Laser-Trainingslager Kiel 2020

Der wiederkehrende Anstieg der Corona-Zahlen ließ die Teilnehmer, Trainer und Eltern kurz vor unserem Trainingslager Kiel zittern. Bereits einige Wochen im Vorfeld wurde der Schweriner Herbstpokal, eine Regatta zu der wir mit allen Optis und Lasern im Anschluss zu dem Trainingslager hinfahren wollten, und auch die Ersatz Regatta am Biggesee abgesagt. Dennoch fuhren wir am Sonntagmorgen den 18. Oktober los in Richtung Kiel-Schilksee.

Zusammen waren wir Zwölf Lasersegler aus drei verschiedenen Vereinen und natürlich Lena Thöne als unsere Trainerin. Ein großer Teil der Teilnehmer brachte neue Erkenntnisse und Schwachstellen von der vorangegangen IDM im Laser mit, die es hieß zu verbessern. Das Herbstliche Wetter bot uns sehr schönen Wind zu Trainieren. Am Sonntag begannen der Wind mit knapp drei Windstärken und wurde bis zu Donnerstag immer stärker.

Untergebracht waren wir im Haus der Athleten direkt im Hafen mit Blick auf die Ostsee.

Unsere Trainingstage begonnen morgens um Acht mit einer halben Stunde Frühsport bestehend aus laufen, dehnen und kleinen Spielen. Im Anschluss bekamen wir Frühsport in unserer Unterkunft und machten uns fertig für unsere erste Segeleinheit. Nach der circa drei Stündigen Segeleinheit wurden wir wieder mit Essen versorgt und hatten eine kurze Mittagspause, die manche von uns genutzt haben kaputtgegangen Dinge an der Booten zu reparieren, oder um das Boot einfach wieder auf vordermann zubringen. Im Anschluss folgt die zweite Traingseinheit. Den Abend nutzen wir um eine ausführliche Nachbesprechung samt Videoanalysen durchzuführen und früh ins Bett zugehen. Die fünf Trianingstage verlangten den Seglerinnen und Seglern alle ihre Kräfte ab, weswegen wir trotz vielen Stunden schlaf jeden Abend aufs neue wieder tot ins Bett fielen.

Eins der Highlights der Trainingstage waren Schweinswale vor dem Hafen von Kiel-Schilksee, die nahe an unseren Booten her geschwommen sind.

Wir alle konnten aus dem Training glaube ich sehr viel mitnehmen und waren froh, dass wir unserem Körper wieder eine kleine Auszeit gönnen konnten.

(Jesse)

IDJM Pirat 2020

Am 10. Oktober war es so weit die IDJM 2020 die vom Sommer in die Herbstferien Verschoben wurde würde stattfinden. Wir machten uns also Samstags früh auf den weg nach Hamburg nach 6 1/2 Stunden Stop & Go waren wir auch schon am unserem Ziel dem Blankeneser Segelclub an der Elbe. Dort angekommen hieß es erstmal Boote und das Zelt aufbauen und auf die Vermesser warten. Die Großen Frachter und Kreuzfahrtschiffe waren sehr beeindruckend und fuhren auf der nur 5 Meter von unserem Zelt entfernten Elbe. Danach mussten wir einkaufen gehen,wofür wir erstmal über 200 Treppenstufen durch das Blankeneser Treppenviertel hinauf gehen mussten. Wie auf einer Piraten IDJM üblich sind wir alle früh schlafen gegangen um am ersten Regatta Tag ausgeschlafen zu sein.

Schon beim rausfahren aus dem Hafen machte sich die starke Strömung auf der Elbe bemerkbar, welche uns nachher noch zum Verhängnis werden sollte. Es war das erste mal für Carl und mich bei Gezeiten eine Regatta zu segeln und wir hatten auch nicht wirklich einen Plan worauf wir achten müssten. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter es hat kaum geregnet und wir hatten immer genug Wind, am letzten Tag hatten wir ca. 25 kn Wind, da sprang die ein oder andere Glitsch für uns raus. Leider hatten wir nicht so viel Erfolg und landeten nur auf dem 21 Platz. Henrik und Crispin (SCM) wurden 10. und erste in der U17 Wertung. Aike (SCM) und Lennard (SCJ) 17..

Es war eine sehr lehrreiche und spannende Woche, die sehr viel Spaß gemacht hat und leider schon die letzte Regatta für 2020. Nächstes Jahr geht es dann hoffentlich unter normalen Bedingungen zur IDJM und JEM.

(Gerrit)

Opti-Trainingslager Kiel 2020

Im Trainingslager in Kiel vom 18.-22. Oktober 2020 waren wir insgesamt acht Optis: sechs von Hansa Münster, je einer aus Essen und aus Leverkusen. Wir hatten in Kiel sehr gutes Segelwetter mit Wind, Welle und Sonne. Am Anfang der Woche war der Wind noch nicht so stark, aber er steigerte sich bis zum Ende der Woche umso mehr mit bis zu sieben Windstärken.

Jeden Tag starteten wir mit Frühsport, dann fanden zwei Trainingseinheiten auf der Ostsee statt, bei denen wir vor allem Starts und Halsen geübt haben. Einige von uns haben ganz schöne blaue Flecken an den Beinen davon getragen ;-). Beim Segeln haben wir an zwei Tagen sogar Schweinswale gesehen, die neben uns herschwammen! Abends nach der Nachbesprechung saßen wir immer noch ein bisschen zusammen und haben geredet.

Die Unterkunft direkt am Hafen war klasse, und auch die Verpflegung dort war sehr gut. Die Stimmung im Lager war super. Unseren Teamgeist konnte man bei vielen Aktionen bemerken: Beim Aufbau der Optis haben wir uns gegenseitig geholfen und auch bei Kenterungen auf dem Wasser.

Es war eine coole und schöne Trainingswoche auf der Ostsee in Kiel!

Jonathan

Kielboottraining 2020

konzentriertes Steuern und Schoten

Corona war dagegen, dass im Juni das Kielboottraining in großer Gruppe auf sechs J80 vor Glücksburg stattfinden konnte. Nachdem Segeln in kleinen Gruppen als nicht riskant eingestuft wurde, nahm eine kleine Gruppe das Vereinsboot „Jovel“ an den Haken, um mit zwei zusätzlichen J80 Trainingsrunden in Holland zu drehen. Die bewährte Kombination aus einem großen Campingplatz , dem riesigen Vereinszelt für die gemeinsame Tafel und viel frischer Luft machte es möglich.

ständiges Arbeiten mit dem Traveller, um das Boot in gleicher Lage zu halten

Angesichts der Windvorhersage von durchgehend 15 bis 25 Knoten rechneten die Organisatoren allerdings eher mit ausgedehntem Frühstück und nahtlosem Übergang in den Abend. Aber es kam zum Glück anders. Am ersten Tag bereitete noch das Segelsetzen unter den Windbedingungen Schwierigkeiten. Da die Boote nur mit Hilfsmotoren ausgestattet sind, musste mit mehrfachem Anlaufen das Groß schrittweise hochgezogen werden.

Steuern nach Fäden

Die Trainingsinhalte wurden angepasst: statt Gennakern stand erstmal segeln nach Fäden, Steuern in der Welle, Eintrimmen, Traveller, schnelle und sichere Crewmanöver und Kommunikation auf dem Programm. Die Leidenschaft fürs Segeln erwachte. Als die Vorhersage für den zweiten Tag noch mehr Wind verhieß, klingelten die Wecker in den Zelten um 6.00 Uhr, um die ruhigeren Morgenstunden nutzen zu können. Am letzten Tag konnten die dann schon eingespielten Crews doch noch den Gennaker setzen. Einfach mal explodierende 60mm Blöcke wiesen nochmal auf die herausfordernden Bedingungen hin. Die Crews zeigten aber auch in solchen Situationen schnelle und sichere Manöver.

Wunderbare Abende und Sonnenuntergänge beim abendlichen Grillen

Der ursprüngliche Plan, mehrere kleine Trainingswochenenden durchzuführen, wurde dann leider wieder durch Corona vereitelt. Eine besonderen Dank an Hermann S., der das Vereinsboot letztlich alleine wieder zurückholte.

Beer Can Racing

Tja, wir können leider nicht behaupten, es erfunden zu haben: beer can racing. Vermutlich waren es Neuseeländer oder auch Amerikaner, die zuerst auf die Idee gekommen sind, statt langer schwerer offshore Regatten kurze Rennen in Küstennähe oder sogar im Hafenbecken um die Tonnen zu veranstalten (daher auch „round the cans“). Kurze Rennen in geschützten Gewässern, an denen kleine und große Boote, Rennyachten und Familiencruiser gleichermaßen teilnehmen können. Das unterschiedliche Geschwindigkeitspotential der Boote wird über einen Verechnungsfaktor ausgeglichen. Um die Arbeitswoche erträglich zu machen, finden diese oft in der Mitte der Woche statt als Mittwochsregatta (wednesday night races). Am Aasee ist die Wochenmitte allerdings am Sonntag. Eine andere berühmte Mittwochsregatta hingegen ist am Donnerstag, vor Newport Beach. Berühmt auch deshalb, weil die örtliche Harbor Patrol regelmäßig dem halben Regattafeld Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung im Hafenbereich gab, bis man einen Kompromiss fand: die Segler nutzten die Hafeneinfahrt der Harbor Patrol nicht mehr als Zielmarke und die Polizisten lernten segeln.

Europe, Laser, SZV, Conger, Fam und 470er am Sonntag bei der Mittwochsregatta; alle rechtzeitig an die Startlinie

Ein großes Segelmagazin hat einmal 10 wichtige „Gebote“ für die Mittwochsregatta aufgestellt. (Latitude 38: 10 Commandmends of Beercan Racing, http://www.latitude38.com/misc/10Command-opt.pdf). Am Sonntag segelten 12 Boote im Geist dieser Mittwochsregatten: ernsthaft und ambitioniert auf dem Wasser, intensiv jeden übersehenen Winddreher oder taktischen Fehler im Nachhinein diskutierend, zugleich aber mit Spaß und Guter Laune und immer offen für neue Segler und Kontakte im Verein. Also wer möchte, einfach anmelden unter -> Regatten -> Yardstick und mitmachen.

Das zweite „Gebot“ der Mittwochsregatten erlebbar gemacht: „Du sollst die Regattaregeln ehren, wenn Du sie denn kennst.“

SHM Mittelmeer Flottille 2020 ..

.. ausgefallen, stattdessen: SHM Segler in den nördlichen Sporaden

Bekanntlich sind Corona bedingt die meisten Vereinsveranstaltungen abgesagt worden. Viele Fahrtensegler-Planungen waren allerdings mit Beginn der Pandemie schon so viel wie abgeschlossen. Daher haben knapp die Hälfte der Segler den diesjährigen Mittelmeertörn Törn in abgewandelter Form doch noch angetreten.

In vielerlei Hinsicht standen die Törnvorbereitungen zunächst unter keinem guten Stern: Unsicherheiten ob die Flüge stattfinden und die Fähren fahren, Transfer Hindernisse, Vorgaben seitens der Anbieter sowie amtliche Auflagen an das Bordleben. Dann kamen noch mittelfristige vier Absagen z.B. wegen Arbeitgeberwechsel und dann noch kurzfristig Erkrankungen und damit kurzfristiger Ausfall von drei weiteren Mitreisenden (nein, kein Covid-19). Die ersten vier freien Plätze konnten neu besetzt werden.

Nach allem Bangen dann der Aufbruch der drei Crews zur ersten Woche am 3.10.: Alles klappte perfekt: angefangen mit dem bequemen Transfer im gecharterten „SCHOOL BUS“ nach Düsseldorf, problemlose Akzeptanz unserer vorbereiteten „PLF“ (Passenger Location Form) bis hin zum großen Reisebus für uns 19 von Flughafen Thessaloniki zum Hafen nach Volos. Das übliche Prozedere mit Einkauf und Yachtübernahme und der Törn konnte beginnen:

Ankerbuchten mit kristallklarem warmem Wasser lockten zum Baden, speisen im milden Klima im Freien in Restaurants oder in der Plicht der Yachten. Vielfältige Variationen an Manövern mit dem Anker und natürlich auch segeln – wie meist: die erste Woche ging zu schnell vorbei – zumindest für die, die nur eine Woche teilnehmen wollten.
Deren Rückreise aber ebenso problemlos wie die Anreise der Neulinge für die zweite Woche. Jetzt führen nur noch wie geplant zwei Yachten.

Track zur ersten Woche


Ähnliche Begeisterung für die örtlichen Gegebenheiten wie in der Vorwoche. Dazu eine Abwechslung: ein Sturmtag mit Wind aus Süd war vor Buganker ab zu wettern.
Auch auch diese Woche ging schnell rum. Gerne wären viele geblieben.

Track zu Woche zwei

Fazit: zwar in jeder Woche nur ca. 140 sm im Kielwasser gelassen, leider einiges davon notwendigerweise unter Maschine zurückgelegt. Schöne Manöver, hervorragende Stimmung und weitgehende Entspannung in einer Gegend, die quasi Corona frei war. Zudem waren die Yachten in weit überdurchschnittlich gutem Zustand. Keine überfüllten Buchten und freundliche Griechen. Einziger Wermutstropfen: die Gastronomie war eingeschränkt für die Crew, die weniger auf die Bordküche gesetzt hatte.

Wer ausgiebigere individuelle Berichte zu alle Dem lesen möchte, muss sich bis zum in Vorbereitung befindlichen Hanseaten gedulden. (Ekkes)

Es gibt aber schon mal eine Fotogalerie dazu

Training in Bad Zwischenahn statt LJüM in Medemblik

Wir wollten eigentlich zur Landesjüngstenmeisterschaft ans Ijsselmeer, aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: Nordholland war zum Risikogebiet erklärt worden. Damit fiel die LJüM ersatzlos aus. Wir entschieden, stattdessen für ein Opti-Trainingslager des Landesleistungsstützpunkts ans Zwischenahner zu Meer fahren. Mit dabei waren Jody, Louis, Rosalie und Sebastian vom YCRE in Essen, Michi und Paul vom HiSC und Moritz, Max, Finn, Jonathan, Tim und ich vom Hansa. Das Ganze wurde geleitet von unseren tollen Trainern Judith und Paul.

Nachdem am Freitagabend das Motorboot beim Zwischenahner Segelclub geslippt und die Optis an der Jugendherberge abgeladen waren, gab es Abendessen, das jeder selbst mitgebracht hatte. Später trafen sich dann alle Kinder und die Trainer für die Kennenlernspiele. Am Samstag Morgen starteten wir um 8 Uhr mit Frühsport. Nach dem Frühstück fuhren wir dann nach einer kurzen Vorbesprechung das erste Mal bei gutem Wind raus aufs Zwischenahner Meer, das wir fast ganz für uns alleine hatten.

Der Wind war echt schön. Nach der ersten Einheit fuhren wir wieder rein und genoßen ein leckeres Mittagessen. Es blieb nicht viel Zeit für eine Pause, aber immerhin genug Zeit, um einen guten Mitsegler mit der der Tonne 2 erst zu verloben und dann zu verheiraten. Nach dieser kurzen emotionalen Pause ging es nochmal raus auf´s Wasser. Nach einer Weile ließ der Wind leider nach. Am Ende mussten wir dann reingeschleppt werden. Es gab ein sehr leckeres Buffet mit Pasta. Nach der Nachbesprechung am Abend, haben die Segler noch ein bisschen etwas zusammen gemacht und die Eltern am Lagerfeuer entspannt. Dann ging es auch schon nach einem anstrengenden Tag ins Bett.

Nächster Tag – gleiches Spiel: Erst Frühsport, Frühstück, Aufbauen, Umziehen, Vorbesprechung und Rausfahren. Diesmal ging es richtig ab. In Böen wurden es bis zu 7 Bft., das hat richtig rein geballert. Auf Raumschot war man gefühlt bis zu 30 km/h schnell. Wir haben den Wind richtig ausgenutzt und unsere Trainer*innen damit ein bisschen auf die Palme gebracht, da wir immer ultra weit rausgefahren sind, während sie jemand anderen grade aus dem Wasser gefischt haben. Wenn dieser wieder stand, war schon der Nächste wieder gekentert. Kaputt und fertig kamen wir wieder rein.

Nach der Mittagspause ging es wieder raus. Der Wind war zwar noch krass, aber nicht mehr so stark wie am Morgen. Es riss zwar die Affenschaukel eines Seglers, aber das war nicht all zu schlimm. Müde und glücklich kamen wir rein. Nach dem wir aufgeladen haben ging es schnell nach Hause. Es war ein sehr gelungenes Wochenende, das wir sicher alle in guter Erinnerung behalten werden.

Vielen lieben Dank an die beste Trainerin Judith und den besten Trainer Paul, an alle Eltern, dem Landesleistungsstützpunkt und vor allem am Knubel, die uns ein Auto zur Verfügung gestellt haben, damit wir alle Boote mitbekommen konnten.

(Jule)

Hier geht’s zur Bildergalerie.

IDM Laser am Zwenkauer See, 01.-04.10.2020

Sonnig warmes Herbstwetter begleitete die diesjährige Deutsche Meisterschaft. Der See ist aus einer ehemaligen Braunkohletagebaustätte entstanden. Für den jungen Regattaclub Zwenkau war es das erste Großereignis mit über 130 TeilnehmerInnen, davon 7 vom SHM (Christoph Möhring, Lean Hohenlöchter, Jesse und Linus Heiny, Jan Niemann, Max Stiff und Merle Wiebe). Im Hafen gab es großzügige Parkplätze für Wohnmobile, ausreichend Stellplatz für Trailer und eine große Fläche zum Abladen der Boote. Neben der Slipanlage für die Motorboote und die Laser Women, waren zwei Stränden für die Radial Open und Standard vorgesehen, so dass es keine längeren Staus gab.

Am ersten Tag war wenig Wind und es wurde nur eine Wettfahrt gesegelt. Max Stiff, gerade erst aus dem Opti umgestiegen, erreichte bei der ersten Wettfahrt im Laser Radial einen beeindruckenden 3. Platz.

An den beiden Folgetagen wurde der Wind zunehmend mehr, so dass die täglich geplanten 3 Wettfahrten durchgeführt werden konnten. In der zweiten Wettfahrt am Freitag segelte Christoph Möhring im Laser Standard vor allen anderen ins Ziel.

Am letzten Tag waren noch 4 Wettfahrten geplant bei starkem Wind, aber nach 2 Wettfahrten wurde die Regatta beendet. Zu dem Zeitpunkt waren schon etliche SeglerInnen wegen Schwäche oder Mastbrüchen in den Hafen zurückgekehrt, aber die HansaseglerInnen haben tapfer durchgehalten!

Christoph Möhring wurde in der Gesamtwertung 3. (Bronzemedaille) und Lean Hohenlöchter ersegelte einen tollen 13. Platz im Laser Standard.
Max Stiff wurde insgesamt 15. im Laser Radial und erhielt eine Medaille als jüngster Teilnehmer.

Petra Niemann-Peters und Rüdiger Margalle haben die Segler vor, auf und nach dem Wasser betreut und mit wertvollen Tipps unterstützt. Der Heinz-Nixdorf-Verein hat diese Betreuung für den Landesleistungsstützpunkt unterstützt.

Unser besonderer Dank gilt dem Regattaclub Zwenkau, der die Regatta trotz der Hygieneauflagen und Vorschriften, so engagiert veranstaltet hat.

(Stefanie)

Essener Opti Cup 2020

Am 12./13.09.2020 fand der Essener Opti Cup 2020 statt.

Die Steuermannsbesprechung wurde zwei Tage vorher als Videokonferenz abgehalten. Da wurde der Segelkurs, die Stellplätze und alles andere Wichtige erklärt.

Vor dem Regattastart erhielt jede Seglerin/jeder Segler ein Lunchpaket, das die meisten mit ins Boot nahmen, damit bei den kurzen Pausen zwischen den Läufen was zum Stärken dabei war.
Gestartet sind bei den B-Seglern 27 Boote, bei den C-Seglern waren 15 Boote am Start. Der Baldeneysee ist ja nicht der kleinste, so hat es etwas gedauert, bis man an der Startlinie war.

Am ersten Tag wurden 3 Läufe gesegelt. Alle Läufe wurden ohne große Pause durchgesegelt. Wir hatten ein wunderschönes Wetter und durchgängig starken Wind.
Unsere Truppe hat sich ganz gut geschlagen, wir waren meist immer in der ersten Hälfte dabei.

Am zweiten Regattatag gab es einen sehr unbeständigen Wind: mal stark, mal schwach, öfter mal Winddreher. Am Anfang gab es wenig Wind doch der hat sich im Laufe der Zeit verstärkt. Man musste sehr konzentriert segeln. Wir segelten 2 Läufe.

Am Ende war die Auswertung so: Max – 5. Platz, Moritz – 6. Platz, Jule – 8. Platz, ich – 9. Platz, Paul – 16. Platz, Jonathan- 21. Platz.
Die Siegerehrung fand unter Corona-Bedingungen statt, jeder Teilnehmer erhielt als Erinnerungsgeschenk ein bedrucktes Handtuch. Der Wanderpokal ging an den Yacht-Club Bayer Leverkusen.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an unseren Trainer Paul und die Eltern!

Michael

Jüngstenscheinprüfung am 03.10.2020

Nun war es also am Samstag, 03. Oktober um 10:30 tatsächlich soweit: Die Jüngstenscheinprüfung! Nach ungezählten Samstagen beim Opti-Training, für den einen oder die andere inklusive Opti-Sommercamp… Natürlich waren eigentlich keine ernsthaften Zweifel im Raum oder besser am Steg – weder bei Susann, Julia oder Thomas auf Trainerseite noch bei den neun Prüflingen. Aber man weiß ja nie. Bei uns Zuhause hatte ich es lange gehört: „Alles kein Problem, kann alles!“, aber dann doch auch ein „Kannst du den Wecker morgen auf 7:00 stellen, damit ich alles schaffe und nicht zu spät bin“ (…8:00 reichte dann zum Glück aber auch) – so ganz ohne jede Aufregung war es dann offensichtlich doch nicht. Aber mit den übersichtlichen 1-2 bft waren bei allen die Bedenken vor Ort schnell wie weggeblasen. Wenden, Halsen, Aufschießer ans Motorboot, Knoten und dann das ‚Kreuzverhör‘ durch die 50 Fragen mit Susann als Chef-Prüferin. Zum Schluss gab es das begehrte wie natürlich lässig weggesteckte Zertifikat und den verdienten Applaus – war doch klar, was sollte denn da passieren?! Schön, als Vater zu sehen, wie gerne alle Kinder immer zum Training kommen, wie sicher sie sich auf dem Wasser fühlen, wie gut sie sich untereinander vestehen und wie sie nach und nach kleine Segler geworden sind! Ein dickes Dankeschön an alle, die bei uns im SHM immer wieder ihre Zeit einsetzen und sich für unsere kleinen Helden engagieren – alle Julias, Finns, Thomasse, Pauls… und natürlich Susanns. 😉

Matthias Pfennig

24. Bergischer Regenschirm und Kompass Regatta LJM/LJoM

Am 19. und 20.09. nahmen 11 Hansasegler an der Landesjugendmeisterschaft der Laser-Klassen Radial und 4.7 und der Landesjuniorenmeisterschaft der Laser-Klasse Standard an der Bevertalsperre teil.

Bei leichtem Wind konnten am Samstag eine Wettfahrt und am Sonntag zwei Wettfahrten gesegelt werden.

Bei den Laser-Standards konnten sich Christoph Möhring und Lean Hohenlöchter über die Plätze 2 und 10 in der Landesjuniorenwertung freuen.

Ole Kuphal ist Landesjugendmeister im Laser-Radial und Neueinsteiger Max Stiff belegte Platz 4. Dahinter folgten Jan Niemann auf dem 7., Merle Wiebe auf dem 9., Linus Heiny auf dem 12., Lasse Triebel auf dem 15. und Jesse Heiny auf dem 21. Platz.

Bei den Laser 4.7 konnten sich Neueinsteiger Julia Woehl und Benedkit Thewes über die Plätze 3 und 4 freuen.