Störtebeker Opti Cup 2022

Am Freitag, den 15.07.2022, ging es erstmal nach Cuxhaven. Dort angekommen stellten wir den Motorboottrailer an der Straße vor dem Frachthafen ab, wo er von den Leuten vor Ort auf den Frachter verladen und am nächsten morgen um 5 Uhr rübergeschifft wurde. Für uns ging es am nächsten Morgen zum Glück erst um 10 Uhr los. Das Gepäck wurde in 2 Container verstaut, dann konnte es endlich losgehen.

Die Überfahrt war etwas ungemütlich, da es relativ kalt war und die Wellen durch den starken Wind noch höher waren. Ein paar Leute, die sich unten in der Fähre aufgehalten hatten, wurden seekrank. Unsere Gruppe von zehn Optikindern mit ihren Eltern und unseren Trainern Christoph.

Auf Helgoland angekommen, sind wir erstmal zur Zeltwiese gegenüber der Lesehalle gegangen. Eigentlich sollten die Container dorthin gebracht werden, doch es gab Komplikationen, da ein paar Leute die Container schon am Hafen geöffnet hatten. Zum Glück konnten die Organizatoren schnell einen Gepäckdienstwagen auftreiben, so das zumindest die allermeisten Taschen, die keine Rollen hatten, transportiert wurden.

Nachdem wir endlich die Zelte aufgebaut hatten, mussten wir wieder zum Anleger, wo die Bootstrailer abgeladen wurden. Das sah wirklich cool aus, da die Trailer mit Krähnen vom Schiff gehoben wurden. Bevor wir dann zum Abendessen gehen konnten, mussten wir noch die Boote abladen. Frühstück wie Abendessen wurden am Regattazentrum für uns zur Verfügung gestellt.

Der nächste Tag war wie ein normaler Regattatag, jedoch waren die neuen Bedingungen erst einmal ungewohnt. Die Ströhmung war stärker als erwartet, woran man sich erstmal gewöhnen musste. Die Wellen waren im Gegensatz datz grandios. Anders als bei anderen Revieren waren die Wellem zum einen höher, aber auch viel weiter gestreckt. Deshalb war das Runter- bzw Hochsurfen viel angenehmer als sonst.

Als wir am ersten Segeltag vom Wasser kamen, mussten wir uns beeilen. Da die öffentlichen Toiletten keine Duschen hatten, mussten wir im Schwimmbad um die Ecke duschen, in das wir mit dem Seglerpass kostenlos reindurften. Dieses schloss jedoch um 18 Uhr. Nach dem Abendessen hat unsere Gruppe mit den Eltern zusammen einen Ausflug zur “langen Anna” gemacht. Die lange Anna ist ein langer Fels neben einer Klippe. Auf dem Weg dorthin haben wir ganz viele Lummeln (Vogelart) mit ihren Küken gesehen sowie viele Schafe, über die uns eine Helgoläderin vieles Interessantes erzählt hat. Auf dem Rückweg konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern und Robben beobachten, die im Wasser auf dicken Felsen lagen.

Der nächste Tag fing früh an. Ab 7:30 Uhr gab’s Frühstück und um 10 Uhr war der erste Start. Da wir früher angefangen hatten, konnten wir auch früher aufhören und so hatten wir ausreichend Zeit, noch ins Schwimmbad zu gehen. An dem Abend sind wir mit der Fähe rüber zur Düne gefahren. Auf unserem Weg entlang des Strandes lagen ca. 10 Kegelrobben und haben sich gesonnt. Das war echt sehr süß. Noch süßer war jedoch ein Kegelrobbenbaby, das im Hafenbecken hin und her schwamm.

Der nächste Tag began wieder so früh. Leider war sehr wenig Wind, weshalb wir nur eine Wettfahrt gefahren sind. Nachdem wir anschließend die Boote verpackt, aufgeladen und abgegeben hatten, nochmal im Schwimmbad waren und unsere Sachen schon grob gepackt hatten, gab es die Siegerehrung. Jeder bekam eine medailie sowie ein Los mit einer Nummer drauf. Vor der Trebüne standen nämlich viele Taschen mit unterschiedlichsten Preisen von einer riesen Mentosstange über eine Schwimmweste bis hin zu einem Longjohn. Deine Nummer auf dem Zettel bestimmte dann die Tasche, die du im Endefekt bekommst.

Am Abend fand dort, wo wir immer gegessen haben eine Party statt. Alle waren auf der Tanzfläche, kleine Geschwister wie auch die Eltern. Es war eine echt gute Stimmung und der Abend hat megaviel Spaß gemacht. Am nächsten Tag mussten wir dann bis 11 Uhr alles gepackt haben, da dann alles wieder in die Container wanderte. Die restliche Zeit, bis die Fähre ablegt hat, haben wir uns dann mit Schwimmen und Bummeln vertrieben. Um 16:15 legte dann die Fähre nach Cuxhaven ab. Am frühen Abend kamen wir dort an. Nachdem unsere Trailer alle wieder vom Frachter runtergeholt worden waren, kam dann der Abschied von den Leuten aus unserer Gruppe. Mit dabei und von Paul und Christoph betreut waren Luisa und Felix vom ETUF, Rosalie und Eric vom YCRE, Constantin und Laurenz vom SVG, Jonathan vom SKBUE, Jan vom YCL und Benita und ich vom SHM.

Es war ein megatolles Event und ich kann es jedem und jeder weiterempfehlen!

(Jule)

Die Ergebnisse für Opti A und Opti B findet ihr bei Manage2Sail

SHM goes Helgoland!

Vom 28.6.-03.07.2019 haben wir ( Benedikt Thewes und Demir Onay) am Störtebeker Opti Cup auf Helgoland teilgenommen. Unser Abenteuer begann schon Freitags in Cuxhaven. Hier wurden die Bootstrailer mit unseren Optis auf große Schiffe verladen. Nach einer Nacht im Hotel sind wir dann Samstags auch nach Helgoland übergesetzt.

Kaum dort angekommen, hieß es Quartier beziehen, Trailer abladen und im Meldebüro für die Regatta melden ! Sonntags waren die ersten 3 Läufe angesagt. Alle Boote mussten sich einem Bootscheck der Jury unterziehen. Wer hier das Go bekommen hatte , durfte mit seinem Regattaausweis auschecken und die Sliprampe zum Strand runter. Es war perfektes Segelwetter : Sonne, nicht zu hohe Welle und super Wind. Etwas schwieriger war es mit bzw. gegen die Strömung zu segeln, da die Strömung während der Läufe aufgrund des Tiedenwechsels noch gedreht hat. Wir konnten aber die Seehunde unter unseren Booten her schwimmen sehen. Manchmal steckten sie die Köpfe neben den Booten aus dem Wasser ,schnaubten und tauchten wieder unter. Auch sonst ist die Insel ein Naturerlebnis. Auf dem Felsen brüten die Basstölpel und man konnte ihre Küken sehen.

Am zweiten Tag hatte der Wind stark zugenommen. Daher würde für die B-Segler nur ein Lauf angesetzt. Für die A-Segler wurde auf dem Wasser entschieden , dass 3 Läufe gesegelt werden. Das war bei 24 Knoten und in Böen 24+ ganz schön anstrengend. Leider nahm der Wind am dritten Tag noch weiter zu, dass keine weiteren Läufe mehr gesegelt werden konnten. Somit hatten wir den Dienstag und Mittwoch zur Verfügung, um ins Inselmuseum zu gehen, zur Düne rüber zu fahren wo ,sich die Robben am Strand gesonnt haben und über die Geschichte Helgolands zu lesen. Dienstag Abends um 19:00 Uhr ging es zur Siegerehrung an der Konzertmuschel. Ergebnisse in Opti A waren 1. Arthur Kahs(Kieler YC) 2. Willy Bo Sörensen(Mühlenberger SC) 3. Emma Mahnke (Röbeler SVM)

Ergebnisse in Opti B waren 1.Line Anneliek Pähler ( NRV Hamburg) 2. Noe Schaft (NRV Hamburg) 3. Maya Ottmann (Mühlenberger SC)
Für alle Kinder gab es eine Störtebeker Opti Cup Medaille und eine Tombola Tüte von Helly Hansen mit kleinen und größeren Präsenten der Sponsoren.

Während die Abschlussparty lief schipperten unsere Bootstrailer schon wieder mit Frachtbooten nach Cuxhaven zurück. Wir folgten dann Mittwoch bei wieder strahlendem Sonnenschein und relativ ruhiger See. Unser Fazit ist , dass es eine super tolle Regatta war ! Klasse organisiert, super nette Insulaner und Organisatoren ,klasse Segelrevier mit Robben als Zuschauern.

Auf jeden Fall ein Regattatermin den wir im nächsten Jahr zusammen mit unseren Schwestern wiederholen werden !!  Ihr könnt auch unser ausführlicheres Regatta Tagebuch auf der Hansa Seite bei Facebook lesen mit vielen tollen Fotos !!

Liebe Grüße Benedikt

Opti Hochseeregatta ’16

Helgoländer Opti Wochen 2016 mit Internationaler Deutscher Jüngstenmeisterschaft

Optis vor Helgoland
Ole auf helgolandSo lange dauerte das sommerliche Optievent auf Helgoland noch nie: vom 23.7. – 6.8.!
Früher war die „inoffizielle deutsche Hochsee­meisterschaft für Optis“, der „Störtebeker Cup“, eher etwas für eingeschworene Insider.
Dieses Mal kamen im Rahmen der „Helgoländer Opti Wochen“ (HOW) auch die offizielle „Internationale Deutsche Jüngsten­meisterschaft“ sowie die Langstreckenregatta um die Düne hinzu, an denen unser Ole Kuphal teilnahm!
Beim Störtebeker Cup waren 115, bei der „Cassen Eils Rund Düne“ Regatta 84 und bei der IDJüM 186 Optimisten am Start. Der nächste „Störtebeckercup“ findet im August 2017 vor Helgoland statt.

Bericht von Ralf:

Nachdem Ekkes uns immer wieder so begeistert von der Opti-Regatta vor Helgoland vorgeschwärmt hatte, war die Teilnahme am Störtebeker – Cup ein Event auf der „to sail-Liste“.
lange AnnaZunächst fanden wir keine regionalen Mitstreiter, aber mit der Qualifikation für die Internationale Deutsche Jüngsten­meisterschaft war für Ole klar, dieses Jahr fahren wir nach Helgoland!
Vom 23. Juli bis zum 6. August 2016 wurden dieses Jahr die Helgoländer Opti Wochen mit dem Störtebeker Opti Cup, der Langstreckenregatta Rund Düne und der Internationalen Deutschen Jüngsten­meisterschaft vor Helgoland ausgerichtet. Der Störtebeker Opti Cup wird seit 2003 organisiert. In diesem Jahr wurde erstmals die IDJüM auf Helgoland ausgetragen und auch eine Langstreckenregatta um die Düne geplant.
BoertebooteMit dem Erreichen der nötigen Qualifikationspunktzahl in der letzten Segelsaison war die Freude groß, aber auch die Organisation für dieses Event musste erfolgen. Wenn es schon nach Helgoland geht, sollte sich der Aufwand auch lohnen und Ole wollte an allen Regatten gerne teilnehmen. So mussten Urlaube entsprechend geplant werden. Ole vor HelgolandDa Betreuung und Trainer für die Veranstaltung nicht feststanden, war Elterninitiative gefragt. Ekkes wurde nach seinen Erfahrungen befragt, das rote Vereins-Motorboot wurde auf den Doppelstocktrailer geladen, der kurz zuvor noch vom TÜV überprüft wurde, ein Funkgerät von Klaus geliehen, Ausrüstung mit Anker usw. zusammengesucht und schließlich konnten neben Oles Opti noch weitere Boote aus der Trainingsgruppe geladen werden.
Buchungen für Unterkunft, Fähre, Trailertransport, Ver­pflegung und natürlich Regatta­meldungen waren erfolgt und so konnten Vater und Sohn mit dem Gespann zunächst nach Cuxhaven aufbrechen, von wo aus die weitere Schiffspassage erfolgen sollte.
Der Trailer mit den Booten wurde im Hafen von Cuxhaven registriert und in die Obhut des Verlade-Teams übergeben. Da in Cuxhaven ausgerechnet Stadtfest und großes Rockkonzert stattfanden, waren keine Stellplätze für unseren Campingbus zu finden. Schließlich ließ sich aber doch noch ein kleines Wiesenstück finden und die erste Etappe nach Helgoland war geschafft.
Mobo am KranAm nächsten Morgen mussten am Fährterminal das Gepäck in Container verladen, die Tickets abgeholt und der Bus in einer Parkgarage abgegeben werden. Bei Sonnenschein ging es auf der neuen voll besetzten Fähre Richtung Helgoland an der Kugelbarke vorbei auf die Nordsee. Helgoland versteckte sich im Nebel und konnte erst kurz vor Ankunft gesichtet werden.
Die Trailer waren mit dem Frachter schon angekommen und mussten mit dem Kran entladen werden. Da alles bestens organisiert war, gab es für die Abläufe entsprechende Zeitpläne. Für den Ankunftstag gab es drei mögliche Varianten, befolgt wurde Plan C , wonach direkt nach Ankunft zunächst entweder die Zelte aufgebaut oder die Registrierung in den Hotels und Pensionen erfolgen sollten. Also bezogen wir zunächst unser Apartment im Oberland. Mit dem Gepäck haben wir einmal den Fahrstuhl, sonst die Treppe genutzt und das gesparte Fahrstuhl-Geld für ein Extraeis eingeplant.
Nach der Registrierung im Raceoffice erfolgte das Löschen des Frachters. Während des Kranens der Schlauchboote mussten die Trailer zur Promenade geschoben, die Optis abgeladen und die leeren Trailer wieder zurück in den Südhafen geschoben werden. Das klingt anstrengend und das war anstrengend. Nachdem das rote Motorboot gut im Nordseewasser gelandet war, der Motor prompt ansprang, ging er kurz vor der Ausfahrt aus dem Hafen wieder aus. Wie sich später herausstellte gab es nur ein leicht zu lösendes Problem mit dem Benzinschlauch, aber zunächst musste abgeschleppt und im Nebel etwas abenteuerlich die Einfahrt in den Nord-Osthafen gesucht werden, wo die Trainerboote ihre Liegeplätze finden konnten.
Im Veranstaltungszelt gab es Abendessen mit Grillfleisch. Auch hier wurde deutlich, dass wir auf einer Insel waren, denn die Verpflegungspakete mussten im Voraus gebucht werden, denn alles musste vom Festland transportiert und entsprechend langfristig vorgeplant werden.
Ole im SchleppAm Sonntag standen auf dem Zeitplan um 7:30 Uhr Frühstück, um 8:30 Uhr Steuermanns­besprechung und um 9:00 Uhr Sicherheits­besprechung für die Team- und Trainerboote. Alles lief nach Plan und die Optis waren startklar an der Promenade aufgeriggt. Aber das Wetter spielte nicht mit. Die Sicht war so schlecht, dass Startverschiebungen angekündigt wurden und auch am ganzen Tag die erste Wettfahrt des Störtebeker Cups nicht erfolgen konnte. So blieb Zeit, die Insel zu erkunden. Die Vogelfelsen und die Lange Anna waren schnell gefunden, verlaufen kann man sich auf Helgoland nicht wirklich.
Ole Ausweis helgoland
Am Montag war die Sicht ausreichend und die Regatta konnte starten.
Die Sicherheits­besprechung (Teilnahme verpflichtend) war schon um 7:45 Uhr, Steuermanns -Besprechung um 8:00 Uhr und vorher ! Frühstück.
Die Sicherheit wurde großgeschrieben, jedes Kind hatte einen Teilnehmer­ausweis mit Foto, der bei der Sicherheits­kontrolle an der Sliprampe zum Strand nach erfolgter Bootskontrolle abgegeben werden und direkt nach Rückkehr vom Wasser wieder persönlich abgeholt werden musste. Die Optis mussten vom Strand im Hafen warten und wurden in Schleppverbänden in das Regattafeld gebracht und nach den Wettfahrten wurde umgekehrt genauso verfahren. Begleitboote hatten sich beim Sicherheitskoordinator an- und abzumelden.
Das rote Vereins- Motorboot bewährte sich im neuen Revier gut und auch der neue Ersatz -Trainer gab sein Bestes. Bei mittlerem Wind war es gut, sich an die Weite der Nordsee und die Strömung zu gewöhnen. Auch der nächste Wettfahrttag verlief ähnlich und leider konnten wegen der ausgefallenen Wettfahrten keine Medal Races gefahren werden und Ole war traurig, dass es für ihn somit keine Gold Fleed -Teilnahme gab. AbschiedsrobbeMit dem Ergebnis konnte Ole zufrieden sein, zumal ihm Erfahrung auf einem solchen Revier und wirkliche gute Unterstützung durch einen versierten Trainer vor Ort fehlten. Am Abend gab es die Siegerehrung mit Preisverlosung, wobei die Preise dieses Jahr recht bescheiden waren.
Am Mittwoch reisten die B Segler und die nicht für die IDJüM Qualifizierten ab und die restlichen Qualifizierten für die IDJüM kamen mit der Fähre und mussten Packen und Kranen. Wir konnten den Tag ohne Training zur Fahrt auf die Düne nutzen und die Seehunde am Strand besuchen.
JuryAm Donnerstag wurde die erstmalig organisierte Regatta rund um die Düne geplant. Ein tolles Event, wenn der Wind stärker als die Strömung wäre. So gab es lange Startverschiebungen und bei knapp fünf Knoten Wind wurde die Regatta am späten Nachmittag gestartet. Das Segeln war mehr als mühsam, das Schiedsgericht drückte teilweise alle Augen zu und nach der kurzen Startkreuz gab es beim Runden der Tonne einen starken Kampf gegen die Strömung und ziemliches Durcheinander. Auf dem weiteren Kurs gab es zwischen den Sperrgebieten kaum Möglichkeiten die Position zu verbessern.
Das Segeln mit den Robben um die Düne war ein tolles Erlebnis.
Segeln mit RobbeAn den nächsten Tagen konnte trainiert werden, wobei der Frühsport im Schwimmbad schon vor dem Frühstück der erste Programmpunkt war.
Die Vermessung der Boote und Ausrüstungs­gegenstände ist vor einer solchen Meisterschaft die erste Hürde, die genommen werden muss.
Vor dem Start der Wettfahrten war am Sonntag an der Tankstelle für die Motorboote kein Benzin mehr zu bekommen, erst am Dienstag sollte das Tankschiff kommen. Die Planung war suboptimal. Mit herbeibeschafften Kanistern und Training am vor Anker liegenden Motorboot konnte improvisiert werden und alle Trainer konnten ihre Schützlinge beim Start der Wettfahrten begleiten. Der Wind briste auf und damit entstand entsprechende Dünung.
Nach guten ersten Wettfahrttagen musste bei Böen über 30 Knoten und über 2 m hohen Wellen nach wiederholten Start­verschiebungen ein Wettfahrttag pausiert werden. Das Segeln bei diesen Bedingungen war eine tolle Herausforderung und wird in Erinnerung bleiben.
Segeln mit Welle
Es wurde auf hohem Niveau gesegelt. Ole hat sich im ersten Opti A-Jahr wacker geschlagen. In der obersten Leistungsspitze wird hoher Aufwand betrieben mit vielen Wassertagen und viel Trainer-Einsatz. Nach der letzten Wettfahrt mussten direkt die Boote verladen und das Motorboot aus dem Wasser gekramt werden.
Frachter
Der Frachter, der sonst Airbus-Teile transportiert, war gerade ausreichend, die Trailer nach Cuxhaven zu bringen. Nach getaner Arbeit erfolgte die Siegerehrung mit anschließender Party mit Live-Band.
Am letzten Tag auf Helgoland blieb noch Zeit, um sich mit dem nachgereisten Fanclub der Familie auf der Düne von den Robben zu verabschieden und eine Runde Minigolf zu spielen.
Am Nachmittag ging die Fähre zurück nach Cuxhaven. So gingen bei noch einmal sonnigem schönen Wetter die Helgoländer Opti Wochen zu Ende. Es war ein tolles Erlebnis. (Ralf) K.
Team NRW

Störtebeker Opti Cup 2009

Vom 8. bis 11.8. fand vor der Hochseeinsel Helgoland der 7. „Störtebeker Opti-Cup“ (SOC) statt. Diese Ranglistenregatta gilt als „die inoffizielle Deutsche Jüngsten Meisterschaft im Hochseesegeln für Optimisten“, ausgeschrieben für die Klassen Opti-A und Opti-B. Es nahmen in diesem Jahr 65 A- und 53 B-Segler im Alter von 9 bis 15 Jahren daran teil.
Wie in den Vorjahren wurde die Veranstaltung wieder hervorragend vom Blankeneser Segel-Cub sowie dem Wassersportclub Helgoland mit über 80 Helfern organisiert.
Bereits in der Nacht von Freitag, den 7. auf Samstag, den 8. August wurden die 125 aus ganz Deutschland, Polen und Dänemark nach Cuxhaven gebrachten Optimistenboote samt Ausrüstung sowie ca. 25 Regattaleitungs-, Jury-, Trainer- und Sicherungsboote mit zwei Frachtern auf die Insel gebracht. Die Segler, Eltern und Betreuer erreichten Helgoland anschließend mit dem Fahrgastschiff „Atlantis“. Rasch verwandelte sich auf der Insel die Wiese am Südhafen in einen Campingplatz und die Wiese vor den Appartements am Strand in eine Lagerstätte für die Segeljollen.
Das SOC-Team schaffte es täglich, die ca. 400 Personen mit reichhaltigem Frühstück und abwechslungsreichem Abendessen zu versorgen. Für alle Teilnehmer inklusive der erwachsenen Begleiter waren es gesellige aber auch spannende Tage. Insbesondere die SOC Abschlussfeier fand bei Seglern und Erwachsenen gleichermaßen großen Anklang.
An den 2 Wettfahrttagen herrschten leider nur leichte Winde um 3 Beaufort. In Opti-A konnten 6, in Opti-B 5 Wettfahrten ausgetragen werden. Für alle Teilnehmer war das Segeln auf der hohen See mit den gezeitenbedingten sich ändernden Strömungen eine große Herausforderung. Ein Kind wurde ein wenig seekrank, segelte aber schon in der nächsten Wettfahrt wieder mit. Ein anderes quetschte sich schmerzhaft den Arm und konnte an diesem Tag keine weitere Wettfahrt mehr fahren.
Aus dem Segelclub Hansa Münster nahmen 2 Opti-A Segler am Störtebeker-Opti Cup teil. Leonard Krüger erreichte den 2. Platz, eingerahmt von den Polen Jakub Kreciwilk (Platz 1) und Michal Zak (Platz 3), und war damit bester Deutscher bei dieser besonderen Regatta. Damit hat sich Leonard schon jetzt für die Teilnahme an der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft 2010 sowie sogar auch schon für die WM-/EM-Ausscheidungsregatta 2010 qualifiziert. Christian Baumgart vom SC Hansa ersegelte sich Platz 56.

 

SHM auch auf dem Störtebeker Opti Cup 2008, der „Inoffiziellen Deutsche Jüngsten-Meisterschaft im Hochseesegeln für Optimisten“ auf Helgoland


Weshalb fährt man für 2 Tage Segeln einige hundert Kilometer bis nach Helgoland? Weil dort vom 16.-19. August Deutschlands einzige Hochseeregatta der Optimisten stattfand, der 6. „Störtebeker Opti Cup„, eine wirklich großartige Veranstaltung, die man nicht so schnell vergisst. Keine 20 Minuten nach Anmeldebeginn im November ’07 war sie bereits ausgebucht, und es nahmen diesmal insgesamt 158 Segler im Alter von 9 bis 15 Jahren aus ganz Deutschland daran teil, darunter auch Christian Baumgart und Leonard Krüger vom Segelclub Hansa Münster, die in der Klasse Opti A starteten. Allerdings war von den Seglern, deren Eltern und den Veranstaltern, die eine logistisch wirklich hervorragende Leistung vollbrachten, voller Einsatz gefordert.
Bereits am Freitagabend ab 21:30 Uhr begann in Cuxhaven das Einschiffen der 158 Optimistenjollen, der ca. 30 Begleitboote und des Gepäcks, was mit insgesamt 2 Frachtern „Helgoland“ und „Björn M“ nach Helgoland transportiert wurde. Eltern und Segler folgten dann am Samstag früh mit der regulären Fähre „Atlantis“. Mit dem Eintreffen der Frachter begann der erste Großeinsatz aller Beteiligten bis alle Optis und Motorboote entladen bzw. zu Wasser gebracht waren, das Gepäck zur Wiese am Yachthafen geschafft und die Zelte dort aufgebaut waren.
Der nächste Morgen belohnte alle mit strahlendem Sonnenschein und moderaten 2-3 Windstärken, so dass sich alle Opti A und B Segler auf die Nordsee südlich der Insel „Düne“ wagten. Auch die Wellen waren unproblematisch, nur die doch recht ungewohnte Tidenströmung machte bei dem geringen Wind insbesondere bei den Starts unseren Hansa-Seglern zu schaffen, so dass sie sich nur im hinteren Drittel platzieren konnten. Dafür war es für die begleitenden Eltern auf dem Motorboot um so schöner. Es gab nicht zu viel zu tun und ab und zu tauchte ein Seehundkopf neben den Booten auf und schaute erstaunt, was denn heute in seinem Revier eigentlich los war.
Das änderte sich jedoch schlagartig am nächsten Tag. Schon in der Nacht wurde es sehr windig und die Zelte flatterten heftig. Morgens stand eine Welle von 2 m vor der Ausfahrt des Südhafens. Das Regattafeld wurde zwar in den etwas ruhigeren Bereich zwischen Helgoland und Düne verlegt, aber trotzdem ging es dort bei 6 Windstärken noch recht unruhig zu. Bereits die Ausfahrt war nicht ganz unproblematisch und die Sicherungsboote begleiteten einen Schwung Optis noch vor dem Start wieder zurück ans Ufer. Die anderen kämpften bei Wind und Welle – der Gezeitenstrom machte ihnen diesmal nicht so stark zu schaffen – um gute Plätze und schlugen sich tapfer. Es herrschte wirklich ordentlich viel Wind und es war schon sehr beeindruckend, wie gut die Segler ihre Boote trotz Wind gegen Strom im Griff hatten. Leonard und Christian konnten sich diesmal gut im ersten Drittel platzieren und kamen entsprechend stolz zurück. Im Motorboot war es diesmal nicht so gemütlich wie am Vortag. So manche Welle platschte über den Bootsrand, es wackelte gut und bald waren alle ziemlich nass. Von der Regatta selbst bekamen wir diesmal nicht so viel mit, da immer wieder ein gekenterter Segler beobachtet und begleitet oder – wenn es ganz schlimm kam – zurück in den sicheren Binnenhafen geschleppt werden musste.
Unmittelbar nach der Regatta begann dann schon wieder der Verpackungsmarathon, da alle Optis und Motorboote schon in die Frachter zu verladen waren. Nur das Gepäck hatte noch Zeit bis zum nächsten Morgen 7:30 Uhr. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es für alle Kinder attraktive Sachpreise und für einige Kinder, z.B. die ersten Segler, die keinen Pokal mehr bekommen hatte, noch tollere Sonderpreise. Christian lag in der Gesamtwertung auf Platz 43 und Leonard auf Platz 48 von insgesamt 90 A-Seglern.
Obwohl wir alle nach diesem anstrengenden Segeltag ziemlich geschafft waren, ließen wir es uns doch nicht nehmen, an der abendlichen Abschlussparty mit Musik und Tanz und bester Laune teilzunehmen – teilweise zu lange und mit zu vielen „Caipirinhas“, denn am nächsten Morgen hieß es um 6 Uhr aufstehen und die Zelte abbauen. Danach war dann viel Zeit bis zur Abfahrt der Fähre um 16 Uhr, die für eine Helgoland-Rally der Segler genutzt wurde. Auch hier gab es dank der großzügigen Sponsoren für das Gewinnerteam überaus attraktive Preise, z.B. eine Wii, i-pods, Playstation, Handys und vieles mehr. Leider wurde es dann noch ziemlich spät bis Optis, Motorboot und Gepäck wieder im Trailer und in den Autos verstaut waren und die Rückfahrt zog sich ewig in die Länge, um 1 Uhr nachts kamen wir endlich wieder in Münster an. Aber alle waren sich einig – es hat sich gelohnt und im nächsten Jahr wollen wir wieder nach Helgoland – einem Event das seines Gleichen sucht. (Katrin)