Rund Rügen 2017

Ein Bericht von der „Urfin“

DSC_5174Vom 22. bis zum 28. Juli umrundeten wir als vierteilige Flottille die Insel Rügen entgegen dem Uhrzeigersinn. Unsere vier Yachten trugen die ebenso wohlklingenden wie extravaganten Namen „Ougenweide“, „Madita“, „Woy Woy“ und „Urfin“. (Es gibt Gerüchte, dass Uwe Ochsenknecht beim Vercharterer für die Namen zuständig ist… 😉 ) Wir bestritten die Tour an Bord der 37,5-Fuß-Hanse „Urfin“, deren Name einem russischen Kinderbuch über einen Tischler entstammt – passend dazu zierte ein wild aussehender Nussknacker unser Großsegel. Unsere Crew war mit sechseinhalb Personen die teilnehmerstärkste.

Am Samstagvormittag trafen wir in Greifswald ein und übernahmen unser Schiff, das in den kommenden sechs Tagen unser Heim sein würde. Nach Formalitäten und Beladung konnte es am Nachmittag endlich losgehen; wir motorten frohen Mutes ostwärts durch den Fluss „Ryck“, durchquerten die historische Wiecker Klappbrücke und steuerten hinaus auf die Ostsee. War die Fahrt bis hierher noch geruhsam gewesen, wurde sie jetzt umso ungemütlicher – kräftiger Wind, kernige Wellen und aufkommender Regen verlangten nach Ölzeug und voller Konzentration. Da der Nachmittag schon weitgehend verstrichen war, sputeten wir uns, um unser Ziel Gager zu erreichen, wo wir dann auch als letzte ankamen. Nach einem Anlege-Geduldsspiel (Einfädeln der Vorleine in die Mooring-Öse bei seitlichem Wind) bereiteten wir ein schmackhaftes Abendessen und gingen früh in die Kojen – immerhin hatte der Tag anreisebedingt um zwei Uhr früh begonnen…

Eine Unwetterprognose ließ uns den Sonntagvormittag an Land verbringen; der Hügel im örtlichen Naturschutzgebiet wurde erklommen. Am Nachmittag fädelten wir die Vorleine wieder aus und setzten Kurs in Richung Sassnitz. Die Fahrt verlief bis kurz vor dem Ziel weitgehend ereignislos, doch dann zog von Westen eine kleine aber äußerst düstere Gewitterfront auf: Unter einer tiefgrauen Wolkenwalze trieb der Wind helle Wolkenfetzen im Kreis vor sich her – ein beeindruckendes Schauspiel! Glücklicherweise war die graue Wand so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen war, und wir konnten in aller Ruhe im Hafen Sassnitz festmachen.

Für Dienstag waren massenhaft Wind und Regen angesagt, sodass ein ganzer Tag ausfallen würde. Also hieß es den Montag nutzen, um möglichst viel Strecke zu machen, und wir starteten noch vor dem Frühstück bei bestem Wetter zu einem langen Schlag. Das Frühstück wurde aufs Stilvollste nachgeholt: Die berühmten Kreidefelsen an Backbord, genossen wir den Morgen mit knusprigen Brötchen, selbstgemachter Marmelade und frischem Kaffee, während der Motor uns die Küste entlangschob.
Einen sonnigen Segeltag später trudelten wir am Nachmittag in Kloster auf Hiddensee ein. Der Hafen war bereits gut gefüllt, sodass für uns nur ein Päckchenplatz in der dritten Reihe übrig blieb; so bedeutete jeder Landgang das Überqueren der „Woy Woy“ sowie des Schiffs eines frischgebackenen Eigners, der darauf bestand, dass sein Neuerwerb ausschließlich barfuß oder auf Socken zu betreten sei. Angesichts der Dauerregens am folgenden Tag geriet dies zum umständlichen Prozedere, und am Dienstagabend besaß ich kein trockenes Paar Schuhe mehr.
Doch zunächst genossen wir den sonnigen Abend; ein Teil unserer Crew brach zum Strand auf, und wir folgten der Woy Woy-Crew zu Willis Fischkutter, wo es sehr gute Bismarckheringsbrötchen gab.
Doch Hiddensee hatte noch etwas zu bieten: Mücken! Die Plagegeister waren allgegenwärtig; allerdings ahnten wir nicht, dass das gegen Lubmin noch vergleichsweise harmlos war.

Der Dienstag hielt sich an die Prognose und beschied uns Dauerregen, sodass wir in Ölzeug den Leuchtturm besichtigten (ihn mangels Fernsicht aber nicht bestiegen) und ansonsten nicht viel taten. So mancher wird wohl froh gewesen sein, dass das Hafen-WLAN ganz brauchbar war. Obendrein statteten wir der „Woy Woy“ so manchen Besuch ab – weil es sich dort so nett plaudern ließ, aber auch aus Ehrfurcht vor den immensen Vorräten an allen denkbaren Gaumenfreuden, die dort gereicht wurden. Wer diese Crew in der Flottille hat, wird nicht verhungern! 🙂

Am Mittwoch hieß unser Ziel Stralsund. Wir folgten dem Fahrwasser bei gutem Wind südwärts und bereiteten uns schon auf das Einlaufen vor, als unser Motor nicht mehr ansprang! Dank tatkräftiger Hilfe der anderen Crews und dem seglerischen Können unserer Skipperin gelang das Anlegen unter Segel nahezu problemlos – einzig ein Fender löste sich und brach zu seiner eigenen Reise durch die Ostsee auf. (Wir wünschen ihm alles Gute!)
Kaum standen wir nach überwundenem Schreck an Land, schon zeigte sich der Hafenmeister und begrüßte uns mit einem Maß an Freundlichkeit, das andere Menschen nur an den Tag legen, wenn man ihnen den Autolack zerkratzt. Glücklicherweise verstand er früher oder später, dass wir einen Motorschaden hatten und nicht in der Lage waren, woanders hinzufahren. Als dann der Elektriker unser Anlasserproblem soweit behoben hatte, dass der Motor wieder ansprang, konnten wir uns auf den Weg in die Stadt machen. Die Altstadt von Stralsund ist sehenswert! Wir schauten uns ein wenig um und aßen dann gepflegt zu Abend, bevor wir zum Hafen zurückschlenderten und den Tag mit Plauderei an Deck ausklingen ließen.

Am Donnerstag trennte sich die Flottille, da der Großteil bereits nach Greifswald zurücksegelte, um am Freitag früh zur Heimreise aufzubrechen. Wir hingegen hatten mehr Zeit, da wir unseren Urlaub an der Ostsee noch fortsetzen würden, und steuerten Lubmin an, das bereits kurz vor der Nordspitze von Usedom liegt. Bei angenehmem Wetter und günstigem Wind segelten wir geruhsam südostwärts und erreichten schließlich den Lubminer Yachthafen, der so weit von der Ortschaft entfernt liegt, dass wir gar nicht erst erwogen, hinüberzulaufen. Stattdessen liefen wir zum Strand und steckten die Füße ins Wasser, allerdings näherte sich abermals ein Gewitter, und wir verbrachten den Rest des Abends unter Deck mit Kartenspielen und Mückenjagd – derartige Schwärme von Blutsaugern habe ich noch nicht erlebt! Trotz chemischer Gegenmittel waren wir alsbald hoffnungslos zerstochen; eine flüchtige Zählung ergab bei den Kindern jeweils rund zwei Dutzend Stiche.

DSC_5324Der Freitag zeigte sich weitgehend sonnig, während wir nach Greifswald zurücksegelten und wieder in den Fluss einbogen, der zum Yachthafen führte. Wir entluden die „Urfin“ und übergaben sie wieder dem Vercharterer. In den vergangenen sechs Tagen hatte sie uns klaglos um Rügen herumgebracht und nur einmal aufgemuckt, als der Startermotor stumm blieb. Ansonsten war sie gutmütig und gut zu segeln; einzig das riesenhafte Steuerrad erforderte so manchen Tanz, um drumherum zu kommen, und es fehlte an Kleiderhaken! 🙂

Wir danken den Organisatoren des Törns für eine gelungene Woche auf der Ostsee, und wir danken unseren Mitseglern Anne und Walter für einen harmonischen und lustigen Törn – das hat Spaß gemacht!

Linus, Julia, Lucas, Susann und Lars

Ostseeflottille 2016

(Teils) Crews der Flottillle Ostsee 2016
Die diesjährige Ostseeflottille fand vom 16.07. bis 23.07.2016 mit 4 Yachten und Ausgangshafen Großenbrode statt.

Erlebnisbericht:

Flottillentörn des SHM 2016 Lolland & Falster

HansawinpelAm Samstag den 16.7. machten sich vier Hansa Crews auf dem Weg nach Großenbrode zum Charterzentrum der Fa. Mola. Die Anreise war auf Grund der vielen Staus auf der Autobahn A1 strapaziös. Die Boote konnten ab 16:00 Uhr übernommen werden, es waren folgende Boote am Start: Bavaria Cruiser 37, Dehler 38, Hanse 385 und San Odessey 379. Nach der Bootsübernahme und verstauen von Gepäck und Vorräten wurde das Boot genauer inspiziert und erste Sicherheitsunterweisungen durch unseren Skipper Ingo durchgeführt. Die erste Nacht verbrachten wir an Bord in Großenbrode.

Geplant war ein Törn „Rund um Lolland und Falster“:

• Großenbrode Gedser
• Gedser Stubbeköbing
• Stubbeköbing Femö
• Femö Spodsbjierg
• Spodbjierg Rodbyhavn
• Rodbyhavn Großenbrode

Ingo souverän
Am Sonntag um halb segelten wir bei Windstärken von 2 – 3 Bft. mit halben Wind nach Gedser. Die Bestimmung des Schiffsortes nach terrestrischen Merkmalen und GPS-Daten und die Übertragung in die Seekarte wurden ausgiebig geübt. Das Anlegemanöver in Gedser wurde trotz Windböen von unseren Skipper Ingo souverän durchgeführt.

Am WindAm Montag frischte der Wind etwas auf, bei Windstärken von 3 – in Böen 4 Bft. segelten wir hart am Wind. Die Sicherheit bei starker Krängung, die Höhegewinnung durch Anluven bei Böen und Kurshalten beim Segeln hart am Wind konnte geübt werden. Ab der Ansteuerungstonne fuhren wir unter Motor in die Marina von Stubbeköbing.

Am Dienstag flaute der Wind ab und wir fuhren unter Motor durch das herrliche Segelrevier zwischen Falster und Seeland entgegen der Planung zur Privatinsel Vejrö. Abend nin Veijrö
Die Marina auf Vejrö berechtigte die Höhe der Hafengebühr. In gepflegter Ambiente zu Duschen war eine Wohltat, anschließend wurde durch ein Spaziergang die Insel erkundet.

Flaute
Am Mittwoch flaute der Wind weiter ab und es wurde wiederum ein kompletter Motor Tag. Im Gewässer vor der Insel Vejrö übten wir Anker- und Man über Bordmanöver. HatiAuf dem Weg nach Spodsbjerg wurden wir durch heftiges Gestikulieren der Besatzung auf einen Havaristen aufmerksam. Die Motorkühlung war durch ein klemmendes Entlüftungsventil gestört, jedoch nicht komplett ausgefallen. Auf unseren Rat hin lief der Havarist in mäßiger Fahrt den nächst gelegenen Hafen an. In Sodsbjierg hatte die Törnleitung ein gemeinsames Essen organisiert. In gemütlicher Atmosphäre lernten sich die einzelnen Crewmitglieder durch angeregte Gespräche kennen und es wurden viele Erfahrungen ausgetauscht. Hier möchten wir für die Zukunft anregen, den gemeinsamen Abend am Anfang des Törns zu legen.

StromAm Donnerstag segelten wir von Sposbjierg in Richtung Rodbyhavn. Nur durch kreuzen konnte die notwendige Höhe erreicht werden. Durch die starke Strömung konnten wir sehr gut den Unterschied zwischen „Fahrt durch Wasser“ und „Fahrt über Grund“ erfahren. Das Log zeigte eine „Fahrt durch Wasser“ von 5 Knoten an aus den GPS Daten ermittelten wir eine „Fahrt über Grund“ von 3 Knoten.

ARodbyhavnm Freitag steuerten wir bei sehr guten Windverhältnissen unter Segel den Ausgangshafen Großenbrode an. Wie am ersten Tag übten wir die Bestimmung des Schiffsortes und erprobten die optimale Trimmung der Segel und das Log zeigte uns eine „Fahrt durch Wasser“ von 8,5 Knoten an. In Großenbrode angekommen wurde getankt und das Boot bei ungünstigen Wind­verhältnissen see­männisch einwandfrei angelegt.
Das gesteckte Ziel der Törn Organisatoren „Rund um Lolland und Falster“ wurde erreicht und alle Boote haben schadensfrei den Ausgangshafen angelaufen.
Leider ist die Zeit viel zu schnell vorbeigegangen, unser besonderer Dank gilt unseren Skipper Ingo für seine lehrreichen Unterweisungen und seine Himmelsgeduld. (Berthold & Rudie)

Route der Lucas

Flottille Ostsee 2015

„Rund“ Rügen – Einmal anders


Am Freitag, den 3. Juli, nachmittag machten sich drei Hansa Crews auf den Weg zum Yacht- und Charterzentrum in Greifswald.
Sie nächtigen auf den Booten, während die vierte Crew und der Flottillenführer Stefan sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Greifswald machten.
Die Woy Woy war Dank des kleinen aber feinen Vercharteres zügig übernommen. Gepäck und Vorräte wurden verstaut. Nach ausführlicher Sicherheitseinweisung durch Stefan ging es mittags raus mit Ziel Lauterbach. Durch den Kanal auf den Greifswalder Bodden wurden unter Segeln erste Manöver geübt.
Mit leichtem Wind machten wir einen Schlag über den Greifswalder Bodden. Am späten Nachmittag liefen vier Schiffe, Woy Woy mit Skipper Stefan, Ougenweide mit Skipper Klaus E., Malik mit Skipper Klaus M. und Blaubart mit Skipper Bernhard W., in den Hafen von Lauterbach ein.

Am Sonntag Morgen beschlossen die Skipper, aufgrund der Vorhersage mit starken Winden in den nächsten Tagen, nicht Kurs auf Sassnitz zu nehmen sondern erstmal Stralsund anzulaufen. Also ging es auf dem Greifswalder Bodden Richtung Westen bei wieder noch mäßigen Winden.
Auch Alfred, die Seeente, musste sich in den Wellen bewähren.
Ich lernte bei meinem zweiten Törn was „Tonnenstrich fahren“ bedeutet. Die Wartezeit bis zur Öffnung der Ziegelgrabenbrücke nutzten wir für ein erfrischendes Bad. Wie wir im nach hinein erfuhren, hatten wir Geleitschutz von Quallen, die unser Skipper sehr wohl bemerkte, aber man muss ein Geheimnis auch für sich behalten können. In aller Ruhe fanden wir dann noch einen Liegeplatz in der Stralsund Citymarina, die bei unserer späten Ankunft gut gefüllt war.
Mit eindrucksvollem Blick auf Stralsund genießen wir unser vorzügliches Abendessen. Dann brachen wir noch auf zu einer abendlichen Stadtbesichtigung, wohl wissend dass Gewitter aufzogen. Kaum verließen wir den Hafenbereich, da ging es auch schon los. Blitz und Donner folgten in kurzen Abständen und wir suchten Schutz unter alten Gemäuern.
Der Montag wurde durch die Skipper zum Hafentag erklärt und zum Frühstück wird auch noch Reiseliteratur gewälzt. Ob Besuch der Gorch Fock, das Ozeaneum, das Marinemuseum oder der historischer Stadtkern, die Hansestadt Stadt Stralsund hat einiges zu bieten. Der Abend an Bord wurde auch für das Studium der Fachliteratur genutzt, in Teilen nicht ohne hohen Unterhaltungswert.
Die Skipperbesprechung entscheidet aufgrund der Wettervorhersage für die nächsten Tage mit Windstärke von 7-8 Bft. das Projekt „Rund Rügen“ aufzugeben und am nächsten Tag nach Greifswald zurückzukehren.
Ausflug
Die Crew der Woy Woy war am Dienstag Morgen früh am Start und wir nutzen die Zeit bis zur Öffnung der Zielgrabenbrücke um 12 Uhr für intensive Hafenmanöver.
Bei strahlendem Sonnenschein im Hafenbecken vor der Gorch Fock begannen wir mit Rückwärtsfahren und Drehen auf dem Teller, um dann in die ein oder andere Box ein und auszufahren. Kurz vor 12 Uhr füllte sich dann der Bereich vor der Ziegelgrabenbrücke, es glich einem Regattafeld mit den dazugehörigen Positionskämpfen. Es war schon ein sehr eindruckvolles Schauspiel, wie dieses Feld dann nach und nach die Segel setzte und im Fahrwasser seine Position behauptete.
Als „Skipper of the Day“ kam ich in Bewegung; ständiger Wechsel vom Cockpit zum Navi-Tisch, Sonnen-Brille ab und Lese-Brille auf, Lese-Brille ab und Sonnenbrille auf. Es machte aber sehr viel Spaß, dass theroretische Wissen aus dem SKS-Kurs jetzt in die Praxis umzusetzen.
Auch Alfred wurde wieder ins Wasser geworfen, nur leider ohne Schleppleine. Schnell wurde ein Notruf über Funk an nachfolgende Schiffe abgesetzt. Aber Alfred wurde nicht mehr gesichtet; wer weiß vielleicht hat er beschlossen alleine „Rund Rügen“ zu gehen.
Nach einem letzten Schlag auf dem Greifswalder Bodden erreichten wir am späten Nachmittag wieder unseren Ausgangshafen.
Windmesswerte
Was fängt man am Mittwoch mit einem zusätzlichen, den heftigen Winden geschuldeten Hafentag, an. Die einen nutzten die Zeit für einen Ausflug in die nähere Umgebung. Die anderen kamen auf die Idee Hermann nachzueifern und bei heftigem Seitenwind auf Steuerbord ab – und anlegen aus der Box zu üben. Was in der Theorie einfach und klar beschrieben, gilt es erstmal in die Praxis umzusetzen. Da es ja nicht schaden, wenn wir das Manöver gleich 4-mal übten und jedes Crew-Mitglied sich als Rudergänger bewährte. Stefan zeigte wie’s geht und wir mühten uns redlich ihm nachzueifern. Ich als „Frischling“ brauchte noch jede Menge Unterstützung, aber dieser Manöver-Tag brachte mir viele wertvolle Erfahrungen.
Dinner
Nach einem mehr oder minder arbeitsreichen Tag ging es Abends zum Flottillenessen in ein nettes Restaurant. Die Stimmung war super und das Essen ebenfalls.
Segler im Cokpit
Der Donnerstag wurde dann zur Erkundung von Greifswald genutzt.
Hier konnte man sich nicht verlaufen, die ein oder andere Crew traf sich beim Shoppen oder bei kulturellen Highlights. Auf Wunsch einer Kunstlehrerin machten wir uns auf den Weg das Denkmal von Caspar David Friedrich zu finden. Nachfragen bei Einheimischen für öfter zu hilflosen Schulterzucken, aber Alex ließ nicht locker und nach geraumer Zeit konnten wir das ganze auch als Foto dokumentieren.
Der letzte Abend klang dann aus mit einem genialen Abendessen, Scholle von Markt, natürlich zubereitet vom unserem Skipper und gemütlichen Beisammensein mit den anderen Crews.
Freitag Morgen : „Rund Rügen“ wurde nicht geschafft, aber eine Super-Woche lag hinter uns. Die Ostsee habe ich nicht gesehen, aber wieder sehr viel gelernt dazugelernt und eine Menge Spaß gehabt. Ostsee ich komme wieder, vielleicht schon im nächsten Jahr. (Beate)

 

Ostseeflottille 2014

Am 12.7. fuhren die drei Chartercrews gegen 9 Uhr von Münster nach Großenbrode und konnten ohne allzulange Wartezeiten die Yachten in Beschlag nehmen. Am Nachmittag lief auch die Privatyacht ein, die die kommende Woche in der Gruppe von 18 Hanseaten mitreisen wollte.
Der erste Schlag von ca. 37 sm sollte bei stetig zunehmendem Wind schneller als erwartet zum Ziel Bagenkop führen. Aber mehr dazu im ausführlichen Bericht von Simon:Ostseeflottille 2014

Flottillentörn des SC Hansa 2014 dänische Südsee

Rasmus zeigt seine Macht vor Bagenkop

Es ist guter seemännischer Brauch dem Heiligen Erasmus (kurz Rasmus) von Antiochia, der wohl 303 nach Christus unter dem römischen Kaiser Diokletian das Martyrium erlitt, am Vorabend eines jeden (längeren) Segeltörns ein kleines Opfer in Form des ersten alkoholischen Getränkes darzubringen. Geschieht dieses, so der Glaube der Seefahrer, sind Meer und Wellen den Reisenden wohlgesonnen und steht die Heimkehr unter einem guten Stern, gilt doch Erasmus als der Patron der Seeleute.
Am 12.7.2014 übernahmen drei Crews des SHM nach ihrer Anreise aus Münster in Großenbrode ihre Charteryachten. Da die Anreise und die Übergabe der Yachten recht zügig verlief, konnten die drei Crews um ihre Skipper Klaus E., Norbert D. und Christopher W. ohne längere Wartezeiten die Yachten in Beschlag nehmen. Am Nachmittag lief dann auch die Travia mit Skipper Thomas W. ein, so dass 18 Hanseatinnen und Hanseaten sich zum Törn in die dänische Südsee eingefunden hatten.
Den Nachmittag verbrachten die Crews damit, Proviant zu bunkern, sich mit den Yachten und ihren Sicherheitsausrüstungen vertraut zu machen, den Fahrtenstander des Hansa zu setzen und den Abend bei einem gemütlichen Essen mit Blick auf ein sich in der Ferne abzeichnendes Feuerwerk ausklingen zu lassen.
frischer WindAm nächsten Tag verließ die Flottille schon gegen 6:00 Uhr den Hafen, da zum Nachmittag auffrischende Winde und der beginnende Durchzug einer Schlechtwetterfront mit Starkwinden vorhergesagt worden war. Nachdem der Fehmarnsund verlassen worden war, setzten die vier Yachten ihren Kurs auf Bagenkop ab. Bei zunehmenden Winden konnten die ersten Seemeilen, schneller als erwartet, zurückgelegt werdWindhoseen. Nach Erreichen des dänischen Hoheitsgewässer frischte der Wind stark auf, einsetzende Böen, beginnende schauerartige Regenfälle und sich aufbauender Wellengang schüttelten die Segelyachten und ihre Crews recht gründlich durch. Rasmus zeigte seine Macht, hatte doch eine Crew am Abend zuvor sträflich vergessen, Rasmus das ihm zustehende Opfer darzubringen. Dass Erasmus sein Märtyrertod durch Entdarmen erlitten haben soll, hatte auf einmal einen tieferen Sinn.
Gegen frühen Nachmittag erreichten dann nach und nach alle vier Schiffe den Hafen von Bagenkop. Ein am Horizont vorbeiziehender Tornado konnte so von den meisten Crews vom sicheren Hafen aus bestaunt werden.
FeuerwerkAm Abend trafen sich dann viele Hanseatinnen und Hanseaten in einem kleinen Hafenrestaurant, um gemeinsam das WM-Finale zu schauen und sich über den Weltmeistertitel zu freuen. Ein sich anschließendes Feuerwerk, zu Ehren des Hafenfestes, rundete einen erlebnisreichen Tag ab.
Starkwind um die 7 Bft machten aus dem Folgetag einen Hafentag – Rasmus zeigte seine Macht – den die Crews mit Schwimmen (!), der Besichtigung von Rudköbing oder dem Besuch des „Museums Langelandsfort“ verbrachten.
TonnenstrichAm Dienstag konnten dann wieder die Segel gesetzt werden, um vorbei an Marstall und Rudköbing nach Svenborg zu segeln. Moderate Winde aus Südost führten dazu, dass weite Strecken, auch diejenigen innerhalb von Tonnenstrichen, segelnd zurückgelegt werden konnten. Ungefähr 26 sm wurden im Kielwasser gelassen.
BummelAm Nachmittag unternahmen einige Crews einen Stadtbummel durch Svenborg, beteiligten sich an Kunstprojekten oder kauften frischen Fisch für das Abendessen ein.
Am Mittwochmorgen brachen die vier Yachten unter dem Hansastander dann nach Marstall auf. Da für die knapp 18 sm genügend Zeit blieb, gingen die Hanseaten vor Drejö vor Anker, um zu baden. Die Crew der Kristin nutzte die Gelegenheit, um die bei Themenabenden und im Wellenbad in Ibbenbüren gewonnenen Erkenntnisse über das Bergen mit einer Bergeschlaufe über die Großschot auch praktisch umzusetzen. Und wieder einmal wurde deutlich, dass das Wiederfinden eines über Bord gegangenen Crewmitglieds in der See das Eine, ihn dann aber an Bord zu bekommen wohl das schwierigere Andere ist.
MarstallDer beim Segler beliebte Hafen von Marstall empfing die Segler mit vollen Boxen, so dass die Hanseaten im Päckchen (zum Teil an vierter Stelle) zu liegen kamen. Nachdem am Donnerstagmorgen einige Yachten den Hafen verlassen hatten, konnten die Yachten in Boxen verholt werden und Marstall und sein Schifffahrtsmuseum besichtigt werden.
StehkonventDie 8 sm nach Bagenkop wurden dann bei abflauenden Winden am Mittag ruhig und gemächlich zurückgelegt, so dass am Nachmittag in Bagenkop genügend Zeit blieb, um im nun ruhenden Meer zu baden. Der Abend fand dann, nach einem gemeinsamen Essen, seinen Ausklang bei einem stimmungsvollen Stehkonvent vor der untergehenden Sonne im Hafen von Bagenkop. AbendJede Crew brachte Speisen und Getränke mit, so dass der Tisch bald reich gedeckt war und sich gute Gespräch über die Crewgrenzen hinweg ergaben.
Für den letzten Segeltag waren schwache Winde aus Süd bis Südost vorhergesagt. Die erneuten 36 Seemeilen nach Großenbrode wurden von einigen Crews zum größeren Teil unter Motor, von anderen aber auch unter Segel in Angriff genommen. War zu Anfang der segelbare Kurs noch bei (kurstechnisch schlechten) 210 Grad, so trugen die auffrischenden und nach SegelnOst drehenden Winde dazu bei, die Segelyachten in einer schönen Luvkurse bis in die Höhe der Hohwachter Bucht zu tragen. Rasmus, dem auf dem Törn noch so manches Opfer dargebracht worden war, war sichtlich versöhnt. Der Weg zur Fehmarnsundbrücke musste dann jedoch kreuzend und später unter Motor zurückgelegt werden.
Gegen 18:00 Uhr fanden sich dann nach einem abwechslungsreichen und erlebnisreichen Törn wieder alle Hanseaten im Hafen von Großenbrode ein, um am nächsten Tag wieder die Rückreise zum heimischen Aassee anzutreten.
Der Dank an dieser Stelle gilt den vier Skippern Klaus E., Norbert D. Christopher W. und Thomas W., die mit viel Erfahrung und Umsicht die Schiffe geführt haben, und den beiden Fahrtenobmänner Hermann K. und Stefan M., ohne deren Planung und Vorbereitung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre.
Simon

 

Ostseeflottille 2013

SHM Ostseeflotille 2013Von Samstag, den 27.7. bis 3.8., fand der diesjährige Ostsee Flottillentörn des SHM bei Göttersegelbedingungen statt.
Ausgehend von verschiedenen Starthäfen trafen sich sechs Yachten mit insgesamt 26 Hansa-Seglern an Bord wie verabredet am 28.7. gegen 12:00 auf 55° 03,4′ N 009° 36,1′ E, um eine Woche gemeinsam durch den kleinen Belt bis nördlich Fünen zu segeln.
Bericht (s.u.) und eine Handvoll Bilder.

 

 


Flottillentörn des SC Hansa kleiner Belt zum Kattegat

SHM StanderEnde Juli 2013 war es soweit. Eine Woche Segeln im südlichen Kattegat Dänemarks. Sechs Schiffe, zwischen 10m und 11,50m, nahmen in diesem Jahr an der Flottille des SC Hansa teil.
Nach individuell erfolgter Anreise in PKWs, mal mit mehr; mal mit weniger Stau; wurden am 27.7.2013 die Schiffe in Grasten (Peter T.), Aabenraa (Hermann K. & Klaus M.), Augustenborg (Klaus E.) und in der Dyvig (Ekkes S.) übernommen.
Wie sich in der Woche herausstellte, waren die „Wehwehchen“ einiger Schiffe genauso unterschiedlich, wie die gecharterten Boote selbst. Von fehlender Reinigung, über defekte Motoren bis hin zu „historischem“ Kartenmaterial, bot die Palette der kleinen und größeren Mängel alle Facetten. Alle betroffenen Crews machten jedoch aus der Not eine Tugend, packten an und nahmen dies letztlich mit einer ordentlichen Portion Humor.
Aus den verschiedenen Häfen steuerten die Skipper und ihre Crews den gemeinsamen Treffpunkt an, den alle, unter Berücksichtigung des akademischen Viertels, am 28.7., um 12:00 Uhr MESZ, bei 55° 03,43´N 009° 036,05´E erreichen wollten. Das einzige Eignerschiff des Törns, das Stahlschiff von Thomas und Birgit W., hatte den weiten Weg aus Travemünde auf sich genommen.
RiggAlle vereint, machten sich die einzelnen Mannschaften auf ihren individuellen Kurs nach Aarosund, dem ersten gemeinsamen Hafen für die gesamte Flottille. Die 18,5 Seemeilen wurden bei Wind aus SSW der Stärke 4 (Bft) mit Böen bis Stärke sechs überwiegend raumschots gesegelt. Das Wetter hätte nicht schöner sein können, denn die vier bis fünf Stunden auf See wurden bei herrlichem Sonnenschein zurückgelegt. Jede Mannschaft machte sich mit dem Schiff vertraut, die Einen übten Manöver, manche legten eine Badepause ein. Am Nachmittag trafen alle Flottillenschiffe nach und nach ein. Im Hafen wurden die neuesten Bordnachrichten ausgetauscht und alle Beteiligten genossen einen entspannten ersten Flottillenabend, der als letzten Höhepunkt dann noch das gemeinsame Anstoßen auf den runden Geburtstag von Simon V. hatte.
KoldingDer nächste Morgen (29.7.) konnte entspannt angegangen werden, denn die Route zum nächsten Etappenziel wurde mit ca. 4 Stunden für 20 Seemeilen veranschlagt und mit einem SSW-Wind von 2-3 war es nicht jeder Schiffsbesatzung rasch genug, so dass einige Yachten bisweilen die Eisengenua zu Hilfe nahmen. Das besagte Ziel hieß Kolding und ist ein interessanter Hafen; Industrie- und Yachthafen liegen direkt gegenüber und ergaben einen sehr spannenden Kontrast. Die einen Grüppchen des SC Hansa suchten die Stadt auf, einige erkundeten den umliegenden Hafenbereich. Nach einem guten Abendessen an Bord, einer erfrischenden Dusche, sowie einem lustigen und geselligen Abend kehrte an Bord langsam Ruhe ein.
Am nächsten Morgen (30.7.) ging es früh los, weiter in Richtung Norden. Gestecktes Ziel beim Skippertreffen tags zuvor: Knapp 29 sm bis Juelsminde, dem nördlichsten Liegeplatz auf dem Ostseetrip.
JuistmindeAuch hier war der Wettergott wieder auf unserer Seite. Ein anfangs leichter, nicht immer beständiger, SSW-Wind mit einer Stärke von 3 schob uns durch die Windungen des kleinen Belt und frischte im freien Wasser anschließend gut auf um uns raumschots mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 5 Knoten dem Ziel näher zu bringen. Der Himmel war zeitweise bedeckt, aber wir wurden vom Regen verschont. Bei diesen Bedingungen schaffte man die Einfahrt in den beliebten Hafen nach knapp 5 ¾ Stunden.
Beliebt war der Hafen zu Recht. Man hatte einen faszinierenden Ausblick über den Himmel und die See. Der Abend klang bei bester Laune, angeregtem Smalltalk und interessanten Fachgesprächen aus.
Kattegat südAm nächsten Tag (31.7.) wartete, mit einer direkten Distanz von nur 24 sm ein scheinbar nicht so langer Abschnitt auf die 6 Schiffe des SC Hansa, aber frühes Aufstehen war angeordnet, denn bei einem Südwestwind von 4-5 und Böen bis Stärke 6, Großteils gegen an, verlängerte sich die Strecke, zurück Richtung Süden, und in knapp 7 Stunden wurden rund 36 sm im Kielwasser gelassen. Angetrieben von dem Gedanken an das, für diesen Abend angedachte Flottillenessen, konnten auch der zugezogene Himmel und die teilweise wirklich heftigen Schauerböen der Stimmung keinen Abbruch tun. Als wir dann beim zurückgekehrten Sonnenschein im kleinen Belt waren und auf unser wunderschönes Tagesziel, das mittelalterliche Middelfart, zusteuerten, war leider schon zu erwarten, dass wir in den Stadthäfen nicht für alle Flottillenschiffe Platz finden würden. Ein Blick in die kleinen Häfen bestätigte dies und daher wurde beschlossen, die Halbinsel zu umrunden und den großen Hafen Middelfarts, vis a vis von Faeno, anzusteuern.
MiddelfartEinige Schiffe umfuhren Faeno, andere nahmen den direkten Weg, aber nach und nach trudelten alle ein. Direkt im Hafen wurde ein Restaurant gebucht und so hieß es dann im wahrsten Sinne des Wortes: „Ran ans Buffet“. Bei gutem Essen und geselliger Runde genossen alle 26 Teilnehmer des Ostseeturns den Abend.
Am kommenden Morgen (1.8.) hieß es dann auch schon Abschied vom ersten Segler zu nehmen. Die „Antigone“ hatte sich, aufgrund des am weitesten entfernten Charterhafens, die Dyvig als Ziel gesetzt. Alle anderen fünf Yachten steuerten zum für sie letzten gemeinsamen Hafen nach Assens, um sich am Folgetag von dort in Richtung ihrer vier unterschiedlichen Heimathäfen voneinander zu verabschieden.
DyvigIn der Dyvig, für mich der am spannendsten anzufahrende Hafen, fanden wir einen schönen Liegeplatz und waren begeistert von den Gebäudeensemble, den sanitären Anlagen und dem hervorragenden Crewessen im Restaurant des ****-Hotels.
Der letzte Tag führte uns dann von der Dyvig zurück nach Grasten, nicht ohne einen Zwischenstopp in Sonderburg einzulegen. Die Mittagspause des Brückenwärters und die Sonne zwangen uns förmlich dazu, ein Rieseneis mit allem Schnick-Schnack zu genießen.
GrastenIn Grasten angekommen, war die Übergabe des Schiffes und das Beladen des Autos schnell vollzogen und der Heimweg nach Münster wurde ohne Probleme gemeistert.
Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Hermann K. bedanken, der in diesem Jahr die Leitung der Flottille übernommen hat und mit seiner ruhigen und bestimmten Art allen Ansprüchen und Erwartungen mehr als gerecht wurde.
DANKE HERMANN!

Mast und Schotbruch
André O.

 

SHM – Flottillentörn 2010 Dänische Südsee

Dank Stefan M., der in diesem Jahr die Planung, Organisation des Turns und die Charter von drei Dickschiffen des Typs Bavaria 38 und 37 übernommen hatte, ging es mit insgesamt 19 Seglern unseres Clubs und einem vierten Privatboot am Samstag, den 17. Juli gutgelaunt bei mäßigem Wind gegen 16:00 Uhr von Kiel Wendtorf auf die Ostsee hinaus in Richtung dänische Südsee.
Erstes anvisiertes Ziel war Bagenkop. Auf dem Weg dorthin hatte die Crew von Stefan S. bereits ihre erste Bewährungsprobe. Gegen 18:00 Uhr zeigte sich am Himmel eine Wolkenformation, die das Schiff in kurzer Zeit wie ein „Kragen“ einkreiste und ein Unwetter ankündigte. Gerade noch rechtzeitig hatte die Crew gerefft und nutzte nun den auf 7 Bft. aufgefrischten Wind, um dann auch noch den sicheren Hafen von Bagenkop zu erreichen. Dort wurde schon „dänisch“ laut ein Hafenfest gefeiert.
Nach der ersten Hafennacht und einem deftigen Frühstück ging es für die Fahrtensegler wieder hinaus auf die See. Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen sommerlichen Temperaturen, frischem Wind und Halbwindkurs kamen alle Fahrtensegler an diesem Tag voll auf ihre Kosten und erreichten gut gelaunt den nächsten kleinen Hafen der Insel Omö. Dort mussten alle Schiffe wie noch so oft im „Päckchen“ anlegen.
Ein lauer Sommerabend lockte den einen oder anderen zu einem schönen Spaziergang in der Abendsonne an Land. In dieser romantischen Atmosphäre kam es zu einer weiteren Bewährungsprobe, dieses Mal für die Seemannschaft von Klaus M., auf deren Schiff es spontan zu einem gemütlichen Gitarrenabend kam. Es wurden Stücke von den Rolling Stones, irischen Seeleuten und auch deutsche Schlager vorgetragen, die von dem Chor des SHM stimmungsvoll mitgesungen wurden. Es dauerte nicht allzu lang, da fragten die ersten Dänen nach, ob sie auch an Bord kommen dürften. Gefragt, erlaubt, begann der große Gesangswettbewerb zwischen den beiden Nationen, der noch durch ein dänisches Schifferklavier am späteren Abend gekrönt wurde. Der Abend wollte kein Ende nehmen. Die gastgebende Crew verhielt sich „topp“ und so gab es am nächsten Tag kein Böses Wort über die recht lange und laute Party auf ihrem Schiff, was alle Beteiligten ihnen hoch anrechneten. Auch die Nachbarcrew von Klaus E., deren Schiff die gesamte Nacht übertrampelt“ wurde und auf deren Schiff von den Gästen viel Sand hinterlassen wurde, beschwerte sich nicht. Ein bischen traurig war eine Seglerin am nächsten morgen, weil ihr mühevoll für den SHM designten neuen Verklicker aus Naturmaterialien mit dem Namen „Ole Larson“ einem dänischen Gast buchstäblich „unterlegen“ war (man hatte auf ihm Platz genommen.) und diesen Abend nicht überlebte.
Schon wieder gut drauf ging es morgens dann weiter nach Svendborg. Auf dem Weg dorthin trainierten einige Crews „Boje über Bord“ unter Motor, mit Segeln und Beiliegen. Schließlich hatte sich die „Junge Mitte“ vorgenommen etwas zu lernen. Auch dieser Tag war nahezu perfekt vom Wetter und so wurde unterwegs auch in der in diesem Jahr ungewöhnlich warmen Ostsee geschwommen. Nach diesem weiteren schönen Sonnentag mit mäßigem Wind, etwas Seemannsgarn und Musik von „Simply Red“ auf dem Schiff von Stefan M. gegen Abend vorbei an hübschen kleinen dänischen Häuschen mit eigenen Anlegestegen in der Abendsonne zwischen den Inseln der dänischen Südsee in der untergehenden Sonne schließlich unter Motor in den großen Industriehafen von Svendborg.
Zunächst musste wieder ein Päckchenplatz gefunden werden, bevor man noch zu einem kleinen Stadtbummel aufbrechen konnte. Die Crew von Peter T. fand direkt am Hafen eine Lokalität mit Gitarren Live Konzert und verweilte hier die meiste Zeit des Abends, während andere Segler des Turns in Kleingruppen die Stadt besichtigten.
Gut ausgeschlafen und schon wieder bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind ging es dann am Dienstag, den 20.7. weiter nach Aerosköbing. Unterwegs wurde der Anker ausgeworfen und ein weiterer Badestop eingelegt. Am frühen Nachmittag trafen sich dann wieder alle Crews im kleinen Hafen der dänischen Insel Aerosköbing. Hier konnte man direkt hinter einer Hafenmauer in einer geschützten kleinen Bucht schwimmen. Als besonders ausdauernde Schwimmcrew zeigte sich hier die Crew von Klaus M., die nicht genug von der schönen Aussicht auf ankernde Schiffe, bekommen konnten. Andere nutzten den Nachmittag zu einem ausgiebigen Landgang durch die kleinen Gassen des verträumten dänischen Aerosköbing. Neu eingekleidet oder auch nur mit Souvenirs ausgestattet wurde der Abend dann mit einem Gruppenfoto eingeläutet.
In einem gemütlichen Lokal fand dann der Höhepunkt des Flottillentörns statt, ein gemeinsames Essen, bei dem die Segelerlebnisse der letzten Tage ausgetauscht wurden.
Am Mittwoch ging es nun weiter nach Sonderborg. Bei immer noch sommerlichem Wetter ging man auf dem Schiff von Stefan M. wie schon so oft der Lieblingsbeschäftigung, dem „Chillen“ nach, als sich der übereifrige Skipper spontan überlegte, seine Mannschaft mit einem „Boje über Bord“-Manöver unter Segeln zu überraschen. Jäh aus dem Schlaf gerissen, war jeder sofort an seinem richtigen Platz und die Boje wurde in Rekordzeit geborgen. Jetzt entwickelte die Crew sportlichen Ehrgeiz und übte auch das Ankern. Zur Belohnung gab es dann wieder ausgiebig Zeit im Meer zu baden. Um ca. 21:00 Uhr machten dann auch die letzte Crews im sehr modernen großen Sporthafen von Sonderborg fest. In dieser Nacht regnete es zum ersten Mal auf unserer Reise. Doch zur Stadtbesichtigung des historischen Städtchens Sonderborg zeigte sich bei angenehmen Temperaturen schon wieder die Sonne. Nicht nur die Kulisse des Stadthafens, die alle Crews morgens anliefen, auch die vielen interessanten unterschiedlichen zum Teil auch historischen Schiffe beeindruckten die SHM-Segler mächtig.
Um 14:00 Uhr hieß es wieder auslaufen, nun wieder Richtung Deutschland. Der Wind hatte mächtig zugelegt und so hatten die Crews bei einem harten Am Wind Kurs ihre Wetter- und Seetauglichkeit unter Beweis zu stellen. Nach einem harten „Ritt“ durch die bewegte See bei der Andreas P. mit 8,4 kn (seine persönliche Bestleistung) mit der Bavaria 38 aufstellte, erreichten alle gegen 17:40 Uhr die Schleimündung im Hoheitsgebiet der BRD. Hier konnte eine Crew einem manövrierunfähigem Schiff helfen und erhielt zum Dank eine Flasche guten Brandy. Diese Beute wurde im Hafen mit den restlichen Seglern geteilt. Der nächste Tag war vom Wetter nicht so schön. Es gab die erste Flaute in dieser Woche.
Mit einem kurzen Zwischenstopp in Olpenitz zum Tanken ging es schließlich zurück in den Ausgangshafen Kiel Wendtorf. Noch einmal gingen alle Segler gemeinsam an diesem Abend essen. Und nachdem die Schiffe am nächsten Morgen übergeben waren, fuhren die Münsteraner Segler wieder zurück an den heimatlichen Hafen des SHM am Aasee.
Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen aller Flottillenteilnehmer noch einmal für die hervorragende Organisation und professionelle Durchführung dieses Ostseeturns bei Stefan M, und den weiteren Skippern Klaus E., Klaus M. und auch Peter T. bedanken!

Es war eine tolle Segelwoche und ein schönes Gefühl einmal wieder mehr als nur eine Handbreit Wasser unterm Kiel zu haben. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr (hoffentlich in der ersten Woche der Sommerferien, damit auch Lehrerinnen mitfahren können!).

Alexandra G.

 

Flottillentörn Ostsee 2009

Wohlbehalten und gut gelaunt sind am Samstag Abend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Flottillentörn wieder in Münster angekommen. Eine Woche lang waren sie auf der südwestlichen Ostsee gesegelt. Für den traditionellen Törn waren in Warnemünde drei Yachten von 38 bzw. 40 Fuss Länge gechartert worden. Eine Eigner-Yacht schloss sich der Flottille an. So erlebten 21 Seglerinnen und Segler die Praxis des Hochseesegelns bei mittleren bis frischen Winden und auch einige Sturmböen.

Im Oktober gehen SHM Fahrtenseglerinnen und Segler erneut auf einen Flottillentörn mit 5 Schiffen. Entsprechend der Jahreszeit sind dabei griechische Gewässer bevorzug.
Mancher Leser mag sich fragen, Flottillensegeln was ist das, könnte das auch etwas für mich sein? Der Segelclub Hansa Münster bemüht sich mit diesen traditionellen Flottillentörns Anfänger des Seesegelns in einer Gemeinschaft zwischen „Erfahrenen“ und „Frischlingen“ an das Seesegeln heranzuführen. Hier können die Neulinge die ersten Grundzüge von Seemannschaft und Bordleben lernen. Also nicht lange fragen, sondern in 2010 mitmachen.

Hier der Bericht von Wolfgang:


Hansa Seglerinnen und Segler vom Törn zurück

Wohlbehalten und gut gelaunt sind am Samstag Abend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Flottillentörn wieder in Münster angekommen. Eine Woche lang waren sie auf der südwestlichen Ostsee gesegelt. Für den traditionellen Törn waren in Warnemünde drei Yachten von 38 bzw. 40 Fuss Länge gechartert worden. Eine Eigner-Yacht schloss sich der Flottille an. So erlebten 21 Seglerinnen und Segler die Praxis des Hochseesegelns bei mittleren bis frischen Winden und auch einige Sturmböen.

Am Samstag, den 04.07.09 ging es Frühmorgens mit mehreren Autos nach Warnemünde. Der Ferienbeginn in NRW sorgte für einige Staus auf der Autobahn.
Am Nachmittag konnten wir die Charteryachten übernehmen und warfen die Leinen los. Bei auffrischenden Wind erreichten wir den Yachthafen Gedser (Dänemark). Einige unserer „Frischlinge“ kämpften erfolgreich gegen die Seekrankheit. Für den nächsten Tag war in der turnusmäßigen Skipperbesprechung Klintholm als Ziel festgelegt worden. Bei mittleren Winden und Sonnenschein erlebten wir einen sehr schönen Segeltag. Am Dienstag segelten wir ein paar Meilen nordwärts um die malerischen Kreideklippen von Mön, bei strahlender Sonne zu erleben. Stubbeköbing im Grönsund erreichten wir am Abend.
Die Wetterberichte für die nächsten Tage ließen es ratsam erscheinen nochmals Gedser als Zielhafen für den nächsten Tag festzulegen. Von dort aus konnten wir dann bei mittleren bis starken Wind aus südwest Kühlungsborn, hoch am Wind, mit wenigen Kreuzschlägen erreichen. Am Nachmittag mussten wir die erste Schwerwetterfront, mit Böen um 7 bis 8 Bft. abwettern.
Für den Abend hatte unser Flottillenchef Klaus ein Restaurant gefunden, in dem wir uns alle zum Abendessen trafen. Der Blick über den Hafen und die Ostsee war traumhaft.
Für den nächsten Tag war von den Skippern eine Hafentag vereinbart worden und fast alle waren froh, nach 5 Segeltagen einmal etwas anderes zu erleben. So fuhren wir mit der historischen Dampfeisenbahn „Molli“ von Kühlungsborn nach Bad Doberan. Für die Kulturbeflissenen war das Doberaner Münster, eines der bedeutensten mittelalterlichen Zeugnisse der europäischen Backsteingotik, ein lohnendes Ziel. Aber auch die historische Stadt selbst, mit den beiden im chinesischen Stil erbauten Pavillons, das ehemalige Logierhaus, heute Hotel, das Großherzogliche Palais und das Salongebäude in ihrer klassizistischen Pracht wurden angesehen. In den zahlreichen kleinen Straßencafes sitzend, erfreuten sich einige an „Molli“ die stündlich durch die engen Strassen dampft.
Die Rückfahrt unterbrachen wir in Heiligendamm, dem ersten deutschen Seebad, welches 1793 von Herzog Friedrich Franz I. auf anraten seines Leibarztes Prof. Dr. Samuel Gottlieb Vogel, entstanden ist. „Die weiße Stadt am Meer“ entstand dann von 1814 an und ist nach recht wechselvoller Geschichte heute das „Grand Hotel Heiligendamm“. Hier fand 2007 der G8-Gipfel statt.
Der letzte Segeltag brachte uns zurück nach Warnemünde. Durch ein großes Regattafeld, es war Warnemünder – Woche, fanden wir den Weg zu den Heimatliegeplätzen unserer Charteryachten und lösten die schwierigen Anlegemanöver, bei 5 Bft. quer zur Box, mit gegenseitiger Hilfe. Somit war der schöne Flottillentörn 2009 abgeschlossen. Am Samstag ging es dann zurück nach Münster.

Mancher Leser mag sich fragen, Flottillensegeln was ist das, könnte das auch etwas für mich sein? Der Segelclub Hansa Münster bemüht sich mit diesen traditionellen Flottillentörns Anfänger des Seesegelns in einer Gemeinschaft zwischen „Erfahrenen“ und „Frischlingen“ an das Seesegeln heranzuführen. Hier können die Neulinge die ersten Grundzüge von Seemannschaft und Bordleben lernen. Also nicht lange fragen, sondern in 2010 mitmachen.

Mast- und Schotbruch
Wolfgang

Bildergalerie zum Flottillentörn Ostsee 2009

 

Hansa-Seglerinnen und -Segler von der Ostsee zurück


Der Flottillentörn 2008 des Segelclubs Hansa Münster brachte 22 Seglerinnen und Segler auf die Ostsee. Vier Charter-Yachten warteten am 9. August in Flensburg auf ihre Crews. Nach kurzer Sicherheitseinweisung gab es noch am Samstag um 17:45 Uhr das Kommando: „Leinen los“.
Ein erster kurzer Schlag führte uns in den Hafen „Langballigau“. Dort schloss sich eine weitere Privatyacht der Flottille an. Der Sonntag brachte dann Schauerwetter, aber passenden Wind aus Südwest mit 4 bis 6 Bft. Auf nördlichem Kurs wurde der Hafen „Arösund“ erreicht. Schweinswale begleiteten uns nach „Middelfart“, leider wieder bei teilweise schweren Schauerböen. Die Sonne meinte es nur am Abend gut mit uns.
Aufgrund der Großwetterlage wurde der Plan „Fünen rund“ aus dem Logbuch verbannt. Doch am Dienstag, kurzzeitig auf Ost-Süd-Ost drehender Wind, war passend für das Tagesziel „Aabenraa“. Der Abend brachte dann wieder schwere Schauerböen aus Süd-West bis 7 Bft. Für den nächsten Tag wurde wieder Wind aus Süd-West mit 5 bis 6 Bft., in Böen bis 8 Bft., vorhergesagt und am Donnerstag sollte es noch stärker kommen – Sturmwarnung für die Ostsee 8 bis 10 Bft. – Landabdeckung kann hier helfen.
Nach einem ausgedehnten Stadtbummel durch Aabenraa segelten wir dann mit raumem Wind durch den Aabenraa-Fjord und kreuzten hier – unter Land – im Als-Fjord und Als-Sund bis „Sonderburg“. Hier ein besonderes Kompliment an den Hafenmeister des Stadthafens Sonderburg. Dieser Hafen und auch der Yachthafen waren aufgrund der Wetterlage überfüllt. E in Telefonat mit seinem Kollegen, des Sonderborger Segel- und Motorbootclubs (SSM), hatte Erfolg. So konnte uns unser Fahrtensegelobmann, ohne den Hafen vorher über Sprechfunk zu nennen, zu den noch freien Liegeplätzen lotsen.
Erik, ein Muster von Hafenmeister, nahm uns hier im SSM-Hafen freundlich in Empfang. Wenn auch die Sanitäranlagen zahlenmäßig klein sind, sie sind sehr sauber. Das Duschen im Hafengeld enthalten, auch dieses ist recht günstig. Dieser Hafen, südlich der Autobahnbrücke, auf der Ostseite des Sunds, ein guter Tipp für Sonderburg-Besucher. Der ca. 2 km lange Weg in die sehenswerte Stadt lohnt sich. Wir haben es an dem eingelegten Hafentag genossen, ebenso das von Erik empfohlene Fischrestaurant auf der dem Schloss gegenüber liegende Stadthafenseite.
Am Freitag segelten wir dann zurück nach Flensburg. Hier hatte unser Fahrtensegelobmann Klaus für uns eine große Überraschung „vorbereitet“. Die „NAUTICA“ Flensburg mit Jubel-Trubel-Heiterkeit an der Förde, dem Besuch des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ und anderer Gross-Segler, einem Lampionkorso von mehr als 100 Booten und einem prächtigen Feuerwerk, bildeten einen kaum noch zu übertreffenden Abschluss unseres Törns.
Ein herzliches „Danke schön“ und „Mast- und Schotbruch“ für die tolle Organisation und Durchführung dieses SHM-Flottillentörns 2008.
Im Namen aller Törn-Teilnehmer, Wolfgang

Bildergalerie zum Flottillentörn 2008

 

Ostseeflottille 2006

SHM- Flottillentörn vom 5.8.06 bis 11.8.06 auf der Ostsee
– Es war mal wieder schön –

Am Freitag, dem 11.8.06 haben wir alle den Ausgangshafen NEUHOF wieder wohlbehalten erreicht. Eine Woche vorher, am 4.8. hatten wir mit mehreren PKW´s Münster verlassen und konnten am späten Nachmittag die drei gecharterten Yachten, zwei „Dufour 43 Classic“ und eine „Delphia 40“ in Neuhof, in der Nähe von Stralsund, übernehmen. Leider war die Wettervorhersage nicht günstig, denn für unsere Start am Samstag wurden 5-6 Bf. Aus NO, abends bis 7 Bf. angesagt und unser geplanter Kurs war genau NO. Doch so schnell wollten wir nicht aufgeben. Nach dem Strelasund erwartete uns im Greifswalder Bodden eine grobe See. Wir kreuzten auf bis zur Landtief-Rinne südlich von Mönchsgut (Rügen) und die ersten Crewmitglieder opferten Rasmus. Da nun ca. 6 sm unter Motor erforderlich geworden wären und der Wind auf 7-8 Bf. zugelegt hatte, brachen wir ab und liefen Lauterbach an. Der nächste Tag sollte keine Besserung und Änderung der Windrichtung bringen. So legten wir einen Hafentag ein und besuchten mit dem „Rasenden Roland“ Putbus und Binz. Für den nächsten Tag war etwas weniger Wind, aber immer noch aus NO versprochen. So wurde das Ziel „Bornholm“ in „Hiddensee“ geändert. Mit nördlichen Winden um 4-5 Bf. ging es nach Stralsund. Warten vor der Ziegelgrabenbrücke und dann nach 17:30 Uhr in den Yachthafen von Stralsund. So hatten alle Crewmitglieder Gelegenheit zur Stadtbesichtigung. Bei nordwestlichen Winden um 3-4 Bf. segelten wir am Dienstag, 08.08.06 nach Vitte. Der Yachthafen überfüllt, doch nach ein paar Runden im Stadthafen hatte der Hafenmeister ein Plätzchen für unser 3-er-Päckchen am Fähranleger. Am nächsten Tag konnten wir uns dann in den Yachthafen verholen und einen sehr schönen Tag, mit Kultur, Dünen- und Strandwanderung und gemeinsamen Bad in der Ostsee, auf der schönen Insel Hiddensee verbringen.
Den Rückweg wählten wir bei südwestlichen, später mittleren Westwinden bei 3-2 Bf. nördlich vom Leuchtturm „Dornbusch“ wieder nach Stralsund. So hatten wir zumindest Hiddensee rund geschafft. Dann ging es am Freitag zurück durch den Ziegelgraben, den Strelasund nach Neuhof und dann mit den Auto´s heimwärts nach Münster.
Wenn auch Bornholm wieder nicht erreicht wurde, es bleibt ja als Ziel erhalten, waren alle nach ca. 140 sm zufrieden und froh.
Die einstimmige Meinung. „Es war mal wieder schön!