„Das (Segel) Wetter morgen und anderswo“ – Themenabend Do., 23.1.2020, 19:30 im Clubraum

Hinweis: Der krankheitsbedingte kurzfristige Ausfall des Themas „Nachtsegeln“ konnte nunmehr auf den 5.3. terminiert worden.

„Das Segeln könnte ja so schön sein, wenn der Scheixx Wind nicht wäre“
sagt der eine oder andere Hanseat scherzhaft.
Der Wind ist nun einmal die treibende Kraft von Seglern und bestimmt Fahrt und teils Richtung. Daher will man für die Tages und Passageplanung gerne etwas in die Zukunft schauen.

Cumulonimbus
Wikipedia, Cumulonimbus, CC BY-SA 3.0

Seit es gefühlt monatlich neue und umworben „bessere“ Apps für mobile Geräte mit Internetzugang gibt, die scheinbar detaillierte Prognosen für viele Tage im Voraus für jedes Segelrevier hergeben, werden nicht nur die etablierten örtlichen, meist amtlichen Wetterdienste wenig in Anspruch genommen, noch die Möglichkeiten der eigenen Wahrnehmung mit Blick zum Himmel, dem Barometer etc. genutzt.

Insbesondere lokale Wettererscheinungen möchte Stephan B. als Indizien für das kommende Segelwetter auch auf kleinen Revieren betrachten.

Wir freuen und auf rege Teilnahme!

Vorbereitungen für die neue Saison

Während der Leistungsstützpunkt schon wieder sportlich trainierte, wurden im Bootskeller die Optis von Sebastian, Ansgar und Stephan auf einen optimalen Zustand gebracht.

In der Bootshalle hatte sich der erste SZV-Workshop eingefunden, wobei dann auch gleich fünf Boote und ein Pirat in den Genuss der Oberflächenpflege kamen. Erste Schäden wurden behoben und die weiteren Termine geplant. Beachtet bitte immer den E-Hanseaten und Rundmails zu weiteren Arbeitseinsätzen, jede Hand ist gerne gesehen.

(Thomas)

Piraten-Workshop

Traditionsgemäß eröffnen die Piraten immer die Workshops im Winter. Dieses Jahr ist für die 4128 eine neue Deckslackierung vorgesehen, außerdem muss der Zwischenboden der 3753 kontrolliert werden. Weitere Schönheitsreparaturen an allen drei Booten folgen. Kräftig poliert wurde bereits am vergangenen Samstag mit Unterstützung der umfassenden Maschinentechnik in der Werkshalle.

Weitere Termine sind am 18.01., 15.02. und 14.03.2020 jeweils um 11:00 Uhr in der Bootshalle.

(Thomas)

Winterzeit – Segelzeit

Wintertraining im Landesleistungsstützpunkt Aasee

Seit einigen Jahren bietet der Landesleistungsstützpunkt Segeln am Aasee für die sportlichen leistungsorientierten Segler/innen der Region vereinsübergreifend ein umfassendes Theorie-, Athletik- und Wassertraining an. Im Sommer werden viele Stunden auf dem Wasser am Aasee, bei Regatten in ganz Deutschland oder bei Trainingstagen auf wichtigen Regattarevieren bspw. vor Medemblick oder Kiel verbracht. Im Winter werden mit zwei bis drei Trainingseinheiten in der Woche athletische Grundlagen für die nächste Saison gelegt sowie das theoretische Wissen um Strömung, Wind, Trimm, Ernährung, Regattaregeln, Zweikampftechniken oder Kompassegeln erweitert. Zusätzlich findet gelegentlich auch bei eisigen Temperaturen Training auf dem Wasser statt, um bei den ersten Regatten Ende März schon mit einem guten Bootsgefühl antreten zu können. Selbst die kleinsten Segler/innen im Optimist B trauen sich dazu aufs Wasser und werden oft – wie auf dem Foto – mit fantastischem Segeln im Winter belohnt.

Aber auch alle anderen Segler/innen im Verein brauchen nicht alleine vor ihrem Keksteller zu sitzen. Themenabende, Vereinstrainings zu Stabilisierung und Gleichgewicht oder Theorie für Einsteiger bieten viele Möglichkeiten, sich auch im Winter intensiv auf das Segeln im nächsten Frühjahr vorzubereiten. Ab Januar wird es dann auch regelmäßig Workshops zu verschiedenen Themen der Bootstechnik und zum Reparieren und Tunen der verschiedenen Bootsklassen (Polyvalken, C55, SZV, Pirat, Laser) im Verein geben. Also bringt die Kekse doch einfach mit!

Workshop Gelcoat Reparieren im Werkraum der Bootshalle

Winterfest 2019

Den Jahresabschluss und den Beginn der dunklen Winterzeit bildet schon traditionell das Winterfest. Wie bereits im letzten Jahr fand dies wieder in unserm Klubrestaurant Moro 112 statt.

In dem festlich geschmückten Raum wurden die Hanseatinnen und Hanseaten mit einem Glas Prosecco in gemütlicher Runde empfangen. Nach der Begrüßung durch Joachim, Leiter unseres Festausschusses, und unseren ersten Vorsitzenden Klaus ging es dann zu den Tischen, um das gemeinsame Abendessen zu genießen. Die Jugend wurde dabei wieder in unseren Clubräumen in der oberen Etage mit Pizza versorgt. Nach dem guten Essen wurden traditionell die Clubsportler geehrt. Dabei wurde mit den Kindern und Jugendlichen in den Bootsklassen Opti und Laser begonnen, gefolgt von den Zugvögeln, sowie der Yardstick Clubmeisterschaft.

Auch der Bademeisterpokal wurde vergeben, obwohl dieses Jahr gar kein Event vom Aasee vorlag! Als Unterhaltung war dann der Auftritt eines Sängers geplant, doch viel der krankheitsbedingt aus. Zum Entsetzen von Joachim meldete sich auch der DJ am Morgen des Winterfestes ab, doch konnte ein Ersatz besorgt werden, der nach dem offiziellen Teil dafür sorgte, dass sich nach und nach auch die Tanzfläche füllte. Auch ohne großes Programm konnten sich die Anwesenden mit vielen Gesprächen und Anekdoten über die vergangene und reichlich Plänen für die kommende Segelsaison vergnügen.

Dirk

Weihnachtsbaum am Hafen

Kurz vor dem ersten Advent hatte Joachim, der Leiter unseres Festausschusses, die tolle Idee am Hafen einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Gesagt, getan, wurde ein drei Meter hoher Baum bestellt und dazu auch Schmuck besorgt. Das Baumaufstellen wurde in gemütlicher Runde mit Lagerfeuer, rotem und weißem Glühwein sowie Kinderpunsch von einigen Fleißigen vollzogen, während die anderen dies in gebührender Entfernung fachlich diskutierten. Den Abschluss bildete der Lichterschmuck, der dafür sorgt, dass der Baum ab Sonnenuntergang beleuchtet ist.

Somit avanciert unser Weihnachtsbaum nicht nur zu einem Hingucker am oberen Aassee, sondern schmückt auch die Webcam, auf der in dieser Jahreszeit ja leider die Boote fehlen. Noch lange bis in den späten Abend hinein standen viele bei Clubschnack, Heißgetränken und sogar Grillgut am Feuer. Diese Idee wird hoffentlich im nächsten Jahr wiederholt und entwickelt sich vielleicht zu einem neuen Brauch im Hansa.

Dirk

SHM Fahrtensegeln 2020 – Vorstellung und Anmeldung für alle Trainingstörns

Selten war der Clubraum so frühzeitig so voll wie am Abend des 19.11.2019. Warum?
Unser Fahrtenseglerobmann hatte zur großen Vorstellung der für 2010 vorgesehenen Trainingstörns des Clubs eingeladen. „Roundabout“ 80 Mitglieder sind gekommen, um von den einzelnen Veranstaltungen Termine und Inhalte zu erfahren, und sich anschließend in die umlaufenden Listen zur Teilnahme fest anzumelden oder zumindest vormerken zu lassen.

Im Einzelnen wird das Fahrtenseglerjahr des SHM mit der Seenotrettungsübung im Wellenbad, dem Dickschiff Manövertraning in Lemmer sowie dem Trainingscamp mit Segeln auf Kieljollen beginnen.
Später folgen Seglerfreizeit Heeg, der zweiwöchige Distanztörn Kattegat und die traditionelle Hansa-Flottille Ostsee und sowie auch der Historientörn auf der AGLAIA.
Im Herbst schließlich das IJsselmeersegeln am 1. September Wochenende sowie die Flottille Mittelmeer in den nördlichen Sporaden eine Woche vor den und eine Woche in den Herbstferien mit Crewwechselmöglichkeit.
Der SHM Karibiktörn „Guadeloupe“ im Mai 2020 ist schon seit geraumer Zeit fest belegt und stand nicht mehr für weitere Anmeldungen zur Disposition.
Nachzügler sollten sich sputen und über den Fahrtensegler Obmann oder direkt mit den jeweiligen Organisatoren Kontakt auf zu nehmen.
Den Organisatoren steht jetzt die Arbeit bevor, nicht nur die notwendigen Schiffe auszuwählen, ggf. Crews nach den Regeln der Seemannschaft zusammen zu stellen und vieles weiteres zu arrangieren.

Meister der Landesmeister 2019

Auf dem Baldeneysee wurde am 9. und 10. November die Meisterschaft der Landesmeister ausgetragen. Einladender Verein war wieder der ETUF. Die Landesmeister segelten auf baugleichen vom ETUF zur Verfügung gestellten J22. Ole bildete als Laserradialsegler mit dem RS Aero-Landesmeister Leon Margale ein Team. Es wurden Kurzwettfahrten gesegelt und die Mannschaften auf dem Wasser gewechselt. So mussten sich die Einhandsegler schnell auf dem ungewohnten Boot zurechtfinden. Sich gegen die etablierten Teams, die zum Teil auch drei Personen an Bord waren, durchzusetzen, war natürlich nicht einfach. Spaß hat es gemacht.

Am Samstag konnten 27 Wettfahrten bis in die Dämmerung stattfinden. Am Sonntag löste sich der morgendlichen Nebel zwar langsam auf, aber Wind kam nicht auf, und somit konnte keine weitere Wettfahrt mehr gesegelt werden. Gewinnen konnte das Team aus Kielzugvogel- und Volkeboot-Seglern.

(Ralf)

470er Landesmeisterschaft NRW 2019

Die vom Duisburger Segel-Club e.V. traditionell veranstaltete Martinsregatta lief dieses Jahr zugleich auch als Landesmeisterschaft NRW der 470er-Klasse. Nachdem wir – Tanja und Dirk – mit unserem betagten DDR-470er „Flause“ bereits im März diesen Jahres die „Schneeschmelze“-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen als erste Regatta überhaupt in dieser Bootsklasse mitgemacht hatten, haben wir all unseren Mut zusammen genommen und uns auch für letzte Regatta des Jahres angemeldet. Die Voraussetzungen waren aber alles andere als optimal, denn zuletzt waren wir alle drei beim J70-Training in Monnickendam zusammen auf dem Wasser gewesen. Die Regatta fand vom 1. bis 3. November 2019 auf der „Sechs-Seen-Platte“ in Duisburg statt. Es waren insgesamt 9 Wettfahrten mit einem Streicher vorgesehen und es waren 18 Teams gemeldet, die sogar aus den Niederlanden und Belgien angereist waren.

Der erste Tag mit guten 3-4 Bft verlief eigentlich ganz gut für uns. Nach den zu erwarteten Schwierigkeiten in der ersten Wettfahrt, in der wir Vorletzte wurden, haben wir dann zweimal den 15. Platz ersegelt, mit dem wir unter Anbetracht unseres konkurrenzlosen alten Bootes und unserer noch ausbaubaren Manöverperformance sehr zufrieden waren. Am Beginn des zweiten Tages konnten wir uns in der 4. Wettfahrt bei 3-4 Bft noch steigern und waren mit dem 14. Platz im hinteren Mittelfeld. Danach änderte sich die Windrichtung um fast 90°, so dass die Wettfahrleitung einen neuen Kurs auslegen musste, was zu einer längeren Unterbrechung führte. Das hat uns offensichtlich nicht gut getan, denn bei der nächsten Wettfahrt haben wir den Start vermurkst, doch konnten wir uns noch bis zum 15. Platz vorkämpfen. Leider wurde die Wettfahrt dann vorzeitig beendet, da der Wind extrem abflaute. Aber das Wetter war an diesem Tag eh sehr wechselhaft. Von Platzregen bis Sonne und Böen bis 6 Bft gab es alles. Diese hinterhältigen Böen haben uns dann in der nächsten Wettfahrt gezwungen die Badequalitäten des Sees, die abgesehen von der Temperatur sehr gut waren, zu testen. Wir sind auf Vorwindkurs mit Spi gekentert. Leider ist das Boot durchgekentert und im Schlamm stecken geblieben, so dass wir auf fremde Hilfe angewiesen waren und ein DNF bekamen. Das war sehr ärgerlich, denn wir lagen wieder gut an der Mittelgruppe dran. So setzen wir unsere Hoffnungen auf die nächste Wettfahrt. Die verlief anfangs auch sehr gut; bis zur Luvtonne waren wir sogar noch recht weit vorne dabei. Dann kam aber wieder die Stelle auf dem Vorwindkurs, die uns dann noch einmal zu Verhängnis werden sollte. Wieder kenterte das Boot durch und diesmal rutschte auch das Schwert weg, so dass wir wieder die Jungs vom DLRG von ihrer Langeweile befreien mussten. Mit dem zweiten DNF haben wie dann den Tag beendet, der zwar gut angefangen hatten, aber dann doch katastrophal endete. Am nächsten Tag waren noch drei Wettfahrten angesetzt, doch mussten wir leider schon abreisen. So haben wir auch dafür keine Wertung bekommen und schließlich den letzten Platz erklommen.

Trotzdem waren wir aber sehr zufrieden mit den Segelleistungen in unserer zweiten 470er- Regatta, die uns viel Spaß gemacht hat und bei der wir sehr viel gelernt haben. Auch die supertolle Organisation des Duisburger Segel-Club mit dem obligatorischen Stutenkerl als Gebäck und das Beisammensein mit den anderen Teams waren auf jeden Fall die Reise wert.
So gilt unser Aufruf an die „junge Mitte“: Fahrt Regatten!

Landesmeister wurden dann Annette und Tobias Förster vom Segel-Club Ibbenbüren Tecklenburgerland e.V. / Wassersportverein Baldeney 1919 e.V.
Bei Raceoffice gibt es die Ergebnisse

Dirk & Tanja

Eisbärenregatta 2019

Die letzte Regatta im Jahr ist immer die Eisbärenregatta in Bremerhaven. Auch in diesem Jahr lagen die Temperaturen am Freitag beim Vortraining bei nur eisigen 4 Grad!

Die ganze Nacht und am Samstag Morgen hat es geregnet, dass der ganze Platz und die Bootswiese eine riesige Matschfläche war. Pünktlich um 10 Uhr klarte dann aber der Himmel auf und es hörte auf zu regnen zum Glück. Um 12 Uhr war erstes Startsignal. Die A-Segler waren in die blaue und die gelbe Fleet eingeteilt und starteten nacheinander. Danach folgten die B-Segler. Vom Hansa starteten 6 Optis in A und 2 Optis in B. Von den geplanten 4 Läufen am Samstag konnten leider nur 2 Läufe gesegelt werden. Der 3. Lauf wurde dann mangels Wind abgebrochen. An Land konnten sich dann alle Eisbären mit heißem Kinderpunsch wieder aufwärmen und wurden Abends im Clubhaus mit reichlich Nudeln mit Bolognese satt. 

Der Sonntagmorgen begann wieder regnerisch um 10 Uhr mit dem ersten Lauf. Die gelbe und blaue Fleet wurden neu gemischt. Insgesamt wurden Sonntag auch nochmal 2 Läufe gesegelt. Somit gab es einen Streicher. Gewonnen hat die Regatta in A Josh Berktold und in B Fritz Reifert. Die Hansa -Segler belegten in A die Plätze: Max Stiff (9), Demir Onay (42), Benedikt Thewes (46), Finn Petzold (50), Julia Woehl (66), Lucas Woehl (67) von 68 Startern.

In B belegten die Hanseaten die Plätze: Jule Heiny (27), Moritz Lütke Notarp (30) von 47 Startern. 

Für jeden Segler gab es auch in diesem Jahr wieder eine Kult Eisbären Sammeltasse! Die Tassen haben jedes Jahr ein anderes Eisbärenmotiv. In diesem Jahr sitzt der Eisbär auf der großen gelben Rundungstonne und schaut der Regatta zu! 

Mir gefällt die Regatta als Abschluss der Regattasaison sehr gut, auch wenn es meistens schon eisbärenkalt ist an dem Wochenende!

Liebe Grüße 
Euer Benedikt 

Absegeln 2019

Eigentlich hatte der Windfinder ja wenigstens ein paar Knoten versprochen, aber der meiste Wind ist irgendwo in der Stadt verloren gegangen. Somit gab es wenigstens genügend Zeit für ein Gruppenbild der aktiven Teilnehmer. Leider fehlt Kerstin auf diesem Bild, die dann doch demonstrativ mit dem SZV auf dem See erschien und die letzten Segelminuten des Jahres genutzt hat.

Herzlichen Dank auch an das Wettfahrtteam um Fabian und Matthias, die sich um die Termine und die Auswertung kümmern. Alle weiteren Angaben und Platzierungen gibt es beim Winterfest Ende November.

(Thomas)