Klaus Mechler vollendet 2024 die 80 Jahre

Die besten Wünsche gehen an unseren Ehrenvorsitzenden Klaus Mechler, der Anfang März 80 Jahre jung geworden ist. Als langjähriger Vorsitzender hat er viel für unseren Segelclub bewegt. Neben anderen wichtigen Bauaktivitäten ist die Planung und Errichtung der Bootshalle in Hiltrup dabei sicher ein Höhepunkt gewesen, der ein jahrelanges Provisorium beendet hat. Unzählige Törns auf Nord- und Ostsee, in Holland und im Mittelmeer hat er in seiner Funktion als Leiter Fahrtensegeln koordiniert. Auswahl und Schulung der Hansa-Skipper waren ihm dabei ein besonderes Anliegen.

Klaus Mechler (li.) bei der Verleihung der goldenen Ehrennadel durch den Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Kötterheinrich auf dem Hansa-Hafenfest 2021

Er hat viele Hanseatinnen und Hanseaten intensiv in das Vereinsleben mit eingebunden, hat den Kontakt zu den Mitgliedern gesucht und beharrlich daran mitgewirkt, dass die vielfältigen Arbeiten (von der Grünpflege bis zur Regattaleitung) auf viele Schultern verteilt wurden.

Er hat die Vielfalt und die Breite der Vereinsaktivitäten gesehen und gefördert: Leistungssport, Breitensport und gesellige Aktivitäten über alle Altersklassen hatten in seinem Engagement einen gleich hohen Stellenwert. Neuen Ideen gegenüber war er immer aufgeschlossen.

Er erfreut sich bester Gesundheit und lässt sich auch heute noch oft im Verein, sei es bei den Themenabenden, dem offenen Freitagstraining oder bei geselligen Veranstaltungen, sehen und kann dabei aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen und so das Vereinsleben mit dem ein oder anderen Tipp bereichern.

Klaus, auch für die nächsten Jahre alles Gute, vor allem stabile Gesundheit und ein weiterhin waches Interesse für alles, was „Deinen“ Hansa angeht!

Im Namen des geschäftsführenden Vorstandes
Karl-Heinz Kötterheinrich (Vorsitzender)

Lasercup 2023 und kleines Hafenfest

Lasercup 2023

Ein warmes Wochenende im September, ein See mitten in der Stadt, knapp 60 Segler*innen, ein hochmotiviertes Team an Helfer*innen, nur eines fehlt: Der Wind. Ob er keine Einladung erhalten hat, oder ob die Aufgabe, ihn von anderen Revieren mitzubringen, den Segler*innen, welche von außerhalb kamen, nicht bewusst war, lässt sich nicht mehr feststellen. Der Aasee zeigte sich von seiner besten Seite, war auf jede Bö gefasst, die Bäume streckten ihre Zweige nach ihm aus, doch er kam nicht, der Wind.

Nichts desto trotz wurden von eifrigen Optimisten die Laser aufgebaut und auf die Stege gestellt. Sie zu segeln, dazu kamen sie zwar nicht, aber der Optimismus, den sie sich schon in frühen Jahren, im Segeln auf dem Aasee aneigneten, bewahrte sie davor, aufzugeben.

Es ging der Wimpel AP hoch, und ohne dass er wirklich hatte flattern dürfen, ging er am Abend wieder herunter, doch er verschob nur die geplante erste Wettfahrt, nicht aber den Spaß. Denn die nun entstandene freie Zeit wurde genutzt, um sich zu unterhalten, Spiele zu spielen (Wizzard erfreute sich deutlicher Popularität), zu lachen und nicht zuletzt das sonnige Septemberwetter zu genießen.

Auch am Sonntag blieb uns die Ausübung unseres Lieblingssports verwehrt, doch waren wir trotzdem sportlich aktiv und bildeten Teams, um Fußball auf einer nassen und rutschigen Wiese zu spielen, sodass man durchaus von einem Wassersport reden konnte, den wir am Wochenende ausgeübt hatten.
Um wenigstens einmal auf dem Wasser gewesen zu sein, trieben einige am Vormittag des zweiten Tages mit den Lasern auf den See hinaus und dümpelten dort vor sich hin.

Über die ersegelten Platzierungen dürfte sich niemand aufgeregt haben, das einzige „Did not come“, welches es zu verteilen gab, ging an den Wind, der sich dem obligatorischen Prinzip der Fairness im Segelsport nicht anzuschließen vermochte, und den Aasee vor der Regatta verließ.

Lucas

Kleines Hafenfest im Hansa-Hafen

Mit einem kleinen Hafenfest weihte der Segelclub Hansa Münster am 3. September die sanierte Hafenanlage am oberen Aasee ein.

Unter Einsatz von Fördermitteln des Landes NRW aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ konnten in der Zeit seit Juli 2022 Sanitär- und Duschräume im Clubhaus renoviert und die Steganlagen im Aaseehafen des Vereins erheblich erweitert werden. Neben der Einrichtung einer begehbaren Steganlage für die Lagerung von Booten und der Errichtung eines neue Schwimmsteges konnte ein bisher nicht vorhandener barrierefreier Zugang zur Hafenanlage geschaffen werden. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, erklärte dazu schriftlich: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

In Anwesenheit erschienener Gäste der Stadt Münster, Vertretern der bauausführenden Firmen und der das Projekt fördernder Kreditinstitute berichtete der Vorsitzende des Segelclubs Hansa Münster, Karl-Heinz Kötterheinrich, über Schwerpunkte und Zeitplanung des Sanierungsprojektes und der seit mehr als einem Jahr währenden Anstrengungen im Zusammenhang mit den durchgeführten Um- und Erweiterungsarbeiten. Sein Dank gilt den Beteiligten Firmen für die erbrachten Arbeiten sowie dem Land NRW für die Bereitstellung der Fördermittel, ohne die solche Sanierungsmaßnahmen nicht hätten umgesetzt werden können. Die erfolgreiche Umsetzung dieses umfangreichen Projekts konnte darüber hinaus nur durch unermüdlichen Einsatz vieler Vereinsmitglieder gelingen, die immer wieder bei vielen schweißtreibenden Arbeitseinsätzen ihr Engagement für den Verein unter Beweis stellten. Hierfür sprach der Vorsitzende den Helfern nochmals besonderes Lob aus und bedankte sich unter Applaus der Anwesenden über die für den Verein geleistete Arbeit.

Als Zeichen der Fertigstellung und Übergabe der sanierten Hafenanlage am oberen Aasee an die Vereinsmitglieder assistierten Stadtdirektor Thomas Paal, SSB-Vorsitzender Jörg Verhoeven, Karin Reismann vom Verein zur Förderung des Leistungssports, Stefanie Anders von der NRW-Bank und Simone Krunke von der Sparkasse Münsterland Ost dem Hansa-Ehrenvorsitzenden Klaus Mechler beim Hissen der neuen Hansa-Flagge. Dem Segelclub Hansa Münster steht mit Fertigstellung der Umbaumaßnahmen der Sanitär- und Hafenanlagen im Jahr seines 50-jährigen Bestehens nunmehr eine für viele Jahre zukunftsweisende Sportanlage zur Verfügung.

Bei dem anschließenden von der Jugendabteilung des Vereins organisierten Sport- und Unterhaltungsprogramm standen eine „verkehrte“ Regatta, bei der die Erwachsenen sich in die kleinen Optimisten-Boote zwängen mussten und die Kinder die Regattaleitung übernahmen, sowie eine Demonstration verschiedener Segelmanöver im Leistungssportbereich auf dem Programm.

Das Einweihungsfest dauerte bei schönstem Sommerwetter mit kleinen Snacks und anregenden Fachsimpeleien bis in die Abendstunden an.

Opti-Regatta, Umweltaktion, Kickern und Super-Wetter – stimmungsvolles Hafenfest 2022

Zufriedene und lächelnde Gesichter, wohin man auch blickte – das hatte einen Grund: Denn sowohl für das Opti-Kind, den jugendlichen Leistungssegler, den Aasee-Freizeitsegler als auch für den lebenserfahrenen „Salzbuckel“ brachte das Hafenfest 2022 viel Spaß, Unterhaltung, Sport, nette Gespräche, gutes Essen und gekühlte Getränke.

Eine Gruppe von „Optis“ sammelte bereits am Nachmittag, ausgerüstet mit Müllbeutel und Greifzange, unterstützt von Eltern und Trainern, zu Fuß oder per Boot, einiges an Müll am und aus dem Aasee. Zur Beute gehörten auch drei versenkte Fahrräder und eine Flaschenpost. Um Vorbereitung und Durchführung haben sich Kerstin Eichholt und Malte Sulkiewicz vorbildlich gekümmert. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), die diese Aktion für Initiativen und Vereine organisiert hatten, werden sich über so viel Umweltengagement sehr gefreut haben.  

Bei der anschließenden Opti-Regatta zeigten die teilnehmenden erwachsenen Segler (nur die waren zugelassen), dass sie auch mit ganz kleinen Booten den richtigen Kurs finden können. Die Wettfahrtleitung lag bei den ganz jungen Seglerinnen und Seglern. Am Ende hatte Oliver Venherm vor Bernhard Wuth die Nase vorn; Dritter wurde Paul Beumker. Die Anstrengungen wurden mit kleinen Preisen belohnt.

Opti-, Laser- und Piratensegler zeigten dann unter der Regie und Moderation von Judith Maucher einige zum Teil akrobatische und technisch ausgefeilte Segel- und Regattamanöver. Für diese sportliche Demonstration gab es mehrfach verdienten Applaus des fachkundigen Publikums, welches das Geschehen aus nächster Nähe auf dem Steg verfolgen konnte.

Der Applaus schwoll nochmal kräftig an, als Max Stiff für seinen gerade erst errungenen Erfolg als Deutscher Meister (U17 auf einem Laser Radial)  geehrt wurde. Eine großartige Leistung, die, darauf wies Karl-Heinz Kötterheinrich hin, ihren Ursprung auch in der seglerischen Ausbildung von Max auf der „Pfütze Aasee“ hatte. Auch Finn Petzold (Laser) sowie Gerrit Balzer und Aike Braje (Pirat) wurden als Landesmeister geehrt.

Der stabile Fußballkicker, den die Jugend kurzerhand in den Hafen verholt hatte, war vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend sowohl von ganz jungen wie auch von deutlich höheren Semestern dauerhaft belagert; unzählige engagierte Spiele wurden ausgetragen; der dabei gezeigte sportliche Ehrgeiz war förmlich zu sehen – und zu hören.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: zahlreiche Kuchenspenden, Leckereien vom Grill, exotische Cocktails und diverse Kaltgetränke fanden dankbare Abnehmer. Die Service-Teams beim Kartenverkauf, hinter der Theke und beim Essenstand hatten alle Hände voll zu tun.

Der schon traditionelle Boots-Lichterkorso mit einem vom Mobo über den abendlichen Aasee gezogenen Konvoi von fünf Zugvögeln schloss das Programm des Festes stimmungsvoll ab. So mancher Schnappschuss dürfte dabei geschossen worden sein. Dirk-Uwe Hahn als Koordinator, Bernhard Wuth als „Beleuchtungsexperte“, Thomas Köster als Kapitän des Mobos und viele andere Helfer hatten die Aktion prima geplant und ohne Zwischenfälle zur Zufriedenheit der Passagiere wie der Zuschauer auf den Logenplätzen am Steg durchgeführt.

Bei stimmungsvollem Licht und dezenter Hintergrundmusik genossen die anwesenden Hanseatinnen und Hanseaten dann auch den Rest des lauen Sommerabends und nutzten sie für lebhafte Gespräche und die Auffrischung alter oder das Knüpfen neuer Kontakte.

Das Sommerfest 2022 macht schon Lust auf den August des nächsten Jahres, in dem die Hansa-Familie mit vielen Gästen das 50jährige Jubiläum des Segelclubs hoffentlich ähnlich abwechslungsreich und stimmungsvoll feiern wird.

Herzlichen Dank an die vielen, vielen Hanseaten und Hanseatinnen, die dieses schöne Hafenfest erst ermöglicht haben: an die Mitglieder des Festausschusses, allen voran Reinhard Pruhs, bei dem eine Menge organisatorischer Fäden zusammenliefen, an die Helfer für Auf- und Abbau, an den Grill- und Thekendienst, die KuchenspenderInnen, die Müllsammel-Fraktion, die Macher des Boots-Lichterkorsos und, und, und … und nicht zuletzt auch an alle anderen Gäste, die für eine gelöste und heitere Stimmung gesorgt haben. Die Hansa-Jugend sei hier, an der Spitze die stellvertretende Jugendvorsitzende, Judith Maucher, ausdrücklich noch gesondert und lobend erwähnt. Die Jugend hat mit viel Arbeit und erkennbarem Spass einen Großteil des Programms kreativ und schwungvoll auf das Wasser und in den Hafen gebracht.

Karl-Heinz Kötterheinrich
Vorsitzender des SC Hansa Münster

Hafenfest 2021

Ein abwechslungsreiches Fest voller kleiner und großer Höhepunkte – so lässt sich der vergangene Samstagnachmittag zusammenfassen, an dem im Hansa-Hafen das diesjährige Hafenfest stattfand. Abwechslungsreich nicht zuletzt deshalb, weil das Wetter zwischen Sonnenschein und kräftigen Schauern hochfrequent hin- und herwechselte und dazu einen Wind bot, bei dem nicht nur Seglern die Augen tränten. Aber auch das Programm war eine gründlich choreographierte Aneinanderreihung von Highlights und ließ keine Langeweile aufkommen.

Los ging es mit dem Marine-Shanty-Chor Münster, der bekannte und beliebte Seemannslieder, aber auch Klassiker aus anderen Genres zum Besten gab und nicht nur die Gäste in Stimmung brachte – auch oben auf dem Weg blieben Passanten stehen und schunkelten begeistert mit.

Wer Lust auf mehr hat, der kam beim Shanty-Festival am 12. September im Mühlenhof auf seine Kosten. Dort wurde für einen guten Zweck musiziert – der Erlös der Veranstaltung soll Flutopfern in NRW zugutekommen.

Nach der Begrüßung durch den Hansa-Vorsitzenden Karl-Heinz Kötterheinrich folgten Grußworte von Philipp Hagemann, dem Vorsitzenden des Sportausschusses, Michael Schmitz vom Stadtsportbund sowie von Eveline Kleine vom Seglerverband NRW.
Sie hoben in ihren Worten die gute Zusammenarbeit mit dem SHM hervor und versprachen Unterstützung auch für kommende Projekte. Michael Schmitz kündigte darüber hinaus eine Spende für die Hansa-Jugend an. Anwesend waren auch Barbara Jany vom Sportamt und Werner Witte vom Hiltruper Segelclub. Stadtdirektor und Sportdezernent Thomas Paal, der ehrenamtliche Bürgermeister Klaus Rosenau und die Leiterin des Sportamtes Kerstin Dewaldt hatten bedauert, wegen konkurrierender Termine nicht teilnehmen zu können, wünschten dem Hafenfest aber schriftlich einen guten Verlauf.

Karin Reismann, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Leistungssports und in ihrer Funktion als ehrenamtliche Bürgermeisterin langjährige Wegbegleiterin des SC Hansa, leitete dann zum zentralen Themenschwerpunkt der Veranstaltung über – der Ehrung des ehemaligen Vorsitzenden Klaus Mechler für seine Verdienste um den Verein. Frau Reismann, die sich dem Anlass entsprechend extra mit einem maritimen Accessoire ausgestattet hatte, erinnerte an viele Gespräche, in denen so manches Hansa-Projekt in die richtigen Bahnen gelenkt wurde, darunter nicht zuletzt der Bau der Bootshalle in Hiltrup.

Als Dank für sein Engagement und seine Leistungen in zwölf Jahren als Vorsitzender erhielt Klaus von Karl-Heinz die goldene Ehrennadel des Vereins. Klaus habe sich – so der amtierende Vorsitzende – intensiv um die Einbindung vieler Vereinsmitglieder in das aktive Vereinsleben bemüht, die ganze Breite der Vereinsangebote unterstützt und nicht zuletzt wegweisende Projekte angestoßen und umgesetzt. Im Anschluss wurde er von zwei jungen Seglerinnen interviewt und gab Auskunft, welches ferne Ziel er gern noch einmal ansteuern möchte und worin die Faszination des Segelns besteht.

Nach einem weiteren musikalischen Intermezzo wurden ein Laser und zwei Optimisten getauft. Die Namen der Optis – Sturmvogel und Waterfall – waren in einem Wettbewerb unter den Optikids ermittelt worden; die Sieger erhielten SC-Hansa-Sweatshirts. Es folgte eine Vorführung von Opti- und Laserseglern, die – bei anständigem Wind und kommentiert von Trainingsleiterin Susann Woehl – zeigten, welche technischen und taktischen Kniffe im Vereinstraining vermittelt werden.

Unterdessen wurde der Grill angeworfen, und wer konnte, sicherte sich zum Essen einen der begehrten weil wetterfesten Plätze unter Zelt, Schirmen oder Pavillon. Gut gesättigt ging es dann an den nächsten Event-Block: Nach einem kurzen satirischen Beitrag über eine fiktive Vorstandssitzung überreichten zwei Hanseatinnen Geschenke an Klaus Mechler, darunter eine Zusammenstellung von Fotos und Dokumenten in Buchform, stilecht dekoriert mit Seglerknoten. Klaus ergriff im Anschluss das Wort und dankte in einer bewegenden Rede seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die ihn im Laufe seiner Amtszeit unterstützt und so mit zum Erfolg des Vereins beigetragen haben.

Bei Einbruch der Dämmerung startete dann als letztes Highlight der traditionelle Lichterkorso mit einem halben Dutzend beleuchteter Boote, die sich trotz des kühlen Abendwinds ausdauernd über den See ziehen ließen. Auch wenn die Montgolfiade auf der gegenüberliegenden Seite des Aasees diesmal nicht zeitgleich stattfand, bildeten die Lichter einen stimmungsvollen Rahmen für das gemütliche Beisammensein im Hafen, mit dem das Hafenfest am späten Abend ausklang.

Vielen gebührt Dank für diesen ereignisreichen und gelungenen Tag: Der Vorbereitungsgruppe mit Evelin Gerlach, Steffi Hövener, Reinhard Pruhs, Dirk Steinebach und Karl-Heinz Kötterheinrich; den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die an allen Ecken mit angepackt haben; dem Moro 112, das ein leckeres Buffet beisteuerte; den externen Ehrengästen, die trotz engen Zeitplans ihre Verbundenheit mit dem Hansa zum Ausdruck brachten; und nicht zuletzt auch dem Tiefdruckgebiet „Nick“, das zwar mit einigen Regengüssen dazwischengrätschte, im Großen und Ganzen aber ein Einsehen hatte, sodass das Hafenfest 2021 zu einer gelungen Veranstaltung wurde, an die man sich noch lange erinnern wird.

Lars

Hafenfest 2015

Die Mitglieder des Segelclubs Hansa Münster erlebten am vergangenen Samstag (29. 8.) einen Höhepunkt des diesjährigen Hafenfestes ihres Vereines vor einer tollen Kulisse: das Ballonglühen der Montgolfiade fand direkt vor dem kleinen Segelhafen am oberen Aasee statt. Rund 170 Vereinsmitglieder, junge und alte, aktive und passive, hatten bei bestem Wetter den Weg in den idyllischen Hansa-Hafen gefunden.
Einen exklusiven Blick hatten diejenigen Vereinsmitglieder, die als Passagiere in den mit Lichterketten beleuchteten Segelboten von einem Motorboot über den dunklen Aasee geschleppte wurden und auf einem Logenplatz direkt vor den beleuchteten Ballonen ankern konnten.
Zuvor hatte ein vielköpfiges Team um Andreas S. weitere Programmpunkte mit viel Engagement vorbereitet und umgesetzt. Die YS beim HafenfestHansa-Segelfamilie verfolgte unter anderem eine Vereinsregatta mit 14 Booten, abwechslungsreiche und sportliche Teamspiele für die Opti-Kinder, eine Bootstaufe für zwei neue Laser und im Laufe des Abends das schon erwähnte Zusammenspiel zwischen dem beleuchteten Bootskorso mit den „glühenden“ Ballonen. Für angeregte Unterhaltungen blieb noch genügend Zeit, ebenso für Kaffee und Kuchen, eine Grillwurst, einen frischen Salat und natürlich für das ein oder andere kühle Getränk. Kein Wunder ,dass die prächtige Stimmung unter den Hafenfest-Besuchern schon jetzt bei Vielen Vorfreude auf das nächste Fest auslöste. (Karl-Heinz)

Hafenfest 2014

taufe Insgesamt fast 50-60 Leute folgten der Einladung zum Hafenfest des SHM, dass seit Jahren am letzten Augustwochenende stattfindet. Das Team um Dirk S. hatte wieder einmal eine gut organisierte Veranstaltung gemanagt, Catering von Kaffee bis zum Grillbuffet, ließen keine Wünsche offen.
Die Jugendabteilung organisierte für die Optis eine kleine Regatta, die bei moderaten Windverhältnissen gut angenommen wurde.
Hafenfest_2 Trotz einigen Regengüssen, konnte in den kurzen Trockenphasen der neue Laser getauft werden. Neumitglied Tanja übernahm diese ehrenvolle Aufgabe und wünschte dem Boot und seinen zukünftigen Steuerleuten viele Regattaerfolge. Höhepunkt des Abends war natürlich wieder der beliebte Lichterkorso, der so manchen Besucher am Aasee zum Staunen brachte.

 

Hafenfest 2012 mit Lichterfahrt über den Aasee

Yardstick
Eine Segelregatta verschiedener Bootsklassen, eine Wasserolympiade für die Kinder und Jugendlichen und drei Bootstaufen und als abschließender Höhepunkt eine Lichterfahrt mit zehn festlich beleuchteten Booten über den Aasee. Zudem gab es noch einen Barbecue-Grill, Salat- und Kuchenbüffet und kalte Getränke. Dazu ließen sich die Mitglieder natürlich nicht zweimal bitten und es erschienen über 120 Gäste aus allen Altersstufen.

Kidsspiele
Der Wettergott war ebenfalls gnädig gestimmt, bei schönstem Wetter und milden Temperaturen ließ es sich im Hafen gut aushalten.
Hafenfest Balloons

Da für das leibliche Wohl ebenfalls bestens gesorgt war, konnte in gemütlichen Runden geklönt und fachgesimpelt werden. Obwohl das Thema Segeln natürlich im Vordergrund stand, wurden auch zahlreiche andere Themen angesprochen. Nach der spannenden Auftaktregatta waren zunächst die Kinder und Jugendlichen mit Spieß und Spaß im Rahmen der selbstgeplanten Wasserolympiade am Zuge. Gegen Abend dann hatte die Jugendabteilung Grund zu Stolz: zwei neue Optimisten (gespendet von der Sparkasse Münsterland Ost) wurden auf die Namen „Konservendose“ und „Mupfel“ getauft.
Bei Eintritt der Dunkelheit fand zum Bedauern der Gäste das Ballonglühen der Montgolfiade am gegenüberliegend Ufer wieder einmal nicht statt, aber der SHM hatte ja für einen tollen Ersatz gesorgt: die Lichterfahrt über den nächtlichen Aasee. Dazu wurden die Schiffe über die Toppen mit Lichterketten ausgestattet, hinter ein Motorboot gespannt und in großen Schleifen über den Aasee gezogen – ein eindrucksvolles Erlebnis, das zahlreiche „Ahs“ und „Ohs“ bei den Mitgliedern und bei den Zuschauern am Aasee hervorlockte.

Korso

 

Hafenfest 2011

Am letzten Augustwochenende hat der SHM sein alljährliches Hafenfest veranstaltet. Das Programm war dabei in diesem Jahr besonders umfangreich:
Zum Auftakt gab es eine Vereinsyardstickregatta mit frischem bis stürmischem Wind und anschließender Siegerehrung.
Danach gab es großen Grund zur Freude beim Vorsitzenden Klaus M.: gleich zwei neue Optimisten konnten getauft werden. Der eine – gestiftet von der Sparkasse Münsterland Ost – heißt nun „Sparschweinchen“ und der andere gestiftet vom SV NRW für die beste Jugendabteilung des Jahres 2010 hört nun auf den Namen „2010er“. Sehr zur Freude der Jugendabteilung gab es gleich noch zwei Crossbocciaspiele dazu.
Die vielen Anwesenden Vereins
mitglieder und Gäste spendeten dem entsprechen auch reichlich Applaus. Zum gemütlichen Ausklang des Abends gab es dann noch gratis Logenplätze zum (verkürzten) Ballonglühen der Montgolfiade: das Gelände liegt direkt gegenüber des Hansa-Hafens.
Den Abschluss bildete dann ein Schiffskorso der besonderen Art – 11 Segelschiffe mit festlicher Beleuchtung über die Toppen zogen ihre Runden über den nächtlichen Aasee und erzeugten eine ganz besondere Atmosphäre.
Abseits des offiziellen Programmes gab es natürlich auch wieder Gegrilltes und ein Salatbüffet sowie zahlreiche interessante Gespräche, die sich natürlich hauptsächlich um das Thema Segeln drehten. (Nico)

Hafenfest 2010 – mit Lichterfahrt über den Aasee

Am Samstag (28.8.) veranstaltete der SHM sein großes Hafenfest direkt am oberen Aasee. Geboten wurde einiges: Barbecue-Grill, Salatbüffet, kalte Getränke und als Höhepunkt eine Lichterfahrt mit sieben Booten über den Aasee.
Dazu ließen sich die Mitglieder natürlich nicht zweimal bitten und es erschienen gut 50 Gäste aus allen Altersstufen. Der Wettergott war ebenfalls gnädig gestimmt, hatten doch Wind und Regen rechtzeitig gegen Abend nachgelassen. Da für das leibliche Wohl ebenfalls bestens gesorgt war, konnte in gemütlichen Runden geklönt und fachgesimpelt werden. Obwohl das Thema Segeln natürlich im Vordergrund stand, wurden auch zahlreiche andere Themen angesprochen. Heiß diskutiert wurde etwa, weshalb das Ballonglühen am gegenüberliegenden Ufer nicht stattfand. Schade, aber der SHM hatte ja für einen tollen Ersatz gesorgt: die Lichterfahrt über den nächtlichen Aasee.


Hierfür wurden sieben Schiffe an vorderen und hinteren Mastleinen mit Lichterketten ausgestattet, hinter ein Motorboot gespannt und in großen Schleifen über den Aasee gezogen – ein eindrucksvolles Erlebnis, das zahlreiche „Ahs“ und „Ohs“ bei den Mitgliedern hervorlockte. Ein Schelm, wer unter dem Eindruck der Lichter und des kühlen Wetters an Glühwein dachte…
Der Kühle zu späterer Stunde wurde dann aber doch lieber mit zahlreichen Fackeln und einem Lagerfeuer getrotzt. Das Fest war jedenfalls ein voller Erfolg, besonders vor dem Hintergrund, dass tags zuvor die gesamten Hafenanlagen noch unter Wasser standen, der Aasee hatte nach den sintflutartigen Regenfällen an den Vortagen Hochwasser.)

 

Hafenfest 2008

Auch in diesem Jahr war für einige Aktive des SHM zum Termin des Hafenfestes (30.8.) erst einmal Yardstickregatta angesagt. Für die Segler war bei den 3 Wettfahrten gerade noch Wind genug für eine anständige Regatta, für die Teilnehmer des ab 19 Uhr anschließenden Hafenfestes waren die hochsommerlichen Temperaturen perfekt!
Kurz nach Beginn der Veranstaltung Ehrte der Vorsitzende Heinz-Dieter Fröse die Piratenmannschaften sowie den Europesegler des SHM für ihre hervorragenden seglerischen Leistungen. Darunter ganz besonders Elisabeth B. mit Annika als Vizemeister und beste U17 Segler bei der IDJM sowie den ersten Platz der U17 und beste Damenmannschaft der JEM (s.u.).
Niemand hat die Schar der Anwesenden gezählt, die im Laufe des Abends am SHM Hafenfest teilnahmen, aber die Grillmeister und die Helfer am Getränketresen hatten viele Stunden alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm bewältigen zu können. Entlastung gab es für die fleissigen Helfer nur vorübergehden, als auf dem anderen Ufer das „Ballonglühen“ viele auf die Steganlagen lockte. Anschließend wie immer viele Gruppen, die noch lange zusammen saßen und plauderten.
Hafenfest 2008 – auch wieder eine wunderbare Clubveranstaltung. Dank an den Festausschuss.

 

Hafenfest 2006

Crew

Trotz gegenteiliger Meldungen hatte der Wettergott wieder einmal ein Einsehen mit den Hanseaten – pünktlich zum Hafenfest (26.8.) waren Regen und Wolken verflogen. Mildes, spätsommerliches Wetter begleitete das Fest bis spät in die Nacht hinein.
Der Festausschuss hatte für die Rahmenbedingungen besorgt: Essen und Trinken waren reichlich vorhanden und für den unterhaltsamen Teil im Hafen sorgte der Marine Shanty Chor mit 2 jeweils 30-minütigen Gesangseinlagen von alten und neuen Seemannsliedern, so recht nach dem Geschmack der Segler. Auch der Termin war mit Bedacht gewählt – auf der anderen Seite des Sees fand die Montgolfiade statt. Und von wo hätte man das Spektakel mit Ballonstart und späterem Ballonglühen besser verfolgen können als vom Hansa-Hafen aus?
Eine gelungene Veranstaltung, an der rund 100 Clubmitglieder teilnahmen

 

Hafenfest 2005

Am vergangenen Samstag (27.8.) war es mal wieder soweit und beim SHM fand das alljährliche Hafenfest statt. Bei bestem Wetter (zumindest hat es nicht geregnet), guter Verpflegung und schöner Dekoration trafen sich ca. 80 Hanseaten um einen gemütlichen Abend miteinander zu verbringen. Einige der Teilnehmer hatten sich ihr Würstchen und das Bier auch redlich verdient. Denn ab 14:00 war bereits der Startschuss für eine Radtour gefallen. Nach einer Erkundung der münsterschen Umgebung und nach 37 zurückgelegten Kilometern, waren Einige froh, den Drahtesel abstellen zu dürfen. Aber die Strapazen der Radtour waren in der geselligen Runde schnell vergessen. Gegen 22:00 Uhr verstummten dann plötzlich die Gespräche und Alle beobachteten staunend das Ballonglühen der Montgolfiade. Einen solchen grandiosen Programmpunkt hatte es bisher ja noch bei keinem Hafenfest gegeben. Dank der guten Organisation des Festausschusses war es ein gelungenes Fest, das noch bis tief in die Nacht ging.