Erfolgreicher Saisonauftakt für unser Junioren-Bundesliga-Team in Strande

Strande, 08. – 10. Mai 2026

Mit dem ersten ACT beim Kieler Yacht-Club in Strande ist die Deutsche Junioren Segel-Liga (DJSL) am vergangenen Wochenende in ihre 10. Saison gestartet und wir waren erneut Teil der höchsten deutschen Nachwuchsliga im Segelsport.

Die Teilnahme an der DJSL erfolgt ausschließlich über sportliche Qualifikation. Umso mehr freuen wir uns, auch in dieser Saison wieder als eines der besten Juniorenteams Deutschlands um Punkte zu segeln. Insgesamt traten beim Auftakt 27 Vereine gegeneinander an.

Gesegelt wurde im professionellen Bundesligaformat auf identischen J/70-Booten. Die kurzen und intensiven Rennen verlangen höchste Konzentration, saubere Manöver und perfekte Teamarbeit. Bei sonnigem Wetter und konstantem Ostwind herrschten auf der Kieler Förde an allen Tagen ideale Bedingungen für hochklassigen Segelsport.

Für unser Team gingen Julia Woehl am Steuer, Jule Heiny als Taktikerin, Tim Hartmann und Lena Voigt im Trimm sowie Helena Körner am Vorschiff an den Start.

Nach einem intensiven ersten Spieltag (bestehend aus einem Training und zwei Wettkampftagen) beendeten wir das Wochenende auf Platz 15 im Gesamtklassement. In dem stark besetzten Feld gelangen uns mehrere starke Einzelplatzierungen und wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

Die Junioren-Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren zur wichtigsten Nachwuchsliga im deutschen Segelsport entwickelt. Umso bedeutender ist es für uns, dauerhaft Teil dieser Liga zu sein und jungen Seglerinnen und Seglern aus Münster Segelsport auf höchstem Niveau zu ermöglichen.

Nach dem gelungenen Auftakt in Kiel richtet sich der Blick nun auf die kommenden ACTs der Saison.

Hannes G.
Fotos: ©Sven Jürgensen/WirsindWir

Klar Schiff für den Rursee

Münster Hiltrup, 9. Mai 2026

Seit einigen Wochen schon laufen die Vorbereitungen für das Trainingslager der Piraten am Rursee. Auf dem Eifelsee treffen sich Piraten aus ganz NRW zum Fronleichnamstraining, um in unterschiedlichen Leistungsgruppen zu trainieren. Ein Trainerteam der verschiedensten Segelclubs steht den Jugendlichen zur Verfügung. Verantwortlich ist Luca W. vom SHM, der seit Monaten die einzelnen Vorbereitungen koordiniert. An der Bootshalle in Hiltrup wurden am Wochenende die ersten Boote geprüft und verpackt.

Thomas K.

Pannekoken-Regatta 2026

Münster Hiltrup, 26. April 2026

Die traditionelle Pannekoken Regatta findet schon seit über 40 Jahren am Hiltruper See statt. In diesem Jahr wurde sie am 26. April bei richtig schönem Wetter ausgetragen.

Am Tag davor haben wir gemeinsam die Optis verladen und zum Hiltruper See gebracht. Am Regattatag trafen wir uns dann um 8:30 Uhr und haben die Boote startklar gemacht.

Nach dem Slippen und der Kursbesprechung fiel um 10 Uhr das Startsignal für den ersten Lauf. Kurz darauf folgte direkt das zweite Rennen.

Gegen Mittag wurde eine Pause eingelegt, in der sich die Segler im Clubhaus mit den traditionellen Pannekoken stärken konnten.

Am Nachmittag standen zwei weitere Läufe auf dem Programm. 

Die Zieleinläufe wurden von den Zuschauern am Steg mit Applaus begleitet und sorgten für eine durchgehend gute Atmosphäre.

Insgesamt gingen 22 Segler an den Start, darunter 10 Teilnehmer vom SHM.

Die Siegerehrung fand gegen 15 Uhr statt. Alle Teilnehmer wurden mit einem Pokal aus einem Optimast, einer Urkunde sowie weiteren Preisen ausgezeichnet.

Den Sieg sicherte sich Josua Cantzen, gefolgt von Linus Woehl auf dem zweiten Platz. Beide starten für den SHM.

Insgesamt war es eine gelungene Regatta mit Wind und sonnigem Wetter, einer Top Organisation, leckeren Pannekoken und bester Stimmung.

Alexander B.

Traditionssegeln an Land: Der Maibaum steht!

Münster, Oberer Aasee, 30. April 2026

Während die meisten von uns im Mai eher an das Setzen der Segel denken, stand am vergangenen Donnerstag, dem Vorabend zum 1. Mai ein ganz anderes „Manöver“ im Mittelpunkt: Das traditionelle Aufstellen des Maibaums im Hansahafen.

Bei bestem Frühlingswetter versammelten sich zahlreiche Mitglieder am Aasee, um gemeinsam die „Freiluft-Saison“ gebührend einzuläuten.

Der Vorsitzende Karl-Heinz Kötterheinrich nahm die Gelegenheit wahr, in seiner Begrüßungsansprache auf den Saisonstart der 2. Bundesliga hinzuweisen und bewarb die Teilnahme an der bevorstehenden Regatta um den Hansa Cup. Herzlichen Applaus erhielt Klaus Mechler für seine Auszeichnung mit der Friedensreiterplakette auf der „Gala des Sports“ für herausragendes langjähriges, ehrenamtliches Engagement im lokalen Sport.

Dass Segler anpacken können, bewies sich schnell. Mit vereinten Kräften und unter fachmännischer Anleitung wurde der festlich geschmückte Baum in die Senkrechte gehievt. Es mag zwar keine Wende bei Windstärke sechs gewesen sein, aber Präzision war trotzdem gefragt, bis der Baum fest verankert in den Münsteraner Himmel ragte.

Doch was wäre die beste Teamarbeit ohne die richtige Verpflegung? Sobald der Baum sicher stand, zog ein vertrauter Duft über das Clubgelände, der selbst den erfahrensten Skipper an Land lockte: Der Grill war angeheizt.

Im Mittelpunkt des geselligen Teils standen ganz klar die Bratwürste und Nackensteaks. Ob als Belohnung für die „Schwerstarbeit“ beim Aufstellen oder einfach zum Genießen in der Sonne – die Wurst im Brötchen war der Renner des Tages. In entspannter Atmosphäre, mit dem Senf auf dem Pappteller und einem Kaltgetränk in der Hand, wurde gefachsimpelt, gelacht und die kommende Segelsaison geplant.

Ein großes Dankeschön an alle Helfer und die Grillmeister, die diesen Tag zu einem runden Erlebnis gemacht haben. Der Baum steht, die Stimmung ist top – die Segelsaison 2026 kann kommen!

Leo S.

OptiKickOff 2026 // Steinhude

Steinhuder Meer, 11. und 12. April 2026

Was mir auf jeden Fall in Erinnerung bleibt, sind die beeindruckende Organisation und die weitsichtige Planung des Yachtclubs Steinhuder Meer e. V.:

Auf einem tollen Vereinsgelände wurden Parkplätze für die Slipwagen mit Nummern eingerichtet, sodass jeder seinen Opti – sortiert nach Segelnummer – „parken“ konnte. Viele Helfer des Vereins kümmerten sich um das Einslippen auf und sogar im Wasser, Slipwagen wurden weggestellt, Fragen der Segler wurden im Regattabüro sofort beantwortet, beim Einslippen des Motorboots gab es Unterstützung für die Trainer, Wohnwagen und Bullis wurden eingewiesen, Sanitäranlagen waren sauber, und die Gastronomie sorgte für das leibliche Wohl. Es war einfach immer jemand zur Stelle, und es wurde an alles gedacht, sodass wir uns wirklich willkommen fühlten.

An den Start gingen 79 A- sowie 20 B-Optimisten. Vom Hansa waren Barbara und ich dabei.

Bei viel Wind und Sonne ging es Samstag los. Es wurde ein Dreieck-Schenkel-Dreieck-Kurs gesegelt, den ich so noch nicht kannte. Mit einer Dauer von ca. 75 Minuten pro Lauf war es eine Herausforderung bei den anstrengenden Windverhältnissen, für viele Segler. Die Rennleitung hatte zuerst vier Läufe für den Tag vorgesehen, kürzte aber wegen der Verhältnisse auf drei. Darüber war ich froh, da auch meine Kräfte schwanden. Ich war mit meinen Ergebnissen an diesem Tag sehr zufrieden und war 28. am Abend.

Sonntags war der Wind leider weg und es kam nur noch zu einem Wettlauf, bei sehr wenig Wind. Ich hatte einen schlechten Start und entschied mich für die falsche Seite, sodass ich hier meinen Streicher segelte.

Am Ende reichte es zum Glück für den 34. Platz, womit ich sehr zufrieden bin. Barbara wurde insgesamt 68.

Die Regatta gewann Otto L. aus Schweden, zweiter wurde Julius U. und dritter wurde Tom W., beide vom SCM. Herzlichen Glückwunsch auf die andere Aasee-Seite.

Eure Luise
GER 1826

Workshop „Rette sich …“ & Fahrtensegel-Sicherheitstraining

Nottuln, 25. April 2026

Die Havarie-, Berge- und Seenotübung des Segelclubs Hansa Münster fand am wie jedes Jahr zu Beginn der Freibadsaison im Wellenbad Nottuln statt. Unser Verein gilt landesweit auf vielen Feldern des Segelsports als leistungsstark, da er Trainings auch außerhalb des Aasees anbietet.

Mitglieder, die eine Yacht übernehmen, müssen ihre Crew auf Notfälle vorbereiten. Die praktische Übungen im Wellenbad von Nottuln umfasste Automatikweste auslösen und Schwimmen im Wellengang, Rettungsinsel ausbringen und besteigen, Rettungsfloß nach Kenterung aufrichten sowie Tauwerk vom Propeller lösen. Zehn Clubmitglieder aller Altersgruppen konnten sich in zwei Stunden intensiv auf Notfälle vorbereiten.

Ergänzt wurde das praktische Training durch eine vorgeschaltete Theorieeinweisung.

Unser Fahrtensegelobmann Dirk-Uwe weist im Übrigen auf folgende Veranstaltung hin:

Hier der Hinweis auf ein interessantes Sicherheitstraining für Fahrtensegelnde zum Saisonabschluss in Düssedorf bei der Segel-Kameradschaft Unterbacher See e.V. (SKU).

Das zweitägige SKU-Sicherheitstraining für Fahrtensegler ist vom DSV lizensiert.
14.11.2026, Rheinbad Düsseldorf
15.11.2026, SKU-Clubhaus

Nach erfolgreicher Teilnahme an beiden Seminartagen erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Offshore Personal Safety Zertifikat.
Kostenbeitrag: 145 EUR
Anmeldung: mailto:info@sku.de (formlos unter Angabe von Vor-, Nachname, Geburtsdatum, Anschrift)

Dirk-Uwe H.

Klaus Mechler erhält Friedensreiter-Plakette

Münster, 23. April 2026

Der Hansa-Ehrenvorsitzende Klaus Mechler ist auf der Gala des Sports im Theater Münster mit der Friedensreiter-Plakette für herausragendes, langjähriges ehrenamtliches Engagement im lokalen Sport geehrt worden. Sie wird jährlich an verdiente Funktionäre und Engagierte verliehen. Klaus Mechler hat sich vor allem mit der Etablierung des „Landesstützpunktes Segeln“ am Aasee, der Verbesserung der Trainerausbildung, dem Bau der Bootshalle in Hiltrup sowie der Gewinnung vieler Hansa-Mitglieder für die aktive Erledigung der zahlreichen Aufgaben in unserem Verein verdient gemacht.

Klaus, der SC Hansa gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung!

Auch in der Tageszeitung WN war darüber zu lesen: https://www.wn.de/sport/lokalsport/muenster/eine-buehne-fuer-die-unverzichtbaren-friedensreiterpreise-fuer-ehrenamtler-3538097

Karl-Heinz Kötterheinrich
Vorsitz

Neue Saison, neuer See: 2. Liga-Team am Starnberger See

Starnberger See, 17. bis 19. April 2026

Wie schon in der WN am 17. April ausführlich berichtet wurde, ist das Team bestehend aus Chris, Henri, Merle und Luka bereits am Donnerstag mit der Bahn zum Vortraining des 1. Spieltags der 2. Bundesliga-Saison angereist. Wir waren zu Gast beim MRSV, dem Münchener Ruder- und Segelverein. Wie sich allerdings herausstellen sollte, zeigte sich der Starnberger See an jedem Tag von einer anderen Seite.

Der erste Wettfahrttag wurde von sehr drehendem und böigem Wind geprägt, bei dem der erste Lauf mit dem richtigen Riecher direkt zum fehlerfreien Auftaktsieg führte. Leider verwandelte sich die Platzierung durch die anspruchsvollen Bedingungen nicht in eine Serie, sondern in die durchwachsenen Plätze 5, 4 , 4 und 6.

© DSBL/SailTracks

Der zweite Tag zeichnete sich durch schönstes Wetter aus, wurde aber mangels Winds zu einer Mischung aus Startverschiebung, Startverschiebung und Startverschiebung. Bestens auch darauf vorbereitet, glühten die Cabo-Spielkarten und Tischtennisschläger. Wer hier nicht zum ersten Mal der Saison Sonnencreme aufgelegt hat, der wurde am Sonntag schnell enttarnt.

Und auch am dritten Wettfahrttag zeigte sich der April mit stärkerem Wind und Regen und lieferte mittags nach zwei vierten Plätzen sogar eine Kostprobe des Frühwarnsystems des Starnberger Sees. Als alle im Hafen waren, folgten dann auch direkt Starkregen, Gewitter und Hagelkörner von einem Zentimeter Größe. Nachmittags ging es dann nochmal für ein letztes Rennen aufs Wasser, in dem mit einem zweiten Platz der insgesamt 11. Platz gesichert werden konnte.

Der Auftakt für diese Saison tanzt zum ersten Mai auch schon in die zweite Runde, erneut mit einem Besuch am Starnberger See beim BYC (Bayrischer Yacht-Club).

Weitere Berichte sind auch hier zu finden: https://ms-aktuell.de/muenster/segelclub-hansa-muenster-startet-in/ und https://muensteraktiv.com/category/segeln/.

Henri S., Luka H.

Befischung beendet – Dank an den SC Hansa

Aasee, Mitte April 2026

Die Intensivbefischung am Aasee ist zu Ende. Es wurden rund 4,2 Tonnen Friedfisch aus dem Aasee entnommen und vom Verein für Fischerei und Gewässerschutz „Frühauf“ Münster in andere Gewässer umgesetzt. Das Tiefbauamt der Stadt Münster hat sich beim SC Hansa herzlich für die Unterstützung der Maßnahme, die gute Zusammenarbeit und das Verständnis für die temporären Einschränkungen des Segelbetriebes bedankt.

Der Segelclub hat – wie schon bei den vergangenen Befischungen – seine Steganlagen und die Slipanlage den Berufsfischern und dem Fischereiverein „Frühauf“ zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr wurde außerdem ein WDR-Team mit dem clubeigenen Motorboot zu Filmaufnahmen auf den See gefahren.

Die Befischungen nutzen mittel- und langfristig auch dem Segelclub, da sie helfen, den Aasee gesund zu erhalten. Weitere Infos zur Fisch-Aktion in einer Pressemeldung der Stadt Münster.

Die Fotos zeigen die WDR-Filmaktion.

Karl-Heinz Kötterheinrich (Vorsitz)

Maibaum aufstellen und Tanz in den Mai

Münster, 23. April 2026

Liebe Hanseatinnen und Hanseaten,

wir wollen am Donnerstag, den 30.04.2026 um 19.00 Uhr wieder einen Maibaum aufstellen. Dazu seid Ihr alle ganz herzlich eingeladen.

Im Anschluss wird uns Reinhard Pruhs mit Grillgut, Salaten und Getränken versorgen.

Wer das Tanzbein schwingen möchte, kann dies im Hansa-Hafen machen. Wir stellen hierzu unser großes Zelt auf.

Anmeldung: Um für das leibliche Wohl passend einzukaufen, wären wir Euch dankbar, wenn Ihr eine kurze Mail sendet und die Anzahl der Personen angibt, die teilnehmen. Die dazu benötigte Mailadresse stand für Mitglieder im letzten eHanseaten.

Viele Grüße und bis nächsten Donnerstag
Reinhard P. und der Vorstand des SHM

Lake Garda Meeting – SHM-Seglerin bei weltgrößter Optimist-Regatta

Über 1.000 Optimisten aus aller Welt treffen sich bei dem 44. Lake Garda Meeting in Italien. SHM-Seglerin Luise P. war dabei und berichtet über die spannende Regatta in Riva del Garda.

Riva del Garda, 02. bis 04. April 2026

In den Osterferien ging es endlich wieder an den Gardasee. Ich konnte es kaum erwarten. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dort und wusste deswegen ein wenig, was mich erwartet. Neu war allerdings, dass ich nicht mehr bei den Cadettis, sondern bei den Juniores starten würde.

Mit meiner Familie fuhr ich im Auto los. Am Samstag, 28.3. kamen wir an. Sonntags ging das Training für mich los. Diesmal trainierte ich mit dem Kader des SVNRWs, in dem ich seit diesem Jahr im Einstiegskader bin. Vom SHM war leider kein weiteres Kind bei der Regatta vertreten.

Bis Mittwoch ging das Training. An einem Nachmittag hatte der Wind über 30 Knoten, sodass der komplette Segelbetrieb eingestellt werden musste. Das hatten selbst unsere Trainer noch nicht erlebt.

Am Mittwochabend waren wir alle zusammen in Riva beim Einlauf der Nationen. Es war wieder einfach überwältigend, wie viele Segler aus aller Welt dabei waren. Wir liefen gemeinsam durch Riva mit unseren Nationalfahnen.

Donnerstagmorgen war dann Start der Regatta. Die Juniores starteten in fünf Fleets, ich war im weißen. Das hieß, ich startete in der letzten Gruppe und hatte somit die längste Wartezeit. Ich fand es aber gar nicht so schlecht, mir erstmal ein Bild von dem Regattakurs machen zu können. Freitags war ich wieder im weißen Fleet und Samstag im grünen Fleet. An allen drei Tagen zusammen machten wir sieben Läufe.

Meine Platzierungen waren: 112, 53, 93, 115, 170 (UFD: Fehlstart bei verschärfter Start-Bedingung), 63 und nochmal 63.

Das bedeutete tatsächlich, dass ich am Sonntag im Bronzefleet starten durfte. Damit hatte ich vor der Regatta nicht gerechnet. Leider kam es für mein Fleet zu keinem Start mehr. Die Windverhältnisse waren schwierig. Nur die Cadettis, das Gold- und Silberfleet konnten einen letzten Lauf an diesem Tag segeln. Finals sind immer etwas speziell.

Trotzdem war ich sehr zufrieden, auch wenn ich gerne noch gesegelt wäre. Insgesamt wurde ich 458. von 831 Junioresseglern.

Die Regatta gewann der Juniores Davide V. aus Italien. Zweiter wurde Guilherme M.C. aus Portugal und dritter Briggs K. aus den USA. Bestes Mädchen war Pola W. aus Polen auf Platz 8. bester Deutscher Segler war Julius W. vom Münchener Yacht-Club auf Rang 50. Auf Platz 71 landete das beste deutsche Mädchen Josephine K. vom Kieler Yacht-Club.

Montag hatten wir noch einen schönen Urlaubstag. Es ging mit der Fähre nach Malcesine. Den Gardasee aus dieser Perspektive nochmal zu sehen, war auch total schön.

Nächstes Jahr möchte ich wieder super gerne beim Lake Garda starten und würde mich sehr freuen, wenn weitere Opti-Segler vom SHM dabei wären.

Eure Luise
GER 1826