420er auf Probe

Am Samstag holten Linus und ich Paul (420er) vom HiSC zum Aasee. 4-5 Bft. und strahlender Sonnenschein waren eine gute Voraussetzung, um am Wochenende Spaß zu haben. Bei der dritten Kenterung stecken wir so tief im Matsch fest, dass wir es alleine nicht mehr raus schafften. Erst hielt die Solaaris für uns an und wollte helfen, doch das Mobo war schon unterwegs. Nachdem wir mit Mobo-Hilfe Paul wieder aufgerichtet hatten, gab es von den vielen Zuschauern am Rand Applaus.

Fazit des Wochenendes:
Linus + Niko = 420er Team und eine Menge Spaß

(Niko)

Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft (IDJM) der 420er 2012

420er_idjm_12
Vom 25.-29. Juli wurde in Hamburg vom Blankeneser Segelclub die IDJM der 420er ausgerichtet. 95 Teilnehmer traten an, um die Meisterschaft auf dem Tidengewässer Mühlenberger Loch auszutragen. Die Unterbringung auf einer Wiese am Blankeneser Elbufer mit Blick auf die ein- und ausfahrenden Frachter und Kreuzfahrtschiffe und das Regattafeld war interessant und der BSC leistete gute Arbeit, um den Bedürfnissen der rund 300 Gäste (Teilnehmer und Betreuer) gerecht zu werden. Dies ist ihnen in jeder Beziehung gelungen und dafür einen ganz herzlichen Dank.
idlm 420er 2012
Hart waren jedoch die tidenbedingten Anfangszeiten. Insbesondere beim Vortraining zur Regatta waren die ersten Treffen morgens um 6:45 Uhr, um 7 Uhr ging es dann auf’s Wasser. Gleich der erste Trainingstag endete für Leonard und Nils mit einem total zerrissenen Spi, denn da herrschte noch guter Wind um die 4 Bfd. Ab 10-11 Uhr waren dann jedoch Trainingsende und Chillen für den Rest des Tages angesagt. Etwas Abwechslung brachte das Motorboot eines Vaters aus der Trainingsgruppe, mit dem es dann hinaus ging zum Sherry Island oder ins Regattagebiet, um dieses auch bei Ebbe einmal zu „erlaufen“. Zum Glück verschob sich der morgendliche Beginn dann von Tag zu Tag zu unseren Gunsten etwas nach hinten.
Als die Regatta begann, hatte leider der Wind nachgelassen, an allen Tagen konnte man allenfalls von Leichtwind sprechen und die Kurse waren teilweise nur sehr kurz ausgelegt. Wenn man sich dann für die falsche Seite entschied, dann war es das für diese Wettfahrt, keine Chance mehr, irgendetwas aufzuholen. Bei den täglichen 2 durchgeführten Wettfahrten hatten Leonard und Nils eine durchgängige Serie von jeweils einer guten und einer schlechten Wettfahrt. So segelten sie in der Qualifikationsserie jeweils die Plätze 27 und 2, 33 und 6, 41 und 1, und kamen damit zwar souverän in die Goldfleet, waren aber alles andere als zufrieden mit dem Ergebnis. In der Goldfleet lief es dann nicht mehr besonders gut und die Plätzen 15, 29 und 25 führten zu einem insgesamt 21 Platz. Für das Team Leonard und Nils war dies die letzte gemeinsame Regatta, da Leonard sich zwecks Abiturvorbereitung aus der trainingsintensiven Kadergruppe zurückgezogen hat.
Jugendmeister im 420er wurde verdient Tim Fischer mit Sebastian Ziegler, Platz 2 ging an Fabian Graf und Leon Probandt und Platz 3 an Finja und Matti Cipra. (Ein PDF-Bericht aus Echo 420er)

 

Young Europeans Sailing (YES) 2012

SHM Pirat bei der YES
Fünf Nachwuchssegler des SHM nahmen am Pfingstwochenende an der diesjährigen Young Europeans Sailing vor Kiel teil, der inzwischen größten Jugendsegelveranstaltung Europas.
Bei strahlendem Sonnenschein und – nach einem chilligen Flautentag – zwei Tagen mit perfektem Segelwetter kämpften insgesamt 850 Segler/innen aus 14 Nationen in 12 Klassen um die Titel. Dabei ging es in verschiedenen Klassen auch um die deutschen Qualifikationen für die Jugend-Weltmeisterschaften des Weltsegler-Verbandes (ISAF) und für die Jugendeuropameisterschaften.
Unter der z.T. wirklich starken Konkurrenz schlugen sich die jungen Hansasegler beachtlich. Elisabeth Baumgart und Annika Werner belegten Platz 5 und Jakob von Hausen mit Frieder Billerbeck (SVWS) Platz 9 in einem Feld von 25 Piraten. In seiner ersten Regatta nach einer abiturbedingt fast zweijährigen Segelpause errang Julian-Hendrik Matschke auf seiner Europe Platz 28 in einem Feld von 67 Startern, in dem auch um die Qualifikation für die WM und Jugendeuropameisterschaft gekämpft wurde. Leonard Krüger erzielte mit Nils-Henning Hofmann (DYC) Platz 32 im 420er, der mit 110 Startern das größte Feld bei der YES stellte und in der das Gerangel um die ISAF-WM-Tickets, je eines für die beste Mädchen- und eines für die beste Jungen-Crews, besonders stark war.

WM/JEM Ausscheidungs-Finalregatta der 420er 2012

5.6.12 Eine stressiger Tag mit noch vielen Terminen. Erst gegen 20:30 Uhr kommen wir in Münster los, dann aber zügig durch bis Travemünde und fahren kurz nach 00 Uhr auf die Fähre zum Priwall. Sie legt um 00:30 Uhr ab. Nils ist mit seinem Bruder eine Fähre vor uns angekommen und erwartet uns bereits auf dem dunklen Platz. Zum Glück findet sich noch ein Plätzchen für’s Wohnmobil. Schnell noch das Fahrrad ausladen, die Segel umpacken, Nils Sachen verstauen, Betten machen und ab ins Bett. Alle sind müde.
420er Vermessung6.6.12 Aufstehen um 8 Uhr, Brötchen holen, frühstücken. Um 9 Uhr muss die Trainingsgruppe von Leo und Nils mit ihren Booten bei der Vermessung antreten. Alle aus der Eiermann-Gruppe bis auf eine Crew haben sich für’s Finale qualifiziert. Die letzte Crew hat die Quali um einen Platz verpasst – sehr bitter. Alle haben Mitleid. Die Vermessung geht zügig und ohne Probleme. Immerhin wurden die Boote schon einige Male vermessen. Um 11 Uhr gehts dann raus zu einer kurzen Trainingseinheit bis etwa 15 Uhr: Seitencheck in Form von Starts und Angleichen, Angleichen, Angleichen steht auf dem Programm. Danach duschen, essen (ein riesiger Hunger ist vom Supportteam zu stillen) und Bootscheck. Da inzwischen ein unangenehmer Dauerregen eingesetzt hat, entfällt das Polieren. Jetzt müssen wir sehen, dass die Klamotten bis morgen wieder trocken sind, nicht ganz einfach bei dem Regen.
420er emwma_finale7.6.12 13 Uhr ist als erster Start avisiert, aber bereits um 11 Uhr wird das Signal Startverschiebung gezogen, da der Wind auf sich warten lässt. Gerd zieht sich mit seiner Truppe in eine stille Ecke zurück. Dann um 14 Uhr fahren alle hinaus. Der Wind ist immer noch nicht besonders stark, nimmt dann aber zu bis auf 1-2 Bft. Nach einer Wettfahrt schläft er eine halbe Stunde lang ein, frischt dann aber wieder auf bis zu 3-4 Bft. am Schluss. Insgesamt 3 Wettfahrten werden durchgezogen, die 420er kommen erst kurz vor 20 Uhr zurück in den Hafen, hungrig und müde. Für Leonard und Nils lief es leider nicht sehr gut: 37, 26, 26. Der Abend verläuft schweigsam, die Jungs sind früh im Bett.
420er_wmjem28.6.12 Heute müssen wir früher aufstehen als gestern, Start soll auf dem Wasser um 11 Uhr sein, d.h. um 10 Uhr losfahren. Aber auch heute erst einmal eine kurze Startverschiebung. Dann nimmt der Wind kontinuierlich zu, es weht ganz gut von anfangs etwa 4 Bft. bis 6 Bft. am späteren Nachmittag. Mittags fahre ich mit Fahrrad und Fähre auf die andere Seite und versuche etwas vom Regattageschehen zu erhaschen, aber die Boote sind zu weit draußen. Allenfalls sehe ich das ein oder andere Boot kentern. Diesmal kommen die Jungs mit deutlich fröhlicheren Gesichtern vom Wasser, es lief besser bei dem Wind, Plätze 14, 3, 5, 30.
420er_wmjem29.6.12 Es stehen noch 3 Läufe aus. Wind etwa wie gestern, eher noch stärker. Um 9:30 Uhr fährt die Eiermann-Truppe hinaus, Start ist um 11 Uhr, bereits kurz vor 15 Uhr kommen alle wieder hinein. Nils und Leo erzielten die Plätze 9, 8, 28. Das Gesamtergebnis dieser Regatta ist damit Platz 17, gar nicht so schlecht in diesem starken Feld. Aber mit einer Qualifizierung wird es knapp, da auch die Plätze der Vorregatten mit eingehen. Bei Leonard und Nils sind das die Plätze 21 und 33, die jeweils doppelt zählen. Um 17 Uhr ist dann Siegerehrung und die Verteilung der Tickets für WM und Jugend-Europameisterschaft (JEM). Die ersten in der Liste dürfen auswählen, ob sie zur WM oder JEM fahren möchten. Aus Leonards Trainingsgruppe fahren 3 Jungenteams und 1 Mädelteam zur WM. Dann geht es um die Plätze für die JEM. Leonard und Nils sind leider nicht dabei. Sie haben die Qualifizierung um einen Platz verpasst, sind die Nachrücker, wenn ein Team ausfällt. Die Enttäuschung ist riesengroß, die Rückfahrt sehr schweigsam. (Katrin) (s.a. Pressemeldung beim SVNRW)

Leonard Krüger Landesjugendmeister NRW der 420er

LJM 420erLeonard Krüger vom SHM mit seinem Vorschoter Nils-Henning Hofmann vom Düsseldorfer Yachtclub sind die Landesjugendmeister 2012 im 420er.
Mit einer zweiten, dritten und vierten Platzierung in den Wettfahrten kamen sie insgesamt auf den 2. Platz der „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Gedächtnisregatta“ des ETUF, die am 12./13. Mai auf dem Baldeneysee ausgetragen wurde. Geschlagen geben mussten sie sich allerdings von Jan-Philipp und Kai-Steffen Hofmann (DYC), die mit drei gewonnenen Wettfahrten unangefochten auf Platz Eins kamen, für die Landesjugendmeisterschaft allerdings die Altersgrenze überschritten haben. Platz 3 belegten Annika und Sophia Storck vom ETUF. Alle 27 Segler und Seglerinnen hatten bei wechselhaftem Wetter, das von Sonne bis zu heftigen Regenschauern alles bot, mit anspruchsvollen Windverhältnissen zu kämpfen. Mit Windstärken zwischen 2 und 4 und vielen Drehern gab es immer wieder Windlöcher, in denen die Boote kurzzeitig standen. Dann kamen wieder Böen, in denen viele Boote kenterten, sich allerdings meist wieder selbst aufrichten und weitersegeln konnten. Wegen der Schwachwindprognosen wurden am Samstag 4 der vorgesehenen 5 Wettfahrten durchgeführt. Am Sonntag konnte wegen Flaute leider nicht mehr gesegelt werden. (s.a. Pressemeldung beim SVNRW).

 

Leonard Krüger qualifiziert für Teilnahme an Finalregatta für WM/JEM Ausscheidung im 420er

Nils und LeonardDas fleißige Training in diesem Jahr hat sich gelohnt. Leonard Krüger (Jg. 1995) vom SC Hansa und sein Vorschoter Nils-Henning Hofmann (Jg. 1996) vom Düsseldorfer Yachtclub sind einen Schritt weiter auf dem Weg zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft (WM) oder Jugend-Europameisterschaft (JEM) in der Bootsklasse 420er, einer vorolympischen Jugendbootsklasse. Sie qualifizierten sich für die Teilnahme an der Finalregatta in Travemünde, in der es dann um die begehrten Fahrkarten zur WM oder JEM geht.
Die letzte der 3 dafür vorgeschriebenen Qualifizierungsregatten fand vom 29.4.-1.5. in Schwerin statt. Bei teils drehenden Winden wurden die vorgeschriebenen 12 Wettfahrten an nur drei Tagen zügig durchgezogen, was für die 82 Starter aus ganz Deutschland lange und anstrengende Regattatage bedeutete. Für Leonard und Nils lief der 2. Wettfahrttag mit etwas frischerem Wind um die 4 bft am besten. Sie segelten neben einem Frühstart, einen 4., 8., 23. und 18. Platz. Da es 2 Startergruppen gab, landeten sie nach Punkten insgesamt auf Platz 33. Zusammen mit den Ergebnissen der anderen beiden Ausscheidungsregatten, die schon im vergangenen Jahr in Warnemünde und am Steinhuder Meer ausgesegelt wurden, landeten sie auf Platz 28 der Qualifikationsliste, deren erste 40 Teams zur Finalregatta vom 7.-10.6. nach Travemünde eingeladen werden. Insgesamt werden auf der deutschen Rangliste derzeit 225 Regattasegler im 420er geführt.
Da die WM in diesem Jahr in Europa stattfindet, entfällt eine Europäische Meisterschaft, es wird jedoch die Jugend-Europameisterschaft durchgeführt. Für das deutsche Team stehen jeweils 7 Plätze zur Herren-WM, Damen-WM und JEM zur Verfügung, die in der Reihenfolge der Gesamtqualifikation vergeben werden. Dabei dürfen U19-Teams (Jahrgang 1994 und jünger) wählen, ob sie entweder an der WM, die in Österreich am Neusiedlersee oder der JEM, die am Gardasee stattfindet, teilnehmen möchten

 

Trainingsmaßnahmen im 420er

Bereits im Februar fingen für Leonard wieder die ersten Trainingsmaßnahmen im 420er an. Mit der Trainingsgruppe von Gerd Eiermann ging es – wie schon im letzten Jahr – für 10 Tage nach Masnou, nördlich von Barcelona. Fünf Tage Schulbefreiung waren notwendig, die Leonard jedoch wenig erfreuen, da der Nachholaufwand – ein Jahr vor dem Abitur – immer groß ist. Zurück kam er mit einem gebrochenen großen Zeh, nicht beim Segeln, sondern am vorletzten Tag beim barfuß Fußballspielen am Strand passiert. Die Erfahrungen in einem spanischen Krankenhaus, in dem keiner Englisch sprechen konnte, waren mindestens interessant.
leonard Wegen des Zehs konnte er an der nächsten Trainingsmaßnahme in Medemblik am Isslmeer nicht teilnehmen, den übernächsten Termin dort nahm er dann aber schon wieder wahr.
In den Osterferien ging es für eine Woche an den Gardasee. Dort trainiert die Gruppe traditionell zusammen mit den Bayern. Trotz der langen Trainingstage, bei starkem Wind ist die Eiermann-Gruppe auch gerne mal die einzige auf dem See, endeten in diesem Jahr viele Abende in der in Seglerkreisen berühmten „Winds-Bar“ in Torbole.

IDJM 420er 2011

Im Zeichen der schwarzen Flagge

In seiner gesamten Optizeit hat Leonard insgesamt 3 „Black Flags“ eingefahren. Ausgerechnet bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft im 420er am (30.7.-5.8.) Steinhuder Meer erreicht er diese Anzahl innerhalb einer Regatta. Zunächst ließ sich die Regatta mit einem 14. Platz in der ersten Wettfahrt gar nicht schlecht an. Aber bereits in der 2. Wettfahrt wurden Leonard und Nils-Henning Hofmann (DYC) auf dem 6. Platz liegend wegen „Pumpens“ angepfiffen und mussten 2 Mal kringeln. Danach lagen sie auf Platz 20. In der dritten Wettfahrt gab es dann den ersten Frühstart (= Black flag disqualified = BFD) für das Team, die letzte Tageswettfahrt brachte den 10. Platz.
Am nächsten Tag ging es mit einer weiteren „schwarzen Flagge“ und einem 18 Platz weiter – bei nur einem Streicher und 12 geplanten Wettfahrten ein fatales Ergebnis, zumal nach diesen 6 Wettfahrten die Einteilung in Gold- und Silberfleet erfolgte. Zunächst freute sich
das Team noch über den letzten Platz in der Goldfleet, aber die Bereinigung eines anderen Seglers kurz vor dem morgendlichen Auslaufen warf sie dann auf den ersten Platz der Silberfleet zurück.
Große Enttäuschung. Die erste Wettfahrt in Silber – BFD. Dann folgten noch die Plätze 8 – 11 – 1 – 16, wobei das Team – nun doch vorsichtiger geworden – in den letzten 3 Wettfahrten grottig schlecht startete und das Feld jeweils von hínten aufrollte. Die Regatta endete für Leo und Nils mit dem 58. Platz von 104 Teilnehmern. Deutsche Jugendmeister im 420er wurden Paul Kübel (SLS) und Henrike Pepin (YCS), Vizejugendmeister wurden die Geschwister Miriam und Daniel Hoffmann (BSV) und auf Platz 3 lagen Jan-Philipp Hofmann (DYC) und Lena Böhnke (SCR). (Katharina)

 

Ankerlaterne der 420er 2011

(23./24.7.) Quasi als Vorregatta zur am kommenden Wochenende am Steinhuder Meer beginnenden Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft der 420er Klasse fand an diesem Wochenende dort die Ankerlaterne der 420er am Steinhuder Meer statt. Bei sehr viel Wind (5-6 Bfd) kam es bei fast jeder Crew zu Kenterungen. Von insgesamt 39 gemeldeten Seglern kamen insgesamt nur 27 in die Wertung, da viele entweder nicht ins Ziel kamen oder zur 2. Wettfahrt gar nicht erst starteten.
Leonard mit Nils-Henning Hofmann (DYC) gelang es am Samstag, einen 1. und einen 3. Platz ins Ziel zu bringen. Damit lagen sie insgesamt auf Platz 2, punktegleich mit ihren Trainingspartnern Matthias van Holt (SLS) und Alexander Jansen (DSCU) und um 2 Punkte besser als ihre Trainingspartner Jan Borbet (DuYC) und Jan Hendrik Beilfuß (SVWu) auf Platz 3. Aufgrund der noch mehr Wind ankündigenden Windprognose wurde am Sonntag keine Wettfahrt mehr durchgeführt, in die Wertung kamen die beiden Wettfahrten vom Samstag und die Regattateilnehmer kamen früh nach Hause. (Katharina).

 

420er Landesjugendmeisterschaft Rheinland-Pfalz 2011

Eifelcup – Landesjugendmeisterschaft Rheinland-Pfalz

Bei anfangs eher wenig Wind mit jedoch heftigen Schauerböen und starken Winddrehern traten am 14./15.5. insgesamt 34 Segler aus NRW, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz auf dem Laacher See zur Landesjugendmeisterschaft Rheinland-Pfalz gegeneinander an. Die ersten 12 Plätze gingen an Segler aus NRW, wobei Paul Kübel mit Henrike Pepin (Platz1), Jan-Philipp Hofmann mit Anna-Lena Böhnke (Platz 2) und Matthias van Holt mit Alexander Jansen (Platz 3) die ersten drei Plätze mit klarem Abstand zu den anderen untereinander ausmachten. Leonard und Nils-Henning (DYC) erzielten den 4. Platz.

 

420er Sparkassencup Schwerin 2011

Der Sparkassen-Cup (29.4.–1.5.) in Schwerin war die 3. Qualifikationsregatta für die im Sommer anstehenden internationalen Höhepunkte der 420er-Klasse. 86 Starter aus ganz Deutschland, Dänemark und Schweden kämpften bei stürmischen Bedingungen an drei Tagen in 12 Wettfahrten um den begehrten Sieg. Zahlreiche Kenterungen und einige Materialschäden am Anfang der Serie forderten von den jungen Seglerinnen und Seglern die volle Bandbreite eines Seglers. Gewinner waren die Titelverteidiger Malte Winkel und Lucas Thielemann. Leonard (SHM) und Nils-Henning Hofmann (DYC) erzielten Platz 25 und waren damit das beste Umsteigerteam im 420er. Da sie jedoch bei den anderen beiden Qualifikationsregatten, die im vergangenen Jahr stattfanden, noch nicht so gut abgeschnitten hatten, reichte es in diesem Jahr leider noch nicht für die Zulassung zur EM-Finalregatta 2011. (Katharina) www.snyc.de/regatten/sparkassen-cup/startseite.html

Landesjugendmeisterschaft NRW 420er 2011

Ganz zufrieden mit dem diesjährigen Start in die Regattasaison sind Leonard Krüger und sein Vorschoter Nils-Henning Hofmann (DYC) in ihrem neuen 420er. Am Samstag, 9.4., erzielten sie bei strahlendem Sonnenschein und ausreichenden Windverhältnissen nach bis zuletzt spannenden 4 Wettfahrten den vierten Platz bei der Westfalenpreisregatta der 420er, die gleichzeitig die Landesjugendmeisterschaft ist. 19 Teilnehmer sind dazu an den Biggesee gekommen. Mit nur 4 Punkten konnte souverän für den Westfalenpreis Nils-Hennings älterer Bruder Jan-Philipp Hofmann (DYC) mit Lena Böhnke (SCR), der inzwischen 470er im Landes- und Bundeskader segelt, das oberste Treppchen besteigen.
Landesjugendmeister wurden mit 8 Punkten [1,1,(8),6] Leonards Trainingskameraden Timon Treichel (DYC) mit Morten Roos (SVWU), punktgeich [4,(5),2,2] gefolgt von Jan Borbet (DUYC) mit Jan Hendrik Beilfuß (SVWU). Leonard und Nils erzielten mit den Platzierungen (3), 3, 3, 3 nur einen Punkt mehr und hofften sehr auf eine 5. Wettfahrt am Sonntag, die aber mangels Wind leider nicht mehr stattfand. (Katharina)

420er Training bei Barcelona 2011

In diesem Jahr fanden meine ersten Trainingseinheiten mit der 420er Kadergruppe NRW unter dem Training von Gerd Eiermann am Mittelmeer in Masnou nahe Barcelona statt. Die schulisch ruhige Zeit um die Zeugnisvergabe Mitte Februar und um Karneval Anfang März wurde jeweils für ein paar Tage Schulbefreiung genutzt.

Während Gerd die 5 Boote unserer Gruppe per Hänger und Lastwagen nach Spanien brachte, wurden wir aus Zeitgründen „eingeflogen“.
Bei wunderbaren Wind-, Wellen- und Wetterbedingungen übten wir nicht nur diverse Manöver und Starts, sondern um das Bootsgefühl zu trainieren, mussten Vorschoter und Steuermann auch jeweils blind manövrieren oder ihre Rollen tauschen. Einige Kenterungen gehörten natürlich ebenfalls dazu.

An einem Tag machten wir einen langen Ausflug bis in den Hafen von Barcelona und zurück. Mein Vorschoter Nils-Henning Hofmann vom Düsseldorfer Yachtclub und ich segelten in Masnou zum ersten Mal mit unserem neuen Boot und waren zu unserer großen Freude auf einmal deutlich schneller als bei den Trainingseinheiten im vergangenen Jahr.
Das gibt uns natürlich einen erheblichen Motivationsschub. Bevor es jedoch auf die ersten Regatten geht, finden noch zwei Trainingseinheiten in Medemblik am IJsselmeer statt.

Leonard Krüger

 

Fortschritte im 420er

Nach Anfangserfolgen – direkt nach dem Umstieg vom Optimisten – bei kleineren 420er Regatten am Sorpesee (5. Platz von 19) und am Paderborner Lippesee (4. Platz von 21) nahm Leonard zusammen mit seinem Vorschoter Nils-Henning Hofmann vom Düsseldorfer Yachtclub (DYC) mit der Warnemünder Woche an einer ersten größeren Regatta im 420er teil. Hier erzielte das Team immerhin den 23. Platz von 40 Teilnehmern.
Danach war dann endlich auch einmal Training angesagt. So hatten die beiden Gelegenheit, an einem gemeinsamen 420er Training des DYCs mit dem Lübecker Yachtclub in Travemünde teilzunehmen und in der ersten Ferienwoche schloss sich ein einwöchiges 420er Training des SV NRW in Eckernförde an.
Anschließend segelten die beiden bei der Travemünder Woche mit, wo sie zum ersten Mal bei Windstärken um die 5 Bfd. mit stärkerem Wind konfrontiert wurden. Sie kamen ganz gut damit zurecht und die etwas angespannte Haltung am ersten Tag wurde am zweiten Tag bereits vom Spaß am Segeln bei viel Wind abgelöst. Vom Ergebnis her war die Regatta zwar nicht so erfolgreich (9. Platz von 13), aber vom Seglerischen her fanden die beiden sie sehr erfolgreich, da sie viel dazu gelernt haben.
Das Team wurde inzwischen offiziell in das D3-Kader (Jugendboot) des SV NRW und damit in die von Gerd Eiermann trainierte 420er-Leistungsgruppe des Fördervereins NRW aufgenommen und trainierte am letzten Ferienwochenende zum ersten Mal mit den neuen Trainingspartnern in Flensburg, wo sich an das Training die Offenen Schleswig-Holsteinischen Landesjugendmeisterschaften 2010 im 420er anschlossen.
Da die Konkurrenz diesmal wirklich stark war, erzielten die beiden Platz 21. von 32 Teilnehmern. Für den Rest des Jahres liegt nun ein strammes Trainings- und Regattaprogramm an, das bis weit in den November reicht.

 

Langes Wochenende Fronleichnam 2010

Haubentaucher Regatta SV Hüde 5./6. Juni

SHM Optimisten am Dümmersee

Am 3. und 4. Juni fand am Dümmer ein Optitrainingslager des SV NRW unter der Leitung von Friedhelm Jansen statt. An den beiden Trainingstagen herrschte wunderbares Segelwetter mit ca. 2-3 BFT. Das Regattateam vom Opti-SHM (Farina, Josh und Lorenz) konnte hier in einem größeren Feld und auf einem größeren Revier ihre seglerischen Fähigkeiten ausbauen. Leetonnenrundung, Angleichen sowie Up-and-down-Kurse bestimmten das Trainingsprogramm. Dazu kam morgens Frühsport und am späten Nachmittag noch Theorieeinheiten.
Der ausrichtende Verein der Regatta (SV Hüde), stellte sein Vereinsgelände zum campen zur Verfügung. Segler und Begleiter erhielten hier leckeres Essen.
Aufgrund eines großen Hochdruckgebietes und fehlender thermischer Winde konnte die Haubentaucherregatta 2010 nicht ausgesegelt werden. Nur eine Startkreuz wurde an diesem Wochenende gesegelt. Die lange Wartezeit vertrieben sich die Segler mit Kartenspielen und Waveboard fahren.


Vielversprechender Einstieg in den 420er

Nach nur 2 Tagen gemeinsamen Trainings am Sorpesee starteten Leonard Krüger vom SHM und Nils-Henning Hofmann als Vorschoter vom Düsseldorfer Yachtclub am 5./6.6. dort auch zu ihrer ersten gemeinsamen Regatta im 420er.
Für Leonard war es nach kurzem Kennenlernen des Bootes die erste 420er Regatta überhaupt, Nils-Henning hatte zuvor schon 2 Regatten erfolgreich mit seinem großen Bruder absolviert.
Während am Samstag bei nur schwachem Wind auch nur eine Wettfahrt gesegelt wurde, konnten am Sonntag bei schönem Wind rasch hintereinander 3 Wettfahrten durchgeführt werden. Die beiden qualifizierten sich mit den Ergebnissen 2 – 6 – 6 – (9) im ersten Drittel und belegten Platz 5 von 19 Teilnehmern. Beide fanden ihre Leistung noch verbesserungswürdig, insbesondere an der Abstimmung untereinander müssten sie noch arbeiten, was aber nach vielen Jahren im Optimisten, wo jeder seine Entscheidungen allein treffen musste, nicht verwundern sollte. (Katharina)