Flottille Mittelmeer 2019 – Sardinien – 1. Woche

Hansa Herbsttörn – eine Institution!
Kielwasser der „Bartok“

Eigentlich alles wie (fast) immer? Zwei Wochen Mittelmeer, eine vor, eine in den Herbstferien. Fünf Yachten um die 50 Teilnehmer. Wechselnde Reviere. Top Organisation, gute Laune, abwechslungsreiche Segelverhältnisse.
Dieses mal ging es von DUS nach OLB per Flugzeug, also Olbia südlich der Costa Smeralda und des Maddalenen Archipels auf Sardinien. Dort eine Flotte von vier Dufour 460GL und einer Sun Odyssey 449 übernommen.
Traditionell berichten „Ersttäter“ von ihren Eindrücken des Törns. Hier zur ersten Woche von Ellen und Michael auf der „Bartok“. Sie ist eine der Dufours, die gut 90sm im Kielwasser gelassen hat, weil ja auch viel Zeit für’s Land übrig blieb …. „Flottille Mittelmeer 2019 – Sardinien – 1. Woche“ weiterlesen

Meister der Landesmeister 2019

Auf dem Baldeneysee wurde am 9. und 10. November die Meisterschaft der Landesmeister ausgetragen. Einladender Verein war wieder der ETUF. Die Landesmeister segelten auf baugleichen vom ETUF zur Verfügung gestellten J22. Ole bildete als Laserradialsegler mit dem RS Aero-Landesmeister Leon Margale ein Team. Es wurden Kurzwettfahrten gesegelt und die Mannschaften auf dem Wasser gewechselt. So mussten sich die Einhandsegler schnell auf dem ungewohnten Boot zurechtfinden. Sich gegen die etablierten Teams, die zum Teil auch drei Personen an Bord waren, durchzusetzen, war natürlich nicht einfach. Spaß hat es gemacht.

Am Samstag konnten 27 Wettfahrten bis in die Dämmerung stattfinden. Am Sonntag löste sich der morgendlichen Nebel zwar langsam auf, aber Wind kam nicht auf, und somit konnte keine weitere Wettfahrt mehr gesegelt werden. Gewinnen konnte das Team aus Kielzugvogel- und Volkeboot-Seglern.

(Ralf)

470er Landesmeisterschaft NRW 2019

Die vom Duisburger Segel-Club e.V. traditionell veranstaltete Martinsregatta lief dieses Jahr zugleich auch als Landesmeisterschaft NRW der 470er-Klasse. Nachdem wir – Tanja und Dirk – mit unserem betagten DDR-470er „Flause“ bereits im März diesen Jahres die „Schneeschmelze“-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen als erste Regatta überhaupt in dieser Bootsklasse mitgemacht hatten, haben wir all unseren Mut zusammen genommen und uns auch für letzte Regatta des Jahres angemeldet. Die Voraussetzungen waren aber alles andere als optimal, denn zuletzt waren wir alle drei beim J70-Training in Monnickendam zusammen auf dem Wasser gewesen. Die Regatta fand vom 1. bis 3. November 2019 auf der „Sechs-Seen-Platte“ in Duisburg statt. Es waren insgesamt 9 Wettfahrten mit einem Streicher vorgesehen und es waren 18 Teams gemeldet, die sogar aus den Niederlanden und Belgien angereist waren.

Der erste Tag mit guten 3-4 Bft verlief eigentlich ganz gut für uns. Nach den zu erwarteten Schwierigkeiten in der ersten Wettfahrt, in der wir Vorletzte wurden, haben wir dann zweimal den 15. Platz ersegelt, mit dem wir unter Anbetracht unseres konkurrenzlosen alten Bootes und unserer noch ausbaubaren Manöverperformance sehr zufrieden waren. Am Beginn des zweiten Tages konnten wir uns in der 4. Wettfahrt bei 3-4 Bft noch steigern und waren mit dem 14. Platz im hinteren Mittelfeld. Danach änderte sich die Windrichtung um fast 90°, so dass die Wettfahrleitung einen neuen Kurs auslegen musste, was zu einer längeren Unterbrechung führte. Das hat uns offensichtlich nicht gut getan, denn bei der nächsten Wettfahrt haben wir den Start vermurkst, doch konnten wir uns noch bis zum 15. Platz vorkämpfen. Leider wurde die Wettfahrt dann vorzeitig beendet, da der Wind extrem abflaute. Aber das Wetter war an diesem Tag eh sehr wechselhaft. Von Platzregen bis Sonne und Böen bis 6 Bft gab es alles. Diese hinterhältigen Böen haben uns dann in der nächsten Wettfahrt gezwungen die Badequalitäten des Sees, die abgesehen von der Temperatur sehr gut waren, zu testen. Wir sind auf Vorwindkurs mit Spi gekentert. Leider ist das Boot durchgekentert und im Schlamm stecken geblieben, so dass wir auf fremde Hilfe angewiesen waren und ein DNF bekamen. Das war sehr ärgerlich, denn wir lagen wieder gut an der Mittelgruppe dran. So setzen wir unsere Hoffnungen auf die nächste Wettfahrt. Die verlief anfangs auch sehr gut; bis zur Luvtonne waren wir sogar noch recht weit vorne dabei. Dann kam aber wieder die Stelle auf dem Vorwindkurs, die uns dann noch einmal zu Verhängnis werden sollte. Wieder kenterte das Boot durch und diesmal rutschte auch das Schwert weg, so dass wir wieder die Jungs vom DLRG von ihrer Langeweile befreien mussten. Mit dem zweiten DNF haben wie dann den Tag beendet, der zwar gut angefangen hatten, aber dann doch katastrophal endete. Am nächsten Tag waren noch drei Wettfahrten angesetzt, doch mussten wir leider schon abreisen. So haben wir auch dafür keine Wertung bekommen und schließlich den letzten Platz erklommen.

Trotzdem waren wir aber sehr zufrieden mit den Segelleistungen in unserer zweiten 470er- Regatta, die uns viel Spaß gemacht hat und bei der wir sehr viel gelernt haben. Auch die supertolle Organisation des Duisburger Segel-Club mit dem obligatorischen Stutenkerl als Gebäck und das Beisammensein mit den anderen Teams waren auf jeden Fall die Reise wert.
So gilt unser Aufruf an die „junge Mitte“: Fahrt Regatten!

Landesmeister wurden dann Annette und Tobias Förster vom Segel-Club Ibbenbüren Tecklenburgerland e.V. / Wassersportverein Baldeney 1919 e.V.
Bei Raceoffice gibt es die Ergebnisse

Dirk & Tanja

Eisbärenregatta 2019

Die letzte Regatta im Jahr ist immer die Eisbärenregatta in Bremerhaven. Auch in diesem Jahr lagen die Temperaturen am Freitag beim Vortraining bei nur eisigen 4 Grad!

Die ganze Nacht und am Samstag Morgen hat es geregnet, dass der ganze Platz und die Bootswiese eine riesige Matschfläche war. Pünktlich um 10 Uhr klarte dann aber der Himmel auf und es hörte auf zu regnen zum Glück. Um 12 Uhr war erstes Startsignal. Die A-Segler waren in die blaue und die gelbe Fleet eingeteilt und starteten nacheinander. Danach folgten die B-Segler. Vom Hansa starteten 6 Optis in A und 2 Optis in B. Von den geplanten 4 Läufen am Samstag konnten leider nur 2 Läufe gesegelt werden. Der 3. Lauf wurde dann mangels Wind abgebrochen. An Land konnten sich dann alle Eisbären mit heißem Kinderpunsch wieder aufwärmen und wurden Abends im Clubhaus mit reichlich Nudeln mit Bolognese satt. 

Der Sonntagmorgen begann wieder regnerisch um 10 Uhr mit dem ersten Lauf. Die gelbe und blaue Fleet wurden neu gemischt. Insgesamt wurden Sonntag auch nochmal 2 Läufe gesegelt. Somit gab es einen Streicher. Gewonnen hat die Regatta in A Josh Berktold und in B Fritz Reifert. Die Hansa -Segler belegten in A die Plätze: Max Stiff (9), Demir Onay (42), Benedikt Thewes (46), Finn Petzold (50), Julia Woehl (66), Lucas Woehl (67) von 68 Startern.

In B belegten die Hanseaten die Plätze: Jule Heiny (27), Moritz Lütke Notarp (30) von 47 Startern. 

Für jeden Segler gab es auch in diesem Jahr wieder eine Kult Eisbären Sammeltasse! Die Tassen haben jedes Jahr ein anderes Eisbärenmotiv. In diesem Jahr sitzt der Eisbär auf der großen gelben Rundungstonne und schaut der Regatta zu! 

Mir gefällt die Regatta als Abschluss der Regattasaison sehr gut, auch wenn es meistens schon eisbärenkalt ist an dem Wochenende!

Liebe Grüße 
Euer Benedikt 

Absegeln 2019

Eigentlich hatte der Windfinder ja wenigstens ein paar Knoten versprochen, aber der meiste Wind ist irgendwo in der Stadt verloren gegangen. Somit gab es wenigstens genügend Zeit für ein Gruppenbild der aktiven Teilnehmer. Leider fehlt Kerstin auf diesem Bild, die dann doch demonstrativ mit dem SZV auf dem See erschien und die letzten Segelminuten des Jahres genutzt hat.

Herzlichen Dank auch an das Wettfahrtteam um Fabian und Matthias, die sich um die Termine und die Auswertung kümmern. Alle weiteren Angaben und Platzierungen gibt es beim Winterfest Ende November.

(Thomas)

Lasercup 2019

Am vergangenen Wochenende war es wieder Zeit für den Laser-Cup. Auch in diesem Jahr konnte der Hansa bei Goldenem Oktoberwetter insgesamt 42 Seglerinnen und Segler aus ganz Deutschland begrüßen. Selbst der Wind zeigte sich in diesem Jahr von seiner besten Seite und wehte am Samstag stark, und in Böen durchaus stürmisch, und am Sonntag mäßig, so dass alle fünf geplanten Wettfahrten durchgeführt werden konnten. Den zahlreichen Zuschauern an den Aaseeufern, auf der Torminbrücke und im Hafen wurden spektakuläre Kenterungen, packende Positionskämpfe und hitzige Zweikämpfe mit einigen Kollisionen und Remplern geboten. So ziemlich jeder Segler durfte dabei auch sein Mütchen im Aasee kühlen. Für einige Hansasegler war dieses Heimspiel auch die Premiere in der neuen Bootsklasse.

Lean Hohenlöchter konnte bei seiner zweiten Regatta nach dem Umstieg in den Laser Standard sein „Heimspiel“ gewinnen. Robin Frank wurde hier sechster. In der Damen- und Nachwuchsklasse Laser Radial verteidigte Sven Gregor vom Remscheider Segelyachtclub seinen Titel und siegte vor der Münsteranerin Tabea Mittmann vom Segelclub Münster. Ole Kuphal wurde vierter und Jesse Heiny sechster. Auch in der Jugendklasse 4.7 ging ein Podestplatz nach Münster, denn hier wurde Saskia Okken vom Hansa Dritte. Marie Christin Hacker vom Hannoverschen Yacht-Club konnte in dieser Bootsklasse ihren Titel verteidigen. Julia Woehl durfte sich in ihrer ersten Regatta im Laser über einen hervorragenden 4. Platz freuen
Bei der abschließenden Siegerehrung durfte sich jeder Segler neben einer Urkunde über einen Sachpreis freuen. Die ersten Drei der einzelnen Klassen wurden außerdem mit einem Pokal geehrt.

Und dieses Regattawochenende wäre natürlich ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein ganz besonderer Dank gebührt dabei den drei Cheforganisatoren Talke, Stefanie (Wiebe) und Olivier, die immer freundlich und gut gelaunt für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

(Thomas S.)

Intensivtraining Gardasee 2019

Morgens Vento mit ablandigem Wind, nachmittags Ora mit manchmal auch richtiger Welle – eine solche Windsicherheit ist für das Segeltraining ein Traum, und das, obwohl der Windfinder für Torbole am Gardasee nur 1 bis 2 Beaufort anzeigt. Gleichzeitig bieten die Berge rund um den Gardasee eine wunderschöne Kulisse, die sich jeden Tag anders zeigt. An einigen Tagen ist es sehr diesig, so dass man vom Ufer aus denkt, dass die Segler nach Avalon – oder alternativ nach Mordor unterwegs sind. An klaren Tagen lassen das türkisblaue Wasser, der blaue Himmel und die raue Bergkulisse auch im Oktober noch einmal den Sommer aufleben.

Diese wunderschöne Umgebung war das Ziel für ein Segeltraining für Opti-, Laser- und Piratensegler von SHM, YCBL und SCSI. Insgesamt 7 Optis, 13 Laser und 3 Piratensegler nahmen an den zwei täglichen Trainingseinheiten teil, die von Lena, Susann und Niklas vom YCBL angeboten wurden. Eine besondere Attraktivität hatte auch der TopCat, den Finn und seine Familie mitgebracht hatten. Sie konnten sich vor Angeboten, wer da mitsegeln wollte, kaum retten. Die täglichen Trainingseinheiten wurden eingerahmt von Früh- und Spätsport mit Robin, der die Aufgabe hatte, die müden Segler schon morgens um halb acht zu motivieren und am Abend wieder abzukühlen.

Begleitet wurden die Segler von ihren Familien, die in den schönen Mobilheims von Camping Maroadi und in eigenen Wohnmobilen oder Zelten untergebracht waren und sich glücklicherweise aufgrund der vielen Aktivitäten, die man in der Umgebung des Gardasees nutzen kann, auch nicht langweilen mussten. Kai hatte für fast jeden Tag ein Angebot, an dem man einfach teilnehmen konnte. Mountainbiken, wandern und zwei Klettersteige waren die Aktivitäten, die man mit ihm unternehmen konnte. Dabei überwand so manche seine oder ihre Kletterangst und genoß die tollen Ausblicke in die Umgebung und auf unsere Segler auf dem Gardasee. Zusätzlich war es ein besonderer Genuss, mit Kai unterwegs zu sein, weil er immer wusste, wo es das beste Eis, die leckerste Pizza und den cremigsten Käsekuchen als Belohnung für die körperlichen Anstrengungen gab. Ein herzliches Dankeschön für all die schönen Stunden, die wir gemeinsam hatten!

Gleichzeitig war auch genügend Zeit und Möglichkeit, eigene Ideen für Erkundungen umzusetzen, da jede Familie nur an einem Segeltag selbst für die Mittagspause der Segler auf dem Campingplatz anwesend sein musste. Täglich kochten zwei oder drei Familien gemeinsam für alle Segler, die ihre Mittagspause zwischen den Mobilheimen verbrachten und das von den Eltern liebevoll zubereitete Mittagessen genießen durften. Die eigenen Kinder gut versorgt wissend, konnten alle Familien, die gerade nicht „dran“ waren, den eigenen Unternehmungen nachgehen.

Einige YCBLer nutzten selbst die Zeit zum Segeln auf einer gemieteten Yacht, einige Geschwisterkinder und Eltern versuchten sich im Windsurfen in der geschützten Bucht vor Camping Maroadi. Die umliegenden Städte wie Rocca, Arco und Limone waren ebenfalls Ziele einiger Mitreisender.

Von vornherein hatte Lena angekündigt, dass es auch für die Segler einen segelfreien Tag geben würde, damit alle die Möglichkeit haben würden, die Umgebung etwas kennenzulernen. Die freiwerdenden Boote wurden begeistert von einigen Eltern und Geschwistern genutzt, um ebenfalls die tolle Segelumgebung zu genießen. Einige Segler nahmen die Chance wahr, ebenfalls mal einen Klettersteig zu gehen und waren sich anschließend einig, dass Torbole und Umgebung so viel zu bieten haben, dass man sicher noch einmal wiederkommen sollte.

Dass es am letzten Tag in Strömen regnete und so auch kein Wind auf dem Gardasee war, war dann eine Hilfe, sich von der schönen Zeit zu verabschieden, alle Boote einzupacken und sich auf den langen Weg nach Hause zu machen.

Vielen Dank an alle, die diese tolle Reise möglich gemacht haben, ganz besonders an Lena, die neben dem Segeltraining fast die gesamte Organisation mit viel Zeit und Liebe zum Detail alleine übernommen hat!

(Petra)

Die Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

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Kiepenkerlregatta 2019

Am 5. und 6.10.19 fand bei uns am Aasee die Kiepenkerlregatta statt. Es waren 23 Segler in B und 11  in C aus ganz Deutschland dabei.

Nach der Steuermannsbesprechung ging es schnell raus aufs Wasser. Da die Boote vom Düsseldorfer Yachtclub auf der Autobahn liegen geblieben waren, mussten wir ein bisschen warten. Trotzdem wurden drei Wettfahrten durchgeführt. Die Bs mussten 2 Runden fahren, die Cs nur eine. Am Abend wurde dann gegrillt und es gab eine großartige Zaubershow.

Am nächsten Tag gab es erst ein Frühstück, dann erklärte die Jury uns den neuen Kurs. Um 11 Uhr wurde die erste Wettfahrt gestartet. Bei der zweiten Wettfahrt fuhren die ersten 8 Boote in B nicht um die Tonne 4. Darum legte die Regattaleitung Protest ein, der damit endete dass die 8 Boote für den Lauf disqualifiziert wurden. Ich leider auch.

Am Ende wurde Demir Onay Erster, Elisabeth Niedermeyer Zweite und Dominik Grunert Dritter in B. In C wurden Christian Müssig 1., Tim Hartmann 2. und Henri Schmitt 3.

Die Regatta hat mir viel Spass gemacht und ich mache nächstes Jahr gerne wieder mit.

(Moritz )

Alle Ergebnisse bei Raceoffice.

Intern. Deutsche Meisterschaften – Finn, Laser, Laser Radial 2019

Vom 30.9. bis zum 4.10. fanden die Internationalen Deutschen Meisterschaften in den olympischen Einhandsegelklassen Finn Dinghy, Laser Standard und Laser Radial in Glückburg auf der Flensburger Förde statt. Dabei starteten fast 200 Seglerinnen und Segler darunter 4 vom Hansa – und kämpften um die Titel.

Nach der Vermessung am Sonntag nutzten die meisten Segler den schönen Wind (bei zugegeben echt lausigem Wetter) für erste Erkundungs- und Trainingsfahrten in der Förde. Abends lud der gastgebende Verein zum Welcome-Drink und Spanferkel. Am Montagmittag sollten eigentlich die ersten Wettfahrten starten, aber bei stürmischem Wind in Böen bis Windstärke 10 wollte die Wettfahrtleitung dann doch kein Risiko eingehen und schickte die Seglerinnen und Segler um 15 Uhr nach Hause. Am Dienstag ging es endlich los. Bei lauem Wind, Nieselregen und 8 Grad Lufttemperatur schob sich das Regattafeld dreimal durch die Förde. Der Mittwoch versprach dann traumhaftes Segelwetter – Sonne und Windstärke 5 (konstant ohne Böen). Also wurden Mütze und Handschuhe gegen Sonnenbrille und –creme getauscht und alle freuten sich auf die Wettfahrten. Die erste Wettfahrt war für alle fantastisch. Vor der zweiten Wettfahrt nahm der Wind aber dann noch einmal zu, es wurde böiger und die Wellen wurden unangenehmer, aber keiner ließ sich dadurch die Laune verderben. Für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer war aber dann doch nach zahlreichen Kenterungen bzw. einer Strandung Schluss und sie gaben auf. Die Station Glücksburg – Meierwik hat in dieser Zeit einen Mittelwind von 24kn ermittelt und Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 37kn gemessen…

Für Ole verlief dieser Tag sehr unglücklich, da er bei der zweiten Wettfahrt als einziger Segler die Bahnänderung bemerkt und befolgt hatte. Alle anderen Segler segelten den ursprünglichen Kurs. Der daraufhin eingelegte Protest wurde aber wegen Formfehlern für ungültig befunden und auch darüber hinaus gehende Anträge auf Wiedergutmachung o.ä. wurden von der Jury abgelehnt. Am Donnerstag erfolgte der Start schon um 10 Uhr, da die Wetterprognose erahnen ließ, dass ab Mittag vermutlich keine ordnungsgemäßen Wettfahrten mehr durchgeführt hätten werden können. Nach der zweiten Wettfahrt und einer 1 stündigen Suche nach Wind durch die Regattaleitung wurden die Segler ins Warme geschickt. Beim abendlichen Champions Dinner mit Livemusik konnte man die Woche noch einmal Revue passieren lassen. Am Freitag wurden dann die Flottenfinale und die finalen Medal-Races durchgeführt. Leider fanden diese ohne Münsteraner Beteiligung statt. Hier sicherte sich der Europameisterschaftsdritte Philipp Buhl den Titel im Laser Standard und Svenja Weger im Laser Radial. Mewes Wieduwild gewann im Laser Radial (Männer). In der Klasse der Finn Dinghys setzte sich Max Kohlhoff durch. Die Meisterschaften liefen für die Münsteraner Segler sehr unterschiedlich, während sich Ole Kuphal und Lean Hohenlöchter im Mittelfeld der Laser Radial (Männer) platzierten, verpasste Christoph Möhring nur ganz knapp die Medal-Races, konnte dann aber mit einem Sieg im Flottenfinale feiern. Thomas Stüber wurde bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft 29. Mehr Bilder und die Ergebnisse findet Ihr auf der Facebookseite des gastgebenden Flensburger Segel- Clubs.

(Thomas)

Sparkassen Opti-Cup 2019

Bei schönstem Sonnenwetter trafen wir sieben vom SHM uns morgens früh an unserem Hafen, um unsere Optis aufzubauen und gemeinsam zum Segelclub Münster (SCM) hinüber zu segeln. Dort gab es erst einmal ein leckeres Frühstück. Nach einer kurzen Einweisung in die Regattastrecke durch den Ausrichter erfolgte um ca. 11 Uhr der erste Start in zwei Gruppen (11 erfahrene Vereinssegler und 12 Anfänger der Segelschule Overschmidt). Bei schwachem Wind aus West bis Südwest hatten wir im zweiten Durchgang einen Vorwind-Start zu meistern, der bei mehreren Seglern zu einem Fehlstart führte und deshalb wiederholt werden musste. Außerdem klauten uns immer wieder Jollen den Wind, so dass unsere Optis im Windschatten standen. Wegen des insgesamt schwachen Windes wurde die Regatta-Strecke im zweiten und dritten Durchgang auf eine Runde verkürzt.

Das Segeln zwischen Tretbooten, Jollen und der Solaaris hat Spaß gemacht. Die Stimmung war gut, wir sind fair miteinander umgegangen, und der SHM war bei dieser Regatta sehr erfolgreich – und das obwohl es für die meisten von uns die erste Regatta war: Auf den sechs Pokal-Plätzen landeten fünf Segler von uns.

(Jonathan Fisch)

Laser-Landesmeisterschaft 2019 am Sorpesee

Ole Kuphal wird Vizelandesmeister im Laser Radial

Insgesamt sechs Lasersegler vom Hansa nahmen am 14. Und 15. September an der Landesmeisterschaft am Sorpesee teil. Im Rahmen der Iserlohner Glasenuhrregatta wurden bei wenig Wind am Samstag und gutem Wind am Sonntag sechs Wettfahrten bei den Standards und vier bei den Radialseglern durchgeführt. Dabei konnte Ole Kuphal im Laser Radial die Vizemeisterschaft erringen. Landesmeister wurde Silas Reck von der Segler-Vereinigung Wuppertal. Jan Niemann und Jesse Heiny wurden in der Landesmeisterwertung 5. und 6.. Linus Heiny wurde hier 10. Dominiert wurde diese Bootsklasse allerdings von den außerhalb der Konkurrenz startenden Topseglern vom Norddeutschen Regattaverein aus Hamburg, die die ersten drei Plätze unter sich ausmachten.

Im Laser Standard (Erwachsenenklasse Männer) wurde Dennis Leukel vom Kaarster Segelclub trotz einer Disqualifikation im dritten Lauf Landesmeister. Lean Hohenlöchter, ebenfalls vom Leistungsstützpunkt, belegte bei seiner ersten Regatta nach dem Umstieg in diese Klasse einen hervorragenden fünften Platz. Thomas Stüber wurde 8.

Ein großer Dank gilt auch dem Organisationsteam des Segelclubs Iserlohn-Sorpesee. Die Wartezeit auf den Wind bzw. auf den ersten Start am Samstag wurde mit einem Regelkundeseminar bei der Schiedsrichterikone Wolfgang Daun überbrückt. Und für das leibliche Wohl in Form von Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen, Kaltgetränken, Abendessen und Frühstück war bestens gesorgt.

(Thomas)