AKTUELLES



Kiepenkerlregatta 2018

Opti C

Vom 16.06. bis zum 17.06.2018 fand die Kiepenkerlregatta am Aasee statt. In Opti C sind 13 Leute gestartet, davon waren sieben von Hansa und die anderen sechs aus vier anderen Vereinen.
Wir hatten zum Glück guten Wind. Nicht alle C-Segler sind in allen Wettfahrten rausgefahren. Ich persönlich fand es gut und würde mich freuen, wenn nächstes Jahr wieder so ein guter Wind wäre.
Jonah, Jonathan, Benita und ich sind aus unserem Verein gekentert, aber das war kein Problem. Die Verpflegung war sehr gut und besonders der Kuchen war sehr lecker und auch der Nudel- und Kartoffelsalat.
Am Samstagabend konnten wir mit der Solaaris in den Zoo fahren. Am meisten Spaß hat den meisten da der Spielplatz bereitet. Cool war die Rückfahrt mit dem Motorboot. Leider konnten wir nicht so schnell fahren, weil wir noch ein kleines Kind an Bord hatten. Außerdem hat es ziemlich doll geregnet.
Insgesamt hat unser Verein ziemlich gute Plätze belegt. Bei uns in Opti C standen Max auf Platz 1 und Moritz auf Platz 2 auf dem Treppchen. Der dritte war Laurent Bisping aus Warendorf. Am Ende der Regatta gab es nach der Siegerehrung noch eine Tombola, bei der alle etwas bekommen haben. Es gab z.B. Wasserbombensets, Bücher, Kartenspiele, Luftballonsets, Fuß- und Volleybälle und
Wasserpistolen.
Es war eine sehr schöne und erfahrungsvolle Regatta. Ich bedanke mich herzlich bei Annika, der Wettfahrtleitung, dem Regattabüro, der Tonnenwache, den Leuten, die an der Theke oder am Grill standen und noch den ganzen anderen Leuten, die sich engagiert haben, um zu helfen. Und natürlich noch bei den Kindern, die so zahlreich erschienen sind!

(Jule Heiny)


Opti B

Vom 16. bis zum 17. Juni 2018 fand die Kiepenkerlregatta bei uns im Segelclub statt. Am Samstag segelten 18 Kinder in B 3 Wettläufe bei 10 Knoten und am Sonntag waren nochmal 2 Wettläufe bei 20 Knoten und Böen. Am Samstag musste ein Kind die Regatta abbrechen, weil es ihm nicht gut ging. Ein anderes Kind musste den Lauf auch abbrechen, weil seine Ruderfestmacherung kaputt ging. Am Sonntag gab es Kenterungen in C und B, so dass der DLRG auch bei einem Kind sogar helfen musste.

Am Samstag segelte ich einen 7. , 4. und 5. Platz. Sonntag konnte ich einen 1. und 7. Platz erreichen. Insgesamt wurde ich vierter. Finn Petzold (SHM) wurde 1., Marleen Rachmann vom Segelclub Lohheider See (SLS) 2. und Julia Woehl (SHM) 3..

Ein besonderes Highlight der Regatta war, dass wir am Samstagabend mit dem Solarschiff Solaaris zum Allwetterzoo gefahren wurden. Wir hatten dort eine Führung und waren die einzigen Besucher im Zoo. Abgeholt wurden wir vom Zoo von drei Motorbooten. Bei der Rückfahrt regnete es, wir wurden alle nass, hatten aber viel Spaß. Unser Boot ist sogar noch eine Extrarunde gefahren.

Am Sonntag hat jedes Kind bei der Siegerehrung einen Pokal und Finn natürlich noch den Kiepenkerl-Wanderpokal bekommen. Nach der Siegerehrung gab auch noch eine Tombola für alle Kinder mit ganz tollen Preisen. Ich kann allen B und C Seglern nur empfehlen, an der Regatta nächstes Jahr teil zu nehmen, weil wir neben dem Segeln, leckeres Essen und viel Spaß hatten.

(Demir T. Onay)

Bildergalerie zur Kiepenkerlregatta


Ergebnisse der Kiepenkerlregatta als PDF:

Klasse Opti B

Klasse Opti C

Jugendtörn Friesland 2018

Am 10.05.2018 starteten 15 junge Segler zum Jugendtörn in Friesland.

Um 11 Uhr starteten wir mit unseren Teamern in Heeg den zweiten Jugendtörn, der noch einige Überraschungen bereithalten sollte. Die erste schon am späten Nachmittag dieses Tages. Anas hatte die Idee, ein paar Leute auszutricksen. Die einen sollten herusfinden, was die anderen kaufen. Das andere Team tat aber nur so. Ganz geklappt hat das nicht, denn mein Team (das was „einkaufen“ sollte) wollte mit Anas funken, doch wir bekamen keine Signale von ihm. Als wir schließlich zurück am Hafen waren, wussten wir auch warum: Anas hatte das Funkgerät versenkt. Nach ein paar Versuchen mit unterschiedlichen Tricks holte er es wieder hoch. Das war das erste Tauchen.

Am Morgen dess 11.05. war unser Boot von innen feucht. Losgefahren sind wir dann in anderer Konstellation als wir geschlafen haben. Später sind wir auch alleine auf einem Boot gefahren. Am Festland, wo wir uns um halb vier festmachten, trafen wir Olivier. Hier gab es ein Bauernhoffest, bei dem man Vla umsonst bekam. Außerdem gab es dort ein Trampolin, auf dem wir gesprungen sind. Nach guten anderthalb Stunden Aufenthalt dort fuhren wir gegen viertel nach fünf weiter in Richtung einer Insel. Auf der gleichen Insel waren wir letztes Jahr auch. Aber dieses Jahr brannte es dort nicht. Also besser gesagt, nicht so wie letztes Jahr. Dieses Jahr machten wir dort ein Lagerfeuer. Dafür mussten wir durch Dornen laufen, um uns Holz zu holen, aber dafür hatten wir es an dem Abend warm.

Am 12.05. musste schon wieder getaucht werden, denn wir hatten einen Topf versenkt. Dieses Mal ist aber Jan tauchen gegangen. An diesem Tag fuhren wir eine längere Strecke durch einen Kanal. Im Hafen, in dem wir einliefen, wurde wieder etwas versenkt: Linus versenkte sein Portemonnaie. Jan konnte es erfolgreich bergen. Danach wurde Anas in einem Bootsmannstuhl hochgezogen. Danach klingelte auch schon wieder die Alarmglocke der Taucher: Noch ein Portemonnaie versenkt von jemand anderem in diesem Hafen.

Am nächsten Tag fuhren wir dann Richtung Starthafen. Dabei fuhren wir an einem halb versunkenen Polyvalken vorbei. Im Hafen konnten wir dann unsere Schiffe heile übergeben. Nur das Funkgerät sagte nichts mehr.

Die vier Tage haben viel Spaß gemacht, und ich freue mich schon aufs nächste Jahr!

(Lucas)

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Segelfreizeit Heeg 2018

Wer möchte so etwas nicht erleben?

Ideale Segelbedingungen mit sicher ausgerüsteten Polyvalken, Unterkunft in modern eingerichteten Ferienwohnungen und gesellige Abende im Kreis von Segelbegeisterten. Wie in den letzten Jahren haben Hedwig Hörbelt-Grantzow und Klaus Veelker diese Tour wieder professionell vorbereitet. Herzlichen Dank für die lückenlose Organisation und Ausarbeitung der Segeltouren.

Am Freitag den 25.05.2018 trafen sich 33 Teilnehmer im Alter von 10 bis 70 Jahren in Pharshoeke zur 23. Segelfreizeit Heeg. Die Anreise erfolgte individuell im Auto, auf eigenem Kiel oder in Fahrgemeinschaften. Nach dem Bezug der Ferienwohnungen dem Verholen der acht Polyvalken gab es das erste gemeinschaftliche Abendessen. Bei einer Auswahl von drei verschiedenen Suppen war für jede Geschmacksrichtung etwas dabei. Nach Einholung erster Wetterprognosen und Bekanntgabe des Törnziels für Samstag unternahmen wir den ersten Schlag zur Rakkenpolle. Unter Nutzung des Außenborders erreichten wir mit 3,5 Knoten Marschfahrt die Insel in ca.15 Minuten. Bei Sonnenuntergang am romantisch knisternden Lagerfeuer erklangen Shantys von Wind, Meer und Bärten. Als wir die Rückfahrt antraten war eine leichte Brise zu spüren, sofort wurden die Segel gehisst. Außenborder aus und Ruhe. In Pharshoeke angekommen klang der Abend gesellig aus.

Am nächsten Tag Wind Nord Ost, drei Beaufort in Böen vier, zum Abend zunehmend fünf, strahlender Sonnenschein, Temperaturen über 25° Celsius, Regen ade. Nach einem reichhaltigen Frühstück fand um 10.00 Uhr die Skipperbesprechung für den heutigen Törn statt. Leinen los um 10:30 Uhr. Der Nord-Ost-Wind füllte die Segel. Raumschots und vor dem Wind trieben wir Richtung Treffpunkt. Die Navigation auf dem Heegermeer war relativ einfach. Man schaue auf die Fahrwassertonne und las die Zahlen ab. Die roten Backbord Tonnen haben gerade Zahlen, die grünen Steuerbordtonnen haben ungerade Zahlen. Danach wird in der Seekarte, die im Boot befestigt ist, die Zahl gesucht. Und schon hat man seinen Standort. Die 4,2 Seemeilen raumschots zum Treffpunkt Nieuwe Kreispolle waren erholsam, wenige Schiftmanöver und Fachgespräche übers Segeln füllten die Zeit. Nach einer stärkenden Pause von ca. 60 Minuten segelten wir als Flottille in das Fahrwasser Swarte Walde Richtung Koudemer Far. Die Dönkes flogen von Boot zu Boot und es wurde viel gelacht. Kurz vor der Autobrücke wurde der Mast gelegt. Unter Außenborder fuhren wir in den Stadthafen von Koudum. Nach dem Anlegen gingen wir in die beschauliche Innenstadt zum Mittagesen. Hier gab es für jeden Hunger das Passende. Nach 90 Minuten hieß es Abschied nehmen. Aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit mussten wir dann den geplanten Besuch in Elahuizen streichen, um unseren Zeitplan einhalten zu können. Wir freuten uns alle auf das Grillen in Pharshoeke. Um 15:40 Uhr legten wir in Koudum ab. Beim Mastsetzen hinter der Autobrücke wurde auch Reff Zwei eingebunden. Die Wetterprognose mit Böen fünf Beaufort machte Eindruck. Der längste Schlag der Segelfreizeit mit 14 Seemeilen stand an. Auf der Höhe von Elahuizen wurde es nass durch das Einsetzen des Bugs in die Wellen kam ein leichter Spray übers Deck. Glücklich die, mit Ölzeug unterwegs waren. Um 19:00 Uhr trafen alle körperliche müde aber gut gelaunt in Pharshoeke ein. Jetzt standen die Vorbereitungen für unser Grillfest an. Von Steaks, Würstchen, Putenbrustfiles bis hin zu Pilzen, Zuchini und Gemüsespießen war für jeden was dabei. Leckere Soßen und Salate rundeten das Essen ab. Es wurde spät, der Abend unvergessen.

Sonntag, Törnziel Elahuizen. Bei Wind Nord Ost drei in Böen vier ging es zu Kaffe und Appelgebak mit Schlag. Wieder super Segelwetter und alle waren dabei. Mit 4,5 Knoten fahrt segelten wir die 8,5 Seemeilen mit Reff zwei an der Kreuz zurück nach Pharshoeke. Nach der Ankunft reisten einige schon um 16:00 Uhr ab. Der Beruf, die Schule oder anderer Verpflichtungen riefen. Das Wetter blieb nicht stabil. Um 17:30 Uhr waren Gewitterwolken in Pharshoeke zu erkennen die über Woudsend lagen. Das passte uns gar nicht, da wir bei „De Waterport“ in Woudsend Tische bestellt hatten. Schnell wurden Wetterprognosen eingeholt, die Gewitterzelle zog Richtung Woudsend. Sollten wir es wagen? Alarmablegen, alle auf die Polyvalken. Schnell waren die Polyvalken Seeklar. Segel hoch und Richtung Gewitter, Richtung Woudsend. Vom Heegermeer in dem Waldseinster Rakken. Die Wolken wurden immer dunkler, der Wind fegte die Pollen aus den Bäumen. Man konnte glauben, es würde schneien. Anlegen vor der Klappbrücke direkt vor dem Restaurant, schnell über Straße schon waren wir in der Gaststätte und hatten Platz genommen. Keine Minute zu spät Plötzlich kam Starkregen und unerwartet erbsengroße Hagelkörner vom Himmel. Die Gewitterfront hätte uns mit voller Wucht erwischen können. Gut das wir bei „De Watersport“ auf Getränke warteten. Nach Spareribs und anderen Köstlichkeiten, war vom Gewitter nichts mehr zu spüren, bei Sonnenuntergang machten wir uns auf den Heimweg zu unseren Ferienhäusern. Der letzte Abend wurde noch lang.

Am Montag stand die Rückfahrt an. Wie jedes Jahr besuchten wir auch diesmal eine besondere Stadt: Leeuwarden, die Kulturhauptstadt 2018. Sie beeindruckt durch ihren mittelalterlichen Kern mit über 600 Denkmälern und den Grachten, sowie Ihrem schiefe Turm. Gaststätten luden zum Verweilen ein. Nach einem ausgiebigen Stadtrundgang traten wir den langen Heimweg an. Ein erlebnisreiches Wochenende ging zu Ende. Wer möchte so etwas nicht erleben?

(Bernhard B.)

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J70 Training Monnickendam 2018

Am Mittwoch den 30. Mai machten Susann, Petra, Stefie und ich uns am frühen Abend im Wohnmobil auf den Weg nach Monnickendam. Schon auf der Fahrt wurde fleißig über die Lernzettel mit Manöverabläufen und die bereits angeschauten YouTube Videos diskutiert. Irgendwann kam die Frage auf, was man bei 25 Grad, Sonne und zwei Windstärken auf einer J70 so anzieht. Nach kurzer Diskussion ergab sich dann, dass eine kurze Hose mit Pulli bestimmt die richtige Wahl ist.

Auf dem Campingplatz Waterland in Monnickendam angekommen, war das Wohnmobil, auch liebevoll Frauenhaus genannt, schnell platziert und es wurde mit der gesamten Gruppe unter Christians großem Pavillon gemeinsam zu Abend gegessen.

Der Donnerstag begann für fast die Hälfte der Segler mit einer Sporteinheit um 7 Uhr inklusive eines Sonnengrußes, angeleitet durch Lena. Gemeinsam wurde am Wasser zusammen der Tag begonnen und mit einem darauffolgenden leckeren Frühstück und frischen Brötchen hatten alle einen guten Start in den Tag. Es folgte eine kurze Besprechung der Tages- und Segelplanung, mit der Nachricht, dass über den Tag hinweg ein paar Gewitterfronten aufziehen werden. Damit war die am Tag zuvor überlegte „25 Grad Schönwetter-Kleidung“ auch eher hinfällig und alle packten vorsichtshalber die Ölzeughose mit ein. So bereiteten sich alle 21 Segler für die erste Segeleinheit vor. Vier Crews machten sich auf den Weg zu den J70 Booten, während eine Crew die SB3 aufbaute und Dirk und Tanja den 470er zum Segeln fertig machten.

Kaum waren alle mit ihren Booten auf dem Wasser kam die Funkdurchsage von Lena, dass alle sofort nach Marken segeln sollten, da gerade das Gewitter kommt. Gesagt, getan, und 10 Minuten, nachdem alle im Hafen waren, begann es zu regnen, gewittern und stürmen. Letzteres hatte sich auch leider nicht mehr wirklich beruhigt und so wurde der erste Segeltag direkt zum Abenteuer. Nach dreistündiger Wartezeit und langem Überlegen, wie man mit einem eher schwachen Motor bei 5 Windstärken auflandig wohl am besten den Hafen durch die schmale Ausfahrt verlässt, machten sich die ersten auf den Weg zurück aufs Marker Meer. Nach und nach folgten die anderen Schiffe. Nach knapp 30 Minuten waren dann alle unter vollen Segeln und dem gesamten Gewicht auf der Kante heile aus dem Hafen gekommen. Wie immer gegen Abend beruhigte sich der Wind immer weiter und wir konnten bis in die Abendstunden segeln und am Ende sogar auch noch einmal die ersten Gennakerversuche starten.

Die Windverhältnisse änderten sich die nächsten Tage nur geringfügig und wir hatten jeden Tag mit 4 bis teilweise 5 Windstärken zu kämpfen. Dementsprechend wurde auch die Beteiligung am Frühsport immer weniger, und am Samstag lagen um 7 noch alle in ihren Betten.

Über die Tage haben wir auf dem Wasser trotz des viele Windes sowohl an Technik- als auch an Taktikkenntnissen gearbeitet und konnten einige Übungen unter Anleitung von Lena durchführen. Durch die neuen Segel konnte die SB3 deutlich besser mit den J70 Booten mithalten und auch der 470er hat sich bei viel Wind nicht unterkriegen lassen.

Beim gemeinsamen Abendessen wurden täglich die wichtigsten Ereignisse noch einmal diskutiert und einige Fragen geklärt. Bis auf die Schranke, die Kerstin auf dem Weg zum Hafen auf den Kopf gefallen ist, eine Beule hinterließ und auf dem Rückweg nicht mehr vorhanden war, ging nichts zu Bruch und alle kamen heile wieder nach Hause.

(Anika)

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Bergischer Regenschirm-/ Kompass-Regatta 2018

Am 26/27.05 2018 fand die Bergischer Regenschirm-/ Kompass Regatta an der Bevertalsperre im RSCB statt. Vom Hansa nahmen im Laser Standard Christoph( Pl. 5 von 25), im Radial Jenna, Lean und Jan ( Pl. 22, 18, 9 von 27) und im Laser 4.7  Sebastian, Linus, Nikolas, Jesse und ich (Pl. 19,  11, 6, 3 und 8 von 32) teil.

Am ersten Tag war kaum Wind und deshalb gab es auch eine Startverschiebung. Aber später kam dann doch noch etwas Wind und wir konnten noch eine Wettfahrt segeln. Am zweiten Tag gab es eine längere Startverschiebung an Land und danach segelten wir noch eine Wettfahrt.

Gewonnen hat im Standard Tim Conradi im Radial Sven Gregor und im 4.7 Silas Reck

Wir hatten alle sehr viel Spaß bei gutem Wetter und leckerem Essen.

Merle

„Ü 30“ Laserregatta am Ratzeburger See 2018

Der Segler-Club Hansa von 1898 aus Lübeck hatte am ersten Juniwochenende zu seiner Frühjahrsregatta am Ratzeburger See eingeladen. Leider waren die Meldezahlen so  gering, dass drei der fünf geplanten Wertungsklassen abgesagt wurden, und nur zehn Finn Jollen und zehn Laser Standard an den Start gegangen sind.

Bei bewölktem Himmel und wenig Wind machte sich das Teilnehmerfeld dann auf den Weg ins Startgebiet. Nach halbstündiger Startverschiebung stabilisierte sich der Wind bei ca. 3 Bft., und die Regattaleitung versuchte zu starten. Die ersten Starts wurden entweder aufgrund von Winddrehern abgebrochen oder wegen zu ungeduldiger Starter als allgemeiner Rückruf „zurückgepfiffen“. Erst das Zeigen der „Black Flag“ (Fehlstart = Disqualifikation für diese Wettfahrt) brachte die ungeduldigen Segler zur Räson, so dass die Wettfahrten endlich gestartet werden konnten. Bei konstanten Winden wurden dann am Samstag insgesamt drei und am Sonntag zwei Wettfahrten gesegelt. Dabei bin zwar insgesamt nur Vorletzter geworden, konnte allerdings das erste Mal mit geübten Regattaseglern mithalten. Ärgerlich ist dabei vor allem,  dass ich bei einer Wettfahrt am Leegate vor der Zielkreuz als 6. gekentert bin und dann von den anderen Seglern überholt wurde; das Aufrichten dauert nämlich bei einem „Schwertoben“-liegenden Boot ein wenig länger… Aber immerhin weiß ich jetzt, wofür eine Mastsicherung gut ist.

Vor allem Christoph vom FC St. Pauli, mit dem ich zahlreiche Zweikämpfe ausgefochten habe, hat mich bei der Regatta sehr beeindruckt, denn er segelt mit seinen 72 Jahren noch aktiv Laser-Masters-Regatten. Für die super Organisation, Verpflegung und Gastfreundschaft möchte ich mich auf diesem Weg auch noch einmal beim Hansa aus Lübeck bedanken.

(Thomas S.)

Opti-Allersee Regatta 2018 – Platz 1

Vom  2. bis 3. Juni 2018 fand am Allersee in Wolfsburg die Opti-Allersee Regatta beim WYCA statt, an der 13 Kinder teilnahmen. Am ersten Tag segelten wir vier Wettfahrten mit jeweils drei Runden bei etwa 3-4 Windstärken. Im ersten Lauf hatte ich einen Frühstart und musste deswegen zurück und noch mal neu starten, während die anderen Kinder weiter segelten. Nach dem Neustart holte ich vor der ersten Tonne alle Segler aber wieder ein und trotz des Fehlstarts beendete ich die erste Wettfahrt als Erster. In der zweiten und dritten Wettfahrt wurde ich wieder erster. Gegen 17:00 Uhr fand noch eine vierte Wettfahrt statt. Während der ganzen Wettfahrt war ich an erster Position, aber auf dem Vorwindkurs ist mir trotz Krängung  der Wind ausgegangen, dadurch holte mich Sten Witt vom WYCA an der letzten Tonne noch ein. Er wurde erster und ich zweiter. Nach drei Siegen konnte ich diese zweiten Platz sehr gut verkraften.

Am nächsten Tag um 10:30 Uhr fand der fünfte Lauf statt. Wir dachten zuerst, dass wir keinen Wind haben werden, aber als wir auf dem Wasser waren, bekamen wir doch ein bisschen Wind. In dieser Wettfahrt wurde die Am-Wind-Tonne näher zur Startlinie gezogen, aber dafür mussten wir vier Runden segeln. Leider startete ich diesmal von der falschen Seite, dadurch hatte ich keinen guten Start und musste an der dritten Tonne mehrere Segler überholen um wieder vorne sein zu können. Da ich am Vorwindkurs drei Segler abdecken konnte, habe ich sie alle überholen können und führte wieder die Spitze, so wurde ich wieder erster.

Schließlich fand die Siegerehrung vor dem Clubhaus statt, bei der alle Kinder eine Medaille und einen Sachpreise bekamen. Ich bekam als einziger eine Medaille, einen Fußball und einen Pokal, da ich erster wurde. Nach der Siegerehrung wurde ich noch einmal aufgerufen, weil es eine Kit-Kat-Torte mit Schleife gab. Ich durfte die Schleife öffnen und den ersten Schnitt machen, das war ein tolles Gefühl. Die Torte war auch lecker.

Dies war meine erste B-Regatta bei der ich der Erster wurde. Ich freue mich sehr über meinen ersten Platz mit vier Punkten. Platz zwei und drei gingen an Stenn Witt wird mit neun Punkten und Till Seeger mit zwölf Punkten vom WYCA.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Regattaleitung, die Verpflegung und Unterkunft sehr gut waren. An beiden Tagen wurden wir vorbildlich und lecker bewirtet.

Die Teilnahme an dieser Regatta hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich werde sie immer als ein tolles Erlebnis in Erinnerung behalten.

(Demir T. Onay)

Bilder von der Regatta

Goldener Opti in Kiel 2018

Nach einer ganz tollen Trainingswoche mit dem NRW Kader und viel Ostwind (auflandig) fand am vergangenen Wochenende der goldene Opti in Kiel statt.  Was so vielversprechend im Training anfing endete mit wenig Wind und sogar Nebel. Es konnten wegen des wenigen Windes nur drei anstatt sechs Läufe durchgeführt werden! Das war für mich nicht so gut und so landete ich nur im Mittelfeld der über 312 Opti-A Segler!

Trotzdem ist Kiel eine Reise wert. Es ist ein phantastisches Segelrevier, ein sehr internationales Feld mit mehr als sechs teilnehmenden Nationen.

(Max Stiff)

Dutch Youth Regatta 2018

Von 9. bis zum 13. Mai war die holländische Meisterschaft in Workum. Es war eine sehr große Regatta mit mehr als 1000 Booten verschiedener Klassen. Nur Opti A waren 400.Wir haben an einem Kanal, der in das Ijsselmeer führt, geslippt. Von dort mussten wir sehr lange bis zum Regattarevier segeln.

Es gab einen Tag mit zu viel Wind, so dass mache Kinder eine Wettfahrt abbrechen mussten. Es waren Kinder aus ganz verschiedenen Länder, von Kontinenten, aus 32 Nationen. Bei der Regatta waren sehr gute Segler dabei, so dass die Konkurrenz sehr groß war. Die ganze Fördergruppe NRW war dabei.

(Max Stiff)

Bildergalerie

Young Europeans Sailing 2018

…und Hansa mittendrin

Nicht nur Europäer segelten am Pfingstwochenende am Olympiazentrum in Kiel-Schilksee, auch TTO (für Trinidad-Tobago) oder MEX konnte man in den Segeln der unterschiedlichen Klassen lesen. Von uns dabei waren Christoph im Laser Standard, Jenna, Lean und Ole im Radi und Merle, Jesse und Linus im 4.7. Alle hatten das Glück, schon spätestens am Donnerstag vor der Regatta anreisen und an Lenas oder dem Kadertraining teilnehmen zu können.

Am ersten Wettfahrttag war dann wunderbares Wetter, die Sonne schien – nur der Wind fehlte, so dass zwar der Frühsport, aber keine Wettfahrten stattfinden konnten. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Am Sonntag und Montag wurden bei zunehmendem Wind in allen Klassen insgesamt jeweils sieben Wettfahrten gefahren. Christoph belegte am Ende mit dem 16. Platz im Laser-Standard einen guten Platz in der vorderen Hälfte des Starterfeldes.

Jesse verpasste knapp die Qualifikation für die Gold-Fleet am Montag, belegte dann aber mit drei gelungenen Läufen (3., 4., 7.) den 1. Platz in der Silberfleet, der den 40. Platz insgesamt bedeutete. Obwohl niemand auf den ganz vorderen Rängen landete, war es für die Hansa-Seglerinnen und -Segler ein schönes Wochenende, an dem sie durch das stark besetzte Teilnehmerfeld und das anspruchsvolle Segelrevier wichtige Erfahrungen gewinnen konnten.

Durch die angenehmen Campingbedingungen in Schilksee, das Begleitprogramm vor Ort, das wunderbare Wetter, die schöne Umgebung, die zum Laufen und Radfahren einlädt und die sehr gute Fischbude kurz vor dem Strand kamen auch alle Begleiterinnen und Begleiter auf ihre Kosten. Jule und Lasse hatten Spaß auf dem Bungee-Trampolin und die Filme der „Ocean Film Tour“, die von der Regattaleitung am Sonntagabend gezeigt wurden, boten für alle, die Lust hatten, interessante Unterhaltung.

(Petra)

Pfingstrosenregatta 2018

Harter Kampf um die Pfingstrosen

Den neun Segelcrews des Segelclubs Hansa-Münster – achtzehn Seglerinnen und Seglern – wurde am Pfingstmontag so einiges abverlangt. Windstärken von Stärke vier bis fünf und starke wechselnde Winde erforderten körperliche Fitness, viel seglerische Erfahrung und permanente Konzentration, um den von den Wettfahrtleitern Wolfgang Wesener-Roth und Hans von Lützau gesteckten Kurs der diesjährigen „Pfingstrosenregatta“ erfolgreich zu absolvieren, ohne Bekanntschaft mit dem Aaseewasser zu machen. Eine ganze Reihe von
Zuschauern aus dem Segelverein verfolgten am Steg die spannenden Kämpfe um eine gute Platzierung.

Am Ende hatten bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen folgende Teams die Nase vorn: Auf Platz drei landeten Matthias Letzel und Bärbel Kempel auf einem 470er, den zweiten Platz sicherten sich Rolf Köster und Thomas Köster auf einer Conger, und ganz oben auf dem Treppchen standen Gabi Ortjohann und Karl-Heinz Kötterheinrich, die mit einem Schwertzugvogel gestartet waren.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten dann im Rahmen einer kleinen Siegerehrung eine wunderschöne (echte) rote Pfingstrose.

Karl-Heinz Kötterheinrich

Vollständige Ergebnisliste