Neuauflage des Aaseetags – Schnuppersegeln 2024 wieder ein voller Erfolg

Großer Andrang beim zweiten Aaseetag: Mehr als 80 Kinder und Jugendliche sind dem Aufruf der beiden Münsteraner Segelclubs und der Yachtschule Overschmidt in diesem Jahr gefolgt und stachen gemeinsam in See. Jeweils zu zweit auf einem Opti ging es aufs Wasser. Dort wurde es den Kids trotz des wenigen Windes nicht langweilig.

Als erstes mussten sie lernen, mit Segel und Pinne klarzukommen und den richtigen Kurs zu segeln. Aber nicht nur das: Die größte Herausforderung war es, zusätzliche Aufgaben zu bewältigen. So mussten die Segel-Greenhorns Rettungsinseln, die auf dem gesamten See verteilt waren, ansteuern, um dort Lose für die anschließende Tombola einzusammeln. Dabei ging es natürlich kreuz und quer. Dennoch schafften es tatsächlich alle Boote, ihre Lose und auch Proviant zu ergattern – es sollte ja unterwegs auch keiner verhungern oder verdursten.

Bereits zum zweiten Mal veranstalteten der Segelclub Hansa Münster, der Segelclub Münster und die Yachtschule Overschmidt den Aaseetag. Ziel des Schnuppersegelevents: Möglichst viele Kinder für den Segelsport zu begeistern. Sowohl als Hobbysegler*innen, aber auch um Nachwuchs für den Regattasport zu gewinnen. „Dazu müssen natürlich nicht nur die Kids überzeugt werden, sondern auch die Eltern“, so Malte Sulkiewicz, Opti-Obmann des Segelclubs Hansa Münster.

Deswegen konnten auch die Mamas und Papas ihre ersten Segelerfahrungen sammeln – natürlich auf größeren Booten, so genannten Barnegats und Polyvalken. Damit wurden sie von den Stegen des Segelclubs Münster und der Yachtschule Overschmidt in der Stadtmitte mit Umstieg an der Torminbrücke bis zum Segelclub Hansa am anderen Ende des Aasees geschippert. „Das ist toll, was ihr hier auf die Beine stellt“, resümierten die zufriedenen Eltern, die ihre Kids am Steg des Segelclubs Hansa Münster wieder in die Arme schließen konnten. Zumindest kurz. Denn: Die 50 Optis mussten ja auch wieder zurück.

Nach einer Stärkung mit Hot Dogs und Getränken ging es für alle großen und kleinen Segelneulinge dann erneut aufs Wasser, quer über den gesamten Aasee zurück in die Stadtmitte, zum Segelclub Münster und der Yachtschule Overschmidt. Dort wartete ein weiteres Highlight auf die Teilnehmer*innen: Die große Tombola mit vielen schönen Preisen.

Am Ende des Tages gab es viele glückliche Gesichter und eine ganz Menge Kinder, die den Segelsport für sich entdeckt haben. Grund genug also, das Schnuppersegelevent „Aaseetag“ Tradition werden zu lassen.

Alex

Trainerausbildung am Aasee 2024

Am vergangenen Wochenende war der Segler-Verband Nordrhein-Westfalen (SV NRW) zu Gast am Aasee. Dreizehn junge Segler*innen aus NRW wurden dort in die Geheimnisse der Trainertätigkeit eingeweiht und konnten ihr Können in kleinen Demonstrationen sowie in Übungen an Land und auf dem Wasser unter Beweis stellen.

Kolja, der Cheftrainer aus Bocholt und sein Team – Jessica, Lars und Levin – hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt, so dass die Teilnehmer*innen – auch Dank des frischen Windes – vor echte Herausforderungen gestellt wurden. Trainerassistenten sind eine ganz wesentliche Stütze des Vereinslebens, da sie zum einen die ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer tatkräftig unterstützen und zum anderen sich selbst auf den Weg zum Trainer gemacht haben. Und Trainer*innen sind bekanntlich Mangelware.

Taktik und Technik des Regattasegelns waren ein Thema des Wochenendes, der Umgang mit anderen Jugendlichen in Form von verständlichen Anleitungen und gut formuliertem Feedback war ein zweiter wesentlicher Ausbildungsinhalt. Ergänzt durch die große Verantwortung, die Trainer*innen / Trainerassistent*innen tragen, – Stichwort „Sicherheit auf dem Wasser“ – ist dieses Wochenende sicherlich mehr als Segeln bei guten Bedingungen gewesen.

Schön war es zu sehen, wie es sich die Jugendlichen in unserem Vereinshaus gemütlich gemacht haben und unsere „Rundum-Versorgung“ genossen haben. Auch wurde von allen Seiten die gute technische Ausstattung unserer Räumlichkeiten positiv hervorgehoben.

Alles in Allem ein gelungenes Wochenende, das sicherlich eine Wiederholung im nächsten Jahr erfahren wird.

Thomas N.

Segelfreizeit in Friesland im Mai 2024

Am Freitag, den 27. Mai 2024, war es wieder soweit: 48 Mitglieder unseres Segelvereins machten sich auf den Weg nach Koudum /NL, um an der 27. Segelfreizeit am Heegermeer teilzunehmen. Dort angekommen, bezogen wir nach herzlicher Begrüßung unsere sechs Ferienhäuser und einige erkundeten bereits im Anschluss die Umgebung und den Ort. Die Lage der Häuser im Ferienpark De Kuilart ist sehr schön. Von dort aus hatten wir nicht nur einen wunderbaren Blick in Richtung Hafen, sondern auch einen recht kurzen Weg zum Anleger.

Bereits am frühen Nachmittag standen fünf der zwölf gebuchten Polyvalken für uns zur Verfügung und die ersten Segler*innen konnten es kaum erwarten, in See zu stechen. Der Wind war anfangs noch schwach, frischte jedoch am späten Nachmittag auf. So ließen es sich einige Seglerinnen und Segler unserer Gruppe nicht nehmen, auch nach dem Abendessen noch einen Törn zu wagen.

Das Abendessen (so wie auch das Frühstück) wurde von jeweils zwei Häusern gemeinsam eingenommen. Es gab leckere Gyros- und Spargelsuppe zur Auswahl. Der Appetit war riesig und die Töpfe anschließend leer. Den Abend ließen wir gemütlich bei Bier, Wein und anregenden Gesprächen ausklingen.

Am nächsten Morgen begann der Tag mit einem Segelausflug von Koudum aus nordwestlich in Richtung Heeg. Unsere Gruppe segelte an einer Plattbodenschiff-Regatta vorbei und legte zum Mittag auf der Insel Nieuwe Kruispolle an. Dort genossen wir die beim Frühstück geschmierten Butterbrote. Nach dieser Pause teilte sich die Gruppe: Einige Boote segelten weiter in Richtung Heeg, während andere nach Elahuizen fuhren. Bei sonnigem Wetter und gutem Wind kehrten wir schließlich gegen Abend in den Heimathafen zurück.

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiteten köstliche Salate zu, und auf dem Grill brutzelten das Fleisch sowie vegetarische Leckereien. Der Abend endete wieder spät in einer fröhlichen Runde, in der die Erlebnisse des Tages ausgiebig besprochen wurden.

Auf Grund der nicht ganz idealen Wetterbedingungen begann unser Segeltörn am Sonntag erst um 11 Uhr und auch der Ausblick auf das Wetter am Nachmittag ließ nichts Gutes erahnen. Es gab für den Nachmittag eine Sturm- und Gewitterwarnung. Nachdem sich alle Boote im Hafenbecken gesammelt hatten, fuhren wir gemeinsam nach Elahuizen, wo die Gruppe einen Mittagsstopp einlegte. Während wir uns mit Appeltaart und Carrot Cake versorgten, verkündete Klaus Veelker, dass er im nächsten Jahr leider nicht an der Freizeit teilnehmen könne. Er stellte Oliver Koen vor, der die Planungen der Touren für die nächste Freizeit übernimmt.

Am Nachmittag änderte sich das Wetter wie angekündigt. Alle Boote nahmen den direkten Weg zum heimischen Anleger. Rechtzeitig vor dem einsetzenden Gewitter lagen unsere Boote wieder sicher vertäut im Hafen.

Aufgrund dieser Wetterbedingungen fiel das geplante Segeln zur Pizzeria in Stavoren aus. Nachdem wir uns alle wieder etwas aufgehübscht hatten, ging es in Fahrgemeinschaften mit dem Auto nach Stavoren. Einige nutzten die Gelegenheit, den Ort zu erkunden oder am Hafen ein Kaltgetränk einzunehmen. Das anschließende Abendessen in der Pizzeria De Kruitmolen war ein sehr schöner Abschluss des Tages und auch der Freizeit. Wir dankten noch einmal herzlich Hedwig Hörbelt-Grantzow für die perfekte Organisation und auch Klaus Veelker für die hervorragende Planung der Segeltouren.

Anschließend fuhren bereits einige Teilnehmer wieder Richtung Münsterland und die Verbliebenen machten sich noch einen letzten gemütlichen Abend in der Unterkunft.

Für uns war es die erste Segelfreizeit und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben eine sehr sympathische Seglergemeinschaft kennengelernt und sind beim nächsten Mal gern wieder mit dabei.

Frauke und Ralf

Pannekokenregatta 2024

Am 28. April fand die 40. Pannekokenregatta in Hiltrup statt. Zwölf Optiseglerinnen und -segler waren in diesem Jahr dabei. Johanna, Jule, Barbara, Claas und ich haben den Hansa vertreten. Wir sind vier Wettfahrten gesegelt bei nicht ganz einfachen Windbedingungen. Zum Mittag gab es wieder leckere Pfannkuchen.

Gewonnen hat Johannes Krais vom SCM, vor Claas Pompey vom Hansa, und Dritte wurde Marie Spiegl vom YCBL. Alle Seglerinnen und Segler haben einen Gutschein von Compass bekommen und ein schönes Frühstücksbrettchen mit Laser-Gravur.

Linus W.

Goldener Silberner Opti 2024

Am Donnerstag, den 23. Mai haben sich ein paar Opti-Hanseaten auf den Weg an die Ostsee nach Kiel-Schilksee gemacht. Unsere Trainer Judith und Paul warteten schon auf der Wiese im Olympiazentrum auf uns, wo wir für die nächsten drei Nächte unser Camp aufschlugen. Unsere Freunde und Seenachbarn vom Segel Club Münster SCM errichteten mit uns ihre Zelte und waren sogar so gut und haben unsere Optis auf ihrem Trailer mit an die Förde gezogen und sogar zurück in die Heimat.
Ganz lieben Dank noch mal dafür!

Bei herrlichem Sonnenschein, Wind und „Kurze-Hosen-Wetter“ starteten wir mit Judith und Paul in unser Vortraining. Wer schon mal in Schilksee war, weiß, hier geht es nur um ein Thema. SEGELN! Das Gefühl, mal da zu starten, wo viele Seglergrößen wie Sanni Beuke, Olympiasiegerin 49er FX und Boris Herrmann schon gestartet sind, war echt cool. Als wir vom super Training wieder rein kamen, fuhr gerade das deutsche Team im 49er FX raus. Richtig abgefahren.
Abends spielten wir noch eine Runde Fußball mit verschiedenen Kids aus allen möglichen Clubs und natürlich Paul und Judith.

Am ersten Wettkampftag hielt sich der Wind recht bedeckt. 2 Bft, mit Glück mal eine Böe mit 3 Bft. Dafür gab es strahlend blauen Himmel. Johannes Pfenning und Carl-Anton Stollner starteten in A, eingeteilt in vier Fleets und insgesamt 240 gemeldeten Booten vor den B-Seglern. In A wurden drei Wettfahrten gesegelt in B vier. In B gingen Marleen Vogel, Niklas Stollner und Finn Langemeyer für den Hansa an den Start.

Am Abend gab es ein Grillbuffet vom TSV Schilksee und zur Verdauung ein paar sportliche Spiele auf unserer Campwiese, bei denen auch teilweise die Eltern mitmachten.

Sonntag ging es dann schon um 09:00 Uhr auf’s Wasser. Nach einem Startabbruch und einer Flauten- bzw. Regenpause kam dann doch noch ein wenig Wind über die Ostsee rein, so dass in A noch ein und in B zwei Läufe gesegelt wurden.

Am Ende kam es zu folgenden Ergebnissen: Johannes Pfenning schaffte in seiner ersten A-Regatta den 230. Platz. Carl-Anton Stollner wurde in A 107.

In B wurde Niklas Stollner 82., Marleen Vogel wurde 63. und somit drittbeste aus Münster. Finn Langemeyer kämpfte sich auf Platz 54 und wurde somit erster Hanseat und zweitbester Münsteraner. Die beste Platzierung aus Münster ging an Julius Unger vom SCM auf Platz 18. Alle anderen Kids vom SCM landeten hinter Finn und Marleen.

Insgesamt können wir als Münsteraner zufrieden nach Hause fahren. Eine solch große Regatta mit insgesamt knapp 360 Booten und viel Kabbelwasser macht schon müde, aber auch glücklich.
Der größte Dank geht an Judith und Paul, nicht nur für das Eis am Ende der Wettfahrten. Sie machten wie immer den 1. Platz für die besten Trainer auf dem Wasser und an Land. Und natürlich an unsere Eltern, die uns immer superlieb unterstützen. Ihr seid echt clean 🙂

Finn Langemeyer

Black Swan Regatta 2024 

MÜNSTER AASEE, am 4. und 5. Mai 2024 fand auf dem Aasee die Black Swan Regatta statt. Sie wurde vom SCM für Optimistensegler und -seglerinnen organisiert.

Am ersten Tag bauten die insgesamt 26 Teilnehmer*innen ab 10:00 Uhr ihre Boote auf, um 13:00 Uhr war dann Steuerleutebesprechung und um 14:00 Uhr sollte der erste Start stattfinden.

Doch es kam zu Verzögerungen, denn gerade als der Startschuss fiel, fing es an zu gewittern; alle mussten aus dem Wasser. Als Trost gab es Zuckerwatte sowie Kuchen und Kaffee für die Eltern.

Am Nachmittag versuchten die Kinder und Jugendlichen erneut, den ersten Lauf zu starten. Doch wieder spielte das Wetter nicht mit. Statt zu segeln, gab es aber als Trost ein gemeinsames Nudelessen und anschließend eine Tombola, bei der Segelausrüstung gewonnen werden konnte.

Am Sonntag konnte die Regatta mit insgesamt vier Läufen stattfinden. Die Gruppen B und C segelten hierbei parallel. Nach einem Mittagessen für alle gab es die Siegerehrung. Zum Schluss wurden die Optimisten entweder zum SHM zurück gesegelt oder vor Ort abgebaut.

Michel

Pfingstrosenregatta 2024

Rosafarbene und weiße Pfingstrosen setzten einen stimmungsvollen Farbtupfer auf der diesjährigen Pfingstrosenregatta, die am Pfingstmontag im Hansa-Hafen gestartet wurde. Sie wurden verteilt an die Seglerinnen und Segler, aber auch an Sylvia und Richard Höpper, die sich als frischgebackene Großeltern über die Geburt eines Enkels freuen konnten.

Wind und Wetter hatten entgegen vieler wenig erfreulicher Voraussagen dann doch ein Einsehen, und die Wettfahrtleiter Rolf und Thomas Köster konnten den Startschuss für die elf teilnehmenden Boote geben. Es konnten zwei Wettfahrten gesegelt werden. Der meistens schwache und häufig die Richtung wechselnde Wind, typisch Aasee, verlangte den Crews viel an Konzentration, Vorausschau und Geduld ab.

Am Ende hatten Wolfgang Wesener-Roth und Hans von Lützau auf einem Kielzugvogel die Nase vorn, gefolgt von Bernhard Wuth und Karl-Heinz Kötterheinrich auf einem Schwertzugvogel. Die Frauencrew mit Kerstin Noack-Köster und Julia Lingens ersegelte sich ebenfalls auf einem Schwertzugvogel den dritten Platz.

Nach der Yardstickregatta und der Siegerehrung saßen die Regattacrews und weitere Hansa-Mitglieder bei sommerlichem Pfingsmontagwetter noch lange in gemütlicher Runde zusammen – eine stimmungsvolle Gelegenheit für Seemannsgarn und persönlichen Austausch.

Übrigens: dank des vorausschauenden Einkaufs von Sportvorstand Thomas Neumann konnten auch die Wettfahrtleitung und weitere Hanseatinnen und Hanseaten, die sich in den letzten Wochen besonders in die Hansa-Arbeit eingebracht hatten, unter großem Applaus der Anwesenden mit einer Pfingstrose bedacht werden.

Karl-Heinz K.

Gennakertraining par excellence – Kielboottraining Balk 2024

Traumhaftes Trainingswetter, acht motivierte Segler*innen und zwei Keus 22 Kielboote bildeten die besten Voraussetzungen für das Gennakertraining dieses Jahr in Balk. Nach der gemeinsamen Anreise am Freitagnachmittag und dem Bezug der Unterkunft in der Segelschule «De Ûlepanne» wurden die Teams eingeteilt, und eine erste Theoriebesprechung von Dirk führte auch die Neulinge in die Handhabung des Gennakers ein. Voll motiviert und erwartungsvoll auf den bevorstehenden Trainingstag ließen wir im Restaurant «Teernstra» den Abend gemeinsam ausklingen.

Der nächste Morgen startete mit einem gemeinsamen Frühstück und einem Wetterbericht, der ideale Trainingsbedingungen mit Sonne und Windstärken von 3 – 4 Bft aufzeigte, sodass um 9 Uhr die Praxis beginnen konnte. Nach einer ausführlichen Einführung in die Handhabung der Keus setzten beide Teams ihre Segel in Richtung Slotermeer. Ein erstes Vertrautmachen mit dem neuen Revier gelang beiden Teams schnell, und es wurde sich an das Setzen des Gennakers gewagt.

Deutlich wurde sogleich, wie wichtig bei solch einem großen Tuch Timing, eine klare Aufgabenverteilung und deutliche Kommandos waren. Nach anfänglichen Verwicklungsschwierigkeiten des Gennakers um die Rollfock oder störende Klampen am Bug schafften es beide Boote, den Gennaker zu setzen und ein Gefühl für den Raumwind- bzw. Halbwindkurs zu entwickeln. Auf beiden Keus testeten Richard und Helen zudem ausgiebig das Trapez.

Nach nicht wenigen erfolgreichen Halsen und Bergen des Gennakers fuhren wir gemeinsam nach Woudsend, wo es aufgrund des tollen Wetters sehr voll war, doch hatten wir Glück und fanden einen Platz zum Anlegen. Gestärkt nach dem Mittagessen ging dann zunächst durch die Brücke und einen langen Kanal zum Heegermeer, wo wir unser Training mit einer kleinen Regatta und schönem Raumwindkurs fortsetzten.

Die Rückfahrt ins Slotermeer durch den Kanal war gekennzeichnet durch Kreuzen, Kreuzen und nochmals Kreuzen, evtl. zum Unmut der entgegenkommenden Motorboote. Schnell wurde der raume Wind auf dem Slotermeer erneut zum Setzen des Gennakers genutzt. Es folgte eine Abfolge von Halsen im Drei- Minuten-Takt. Etwas erschöpft kamen alle gegen 18 Uhr sicher an der Anlegestelle an und freuten sich auf das wohlverdiente Anleger*innenbier. Das gemeinsame Abendessen im italienischen Restaurant rundete den gelungen Tag ab.

Der letzte Morgen startete mit einem gemeinsamen Frühstück und dem Räumen der Zimmer. Der Wetterbericht sagte perfektes, sportliches Segelwetter voraus: Sonne, 23 Grad und 4 bis 5 Bft Windstärke. So begann das Training erneut auf dem Slotermeer um 9 Uhr. Es zeigte sich, dass 1 bis 2 Windstärken mehr im Vergleich zum Vortag doch deutlich sportlicher waren, und somit war Helen schnell wieder im Trapez. Bei diesem Wind waren alle Beteiligten froh, dass am ersten Trainingstag nur leichter Wind war. Jetzt zeigte sich, dass das Gennakersetzen unter stärkerem Wind doch eine größere Herausforderung als am Vortag war. Doch durch die gut eingespielten Teams gelang es erneut beiden Booten, die Gennaker zu setzen. Gleichwohl wurde jeder kleinste Fehler an Pinne und Gennakerschot sofort deutlich. Auch ein Sonnenschuss war durch zu starkes Anluven dabei, konnte jedoch durch klare, richtige Anweisungen von Dirk schnell wieder behoben werden.

Gennakerhalse

Zum Mittagessen segelten wir erneut durch einen Kanal nach Sloten und kehrten dort zum Kibbelingessen ein. Ein kleiner Spaziergang durch die Festungsstadt ließ noch mehr Urlaubsgefühl aufkommen. Gestärkt setzten wir unser Training auf dem Slotermeer noch etwas fort. Insgesamt wurden Geschwindigkeiten von 8, 9 Knoten mit dem Gennaker erreicht, bis wir um 15 Uhr die Boote abgeben mussten und uns wieder auf dem Heimweg befanden.

Fazit dieses Trainingswochenendes: Wir werden Wiederholungstäter*innen und freuen uns auf das nächste Mal Gennaker setzen!

Daniela

Alte Liebe rostet nicht: Segel-Wiedereinstieg 2024

Als Kind, Jugendliche*r oder junge*r Erwachsene*r den Segelschein gemacht, trainiert, eventuell Regatten gesegelt. Dann: Ausbildung/Studium, Beruf, Familie, Kinder und immer weniger Zeit.

So sieht bei nicht wenigen von uns der Lebensweg aus. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem die Frage nach dem „Und wo bleiben meine Interessen, Hobbies und Wünsche?“ auftaucht.

Der Personenkreis der Wiedereinsteiger*innen war natürlich schon immer vorhanden, wurde aber bisher auf unserer Website nicht ausdrücklich angesprochen und benannt. Das haben wir nun geändert und eine eigene Seite dafür erstellt, die der Orientierung dient, wie und unter welchen Voraussetzungen der Wiedereinstieg in die Segelei beim Segelclub Hansa gelingt. Dabei ist es egal, ob wir von Freizeit- oder Leistungssport, Mitgliedern oder externen Interessierten, Jollen-segeln oder Dickschiff-Segelei reden. Für alle, auch altersunabhängig, gibt es bei uns das passende Angebot.

Einen Überblick dazu gibt es auf der neuen Seite des SHM. „Tolle Idee“, findet Ihr? „Das wollte ich schon länger mal wieder in Angriff nehmen!“ Dann seht Euch die Seite an und werdet aktiv. Wir freuen uns auf Euch.

SHM-Jugend hat alles im Griff: Kletterhalle 2024

Etwas beunruhigt war ich schon, als die ersten Kinder und Jugendlichen des Hansa an die Kletterwände gingen, um Stein für Stein in Richtung Hallendecke zu klettern! Sitzen die Karabiner richtig? Werden die Sicherungsautomaten von den anderen Jugendlichen vernünftig und gewissenhaft bedient? Es waren nämlich insgesamt 25 junge Hanseat*innen dem Aufruf zum Klettern gefolgt, und in 3er-Gruppen aufgeteilt, ging immer eine/r „in die Wand“ und die anderen beiden sorgten am Boden für die Sicherung.

In einer tollen Zusammenarbeit von Vereinsjugend und den Kletter-Profis der „KletterBar“ haben wir eine sehr schöne Jugendveranstaltung erlebt, bei der sich die Kids sportlich herausfordern konnten und Verantwortung für ihr Team übernehmen mussten. Daher legte sich meine Nervosität auch recht schnell, denn alle Karabiner saßen ordentlich und es wurde ordentlich und gewissenhaft für die Sicherung der Kletternden gesorgt!

Unser Dank gilt den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und der KletterBar in Münster, einem tollen Ort für sportliche Jugendveranstaltungen.

Eine Einladung zum nächsten Jugendtreff kommt innerhalb der nächsten Wochen, wir freuen uns auf euch!

JOSH

Aaseetag 2024 – Münsteraner Kids stechen wieder in See

Am Sonntag, den 2. Juni 2024 geht der Aaseetag in seine zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere 2023 haben sich mit dem Segelclub Hansa Münster, dem Segelclub Münster und der Yachtschule Overschmidt drei erfahrene Aasee-Anrainer erneut zusammengetan, um dieses Schnupper-Segelevent für Kids zu ermöglichen.

Das gemeinsame Ziel:
Kinder und Jugendliche (ohne Vorkenntnisse) sollen die Faszination des Segelsports und des Dahingleitens auf dem Wasser spielerisch entdecken und erleben können. Dabei übernehmen die Kids ganz selbstständig Verantwortung für ihr Boot und lernen, als Team zu agieren.

Dafür haben die drei Partner ihre Segel-Kompetenzen wieder gebündelt und stellen rund 50 Optimisten-Jollen (kompakte Segelboote für Kids) zur Verfügung.

Treffpunkt ist am Sonntag, dem 2. Juni 2024, um 9:30 Uhr an den Freitreppen der Aasee-Terrassen. Dort werden die Kids u.a. mit Schwimmwesten und Schatzkarten ausgestattet. Nach einer kurzen Einweisung gehen sie, meist zu zweit, „an Bord“ des ihnen zugeteilten Bootes. Begleitet von erfahrenen Segler*innen auf Motorbooten (und auch von der DLRG) starten sie dann ihre „Expedition“ zum Segelclub Hansa am oberen Ende des Aasees.

Unterwegs laufen sie „Aasee-Inseln“ an. Dort bekommen sie Proviant und Lose für die Tombola am Ende des Aaseetags.

Auch an die Eltern ist gedacht.
In diesem Jahr können die Eltern ihren Nachwuchs nicht nur an Land begleiten. In größeren „Segeltaxis“, die von erfahrenen Segler*innen geführt werden, können sie bis zur Torminbrücke mitsegeln. Da man (mit größeren Booten) nicht unter der Brücke hindurchsegeln kann, müssen sie dort einmal an Land gehen, um dann auf der anderen Brückenseite in’s dortige Segeltaxi zu wechseln oder zu Fuß zum SC Hansa zu spazieren.

Dort können sich die jungen Seefahrer*innen dann mit einem leckeren Imbiss und Getränken stärken. Außerdem gibt es für die Kids und ihre Eltern Spiele, interessante Information rund um den Segelsport und zu den Möglichkeiten der Segelausbildung auf dem Aasee.

Frisch gestärkt geht es danach zurück auf die Boote und, so schnell der Wind es zulässt, zurück zum Segelclub Münster. Gegen 16.00 Uhr werden dort die Tagessieger*innen der Tombola ausgelost.

Die Preise der Tombola können sich sehen lassen!
Der Hauptpreis, gesponsort von der Yachtschule Overschmidt, ist ein echtes Highlight für die Sommerferien:

Auch die weiteren Preise bieten Aasee-Spaß für Familien und Kinder pur:

  • 1 x Aasee-Familienbootspartie (maximal 5 Personen) auf dem Aasee mit dem Segelclub Münster (inkl. Bootsführer*in)
  • 1 x Aasee-Familienbootspartie (maximal 5 Personen) auf dem Aasee mit dem Segelclub Hansa Münster (inkl. Bootsführer*in)
  • 1 x Familienticket (maximal 4 Personen) für eine Aasee-Rundfahrt auf der SOLAARIS
  • 1 x Tretbootticket (1 Stunde) auf dem Aasee (maximal 4 Personen)

Um am Aaseetag 2024 teilnehmen zu können, müssen die Kids lediglich mindestens 6 und höchstens 15 Jahre alt sein und das „Seepferdchen“ haben. Bitte melden Sie sich über die Website https://overschmidt.de/aaseetag an. Segelkenntnisse sind nicht erforderlich!

Die Startgebühr beträgt 20 € je Teilnehmer*in. Darin enthalten sind alle Leistungen inkl. des Imbiss und der Getränke für die Kids. (Überschüssige Einnahmen werden wieder der Kinderneurologie in Münster gespendet.)

Wann geht’s los?
Sonntag, der 2. Juni 2024 um 09:30 Uhr

Wo geht’s los?
Am Aasee, an den Freitreppen der Aaseeterassen

Wer darf mitmachen?
Alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren mit mindestens „Seepferdchen“-Schwimmabzeichen, die Lust haben auf ein Segelabenteuer

Was kostet es?
20 € (inkl. Imbiss, Getränke und Tombola)

Alles weitere und Links zu den Veranstaltern finden sich auf der Website der Yachtschule (https://overschmidt.de/aaseetag/), des Segeclubs Hansa .e.V. (https://www.segelclub-hansa.de) und des Segelclubs Münster (https://segel-club-muenster.de/) und in diesem Flyer.

Malte S. (Obmann Optimisten)