J70 Training Monnickendam 2018

Am Mittwoch den 30. Mai machten Susann, Petra, Stefie und ich uns am frühen Abend im Wohnmobil auf den Weg nach Monnickendam. Schon auf der Fahrt wurde fleißig über die Lernzettel mit Manöverabläufen und die bereits angeschauten YouTube Videos diskutiert. Irgendwann kam die Frage auf, was man bei 25 Grad, Sonne und zwei Windstärken auf einer J70 so anzieht. Nach kurzer Diskussion ergab sich dann, dass eine kurze Hose mit Pulli bestimmt die richtige Wahl ist.

Auf dem Campingplatz Waterland in Monnickendam angekommen, war das Wohnmobil, auch liebevoll Frauenhaus genannt, schnell platziert und es wurde mit der gesamten Gruppe unter Christians großem Pavillon gemeinsam zu Abend gegessen.

Der Donnerstag begann für fast die Hälfte der Segler mit einer Sporteinheit um 7 Uhr inklusive eines Sonnengrußes, angeleitet durch Lena. Gemeinsam wurde am Wasser zusammen der Tag begonnen und mit einem darauffolgenden leckeren Frühstück und frischen Brötchen hatten alle einen guten Start in den Tag. Es folgte eine kurze Besprechung der Tages- und Segelplanung, mit der Nachricht, dass über den Tag hinweg ein paar Gewitterfronten aufziehen werden. Damit war die am Tag zuvor überlegte „25 Grad Schönwetter-Kleidung“ auch eher hinfällig und alle packten vorsichtshalber die Ölzeughose mit ein. So bereiteten sich alle 21 Segler für die erste Segeleinheit vor. Vier Crews machten sich auf den Weg zu den J70 Booten, während eine Crew die SB3 aufbaute und Dirk und Tanja den 470er zum Segeln fertig machten.

Kaum waren alle mit ihren Booten auf dem Wasser kam die Funkdurchsage von Lena, dass alle sofort nach Marken segeln sollten, da gerade das Gewitter kommt. Gesagt, getan, und 10 Minuten, nachdem alle im Hafen waren, begann es zu regnen, gewittern und stürmen. Letzteres hatte sich auch leider nicht mehr wirklich beruhigt und so wurde der erste Segeltag direkt zum Abenteuer. Nach dreistündiger Wartezeit und langem Überlegen, wie man mit einem eher schwachen Motor bei 5 Windstärken auflandig wohl am besten den Hafen durch die schmale Ausfahrt verlässt, machten sich die ersten auf den Weg zurück aufs Marker Meer. Nach und nach folgten die anderen Schiffe. Nach knapp 30 Minuten waren dann alle unter vollen Segeln und dem gesamten Gewicht auf der Kante heile aus dem Hafen gekommen. Wie immer gegen Abend beruhigte sich der Wind immer weiter und wir konnten bis in die Abendstunden segeln und am Ende sogar auch noch einmal die ersten Gennakerversuche starten.

Die Windverhältnisse änderten sich die nächsten Tage nur geringfügig und wir hatten jeden Tag mit 4 bis teilweise 5 Windstärken zu kämpfen. Dementsprechend wurde auch die Beteiligung am Frühsport immer weniger, und am Samstag lagen um 7 noch alle in ihren Betten.

Über die Tage haben wir auf dem Wasser trotz des viele Windes sowohl an Technik- als auch an Taktikkenntnissen gearbeitet und konnten einige Übungen unter Anleitung von Lena durchführen. Durch die neuen Segel konnte die SB3 deutlich besser mit den J70 Booten mithalten und auch der 470er hat sich bei viel Wind nicht unterkriegen lassen.

Beim gemeinsamen Abendessen wurden täglich die wichtigsten Ereignisse noch einmal diskutiert und einige Fragen geklärt. Bis auf die Schranke, die Kerstin auf dem Weg zum Hafen auf den Kopf gefallen ist, eine Beule hinterließ und auf dem Rückweg nicht mehr vorhanden war, ging nichts zu Bruch und alle kamen heile wieder nach Hause.

(Anika)

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J70 Training 2017

Segeltraining der Hansa-Segler in Holland

Viel Sonne, frische bis kräftige Winde, sommerliche Temperaturen, ein anspruchsvolles Trainings­programm: alles stimmte beim verlängerten Segelwochende im holländischen Monnickendam am Markermeer, dem südlichen Teil des IJsselmeeres.

J70 SHM 2017

Neunzehn aktive Seglerinnen und Segler des SHM übten am Himmelfahrtswochenende auf vier gecharterten und einem vereinseigenen Boot zahlreiche Segelmanöver und taktische Feinheiten. Niederlande SHM J70 TrainingFür die meisten war es nach 2015 und 2016 bereits das dritte Segelevent auf dem beliebten holländischen Segelrevier, für andere eine Premiere. Die von Segeltrainerin Lena Thöne ausgearbeiteten Trainings­einheiten forderten von den Segelcrews ein gutes Maß an Konzentration, gegenseitiger Abstimmung und gelegentlich auch eine gute körperliche Fitness. All das war vor allem gefragt beim Setzen, Segeln und Bergen des Gennackers, eines grossen und leichten Vorsegels. Das Segel­training wurde in den Mittagspausen unterbrochen durch einen Aufenthalt in den malerischen Häfen der Halbinsel Marken und des Städtchens Volendam.
J70 2017 in Niederlande
Beim abendlichen Grillen auf dem Campingplatz direkt am Hafen von Monnickendam – der Ausgangsbasis für’s tägliche Training – gab es dann reichlich Gelegenheit, die aufregenden Segel­erlebnisse und die neu erworbenen Regattakenntnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Hier trafen die Aktiven dann auf die mitgereisten Partner und andere Vereinsmitglieder des SHM, die ihrerseits die Zeit mit Besichtigungen und Radtouren zu nutzen wussten.

Hermann Sandknop, bei dem die Gesamtkoordination des ereignisreichen Segeltrainings lag, war dann mit Verlauf und Ergebnis des Wochenendes auch hoch zufrieden; eine Wiederholung im nächsten Jahr ist sehr wahrscheinlich

SHMler trainieren auf dem IJsselmeer

Achtzehn Seglerinnen und Segler des SHM verbrachten – zum zweiten Mal nach der Premiere im letzten Jahr – ein aktives und ereignisreiches Himmelfahrtswochenende am Markermeer, dem südlichen Teil des holländischen IJsselmeeres. Auch einige Familienmitglieder begleiteten die Aktiven ins beschauliche Monnikendam. Bei idealen Wetterverhältnissen mit reichlich Sonne, angenehmen Temperaturen und ausreichend Wind stand ein anspruchsvolles Segeltraining auf dem Programm für drei volle Segeltage.
Ausgearbeitet hatte es Segeltrainerin Lena Thöne, die mit viel Fachwissen und pädagogischem Geschick die einzelnen Trainingseinheiten kritisch begleitete und leitete. Die jeweils vierköpfige Besatzung der schnellen Segelboote war nach dem morgendlichen Briefing dann auf dem Wasser körperlich und geistig gefordert: Optimierung von Wenden und Halsen, genaues Aussegeln von Winddrehern, schnelle und präzise Bojenmanöver, Einstellung des richtigen Trimms, Umsetzen des taktischen Planes, Koordination der zahlreichen Handgriffe der Crew-Mitglieder. Viel Aufmerksamkeit und Geschick erfoderte vor allem das Segeln mit dem grossen Gennaker. Zum Einsatz kam neben drei gecharterten J70-Booten zum ersten Mal das gerade erworbene schnelle Vereinsboot des SHM, ein Laser SB 20.
J70 Trainingscres & Landmannschaft
Alle Beteiligten zogen am Samstagabend ein ausgesprochen positives Fazit, das sich nicht nur auf das sportliche Segeln bezog, sondern auch auf das gemütliche abendliche Beisammensein und das gemeinsame Grillen auf dem nahe gelegenen Campingplatz, auf dem die SHM-Truppe mit Zelten und Wohnwagen Quartier bezogen hatte. Hermann Sandknop, Koordinator des Segel-Events, ist sich dann auch sicher: „Nächstes Jahr ist der SHM wieder hier. Die Vorreservierung steht schon.“

J70 Training 2015

Einen sportlichen Kick der besonderen Art verschafften sich zwölf Segler des SHM.
Über das Himmelfahrtswochenende trainierten sie mit zwei gecharterten Segelyachten der J70-Klasse auf der Gouwzee, einem Teil des IJsselmeeres. Die meisten Teilnehmer hatten zwar schon etliche tausend Seemeilen in ihrem Kielwasser, aber bisher keine Erfahrungen mit den agilen, sieben Meter langen Rennbooten, die auch in der ersten Segelbundesliga zum Einsatz kommen. So stand vor dem ersten Schlag auf dem Wasser eine ausführliche Einweisung in die Boote, vor allem in der Handhabung des Gennakers, eines großen leichten Vorsegels, auf dem Programm. Die den Trockenübungen am Steg folgenden Segelmanöver auf See forderten dann von den Vier-Mann-Crews volle Konzentration und hohen Körpereinsatz – und das bei kräftigem Wind von vier Beaufort. Vor allem beim Setzen und Bergen des Gennakers mussten alle Handgriffe gut aufeinander abgestimmt sein und präzise erfolgen, der Mann am Ruder musste mit viel Gefühl für Welle und gelegentliche Winddreher das schnelle Boot auf Kurs halten.
Die SeglerAlle Anstrengungen wurden wettgemacht durch eine Rauschefahrt mit bis zu zehn Knoten Geschwindigkeit – ganz zu schweigen von dem imposanten Anblick des sich blähenden großen Vorsegels. Da kam schon etwas Regatta-Feeling auf. Das vorgesehene Programm konnte wegen des starken Windes zwar nicht komplett absolviert werden, aber auch so waren sich die Hansa-Segler einig: die neu gewonnenen seglerischen Erkenntnisse und Erfahrungen wogen alle Anspannung und Anstrengung mehr als auf. Eine Fortführung des Trainings zu einem späteren Zeitpunkt ist wahrscheinlich, Interessenten gibt es genug.
So galt am Ende dieses Wochendes das einhellige Lob vor allem den Hansa-Mitgliedern Hermann S. und Markus J., die für Idee und Organisation dieses Segel-Events verantwortlich zeichneten sowie der Segeltrainerin Lena T., die den Regatta-Neulingen in der kurzen Zeit viel beigebracht hatte.
Die vielen positiven sportlichen Eindrücke der Segeltage wurden dann beim gemeinschaftlichen Frühstücken und abendlichen Grillen auf dem nahe gelegenen Campingplatz intensiv ausgetauscht. Dort hatte die Hansa-Gruppe mit Wohnwagen und Zelten eine idyllische Übernachtungsmöglichkeit gefunden. An dem ereignisreichen Ausflug des Segelclubs nahmen auch einige (Ehe-)Partner der Segler teil, die ihrerseits die Zeit mit Fahrradfahren und einem kulturellen Abstecher ins nahe gelegene Amsterdam bestens zu nutzen wussten.