2024er Hackebeil: Ein Klasse Klassiker!

Im Bericht von Melina vom 7. Juli zu den Rurseetagen gab es viel Wind, kühle Temperaturen, dramatische Schäden und ein stattliche Anzahl Boote an der Startlinie. Dieses Wochenende präsentierte sich der Rursee von seiner idyllischeren Seite; sommerliche Temperaturen, sanfter Wind und 36 Crews an der Startlinie.

Die Wettfahrtleitung war ambitioniert und so ging es in die erste Wettfahrt. Ein starker Rechtsdreher schob das Starterfeld ineinander, und nachdem sich dieses aufgelöst hatte, fuhren wir das typische Hackebeil-Dreieck rechtsrum. Die für den Rursee üblichen streifigen und punktuellen Winde sorgten für eine spannende Wettfahrt und die Heim-Crews konnten sich durchsetzen. Kurz nach dem zweiten Start, das ganze Feld dicht beisammen, sorgte ein Fahrgastschiff für taktischen Zugzwang, der geduldige Kapitän der „Aachen“ entschied sich dann aber doch hinter den Seglern zu passieren, und wir fuhren weiter Richtung Luv-Tonne. Das Platzierungen-„würfeln“ nahm wieder seinen üblichen Lauf. Und so wurde auch diese Wettfahrt trotz entspannter Windstärke nervlich zur Belastungsprobe. Auf dem letzten Schlag Richtung Lee konnte ich mich von meinen Verfolgern deutlich absetzen, nur um kurze Zeit später auf der Zielkreuz meine Platzierung an die selbigen zu verlieren….

Es folgte eine Startverschiebung, bei welcher auf Wind gewartet wurde und zwischenzeitlich auch die Windrichtung nicht eindeutig zu ermitteln war. Durch den hohen Füllstand des Rursees sind die Ankerleinen dementsprechend auch viele Dutzend Meter lang und eine Korrektur der Startlinie „zieht“ sich. Sehr schwache umlaufende Winde? Keine guten Voraussetzungen! Die Wettfahrtleitung war schon dabei, die Flaggenkombination „AP über A“ (Abbruch des Wettfahrttages) anzuknoten, als aus der Woffelsbacher Bucht Wind aufzog. Kurz darauf ging es dann doch noch in die dritte Wettfahrt des Tages: Die kurz bemessene Startkreuz sorgte für reichlich Andrang an der Luv- und der nachfolgenden Leetonne, doch es blieb zivilisiert.

Wir konnten unser bestes Tagesergebnis, Melina und Sebastian sogar einen 1. Platz erzielen. Somit ging es gut gelaunt in die Häfen und zum stattlich bestückten Grillbüffett. Das Bowle-Aquarium sorgte für weitere Erheiterung der Meute und für einen abgerundeten Abend.

Der Sonntag verwöhnte uns mit reichlich Sonne, aber leider nicht mit Wind. Nach einer mehrstündigen Startverschiebung auf dem Wasser wurden der Wettfahrttag abgebrochen und die Boote eingepackt. Mit 17 Segler*innen waren die Münsteraner Clubs vertreten! Somit ging eine einwandfrei organisierte Veranstaltung zu Ende, und nächstes Jahr zum 50. Jubiläum der Veranstaltung müssen wir eigentlich mit noch mehr Seglern anrücken, wir freuen uns jetzt schon.

Ben Uerlichs und Michael Bünten vom SSCR sicherten sich den ersten Platz und sind somit Landesmeister NRW des diesigen Jahres. Glückwunsch!

Sebastian Schuhl (ABC) und Melina Schuhl (SHM) ersegelten in der Landeswertung den dritten Platz und sind damit gewappnet für die anstehende Deutsche Meisterschaft am Steinhuder Meer; wir werden berichten.

Die übrigen Ergebnisse findet ihr hier.

Josh

Mehr Grip 2024 – Neues aus dem SHM-Keller

„Es rutscht.“
„Ich kann nicht richtig auf die Kante!“
„Ich habe gar keinen rauen Belag in meinem Opti.“

Unsere aktuell acht Optis der Leistungsgruppe hatten tatsächlich keinen Grip mehr und so wurde beschlossen, neuen Belag aufzutragen – was aber nur mit der Hilfe der Eltern gelingen kann. Als Obfrau/-mann hat man zwar häufig zumindest eine Ahnung von dem, was man tut. Aber acht Optis im Cockpit „abrüsten“, abkleben, schleifen, reinigen, noch mal abkleben und dann beschichten – nein, nicht allein.

Wir machten das gemeinsam und so recherchierten wir gemeinsam, entschieden uns für KiwiGrip, definierten einen Termin und platzierten alle Boote bei uns im Vereinskeller. Es ging wie am Fließband.

Was 80er Papier, Aceton, Exzenterschleifer und Schleifklötze sind, was der Unterschied zwischen Nitril- und Vinyl-Handschuhen ist und in welcher Reihenfolge alles abläuft – das allen näher zu bringen, macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch später für „wissende“ Eltern, die Reparaturen später auch selber erledigen können. Ok, Material etc. besorgt bei uns meistens Obfrau/-mann, aber am Ende steht dann meist ein gutes Gemeinschaftsergebnis, glückliche Kids und hoffentlich auch gute Platzierungen ;-).

Am Ende stehen jetzt acht Optis im Keller, fertig mit KiwiGrip beschichtet. Dauer: 3 Stunden. Respekt, das ging schneller, als ich dachte. Und es zeigt sich wieder mal: Es ist wichtig, die Eltern an der Seite zu haben, ansonsten könnten wir den Kindern nicht einen Bootspark mit 28 Optis zur Verfügung stellen- nur für den Jahresbeitrag.

Danke an alle Helfer!

Malte
Obmann Optimisten SHM Münster

Herausfordernde Rurseetage 2024

Zu den Rurseetagen vom 15. auf den 16. Juni am Aachener Boots Club kamen in diesem Jahr 25 Juniorenteams und zehn Yardstick-Boote zusammen. Für das Wochenende versprach die Wettervorhersage ordentlich Wind. Nach der Anreise gesellten sich die Teams Freitagabend ins Clubhaus und schauten mit kleinen dem Sturm geschuldeten Empfangsproblemen das Fußball-EM-Spiel Deutschland gegen Schottland. So startete das Wochenende mit einem schönen Sieg für Deutschland.

Der Wind blieb uns über Nacht erhalten und frischte am Morgen nochmals auf, sodass manche Jugendteams im sicheren Hafen blieben – wie sich am Ende herausstellte, eine weise Entscheidung. Noch vorm ersten Start kenterten die ersten Boote durch und richteten sich zwar alle wieder auf, aber machten zum Teil auch den Rückzug in den Hafen.

Der ausgelegte Up & Down am Kermeter vorbei sorgte auf der Kreuz für viel taktisches hin und her, welcher Weg die besten Winddreher und Böen versprach. Auf dem Downwinder kamen dann die ersten Rursee typischen Knallerböen, bei denen sich die nächsten Teams ins Nass begaben. Bei der DLRG und dem ABC-Rettungsteam kam gewiss keine Langeweile auf. Zwischen drin gab es auch etwas kuriosere Anblicke als gekenterte und treibende Piraten. Ein Team verirrte sich in einen Polyvalk und eines kollidierte mit der J/70. Beiden Piraten brachen dabei die Masten. Währenddessen fegten pechschwarze Böen über den See und warfen die meisten restlichen Piraten früher oder später um.

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Schnuppersegeln für Kita-Kinder 2024

Am 22.6. waren sieben Familien mit Kindern zu Gast beim Segelclub Hansa Münster. Gemeinsam mit dem Förderverein der städtischen „Kita an der Gartenstraße“ hat die Hansa-Jugend ein Schnuppersegeln angeboten.

Nachdem alle Kinder und mitsegelnden Erwachsenen ihre Schwimmwesten erhalten und angezogen hatten, ging es mit Julia auf dem Polyvalk und Thomas auf der Lis bei feinstem Segelwetter „raus auf hohe See“. Während einige Kinder das Boot oder die Segel steuerten, kühlten andere Arme und Hände in den Aaseefluten. Und alle Kinder (und Erwachsene) hatten große Freude dabei, Münster mal vom Wasser zu entdecken.

Nach 1 ½ Stunden steuerten die Boote wieder in den sicheren Hafen. Leider war der schöne Ausflug dann schon vorbei. Aber wer weiß, vielleicht bekommt der Hansa bald wieder neue engagierte Mitglieder. Schnell wurde noch das improvisierte Spendenschweinchen für die Jugend gefüllt und dann kehrte wieder Stille über dem Hansa-Hafen ein.

Vielen Dank noch einmal an Luca und Julia von der Jugend und an Inka vom Förderverein für die tolle Organisation.

Thomas S.

Classic Week 2024 in Kappeln

Unser ehemaliges Mitglied Burkhard E. ist vor einigen Jahren nach Kappeln an der Schlei gezogen. Er war eines der frühen SHM-Mitglieder, bis ihm – nach eigenem Bekunden – „der Aasee doch zu klein geworden ist“.

In dem Ostseeort findet alljährlich die Classic Week statt, dieses Jahr Mitte Juni mit über 110 Segelbooten. Mit dabei waren auch einige wunderschöne der sog. 12er-Boote.

Einige seiner photographischen Eindrücke der Veranstaltung hat er uns zur Verfügung gestellt. Ihr findet sie in der nachfolgenden Galerie.

Hans-Christoph T. (Text)
Burkhart E. (Fotos)

Kiepenkerlregatta 2024 bei uns am Aasee – Jovel

Am 15. und 16. Juni fand die 43. Kiepenkerlregatta von unserem Segelverein hier auf dem Aasee statt. Es starteten Samstagsmorgen zwölf Optimist*innen in B bei stärkeren Windböen. Die siebzehn C-Optimistinnen und -Optimisten warteten derweil auf etwas bessere Wetterverhältnisse, die am Nachmittag eintreten sollten.

Die B-Optimisten fuhren drei Wettfahrten mit jeweils drei Runden. Am Sonntag folgten zwei weitere Läufe mit jeweils drei Runden. Die C-Optimisten konnten am Samstag einen Lauf absolvieren und am Sonntag bei ruhigeren Seeverhältnissen zwei weitere Läufe.

So wie an diesem Wochenende hatte ich den Aasee noch nicht erlebt. Diesen starken Wind mit solchen Böen kannte ich bis jetzt nur vom IJsselmeer. Auf Grund des Wetters gab es mehrere Kenterer, mich eingeschlossen. Es hat mir aber großen Spaß gemacht, mit dem Wind zu segeln, und ich habe mich sehr gefreut, dass wir alle fünf Läufe machen konnten.

Samstagabend gab es neben den leckeren Grillwürstchen als Highlight eine Masters Regatta. Es war super lustig, die Erwachsenen in den kleinen Optis zu sehen. Auch hier wurde gekentert, aber es sind alle gesund und munter wieder an Land gekommen. Gewonnen hat die Masters Regatta Alexandra V.

Im Feld der Opti-C landeten Leo Q. vom SCM auf Platz drei, Carlos E. von SHM auf Platz zwei und Johannes K. von SCM auf Platz eins. Er gewann alle drei Läufe souverän.

Auf dem Siegertreppchen der Opti-B standen drei Segler*innen vom SCM: Auf Platz drei Sophie K., auf Platz zwei Tom W. und auf Platz eins Julius U. Dicht gefolgt von unseren Seglern und Seglerinnen vom SHM: Finn L. auf Platz vier, Marleen V. auf Platz fünf, Luise P. auf Platz sieben und Claas P. auf Platz neun.

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr und die 44. Kiepenkerlregatta.
Denn Segeln ist einfach JOVEL!

Luise und Anna

Neuauflage des Aaseetags – Schnuppersegeln 2024 wieder ein voller Erfolg

Großer Andrang beim zweiten Aaseetag: Mehr als 80 Kinder und Jugendliche sind dem Aufruf der beiden Münsteraner Segelclubs und der Yachtschule Overschmidt in diesem Jahr gefolgt und stachen gemeinsam in See. Jeweils zu zweit auf einem Opti ging es aufs Wasser. Dort wurde es den Kids trotz des wenigen Windes nicht langweilig.

Als erstes mussten sie lernen, mit Segel und Pinne klarzukommen und den richtigen Kurs zu segeln. Aber nicht nur das: Die größte Herausforderung war es, zusätzliche Aufgaben zu bewältigen. So mussten die Segel-Greenhorns Rettungsinseln, die auf dem gesamten See verteilt waren, ansteuern, um dort Lose für die anschließende Tombola einzusammeln. Dabei ging es natürlich kreuz und quer. Dennoch schafften es tatsächlich alle Boote, ihre Lose und auch Proviant zu ergattern – es sollte ja unterwegs auch keiner verhungern oder verdursten.

Bereits zum zweiten Mal veranstalteten der Segelclub Hansa Münster, der Segelclub Münster und die Yachtschule Overschmidt den Aaseetag. Ziel des Schnuppersegelevents: Möglichst viele Kinder für den Segelsport zu begeistern. Sowohl als Hobbysegler*innen, aber auch um Nachwuchs für den Regattasport zu gewinnen. „Dazu müssen natürlich nicht nur die Kids überzeugt werden, sondern auch die Eltern“, so Malte Sulkiewicz, Opti-Obmann des Segelclubs Hansa Münster.

Deswegen konnten auch die Mamas und Papas ihre ersten Segelerfahrungen sammeln – natürlich auf größeren Booten, so genannten Barnegats und Polyvalken. Damit wurden sie von den Stegen des Segelclubs Münster und der Yachtschule Overschmidt in der Stadtmitte mit Umstieg an der Torminbrücke bis zum Segelclub Hansa am anderen Ende des Aasees geschippert. „Das ist toll, was ihr hier auf die Beine stellt“, resümierten die zufriedenen Eltern, die ihre Kids am Steg des Segelclubs Hansa Münster wieder in die Arme schließen konnten. Zumindest kurz. Denn: Die 50 Optis mussten ja auch wieder zurück.

Nach einer Stärkung mit Hot Dogs und Getränken ging es für alle großen und kleinen Segelneulinge dann erneut aufs Wasser, quer über den gesamten Aasee zurück in die Stadtmitte, zum Segelclub Münster und der Yachtschule Overschmidt. Dort wartete ein weiteres Highlight auf die Teilnehmer*innen: Die große Tombola mit vielen schönen Preisen.

Am Ende des Tages gab es viele glückliche Gesichter und eine ganz Menge Kinder, die den Segelsport für sich entdeckt haben. Grund genug also, das Schnuppersegelevent „Aaseetag“ Tradition werden zu lassen.

Alex

Trainerausbildung am Aasee 2024

Am vergangenen Wochenende war der Segler-Verband Nordrhein-Westfalen (SV NRW) zu Gast am Aasee. Dreizehn junge Segler*innen aus NRW wurden dort in die Geheimnisse der Trainertätigkeit eingeweiht und konnten ihr Können in kleinen Demonstrationen sowie in Übungen an Land und auf dem Wasser unter Beweis stellen.

Kolja, der Cheftrainer aus Bocholt und sein Team – Jessica, Lars und Levin – hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt, so dass die Teilnehmer*innen – auch Dank des frischen Windes – vor echte Herausforderungen gestellt wurden. Trainerassistenten sind eine ganz wesentliche Stütze des Vereinslebens, da sie zum einen die ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer tatkräftig unterstützen und zum anderen sich selbst auf den Weg zum Trainer gemacht haben. Und Trainer*innen sind bekanntlich Mangelware.

Taktik und Technik des Regattasegelns waren ein Thema des Wochenendes, der Umgang mit anderen Jugendlichen in Form von verständlichen Anleitungen und gut formuliertem Feedback war ein zweiter wesentlicher Ausbildungsinhalt. Ergänzt durch die große Verantwortung, die Trainer*innen / Trainerassistent*innen tragen, – Stichwort „Sicherheit auf dem Wasser“ – ist dieses Wochenende sicherlich mehr als Segeln bei guten Bedingungen gewesen.

Schön war es zu sehen, wie es sich die Jugendlichen in unserem Vereinshaus gemütlich gemacht haben und unsere „Rundum-Versorgung“ genossen haben. Auch wurde von allen Seiten die gute technische Ausstattung unserer Räumlichkeiten positiv hervorgehoben.

Alles in Allem ein gelungenes Wochenende, das sicherlich eine Wiederholung im nächsten Jahr erfahren wird.

Thomas N.

Segelfreizeit in Friesland im Mai 2024

Am Freitag, den 27. Mai 2024, war es wieder soweit: 48 Mitglieder unseres Segelvereins machten sich auf den Weg nach Koudum /NL, um an der 27. Segelfreizeit am Heegermeer teilzunehmen. Dort angekommen, bezogen wir nach herzlicher Begrüßung unsere sechs Ferienhäuser und einige erkundeten bereits im Anschluss die Umgebung und den Ort. Die Lage der Häuser im Ferienpark De Kuilart ist sehr schön. Von dort aus hatten wir nicht nur einen wunderbaren Blick in Richtung Hafen, sondern auch einen recht kurzen Weg zum Anleger.

Bereits am frühen Nachmittag standen fünf der zwölf gebuchten Polyvalken für uns zur Verfügung und die ersten Segler*innen konnten es kaum erwarten, in See zu stechen. Der Wind war anfangs noch schwach, frischte jedoch am späten Nachmittag auf. So ließen es sich einige Seglerinnen und Segler unserer Gruppe nicht nehmen, auch nach dem Abendessen noch einen Törn zu wagen.

Das Abendessen (so wie auch das Frühstück) wurde von jeweils zwei Häusern gemeinsam eingenommen. Es gab leckere Gyros- und Spargelsuppe zur Auswahl. Der Appetit war riesig und die Töpfe anschließend leer. Den Abend ließen wir gemütlich bei Bier, Wein und anregenden Gesprächen ausklingen.

Am nächsten Morgen begann der Tag mit einem Segelausflug von Koudum aus nordwestlich in Richtung Heeg. Unsere Gruppe segelte an einer Plattbodenschiff-Regatta vorbei und legte zum Mittag auf der Insel Nieuwe Kruispolle an. Dort genossen wir die beim Frühstück geschmierten Butterbrote. Nach dieser Pause teilte sich die Gruppe: Einige Boote segelten weiter in Richtung Heeg, während andere nach Elahuizen fuhren. Bei sonnigem Wetter und gutem Wind kehrten wir schließlich gegen Abend in den Heimathafen zurück.

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiteten köstliche Salate zu, und auf dem Grill brutzelten das Fleisch sowie vegetarische Leckereien. Der Abend endete wieder spät in einer fröhlichen Runde, in der die Erlebnisse des Tages ausgiebig besprochen wurden.

Auf Grund der nicht ganz idealen Wetterbedingungen begann unser Segeltörn am Sonntag erst um 11 Uhr und auch der Ausblick auf das Wetter am Nachmittag ließ nichts Gutes erahnen. Es gab für den Nachmittag eine Sturm- und Gewitterwarnung. Nachdem sich alle Boote im Hafenbecken gesammelt hatten, fuhren wir gemeinsam nach Elahuizen, wo die Gruppe einen Mittagsstopp einlegte. Während wir uns mit Appeltaart und Carrot Cake versorgten, verkündete Klaus Veelker, dass er im nächsten Jahr leider nicht an der Freizeit teilnehmen könne. Er stellte Oliver Koen vor, der die Planungen der Touren für die nächste Freizeit übernimmt.

Am Nachmittag änderte sich das Wetter wie angekündigt. Alle Boote nahmen den direkten Weg zum heimischen Anleger. Rechtzeitig vor dem einsetzenden Gewitter lagen unsere Boote wieder sicher vertäut im Hafen.

Aufgrund dieser Wetterbedingungen fiel das geplante Segeln zur Pizzeria in Stavoren aus. Nachdem wir uns alle wieder etwas aufgehübscht hatten, ging es in Fahrgemeinschaften mit dem Auto nach Stavoren. Einige nutzten die Gelegenheit, den Ort zu erkunden oder am Hafen ein Kaltgetränk einzunehmen. Das anschließende Abendessen in der Pizzeria De Kruitmolen war ein sehr schöner Abschluss des Tages und auch der Freizeit. Wir dankten noch einmal herzlich Hedwig Hörbelt-Grantzow für die perfekte Organisation und auch Klaus Veelker für die hervorragende Planung der Segeltouren.

Anschließend fuhren bereits einige Teilnehmer wieder Richtung Münsterland und die Verbliebenen machten sich noch einen letzten gemütlichen Abend in der Unterkunft.

Für uns war es die erste Segelfreizeit und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben eine sehr sympathische Seglergemeinschaft kennengelernt und sind beim nächsten Mal gern wieder mit dabei.

Frauke und Ralf

Pannekokenregatta 2024

Am 28. April fand die 40. Pannekokenregatta in Hiltrup statt. Zwölf Optiseglerinnen und -segler waren in diesem Jahr dabei. Johanna, Jule, Barbara, Claas und ich haben den Hansa vertreten. Wir sind vier Wettfahrten gesegelt bei nicht ganz einfachen Windbedingungen. Zum Mittag gab es wieder leckere Pfannkuchen.

Gewonnen hat Johannes Krais vom SCM, vor Claas Pompey vom Hansa, und Dritte wurde Marie Spiegl vom YCBL. Alle Seglerinnen und Segler haben einen Gutschein von Compass bekommen und ein schönes Frühstücksbrettchen mit Laser-Gravur.

Linus W.

Goldener Silberner Opti 2024

Am Donnerstag, den 23. Mai haben sich ein paar Opti-Hanseaten auf den Weg an die Ostsee nach Kiel-Schilksee gemacht. Unsere Trainer Judith und Paul warteten schon auf der Wiese im Olympiazentrum auf uns, wo wir für die nächsten drei Nächte unser Camp aufschlugen. Unsere Freunde und Seenachbarn vom Segel Club Münster SCM errichteten mit uns ihre Zelte und waren sogar so gut und haben unsere Optis auf ihrem Trailer mit an die Förde gezogen und sogar zurück in die Heimat.
Ganz lieben Dank noch mal dafür!

Bei herrlichem Sonnenschein, Wind und „Kurze-Hosen-Wetter“ starteten wir mit Judith und Paul in unser Vortraining. Wer schon mal in Schilksee war, weiß, hier geht es nur um ein Thema. SEGELN! Das Gefühl, mal da zu starten, wo viele Seglergrößen wie Sanni Beuke, Olympiasiegerin 49er FX und Boris Herrmann schon gestartet sind, war echt cool. Als wir vom super Training wieder rein kamen, fuhr gerade das deutsche Team im 49er FX raus. Richtig abgefahren.
Abends spielten wir noch eine Runde Fußball mit verschiedenen Kids aus allen möglichen Clubs und natürlich Paul und Judith.

Am ersten Wettkampftag hielt sich der Wind recht bedeckt. 2 Bft, mit Glück mal eine Böe mit 3 Bft. Dafür gab es strahlend blauen Himmel. Johannes Pfenning und Carl-Anton Stollner starteten in A, eingeteilt in vier Fleets und insgesamt 240 gemeldeten Booten vor den B-Seglern. In A wurden drei Wettfahrten gesegelt in B vier. In B gingen Marleen Vogel, Niklas Stollner und Finn Langemeyer für den Hansa an den Start.

Am Abend gab es ein Grillbuffet vom TSV Schilksee und zur Verdauung ein paar sportliche Spiele auf unserer Campwiese, bei denen auch teilweise die Eltern mitmachten.

Sonntag ging es dann schon um 09:00 Uhr auf’s Wasser. Nach einem Startabbruch und einer Flauten- bzw. Regenpause kam dann doch noch ein wenig Wind über die Ostsee rein, so dass in A noch ein und in B zwei Läufe gesegelt wurden.

Am Ende kam es zu folgenden Ergebnissen: Johannes Pfenning schaffte in seiner ersten A-Regatta den 230. Platz. Carl-Anton Stollner wurde in A 107.

In B wurde Niklas Stollner 82., Marleen Vogel wurde 63. und somit drittbeste aus Münster. Finn Langemeyer kämpfte sich auf Platz 54 und wurde somit erster Hanseat und zweitbester Münsteraner. Die beste Platzierung aus Münster ging an Julius Unger vom SCM auf Platz 18. Alle anderen Kids vom SCM landeten hinter Finn und Marleen.

Insgesamt können wir als Münsteraner zufrieden nach Hause fahren. Eine solch große Regatta mit insgesamt knapp 360 Booten und viel Kabbelwasser macht schon müde, aber auch glücklich.
Der größte Dank geht an Judith und Paul, nicht nur für das Eis am Ende der Wettfahrten. Sie machten wie immer den 1. Platz für die besten Trainer auf dem Wasser und an Land. Und natürlich an unsere Eltern, die uns immer superlieb unterstützen. Ihr seid echt clean 🙂

Finn Langemeyer