Skippertraining Hafenmanöver

Am 13.4.2018 war es endlich soweit, mein (Klaus G.) erster Törn mit dem SHM sollte mich und meine Mitsegler auf die höheren Weihen des Skippers vorbereiten. Um es vorwegzunehmen, bis dahin ist es – zumindest für mich – noch ein gewisser Weg.
Beate hatte den Vorschlag für diesen Törn gemacht und damit begründet, dass die Praxis des An- und Ablegens im Regelfall bei der Ausbildung zum SKS zu kurz kommt und die meisten der erfolgreichen SKS-Neulinge nicht wirklich von sich behaupten können, in dieser Disziplin mit Bravour vor dem Hafenpublikum zu bestehen. Also am besten in der Vorsaison in leeren Häfen mal üben. Soweit die Theorie. „Skippertraining Hafenmanöver“ weiterlesen

Landesjüngstenmeisterschaft in Medemblik „pinta Opti-Trophy“ / LJüM A + B

Am Wochenende 26./27. 9. kämpften die eisernen Optimistensegler des SHM am IJsselmeer in den Fluten vor Medemblik. Gut vorbereitet, aber mit dem größten Respekt ging es am Samstagmorgen gegen 11 Uhr auf’s Wasser.
LJüMLeider ließ der Wind zu wünschen übrig und setzte erst gegen 14 Uhr ein. Anschließend konnten aber drei gute Läufe gesegelt werden. Die Welle war sehr typisch für das IJsselmeer, schön unregelmäßig und mit ordentlichem Schwung, was unsere Segler vom Aasee so gar nicht gewohnt waren. Alle hielten durch und manch einer konnte sich stetig verbessern.
Nach circa 8 Stunden zurück im Hafen gab es am Abend Essen vom Veranstalter und einen Filmabend. Völlig erschöpft fielen alle abends ins Bett, denn Sonntag war das nächste Treffen wieder für halb neun angesetzt. Diesmal wurde mit ausreichend Wind um 11 Uhr gestartet. Dabei pendelte der Wind zwischen 1 und 2 Beaufort. Gegen Nachmittag setzte dann nochmal etwas mehr Wind (3-4 Beaufort) ein und jetzt wurde manch ein SHM-Segler wach und ersegelte den besten Platz der ganzen Regattaserie.
LJüM 2015 Endergebnis nach 6 anstrengenden und langen Wettfahrten waren folgende:
Gewonnen hat Florian Rachmann vor Sven Gregor und Marie Halle. Die SHM Segler sind auf den folgen Plätzen zu finden: 52. Jesse Heiny, 53. Linus Heiny, 54. Merle Wiebe, 62. Justus Hendricks, 64. Lean Hohenlöchter, 68. Lasse Triebel. Ole Kuphal segelte hier seine erste A-Regatta und konnte mit einem 30 Platz (von 31.) gut mit den anderen erfahrenen Segler mithalten. (Lena)

Seeseglertreffen 2012

Was soll man sich darunter vorstellen? Ich war zwar schon mal bei der Segelfreizeit Heeg mit, hatte aber keine Ahnung, was mich jetzt wohl erwartete.
Nach Aussagen früherer Mitsegler war es diesmal ein kleine Gruppe – drei Eignerboote („Leonie“, „leaf lyts Famke“ und „Marlin“) und ein Charterboot („Waterpassie“) – die sich auf den Weg machte.
Wir, das Charterboot, traf sich nach einem schönen Wellenritt auf dem IJsselmeer mit 6 Beaufort von Stavoren aus abends mit der „Leonie“ und „leaf lyts Famke“ im Hafen Iselmar in Lemmer.
Dann, am Samstag, nach einem ausgiebigen Frühstück, erlebten wir ein spannendes Schleusenmanöver, das uns erst nach ca. eineinhalb Stunden in das IJsselmeer beförderte. Dort trafen wir dann auch auf das vierte Schiff der Flotte, die „Marlin“.
Endlich beisammen, erhielten alle Boote überraschender Weise Aufgaben, die es auf unserem Törn zum anvisierten Ziel Enkhuizen zu erarbeiten galt. Neben reichlichen Navigationsaufgaben war auch das Wissen über Tonnen und ihre Bedeutungen und andere allgemeine Seefahrtsfragen aufs Papier zu bringen. Eine echte Herausforderung für die gesamte Mannschaft, die aber den Spaß am Segeln erhöhte.
Leider hatten wir auf der gesamten Strecke nach Enkhuizen den Wind gegen an, so dass sich die geplante Ankunft verzögerte, aber schließlich, gemütlich im Päckchen vertäut, machten sich alle auf zum Stadtgang.
Beim gemeinsamen Essen im Restaurant, wo die Wartezeit mit einem weiteren Segel-Quiz verkürzt wurde, konnte zwar noch kein Tagessieger bestimmt werden, weil sich die Auswertung der Navigationsaufgaben als sehr umfangreich erwies. Aber wofür auch so dringend einen Sieger ermitteln, wo wir doch eigentlich alle gewonnen haben, an Erfahrungen, Miteinander und viel Spaß? (Barbara)