Mast- und Schotbruch! Unsere Jüngsten erobern den See

Am 03.10. und 08.10. war es endlich so weit: Der Steg war voller Aufregung, die Segel straff getrimmt und die Augenpaare unter den Schwimmwesten fest auf den Wind gerichtet. Unsere diesjährigen Prüfungen zum Jugendsegelschein standen an!

Theorie, Knoten und ganz viel Gefühl
Nach Wochen des Trainings hieß es nun, das Gelernte unter Beweis zu stellen. Von der Theorie (was war noch mal „Luv“ und „Lee“?) über das fehlerfreie Stecken von Palstek und Achtknoten bis hin zur Königsdisziplin: dem praktischen Manövrieren auf dem Wasser. Ob Wende, Halse oder Anlegen am Steg, die Kids hatten ihren Optimisten fest im Griff.

Stolze Gesichter bei der Urkundenvergabe
Die Erleichterung war groß, als am Ende das erlösende Ergebnis feststand: Alle haben bestanden! Unter Applaus der Eltern, Trainerinnen und Trainer konnten die neuen „Skipperinnen“ und „Skipper“ ihre Segelscheine entgegennehmen.

Ein herzliches Dankeschön
Ein großer Dank geht an unsere engagiertes Trainingsteam, das die Kids bei Sonne und Regen vorbereitet hat.
Wir freuen uns darauf, unsere neuen Seglerinnen und Segler nun weiterhin regelmäßig beim Training auf dem Wasser zu sehen. Der Grundstein für einen große Segelkarriere ist gelegt!

Susann

Helga Cup – Siegerinnen der Herzen und 6. bei weltgrößter Frauenregatta

Hamburg, 13. bis 15. Juni 2025

Auch beim 8. Helga Cup, der weltgrößten Frauenregatta, waren wir, die „Hansa Sailsisters“ vom Segelclub Hansa Münster, wieder mit dabei. Gesegelt wurde auf der Hamburger Außenalster. In der Bootsklasse J/70 gingen 61 Teams á vier Seglerinnen an den Start; zwölf Zweierteams segelten in der RS Venture Connect um den Helga Cup Inklusion. Wir traten mit demselben Team wie im Vorjahr an: Julia Woehl (Steuerfrau), Stefanie Wiebe (Taktik), Petra Unterbrink (Trimm) und Susann Woehl (Vorschiff).

Die Außenalster zeigte sich in den Qualifikationsläufen von ihrer besten Seite: mit starkem Wind, Sonnenschein und hohen Temperaturen. Bis zum Sonntagmorgen konnten wir uns in neun Rennen beweisen; nach einem starken Start mit zwei Siegen in den ersten beiden Läufen segelten wir mit konstanter Leistung auf den 8. Platz und qualifizierten uns damit erstmals für das Finale.

Am Sonntagnachmittag ebbte der Wind ab, und es setzte Regen ein. Zuerst startete der Finallauf der RS Venture Connect, der leider wegen fehlenden Windes abgebrochen werden musste. Es gewann das Team Alstersailor mit Renate Schröder und Daniela Möller.

In unserer Klasse geriet schon der Start zum Krimi, da der erste Versuch abgebrochen wurde und das Ankündigungssignal zur finalen Wettfahrt erst zwei Sekunden vor Ende der Frist ertönte. Der neu einsetzende Leichtwind ermöglichte es zwar, das Rennen zu Ende zu fahren, forderte aber besondere Konzentration, da jede unbedachte Gewichtsverlagerung wertvolle Geschwindigkeit kosten konnte. In diesem Flautenkrimi konnten wir uns noch auf Platz 6 vorkämpfen und überquerten die Ziellinie vor der jubelnden Kulisse am Steg des Norddeutschen Regattavereins. Damit erreichten wir auch Platz 6 in der Gesamtwertung. Es gewannen die Fiven, die sich erst vor zwei Jahren auf dem Helga Cup kennengelernt hatten.

Überglücklich und begeistert von unserem Abschneiden genossen wir die Siegerinnenehrung. Doch es wartete noch eine Überraschung auf uns: In einer Abstimmung unter allen Teilnehmerinnen wählte man uns zu den Siegerinnen der Herzen.

Der nächste Helga Cup im Juni 2026 ist schon fest im Kalender eingetragen.

Susann W.

Helga Cup 2021 in Hamburg

Über 200 Frauen aus neun Ländern nahmen vom 1. bis zum 3. Oktober am diesjährigen Helga-Cup, der größten Frauensegelregatta weltweit, teil. Fünf davon waren wir, die Hansa Sailsisters:

v.l.n.r. Petra Unterbrink, Stefanie Wiebe, Petra Fellechner, Susann Woehl, Bärbel Kemper

Anfang des Jahres entstand die Idee, als Hansa-Crew bei diesem Event dabei zu sein, und recht schnell hatten wir uns als Team zusammengefunden. In vielen intensiven Trainings auf SB3 und J70, auf dem Aasee, am Möhnesee und auf der Außenalster, erwarben wir uns Kenntnisse im Gennakersegeln und wuchsen als Team zusammen.

Die Atmosphäre in Hamburg war fantastisch. Schnell fanden wir Anschluss, und bei den Abendveranstaltungen genossen wir den Austausch mit unseren Trainingscrews vom Möhnesee und aus Hamburg.

Bei reichlich Wind starteten wir am Freitag unsere ersten vier von insgesamt zehn Rennen. Bei den ca. 10 Minuten langen Läufen waren Konzentration und eine gute Taktik gefragt. Unter den 55 Teams waren verschiedenste Leistungsklassen bis hin zur Segel-Bundesliga vertreten. Die zehn besten Crews haben sich am Sonntag ein packendes Finale geliefert. Die Rennen wurden bei Youtube live gestreamt.

Zwei Termine stehen jetzt schon fest im Kalender: Zum Einen das Ostertraining 2022 auf dem Möhnesee mit den Teams von Yachtclub Möhnesee und den Hamburgerinnen vom LSV, und zum Zweiten natürlich der Helga Cup 2022 vom 9. bis zum 12. Juni. Wir würden uns freuen, wenn außer den Hansa Sailsisters noch weitere Frauencrews aus dem SHM dabei wären. Wir haben das Event in vollen Zügen genossen und freuen uns auf das nächste Mal.

Vielen Dank an alle Unterstützer, vor allem an unseren SB3-Obmann Olivier!

Susann

P.S.: Einen Artikel zum Helga Cup gibt es auf der Yacht-Homepage: https://www.yacht.de/regatta/alle_news/der-vierte-helga-cup-in-hamburg

Jüngstenscheinprüfung am 2020

Nun war es also am Samstag, 03. Oktober um 10:30 tatsächlich soweit: Die Jüngstenscheinprüfung! Nach ungezählten Samstagen beim Opti-Training, für den einen oder die andere inklusive Opti-Sommercamp… Natürlich waren eigentlich keine ernsthaften Zweifel im Raum oder besser am Steg – weder bei Susann, Julia oder Thomas auf Trainerseite noch bei den neun Prüflingen. Aber man weiß ja nie. Bei uns Zuhause hatte ich es lange gehört: „Alles kein Problem, kann alles!“, aber dann doch auch ein „Kannst du den Wecker morgen auf 7:00 stellen, damit ich alles schaffe und nicht zu spät bin“ (…8:00 reichte dann zum Glück aber auch) – so ganz ohne jede Aufregung war es dann offensichtlich doch nicht. Aber mit den übersichtlichen 1-2 bft waren bei allen die Bedenken vor Ort schnell wie weggeblasen. Wenden, Halsen, Aufschießer ans Motorboot, Knoten und dann das ‚Kreuzverhör‘ durch die 50 Fragen mit Susann als Chef-Prüferin. Zum Schluss gab es das begehrte wie natürlich lässig weggesteckte Zertifikat und den verdienten Applaus – war doch klar, was sollte denn da passieren?! Schön, als Vater zu sehen, wie gerne alle Kinder immer zum Training kommen, wie sicher sie sich auf dem Wasser fühlen, wie gut sie sich untereinander vestehen und wie sie nach und nach kleine Segler geworden sind! Ein dickes Dankeschön an alle, die bei uns im SHM immer wieder ihre Zeit einsetzen und sich für unsere kleinen Helden engagieren – alle Julias, Finns, Thomasse, Pauls… und natürlich Susanns. 😉

Matthias Pfennig

24. Bergischer Regenschirm 2020 und Kompass Regatta LJM/LJoM

Am 19. und 20.09. nahmen 11 HansaseglerInnen an der Landesjugendmeisterschaft der Laser-Klassen Radial und 4.7 und der Landesjuniorenmeisterschaft der Laser-Klasse Standard an der Bevertalsperre teil.

Bei leichtem Wind konnten am Samstag eine Wettfahrt und am Sonntag zwei Wettfahrten gesegelt werden.

Bei den Laser-Standards konnten sich Christoph Möhring und Lean Hohenlöchter über die Plätze 2 und 10 in der Landesjuniorenwertung freuen.

Ole Kuphal ist Landesjugendmeister im Laser-Radial und Neueinsteiger Max Stiff belegte Platz 4. Dahinter folgten Jan Niemann auf dem 7., Merle Wiebe auf dem 9., Linus Heiny auf dem 12., Lasse Triebel auf dem 15. und Jesse Heiny auf dem 21. Platz.

Bei den Laser 4.7 konnten sich Neueinsteiger Julia Woehl und Benedkit Thewes über die Plätze 3 und 4 freuen.

Sparkassen Opti-Cup 2020

Am 13. September fand bei Overschmidt vorne auf dem Aasee der Sparkassen-Opti-Cup statt. Morgens um 8:00 haben wir uns schon bei Hansa getroffen. Wir haben unsere Boote aufgebaut und sind mit Vorwindkurs zu Overschmidt gesegelt. Bei der Anmeldung haben wir schon ein T-Shirt bekommen. Wir waren mit 19 Optis in Gruppe A, und in Gruppe B waren die jüngeren Kinder von Overschmidt. Es gab drei Wettfahrten. Bei der ersten eine Runde, bei der zweiten zwei und bei der dritten dann drei Runden. Vor dem zweiten Start hat sich ein großes Segelboot von Overschmidt genau an die Startlinie begeben. Erst nach einer Lautsprecherdurchsage von der Wettkampfleitung hat sich das Boot wieder von der Startlinie wegbegeben. Nach der zweiten Wettfahrt gab es eine Mittagspause, in der wir viel Spaß gehabt und Quatsch gemacht haben. Danach ging es es wieder aufs Wasser für die letzte Wettfahrt. Als wir wieder im Hafen waren, hat die Regattaleitung alles ausgezählt. Am Ende kam die Siegerehrung. Anschließend sind wir wieder zu Hansa zurückgesegelt und haben die Boote abgebaut. Ich fand, der Tag hat viel Spaß gemacht, und Hansa hatte sehr gute Platzierungen.

Insgesamt erreichte Esma Platz 1, Robert Platz 3, Johannes Platz 5, Mattis Platz 6, Viktoria Platz 7, Justus Platz 8, Jan Platz 11, Keno Platz 12 und Laurenz Platz 17.

Johannes

Opti-Sauerland-Cup am Sorpesee 2018

Am Samstag, 08.09. war schönes Wetter und guter Wind, so dass wir 5 Läufe segeln konnten. Nach einem guten ersten Lauf kämpfte ich bei den nächsten Wettfahrten mit den Winddrehern und konnte mich leider nicht mehr so gut platzieren.  Am Abend gab es dann leckere Schnitzel mit Kartoffeln und Salat. Bei der abendlichen Tombola hat jeder einen Preis gewonnen. Am nächsten Morgen gab es ein großes Frühstücksbuffett, bevor wir dann wieder starteten. Wir segelten bei gutem Wind noch 3 Läufe. Beim Rausslippen der Boote hat sich leider ein Opti selbstständig gemacht und ruschte die Slipanlage ohne Slipwagen runter.

Ingesamt wurde Finn Petzold 2., Max Beckervordersandfort 6., Julia Woehl 8., Moritz Lütke Notarp 16., Lucas Woehl 21. und Jule Heiny 22.. Für Jule, Moritz und Max war es die erste richtige Auswärtsregatta und sie haben sehr gut mithalten können. Für mich war dies meine letzte B-Regatta. Ich freue mich, jetzt in A starten zu können.

Julia

Auf der Website des KSC Hemer gibt es eine Bildergalerie.

Pannekokenregatta 2018

Die Pannekoken-Regatta fand in diesem Jahr wegen der wenigen Teilnehmer nur eintägig statt. So trafen sich am 15.4.2018 die 11 Teilnehmer (unter anderem 5 vom Segelclub Hansa) am Hiltruper-See.

Die Boote mussten wir leider im Regen aufbauen. Lustig war, dass dabei die Regattaleitung ins Wasser gefallen ist. Zum Regattastart ist zum Glück die Sonne herausgekommen, Wind gab es aber trotzdem leider gar keinen.

Wir sind 4 Runden gefahren (mit viel Geduld!) – zwei morgens, dann gab es Pfannekuchen und danach noch mal zwei. Bei der Siegerehrung gab es für jeden einen Pokal und eine Urkunde.
Den 1. Platz belegte Yanis Holtfester. Vom Hansa belegte Max Beckervordersandfort den 5. Platz, Jette Killisch den 6. Platz, Moritz Lütke Notarp den 7. Platz, Titus Killisch den 8. Platz und Jost Altgeld den 10. Platz.

Jette