noch etwas spricht für das Jollensegeln: ändert sich das Wetter, bin ich in kürzester Zeit wieder am Anleger und in Sicherheit vor Langerweile bei Flaute, Wind, Gewitter, Regen oder hereinbrechender Dämmerung. Und so lohnt auch der Ein-Stunden-Mini-Törn. Und wenn der Wind mal wieder gar nicht mehr will: wieviel kurzweilige und tiefgründige Klönschnacks habe ich schon auf dem Aasee mit meinem Segelpartner oder meiner Segelpartnerin gehalten – Abschalten leicht gemacht.

Abschließend: sehr empfehlen kann ich das Jollensegeln nach Feierabend. Hier kam ich als Berufstätiger extrem schnell auf andere Gedanken und war danach erholt zu Hause angekommen, wie nach einem Kurzurlaub.

Hans-Christoph T.

Lasercup 2022

Am vergangenen Wochenende war es wieder Zeit für den Laser Cup. Auch in diesem Jahr konnte der Hansa bei fantastischem Spätsommerwetter insgesamt 41 Seglerinnen und Segler aus ganz Deutschland begrüßen. Der Wind zeigte sich in diesem Jahr von seiner typischen Seite und wehte am Samstag von allen Seiten, so dass wir Segler den Eindruck hatten, dass jede Wettfahrt nur aus Kursen zur Luvtonne bestand. Und wer nicht aufpasste, durfte ein paar Minuten durchatmen, da sein Boot in einem Flautenloch stecken geblieben war. Den Zuschauern an den Aaseeufern und im Hafen wurden aber auch packende Positionskämpfe und hitzige Zweikämpfe mit einigen Kollisionen und Remplern geboten. Für einige Hansasegler war dieses Heimspiel auch die Premiere in der neuen Bootsklasse.

Max Stiff konnte nach seinem Umstieg in den ILCA 7 einen hervorragenden zweiten Platz belegen, direkt hinter Christoph Möhring, der sein „Heimspiel“ gewinnen konnte. Lean Hohenlöchter wurde hier Dritter und komplettierte somit das Hansa-Trio auf dem Treppchen. Im ILCA 6 (Damen und Nachwuchs) wurde Merle Wiebe als beste Münsteranerin Fünfte, Sieger wurde hier Jan Gisselmann vom Remscheider Segelyachtclub. Auch in der Jugendklasse ILCA 4 ging zwei Podestplätze an den Hansa. Hier siegte Jonathan Fisch. Finn Petzold wurde Dritter.
Bei der abschließenden Siegerehrung durfte sich jeder Segler neben einem Marina Dellas Katalog über einen Sachpreis freuen. Die ersten Drei der einzelnen Klassen wurden außerdem mit einem Pokal geehrt.

Die drei Sieger ihrer Klasse (v.l.n.r.):
ILCA 6: Jan Gisselmann (RSCB) | ILCA 7: Christoph Möhring (SHM) | ILCA 4: Jonathan Fisch (SHM)

Und dieses Regattawochenende wäre natürlich ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein ganz besonderer Dank gebührt dabei den Cheforganisatoren Talke, Stefanie (Wiebe), Petra (Heiny) und Olivier, die immer freundlich und gut gelaunt für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Thomas S.

Ergebnisse bei manage2sail

Laser-Wochenende in Oudega 2022

Endlich einmal Auslauf! Endlich einmal richtig „abhängen“!

Ende Juni kam die Idee auf, für ein Wochenende mit den Lasern in die Niederlande nach Oudega auf- und auszubrechen. Schnell waren einige Begeisterte (insgesamt 18, inklusive Trainerteam) gefunden, und so stieg die Vorfreude. Am Freitag, den 26.08. sollte es dann also so weit sein. Aber natürlich nicht ohne Boote, weshalb das Ü-20-Lasertraining am Donnerstag kurzerhand zum Packtraining umfunktioniert wurde. Ein, zwei…vielleicht auch mehr Leute hatten theoretisch einen Plan, in der Praxis brach trotzdem das unvermeidbare Chaos aus. Viele Leute, noch mehr Hände, drei Boots-Trailer, acht Boote und ein Wetter, bei dem einem schon vom planlos Herumstehen der Schweiß über die Stirn rann – kurz gesagt: Es dauerte trotz sorgfältig geführter Packlisten – ein ganz großes Danke an dieser Stelle an Kerstin, Alex und Olivier, die hierbei Ruhe und Überblick behielten – ungefähr so lange, wie befürchtet. Mit einem erschöpften und dennoch freudigen „Bis morgen“ wurde nun der nächste Tag erwartet.

Mit eigenen Autos, in Fahrgemeinschaften oder allein, trudelten am Freitag nach und nach Leute und Boote auf dem Campingplatz in Oudega ein. Hier war es deutlich kühler und windiger als am Vortag am Aasee und manch einer überlegte schon, ob es so klug war, sich beim Packen der eigenen Tasche am hochsommerlichen Wetter in Münster orientiert zu haben. Die ersten Boote wurden abgeladen, die fünf Wanderhütten, die uns als Unterkunft dienten, bezogen, der dazugehörige Campingplatz und Hafen inspiziert und die Aufteilung der Trainingsgruppen und vor allem die Trainigszeiten besprochen. Samstag, pünktlich um 8:30 Uhr sollten alle Boote aufgebaut werden, damit die erste Gruppe um Punkt neun Uhr auf dem Wasser sein konnte.

Während die frühen Vögel sich beim Frühstück etwas zu viel Zeit ließen, die späten Vögel eifrig um und durch die Hütten wuselten, um Zeit aufzuholen, sah das Trainer-team – ein mindestens genauso großes Danke an Judith und Paul, die uns sicher und geduldig durch dieses Abenteuer führten – der Verzögerung des Trainingsstarts gelassen entgegen. Wie erwartet war Pünktlichkeit nicht die Stärke der Chaos-Crew. Noch während die Boote aufgebaut wurden, nahmen Wind und Böen stetig zu. Die wenigsten Anwesenden saßen jemals bei mehr als zwei bis drei Windstärken auf einem Laser, und hier zeigten sämtliche Wetter- und Wind-Apps Windstärken von mindestens vier, in Böen fünf bis sechs an. Zu der Vorfreude gesellten sich immer mehr weiche Knie, aber auch hier fanden Judith und Paul beruhigende Worte: „Wenn ihr kentert, dann kentert ihr eben… heute wird wahrscheinlich jeder mal kentern.“

Sie sollten Recht behalten. Schnell wurden alle Boote zu Wasser gelassen und Olivier erbarmte sich, hüfthoch im Wasser stehend, einem nach dem anderen aufs Boot zu helfen, bevor er selbst Gruppe 1 vervollständigte. Diese sollte nun zwei Stunden segeln, bevor Gruppe 2 die folgenden zwei Stunden an der Reihe war; dasselbe war für den Nachmittag angesetzt. Es ist sicher nicht zu viel verraten, dass auch vor Ablauf der zwei Stunden immer mal wieder jemand vom großen roten Wassertaxi (das Motorboot, von dem aus Judith und Paul uns bewachten) an Land gebracht wurde und so manches Mitglied der zweiten Gruppe schon früher zum Segelglück kam.

Es war herrlich. Ein wenig respekteinflößend und um ein Vielfaches anstrengender als auf dem Aasee, aber für die meisten das erste Mal die große Freiheit auf dem Laser. Nun war endlich klar, wozu der Laser einen Ausreitgurt hat und wie man ihn richtig nutzt. Man konnte nicht nur endlich einmal für längere Zeit ausreiten, man musste es sogar, um auf der Kreuz die Tonne nicht vollends zu verfehlen. Oft wurde beim Training am Aasee Kentertraining vorgeschlagen, um vor allem das Aufrichten und Einsteigen zu üben; jetzt wissen alle, wie das geht. Aber nicht nur das: Schon bei der zweiten Trainingseinheit am Nachmittag kam man sehr viel besser mit den Windverhältnissen und dem Boot zurecht und konnte die Manöver deutlich sicherer fahren.

Die Pausen wurden größtenteils genutzt, um die restlichen Vorbereitungen für das gemeinsame Grillen am Abend zu treffen. Für die vom Segeln ganz Hungrigen war das genau das Richtige für den Abend. Eine große, sehr gesellige Runde mit regen Gesprächen über das tagsüber Erlebte wurde später noch von zwei Laser-Segelbegeisterten aus Stuttgart erweitert, die zufällig zur selben Zeit auf dem kleinen Campingplatz Segelurlaub machten und das Motorboot dank Stander und Aufschrift gleich dem Segelclub Hansa-Münster zuordnen konnten.

Der Sonntagmorgen begann ähnlich wie der vorherige Morgen, abgesehen davon, dass zum Boote-Aufbauen noch das Packen des eigenen Hab und Guts hinzukam. Trotzdem klappte der Trainingsbeginn routinierter als am Vortag, sodass die letzte Trainingseinheit beginnen konnte. Da der Wind zugenommen hatte und sich diesem nicht mehr jeder stellen wollte, blieb ein Boot gleich an Land. Weitere folgten im Laufe des Trainings, da einigen noch der Wind von Samstag in den Knochen saß. Dies hatte den großen Vorteil, dass schon während des Trainings einige Boote abgebaut und verladen werden konnten.

Nachmittags, als alles wieder gepackt und verladen war, fuhren alle mit ordentlichem Muskelkater, mehr oder weniger ramponiert und mit reichlich „Lerngeschenken“ im Gepäck wieder nach Münster. Das Abladen am Aasee ging relativ schnell, sodass sich am Abend alle erschöpft, aber schon voller Hoffnung auf ein weiteres Laser-Wochenende im kommenden Jahr nach Hause verabschiedeten.

Mit dem herzlichsten Dank an Kerstin, Olivier, Judith, Paul, Thomas und Wolfgang fürs Organisieren, Trainieren und Boote-Herumkutschieren.

Mareike

Ein Abenteuer 2022 mit der „Castor“ – alles Einstellungssache?!

„Gesucht werden Teilnehmer für die Ranglistenregatta auf der Möhne„, schrieb Markus in die Freitagstraining-WhatsApp-Gruppe. Ich hatte Lust und Zeit, und nach kurzer Zeit fand sich Petra Unterbrink als weiteres Crewmitglied. Bis zu dem Zeitpunkt war ich kaum Schwertzugvogel (SZV) gesegelt, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Unsere Erwartungshaltung bestand aus Spaß haben und Erfahrungen sammeln. Aber wie kommt die Castor an die Möhne? Für zwei Newbies schon eine Herausforderung, aber Markus sicherte uns seine ganze Unterstützung zu. Samstag um 14 Uhr sollte der erste von fünf Läufen starten, also beschlossen wir, die Castor schon Freitag an die Möhne zu bringen.

Gesagt – getan: um 16 Uhr trafen wir uns beim Hansa und dank zahlreicher Helfer war der SZV um 18 Uhr abfahrbereit. Und kaum hatten wir das Gespann um 19 Uhr auf dem Gelände des Yachtclubs Westfalia Arnsberg abgestellt, umringten uns wieder zahlreiche helfende Hände und das nicht nur vom ausrichtenden Club. Wir wurden sehr herzlich willkommen geheißen und in die Regattagruppe aufgenommen. Es war schon fast dunkel, als die Castor aufgeriggt auf dem Slipwagen stand.

Am Samstagmorgen um 10 Uhr wurden die letzten Einstellungen an der Castor optimiert und die Boote anschließend gemeinsam ins Wasser geslippt. Kurze Steuermannsbesprechung und um 14 Uhr erfolgte unser erster gemeinsamer Start mit Petra an der Pinne. Es blieb leider keine Zeit zum Einsegeln bzw. musste hierfür der Weg zur Startlinie ausreichen. Wir waren bis dahin gerade zweimal zusammen gesegelt. Mit sonnigem Gemüt und Vorstartfieber erwarteten wir die Signale.

Der erste Lauf, ein Up and Down–Kurs, wurde mangels Wind abgebrochen, aber kurze Zeit später haben wir noch zwei Läufe bei gutem Wind gesegelt. Baumniederholer, Unterliekstrecker, Traveller, Schwert: wir hatten alle Hände voll zu tun, wurden aber mit jedem Lauf sicherer. So gegen 18 Uhr kamen wir geschafft, aber glücklich, vom Wasser. Ein gemütlicher Grillabend rundete den genialen Segeltag ab.

Am Sonntagmorgen lag die Möhne noch ruhig vor uns, als wir uns auf der Terrasse des Clubhauses gemeinsam mit den anderen TeilnehmerInnen beim Frühstück für die zwei letzten Läufe stärkten. Im letzten Lauf legte Petra einen super Start hin. Insgesamt haben wir immerhin den 8. Platz von zehn startenden Booten erreicht. Aber wie sagt man so schön, da ist noch Luft nach oben. Gegen 17 Uhr waren wir mit der Castor wieder auf der Autobahn Richtung Münster unterwegs.

Wir sind sicher, bei so viel Spaß und so netter SZV-Segelkameradschaft muss das wiederholt werden!

Beate

Opti-Regatta, Umweltaktion, Kickern und Super-Wetter – stimmungsvolles Hafenfest 2022

Zufriedene und lächelnde Gesichter, wohin man auch blickte – das hatte einen Grund: Denn sowohl für das Opti-Kind, den jugendlichen Leistungssegler, den Aasee-Freizeitsegler als auch für den lebenserfahrenen „Salzbuckel“ brachte das Hafenfest 2022 viel Spaß, Unterhaltung, Sport, nette Gespräche, gutes Essen und gekühlte Getränke.

Eine Gruppe von „Optis“ sammelte bereits am Nachmittag, ausgerüstet mit Müllbeutel und Greifzange, unterstützt von Eltern und Trainern, zu Fuß oder per Boot, einiges an Müll am und aus dem Aasee. Zur Beute gehörten auch drei versenkte Fahrräder und eine Flaschenpost. Um Vorbereitung und Durchführung haben sich Kerstin Eichholt und Malte Sulkiewicz vorbildlich gekümmert. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), die diese Aktion für Initiativen und Vereine organisiert hatten, werden sich über so viel Umweltengagement sehr gefreut haben.  

Bei der anschließenden Opti-Regatta zeigten die teilnehmenden erwachsenen Segler (nur die waren zugelassen), dass sie auch mit ganz kleinen Booten den richtigen Kurs finden können. Die Wettfahrtleitung lag bei den ganz jungen Seglerinnen und Seglern. Am Ende hatte Oliver Venherm vor Bernhard Wuth die Nase vorn; Dritter wurde Paul Beumker. Die Anstrengungen wurden mit kleinen Preisen belohnt.

Opti-, Laser- und Piratensegler zeigten dann unter der Regie und Moderation von Judith Maucher einige zum Teil akrobatische und technisch ausgefeilte Segel- und Regattamanöver. Für diese sportliche Demonstration gab es mehrfach verdienten Applaus des fachkundigen Publikums, welches das Geschehen aus nächster Nähe auf dem Steg verfolgen konnte.

Der Applaus schwoll nochmal kräftig an, als Max Stiff für seinen gerade erst errungenen Erfolg als Deutscher Meister (U17 auf einem Laser Radial)  geehrt wurde. Eine großartige Leistung, die, darauf wies Karl-Heinz Kötterheinrich hin, ihren Ursprung auch in der seglerischen Ausbildung von Max auf der „Pfütze Aasee“ hatte. Auch Finn Petzold (Laser) sowie Gerrit Balzer und Aike Braje (Pirat) wurden als Landesmeister geehrt.

Der stabile Fußballkicker, den die Jugend kurzerhand in den Hafen verholt hatte, war vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend sowohl von ganz jungen wie auch von deutlich höheren Semestern dauerhaft belagert; unzählige engagierte Spiele wurden ausgetragen; der dabei gezeigte sportliche Ehrgeiz war förmlich zu sehen – und zu hören.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: zahlreiche Kuchenspenden, Leckereien vom Grill, exotische Cocktails und diverse Kaltgetränke fanden dankbare Abnehmer. Die Service-Teams beim Kartenverkauf, hinter der Theke und beim Essenstand hatten alle Hände voll zu tun.

Der schon traditionelle Boots-Lichterkorso mit einem vom Mobo über den abendlichen Aasee gezogenen Konvoi von fünf Zugvögeln schloss das Programm des Festes stimmungsvoll ab. So mancher Schnappschuss dürfte dabei geschossen worden sein. Dirk-Uwe Hahn als Koordinator, Bernhard Wuth als „Beleuchtungsexperte“, Thomas Köster als Kapitän des Mobos und viele andere Helfer hatten die Aktion prima geplant und ohne Zwischenfälle zur Zufriedenheit der Passagiere wie der Zuschauer auf den Logenplätzen am Steg durchgeführt.

Bei stimmungsvollem Licht und dezenter Hintergrundmusik genossen die anwesenden Hanseatinnen und Hanseaten dann auch den Rest des lauen Sommerabends und nutzten sie für lebhafte Gespräche und die Auffrischung alter oder das Knüpfen neuer Kontakte.

Das Sommerfest 2022 macht schon Lust auf den August des nächsten Jahres, in dem die Hansa-Familie mit vielen Gästen das 50jährige Jubiläum des Segelclubs hoffentlich ähnlich abwechslungsreich und stimmungsvoll feiern wird.

Herzlichen Dank an die vielen, vielen Hanseaten und Hanseatinnen, die dieses schöne Hafenfest erst ermöglicht haben: an die Mitglieder des Festausschusses, allen voran Reinhard Pruhs, bei dem eine Menge organisatorischer Fäden zusammenliefen, an die Helfer für Auf- und Abbau, an den Grill- und Thekendienst, die KuchenspenderInnen, die Müllsammel-Fraktion, die Macher des Boots-Lichterkorsos und, und, und … und nicht zuletzt auch an alle anderen Gäste, die für eine gelöste und heitere Stimmung gesorgt haben. Die Hansa-Jugend sei hier, an der Spitze die stellvertretende Jugendvorsitzende, Judith Maucher, ausdrücklich noch gesondert und lobend erwähnt. Die Jugend hat mit viel Arbeit und erkennbarem Spass einen Großteil des Programms kreativ und schwungvoll auf das Wasser und in den Hafen gebracht.

Karl-Heinz Kötterheinrich
Vorsitzender des SC Hansa Münster

Gemeinsame IDJM in Kiel 2022

Im Rahmen des 50. jährigen Jubiläum der Olympischen Spiele von 1972 fand vom 12. bis zum 16. August 2022 die Gemeinsame internationale Deutsche Jugend Meisterschaft (GIDJM) in Kiel statt. Ich bin mit meinem ILCA 6 ehemalig Laser radial bereits eine Woche vorher in Kiel angereist um eine ausreichende Vorbereitung für die Meisterschaft gewährleisten zu können. Zunächst habe ich einen Tag mit meiner Traininingsgruppe aus NRW und Niedersachsen trainiert. An dem Wochenende vor der Meisterschaft vom 6. bis zum 7. August fand die Regatta „Strander KÜZ“ statt, welche wir als Vorbereitungswettkampf mitgenommen haben. Am diesem Wochenende herrschten traumhafte Segelbedingungen, viel Wind und viel Sonne. Das Ergebnis dieser Regatta machte mir auf jeden Fall schonmal Mut auf die Meisterschaft, da es im Großen und Ganzen gut verlief. Nach dem Wochenende folgten am Montag, Dienstag und Mittwoch noch drei intensive Trainingstage für uns welche auch super Bedingungen lieferten und den Lust auf die Meisterschaft definitiv weckten.

Am Mittwoch morgen hatte ich zudem bereits mein Boot erfolgreich vermessen und mich angemeldet. Am Donnerstag, also den letzten Tag vor der Meisterschaft, habe ich mich noch einmal ein bisschen ausgeruht, Kräfte gesammelt und einen Tag Pause gemacht. Dann kam noch die Eröffnungsfeier die sehr beeindruckend war. Das besondere an der diesjährigen deutschen Meisterschaft war, das alle Jugendbootsklassen zusammen gelegt worden sind, wodurch über 800 Segler am Start waren. Für viele sorgte das für einen besonderen Moment während der großen Eröffnungsfeier.

Also dann nochmal früh schlafen gehen um am morgigen Tag fit für die Meisterschaft zu sein. Der erste Wettfahrttag verlief sehr normal und es gab keine großen Probleme, sodass wir bei wiedermal guten Bedingungen aufs Wasser sind und alle heiß auf die Meisterschaft waren. Das erste Rennen verlief direkt richtig gut und ich wurde gleichfalls vierter. Dies gab mir Sicherheit für die kommenden Rennen. Am ersten Wettfahrttag segelte ich noch einen 11. und einen 8. welche mich auf Gesamtrang zwölf brachten. Am zweiten Tag folgten 5., 7. und 4. welche mich auf dem gleichen Platz ließen. Ab dem dritten Tag sind wir im sogenannten Gold- und Silberfleet gesegelt, so segeln also dann die letzten drei Tage die erste Hälfte gegeneinander und die zweite Hälfte gegeneinander. Dies bedeutet natürlich schwierigere Rennen aber auch das die Platzierungen wertvoller sind, da man gegen jeden Konkurrenten direkt segelt.

Der dritte Wettfahrttag verlief für mich extrem gut und ich segelte einen 2., 10. und 5. sodass ich mich vom zwölften Rang auf den insgesamt vierten Rang vorarbeitete. Am vierten Tag verschlechterte ich mich nochmal auf dem achten Rang in dem ich einen 17., 16. und 8. gesegelt bin. Nun der letzte Wettfahrttag und es war bereits angesagt das sehr wenig Wind kommen würde. Dies kam auch so und führte dazu das wir gar nicht erst aufs Wasser gegangen sind und um etwa 13 Uhr der Segeltag mangels Wind abgebrochen wurde. Somit stand also fest das ich in der U17 Wertung erster und im Gesamtergebnis achter von 82 war.

Das ich deutscher Meister geworden bin machte mich natürlich glücklich auch wenn das Gesamtergebnis nicht optimal war. Dann wurde ich noch von meiner Trainingsgruppe ins Wasser geschmissen und ich habe Applaus von allen bekommen. Um 16 Uhr war Siegerehrung und es war definitiv ein schöner Moment dort vor so vielen Menschen mit der Goldmedaille zu stehen. Somit ging eine sehr schöne Zeit in Kiel zu Ende die viele Momente mitbringt an die ich mich gerne erinnern werde. Vom Segelclub Hansa Münster starteten Jule Heiny im Opti. Julia Woehl, Finn Petzold, Moritz Lütke Notarp und Paul Patalas gingen im ILCA 4 an den Start. Zudem segelte Benedikt Thewes in der Europe mit und im Piraten starteten Henrik Balzer, Niklas Köster und Luca Wlecke noch mit.

Ich denke insgesamt war es für alle die dort waren, auf verschiedene Weise eine besondere
Erfahrung.

Max Stiff

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