KACHELMENÜ

Lasercup 2018

Am vergangenen Wochenende war es wieder Zeit für den Lasercup des SHM. Auch in diesem Jahr konnte der Hansa bei Goldenem Oktoberwetter insgesamt 49 Seglerinnen und Seglern aus ganz Deutschland begrüßen. Selbst der Wind zeigte sich in diesem Jahr von seiner besten Seite und wehte am Samstag moderat und am Sonntag kräftig, so dass alle fünf geplanten Wettfahrten durchgeführt werden konnten. Den zahlreichen Zuschauern an den Aaseeufern, auf der Torminbrücke und im Hafen wurden packende Positionskämpfe und hitzige Zweikämpfe mit einigen Kollisionen und Remplern geboten, von denen allerdings einige auch im kühlenden Aaseenass endeten.

Christoph Möhring wurde dabei seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in der Segelklasse Laser Standard bei seiner Heimregatta. In der Damen- und Nachwuchsklasse Laser Radial konnte sich Sven Gregor vom Remscheider Segelyachtclub vor Ole Kuphal durchsetzen. Auch in der Jugendklasse 4.7 gingen der zweite und dritte Platz an den Hansa, denn hier konnte sich Nikolas Unewisse vor Lena Thöne platzieren. Siegerin wurde hier vom Marie Christin Hacker vom Hannoverschen Yacht-Club

Vor der abschließenden Siegerehrung stellte Hubertus kurz das Landesleistungsstützpunktkonzept vor und lud die zahlreich anwesenden Segelnachwuchshoffnungen zu den Trainings beim Hansa ein. Dann durfte jeder Segler neben einer Urkunde  über einen wertvollen Sachpreis, einem wasserdichten Beutel mit allen erforderlichen Laserbändseln und –schoten, freuen. Dieser wurde vom Münsteraner Segelladen For-Sail.de, Rudolf-Diesel -Straße 40, zur Verfügung gestellt. Die ersten Drei der einzelnen Klassen wurden mit einem Pokal  geehrt und erhielten wertvolle Gutscheine für den Segelbedarf.

Und dieses Regattawochenende wäre natürlich ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein ganz besonderer Dank gebührt dabei den beiden Cheforganisatoren Emese und Jörg Möhring, die immer freundlich und gut gelaunt für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

(Thomas S.)

Bildergalerie

Für einen begrenzten Zeitraum gibt es eine große Bildergalerie mit vielen hochaufgelösten Fotos.

Ergebnisse (PDF):

Laser Standard

Laser Radial

Laser 4.7

 

Jüngstenschein-Prüfung 2018

Am Samstag, den 29.9. zeigten sechs Opti-Segler ihr seglerisches Können und bestanden ihre Jüngstenscheinprüfung.  Jeder absolvierte dabei drei Prüfungsstationen: Station 1 – Fragen beantworten, Station 2 – Knoten und Station 3 – Segeln und konnte am Ende einen Jüngstenschein in Empfang nehmen.

Herzlichen Glückwunsch!

Pinta Opti-Trophy / LJüM A+B 2018

Am 22. und 23. September fand in Medemblik die Landesjüngstenmeisterschaft / Pinta Opti Trophy statt. Am Freitag reisten wir schon an und stellten bei Sturm unser Zelt auf. Unsere Windmessungen ergaben Windstärke 5-6 auf Land, sodass wir unser Vortraining ausfallen ließen.

Nach einer kalten, windigen und regnerischen Nacht starteten wir am Samstag zu den ersten Läufen. Der Wind hatte etwas nachgelassen (4-5, halber Meter Welle), und wir mussten zum Startrevier eine Meile weit rausfahren. Beim zweiten Lauf gab es eine Startverschiebung wegen einer Gewitterfront, und wir mussten zurück in den Hafen und dann gleich wieder raus. Einige sind gekentert. Am ersten Tag gab es drei Läufe in B und vier in A. Hinterher gab es Nudeln mit Soße. In der Nacht haben wir versucht, unsere Sachen wieder halbwegs zu trocknen.

Am Sonntag ging es erst mit wenig Wind los, der aber später bis Windstärke 5 auffrischte. Dazu kam jede Menge Regen und ein Meter Welle. Wir B-Segler sind noch drei Läufe gefahren. Wir mussten viel pützen, und es gab etliche Kenterungen. Zum Schluss wurde es richtig anstrengend. Der viele Wind machte zwar Spaß, aber am Ende wollten wir nur noch in den Hafen. Wir haben bei Regen unser Zelt abgebaut und alles verladen, und dann ging es zurück in die Heimat. Das war ein sehr anstrengendes Wochenende, das aber auch viel Spaß gemacht hat.

Vielen Dank an unsere „Boxencrews“: Die eine im Wohnmobil, bei der wir uns immer aufwärmen und Kräfte tanken konnten, die andere auf dem Motorboot, die uns zwischen den Läufen leerpützte und mit Müsliriegeln und Nudeln verpflegte.

(Lucas)

Die Ergebnisse gibt es unter
https://scoring.sailing.today/app/results-v2.html?event=2018092201

Bockwurstchallenge 2018

Wind und Sturm waren angekündigt für das Wochende 22./23. September, darum wurden sofort die ersten Wettfahrten für den Samstag geplant. Der Wind war so günstig, dass gleich am Samstag vier Wettfahrten absolviert wurden. Windstärken von 4 bft aus konstanter Richtung, was will der Segler am Aasee mehr. Insgesamt 16 Boote versammelten sich an der Startlinie, nur Black-Flag verhinderte den ungebremsten Vortrieb Richtung Luvtonne.

Insgesamt eine gelungene Regatta, die allen Spaß gemacht hat. Die Regattaverpflegung war wieder reichlich und lecker, eine kurze spritzige Siegerehrung mit der obligatorischen Tombola rundeten das Programm ab. Platz 1 und 2 gingen an den Rursee mit Robin und Henrik, sowie Tobi und Nick, Platz 3 an Sebastian und Ralph vom  Dümmer.

Ein motiviertes aktives Helferteam hat kräftig an allen Stellen angepackt, somit lief es einfach rund. Besucht die Facebookseite der SHM Jugend, dort gibt es ein Video, welches Anas mit seiner Drohne gefilmt hat.
Weitere Fotos gibt es in der Bildergalerie.

(Thomas K.)

Sparkassen Opti Cup 2018

Am 23. September fand der Sparkassen-Opti-Cup 2018 beim SCM statt. Acht Seglerinnen und Segler vom SHM nahmen teil. Schon um acht Uhr trafen wir uns am Hansahafen und bauten unsere Boote auf. Als wir dann auch umgezogen waren, segelten wir rüber zum SCM. Es war ziemlich wenig Wind, der erst in der zweiten Wettfahrt auffrischte. Die ganze Zeit hat es geregnet. Für uns Segler war das ziemlich nervig, weil es kalt war und sich besonders die erste Wettfahrt so lange hingezogen hat.
Nach der ersten Wettfahrt war schon eine Pause, weil alle ziemlich durchnässt waren. Es gab Bratwürstchen mit Brötchen, so dass man sich einen Hotdog daraus machen konnte. Wir Segler vom Hansa waren im ganzen Feld verteilt. Max Beckervordersandfort ist Erster geworden und Jonah Vosteen Dritter. Im strömenden Regen sind wir zurück gefahren. Anika und Merle haben uns begleitet und dafür bedanken wir uns sehr.

Alle anderen Ergebnisse gibt es bei Raceoffice.

(Jule)

Flottille IJsselmeer 2018

Gruppenbild mit Orca

Mehr als 30 Seglerinnen und Segler nahmen auf mehreren Eigner- und Charterschiffen vom 31.8 bis zum 2.9. 2018 teil am Törn von Lemmer nach Urk und zurück. Start war am Freitagnachmittag mit der Übernahme der Charterschiffe und dem Eintreffen der Eigneryachten bei Enjoy Sailing in Lemmer. Am Abend gab es abschließend im Restaurant über der Charterfirma eine kleine Willkommensrede bei heißem Büffet und kaltem Bier.

Am nächsten Morgen wurden die Skipper der einzelnen Yachten zu einer Besprechung geladen von der sie mit einer leeren Flasche und einem Aufgabenblatt zurück kamen, die jede Crew auf dem Weg nach Urk zu erfüllen hatte: eine bestimmte GPS-Position anfahren, ein Ankermanöver durchführen und an dieser Stelle eine Wasserprobe entnehmen.

Nachdem alle Boote diese Position genau, also fast genau, so ziemlich ungefähr angefahren und auch den Rest der Aufgabe gewissenhaft erfüllt hatten, ging es weiter nach Urk. Allerdings meist nur unter Motor, es standen zwar entlang der gesamten Route am und im Wasser Windräder, sie hatten aber wohl einen schlechten Tag, es herrschte fast durchweg Flaute.

Als alle in Urk angekommen waren und sicher festgemacht hatten, wurde zum abendlichen Grillen geladen und bei Wein und Bier Klönschnack gehalten. Sobald es dunkel geworden war, wurde auf einem der Boote das Groß hochgezogen, und mittels Beamer wurden Fotos und kleine Videos auf die „Leinwand“ geworfen, was nicht nur für Heiterkeit bei den Teilnehmern sorgte sondern auch bei den Zaungästen im Hafen.

Anschließend wurden die Resultate der unterwegs zu lösenden Aufgaben bewertet, inklusive einer Geschmacksprobe der entnommenen Wasserproben. Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob die Geschmacksprobe seitens der Jury auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit durchgeführt wurde, zum einen fand sie hinter verschlossenen Luken statt, zum anderen ging es der Jury meines Erachtens anschließend zu gut. Wer jetzt letztendlich den 1. Platz gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis, es schienen mir auf jeden Fall zu wenige zu sein, es hätten mehrere den Sieg verdient gehabt.

Nachdem es dann im Laufe des Abends kühler geworden war und auch die Grills keine Wärme mehr spenden wollten, zogen sich alle auf die Boote zur Nachtruhe zurück.

Am Sonntag morgen ging es dann für die Charterschiffe zurück nach Lemmer, während die Eigneryachten ihre jeweiligen Heimathäfen anliefen. Die Windräder waren etwas motivierter als am Tage zuvor, es herrschte eine leichte Brise, und mit gemütlichem „Kaffeesegeln“ ging es nach Lemmer. Nachdem die Boote wieder an den Vercharterer zurückgegeben wurden, ging ein trotz wenig Wind schönes Wochenende zu Ende.

(Hans)

Gruppenbild mit Dosenbier

Lasercup am Steinhuder Meer 2018

Am 08. und 09. September, bei sehr guten Windverhältnissen, traten 11 Hanseaten beim Laser-Cup am Steinhuder Meer an. Die Sonne zeigte sich immer wieder am Himmel und der Wind pustete mit bis zu 5 Bft. Wir hatten alle Spaß zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder richtig segeln zu können.

Aber leider machte sich am Samstag direkt bemerkbar, dass sich diese Pause negativ auf die Leistungen mancher Segler ausgewirkt hatte. Glücklicherweise wurde es dafür am Sonntag wieder besser, da man sich wieder eingesegelt hatte. Trotzdem können wir mit den Platzierungen sehr zufrieden sein, da jeder sein Bestes gegeben hat, auch bei so starkem Wind.

Christoph Möhring hat ganz souverän im Laser Standard gewonnen! Lean Hohenlöchter hat im Laser Radial den fünften und Ole Kuphal den sechsten Platz belegt. Im Laser 4.7 belegte Merle Wiebe einen super achten Platz.

Bei Raceoffice findet man die weiteren Ergebnisse. Und bei Facebook gibt es sehr schöne Bilder.

(Nikolas)

Opti-Sauerland-Cup am Sorpesee 2018

Am Samstag, 08.09. war schönes Wetter und guter Wind, so dass wir 5 Läufe segeln konnten. Nach einem guten ersten Lauf kämpfte ich bei den nächsten Wettfahrten mit den Winddrehern und konnte mich leider nicht mehr so gut platzieren.  Am Abend gab es dann leckere Schnitzel mit Kartoffeln und Salat. Bei der abendlichen Tombola hat jeder einen Preis gewonnen. Am nächsten Morgen gab es ein großes Frühstücksbuffett, bevor wir dann wieder starteten. Wir segelten bei gutem Wind noch 3 Läufe. Beim Rausslippen der Boote hat sich leider ein Opti selbstständig gemacht und ruschte die Slipanlage ohne Slipwagen runter.

Ingesamt wurde Finn Petzold 2., Max Beckervordersandfort 6., Julia Woehl 8., Moritz Lütke Notarp 16., Lucas Woehl 21. und Jule Heiny 22.. Für Jule, Moritz und Max war es die erste richtige Auswärtsregatta und sie haben sehr gut mithalten können. Für mich war dies meine letzte B-Regatta. Ich freue mich, jetzt in A starten zu können.

Julia

Auf der Website des KSC Hemer gibt es eine Bildergalerie.

Laser Standard Junioren-Europameisterschaft 2018 in Schweden

Das diesjährige Highlight für Christoph Möhring war die U21 EM in Bastad, Südschweden.

Im ersten Regattajahr nach dem Umsteigen in die Olympia-Bootsklasse Laser Standard brauchte Chris außer Gewicht Training, Training und nochmals Training, damit er den größeren Herausforderungen standhalten kann. Seine seglerische Entwicklung macht Trainer Paul Hoffnungen, allerdings ist seine Gewichtsklasse (Körpergewicht) immer noch sehr weit von den erwünschten 80 kg.

Das Feld in dieser Klasse ist nicht mehr mit dem im Laser Radial zu vergleichen. Da es eine Erwachsenen-Bootsklasse ist, gab es nicht so viele Anmeldungen, es starteten lediglich 61 Segler aus 20 Ländern von Europa, davon 5 aus Deutschland.

In der Qualifikationsphase bei viel Wind sammelte Chris Erfahrung im Feld, aber leider zuviele Punkte, um ins Goldfleet zu kommen. Teilweise hatte er richtig gute Starts, aber auf den Kreuzen fehlte ihm das Gewicht. Nach 6 Läufen in der Quali folgten weitere 3 Tage mit 6 geplanten Wettfahrten im Gold- und Silberfleet. Nachdem der Wind etwas weniger wurde, konnte er im zweiten Lauf der Finalserie seine erste Top 10 Platzierung segeln, wobei er nach der 1. Tonne noch auf Rang 1. segelte.

Am vorletzten Tag konnte nur eine Wettfahrt gesegelt werden, Chris hat den 8. Platz erreicht. Am 6. Tag (letzter Regattatag) war der Start um 2 Stunden vorgezogen, was allerdings für die biologische Uhr des Seglers nicht so optimal ist. Chris startete den Tag müde, es hat zeitweise wie aus Eimern geschüttet, aber es war kein Starkwind😊. Ruhige 7 Knoten mit drehenden Winden. Der erste Lauf war fast optimal, 4. Platz. Der zweite lief noch besser: Platz 2. Als der schwarze Vorhang ankam: Wind mit 20 Knoten und Sturmböen. Es dauerte recht lange, und wir Eltern auf dem Ufer haben mit Angst Richtung Regattafeld gestarrt (was vom Regen und Wasserstaub nicht sichtbar war. Die Sichtweite war höchstens 200 m)

Kurz vor dem Ziel, als Chris gerade auf dem Kurs war, den ersten Mann zu überholen, kam das Signal zum Abbruch der Wettfahrt, obwohl der Wind schon abgenommen hatte.

So kam Chris am letzten Tag überraschend mit einem großen Grinsen vom Wasser, als wir im Hafen mit großen Sorgen auf die ankommenden „Schiffsbrüchige“ gewartet haben.

Die EM war eine tolle Erfahrung, mit steigender Leistung, besserwerdenden Ergebnissen und ein wichtiger Meilenstein in seiner hoffentlich langen seglerischen Karierre.

Christophs Ergebnis in Zahlen:
10. Platz im Silberfleet,
41. Platz von 61 U21
12. Platz U19
3. Platz seines Jahrganges

Seine nächste Stationen:

Mitte September NRW-Landesmeisterschaft am Sorpesee

Yardstick-Regatta vom 26.08.2018

Bei wechselnden Winden, zwischen einer und vier Windstärken war alles dabei, traten 10 Crews des Segelclubs Hansa-Münster – über 20 Seglerinnen und Segler – zur 6. Yardstick-Regatta der Clubmeisterschaft 2018 an. Dabei hatten gleich zwei Crews mit unterschiedlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die eine Crew musste eine Wettfahrt nach einem kleineren Wassereinbruch aufgeben, konnte aber nach kurzer Zeit wieder an der folgenden Wettfahrt teilnehmen. Der zweiten Crew gelang es nach einer Kenterung in der ersten von zwei Runden ihr Schiff selbständig wieder aufzurichten und die Wettfahrt noch erfolgreich zu Ende zu segeln.

Nach drei Wettfahrten belegten folgende Crews die vorderen Plätze: Auf Platz drei landeten Ernst Riepenhausen und Christian Fehr im Schwertzugvogel, den zweiten Platz belegten Wolfgang Wesener Roth und Hans von Lützau im Kielzugvogel, den ersten Platz sicherten sich Matthias Letzel und Thomas Köster im 470er.

Hier die Ergebnisse als PDF-Download.